Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. Februar 2011
Ist es Dada, Kubismus oder einfach nur heißsprudelnder Fluxus? Trägt Jo Beuys heut Gel im Haar?
Auf jeden Fall ist es ein Wegbereiter, ein Avantgardist der ersten Sekunde, ja -ich scheue mich nicht, es zu auszusprechen: ein Revolutionär!, der uns mit diesem Kunstwerk in Buchhülle seine eigene, neue Kunstform entgegenwirft. Tut es weh? Aber jaa! Schreien wir auf? Und wie!! Sind wir betroffen?... Wer hätte gedacht, dass es in der heutigen Zeit überhaupt noch möglich ist, eine solch gewaltige spontane und affektive Reaktion durch einfache, fast minimalistische Aktionskunst vibrieren zu lassen. Guttenberg verletzt auf geniale, dämonisch schmunzelnde Art den Formalismus unserer Zeit, indem er formal die Form wahrt. Sein Sprengsatz ist das Innere des Textes, der gespiegeltes Eingeweide einer selbstverliebten und weltvergessenen Wissenschaftselite ist. Mit der Pranke des Künstlers, der alles darf, zerreißt er den elitären Seidenkokon der faustischen Kerkergesellen, er zerrt die süßmuffigdampfenden Textgespinste, die in Einweckgläsern zwischen Schrumpfköpfen und Tropfwachskerzen dämmerten, ans gleißende Licht des Pressegewitters. Hier! Hier! Hier! Text! Fragmentiert, zerissen,dekonstruiert und neu geklebt- so wie ers wohl im Grundschulkunstunterricht mit buntem Glanzpapier (neben dem Kartoffeldruck) gelernt haben mag.
Guttenberg erfindet das Rad nicht neu, er lässt es nur anders klingen! Er sammelt Worte, Buchstaben, Texte und präsentiert sie der Welt auf einer von Zeit gelösten Ebene in meditativer Suggestion. Er ist der John Cage unter den Textbaukünstlern (vielleicht schon eine mögliche Bezeichnung für die Beschreibung dieser neuen Kunst?). Versunken gleitet Text in Text,schmiegt sich,fügt sich, schmilzt und schwebt. Rastet eine, wird schwer sperrig, kratzt quietscht- nicht immer schön, aber immer anders, spannend. Fragen und Antworten zugleich stellend, Sinn gebend ,nicht suchend. Und wir? Wir suchen! Suchen Bedeutung, Sinn , Perfektion, schließlich: Fehler. Wollen Bruchstellen erkennen, den Meister überführen. Und merken nicht, wie wir uns selbst dabei überführen. Er hat uns entführt, sein Werk ist ein Erpresserbrief, an uns gerichtet. An uns alle, genauer unsere westliche Kultur. Der Titel sagt es ja: Europa/Amerika; das alte Ehepaar der Wissenschaft, der Erfindungen; das Heimatdorf der Doktoren und Professoren, die der Welt Fortschritt und Wahnsinn brachten- das sind wir: seine Rezipienten.
Halten wir inne, verneigen wir uns vor der neuen Kunst. Nicht die Postmoderne mit ihrem Abgesang begnet uns hier, niemand, dem es provokant scheint, Rinderhäften als blutigen Fleischbrei von Hubschraubern auf Bürgersteige klatschen zu lassen. Keine Exkremente werden auf Leinwände mit Urschreien gespritzt.
Guttenberg zitiert: er zitiert die Form, die wir lieben, die wir sind; er präsentiert uns die Seele unserer Kultur der Aufklärung, des Wissens ,der Reformation, der Bürgergesellschaft per se.
Er zeigt uns das Buch.
Der ausgestreckte Finger Johannes Gutenbergs ( ist die Namensgleichheit denn nur Zufall??), dessen Erfindung die europäische Welt auf den Kopf stellte, bohrt sich in unsere eingefallenen Rippen. Dies ist nicht die Postmoderne, dies ist das 21. Jahrhundert, Guttenberg sein erster wahrer Künstler, dies ist Utopia!!! Copy& Paste seine Aktionskunst; bald, sehr bald, wird der Künstler in eindrucksvollen Happenings seine vollendete Meisterschaft
vor handverlesenem Publikum in Echtzeit präsentieren: Er liest nicht, exzerpiert nicht, diskutiert nicht; er sichtet, sucht, stapelt nicht, nein, er wird live Texte zerreißen, zerfetzen, vermischen und neu dem staunenden Publikum vor die Ohren werfen. Spontane Lesungen mit immer neuen Wendungen wird er in atemberaubenden Kaskaden abfeuern. Autoren werden sich darum prügeln, in seine Kunstwerke einfließen zu dürfen.
Wen Guttenberg nicht benutzt, der existiert nicht!

Und wir, in Retrospektive, werden wir sagen: ja ich war dabei!; oder werden wir dereinst- analog zu der Generation,die von allem nichts gewusst hat-, später sagen müssen: "Wir hatten ihn nur einfach nicht verstanden."...........?
5252 Kommentare|787 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Februar 2011
Der Autor Freilich nach Guttenberg versteht es hier meisterlich, die
vorherrschende Verfassung unserer Denkweisen und Prinzipien nicht nur theoretisch
zu behandeln, sondern praxisnah und auch für den schlichten Leser verständlich zu
vermitteln. Wer noch kein Buch im Regal hat, sollte hier unbedingt zugreifen.

Nicht Qualität steht hier im Vordergrund, oder gar wissenschaftlich exakte Analyse, die sowieso niemand versteht, nein, Quantität ist der Maßstab aller Dinge. Damit zeigt uns der Autor, dass das bedingungslose Streben nach mehr und immer mehr - und dann noch einmal mehr - allein zielführend ist und die abgehobene akademische Diskussion von gestern. Manisch sammelt der Autor aus einem übergroßen Fundus von Dateien die wohlklingensten Bruchstücke ein, legt sie als Textbausteine ab, sortiert um und komponiert das Ganze als völlig neuartiges dadaistisch-elektronisches Werk. Und das alles in der sehr knapp bemessenen Freizeit mit den quengelnden Kindern um sich.

Der geneigte Leser erfährt im Buch so ziemlich alles, was er bisher aus gutem Grund anderswo nicht lesen wollte, wird verwirrt, verfängt sich letztlich im Gestrüpp der Fußnoten, fühlt sich klein, unwissend und völlig unpromoviert. Damit ist scheinbar das Ziel erreicht.

Der Autor stünde nun im strahlenden Licht, hätte er sich nicht ebenso in diesen Fußnoten verfangen. Durch die Tücken des Fußnoten-Managements kommen etliche (wohl weit mehr als 100) Fußnoten abhanden, der Text zerläuft zu einem Brei aus Zitaten, nicht zitierten Zitaten, Zitaten in Zitaten, kopierten Texten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, alles nahtlos an- und ineinandergeschmiegt, seitenlang, undurchschaubar, wird schließlich zur Negation aller Ideale und Normen.
Durch das dadaistische Werk wird der Autor schließlich selbst zur Fußnote, der Kreis schließt sich in Vollkommenheit.

Man möchte dem Künstler gratulieren, wenn man sicher sein könnte, dass er das neuartige Werk selbst vollbracht hat.
1313 Kommentare|344 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2011
Dieses Buch, welches in gleichem Wortlaut auch als Dissertation des Autors erschienen ist, befasst sich vergleichenderweise mit den Verfassungen der USA und der EU. Interessant ist dabei der Zirkelschluss, denn die USA haben zwar als erste eine Demokratie aufgebaut, aber ihre Kultur und Wertvorstellungen beruhen auf den europäischen Wurzeln.

Umgekehrt haben die späten Demokratien der EU (z. B. Deutschland) auf die Ergebnisse der Amerikaner zurückgegriffen.

Im Nachhinein weiß niemand mehr, auf welchen Wurzeln die einzelnen Verfassungen beruhen, weil sie Amerikaner und Europäer hier gegenseitig inspiriert haben.

Sehr stark inspiriert hat sich auch der Autor gesehen, der eine riesige Menge an Quellen zitiert und weitere Quellen benutzt. Dadurch wird die Sprache des Buches recht uneinheitlich, denn es ist nicht mehr erkennbar, was der Autor eigentlich selber aussagen möchte.

Für den Leser wird das Buch durch diese Heterogenität schwer lesbar, weil er mit verschiedensten Meinungen konfrontiert wird. Für mich bleibt am Ende nur der immergrüne Spruch von Karl Valentin übrig: "Es ist alles schon gesagt, nur noch nicht von jedem!" und in diesem Sinne hat Guttenberg zum o. g. Thema Hunderte von Autoren sprechen lassen, ohne selbst zu einem Ergebnis zu kommen.
99 Kommentare|60 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Februar 2011
Dem anscheinend noch jungen Autor Karl-Theodor zu Guttenberg gelang es Rupert Scholz, die Politologin Barbara Zehnpfennig, Dörte Ratzmann, die Historiker Hagen Schulze und Wolfgang Reinhard (1) und viele andere für diese sehr innovative literarische Montage zu gewinnen. Er montierte deren Texte, um "diskontinuierliche und assoziative Eindrücke [zu] erzeugen" (2). Die Diskontinuität ergibt sich schon aus den verschiedenen Quellen, da zum Beispiel die Schweizer Texte (auch Mitarbeiter der NZZ lieferten Texte) auf lange Vokale ein "ss" statt des in Deutschland korrekten "ß" folgen lassen. Auch offensichtliche Rechtschreibfehler verblieben aus Respekt vor den Autoren.
Allerdings publizierte der Autor beim auf wissenschaftliche Arbeiten abonnierten Verlag Duncker& Humblot. Der etwas verwegene Titel "Verfassung und Verfassungsvertrag" mag zu dem Missverständnis beigetragen haben, dass es sich hierbei um eine Dissertation (3) handele. Und wissenschaftliche Arbeiten unterliegen nun mal anderen Qualitätsmerkmalen, was sich der Stürmer und Dränger Guttenberg so vielleicht nicht vorgestellt haben mag. Texte, die bereits vor dem Autor gedachte Gedanken enthalten, sind als solche zu kennzeichnen. Dabei muss dem Vorurteil entgegengewirkt werden, Anführungszeichen seien in der Anschaffung oder Einarbeitung sehr teuer. Sie müssen nicht in der Happy Hour des Schreibwarengeschäftes Ihres Vertrauens erworben werden, sie können vollkommen kostenfrei gesetzt werden. Anscheinend waren auch einige oder viele der von Guttenberg literarisch verwendeten Autoren auch gar nicht in die Pläne einer Collage eingeweiht und bitten nun um Aufklärung. Ja was, sollte es sich (böses Wort) um ein Plagiat handeln (4) oder gar um "abgekupferten Blödsinn"(5)?

Aber warum besteht der Autor auf solch einer läppischen Distanzierung? Seine Berufstätigkeit und seine Vaterschaft hätten seinem literarischen Durchbruch im Wege gestanden. Während mancher Doktorand sich mühsam als Taxifahrer durchbringt, konnte er als Bundestagsabgeordneter immerhin Dr.Dr. Tammler als Autor rekurrieren. Dass die Veröffentlichung von Arbeiten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages grundsätzlich der Zustimmung bedarf, hat er als Jurist vermutlich übersehen.

Fazit: Eine reiche Quelle für Spurensucher

Anmerkungen:
(1) Vgl. Spiegel 8/2011 vom 21.2.2011, S.22-25
(2) Müller, J., Montage, erschienen in: Träger, Claus (Hrg.), Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1989, S.350
(3) lat. "Erörterung", vgl. Pertsch, Dr. Erich (Bearbeitung), Langenscheidts Großes Schulwörterbuch Lateinisch-Deutsch, erweiterte Neuauflage Berlin und München 1983, S. 362
(4) Plagiate erregen laut Johann Wolfgang von Goethe ein "Missbehagen, weil durch schlechte Mittel Ehre gesucht worden, Ansehen durch niedriges Beginnen." Den Hinweis verdanke ich dem Leserbrief von Herrn Dr. Eberhard K. aus V, Schwäbische Zeitung vom 23.2.2011
(5) zitiert aus dem unveröffentlichten Briefwechsel zwischen der Autorin und einem Juristen eines in Deutschland ansässigen Studieninstituts
55 Kommentare|50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Februar 2011
Ich gestehe, dass mir dieses Buch per Zufall (eine Ironie meines eigenen Schicksals, da ich an Zufälle nicht glaube!) in die Hand gekommen ist und ich kein richtiger Fan wissenschaftlicher Bücher bin. Trotzdem mag ich sie, jene Bücher, die in der Lage sind, meine Aufmerksamkeit zu reanimieren, meinen Gesichtssinn zu schärfen und mich dazu verleiten/motivieren, Neues zu lernen respektive meine Horizonte zu erweitern.

Wurde ich enttäuscht? Mitnichten!

Guttenbergs unverwechselbare, eigenwillige, fast alternativlose Art zu schreiben, magnetisiert und polarisiert von der ersten bis zur letzten Seite. Der Weg ist wichtiger als das Ziel, dieser wird zum opulenten Fest der Existenz und der Sprache.

Gekonnt gelingt es dem Autor mit der schier unglaublichen Kraft seiner Gedanken und Worte ein Sammelsurium an zahlreichen Zitate großer Denker und Denkfabriken, Erinnerungen, Anspielungen, Metaphern, historischen Referenzen (die nicht nur durch deren punktuelle Komplexität bestechen) zu kreieren. Sehr spannend, fast in Manier eines von Agatha Christie geschriebenen Kriminalromans, lassen sich auch die mehr als 1300 Fußnoten lesen, die sich gleichermaßen der konstitutionellen Evolution, im Speziellen, sowie der Devolution, im Allgemeinen, widmen, darüber hinaus proaktiv die Diversität dieses Buches fördern und partiell sogar die narrative Führungsrolle übernehmen.

Unabhängig davon wie man dieses Buch, das Guttenberg "in mühevoll[st©]er Kleinarbeit" geschrieben hat, liest (jedwede Lesart ist möglich: vorwärts wie rückwärts, diagonal wie diametral oder sogar, im suboptimalsten Fall, spiegelverkehrt) und interpretiert - es war, es ist und es wird ein Meisterwerk mit Tiefgang, stellenweise amüsant mit trister Konnotation, dennoch insgesamt genial, spannend und nicht zuletzt herausfordernd bleiben. Die Aktualität könnte nicht aktueller, die Verständlichheit nicht verständlicher sein.

Die abstruse Annahme, die wissenschaftliche Arbeit Guttenbergs sei nur etwas für Experten, Volljuristen oder gar Doktoren der Rechtswissenschaften, hinterlässt einen bitteren Beigeschmack und erzeugt ein ähnliches Resultat wie eine Oase inmitten der allseits bekannten Wüste Fata Morganas. Meiner Meinung nach eignet sie sich ebenfalls für Fußvölker, Laien, Nicht-Doktoren und solche, die sich als festes Ziel gesetzt haben, einen mittelständigen Familienbetrieb zu führen, um später erfolgreich in die Politik wechseln zu können.

Einen einzigen Fehler, wenngleich noch so winzig und (fast) bedeutungslos [mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Flüchtigkeitsfehler] konnte ich bedauerlicherweise doch noch entdecken - "E pluribus unum" heißt korrekt übersetzt nicht "Aus vielem Eines", sondern "Aus vielen Eines". Nomen est omen, würde Titus Maccius Plautus an dieser Stelle schreiben, ich hoffe jedoch, dass der Verlag bei einer eventuellen Neuauflage für eine Korrektur sorgen wird.

________________________

1 Das Mea culpa (lateinisch meine Schuld) sind ursprünglich Worte aus dem
Schuldbekenntnis Confiteor (Ich bekenne...), das seit dem 11. Jahrhundert in
der katholischen Kirche gesprochen wird:
"Confiteor [...'] quia peccavi nimis cogitatione, verbo et opere:
mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.'
Der deutsche Text lautet:
"[...'] Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken
durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld.[...']'
Dabei schlagen sich die Gläubigen an die Brust (Wikipedia 2011)
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Februar 2011
Eine Dissertation die lange Ihresgleichen suchen wird. Von Sprachwitz überquellend, schöpft der Autor aus seinem reichen, stellenweise schier unendlich wirkenden Fundus sprachlicher Tropen beständig aus dem Vollen und verpasst es dennoch nicht, klar und verständlich seine Thesen mit dem Wortschlaghammer zu zertrüm... auf den Kopf zu treffen. Starre Strukturen werden sprachgewandt aufgebrochen und erlauben uns Rezipienten dem Informationsfluss ohne Mühe zu folgen - stellenweise fühlen wir uns als Surfer auf den gigantischen Fachwissenswellen des Freiherren, immer auf einer Linie. Er nimmt uns mit auf eine fantastische Reise, und so abwechslungsreich wie die behandelten Themen, variiert auch der Autor seinen Stil, passt seine Sprache dem jeweiligen Untergrund an und verkleidet seine Intention in sprachlichem Flecktarn. Willig ergeben wir uns der Navigation unseres Kapitäns durch die stürmischen Gewässer der Verfassungsverhandlungen in den USA, nehmen die schwüle Hitze in den EU-Randvertragsgebieten billigend in Kauf und lassen keinen Mann zurück - wie auch der Kriegsm... Verteidigungsminister jedes noch so kühne Wortspiel mitnimmt, was nützlich erscheint. Beeindruckend.
44 Kommentare|100 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Februar 2011
Diese Rezension befasst sich nicht mit der vorliegenden 425seitigen Literaturangabe sondern lediglich mit dem heute aktualisierten Komprimat der wissenschaftlichen Folgerungen.

Ich habe ... durchaus ... und ich betone ... q.e.d. ... wobei ... und beachten Sie bitte besonders, daß ... wie ich nochmals unterstreiche. Doch jeder Frühling hat nur einen März. Zur Wiederholung ... kann nicht klar genug hervorgehoben werden ... versteht sich auch als eigenständiger Punkt. Ich weiß, es wird zweimal ein Wunder geschehen. Evident, wirklich evident ist ... wobei ich darauf verweise ... , wohlverstanden. Auf der Reeperbahn nachts um halb zwei! Doch schauen wir uns das noch einmal genauer an: ... ja, mehr noch ... Heureka! Washington ist die Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Mein akribischen Untersuchungen ergaben ... doch halten wir hier nicht inne ... wirklich bemerkenswert, nicht wahr? TNT und Dynamit. Wir richtig es gewesen ist ... - ich persönlich hätte hier zum absetzen geraten - ... ein Satz, dessen Bedeutung gar nicht unterschätzt werden kann. Unserer Mauern brachen aber unsere Milzen nicht! Auch mit Blick auf meine zahlreichen transatlantischen ... wie ja jeder bereits im Brückenkurs lernen konnte, wenn er es denn nur wollte ... und dies soll noch nicht das letzte Wort dazu gewesen sein. Ich bin ein Nu Jorker! Fordernste siebenjährige Fleißarbeit führte mich zur der Erkenntnis, daß ... wobei eingefügt sei, daß ich persönlich hier eher zur sofortigen Trennung tendiert hätte ... Punktum. Der Wettlauf zum Mars hat bereits begonnen. Es geht um Deutschland. Es geht um Ehre, Anstand und Gradlinigkeit! Wie weiland schon andere Fackelträger feststellen durften ... und jetzt kommts ... ein Anliegen, für das wir bereits seit Generationen einstehen. Und ich frage Sie... und darauf hebe ich nocheinmal später ab ... ich betone ... , so muß man das wohl sehen. Niemand hat die Absicht, eine Mauer ... Mauer muß weg ... Weg zur Demokratie ... Demokratie wagen ... Wagen und Pferde ... Pferde nicht im Strom ... Stromanbieter und Stromanbieterinnen! Meine Kernthese lautet daher: ...! Wohlverstanden: das Fundament bildet gleichsam eine Grundlage, auf der die Basis fußt.
review image
0Kommentar|43 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Februar 2011
Der Autor hat mit der vorliegenden Arbeit nicht nur eine Vielzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen zu einem volksverständlichen Ganzen vereint, er hat auch marketingtechnisches Geschick bewiesen. Das Los der meisten Dissertationen, nämlich in Kleinstauflage für ein sehr beschränktes Publikum gedruckt zu werden, wurde dieser Arbeit jedenfalls nicht zuteil. Dies liegt wohl nicht zuletzt an der Tatsache, dass dieses Buch nicht nur Wissen vermittelt, sondern sich im Vergleich zu zahlreichen anderen recht trockenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen (vor allem mit Hilfe der im Worldwide Web zahlreich vorhandenen kommentierten Ausgaben) sehr unterhaltsam lesen läßt.
0Kommentar|81 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2011
Es ist an der Zeit, ein Lob an die Universität Bayreuth für ihre maßvolle und umsichtige Beurteilung
der Doktorarbeit des jungen Freiherren zu Guttenbergs auszusprechen. Diese Doktorarbeit erfüllt wahrlich höchste
akademische Ansprüche. Kein Abschnitt gleicht dem anderen, der Autor vermag es meisterhaft, seinen Stil
rhetorisch und inhaltlich zu variieren, denn Langeweile und staubtrockene Texte sind sicher das letzte, was
man in der heutigen schnelllebigen Zeit noch erdulden mag. Dies hat offenbar keiner so gut erkannt
wie die ehrwürdige Jura Fakultät in der Traditionsstadt Bayreuth: Summa cum Laude
22 Kommentare|33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Juli 2013
Kaum zu glauben, dass dieses Jahrhundertbuch im Neuzustand zu einem Schnäppchenpreis von lediglich 2500,00 € (sprich: zweitausendundfünfhundert Euro) käuflich zu erwerben ist.
Der Promovend leistete damals fürwahr übermenschliches, indessen er in zermürbenden Nachtschichten unter den mahnenden Worten seines Vaters in die Tasten gehackt haben musste - ein Unterfangen, das sich durchaus gelohnt hat, wie wir nun alle wissen. Deshalb kann und will ich nicht viele Worte über den Inhalt verlieren, dazu wurde an anderer Stelle alles gesagt.
Sicher ist jedoch: böte man Herrn zu Guttenberg wieder eine politische Plattform, würden sich viele der Gatten von Damen mit Burda-Abo (wozu auch meine Haushälterin, eine wandelnde Stechuhr vor dem Herrn, zählt) wieder über ehelichen Beischlaf freuen können. Ergo: uneingeschränkte Kaufempfehlung!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen