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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen22
4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Helen Palmer hat eines der bedeutsamsten Bücher zum Thema Enneagramm veröffentlicht, das an Tiefe und Klarheit einen guten Maßstab setzt.
Jeder Anfänger kann dieses Buch mit großem Gewinn lesen, insofern er genügend Ausdauer beim Lesen mitbringt. In anderen Enneagrammbüchern werden die einzelnen Typen mit 4-10 Seiten dargestellt, bei Palmer bekommen die Typen 30 bis 40 Seiten ihres Buches.
Damit gehört dieses Buch zum Umfangreichsten was zum Thema Enneagramm auf dem Markt ist. Als weitere Standartwerte seien für einen Einstieg folgende Bücher genannt:
Richard Rohrs Enneagramm umfasst ca. 300 Seiten, davon etwa 200 Seiten direkt zu den neun Typen.
Don Richard Risos Buch: umfasst ca. 350 Seiten, davon etwa 200 Seiten zu den neun Typen.
Helen Palmer hat damit etwa 370 Seiten in der Beschreibung der neun Typen gewidmet. Wer dann bedenkt, dass im Buch von Richard Rohr die Seiten ein deutlich größeres Format aufweisen, wird schnell deutlich, dass Helen Palmers Buch zwar umfangreicher ist, aber nicht in dem Umfang, wie andere Rezensionen dies hier bei Amazon erscheinen lassen.
In den späten sechziger Jahren hat Claudio Naranjo Helen Palmer in die Welt des Enneagramms eingeführt. Sie gehört damit zur ersten Generation derer, die über das Enneagramm weiter geforscht hat. Helen Palmer arbeitet seit Jahrzehnten im Kontext diverser Universitäten und ist unter anderem Lehrbeauftragte für Psychologie. Ihre Beschreibungen und Ausführungen sind objektiv und auch, fast 20 Jahre nach Erscheinen, weitestgehend auf aktuellem Stand.
Eine sehr negative Rezension unterstellt ihr die Nennung falscher Ursprünge des Enneagramms. Dabei ist zu bedenken, dass Palmer dieses Buch Anfang der 90er Jahre geschrieben hat und zu diesem Zeitpunkt genannten Ursprünge tatsächlich Stand der Dinge beim Enneagramm waren. Auch andere Autoren zum Enneagramm berichteten zu der Zeit, was eben allgemein Stand der Überlieferung war. Heute wird die Geschichte in aktuellen Büchern differenzierter dargestellt.
Palmer beschreibt die Typen mit sehr klarer Beobachtung und sehr präzise. Sie hat viel mit dem Enneagramm gearbeitet und dabei Protokolle angefertigt. Mit den Erfahrungen der Enneagrammtypen hat sie wiederum Evaluation betrieben und bei späteren Klienten die Beobachtungen verifiziert. Dadurch sind die Beschreibungen sehr solide und genau.
In ihrem Buch widmet sie 100 Seiten für Hintergrund, Grunderfahrungen, Grundannahmen, Strukturen u.a.m. des Enneagramms. Als einzige Autorin schlägt Palmer auch die Brücke zur aktuellen Psychologie/Psychiatrie und bringt eine Kategorisierung der neun Typen in Bezug zur DSM (Diagnostic and Statistical Manual III), was das amerikanische Gegenstück zur ICD 10 (International Classification of Deseases) darstellt, wo in der ICD unter dem Buchstaben F die psychiatrischen Diagnostiken genannt werden, die sich in ähnlicher Weise in der DSM finden.
Nach den 100 Seiten Einführung werden die 9 Typen in wiederkehrenden Strukturen dargestellt:
- Übersicht über das Dilemma,
- Typische Familiengeschichte,
- Hauptthemen des Typs,
- Muster in den intimen Beziehungen,
- Beziehung des Typs zur Autorität,
- Aufmerksamkeitsstil,
- intuitiver Stil,
- attraktive und unattraktive Umgebungen,
- berühmte Vertreter des Typs,
- die höherer Qualität des Typs,
- Tugend,
- Vorzüge,
- Sub- und Untertypen,
- was dem Typ hilft, sich zu entfalten,
- mögliche Reaktionen in Phasen der Veränderung.
Bei allen wiederkehrenden Strukturen ist dennoch jeder Typ einzig in der Beschreibungsweise. Das ist sehr erfrischend und macht Spaß zu lesen! Anders als bei manchen Büchern zum Thema aus dem amerikanischen Raum ist das Buch auch für Deutsche gut lesbar und nicht amerikanisiert in Beschreibungen und Personendarstellungen.
Am Ende findet sich dabei ein wirklich gut gelungener Rundumschlag zum Thema Enneagramm, ein großartiges und umfassendes Werk.
Volle fünf Sterne!
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am 10. Juni 2004
Für Anfänger die ihren Typ noch finden wollen ist wohl eher Rohr/Ebert zu empfehlen. Dieses Buch ist für Menschen, die die einzelnen Typen näher kennenlernen wollen und auch über sich selbst viel erfahren können, da sie sehr ausführlich beschrieben sind. Ich finde das Buch sehr gelungen und zum vertiefen der Typen ist es bisher das Beste was ich kenne.
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am 1. November 2011
Ich möchte mich meinen als hilfreich gewerteten Mitrezensenten weitgehend anschließen und noch etwas ergänzen:

Helen Palmer ist Trainerin, Richard Rohr und Andreas Ebert (Das Enneagramm: Die 9 Gesichter der Seele) kommen aus der Seelsorge. Rohr und Ebert liefern einen guten und systematischen Überblick über dieses doch recht komplexe Thema der Verhaltenseinschätzung von Menschen. Was Rohr/Ebert einerseits übersichlich machen, verhindert auch etwas den weiterführenden Blick.
Wer eine Übersicht über dieses Thema sucht - und die biblischen Beispiele bei fehlenden Kenntnissen und Interessen überliest - erhält dennoch einen guten Einblick in die Systematik und ihre dahinter liegende Vielschichtigkeit. Sie ist jedoch nicht ganz so einfach, wie es die Grafiken von Rohr erscheinen lassen.

Gerade was die "Entwicklung" der jeweiligen Typen angeht, tauchen dann bei näherer Beschäftigung mehr Fragen auf, als bei Rohr beantwortet werden können. Diesen Anspruch hat er auch gar nicht verfolgt.
Die intensivere Beschäftigung mit den "Gesichtern der Seele" lässt manchen Leser dann nach weiteren Antworten suchen. Hier leistet Palmer die entsprechende Unterstützung, die bodenständig, nachvollziehbar und verständlich ist.

Und doch wird es kaum gelingen, sich und andere Menschen in einfache Schubladen zu stecken. Dazu bietet das Enneagramm - sehr zum Glück, wie ich finde - recht viele Facetten. Schließlich darf man nicht vergessen, dass hier ein spezielles Modell unseres Seelentypus entwickelt wurde, das versucht, die Realität abzubilden.
Es kann sie jedoch nicht ersetzen. Wer hier überschaubare Muster verlangt, wird vielleicht enttäuscht sein - doch dies bringt die Komplexität der menschlichen Charaktere so mit sich.
Insofern ist das Enneagramm ein Werkzeug, um sich seinem eigenen Verhalten auf eine systematische Weise zu nähern und sich und andere Menschen so besser zu verstehen. Wer dies lieber "aus dem Bauch" heraus tat und sich bisher dabei wohl gefühlt hat, wird sich bei dieser Lektüre mühen.

Interessierte "Seelenforscher" werden meist beide Bücher zur Hand haben und entsprechend nutzen.
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am 28. März 2005
Ein fundiertes, ausführliches Buch zum Thema Enneagramm. Einsteigern empfehle ich aber das Buch "Die 9 Gesichter der Seele" von Richard Rohr. Ein interessantes Thema auf dem Weg ins Innere.
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am 11. Mai 2014
Helen Palmer schildert klar und übersichtlich Historie und Praxis des Enneagramms, inhaltliche Darstellung bietet eine
gute Alternative zu den eher esoterisch oder religiös angehauchten Werken auf dem Markt, hilfreich auch für die
praktische Arbeit mit dem Thema.
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am 2. Mai 2005
Ein prima Buch zum Thema. Ganz frisch Einsteigenden ins Thema würde ich es noch nicht empfehlen. Aber so als Zweites fand ich es sehr hilfreich.
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am 21. März 2014
Als ich das Buch las dachte ich - das kann doch nicht wahr sein, da werde ich haarklein beschrieben.
Das hab ich noch nie erlebt. Als ewige Bücherfreundin.
Ich empfehle dieses Buch zusammen mit
"Das spirituelle Eneagramm" von Eili Jaxon-Bear
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am 13. Juni 2014
Helen Palmers Werk ist eine gute Vertiefung für das Thema "Enneagramm". Allerdings sollte der Leser sich mit der Thematik des Enneagramms beschäftigt haben, bevor er sich mit diesem Buch beschäftigt. Trotz des Umfangs ein empfehlenswertes Werk
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am 21. Januar 2013
Ein Buch, das Menschen anhand gewisser Persönlichkeitsstrukturen zu Typen ordnet und ihnen anhand praktischer
Tips Anregung gibt, das Leben zu analysieren und für sich selbst annehmbarer zu gestalten. Ein Buch unter vielen,
zur Selbsthilfe.
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am 16. Juni 2010
Auch wenn alle Charaktertypen ausführlich ' zu ausufernd 'abgehandelt werden, wirkt vieles zusammenhangslos, wirr, unklar (möglicherweise auch einfach ungenau aus dem amerikanischen übersetzt.) Es ist eine Aneinanderreihung von Merkmalen aller Typen, die jedoch keinem sehr klaren Aufbau folgt, was die Aufnahmefähigkeit strapaziert. Insbesondere eine verständliche Heranführung an die einzelnen Typen findet nahezu nicht statt; die inhaltliche Logik der Autorin bleibt im wesentlichen unsichtbar. ' Ich widerspreche jenen, die dieses Buch für ein gutes halten. Es kann es nicht annähernd mit dem unverzichtbaren (!) Standardwerk von Richard Rohr aufnehmen; hier fehlt u.a. der wohltuend zurücknehmende Tonfall des besagten Klassikers und auch dessen kluge Hinführung zum (heilenden) Umgang mit der Kenntnis des eigenen Typus -' welche wesentlich ist.

Trotz meiner bestehenden Grundkenntnisse über alle Typen tat ich mich schwer, daraus inneren Nutzen zu ziehen. Es eignet sich daher auch keinesfalls dazu, um den eigenen Typ herauszufinden -'' allenfalls zur partiellen Ergänzung aufgrund seiner Informationsfülle. Doch aus fast 500 Seiten mühselig die ein oder andere Erkenntnis zu fischen, finde ich recht ineffizient '- Entrümpelung von Verlagsseite täte not.

Mein Fazit: Zuviel Stoff mit zu wenig Qualität.

Eine Frechheit sind die fehlenden Kapitelkennungen am Seitenkopf: Man weiss nie, innerhalb welches Typus man gerade liest, was besonders dann nervtötend ist, wenn man mal für einige Tage unterbrochen hat. Diese Unübersichtlichkeit rächt sich spätestens beim Blättern vor und zurück, wo man sich hoffnungslos verloren fühlt...
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