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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen121
4,3 von 5 Sternen
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am 10. Dezember 2013
Ich muss gestehen, dass mich der Titel zunächst abgeschreckt hat. Denn ich finde, der Comedy-Bereich hat wahrlich genug auf den kleinen Schakkelines, Schantalles und Kevins herum geritten. Die armen Mädels und Jungs können ja nichts für ihre Namen. ...aber ich wusste ja, dass das Buch gut sein soll und dass es eben kein Schmalspur-Comedy-Buch ist. Also habe ich es gelesen.

Und was soll ich sagen? Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen. Das sind alles Geschichten, die ich so oder ähnlich von Kunden gehört oder selbst erlebt habe. Allerdings hat die Autorin dabei einen deutlich schöneren Schreibstil als die Realität. Ganz besonders gut hat mir die Geschichte vom lieben MISCHAEL gefallen. :-) Die Autorin spielt mit den Erwartungen und bringt den Leser dazu laut aufzulachen, wenn er feststellt, dass seine Vorstellung ihn in die Irre geführt und nunmehr ein äußerst schräges Bild erschaffen hat.

Die Autorin macht das, was meine Kollegen und ich damals im Jobcenter schon immer machen wollten, uns aber nie trauten: Sie berichtet aus ihrem Leben. Und sie zeigt dabei, dass jene, die dem Staat auf welche Weise auch immer dienen (in diesem Falle eben als Familienpsychologin für das Gericht), keinesfalls kalte mechanische Hüllen sind, sondern dass auch diese Menschen über Humor und (noch viel wichtiger) sehr viel Herz verfügen. Ich finde es mutig und schön, dass die Autorin uns an ihrem Leben teilhaben lässt und dies auf humorvolle aber auch liebevolle und besorgte Weise macht.

Insbesondere finde ich gut, dass Frau Seeberg uns nicht im Dunkeln lässt hinsichtlich des weiteren Verlaufs der Geschichten. Denn ich neige sehr dazu nicht schlafen zu können, wenn mich etwas mitnimmt und ich nicht weiß, ob es gut ausgegangen ist. Auch dies ist etwas, das mich bei dem Buch fasziniert hat: Es ist kein Krimi, es ist kein Thriller (...obwohl...), und doch fesselt es einen und beschäftigt einen auch noch, wenn das Buch bereits wieder auf dem Nachttisch liegt.

Rein technisch ist es ein flüssiger Schreibstil, lebendig und kurzweilig.

Von mir die volle Anzahl Sterne.
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am 4. März 2014
Eine Freundin hat mir vor wenigen Tagen von diesem Buch erzählt und mich sofort neugierig gemacht. Sie hat es mir geborgt und an zwei Abenden habe ich es regelrecht verschlungen. Alleine der Titel des Buches brachte mich zum Schmunzeln! Leider ist das Thema nicht halb so lustig. Es geht um die Erfahrungen/Erlebnisse einer Psychologin die für das deutsche Gericht Gutachten über Familien erstellt. Keine Sekunde zweifelte ich die Geschichten in dem Buch an! Sofort konnte ich jeder beschriebenen Person ein Gesicht geben, denn sie begegnen mir tagtäglich im beruflichen Umfeld, in Einkaufszentren, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Schule und Kindergarten, am Spielplatz. Mütter, denen der Vorrat an Zigaretten oder die Optik ihrer künstlichen Fingernägel scheinbar wichtiger sind, als das leibliche und seelische Wohl ihrer Kinder. Männer, in Jogginghosen und schickem feinripp Hemd, die der Meinung sind "Ein Klaps auf den Po hat noch keinem geschadet!" Ich könnte niemals Hausbesuche machen in denen ich darauf gefasst sein muss, dass mich ein verwahrlostes Kind an der Hand nimmt und mich bittet es mitzunehmen. Alle würde ich sie sofort mitnehmen! In den Arm nehmen und halten. Aber das wäre natürlich der falsche Weg und daher bin ich unheimlich froh, dass es Menschen gibt wie Frau Seeberg! Menschen die diesen Job professionell machen, weil sie die notwendige Distanz wahren um objektiv zu urteilen und dadurch den betroffenen Kindern (hoffentlich) langfristig helfen. Ich bedanke mich für dieses Buch und dass ich dadurch an diesen teilweise witzigen, teilweise traurigen, aber (für mich) immer schockierenden Erfahrungen teilhaben konnte. In der Realität würde ich das nicht schaffen und wahrscheinlich Amoklaufen. Leider wird dieses Buch wohl nur von Leuten gelesen werden die eher nicht kognitiv suboptimiert sind und alle anderen wird der Sachverhalt des Themas nur peripher tangieren. *gg* Von mir 5 Sterne!
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am 24. November 2013
Dieses Buch ist das erste Vorab-Exemplar meines Lebens. Das muss doch mit einer Rezension vor Erscheinen gefeiert werden.

An dieser Stelle, lieber Leser, muss ich vorgreifen. Ich mag das Buch. Wirklich. Daher lies bitte auch bis zum Ende, auch wenn ich etwas ausholen muss.

Denn auch hier handelt es sich nicht um ein Buch, in dem nur alles lustig ist. Wer das erwartet, wird enttäuscht - aber wer bei der Thematik einer psychologischen Sachverständigen am Familiengericht nur lustige Situationen erwartet, lebt wohl eh hinter'm Mond.

Nun, was soll ich sagen? Lustig gibt es. Definitiv, wenn auch eher durch das Kopfkino der Autorin, das sehr lebendig beschrieben wird. Aber der Hintergrund sind doch immer Fälle von zerrütteten Familien (oder zumindest mutmaßlich zerrütteten.) Und man kann noch so abgehärtet vom Fernsehen sein, diese Fälle erreichen einen doch. Und wenn sie einen nur nachdenklich machen. Oder wütend. Traurig?

Im Gegensatz zu anderen Büchern des Genres wird hier aber nichts verallgemeinert. Natürlich gibt es Menschen, die Klischees erfüllen und hier auch auftauchen, aber die Autorin schreibt erfrischend unvoreingenommen, schildert ihre Eindrücke sehr detailiert (bei manchen Gerüchen vielleicht zu detailliert) und räumt mit einigen Klischees bezüglich ihrer Kollegen auf, beschönigt aber auch keine Missstände.

Also, warum sollte man es jetzt lesen? Und wer? Generell jeder, der kein zu schwaches Nervenkostüm hat und sich deshalb von der Realität fernhalten sollte. Und dann jeder, der gerne in das Leben Anderer reinschnuppert - auf die gute, nicht voyeuristische Art. Jeer der gerne nachdenkt. Jeder, der eine wunderbare Schreibweise liebt, gern gut unterhalten wird, aber auch nicht vor eher unschönen Tatbeständen wegrennt. Der könnte Gefallen an diesem Buch finden und es genauso 'wegatmen' wie ich.
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am 22. Februar 2014
Ich hatte eigentlich gar keine Lust auf den Schantall, Kevin, Schakkeline-Zug aufzuspringen, aber durch Empfehlungen habe ich mir doch dieses Buch gekauft - zum Glück!

Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen! Im Buch steht der Humor im Vordergrund (das Leben ist ja auch ernst genug), aber man merkt sofort, das für die Autorin das Wohlergehen der Kinder im Vordergrund steht. Hut ab vor jedem, der diesen Job macht und meinen größten Respekt, was mir wieder einmal klar wurde, als ich begonnen habe dieses Buch zu lesen.

Zu Beginn gibt es eine Vorwarnung - denn dieser Job und die Familientragödien sind ja eigentlich nichts, was zum lachen anregt, aber jeder sollte sich fragen, ob dieser Job ohne Humor überhaupt zu ertragen ist?! Ich glaube nicht und trotz aller Ernsthaftigkeit des Berufs, wird dieses Buch "leicht" gehalten (was überhaupt nicht negativ gemeint ist, denn ich bin mir sicher, man hätte noch viel emotionalere Geschichten erzählen können, deren Ausgang keinesfalls schön ist).

Die Autorin schafft die Waage zwischen einer humorvollen Erzählweise und kann doch die ernste Situation des Kindes und seiner Familie rüberbringen. Ich konnte, kaum hatte ich eine der Geschichten zu lesen begonnen, das Buch nicht aus der Hand legen - zu interessiert war ich, wie sich die Geschichte für das Kind entwickelt und welche Absurditäten die Autorin noch alles erlebt hat.

Ich gebe 5 von 5 Gerichtsgutachten!
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am 24. November 2013
Der Titel "Schakkeline ist echt hochbegabt, ey!" klingt vordergründig nach Comedy. Dies impliziert auch der auf lustig getrimmte Buchumschlag. Doch der Untertitel "Aus dem Leben einer Familienpsychologin" sollte zu denken geben. Denn dort ist wenig lustig. Wer mit Schicksalen von möglicherweise vernachlässigten Kindern zu tun hat, hat üblicherweise wenig zu lachen.
Außer man sieht die ganze Situation mit entsprechendem Galgenhumor.

Sophie Seeberg schreibt in ihrem Buch sehr locker und flüssig lesbar über ihren Berufsalltag und die Erfahrungen mit Eltern und Kindern, die sich meistens in Krisensituationen befinden. Der Humor erschließt sich häufig aus der Skurrilität und Absurdität der geschilderten Lebensumstände und Verhaltensweisen. Besonders das Kopfkino der Autorin in den Familiengesprächen lädt zum Schmunzeln oder Kopfschütteln ein. Doch machen die Geschichten auch nachdenklich, betroffen, berührt oder auch wütend.
Dass in einem einzigen Buch die gesamte Klaviatur der Emotionen in verschiedenen Episoden geweckt werden kann, ist schon bemerkenswert.

Wer also über Kinder- und Familienschicksale, ebenso wie den manchmal wiehernden Amtsschimmel, aber auch engagierte Kämpfer für das Kindeswohl lesen will und bereit ist neben lustigen Episoden auch traurige und bestürzende Momente auf sich wirken zu lassen, ist mit diesem Buch gut bedient.
Für MitarbeiterInnen der Jugendfürsorge, Familientherapeuthen und Anwälte für Familienrecht sollte dieses Buch Pflichtlektüre sein. Für alle Anderen eine wichtige Erfahrung, die einen dankbar für seine eigenen Eltern hinterlässt.
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am 25. November 2014
Die Beispiele sind aus dem Leben gegriffen und anschaulich bis unterhaltsam beschrieben. Ich finde nicht (wie von anderen Lesern bemängelt), dass sich die Autorin über die Menschen lustig macht oder sie abwertend beschreibt. Aber letzlich bleibt wenig hängen.
Erfreulich ist, wie lösungsorientiert und menschlich die Autorin anscheinend ihrer Arbeit nachgeht.
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am 6. März 2014
... unterhaltsam fand ich die Lektüre weniger als vielmehr erschreckend und erschütternd, wie es in manchen Familien zugeht.
Daher ein Danke an alle Familienpsychologen/innen, dass sie jeden Tag aufstehen und den Kindern und Eltern helfen, die es nötig haben!
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Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey: Aus dem Leben einer Familienpsychologin
Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey.
Der Name ist Programm? Nein, hinter diesem Titel steckt viel mehr, als er vermuten lässt. Das Cover und der Titel hätten mich niemals angesprochen, da ich dahinter ein eher plumpes, auf Kosten“ bestimmter sozialer Randgruppen“ witziges Buch vermutet hätte. Ich habe es auf eine Empfehlung hin gelesen. Und das war gut so.
Sophie Seeberg leistet m. E. einen wichtigen Beitrag zu diesem gefühlsintensiven Thema. Sie schreibt nicht von außen als theoretisch Belesene; sie schreibt mitten aus ihrem Erleben.
Kinder in Familien, die dort nicht aufwachsen dürfen, sollen, wollen, können? Zuerst einmal ist es gut, wenn aufmerksame Menschen zum Schutz der Kinder reagieren. Aber es ist eben genauso wichtig, Eltern nicht pauschal zu verurteilen. Ein liebevolles zu Hause kann viele Gesichter haben. Vermögen und Unvermögen von Eltern muss nicht immer eine Kindesgefährdung nach sich ziehen.
Genau dann kommt Frau Seeberg ins Spiel. Sie schreibt als Familienpsychologin die Gutachten, die zur Entscheidung eines Jugendamtes oder eines Richters beitragen. Sie geht in diese Familien. Muss sachlich bleiben, fair. Sie soll weder vorab verurteilen, noch danach. Nein, sie soll neutral und fachlich begründen, warum sie welche Empfehlung für dieses Kind in dieser Familie ausspricht.
Was sie dort erlebt, davon erzählt sie anhand vieler Fallbeispiele. Sie erzählt es mit Respekt den Menschen gegenüber. Sie verurteilt nicht, macht sich nicht lustig. Gerade aus diesem Respekt heraus aber ist es möglich, dass sie auch witzige Schilderungen einbaut. Weil sie sie nicht dazu nutzt, den Menschen dahinter klein zu machen.
Ja, sie ist mal mehr, mal weniger, mal sehr betroffen. Sie schüttelt manches Mal auch in deutlichen Worten den Kopf. Denn sie schreibt das, was sie manches Mal gedacht hat. Gedacht, nicht den Menschen gesagt! Das ist der wichtige Unterschied in meinen Augen. Denn ist es nicht menschlich normal, wenn man den Gedanken freien Lauf lässt, um den eigenen Gefühlen Raum zu geben? Ist das nicht der Schutz, den man manches Mal selbst benötigt, um weiter zu machen? Solange man diese Gedanken nicht in sein Handeln fließen lässt ist es möglich, im direkten Kontakt mit den Menschen fair zu bleiben, sie nicht unnötig zu verletzten.
Es sind schlimme Geschichten, die Frau Seeberg da erzählt. Sie sind nicht ausgedacht, nicht trivial. Sie erzählt von wahren Begebenheiten, die mich als Leserin sehr berühren. Die mich mal traurig, mal wütend,mal fassungslos machen. Aber wie sie darüber berichtet, macht es auch dem Leser möglich, die Geschichten auszuhalten, der nicht in diesem Bereich arbeitet.
Aber Frau Seeberg erzählt auch von Eltern, die ihre Verantwortung für ihr Kind angenommen und sich mit Hilfe aufgerafft haben, um ihrem Kind Familie zu sein. Sie erzählt von übereifrigen Menschen, die Kindesgefährdung sehen, wo keine ist. Von Eltern, die hilflos in der Erziehung sind. Und sie erzählt von Eltern, die so gut in ihrer Darstellung nach außen sind, dass es fast nicht durchzusetzen ist, dass das Kind dort nicht bleiben muss. Von Angehörigen, die vor subtilen Drohungen auch ihr und ihrer Familie gegenüber nicht zurückschrecken.
In jeder Geschichte geht es um Kinder, die in teils unsäglichen Umständen groß werden. Um starke Kinder, die niemanden brauchen, der sie und ihre Familien verurteilt. Sondern jemanden, der fair genug ist, zu schauen, welche Hilfe wirklich benötigt wird.

Wenn ich also nun noch einmal zu meiner anfänglichen Kritik am Titel und Cover zurückkehre, so muss ich zugeben, dass der schmale Grat wirklich sehr schmal ist. Für mich wird die Aufmachung absolut nicht dem Inhalt gerecht. Aber ein sehr fachlich aufgemachtes Buch hätte vielleicht nur Fachpersonen erreicht. Es soll aber ja auch die Themenfremden Leser erreichen. Wie interessiere ich sie also dafür, es in die Hand zu nehmen? Nun, Werbung in Deutschland hat ja im Ganzen noch viel Entwicklungspotential. Vielleicht schreibt darüber ja auch mal jemand ein Buch ;)

Bis dahin aber gilt die alte Weisheit: der wahre Wert steckt innen, nicht in Äußerlichkeiten.
Dieses Buch ist mal wieder ein Beweis dafür.
Lydia (Sachbearbeiterin im EBR)
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am 7. Januar 2014
Als ich Titel und Cover sah, dachte ich mir: "Eins der unzähligen Bücher in denen man sich über den Rand der Gesellschaft lustig macht - Zu Papier gebrachte Reality-Soap." Da ich aber schon einiges Gutes gehört hatte, wollte ich dem Ganzen dennoch eine Chance geben. Ich wurde belohnt. In humorvollem Stil wird hier beschrieben, mit welchen Unsäglichkeiten sich Familienpsychologen rumschlagen müssen. Ich habe vom vielen Kopfschütteln immer noch Muskelkater und mein Kinn hat sich langsam von der Starre erholt. Man kann das ganze glaub ich nur mit Humor sehen um mit den Dingen zurecht zu kommen, mit denen man hier konfrontiert wird. Das ist harter Tobak, der glücklicherweise weich verpackt ist.
Ich kann der Autorin nur meinen Dank aussprechen, dafür dass sie uns an dem Erlebten teilhaben lässt und dafür, dass sie nie aufgehört hat angagiert für das Wohl der Kinder zu arbeiten.
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am 28. Dezember 2013
Dieses Buch lag unter dem Weihnachtsbaum. Ich habe es innerhalb von 48 Stunden gelesen. Es scheint zunächst in einer Reihe mit den Büchern von Erziehern und Grundschullehrern zu stehen, die aus dem Nähkästchen plaudern. Das geschieht hier auch, aber sehr ergreifend. Man blickt hinter die Kulissen von Sorgerechtsfällen, Gerichtsgutachten, Kinderverwahrlosung oder übereifrigen Lehrern, die unnötig Meldung beim Jugendamt machen. Bestürzend, dass seelisches Elend von Kindern mitten unter uns stattfindet. Seeberg lässt uns hinter Türen blicken, die sich nie für uns öffnen würden. Sie öffnet unsere Herzen und sorgt für Verständnis für anders verlaufende Lebenswege und die Wichtigkeit des Kindeswohls für unsere Gesellschaft.
Danke dafür.
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