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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen25
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 29. Oktober 2013
Meine Leidenschaft für den „etwas anderen Horror“ und für wahre Kriminalfälle führte mich dieses Mal zu diesem hochinteressanten Taschenbuch von Knaur.

Dieter Bindig gewährt den Lesern ausführliche Einblicke in die Polizeiarbeit. Dabei beginnt er mit dem Anfang seiner Karriere und lässt auch erste, peinliche Fehler in seiner Laufbahn nicht aus. Gerade diese Fehler waren es, die ihn lehrten, sich in Sachen Menschenkenntnis weiterzubilden und zu versuchen, in Gesichtern und Gestiken der Verdächtigen zu lesen.

Im Laufe seiner Weiterbildung eignete er sich fundierte Kenntnisse an, die, im Zusammenspiel mit seinen Erfahrungen, den „Verhörspezialisten“ aus ihm machten.

Dieter Bindig plaudert aus dem Nähkästchen und bietet uns als Leser und Zivilisten eine Menge interner Informationen. Für uns interessant – für den möglichen Kriminellen evtl. eine Anleitung zum erfolgreichen Lügen? Diese These lasse ich mal so im Raum stehen. Jedenfalls weiß ich jetzt, wie ich mich auf keinen Fall verhalten dürfte, wenn ich etwas zu verbergen hätte.

Nichtsdestotrotz hat mir dieser Ausflug in die Welt der Ermittler ausnehmend gut gefallen. Der Autor lockert seine Ausführungen mit einigen Anglizismen (Cops) und einer angemessenen Portion Humor auf, so dass sich die Lektüre sowohl informativ, als auch unterhaltsam präsentiert.

Der direkte Bezug zum Leser, die persönliche Ansprache, schafft eine gewisse Vertraulichkeit, die wahrscheinlich jenen gefallen, die sich gerne in die Lektüre mit einbeziehen lassen.

Insgesamt befreit sich dieses Buch mit diesen geschickten Auflockerungen vom „Prädikat langweilig“, das vielen Sachbüchern oft anhaftet. Bei mir hat es jedenfalls funktioniert. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und kann es guten Gewissens an Gleichgesinnte weiterempfehlen.

Fazit:
Wer auf unterhaltsam erzähltes Insider-Wissen steht und gerne hinter die Kulissen blickt, hat mit „Der Verhörspezialist“ von Dieter Bindig eine gute Wahl getroffen. Sympathisch, informativ und gehaltvoll – so mag ich Sachbücher.

Diese Rezension befindet sich auch auf meiner Homepage
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am 4. September 2013
Das Buch führt an mehreren verschiedenen Stellen darin ein, worauf man bei einer Gesprächsführung achten sollte. Besonders interessant fand ich, wie man Lügner entlarvt - sie halten die Arme still, sehen einem urplötzlich in die Augen und halten über diese den Kontakt. Ich wette, das kann man sich abtrainieren, was sicherlich nicht das Ziel des Buches ist, aber es ist wohl fast unvermeidlich, dass es der ein oder andere versuchen wird. (Ich z.B., alleine schon deswegen, weil es eine Herausforderung ist.) Nicht so ganz einverstanden bin ich mit dem Urteil, dass Lügen den Lügner so stresst, dass er beginnt sich an den Haaren zu rupfen - ich z.B. rupfe mir an den Haaren seit ich Haare habe und am meisten beim Lesen.

Am Ende eines jeden Kapitels listet der Autor sein *Blaulicht* bzw. zusammenfassende Tipps auf. Dabei störte mich, dass er jedes Mal einen Satz brachte: *Gehen Sie durch das Leben, wie ein guter Cop (Warum diese Amerikanismen?): Geben Sie allen eine Chance und verhaften Sie die Richtigen.*

Es mag sicherlich sein, dass ein runtergekommener Punk ein besserer Mensch ist, als jemand im Maßanzug - ich würde aber trotzdem dem im Maßanzug mehr vertrauen. Wenn jemand meiner Ansicht nach schlampig gekleidet ist, baue ich instinktiv eine Mauer auf.

Als unangenehm empfand ich die Vertraulichkeiten zum Schluss wie *Sie sind jetzt einer von uns*. Nein, bin ich nicht und nur weil ich das Buch gelesen habe, bin ich kein besserer Menschenkenner geworden, dazu braucht man Praxis.

Sehr interessant fand ich die Ausführungen zu den Ermittlungsarbeiten, wie dass es inzwischen schon reicht, jemanden nur leicht zu berühren, um genug Hautschuppen für eine DNA-Analyse zu haben. Auch dachte ich, dass Polizei und Staatsanwaltschaft strikter getrennt wären.

Fazit
Das Buch bietet sehr interessante Einblicke in die Polizeiarbeit, jedoch sind die Erkenntnisse zu den Verhörmethoden ein wenig mager.
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am 20. September 2015
Obwohl es bei der Polizei schon seit dem Krieg nicht mehr "Verhör" heißt und obwohl ich nicht glaube, dass der Autor hier alle seine Gesprächstricks verrät, kriegt man als Krimischreiber doch einige nützliche Hinweise. Was ich aber völlig daneben finde und wofür ich einen Stern abziehe, ist die fragwürdige "Einbindung" des Lesers mit der Suggestion, er könne aus diesem Buch etwas für sein Berufs- und Familienleben lernen. Naja, vielleicht profitieren zwangsneurotische Kontrollväter und -partner davon, aber im Sinne eines vertrauensvollen Zusammenlebens sollte man erstens nicht "verhören", zweitens nicht glauben, dass man dadurch der Wahrheit näher kommt und drittens sollte man das Wort Verhör überhaupt aus seinem privaten Wortschatz streichen.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Juni 2015
Ich habe dieses Buch als ebook gekauft und in wenigen Stunden durchgelesen, dh es ist nicht sehr lang und kurzweilig.
Es ist sehr leicht zu lesen, man wird direkt an die Hand genommen und aufgefordert selbst, den Vernehmer zu spielen, auch wenn es nicht wirklich Aufgaben gibt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr deutlich an Beispielen zeigt, wie Menschen sich in Widersprüchen verstricken, dies auch durch äußerliche Merkmale zeigen, die ohne Hintergrundwissen vielleicht gar nicht auffallen.
Ein paar Methoden beschreibt der Autor vorher, was ich ein wenig trocken fand, aber durch die Anwendung am Zeugen wurde dann deutlich, was gemeint ist.
Ich war ein wenig erstaunt, wie gut man an relativ leichten Delikten man Lügen demonstrieren kann bzw. das Erkennen solcher.
Leider fehlt im Buch die Überführung von Mördern und besonders guten Lügnern.
Dass ein Verhör von Mördern nicht so ergiebig ist, erklärt der Autor zwar am Ende des Buches, aber ich finde es trotzdem schade.

Mir war das Buch fast zu kurz, ich hätte gerne noch mehr gelesen, vor allem wie man mit wirklich guten Lügnern umgeht - oder gibt es die gar nicht?

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war immer wieder der Satz "Sei ein guter Cop" - das erinnert mich zu sehr an US-Serien.
Und dass sich der Autor ein wenig selbst lobt, finde ich persönlich nicht schlimm. Jedem das Seine...

Insgesamt war das Buch sehr informativ und auch spannend, sobald Beispiele aus der Praxis genannt wurden.
Ich finde, vieles daraus kann man direkt in den Alltag übernehmen, ohne dass ein Lügner gleich ein Verbrecher sein muss.
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am 28. November 2013
Hab das Buch in einem Zug durchgelesen und finde es wirklich sehr gut. Man merkt sofort dass der Autor auf jahrelanges Fachwissen und Erfahrung zurückgreift und dies im Buch sehr anschaulich zum Ausdruck bringt.
Ich hoffe dass noch viele Bücher des "Verhörspezialisten" in die Bücherregale kommen werden.
Ich kann das Buch nur jedem weiterempfehlen!!!
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am 11. August 2014
Es war für mich zu viel Alltagsgeschehen bei der Polizei als über Vernehmungstaktiken geschrieben. Die Geschichten waren aber toll und auch sonst finde ich das Buch lesenswert, würde einen anderen Titel wählen.
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am 6. Dezember 2015
Das Buch finde ich ganz okay. Ich habe es auf jeden Fall schnell durchgelesen und es war unterhaltsam. Es geht mir etwas zu wenig auf die Körpersprache ein und es ist mir etwas zuviel Polizeiblabla drumherum aber das ist sicher Geschmacksache.
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Dieter Bindig, seit 30 Jahren im Dienst, berichtet von seiner Polizeiarbeit.
Er ist ein Verhörspezialist und weiß genau, worüber er schreibt.
Im Laufe der Jahre hat er sich fundiertes Fachwissen angeeignet, das er nicht nur innerhalb der Polizei weitergibt, sondern er lässt auch mit dem Buch den Leser daran teilhaben.

Ganz großen Wert legt er selbst darauf, die Personen, mit denen er zum ersten Mal zu tun hat, nicht in eine "Schublade" zu stecken. Er geht ihnen offen und ohne Vorurteile entgegen. Ja, er versucht sogar, die "Schubladen", in die man bestimmte Leute gern steckt, lange offen zu halten.

Anhand von Beispielen erläutert er, wie man erkennt, ob sein Gegenüber die Wahrheit sagt oder nicht. Durch die Körpersprache und Blickkontakte erkennt er, woran er bei ihnen ist. Hände, Füße, Nase reiben o.ä. zeigen ihm, ob er angelogen wird oder nicht.
Auch ich habe immer gedacht, dass derjenige im Unrecht ist, der bei langem Blickkontakt während eines Verhörs zuerst diesen unterbricht. Dass dem gar nicht so ist, ist z.B. eine der Erkenntnisse, die ich aus dem Buch gezogen habe.

Er zeigt, wie Gespräche geführt werden, um es einem Täter oder Lügner, der seine eigene Schuld vertuschen will, leicht zu machen, die Wahrheit auszusprechen. Er geht individuell auf den Menschen ein, zeigt ihm Wege, aus dem Lügennetz herauszukommen.

Interessant ist auch die Zusammenarbeit mit dem Staatsanwalt. Wieviel Vorleistung erbracht und wie genau schon ermittelt werden muss, bevor ein Haftbefehl ausgestellt werden kann, ist für den Laien vorher nicht erkennbar. Man muss schon mit ziemlicher Sicherheit sagen und es beweisen können, bis dieser ausgestellt wird.

Dieter Bindig bringt seine Erkenntnisse dem Leser so nah, dass man das Gefühl hat, in einem Hörsaal zu stehen und ihm zu lauschen. So empfand zumindest ich es. Er spricht den Leser sogar des öfteren direkt an und befragt ihn, wie weit man selbst zum gerade besprochenen Fall Erkenntnisse aus dem bisher gehörten ziehen kann.

Der Autor zeigt uns aber nicht nur, wie er arbeitet und wie erfolgreich er mit seinen Methoden ist. Er lässt den Leser auch daran teilhaben, wie man ihn selbst als Anfänger gelinkt hatte, indem man ihm eine fette Lüge aufgetischt hatte, der er aufgesessen ist. Diese fiel ihm später dann auf die Füße.

Alles in allem ein sehr aufschlussreiches Buch. Nicht nur, was die Polizeiarbeit angeht, sondern auch in den Erkenntnissen, die man als Leser daraus ziehen kann. Viele Dinge lassen sich im normalen Umfeld ebenfalls anwenden, z. B. wenn es darum geht, eine Lüge zu erkennen. Wenn man nur ein wenig darauf achtet, was man hier gelesen hat, dann dürfte es nicht allzu schwer sein.

Ich fand dieses Buch interessant und sehr aufschlussreich und kann es für Interessierte weiterempfehlen.
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am 30. Oktober 2013
Anhand teilweise eigentlich eher banaler Fälle gibt der Kommissar detailiert Einblick in seine Analyse der Aussagen von Zeugen und Beschuldigten. Wer spannende Fälle erwartet, wird eher enttäuscht sein (zumindest von dem einen oder anderen dargestellten Fall), wer den Wechsel zwischen Fallbearbeitung und Anleitung zur Beobachtung des Verhaltens des Aussagenden mag, wird das Buch lieben.
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am 20. Januar 2015
An diesem Buch stimmt einfach alles - super geschrieben, interessant und es liest sich sehr schnell - Einfach Top. Kann ich nur Empfehlen.
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