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5.0 von 5 Sternen sehr lesenswert
Es ist alles vorhanden: eine fabelhaft klare Lebensgeschichte, die Darstellung des Berufs, in dem sie nach nach wie vor die Einzige ist, die ihn beherrscht - es gibt wohl leider Trittbrettfahrer niedrigere Qualität und es fehlt an Normen zum Schutze vor selbigen - eine greifbare Geschichte der Wende bzw. der Wiederveinigung, und wertvolle Erkenntnisse über...
Vor 5 Monaten von Amazon Kunde veröffentlicht

versus
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschend
Eigentlich hatte ich mit einer dokumentarischen Beschreibung des Berufes der Tatortreinigern gerechnet. Bekommen habe ich eine Autobiografie der Autorin. Die Beschreibung der Tatorte und der Tätigkeiten bleibt ziemlich an der Oberfläche, in die Tiefe gehen nur die unglücklichen Männergeschichten, die verzwickten Familienverhältnisse der Autorin...
Veröffentlicht am 1. September 2012 von Natalie Neumann


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschend, 1. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Tatortreinigerin: Ich komme, wenn das Leben geht (Taschenbuch)
Eigentlich hatte ich mit einer dokumentarischen Beschreibung des Berufes der Tatortreinigern gerechnet. Bekommen habe ich eine Autobiografie der Autorin. Die Beschreibung der Tatorte und der Tätigkeiten bleibt ziemlich an der Oberfläche, in die Tiefe gehen nur die unglücklichen Männergeschichten, die verzwickten Familienverhältnisse der Autorin und eine Kindheit in der DDR. Wirklich schade! Ein anderer Titel und alles wäre halb so schlimm, aber so fühle ich mich in die irre geführt.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Gern geschehen!", 8. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Tatortreinigerin: Ich komme, wenn das Leben geht (Taschenbuch)
Model, selbstständige Praxismanagerin, Rechtsanwaltsgehilfin, Tatortreinigerin. Das sind nur ein paar der Jobs, die Antje Schendel größtenteils gleichzeitig ausgeübt hat. Ihrer Erzählung zufolge, kann sie auf ein bewegtes Leben zurückblicken, dabei ist sie gerade mal 40 Jahre jung. Sie hat einiges zu berichten über die Kindheit in Ostberlin, den nierenkranken Vater, die an MS erkrankte Mutter, die sich schließlich trennt und mit einem anderen Mann zusammenlebt, mit dem Schendel erst viele Jahre später, als die Mutter im Sterben liegt, zurechtkommt. Nach dem Mauerfall, einer Ausbildung im IT-Bereich und ersten Modeljobs, tritt ein junger Mann in das Leben der Autorin und zeugt mit ihr die bezaubernde Angelique. Danach lässt er beide allerdings auch sitzen und da die Trennung mit Drohungen vonstattengeht, zieht Antje kurzzeitig nach England ' oder auch nicht ganz, denn plötzlich schreibt sie, dass sie in Berlin ist und nur einige Jobs in London annimmt. Dann wiederum lernt sie in Groß Britannien einen Mann kennen, der alles mit ihr machen kann und sie nach Strich und Faden belügt, was Schendel gutmütig und blauäugig hinnimmt. Durch ihn verliert sie ihr gesamtes Erspartes, geht zurück nach Deutschland und nimmt verschiedene Jobs an, während sie in ihrer knappen Freizeit mit Blut, Exkrementen und Reinigungsmitteln experimentiert, um einen Traum Wirklichkeit werden zu lassen: Sie möchte Tatortreinigerin werden, denn das macht in Deutschland niemand und sie hat wohl eine Marktlücke entdeckt. Lange Zeit kann sie nicht alleine von diesem Job leben, außerdem hat sie sich einen neuen Kerl angelacht, der sich von ihr aushalten lässt und vor dem PC vergnügt. Die Tochter möchte den Umzug nicht, aber natürlich setzt sich die Mutter durch, auch wenn sie eigentlich am eigenen Leib erfahren hat, wie das mit verhassten Stiefvätern ist. Beim Lesen fragt man sich, warum Schendel nicht mal der Gedanke gekommen ist, dass sie genau die gleichen Fehler wie ihre Mutter macht. Acht Jahre lang bleibt sie bei Franz, muss sich mit der Schwiegermutter auseinandersetzen und mit ihm, der ein Affäre hat, was Antje viel zu spät feststellt. Immerhin schafft sie es, sich endlich zu lösen, eine eigene Wohnung zu suchen und ihr Leben zu leben ' oder auch nicht, denn im Grunde kennt Schendel anscheinend wenig Rücksicht, Verantwortungsgefühl oder gar Verständnis für die eigene Gesundheit. Umso amüsanter erscheint der Satz gegen Ende des Buches, dass sie endlich einmal etwas für sich tun wolle ' dabei macht sie genauso rücksichtslos auf ihrem Egotrip weiter wie bisher, nur eben mal ein paar Wochen ohne Mann, der sie ausnimmt wie die sprichwörtliche Weihnachtsgans. Es scheint nicht ganz fair zu sein, wie sie handelt und auch wenn Mitleid mit ihr aufkommen mag, weil kein Mensch verdient hat, sich von einem anderen ausnutzen und hintergehen zu lassen: Schuld trägt sie selbst auch mit an diesen Situationen, war die Ausrede, sich nicht trennen zu müssen, dass sie ja keine Zeit für die Wohnungssuche habe. Es erscheint eher, als wäre das Haus ganz bequem für sie gewesen, die Tochter war mehr schlecht als recht versorgt und Schendel konnte sich voll und ganz ihrem Traumberuf Tatortreinigerin widmen ' und den anderen Jobs, die sie nebenbei hatte. Sicherlich war das verdiente Geld notwendig, aber da es nur in die Schuldentilgung des Freundes floss, war es im Grunde sinnlose Tätigkeit.
Nun wissen wir alles über Schendels Leben, aber wenig über ihre Arbeit. Genau das ist der Punkt: Hin und wieder fließen kurz kleine Ekligkeiten ein: Hirnmasse, Fingerknöchelchen, Gebisse, die nach Suiziden an den Wänden kleben. Am meisten wird Leichenflüssigkeit erwähnt, ob sie nun im Teppich eingesickert ist, an der Wand gegenüber klebt oder eben eine Badewanne füllt. Menschen verflüssigen sich ziemlich schnell, wenn sie erst einmal ihren letzten Atemzug gemacht haben.
Man erfährt später auch von Messie-Wohnungen, die ausgeräumt und renoviert werden, von der betuchten Gräfin aus Köln, die eine vermüllte Wohnung jahrelang bezahlt, ohne darin zu leben, und vom Studenten, der sich wegen des starken Heimwehs die Pulsadern aufschneidet. Schendel macht das alles wenig aus. Sie ist abgehärtet und nimmt ihre Fälle auch nicht mit nach Hause. Dafür haben sich im Laufe der Jahre Freundschaften zu den Angehörigen entwickelt. Tatortreinigung heißt für die gebürtige Berlinerin nicht nur, die Wohnung wieder in Ordnung zu bringen, es heißt auch Feingefühl, Gespräche, sich Geschichten anzuhören, Fassungslosigkeit abzubekommen und einfach da zu sein. Ebenso dazu gehört die Suche nach Wertgegenständen oder Urkunden in den Räumen der Verstorbenen.
Doch genau diese Arbeit, um die es eigentlich gehen sollte in dem Buch und die angeblich das ganze Leben der emsigen Frau bestimmt, genau diese wird nur am Rande kurz erwähnt. Sie hat nebenbei auch die Synchronsprecherin für eine der Darstellerinnen aus 'Sunshine Cleaning' gegeben, einem Film aus den USA, in dem es eben um Tatortreinigung geht. Außerdem wurde mal bei 'Stern TV' über sie berichtet.
Man weiß mehr über ihr Privatleben als über den Beruf, der ja so einzigartig ist, ach nein, mittlerweile nicht mehr. Mittlerweile machen ganz viele Stümper und Betrüger diesen Job, was Schendel nicht gut findet, da viele sich das zu einfach machen, horrende Summen fordern oder viel mehr machen als notwendig. Die Frage, wer vor ihr Tatorte gereinigt hat und warum sie trotzdem ohne Aufträge zu Hause sitzt, bleibt ungeklärt. Irgendwann erwähnt sie, dass sie nicht wisse, wie sie werben solle, was eher wie eine halbherzige Ausrede klingt.

Schendel kommt arrogant und unsympathisch rüber. Das Buch ist nur ein weiteres Ding auf der 'Hab ich alles gemacht'-Liste, mit der sie kokettiert. Sehr schade, dass sie ein derart selbstüberzogenes Bild von sich zeichnet, das hätte sie sicherlich nicht nötig. Traurig auch, dass sie der Meinung ist, nur sie alleine würde alles richtig machen und wäre die einzige Tatortreinigerin, die überhaupt etwas kann und auf dem Kasten hat.
Vermutlich ist Schendel eine ganz normale, sehr ehrgeizige Frau, die auch wirklich sympathisch und freundlich ist, allerdings kommt sie in dem Buch nur ganz selten als solche rüber. Auf den etwas mehr als 200 Seiten erfährt man eine Lebensgeschichte, die man nicht vermutet hätte und die ich auch gar nicht lesen will, wenn das Buch 'Die Tatortreinigerin. Ich komme, wenn das Leben geht' heißt. Sehr sauer aufgestoßen ist mir die Tatsache, dass Antje Schendel Namen und Wohnorte einiger Fälle nennt. Sie war bei Winnenden dabei, in Ordnung, sie war bei dem grausigen Axtmord in Südbayern dabei, auch noch annehmbar. Aber selbst wenn die Hinterbliebenen zugestimmt haben sollten, haben in meinen Augen Namen nichts in einem solchem Buch zu tun, ebenso wenig wie die sehr genaue Beschreibung der Gräfin aus Köln, die ein ziemliches Problem mit Müll hat. Vor allem diese bittet um höchste Diskretion, aber die Autorin gibt derart viele Hinweise, dass es nicht schwer fallen dürfte, die Kundin ausfindig zu machen. Absolut daneben!
So bleibt ein schlichtes Fazit: Ganz nette Autobiographie und flüssig geschrieben, so dass man das Buch zwar schnell gelesen hat, aber unterm Strich doch sehr enttäuschend.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absolute Geldverschwendung!!, 8. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Tatortreinigerin: Ich komme, wenn das Leben geht (Taschenbuch)
Da ich mich sehr über das Thema Tatortreinigung interessiere kaufte ich mir das Buch und freute mich schon auf das Lesen.
Am Anfang dachte ich noch dass es besser werden würde aber dem war nicht so! Ich hatte das Buch in 3 Tagen durch und war nur noch enttäuscht. In dem Buch schildert Sie vielleicht auf insgesamt 3 Seiten von Ihrer Tätigkeit als Tatortreinigerin, der Rest dreht sich nur um Ihr Privatleben!! Der Titel hat so gut wie nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun.
Da hätt ich das Geld auch in die Mülltonne werfen können, ich würde es keinem empfehlen!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warum dieser irreführende Titel???, 31. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Tatortreinigerin: Ich komme, wenn das Leben geht (Taschenbuch)
Nachdem ich das Buch von Peter Anders "Was vom Tode übrig bleibt. Ein Tatortreiniger berichtet" mit großem Interesse verschlungen habe, erhielt ich das Buch "Die Tatortreinigerin" von Anja Schendel geschenkt.

Nachdem ich 1/3 des Buches durchhatte und die Autorin außer im Intro nicht ansatzweise mal zu Thema kam habe ich die Rezensionen hier gelesen und war bestätigt in meiner Wahrnehmung. Trotzdem habe ich mich bis zum Ende des Buches durchgekämpft.

Liebe Frau Schendel, ich war nicht ansatzweise an Ihrer Autobiographie interessiert!
Wie viele andere Käufer/Leser Ihres Buches erwartete ich eine möglichst lebendige Schilderung ihrer Arbeit als Tatortreinigerin, so, wie es der Titel verspricht, vielleicht mit einer Darstellung Ihres persönlichen Werdeganges in dem einen oder anderen Kapitel.

Meines Erachtens sollte der Leser Ihres Werkes anschließend in die Lage versetzt werden, Dritten etwas über ihren Beruf erzählen zu können. Das dürfte schwer fallen, da sie ihm diese Informationen zu fast 100% vorenthalten. Dass sie zu Tatorten gerufen werden, an denen Sie evtl. traumatisierte Angehörige erwarten, versteht sich von selbst. Wenn Sie dort nun seelsorgerisch tätig werden, auch gut. Aber hauptsächlich sind sie in Ihrer Eigenschaft als Tatortreinigerin am Ort, nur leider verlieren Sie über diesen Part in Ihrem Buch die wenigsten Worte. Ihr Werk als Aufsatz im Deutschunterricht würde wahrscheinlich ein "Thema verfehlt" ernten.

Leider ist hier minimal nur ein Stern zu vergeben. Ich bin sehr enttäuscht.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider etwas entäuscht, 4. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tatortreinigerin: Ich komme, wenn das Leben geht (Taschenbuch)
Ich finde den Titel etwas irreführend im Bezug auf das Buch. Es handelt sich vielmehr um eine Biographie als ein Porträt des Berufs.
Im Vergleich zu z.B. "was vom Tode übrig bleibt" war ich doch entäuscht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thema verfehlt, 6, 2. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Tatortreinigerin: Ich komme, wenn das Leben geht (Taschenbuch)
Hätte die Autorin dieses Buch bei Ihrem Deutschlehrer als Aufsatz zum Buchtitel abgeliefert, das Urteil wäre sicher eine glatte sechs gewesen. Denn, anders als man erwarten würde, gibt die Autorin im Buch kaum Einblick in Ihr Berufsleben.

Stattdessen erfährt man lange und breit, welche Klippen die Autorin in Ihrem Leben alles umschiffen musste, vom Schwiegervater über Ehemänner die sie ausnutzten und die sie durchfüttern musste in dem sie 4 Jobs gleichzeitig annahm, dass man in den verschiedenen Jobs dann ihre jeweiligen Leistungen nicht genug honorierte wo es doch ein Wunder gewesen wäre, dass ohne sie etwas gelaufen wäre, ... . Man hat den Eindruck, die Autorin habe das Gefühl, ihre "Lebensleistung" wäre bislang nicht ausreichend honoriert worden und nun müsse sie noch mal allen zeigen, wie gemein das Leben zu ihr war und was sie trotzdem daraus gemacht hat. Dummerweise dürfte das keinen Leser interessieren.

Schade auch, dass die Autorin nicht selbst erkannt hat, auf welchem Holzweg sie damit ist. Z. B. als sie davon schreibt, dass sich ihre Tochter einmal darüber beklagt habe, dass die Autorin nicht genug Zeit für sie gehabt habe. Und die Autorin der Tochter dann erklärt, dass sie das alles doch nur gemacht habe, damit die Tochter ein besseres Leben habe. "Aber das wollte ich doch gar nicht, ich wollte nur mehr Zeit mit Dir". Leider ist Frau Schendel noch nicht mal beim Schreiben dieser Zeilen aufgefallen, dass sie etwas falsch gemacht hat und nicht die anderen.

Unter dem Strich sehr schade. Es hätte ein richtig interessantes Buch werden können mit Einblicken in einen ungewöhnlichen Job. Leider wurde es etwas ganz anderes, das so wohl niemanden interessiert. Außer Frau Schendel selbst.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen War nix!, 20. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tatortreinigerin: Ich komme, wenn das Leben geht (Taschenbuch)
Ich habe mir viel von dem Buch versprochen - allerdings habe ich nicht mit der Biografie eines ehemaligen Models gerechnet.

Wenn ich ein Buch mit einem solchen Titel ( "Die Tatortreinigerin") kaufe, möchte ich auch dementsprechend etwas über ihren Beruf lesen. Und keine Informationen über ihr Modelleben, ihre diversen Männer und ihr Leben in der ehem. DDR.
Sorry, in der Schule würde man sagen: Thema verfehlt. Und dann noch Kollegenschelte betreiben ( über angebl. unzulässige Reinigungsmethoden etc. ) - etwas billig. Aber naja. Hier geht wohl auch die Gier vornweg, anstelle von Qualität. Aber heute muß ja so ziemlich Jeder sein Büchlein schreiben...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja..., 11. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tatortreinigerin: Ich komme, wenn das Leben geht (Taschenbuch)
Ich habe mir unter dem Buch etwas ganz anderes vorgestellt. Über ihre Arbeit als Tatortreinigerin berichtet die Autorin immer nur am Rand und auch sehr oberflächlich. Eigentlich geht es in dem Buch um ihre Lebensgeschichte, was man aber an dem Titel und dem Umschlagtext nicht erkennen kann. Das Buch ist jedoch leicht lesbar und wenn man sich nicht daran stört, dass dieser Frau "alles passieren kann", sie jedoch immer wieder alles heldenhaft bewältigt, ist es eine unterhaltsame Lektüre. Meiner Meinung war zwischen den Zeilen zu viel Eigenlob. Wer sich für diesen Beruf interessiert, kann bessere Bücher finden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschung auf ganzer Linie, 28. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Tatortreinigerin: Ich komme, wenn das Leben geht (Taschenbuch)
Es tut mir leid wenn meine erste Bewertung bei Amazon, wieder mal typisch deutsch, negativ ausfällt, aber meine Frau war eigentlich noch nie von einem Buch so enttäuscht, wie von diesem. Diese sich so toll findende Frau erzählt aus der Ego-Perspektive über ihr Leben. Der Titel sollte lauten "Antje Schendel" Damit ist dieses Buch ausreichend betitelt und würde dem Inhalt gerecht, denn ihr Beruf kommt ziemlich kurz - wird aber als Titel gewählt. Kurzum Mogelpackung. Zitat meiner Frau "Wer sich den Abend versauen will, kann das gern lesen." Mehr Kommentar ist dieses Buch wirklich nicht wert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher eine Autobiographie..., 1. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Tatortreinigerin: Ich komme, wenn das Leben geht (Taschenbuch)
Da mich die Thematik interessiert und ich bereits ein Buch diesbzgl. gelesen hatte (Peter Anders - Was vom Tode übrig bleibt), machte mich Antje Schendel neugierig. Vor allem oder gerade deswegen, weil sie eine Frau ist und vorher ja einen ganz anderen Job gemacht hat.

Nun denn - ihre Art zu erzählen gefällt mir sehr gut. Sie spricht von ihrer Arbeit mit Respekt, ohne dabei aber zu beschönigen. Sie kam bei mir sehr sympathisch rüber, auch Gefühle haben Platz in ihrer Erzählung.

Aber... ihr Buch ist eher eine Autobiographie ihres bisherigen Lebens denn eine Beschreibung ihrer Arbeit. Zwar reißt sie die Themen und Einsätze kurz an, geht aber nicht wirklich in die Tiefe - ganz im Gegensatz zu ihrem Kollegen Peter Anders. Er beschreibt seine Tätigkeit sehr detailiert, auch die technischen Aspekte kommen dabei zum Tragen.

Fazit: Wer sich für das Leben der Antje Schendel interessiert, sollte dieses Buch lesen. Wer sich für den Beruf der Tatortreiniger interessiert, sollte sich hier nicht zuviele Hoffnungen machen.
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Die Tatortreinigerin: Ich komme, wenn das Leben geht
Die Tatortreinigerin: Ich komme, wenn das Leben geht von Shirley Michaela Seul (Taschenbuch - 2. Mai 2012)
EUR 8,99
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