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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit kann man nicht wegklicken
Der 11. September 2001 war nicht irgendein Tag. Denn was in diesem Zusammenhang von den Medien verschwiegen wurde: Es handelte sich um den 60. Jahrestag der Grundsteinlegung des Pentagon - und auf dem Gabentisch lagen Milliarden und Abermilliarden für die nächste Serie von Eroberungskríegen.

Wisnewskis überarbeitete Neuauflage seines 2003...
Veröffentlicht am 12. August 2011 von jury

versus
8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Wahrheit über den 11/9
Der Autor ist, wenn auch etwas langatmig der Wahrheit auf der Spur. Gut recherschiert und ohne Spekulationen. Ob es so stimmt, weiß man nicht, aber es spricht alles dafür.
Veröffentlicht am 3. Juni 2012 von R. Glorius


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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit kann man nicht wegklicken, 12. August 2011
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur (Taschenbuch)
Der 11. September 2001 war nicht irgendein Tag. Denn was in diesem Zusammenhang von den Medien verschwiegen wurde: Es handelte sich um den 60. Jahrestag der Grundsteinlegung des Pentagon - und auf dem Gabentisch lagen Milliarden und Abermilliarden für die nächste Serie von Eroberungskríegen.

Wisnewskis überarbeitete Neuauflage seines 2003 erschienenen und dort umfangreich rezensierten Bestsellers Operation 9/11: Angriff auf den Globus macht nicht nur wegen des 10-Jahres-Jubiläums Sinn: es war einfach an der Zeit, die Erkenntnisse der verschiedenen Bücher, Untersuchungen und Filme mit etwas Abstand zusammenzufassen und zeitlich wie sachlich geordnet im Zusammenhang zu präsentieren.

Zudem hat sich die Qualität der neueren Beweise verändert - standen in der "ersten Stunde" noch vorwiegend logische Widersprüche der Darstellung der US-Behörden im Vordergrund, so verschiebt sich der Fokus inzwischen mehr darauf, das wahre Puzzle zusammenzusetzen - dies wird durch den neuen Untertitel "Der Wahrheit auf der Spur" angedeutet.

Natürlich finden sich dennoch im Buch auch alle Aussagen, Indizien und Untersuchungen, die im Lauf der Jahre bekannt geworden sich und sich als haltbar erwiesen haben. Für den Rezensenten, der stets auf die Unglaubwürdigkeit der angeblichen Telefonate aus einem Flugzeug in Reiseflughöhe hingewiesen hat [4], serviert Wisnewski ein besonderes Schmankerl: Die damals eingesetzten 757 der American Airlines verfügten überhaupt nicht über Satelliten-Telefone. Nicht nur die Mobil-Telefonate waren also frei erfunden, sondern sogar die Telefonate über Sitztelefon. Aber über die Phase des Indizien-Sammelns ist man ja längst hinaus.

Inzwischen liegen mehrere wissenschaftliche Untersuchungen vor, die aus verschiedenen Ansätzen heraus zu dem Schluss kommen, dass die drei WTC-Bauten professionell gesprengt worden sind - für den Abriss des abseits stehenden WTC-7 war das ohnedies stets die einzig mögliche Erklärung. Für solche Hitech-Sprengungen kommt nur ein Unternehmen weltweit ernsthaft in Frage: Controlled Demolition, Inc. - ein eng mit der US-Navy verknüpfter einstiger Familienbetrieb. Wenn man bedenkt, dass die Zwillingstürme dreimal so hoch waren wie das größte bisher gesprengte Gebäude, kann man ermessen, welche technische Großleistung hinter der auf den "footprint" gelungenen Zerlegung steckt. Wer über einfache Englischkenntnisse verfügt, findet im Internet einen "umwerfend" interessanten und spannenden Vortrag dazu mit den Stichworten "Prof. Dr. Niels Harrit" und "Nanothermit". Dort werden auch die inzwischen weitgehend aus dem Internet "geräumten" Filme, welche die Sprengungen besonders gut sichtbar machen, gezeigt.

Natürlich wäre eine solche Sprengung der Türme schon wegen der extremen Asbestbelastung nie genehmigt worden. Viele Menschen, die damals in New York waren, mussten oder müssen noch an diesem Asbest grausam sterben.

Und 4,5 Milliarden Dollar Versicherungsleistungen aus Europa hätte es auf seriösem Weg auch nicht für den Investor mit dem goldenen Händchen gegeben. "Glück" für Herrn Siverstein, dass der Pachtvertrag und der Versicherungsvertrag termingerecht zur Sprengung abgeschlossen worden waren. "Glück", dass die Sprengungen offiziell als T*rrorakt bestätigt worden sind - sonst hätte die Versicherung natürlich nicht zahlen müssen.

Das soll kein relevantes Motiv sein? Für jedes der rund 3000 Opfer kassierte der Investor immerhin 1,5 Millionen Dollar. Und dennoch - neben dem, was man in der Folge den Steuerzahlern in den USA und weltweit in der Folge für die US-Kríegskassen abgepresst hat, sehen diese 4,5 Milliarden geradezu wie Kleingeld aus.

Wer immer sich mit etwas Wirkung öffentlich gegen die US-Regierung äußert, geht hohe Risiken ein: Wie üblich werden die Protagonisten selbstredend entlassen und/oder mit Hilfe der Leitmedien díffamiert. Man muss nur mal nachlesen, mit welch triefender Hetzpolemik im "besten" Göbbels-Stil DER SPIEGEL über den Ex-Bundesminister von Bülow hergezogen ist. Professor Harrit sollte auch zunächst díffamiert werden - aber seine Untersuchungen waren dermaßen seriös durchgeführt worden, dass sich die Wissenschaft breit hinter ihn gestellt hat. Wisnewski selbst hat sich übrigens gegenüber Unterstellungen und Díffamierungen in etlichen gerichtlichen Auseinandersetzungen gegen angeblich seriöse Institute als äußerst wehrhaft erwiesen. [5]

Stets taucht, wenn man sich überzeugt hat, dass die US-Regierung das getan hat, was sie mit unnachahmlicher Chuzpe tut, nämlich ihr Volk und die Welt übelst zu belügen, die Frage nach dem "Wie" und "Warum" der Attentate auf. Dies ist nun wirklich nichts Neues, dennoch hat Wisnewski auch diesen Fragenkomplex nochmals vorzüglich aufgearbeitet und die zumindest Vordenker und Nutznießer, höchstwahrscheinlich sogar Drahtzieher der Attentate im Umfeld des damaligen Präsidenten Bush benannt, ihre Verflechtungen und ihre Veröffentlichungen aufgeführt und die vermutlichen Wege der "Nebeneinkünfte" aufgezeigt. Dabei stehen die 18 grauen Eminenzen der - wie soll man es nennen? - nationalen Verschvvörungsgruppe PNAC [1] im Brennpunkt:

- Richard Norman Perle, Vorsitzender des Defense Policy Board und erklärter Liebhaber ferngesteuerter Flugzeuge
- Richard B. Cheney, Vizepräsident
- Donald Rumsfeld, Kríegssminster [6]
- Paul Dundes Wolfowitz, stellvertretender Kríegsminister
- Lewis Libby, Cheneys Staabschef
- Peter W. Rodman, "internationale Sicherheitsangelegenheiten"
- John Bolton, Staatssekretär für Rüstungskontrolle
- Richard Armitage, Stellvertretender Außenminister
- William Kristol, PNAC-Vorsitzender, führender Bush-Berater
- Zalmay Khalilzad, Sonderbeauftragter für den Kontakt zur irakischen Opposition
- Harold Brown, Verteidigungsminister, Chef des Lawrence Livermore Laboratory, der Atomwaffenschmiede der USA
- Henry Kissinger (Die sechs Säulen der Weltordnung), Präsidentenberater, Außerminister, Council on foreign Relations, "graue Eminenz", Leiter der Kommission zur Aufklärung der Attentate(!)
- James Schlesinger, Vorsitzender der Atomenergie-Kommission, Direktor der CIA, Verteidigungsminister, Energieminister, Kampfschrift: "America at Centurys End"

Die aufgezählten Positionen sind natürlich oft nur temporärer Natur. Nur Männer dieses Kalibers haben überhaupt eine Chance, in einem bis an die Zähne bewaffneten Überwachungsstaat einen dermaßen komplexen T*rrorakt in die Wege zu leiten.

Diese "Vordenker" haben die Ideologie für die Anschläge ganz offen vorbereitet [3]. Wisnewski präsentiert Dokumente von militärischen Planungen, die teilweise bis in die 60er-Jahre zurückgehen, als eine fast identische Operation geplant worden war, um einen Angriff auf Cuba zu rechtfertigen. [2] Zudem sei in diesem Zusammenhang auf Zbigniew Kazimierz Brzeziñskis Buch Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft und Huntingtons Kampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert hingewiesen - man hätte diese Bücher auch gut "Unsere Kämpfe" taufen können. [7]

Unausweichliche Zwänge sieht nicht nur Wisnewski in der desolaten Situation einer monströsen kriegsorientierten Volkswirtschaft, die auf unglaublichen Spekulationsblasen dahinvegetiert und überhaupt keine andere Wahl hat, als einen Konflikt nach dem anderen zu beginnen, bis sie kollabiert.

Dies kann nur einen ersten Eindruck geben; zusammenfassend kann man feststellen, dass "Der Wahrheit auf der Spur" eine vorzügliche Zusammenstellung der Erkenntnisse und Theorien bietet, die nach heutigem Stand als hart und wahrscheinlich zu betrachten sind. Die Verschvvörungstheorie der US-Regierung war vom ersten Tag an unglaubwürdig; die so genannte "Aufklärung" - nach drei Tagen mit 19 flugunfähigen Hampelmännern! - ein schlechter Witz. Hier werden aber auch harte Beweise und die Motive sowohl der einzelnen Protagonisten als auch der mutmaßlichen Drahtzieher in der Regierung im Zusammenhang aufgezeigt.

Irgendwo war zu lesen, die Tatsache, dass Wisnewski frühere Erklärungsversuche teilweise revidiert hat, spreche gegen seine Vertrauenswürdigkeit. Dies ist eine merkwürdige Einstellung: Man muss im Gegenteil denjenigen Personen, die nicht imstande sind, ihre Theorien neuen Fakten anzupassen, misstrauen. Generell konnte es nie die Aufgabe der Kritiker sein, perfekte Erklärungen für den Ablauf der Geschehnisse anzubieten - das wäre die Aufgabe einer seriösen, unabhängigen Untersuchung, die es aber nicht geben kann, weil man im Endeffekt die halbe Politprominenz der USA hinter Schloss und Riegel bringen müsste. Die Aufgabe der Kritiker war es, die Regierungsversion zu überprüfen - das haben sie äußerst erfolgreich getan: da steht kein Stein mehr auf dem anderen.

Wisnewski ist gut zu lesen. Er schreibt flüssig und bei aller Problematik des Stoffs auch durchaus unterhaltsam. Dennoch wird man von der Fülle der Fakten und Zusammenhänge geradezu überflutet - das Buch ist also nicht für jedermann das Richtige. Viele sind einfach mit der Fülle der Informationen und der inhärenten Logik überfordert, wie man an den auch hier immer wieder auftauchenden "Argumenten" sieht, die im Buch wirklich seriös bis zur Lächerlichkeit widerlegt worden sind.

Ein Tipp: Wer es bequemer und eingängiger möchte und nicht alle Zusammenhänge benötigt, kann sich ja die neueste Version von Loose Change (2 DVDs) anschauen.

print-jury 5* A0698 12.10.2011 Rezensionsexemplar

[1] PNAC = "Project for the New American Century" (mit dem Ziel der Weltherrschaft)
[2] Operation "Northwoods" vom Kennedy-Intimfeind und Generalstabschef Lemnitzerer
[3] Inhaltlich: "Wir brauchen ein neues Pearl Harbor!"
[4] Loose Change (2 DVDs)
[5] Operation 9/11: Angriff auf den Globus
[6] In friedliebenden Staaten heißt das Amt zu Recht "Verteidigungsministerium".
[7] Im Sinne dieser Bücher ist z.B. Deutschland ein "befriedeter" "Vasall", der seinen Tribut an die weltbeherrschende Macht in Form von Militäreinsätzen, der Bereitstellung von Militärstützpunkten und der Abnahme von Produkten der Vormacht zu entrichten hat.
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38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur weil etwas Streifen hat, muss es noch lange kein Zebra sein, 28. Oktober 2012
Von 
A. Jürgens (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur (Taschenbuch)
Es gibt Dinge im Leben, die prägen sich unauslöschlich in uns ein. Bilder, Gerüche, Worte, Töne, Gefühle. So auch am 11.09.2001. Damals unterstützte ich gerade meinen Bruder als Aufpasserin und Animateurin bei der Geburtstagsfeier meiner Nichte mit ihren Kindergartenfreunden. Irgendwann, während ich Topfschlagen mit den Kindern spielte, flüsterte mir mein Bruder ins Ohr, dass ein Turm des WTC eingestürzt war. Mein Bruder hat zugegebenermaßen einen manchmal bizarren, pechschwarzen Humor und im ersten Moment fragte ich mich, was mich im Folgenden wohl noch erwarten würde. Leider meinte er es todernst und so feierten wir zwar mit den Kleinen, allerdings mit einem überaus schlechten Gefühl. Die Folgetage schürten dieses schlechte Gefühl.

Nicht nur, weil die Worte Krieg und Terror plötzlich in aller Munde waren. Auch weil hier allzu schnell ein Schuldiger benannt und der Krieg erklärt wurde, während im Zuge anderer terroristischer Aktivitäten oft jahrelang erfolglos ermittelt wird. Ich bin keine Verschwörungstheoretikerin, doch das kam mir mehr als spanisch vor. Eine objektive Berichterstattung vermissten wohl die meisten nicht sofort, dafür war das Geschehen zu aufwühlend.

Der 1959 in Krumbach geborene Gerhard Wisnewski, der es nach eigener Aussage als seinen Auftrag ansieht, ein unbequemer Journalist zu sein, produzierte zusammen mit Willy Brunner die Sendung Aktenzeichen 11.9. ungelöst für den WDR. Im Gegensatz zu den emotionsüberfrachteten Dokumentationen, die man sonst zu sehen bekam, verfolgte er dabei einen überaus kritischen Ansatz. Während meiner (Aushilfs-)Tätigkeit in den Redaktionen Fernsehen In- und Ausland beim (damals noch) SDR, merkte einmal einer der dort arbeitenden Redakteure bitter und desillusioniert an, dass der Zuschauer keine Meinung zu haben hat, weil Meinung gemacht wird. Diese Worte waren und sind nicht völlig aus der Luft gegriffen, denn nach einer fragwürdigen Kampagne des Spiegels und anderer Kritiker gegen ihn endete nicht nur Wisnewskis Tätigkeit für den WDR. Zudem folgte sein halboffizieller Ausschluss aus dem Journalistenverband. Warum? Weil er etwas aussprach, was man nicht aussprechen durfte? Es gab und gibt unzählige Journalisten, die alle möglichen schlecht recherchierten und aus Halbwahrheiten gesponnenen Beiträge produzieren und überraschenderweise dennoch weitaus weniger Folgen fürchten müssen.

Wisnewski brauchte länger als die Ermittler der Anschläge, um diverse Dinge zu präsentieren. Doch 2003 erschien bei Knaur sein Buch Operation 9/11 – Angriff auf den Globus, welches ich mir gleich nach Erscheinen besorgte und geradezu verschlang. Wie gesagt: Ich bin keine Anhängerin von abstrusen Verschwörungstheorien. Doch ich lebe in einer Welt, in der alles zusammenhängt. Was mich deshalb interessiert, ist eine Beleuchtung des Weltgeschehens aus verschiedenen Blickwinkeln. Und dies wurde mir vom Autor durch seine Recherchen geliefert. Sie betrafen nicht nur Überlegungen zu den schnellen Ermittlungserfolgen, den Filmbeiträgen (mit denen wir überschwemmt wurden) und Zeugenaussagen von ansonsten eher totgeschwiegenen Zeugen. Er zeigte logische Widersprüche auf und ging möglichen Motiven auf den Grund. Wisnewski lenkte den Blick auf relevante Fragen, allerdings deuteten die von ihm angesprochenen Kausalitäten und Folgerungen sehr schnell in Richtung einer Verschwörung. Dieses unschöne Ergebnis brachte ihm dann prompt (und nicht zum ersten Mal) den Vorwurf eines Verschwörungstheoretikers ein.

Unglaubwürdig wirkten seine Fragen und Mutmaßungen jedoch nicht zwingend, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass Verschwörungen nicht nur theoretisch existieren. Zu viele Zufälle, zu viele Ungereimtheiten, zu schnelle Verlautbarungen sorgten zunehmend für Stirnrunzeln. Und die Folgen für die Welt (der schnell ausgerufene Krieg, die Aushebelung von Gesetzen) wie für ihn selbst (Kündigung, Rufschädigung, etc.) untermauerten für mich seine Aussagen. Sie lassen mich ihn weiterhin als das sehen, was er ist: ein investigativer Journalist, der sich glücklicherweise nicht so schnell unterkriegen lässt.

10 Jahre nach den Anschlägen erinnerten sowohl die Printmedien als auch Film und Fernsehen an die damaligen Geschehnisse. Und wieder konnte man feststellen, dass im Gros der Blick eher auf emotionsgeschüttelte, tränenüberströmte Angehörige oder Beteiligte geschwenkt wurde, als auf tatsächlich nach wie vor nicht zufriedenstellend aufgeklärte Widersprüche. Dass die Ereignisse damals schrecklich waren, steht außer Frage. Dass Emotionen mit ihnen verbunden sind ebenfalls. Doch gerade deshalb tut Aufklärung not.

KNAUR veröffentlichte dankenswerterweise 2011 eine völlig überarbeitete Fassung von Operation 9/11 mit dem Untertitel Der Wahrheit auf der Spur. Genau wie das erste Buch sorgte auch dieses neben einigem Lob und Anerkennung für Aufruhr und Vorwürfe. Und für Magendrücken, weil die bereits früher gezogenen Rückschlüsse sich nicht nur bestätigen, sondern nach wie vor nichts von ihrer bestürzenden Aussagekraft verloren haben.

Die Überarbeitung bietet keinen flachen Aufguss, sondern abermals viele gut ermittelte Fakten und daraus resultierende Überlegungen. So geht Wisnewski etwa darauf ein, dass die oft vorgespielten Telefonmitschnitte von Bordtelefonen Lügen gestraft wurden, weil es in dem Flugzeugtyp der betreffenden Maschine gar keine gab. Oder fragt nach, warum der offizielle Schuldige Bin Laden sich trotz der Anschläge anscheinend seltsamerweise nicht auf der offiziellen Liste der Top-Terroristen der amerikanischen Regierung befunden hat. Er setzt fragmentierte Erkenntnisse puzzlegleich zusammen und verfestigt seine damals gefundenen, teils harsch angeprangerten, logischen Widersprüche. Ein weiteres Mal konfrontiert er die tatsächlichen Ungereimtheiten mit den offiziellen Wahrheiten und lässt Letztere schlecht aussehen. Ein weiteres Mal streitet er nicht den terroristischen Angriff an sich ab, sondern hinterfragt differenziert die damit verbundene Suggestion bezüglich vermeintlicher Hintermänner und Hintergründe. Oder die Verschleierung der tatsächlichen Strippenzieher und ihre Motive.

Seine Überlegungen sind abermals flüssig leicht zu lesen. Seine Argumentationskette reißt nicht ab. Wisnewski langweilt nicht mit dem, was er herausgefunden hat, sondern verursacht erneut Schluckbeschwerden. Die Flut der zusätzlichen Informationen und die daraus resultierenden Fragen und Schlüsse regen zum Nachdenken an. Sie erschüttern das Weltbild noch ein wenig mehr – zumindest all derer, die kritische Fragen zulassen.

Fazit:

Wie sagte mein Kollege damals so bitter und desillusioniert? „Der Zuschauer hat keine Meinung zu haben, weil Meinung gemacht wird“. Wer die Berichterstattung bestimmter Ereignisse aufmerksam verfolgt (nicht nur die vom 11. September) merkt sehr schnell, dass da etwas daran ist. Wir leben in einer globalen Welt. Es soll uns interessieren, was etwa in Afghanistan passiert. Gleichzeitig sollen wir anscheinend die Augen vor allzu kritischen Fragen verschließen. Wer sich dieser Denkweise anpassen kann und möchte, sollte die Finger von dem Buch lassen. Alle anderen, die über den Tellerrand hinausschauen und differenzierte Zweifel erlauben, kann ich es jedoch empfehlen. Wie man die daraus gewonnenen Ansichten bewertet, bleibt jedem letztlich selbst überlassen. Operation 9/11, egal ob die 2003er-Ausgabe mit dem Untertitel Angriff auf den Globus oder die 2011er-Ausgabe mit dem Untertitel Der Wahrheit auf der Spur, erschüttert. Macht Angst und wütend. Nicht nur weil es deutlich macht, wie leicht man manipuliert werden kann, sondern auch angesichts des Umstandes, dass die Manipulatoren keine allzugroßen Strafen befürchten müssen.

2012, Antje Jürgens (AJ)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen informationsreiches Buch, 17. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur (Taschenbuch)
sehr interessant und lesenswert und zeigt doch Einiges über die Hintergründe, was man schon immer mal wieder in kritischen Sendungen gesehen hat
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen World Trade Center 7, 22. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur (Taschenbuch)
Wie kam ich auf dieses Buch? Nun ja mir ist folgendes aufgefallen. Insgesamt sind im Zusammenhang mit dem World Trade Center 7 Kollaps, der in der Presse wenig verbreitet war, 4 Dinge merkwürdig.
1) Es ist das einzige Stahlgebäude, welches auf Grund von Feuer je kollabiert ist. Ich habe im Internet kein anderes gefunden. Auch einer der Twin Towers brannte 1975 schon mal in den unteren Stockwerken, aber ohne schlimme Folgen obwohl damals die Antifeuerausstattung noch nicht so gut war.
2) Auf youtube ist ein Interview mit Larry Silverstein, dem Besitzer des Gebäudes, zu finden, in dem er zugibt, das er zusammen mit einem Feuerwehrmann entschieden hat das Gebäude zu sprengen. Einfach nach „Larry Silverstein pull“ auf youtube suchen.
3) Ein holländischer Gebäudesprengexperte Danny Jowenko, war sich 100% sicher, dass das World Trade Center 7 gesprengt wurde nachdem ihm ein Film der Sprengung gezeigt wurde. Da er nicht wusste, dass diese Sprengung am 11 Sept stattfand, kann man davon ausgehen, dass er nicht voreingenommen war. siehe youtube
4) Der Zeuge Barry Jennings der von Explosionen im World Trade Center 7 berichtete, ebenfalls auf youtube zu finden.
Von den 3 oben genannte Menschen lebt nur noch einer und das ist Larry. Alles Zufall?
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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Operation Northwoods II.?, 5. Dezember 2011
Von 
nrschmid (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur (Taschenbuch)
Ich habe das Buch gekauft, weil mir dieser Autor schon mit einigen anderen Büchern einige Unterhaltung beschert hat Jörg Haider: Unfall, Mord oder Attentat? oder Verheimlicht - vertuscht - vergessen: Was 2011 nicht in der Zeitung stand. Wisnewski erklärt komplizierte und miteinander verflochtene Zusammenhänge mit einfachen und klaren Sätzen. Und ich mag seinen grimmigen Humor, seinen bissigen Spott, seine Ironie.

Dieses Buch ist die Erweiterung eines Buches, das Wisnewski in den Jahren nach 9/11 herausgegeben hat. In dieser Neufassung werden aktuelle Recherchen berücksichtigt, die der Autor unternommen hat, es werden Schlussfolgerungen präsentiert, für die es damals zu früh war. Zehn Jahre nach den 'Vorfällen' ist eine Bilanz sicher ganz interessant.

Wisnewski geht auf jedes Detail der Vorgänge rund um 9/11 einzeln ein: die (angeblichen) Attentäter, die (angeblichen) Flugzeugentführungen, den (angeblichen) Absturz auf dem Feld und beim Pentagon usw. Der Autor ruft die Abläufe in Erinnerung - und verweist auf die Schwachstellen der offiziellen Version, auf Ungereimtheiten in den Abläufen und auf Unmöglichkeiten bei den Vorfällen.

Detail für Detail zeigt Wisnewski, wo die 'offizielle Wahrheit' über 9/11 mit der Wirklichkeit wenig zu tun haben kann. Der Autor lässt dem Leser dabei jeden Spielraum, zu eigenen Schlüssen zu kommen - nichts wird dem Leser aufgedrängt.

Wer sein Weltbild behalten möchte und wer allen 'Obrigkeiten' grundsätzlich glaubt, einfach weil es Obrigkeiten sind, der soll die Finger von dem Buch lassen. Wer aber mehr wissen möchte, warum man z.B. jede Ermittlung eingestellt hat gegen die Leute, die auf sogenannte 'Put-Optionen' am Aktienmarkt gesetzt haben, der sollte das Buch lesen. Oder wieso die 'Attentäter' kaum die Attentäter sein können ... oder wieso vieles (um nicht zu sagen: alles) in den beiden WTC-Türmen auf eine Sprengung hindeutet ...

Ein spannendes Buch, gut zu lesen und äußerst beunruhigend. Noch dazu zu einem günstigen Preis, wenn man die Fülle an Material betrachtet, die einem geboten wird an Links oder Bilder. Ein unbedingter Tipp für Leute, die ihren Horizont erweitern wollen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut recherchiert alle Fakten zu dem Thema zusammengetragen, 8. Januar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur (Taschenbuch)
Der Leser erfährt viele Details, die so in den TV/Print Medien nicht erörtert wurden. Jeder der sich in diesem Land kontrovers mit dem Thema auseinandersetzt, wird sofort als Verschwörungstheoretiker diffamiert. Ist das Vasallen - Treue zu den USA oder nur das Unvermögen, sich etwas vorzustellen, was eigentlich nicht sein darf.

Dabei ist die Situation so neu nicht. Gerade die deutschen Leser müßten sich noch an den Sender Gleiwitz und den Reichstagsbrand erinnern.

Auch in den USA gab es schon zu Kennedys Zeiten Pläne zu einer Operation Northwood (ein Scheinangriff von Kuba auf die USA mit vielen Parallelen zu 9/11). Nur damals wollte der US Präsident seinem Geheimdienst nicht folgen. Das ist ihm nicht gut bekommen - da war Bush schlauer!

Operation 9/11 ist unbedingt empfehlenswert - da dieses Ereignis heute als Alibi für alle restriktiven Maßnahmen bis hin zur NSA Affäre benutzt wird. Gerhard Wisnewski hat den Mut gegen den medialen Strom zu schwimmen und nur trocken die Fakten zu analysieren.
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5.0 von 5 Sternen solide Widersprüche, 17. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur (Taschenbuch)
Wer dieses Buch kauft, ahnt schon, dass dieoffizielle Version von 9/11 womöglich nicht so ganz stimmt. Wer dieses Buch liest, der weiss, das die offizielle Version dieser Tragödie absolut unmöglich ist. Mit dem Blick auf die Börsenbewegung und die damit verbundenen Insider-Geschäfte wird deutlich, dass hier andere Menschen am Zug waren, als Osama Bin Laden. Perfekt recherchiert, gut zusammengefasst, solides Handwerk eines kritischen Journalisten. Wer an die Wahrheit in der Zeitung glaubt (oder gar im TV) wird hier eines Besseren belehrt. Absolut lesenswert! Ein unbedingtes MUSS für Jeden, der verstehen will, wie die USA derartige Pläne (militärisch und überwachungstechnisch) umsetzen konnte...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute journalistische Arbeit, 22. September 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur (Taschenbuch)
Gut recherchiert und flüssig lesbar. Papier und Druck sind beides gut ! Eröffnet weite Perspektiven ! Das Buch ist zu empfehlen !
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 10 Jahre danach...., 11. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur (Taschenbuch)
Wie schon bei seinen anderen Büchern ( z.Bsp. *Lügen im Weltall* und *Haider: Unfall, Mord oder Attentat*) gelingt es Gerhard Wisnewski auch bei seinem Buch *Operation 11/9* sehr eindrucksvoll, die offizielle Version - in diesem Fall den 11.9.01 - in Frage zu stellen.
Durch eine logisch nachvollziehbare Verknüpfung von Fakten und Hintergrundinformationen dürfte er selbst Nichtzweiflern an der offiziellen Version kritische Denkanstöße geben.
Aus meiner Sicht ein hervorragendes Sachbuch, welches sich zusätzlich durch seine verständliche Darlegung von Fakten und Sachverhalten auszeichnet.

Gelesen und bewertet von Thomas Riedel
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glaub' es oder auch nicht!, 30. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur (Taschenbuch)
Das Buch ist spannend wie ein Krimi, ich habe es in kürzester Zeit regelrecht "verschlungen".

GW hat sorgfältig recherchiert (am Ende des Buches befinden sich einige Seiten nur für Quellenangaben), seine Gedanken und Folgerungen sind in meinen Augen logisch und absolut nachvollziehbar.

USA-Gläubige sollten sich in andere Lektüre vertiefen und weiterhin die offizielle Version vom 11.9. glauben. Wer gerne auch mal über den Tellerrand schaut, findet an diesem Buch mit Sicherheit Gefallen.
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Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur
Operation 9/11: Der Wahrheit auf der Spur von Gerhard Wisnewski (Taschenbuch - 1. August 2011)
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