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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Infotainment rund um die Arbeit eines Bestatters
VORABINFO

Der Autor scheint eine "Marktlücke" entdeckt zu haben, oder besser gesagt, eine "Bedürfnislücke". Sterben ist ein Tabuthema. Jeder Mensch ist mehrfach in seinem Leben damit konfrontiert, wenn Angehörige oder Freunde von uns gehen. Doch es wird außer zu diesem Anlass kaum darüber gesprochen. Unzählige Mythen haben...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2011 von SaraSalamander

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hauptsache Unterhaltung
Nach seinem Großerfolg mit "Gestatten, Bestatter. Bei uns liegen sie richtig" fühlte sich Peter Wilhelm dazu gedrängt, die vielen eingegangenen Zuschriften und Anfragen zu einem zweiten Buch zu verarbeiten. Aber dass er damit die Leser erreichen will, die sich ganz offen mit dem Thema "Tod" auseinandersetzen, glaubt Deutschlands bekanntester Bestatter wohl...
Veröffentlicht am 21. November 2011 von Fuchs Werner Dr


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Infotainment rund um die Arbeit eines Bestatters, 5. Oktober 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Darf ich meine Oma selbst verbrennen?: ... und andere skurrile Fragen an Deutschlands bekanntesten Bestatter (Taschenbuch)
VORABINFO

Der Autor scheint eine "Marktlücke" entdeckt zu haben, oder besser gesagt, eine "Bedürfnislücke". Sterben ist ein Tabuthema. Jeder Mensch ist mehrfach in seinem Leben damit konfrontiert, wenn Angehörige oder Freunde von uns gehen. Doch es wird außer zu diesem Anlass kaum darüber gesprochen. Unzählige Mythen haben sich entwickelt, viele Fragen bleiben offen, und an wen kann man sich wenden in seiner Unsicherheit?

INHALT DES BUCHES

Peter Wilhelm schreibt nicht nur von seinen Klienten, von den Toten, von seinen Kollegen, seiner Familie, der Praktikantin und anderen Lebenden und Toten, sondern er geht auch auf seine Blogleser ein. Er beantwortet Fragen teils auch öffentlich, wenn sie von allgemeinem Interesse sind. In GESTATTEN BESTATTER erzählte er eher aus dem Alltag, ließ die Leser an vielen humorvollen, skurrilen, bewegenden oder schockierenden Momenten seines Berufslebens teilhaben. In DARF ICH MEINE OMA SELBST VERBRENNEN hat er das Buch diesmal in drei Teile gegliedert:

Zuerst beantwortet er Fragen von Lesern, mal humorvoll, mal ernst. Im zweiten Teil lässt er den Leser an erzählenswerten Telefongesprächen teilhaben, die er mit Angehören führte. Abschließend gibt er vereinzelte Dialoge wieder, an denen er teilhatte oder deren Zeuge er wurde, während Angehörige über die Bestattung diskutierten. Das Ganze natürlich ein wenig "dramaturgisch aufgearbeitet", sodass er den Sinn und Inhalt widergibt ohne jedoch einen Kunden erkenntlich bloßzustellen.

INFOTAINMENT, SCHREIBSTIL

Es tut gut, dass der Autor so offen und vor allem unbefangen über dieses Thema spricht. Zwischen all den skurrilen Momenten gibt es sehr viele ernsthafte Fragen, sodass zwischen dem Humor und der Tragik des Buches auch sehr viel Wissen vermittelt wird. Seien es Mythen wie die wachsenden Haare des Verstorbenen oder das tödliche Leichengift, oder seien es auch wichtige Belange wie etwa die Besonderheiten einer Seebestattung, die Frage ob man Angehörige selbst unter die Erde bringen darf, welche Unterlagen beim Amt alles vorgelegt werden müssen, welchen Sinn eine Sterbeversicherung erfüllt, ob und wie man im Voraus seine eigene Beerdigung planen kann, und viele Dinge mehr. Dabei besteht ein Kapitel aus einer Frage und einer entsprechenden Antwort. Manchmal kann dies über mehrere Seiten gehen, meist jedoch ist es sehr kurz auf einer halben Seite beschrieben. Gerade deswegen lässt man sich leicht verleiten, wenigstens schnell noch die nächste Episode zu lesen, und auf einmal hat man das Buch beendet, obwohl man vermeintlich gerade erst begonnen hat.

Als Bestatter hat der Autor gelernt, Menschen mit Respekt zu behandeln, und dies merkt man dem Buch an. Es ist spannend zu lesen, welche Gedanken die Menschen beschäftigen, wenn es um das Thema Tod geht. So stellt sich jemand die Frage, ob er ein amputiertes Bein bestatten lassen darf, ein anderer wüsste gerne, ob man das geliebte Haustier mit beerdigen darf (das sowieso krank ist und eingeschläfert werden müsste). Auch ist es "nett" zu erfahren, wie dringend die Sterbefälle sind und wie wenig dringend sie plötzlich werden, wenn der Zeitpunkt der Abholung sich mit der Sportschau überschneiden würde. Dringend wird es dagegen allerdings tatsächlich, wenn in einer Stunde Schlüsselübergabe an den Nachmieter stattfinden soll und der Tote noch in der Wohnung liegt. Und doch bleibt Peter Wilhelm stets gesetzt und würdevoll, sogar wenn die Witwe auf das unpassende Deckchen im Farbton "Rosa Luxemburg" besteht, eine antiallergene Sargausstattung gewünscht wird oder eine ältere Dame nicht die Wirkungsweise von Solar-Grablichtern begreift.

Das Buch ist keinen einzigen Moment spröde oder trocken, niemals wird der Zeigefinger erhoben (wenngleich man die persönliche Meinung des Autoren deutlich heraushört, doch diese ist sympathisch und nachvollziehbar, selbst wenn er manchmal ironisch wird). Es ist schwer zu beschreiben, wie unglaublich fesselnd er sein Buch geschrieben hat. Die ernsthaften Themen sind zu lang, als dass ich sie in die Rezi einbinde, deswegen in aller Kürze meine zwei Favoriten unter den vermutlich wenig ernstgemeinten Anfragen:

S. 83
Frage: Ein Mann kommt zu Ihnen und will seine Schwester beerdigen lassen, also jetzt die Frau von seinem Bruder. Geht das in einem Reihengrab, oder müssen die Feuerbestattung nehmen?
Antwort: Ja.

S. 33
Frage: Mal eine besondere Frage, die mich und meinen Freund sehr beschäftigt. Hast Du schon mal einen Sarg mit einem Vampir beerdigt? Bitte antworten, ist kein Spaß!!!
Antwort: Vampire bekommen immer ein Urnenbegräbnis, weil durch das Kellerfenster Sonnenlicht in unseren Behandlungsraum fällt und die Vampire dabei stets zu Staub und Asche zerfallen. Ist wirklich so, ist kein Spaß!!!

FAZIT:
Sterben ist ein ernstes Thema, aber noch nie wurde es humorvoller und sinnreicher aufbearbeitet als von Peter Wilhelm. Ein ideales Buch, ob nun als Geschenk oder für sich selbst, ob für die gesellige Runde oder auch gemütlich alleine auf dem Sofa. Infotainment, wie es besser nicht sein könnte.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wann tritt der Tod nach dem Sterben ein?, 2. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Darf ich meine Oma selbst verbrennen?: ... und andere skurrile Fragen an Deutschlands bekanntesten Bestatter (Taschenbuch)
Ab und zu lese ich sehr gerne Bücher, welche nicht direkt in ein bestimmtes Genre passen. Witzig, skurril oder einfach nur interessant auf eine besondere Art und Weise und schon hat das Buch einen neuen Leser gefunden - mich.
Genauso ging es mir auch mit diesem Buch hier. Schon alleine der Titel hat mich sehr neugierig gemacht.

Ich erwartete eines von diesen vielen "komischen" Büchern, wo man sich oftmals über die (nicht vorhandene?) Intelligenz des Verfassers wundert, doch ich wurde hiermit eines besseren belehrt, denn "Darf ich meine Oma selbst bestatten?" ist kein Ableger von diesen vielen eher dümmlichen Büchern, deren Humor nicht wirklich meiner ist.

Der Autor Peter Wilhelm ist von Beruf Bestatter und berichtet uns in diesem Buch über viele witzige, makabere, aber auch ernstere Fragen rund um das Thema Tod und Bestattung.
Oftmals sind Fragen dabei, die so gefaked klingen, dass die Antwort durch den Autor genauso ironisch aufzufassen ist. Doch dies ist eher die Seltenheit. Hauptsächlich erklärt uns Peter Wilhelm, wie es wirklich bei einem Bestattungsunternehmen abläuft, bzw. welche Mythen immer noch in den Köpfen der Menschen existieren. Hierfür muss man keinesfalls ein Experte sein, denn der Autor erklärt alles sehr verständlich und deutlich, sodass jeder Laie damit klar kommt. Es gibt keine wirklichen Fachbegriffe und wenn doch, werden sie gut erläuterte.
Trotz des ernsten Themas hatte ich beim Lesen viel Spaß. Die Fragen werden, bis auf ein paar Ausnahmen, kurz und präzise beantwortet und der Lerngehalt ist auf jeden Fall gegeben. Die geschilderten Szenen und Gespräche wirken echt authentisch, sodass ich mir beim Lesen oft vorkam, als wäre ich live dabei. Dies hat den Unterhaltungswert sehr gesteigert und so war das Buch ein sehr informatives und witziges für zwischendurch.

Wer sich also für die rechtlichen als auch humanen Fragen rund ums Bestatten interessiert und ganz nebenbei etwas Spaß haben und ein Augenzwinkern nicht unterdrücken will, der sollte zu diesem Buch greifen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Darf ich meine Oma selbst verbrennen?, 8. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Darf ich meine Oma selbst verbrennen?: ... und andere skurrile Fragen an Deutschlands bekanntesten Bestatter (Taschenbuch)
Eine Rezension von ChaosParadies für den MexxBooks-Buchclub.

Das Buch

Das Buch ist in 3 Teile unterteilt: Im ersten Teil 'Allerlei Fragen an den Bestatter' geht es um Fragen wie 'Kann Leichengift eine Frau töten?', 'Seebestattung für Nichtschwimmer?' oder 'Kann ich mir meinen Sarg selber bauen?'
Im zweiten Teil 'Tod am Telefon ' die schönsten Anrufe beim Bestatter' gibt Peter Wilhelm skurrile Telefonate mit Kunden wider. Im dritten und letzten Teil 'Dialoge ' zum Sterben schön' berichtet er von Begegnungen mit den verschiedensten Menschen.

Meine Meinung

Peter Wilhelm betreibt wohl einen der bekanntesten deutschen Blogs ' den Bestatterweblog. Was zunächst einmal skurril klingt, entpuppt sich als Sammelsurium von netten und informativen, traurigen und lustigen, aber immer unterhaltsamen Beiträgen.
Und genauso ist auch das Buch. Der Autor beantwortet die Fragen manchmal bissig, manchmal spöttisch, manchmal ernst, je nach Sinn oder Unsinn der Fragestellung und erklärt so, ganz nebenbei, worauf man bei einer Bestattung achten muss.
Im 2. und 3. Teil merkt man, dass das Schreiben von Dialogen eine seiner großen Stärken ist. Er versteht es, seine Figuren mit ihren zahlreich vorhandenen Macken lebendig wirken zu lassen.

Wie schon erwähnt, ich kannte Wilhelms Blog und so war ich beim Lesen des ersten Teils zunächst ein wenig enttäuscht. Natürlich wusste ich, dass es in erster Linie um Fragen an ihn ging (steht ja schon im Buchtitel), aber ich hatte mir mehr seiner Geschichten erhofft und wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass das Buch in 3 Teile unterteilt ist. Doch in Teil 2 und 3 wurde alles wieder wett gemacht. Ich persönlich hätte jedoch eine Mischung der Fragen, Telefonate und Dialoge besser gefunden.

Die 'Kapitel', also die einzelnen Fragen bzw. Geschichten, sind sehr kurz, und so kommt es, dass man immer wieder denkt 'Ach, komm, eins les ich noch' und so ganz schnell viele Stunden mit dem Buch verbringt, ohne es zu merken. Schade, aber verständlich, ist es, dass man als Leser des Blogs doch einiges schon kennt.

Alles in allem jedoch ein tolles Buch, dass sich auf eine ganz neue Art mit dem Sterben beschäftigt und die Scheu vor dem Thema nimmt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hauptsache Unterhaltung, 21. November 2011
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Darf ich meine Oma selbst verbrennen?: ... und andere skurrile Fragen an Deutschlands bekanntesten Bestatter (Taschenbuch)
Nach seinem Großerfolg mit "Gestatten, Bestatter. Bei uns liegen sie richtig" fühlte sich Peter Wilhelm dazu gedrängt, die vielen eingegangenen Zuschriften und Anfragen zu einem zweiten Buch zu verarbeiten. Aber dass er damit die Leser erreichen will, die sich ganz offen mit dem Thema "Tod" auseinandersetzen, glaubt Deutschlands bekanntester Bestatter wohl selber nicht. Denn Begegnungen mit dem Tod sind nun mal keine unterhaltsame Beschäftigung. Aber den Leser zu unterhalten, ist laut Vorwort die Hauptsache dieses Buches.

Warum mich Peter Wilhelm Frage und Antwortspiel nur mäßig begeisterte, liegt aber nicht nur am Thema. Es ist auch das Konzept, das nicht trägt. Denn was in isolierter Form im Internet oder in einer Mail lustig sein kann, leidet schnell unter Abnutzungserscheinungen, wenn es in geballter Ladung auftritt. Da die Fragen in ziemlich ungeordneter Form daherkommen, wechselt sich Wissenswertes und Überflüssiges ebenso ab wie Ernsthaftes und Schnoddriges. Müsste ich dem Buch eine Leseanleitung mit auf den Weg gebe, so würde ich dringend zur Verarbeitung in Etappen raten. Und das ist auch an Orten möglich, wo man sich die Zeit höchst selten mit der Lektüre guter Bücher vertreibt.

Bei der Frage, was lustig oder humorig ist, unterscheiden sich die Geister. Daher könnte ich auch damit leben, wenn mir die Fangemeinde von Peter Wilhelm mangelnden Humor vorwerfen würde. Wenig Verständnis habe ich allerdings für die Einschätzung, dass dieses Buch das ideale Geschenk sei, weil es ein ernstes Thema so humorvoll und sinnreich aufbereite wie kein anderes zuvor. Ich hätte jedenfalls am Verstand meiner Freunde und Kollegen gezweifelt, wenn sie mich in Momenten der Trauer mit Peter Wilhelms Form der Enttabuisierung hätten trösten wollen.

Mein Fazit: Was die einen lustig finden, halten andere für langweilig oder stillos. Nichts gegen die Absicht, sich offen mit dem Tod auseinanderzusetzen. Aber das geht man wohl besser an, indem man ihm nicht aus dem Wege geht, wenn er an die Tür von Menschen klopft, die uns nicht verlassen sollten. Oder wenn schon Sprüche und skurrile Fragen, dann möchte ich sie etwas sensibler eingebettet haben. Zwischen todernst und lustig gibt es ja noch Zwischenstufen.
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5.0 von 5 Sternen Ein Fachbuch mit Humor, 13. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Darf ich meine Oma selbst verbrennen?: ... und andere skurrile Fragen an Deutschlands bekanntesten Bestatter (Taschenbuch)
Klappentext:
Kann man als Nichtschwimmer auf hoher See bestattet werden?
Gibt es auch Secondhand-Särge?
Kann ich den Opa im Kombi selbst zum Friedhof fahren?
Peter Wilhelm ist Deutschlands bekanntester Bestatter. Jeden Tag begegnen ihm die absonderlichsten und skurrilsten Fragen rund um das Ende des Lebens. Die besten hat er nun in diesem Buch versammelt, denn wer sagt, dass Sterben eine todernste Angelegenheit ist?

Meine Meinung:
Das Buch ist in drei Teile gegliedert:

1. Allerlei Fragen an den Bestatter
In dieser Rubrik beantwortet der Autor diverse Fragen, die an ihn herangetragen wurden. Sei es nun 'Darf ich meine Oma selbst verbrennen?' oder durchaus nachvollziehbare Fragen, wie 'Darf ich meinen Sarg selbst zimmern?' Natürlich sind da allerhand skurrile Sachen dabei, die der Autor, soweit es jetzt nicht wirklich die Frage ist 'Was muss ich noch erledigen, wenn ich tot bin?', alle ernsthaft beantwortet. Dazwischen finden sich immer wieder interessante Informationen, wie zum Beispiel zur Seebestattung. Für mich hat der erste Teil einen leichten Sachbuchcharakter, natürlich mit einen Augenzwinkern, aber trotzdem sind da durchaus Antworten dabei, die sehr informativ sind und auch die Fragen sind nicht immer nur skurril, sondern auch einfach mal nachvollziehbar.

2. Tod am Telefon ' Die schönsten Anrufe beim Bestatter
Der Autor ist ja Inhaber eines Bestattungsunternehmen und wie in jeder Firma, steht auch dort ein Telefon, welches ab und an klingelt. Es ruft schon mal jemand an, der einfach Bescheid geben möchte, dass der Angehörige jetzt gestorben wäre und danach gleich auflegt. Natürlich entwickeln sich auch mal längere Dialoge, die aber durchaus immer durch ihre Seltsamkeit bestechen. Man schüttelt den Kopf, weil man sich nicht wirklich vorstellen kann, dass Menschen wirklich ernsthaft solche Gespräche führen.

3. Dialoge ' Zum sterben schön
In ein Bestattungsunternehmen kommen natürlich auch Menschen, um sich direkt vor Ort, über eine Beerdigung zu informieren, einen Sarg auszuwählen oder Fragen zu stellen.
Kommt ein nettes Pärchen vorbei und fragt einfach mal, ob es möglich wäre, ohne Bekleidung eine Beerdigung durchzuführen. Jetzt ist die Frage, Verstorbener oder Trauergäste ohne Kleidung?

Die Aufmachung des Buches verspricht ein witziges Buch, allerdings sei gesagt, besonders im ersten Teil kommt auch das Wissen nicht zu kurz. Man erfährt interessante Details zu Bestattungen und auch Randinformationen, die einen wirklich überraschen.
Der 2. und 3. Teil sind dann eher die, die zwar nicht sonderlich viel Wissen vermitteln, aber sehr amüsant sind. Und ich glaube, genau diese Mischung macht das Buch nahezu perfekt.
Es ist nicht trockenes Wissen, der Autor schafft es, besonders im 1. Teil, die Informationen durchaus witzig zu erklären, so dass man nie das Gefühl hat, jetzt ein Fachbuch vor sich liegen zu haben.

Fazit:
Der Tod ist ein ernstes Thema, aber auch ernste Themen lassen sich witzig besprechen, solange man immer respektvoll dabei bleibt. Peter Wilhelm gelingt es.
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4.0 von 5 Sternen Skurriles rund um die Bestattung, 13. Dezember 2011
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Darf ich meine Oma selbst verbrennen?: ... und andere skurrile Fragen an Deutschlands bekanntesten Bestatter (Taschenbuch)
Kaum jemand beschäftigt sich mit dem Thema Tod. Wenn dann ein Angehöriger stirbt, steht man plötzlich vor ganz neuen Fragen, während man gleichzeitig in einer psychischen Ausnahmesituation ist. Kein Wunder, dass dabei einiges schief läuft.
Aber dass es dabei so skurrile und witzige Dialoge wie die in diesem Buch gesammelten Höhepunkte des Bestatterblogs geben kann, hätte ich nicht gedacht. Da wird (allen Ernstes?) gefragt, ob man auch ein Grab mit Internetanschluss haben kann, eine treusorgende Ehefrau möchte ihren (jetzt nicht mehr) diabeteskranken verstorbenen Ehemann mit einem Medikamentenvorrat beerdigen, eine Frau hat schlaflose Nächte, weil sie nicht weiß, welche Behördengänge sie erledigen muss, wenn sie gestorben ist, eine Vegetarierin besteht auf vegetarischen Kränzen und vieles mehr.
Besonders die Dialoge mit Kunden sind herrlich. Ich bewundere die Geduld des Bestatters mit der grabtiefen Dummheit mancher Menschen!
Nebenbei gibt es noch Informationen rund um die Bestattung und ein sicherlich nicht ganz uneigennütziges Betonen der Vorsorgemöglichkeiten.
Ein witziges Buch, das in kleinen Häppchen gelesen werden sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Buch, 21. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Darf ich meine Oma selbst verbrennen?: ... und andere skurrile Fragen an Deutschlands bekanntesten Bestatter (Taschenbuch)
Ein Buch, das man nicht so ernst nehmen sollte, auch wenn einige Passagen schon der Wahrheit entsprechen (wir sind nämlich selber Bestatter) so dient es doch wohl eher der Unterhaltung, als der Information.
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5.0 von 5 Sternen Skurrile Begebenheiten in deutschen Bestattungsinstitut, 2. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Darf ich meine Oma selbst verbrennen?: ... und andere skurrile Fragen an Deutschlands bekanntesten Bestatter (Taschenbuch)
Da es sich hier um eine Sammlung verschiedener kurzer Geschichten handelt, ist eine Inhaltsangabe zu diesem Buch nicht machbar. Nur soviel: Es geht sowohl um die seltsamsten Fragen, die ich mir im Zusammenhang mit dem Tod auch nur vorstellen kann, als auch um sehr lustige Geschichten und Begebenheiten, die der Autor seinerzeit selbst miterleben durfte.

Der Schreibstil dieses Buches ist wirklich sehr angenehm. Viele solche "Erfahrungssammlungen" haben das Problem, dass ich als Leser recht schnell genervt von dem Buch war, da ich aufgrund eines seltsamen Stils nicht im "Fluss" bleiben konnte. Hier sind diese Probleme nicht aufgetaucht. Ich habe dieses Buch wahrlich genossen.

Fazit:

Ich kann dieses Buch ohne Bedenken jedem empfehlen, der sich gerne amüsiert und sich zu einer kleinen Wette hinreißen lässt. Wetten, dass man es nicht schafft, dieses Buch zu lesen ohne auch nur ein Schmunzeln auf den Lippen zu haben?

Viel Spaß beim Lesen!

Bis bald!
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4.0 von 5 Sternen Fragen, die die meisten Menschen nicht zu stellen wagen..., 5. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Darf ich meine Oma selbst verbrennen?: ... und andere skurrile Fragen an Deutschlands bekanntesten Bestatter (Taschenbuch)
... werden hier von Peter Wilhelm beantwortet. Peter Wilhelm, der als Undertaker Tom das bestatterweblog.de ins Leben gerufen hat, geht in seinem zweiten Buch ein auf die Fragen der Blogger und der Menschen im wirklichen Leben. Mit einem Schmunzeln erzählt er Anekdoten aus seinem Bestatterleben und zeigt auf, dass der Tod zum Leben gehört und damit auch eine mitunter komische Seite hat.

Das Buch liest sich flüssig und bei so mancher Geschichte bekam ich ein breites Grinsen ins Gesicht. Dabei ist das Buch nicht nur Unterhaltungslektüre, sondern auch interessanter Ratgeber in Sachen Tod und Bestattung.

Fazit: Ich kann dieses Buch Allen empfehlen, die Tod und Sterben nicht in der Tabu-Ecke sehen wollen und die nebenbei leichte Unterhaltung zwischen zwei Buchdeckeln mögen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Darf ich meine Oma selbst verbrennen, 28. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Darf ich meine Oma selbst verbrennen?: ... und andere skurrile Fragen an Deutschlands bekanntesten Bestatter (Taschenbuch)
Das Buch ist gut aber leider kommt es nicht an der Vorgänger " Gestatten Bestatter " heran. Gestatten Betatter war einfach besser
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