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Kundenrezensionen

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Seit mehr als 15 Jahren schreibt Jürgen Sprenzinger lustige Briefe - vorzugsweise an Unternehmen - sammelt die Antworten, die er zusammen mit seinen Anschreiben veröffentlicht.
In diesem Buch konzentriert er sich schwerpunktmäßig auf Behörden, Organisationen, Verbände und Vereine. Die Sprenzinger-Briefe sind wie immer sehr amüsant zu lesen, auch wenn man durch vorangegangene Bücher seinen Stil kennt und man manchmal schon ahnt, was kommen wird.

Da der Autor mittlerweile bei vielen seiner "Opfer" bekannt ist, fehlt zumeist der Überrschungsmoment, der in den ersten beiden Büchern ("Maggi", "Meiter Propper") noch gegeben war. Oft läßt sich schon am Stil der Antwort erkennen, ob der Name "Sprenzinger" in der jeweiligen Behörde oder im angeschriebenen Verband bekannt ist oder nicht. Manche Antworten sind derart witzig und geistreich, dass sie den Anfragen / Anträgen Sprenzingers mindestens ebenbürtig sind. So schlägt ein Luft- und Raumfahrtverband als Methode, Sprenzingers "selbstgebaute Raumstation" ins All zu verbringen vor, die Station unter eine Zeitung zu legen, die wiederholt zusammengefaltet wird (und damit immer dicker wird) Bereits nach 32 Faltungen reiche der Stapel bis in eine erdnahe Umlaufbahn.

Sprenzinger sucht sich gerne als Ansprechpartner Stellen aus, die nur scheinbar für seine diversen Problemchen zuständig sind. Wenn die Oma von der Treppe fliegt und sich dabei verletzt, meldet Sprenzinger dies der Bndesstelle für Flugunfalluntersuchung, mit der Bitte, die Alte Dame doch zu untersuchen. Wenn der Sohnemann das Zimmer nicht aufräumt, bittet er die Behörde für Raumordnung um Hilfe.

Manche der Angeschriebenen scheinen aber tatsächlich noch nie was von Sprenzinger gehört zu haben. Sie erklären sich für nicht zuständig, schicken Flyer und Standardschreiben (die oft gar nichts mit der Frage zu tun haben) oder - was besonders schade ist - bleiben die Antwort ganz schuldig.

Oft zeigen bei den Antwortschreiben gerade die Beamten, denen man ja oft besondere Humorlosigkeit vorwirft, ein erstaunliches Maß an Humor und Kreativität, während im Gegensatz dazu ausgerechnet der "Bund Deutscher Karneval" Sprenzingers Frage, wie man es schafft, pünktlich ab 11.11. lustig und ausgelassen zu sein, um dann auch rechtzeitig am Aschermittwoch wieder in Trübsinn zu versinken, vollkommen ignoriert und ihm nicht antwortet.
22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. April 2011
Habe dieses Buch zufällig entdeckt und die Beschreibung hatte es mir auch gleich angetan. Leider muss ich aber sagen, dass ich mir nun nach dem lesen doch mehr davon erhofft hatte. Es bleibt ein fader Nachgeschmack.

Manche Anschreiben sind zwar ganz witzig und auch die Antworten darauf. Aber oft ist es zu offensichtlich und man merkt den Anschreiben sofort nach den ersten Worten an, dass es sich um keine ernst gemeinte Anfrage handelt. Hier hätte ich mehr Kreativität erwartet. Zudem sind die Anschreiben auch teilweise sehr langatmig.

Die Tatsache, dass sehr viele Anschreiben, die ohne Antwort blieben, auch mit veröffentlicht wurden ist für mich aber der größte Minuspunkt der ganzen Geschichte! Ich habe zwar nicht nachgezählt, aber es kam mir fast so vor, als wären 1/4 der Anschreiben nicht beantwortet. Auf die Antworten hat man sich beim lesen immer am meisten gefreut, um so enttäuschender war es dann immer wieder den Satz zu lesen "Leider blieb meine Anfrage unbeantwortet"...

Es hätten viel mehr nur die humorvollen Antworten der Behörden veröffentlicht werden sollen. Teilweise wurden auch einfach Standardrückantwortschreiben mit veröffentlicht.

Die Vorgänger-Bücher des Autors kenne ich leider nicht, daher kann ich auch keine Vergleiche anstellen.

Fazit: Für die Idee, die man in diesem Buch durchaus noch kreativer hätte ausführen können, an sich vergebe ich 4 Sterne. Einen Stern Abzug gibt es für die Umsetzung und noch einen Stern Abzug für die vielen unbeantworteten Schreiben = Leider nur 2 Sterne.
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am 23. April 2011
Nach den Vorläufern Herr Maggi, Propper und Hornbach bei denen ich mich einfach nur ohne Pause am Stück amüsiert habe und Bauschmerzen vor lachen hatte ist diese Variante für mich etwas zu trocken. Den Titel fand ich sehr ansprechend und hatte eigentlich mehr erwartet. Mag sein das es daran liegt das die Briefe halt an Behörden, Verbände u.ä. gingen und dies in der Natur der Sache liegt. Ich fand die Anschreiben an die Lebensmittelindustrie usw. in den vorherigen Büchern auch etwas kreativer und auch die Antwortschreiben- worauf natürlich der Autor keinen Einfluss hat ebenfalls amüsanter. In diesem Buch ragt bspw. das Antwortschreiben von Foodwatch sehr raus und es ist eine Freude es zu lesen :-) Alles im allem aber auch viele Briefe ohne Resonanz oder mit standartisierten Antwortschreiben. Freue mich aber trotzdem auf Folgeexemplare!
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am 3. Mai 2014
Lustige Briefe an Behörden - diese humorvollen Schreiben von "Sprenzi" Sprenzinger sind sicher nicht jedermanns Geschmack. Aber als Fan von Winfried Bornemann und seinen Briefmacken habe ich sehr gelacht.

Geht man davon aus, daß 1 Stern ein grottiges Buch darstellt, 2 Sterne unter dem Durchschnitt liegen, 3 Sterne Durchschnitt sind, vier Sterne ein gutes Buch kennzeichnen, und 5 Sterne nur die TOP100 Bücher bekommen, die man im Leben so liest, dann ist diese Bewertung vielleicht besser nachzuvollziehen.
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am 14. Januar 2012
Ein amüsantes Buch, dass aber nicht an SEHR GEEHRTER HERR MAGGIE und LIEBER MEISTER PROPER herankommt. Vielleicht liegt es auch an dem eher trockenen Thema und daran, dass von behörden- keine kreativen Antworten zu erwarten sind. Einige Briefe haben mich sehr amüsiert.
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am 18. Juni 2015
Joahhhh.... Kann man lesen, muss man aber nicht.
Der Titel sagt schon alles.
Nette, tlw. sehr vorhersehbare Texte über die ach so engstirnigen Behörden.
Wer Kishon mag, wird's mögen.
Geht in eine ähnliche Richtung...
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