Kundenrezensionen


150 Rezensionen
5 Sterne:
 (96)
4 Sterne:
 (23)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:
 (10)
1 Sterne:
 (13)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


451 von 473 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung! Lebensverändernd
Eins vorweg: Wenn Sie mit Ihrem derzeitigen Leben im Schoß des politisch-industrielles Konglomerates vollauf zufrieden sind, lassen Sie das Buch lieber stehen.

Glauben Sie diesem Buch kein einziges Wort - Überprüfen Sie die Aussagen lieber selbst!

Nachdem ich das Buch am Stück aufgesaugt und meine Frau unter Androhung von...
Veröffentlicht am 21. Januar 2010 von Sapere Aude

versus
97 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Panikmacher, Lebensängste und Ärgernis
Vorweg: Ich sehe die industrielle Nahrungsmittelproduktion als Chemikerin eher kritisch und lehne die meisten Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln vehement ab. Das rührt aber auch daher, dass für mich Essen mit der Lebenseinstellung zu tun hat, in die fertige Lebensmittel, die nur das Weiterleben zwischen 2 Events ermöglichen, bei mir nicht passen. Ich mag z.B...
Vor 16 Monaten von Monika veröffentlicht


‹ Zurück | 1 215 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

451 von 473 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung! Lebensverändernd, 21. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eins vorweg: Wenn Sie mit Ihrem derzeitigen Leben im Schoß des politisch-industrielles Konglomerates vollauf zufrieden sind, lassen Sie das Buch lieber stehen.

Glauben Sie diesem Buch kein einziges Wort - Überprüfen Sie die Aussagen lieber selbst!

Nachdem ich das Buch am Stück aufgesaugt und meine Frau unter Androhung von Liebes-Sanktionen ebenfalls zum Lesen genötigt habe, mussten wir beide erstaunt und verschreckt feststellen, dass wir bis dato dem alltäglichsten und meistpräsenten Aspekt unseres Lebens wenig bis gar keine Beachtung schenkten: dem Essen.

Ein paar Sanktionen später war es dann soweit: der Entschluss die Theorie in Praxis umzusetzen war gefasst. Wir notierten uns die wichtigsten Gifte und gingen zur Jagd im Kühlschrankrevier über. Von Fertigsuppen über Joghurts bis zu den einfachsten Gewürzen gab es wenig Überlebende, also musste Nachschub vom örtlichen Lebensmitteldealer her. Der erste Einkauf war in der Tat ein längerer, aber wenn man nur oft genug die Verpackungen schwindelig gedreht, und Gut von Böse (man glaubt gar nicht wie geschickt es sich verstecken kann) von einander zu unterscheiden gelernt hat, gestaltet sich die wöchentliche Einkaufstour unbeschwert wie eh und je. Ganz im Gegenteil, man erwischt sich regelmässig beim Blick in den Einkaufskorb der Passanten bei herrlich überlegenen Gedanken à la "Schau dir nur das ganze Gift an, die armen Irren".

-- Bildschnitt -- 2 Monate später -- Bildschnitt --

Er ist weg! Mein Bauchspeck hat das Zeitliche gesegnet. Es wäre erwähnenswert, dass ich davor jahrelang mit masochistischem Eifer im Fitnessstudio und Laufen meinen Körper mit recht gutem Erfolg zu trimmen versuchte; doch der Bauch war stets ein demoralisierender Kriegsschauplatz. Bei meiner Frau stellten sich ähnliche Erfolge ein, wobei mein Wohlwollen dazu stark von der betroffenen Stelle abhängig war :D.

Nebst den fassbaren Erfolgen stellte der häusliche Finanzminister zudem einen spürbaren Rückgang der Lebenserhaltungskosten fest. Man isst schlichtweg weniger und konsumiert entsprechend sparsamer. Man erfreut sich zunehmend des langanhaltenden Sättigungsgefühles, da der lästige Heißhunger gleich neben den Speck begraben liegt. Dass der Fitnessgrad enorm an Fahrt gewinnt, was jeder körper-empathische Sportler ohne Zweifel bestätigen kann, bedarf beinahe schon keiner gesonderten Erwähnung.

Doch der Vorteile nicht genug! Die größte Veränderung musste ich in der Schaltzentrale des Körpers feststellen. Es lässt sich wohl am besten mit einem grauen Schleier oder Nebel vorm Denkorgan beschreiben, der sich beinahe schlagartig zu den obenerwähnten Verstorbenen gesellt. Sämtliche unterdrückten Gehirnfunktionen gewinnen wieder an Fahrt, das Erinnerungsvermögen steigt und der freie Ereignisshorizont macht wieder Boden gut. Und hier liegt auch der Bezug zum ersten Satz meiner Rezension begraben. Wenn das Buch recht hat, was mir persönlich mein Selbstversuch bewiesen hat, dann wurde ich bis dato offensichtlich belogen. Wenn mich die Industrie mit Rückendeckung der Politik straffrei belügen und mir Schaden zufügen darf, dann muss ich mein bisheriges Weltbild gründlichst überdenken. Naivität weicht dem Zweifeln, Glauben dem Wissen. Ein Buch folgt dem nächsten, bis das bisherige Selbstverständnis auf eine neue Basis gestellt wird. An dieser Stelle: Danke Hans-Ulrich Grimm.

An die bezahlten Agitatoren, Rezensionsschreiber und Denunzianten:
"Der Autor wiederholt sich zu oft!". Sind das tasächlich eure Gegenargumente? Ihr hört also lieber gefälschte Fakten, dafür nur einmal? Wiederholung ist ein Werkzeug der Didaktik, und ist beim Ausmaß der Glutamat- und Aspartamepidemie mehr als angebracht.

In diesem Sinne, von mir wärmste Kaufempfehlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


166 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt, 13. Juni 2005
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Das durch die industrielle Fertigung im großen Maßstab Lebensmittel verändert werden ist vielen nicht bewußt, doch die Haltbarkeit der Lebensmittel steht an oberster Stelle denn das sogenannte MHD (Mindesthaltbarkeit) entscheidet oftmals daüber mit, ob ein Produkt eingelistet wird oder nicht. Doch auch der Preis ist eine sensible Stelle, es kann für viele Zentral-Einkäufer gar nicht billig genug eingekauft werden, doch dies geht manches Mal leider zu Lasten der Qualität der Produkte. Das Buch von Hans-Ulrich Grimm gibt Auskunft über diese und andere faustdicke „Ernährungslügen".

Nach der Lektüre des Buches, bei dem es mir oftmals heiß und kalt den Rücken herunter gelaufen ist, bin ich zu der Überzeugung gelangt, doch ein wenig besser auf meine Ernährungsgewohnheiten aufzupassen. Allerdings scheint es sehr eindeutig zu sein, daß der Autor Hans-Ulrich Grimm kein gutes Haar an Fastfood a la Mc Donalds oder an Aldi/Lidl läßt.
Manche Argumentationen kann ich nicht nachvollziehen, so beispielsweise die Dosenhypothese, daß alles schädlich ist, was in der Dose steckt - da hier Metallsalze angelöst werden (über Säure). Bei Weisblechdosen sollte dies doch der Vergangenheit angehören.
Befürchtungen über den steigenden Zuckerkonsum (Nutella), die Farbstoffe in Lebensmitteln (Smarties), die Säuerungsmittel (Kuchen, Toast, etc) und die ganze Bandbreite der berühmt berüchtigten E-Nummern, na ja, da wird einem doch schon etwas mulmig, wenn dies mit Alzheimer oder der Hyperaktivität / dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) von Kindern in Verbindung gebracht werden kann.
Auch die Aspartamprodukte (Süßstoff) der Firma NutraSweet schneiden hier als Horroringredienzen ab, welche den Körper zerstören.
Das allgemeine Problem, nach dem ich meinen Kühlschrank und den Vorratsraum gefilzt hatte, bleibt aber bestehen. Was kann man denn noch essen???
Leider hat der Autor hier keine Lösung parat und überläßt den Leser seinen Ängsten... Ich für meinen Teil versuche zwar Farbstoffe, Zuckeraustauschstoffe, und diverse E-Nummern zu vermeiden, doch auch ich und meine Frau stoßen an Grenzen...
Mittlerweile verwendet jeder Hersteller Mittel, welche die Ware haltbarer machen soll, selbst der Schlachter vom Bauernhof oder der Fleischer meines Vertrauens, denn sonst verdirbt die Ware sehr schnell... Eine Lösung ist also nicht in Sicht...
Wer sich aber dennoch dem absoluten Horror von „verseuchter" Nahrung hingeben möchte, dem sei dieses Büchlein sehr empfohlen - mich hat es gegruselt (gruselt es noch...)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


114 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternde Pflichtlektüre, 27. Februar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
.
Ich ging an das Buch mit gehöriger Skepsis heran (ganz ehrlich: Ich hätte es mir selbst nicht gekauft.) Es mag sein, dass Grimm sich dem Kampf gegen die Lebensmittelindustrie verschrieben hat. Es mag auch sein, dass vieles in dem Buch noch nicht bis ins Letzte nachgewiesen wurde. --- Na und?
Die grundlegende Botschaft Grimms hat sich in mein (hoffentlich noch gesundes) Gehirn eingebrannt: Zurück zu natürlichem, nicht degenerierten Essen, soweit das überhaupt noch geht. Wenn man über die möglichen Nebenwirkungen von Gultamat, Aspartam (Cola light) und Konsorten liest, muss man zu Recht fragen, ob die Nahrungsmittelindustrie einen großen Feldversuch am Menschen praktiziert. Und die Praxis, Kritik an Zusatzstoffen entweder zu abzustreiten oder gar niederzuklagen, lässt die Frage zu, was es hier zu verbergen gilt.
Der zu Beginn des Buches doch recht missionarisch klingende Erzählton mildert sich im Laufe des sehr unterhaltsamen Buches. Ein Stichwortverzeichnis am Ende hilft beim Nachlesen nochmals sehr. Jeder, dem seine Gesundheit etwas wert ist, sollte Bücher wie dieses gelesen haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


86 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wahrheit über Glutamat, 23. Dezember 2006
Zuerst hielt ich die Aussagen über Glutamat für Überzogen. Doch dann entdeckte ich einen TAZ-Bericht, der die personellen Verwicklungen der DEG und EU einerseits und Glutamat-Produzenten andererseits nachwies. Das Zeug ist in Schweden verboten, ebenfalls in deutscher Babynahrung. Warum, wenn es doch unschädlich ist? Ich persönlich reagiere auf Glutamat mit Hitzewallungen, Bluthochdruckerhöhung um 40 Punkte!, Pulsbeschleunigung und Unruhe. Alle diese Nebenwirkungen sind bekannt, denn es gibt Glutamat auch als Medikament bei Alzheimer! Warum man Medikamente ins Essen mischt, ist mir unklar.

Zur Gegenthese, dass in Asien ja alle viel Glutamat essen, und Glutamat ja auch in Milch und Eier vorkommt: Es gibt gebundes und nichtgebundenes Glutamat, und 1 Fertigmahlzeit hat soviel Glutamat wie 150 Eier.

Das Buch ist also vollkommen richtig!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Essen macht klug, 8. Januar 2005
Von 
Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Botschaft ist einfach, eigentlich müsste sie sogar der Dümmste begreifen: je denaturierter Lebensmittel sind, desto weniger sind sie "Lebens"-"Mittel". Für Grimm ist der moderne Supermarkt ein "Risiko-Parcours": "Von Aldi zu Alzheimer!"
Der Autor macht vor allem auf die in vielen heutigen Lebensmitteln enthaltenen Chemikalien aufmerksam - zB Glutamat (ab welcher Menge ist es ungesund?) und Farbstoffe (besonders für Kinder gefährlich) - und auf das Fehlen wichtiger Inhaltsstoffe, etwa der Omega-3-Fettsäuren (in der Lebensmittelindustrie unerwünscht, weil zu wenig lange haltbar).
Manches mag übertrieben erscheinen; manchmal wiederholt sich Grimm: trotzdem sollte man seine Botschaften (Fragen - Antworten) ernst nehmen, die zB lauten: "Essen wir uns dumm?" "Fettiges Fast-Food-Essen ...ist giftig für das Gehirn...!"
Einzige Antwort des intelligenten Konsumenten auf diese Zustände: gute Lebensmittel - und daraus gutes Essen kochen. Es lebe der eigene Herd!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


97 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Panikmacher, Lebensängste und Ärgernis, 4. März 2013
Von 
Monika - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg: Ich sehe die industrielle Nahrungsmittelproduktion als Chemikerin eher kritisch und lehne die meisten Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln vehement ab. Das rührt aber auch daher, dass für mich Essen mit der Lebenseinstellung zu tun hat, in die fertige Lebensmittel, die nur das Weiterleben zwischen 2 Events ermöglichen, bei mir nicht passen. Ich mag z.B. keine Tiefkühlpizzen, weil sie einfach nicht schmecken, weil sie nur schlechte Klone von gutem Essen sind und ich in der Lage bin, mir in kürzester Zeit selbst welche zuzubereiten. Zudem ist Kochen eine Quelle erheblicher Sinnlichkeit. Ein Hefeteig besteht aus Mehl, Wasser, Salz, Hefe und evtl. etwas Öl. Wenn ich mir die Inhaltstoffauflistung auf der Packung einer „Steinofenpizza“ oder noch schlimmer einer „Tradizionale“ ansehe, wird mir ganz schwummerig. Der Inhalt hat geschmacks- und konstistenzmäßig nichts mehr mit dem zu tun, was man eigentlich unter einem Hefeteig versteht. Warum kauft jemand sowas, obwohl doch eine ganze Chemikalienhandlung auf der Packung aufgelistet ist und diese Pappscheibe doch eh nichts mit einer Pizza zu tun hat?

Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich mit dieser Rezension nicht abstreiten will, dass Menschen unter Zusatzstoffen leiden. Aber das Buch von Herrn Grimm und die teils absurden Rezensionen führen dazu, dass ich bald die Seite wechsele und mich vor lauter Fremdschämen noch zur Befürworterin von Zusatzstoffen in Lebensmitteln wandeln werde.

Kurzfassung für Menschen, denen mein Text zu lang ist:
Das Buch kaufte ich, um mir fundiertere Kenntnisse über Zusatzstoffe in Lebensmitteln anzueignen. Da mich wunderte, dass Herr Grimm in seinem Buch bei seinen schnodderig hingeworfenen Behauptungen keinerlei direkte Quellenangaben aufführt, bin ich dann selbst auf die Suche nach seinen Quellen gegangen. Ich habe wahllos mehrere Punkte aus Herrn Grimms Buch aufgegriffen (zum Thema Aspartam und Glutamat) und recheriert: Keine der überprüften Aussagen von Herrn Grimm stimmten. Entweder waren seine Angaben falsch, die Informationen waren schlampig recherchiert oder so gedreht und gewendet, dass er eine eigentlich völlig neutrale Aussage zu Gunsten seiner eigenen Einstellung umformulierte. Den saloppen Stil kann Herr Grimm als Ex-Redakteur beim Spiegel nutzen, in einem Buch erwarte ich Fakten und keine Verdrehungen. Herr Grimm, so stellte ich fest, hat die geniale Fähigkeit, sich die Fakten zurechtzubiegen und diese der Leserschaft in seinem Sinne als Wahrheit zu verkaufen. „könnte“, „womöglich“, „dürfte“ und „wahrscheinlich“ sind Wörter, die er und die zitierten Wissenschaftler häufig verwenden. Seine indirekten Zitate der Quellen liegen immer leicht neben der Wahrheit, so dass sie dann aber auf einmal für seine Ansicht sprechen. Herr Grimm verkauft eine Ware (Uraltinformationen und widerlegte Studien). Er schreibt haargenau das, was die Masse lesen will und das macht er in bester Spiegelmanier. Man projiziert alle eigenen Probleme auf ein paar wenige Substanzen: Übergewicht, Migräne, Krebs, Bluthochdruck, Autismus, Alzheimer …. Ein ernsthafteres Anliegen kann ich bei Herrn Grimms Buch nicht entdecken. Wenn man mal bei Amazon sucht, was Herr Grimm noch so auf den Markt geworfen hat, wird einem klar, dass hier ein Vielschreiber am Werk ist, der mit permanenten Recycling seiner "Erkenntnisse" Kasse machen will. "Die Ernährungslüge: Wie uns die .........". Er liefert, wie man an den Rezensionen sehen kann, gleich die Verschwörungstheorie mit (die XXXX-Industrie mit ihren bezahlten Forschern). Das sind Schemen, mit denen auch Sekten arbeiten. Ich hätte mir allein bei dem Titel eigentlich denken können, dass die Inhalte auch nicht besser sind. Ich erwartete: überprüfbare solide Informationen zu Aspartam, Glutamat und weiteren Zusatzstoffen - ich erhielt: Schlamperei, Mogelei, Lügen und Märchen. Statt such tatsächlich mit Zusatzstoffen in Lebensmitteln zu beschäftigen, wärmt Herr Grimm uralte Behauptungen hauptsächlich zu Glutamat und Aspartam auf, peppt sie sensationell auf und verkauft alles als neue Erkenntnisse im Stil einer typischen Spiegel-Titelstory. Dabei gäbe es genug Stoff für ein Buch zum Thema Lebensmittelzusätze und industrieller Lebensmittelproduktion.

Näheres im folgenden Text:

Vorweg ein paar Zitate des Autors, um Sie an die Arbeitsweise von Herrn Grimm zu gewöhnen:

* "Wenn immer mehr Menschen auf der Welt dick werden, dann könnte das an den versteckten Talenten des Zuckers liegen, ..."
(Aus: Wie uns die Zucker-Mafia krank macht)

* "Glutamat spielt nach Ansicht von Wissenschaftlern auch bei
der weltweit grassierenden »Epidemie des Übergewichts« eine zentrale Rolle. ...
Und so können die steigenden Übergewichtsraten auf der Welt womöglich auch
mit dem steigenden Glutamatverzehr zusammenhängen"
(Aus: Die Ernährungslüge: ...)

Übrigens führte Herr Grimm bei einem WDR-Interview (Planet Wissen) u.a. Plastikhormone als Ursache für das zunehmende Übergewicht und Diabetes an. "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt."

Das Buch wurde gezielt für jene geschrieben, die nun froh sind, dass es eine Verschwörung der Lebensmittelindustrie ist, die ihnen den Verstand rauben will und und sie nicht selbst daran schuld sind, die industriell hergestellte Pampe freudig gegessen (und bezahlt) zu haben. So berechtigt Kritik an der Nahrungsmittelindustrie auch ist, andererseits gibt es halt auch die Käufer und denen wird schon jahrelang erzählt, dass industriell hergestellte Nahrung nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist (milde ausgedrückt) und was sieht man in den Einkaufstaschen und wer steht an den Dönerständen? Eigentlich weiß jeder, dass die Plörre in den Plastikflaschen nicht gesund ist (ob mit oder ohne Aspartam - es sind Weichmacher der Plastikflaschen drin), dass die Tiefkühlpizzen nicht an ökologisch angebauten Bäumen wachsen. Wenn man sich einen Teil der 5-Sterne-Rezensionen anschaut, merkt man schnell, dass der Austausch weniger Wörter im Text ausreichen würde, um daraus religiöse Bekehrungsbekenntnisse zu machen. Man ist rückhaltlos und völlig kritiklos bereit, alles zu glauben, was der Autor im Buch so schreibt. Niemandem dieser Rezensenten kommt auch nur ansatzweise auf die Idee, irgendetwas davon mal zu hinterfragen. Dass es bei Grimms Büchern immer einen dunklen großen Bösewicht gibt, der im Hintergrund seine Fäden zieht (in diesem Fall die Ernährungsindustrie), uns alle beherrscht, alles manipuliert, gegen diejenigen vorgeht, die den Kampf gegen das Monster aufnehmen, der über Abertausende bezahlte Forscher verfügt ... zeigt, dass mit dem Verkauf von Verschwörungstheorien ein einträgliches Geschäft zu machen ist. Man sehe sich nur die Titel der Bücher von Grimm an. Schade, Grimm hat seine Popularität nur dazu genutzt, Geld zu machen und die Chance vertan, sich wirklich ernsthaft mit industrieller Ernährung und deren Folgen (auch kulturell Art) auseindander zu setzen. Ich habe zumindest aufgrund meines umfangreichen Quellenstudiums lernen müssen, dass kaum eine Aussage im Bereich Ernährung tatsächlich fundiert bewiesen ist und der allergrößte Teil der Studien nicht das Geld für die Monitorbeleuchtung wert ist. So krass hatte ich mir das nie vorgestellt.

Nun zum Buch: Bei einem ersten Überfliegen stellte ich schon mit Erschrecken fest, dass dieses Buch mal wieder im "amerikanischen" Stil geschrieben ist (Emotionalisierung durch Hervorhebung von oft irrelevanten Einzelschicksalen - siehe Thema Milch und Autismus, wo Herr Grimm eine extrem seltene Allergien aufgreift). An diesem Buch ist auffällig, dass zum Teil mit sehr alten Informationen argumentiert wird, deren Wahrheitsgehalt bzw. Relevanz mittlerweile fraglich ist. Wer sich die Mühe macht, zu dem einen oder anderen angesprochenen Thema einige Recherchen zu betreiben, wird schnell feststellen, dass der Autor plump alles zusammenklaubte, was seiner Argumentation nützt und alles weglässt, was mittlerweile an neuen Studien existiert, Fakten verdreht und geschickt seine Leser manipuliert. Herr Grimm erwähnt in seinem Buch z.B. als Argument gegen Aspartam so nebenbei einen Artikel in einer Air-Force-Zeitschrift, mit dem sowohl die Air-Force als auch die Navy ihre Piloten vor Aspartam warnen bzgl. vor auftretender Schwindelgefühlen und epileptischer Anfälle. Er stammt, wenn man dann recherchiert, von 1992. Der Artikel wurde in der Zeitschrift publiziert (mehr auch nicht), aber weder die Air-Force noch die Navy warnten vor Aspartam. Diese Art Journalismus von Herrn Grimm erzeugt rasch ungute Gefühle beim Weiterlesen.

---------------------------------------------------------------------------------------------
UPDATE: Dankenswerterweise hat mir mittlerweile die US Air-Force den Artikel von 1992 zu Aspartam im Original zukommen lassen. Von einer Warnung der Air Force (der Navy sowieso nicht) ist darin nichts zu finden. Es werden Forschungsergebnisse zusammengefasst und in diesem Zusammenhang auch erwähnt, dass Personen, die unter der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden, Probleme mit Lightprodukten haben (als wenn das was Neues wäre). Im Rahmen des Artikels wird außerdem erwähnt, dass es bei etwa 25 Dosen Diätlimonade bei einer 100 kg schweren Person aufgrund des Stoffwechselprodukts Methanol vereinzelt zu Problemen, wie Schwindel etc.) kommen kann (trinken Sie doch mal bitte 25 Gläser Rotwein, informieren sich über die dabei aufgenommene Methanolmenge und berichten Sie mir dann von Ihrer Befindlichkeit). Das hatte ich schon irgendwie geahnt und bestätigt meinen Verdacht, dass Herr Grimm entweder miserabel recherchiert hat oder in seinem Buch mogelte, um seine Thesen besser verkaufen zu können. Sie sollten mal nach "Aspartam" bzw. „Apartame“ und "Air Force" googeln und selbst sehen, wie sich eine falsche Behauptung ausbreitet, sich verändert - einzig und allein, weil sie in die eigene Argumentationskette passt und irgendwann zur Wahrheit wird, bloß weil sie mannigfach im Internet steht. Dann wird diese Information in Büchern zitiert, nochmals angepasst und dann werden die Bücher im Internet zitiert .... Absurd: Dort finden sich dann Meldungen, dass alle Fluglinien weltweit Aspartam aufgrund einer Air-Force Warnung verboten hätten und ähnlicher Mist. In manchen Rezensionen zu diesem Buch hier wird das "Air Force-Verbot" gleich auch noch auf Glutamat ausgeweitet. Ja, wenn man schon mal den Teufel bekämpft, darf man nicht zimperlich sein ...
---------------------------------------------------------------------------------------------

Die Arbeitsweise von Herrn Grimm am konkreten Beispiel eines Buchabschnittes:

Ich bin schon fasziniert, wie geschickt Herr Grimm manipuliert. Zuerst erwähnt er kurz einen Mann aus den USA, der durch Aspartam Kopfschmerzen, Vergesslichkeit und heftige Wutanfälle bekam ("Ein Süßstoffopfer namens John Cook berichtete in der amerikanischen Zeitschrift Wednesday Journal von seinem Aspartamalptraum."), dann folgt ein Satz über eine belgische Studie, die epileptische Anfälle nach "exzessiver Aufnahme von Diät-Cola" feststellte und am Schluss kommt der Satz "Besonders prekär sind die akuten Aspartamfolgen für Piloten:" mit dem Hinweis auf die "Warnung" der Air-Force. Alles wird so beiläufig als gesicherte Tatsachen präsentiert, so dass die meisten Leser/Leserinnen keinerlei Anstalten unternehmen, sich näher mit der Information zu beschäftigen. Ja, da sieht man, wie gefährlich dieses Zeugs ist.

* Stellen Sie sich mal vor, Sie lesen in einem Buch, dass z.B. ein Herr XYZ in einem Artikel einer lokalen kostenlosen reklamefinanzierten Wochenzeitungen (nichts anderes ist das "Mittwochs Journal") in Hamburg zum Thema Aspartam mitteilt, dass er nach täglichem Genusss von 6 - 8 Cola Zero Kopfschmerzen bekommt und vergesslich wird. Wenn er die tägliche Menge weiter erhöht, bekommt er auch noch fürchterliche Wutanfälle.
- Damit stellt Herr Grimm erst einmal eine Betroffenheitsstimmung des Lesers/der Leserin her. Das arme Opfer. Der Mann hatte die Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie. Wenn ich eine Soffwechselerkrankung habe, die z.B. meine Leberfunktion stört und ich dann exzessiv Alkohol trinke, sind das dann gemeingefährlichen Folgen des Weinkonsums?

* Im nächsten Satz lesen Sie dann, dass eine Studie aus Belgien von epileptischen Anfällen nach "exzessiver Aufnahme von Diät-Cola" berichtet..
- Damit folgt durch Herrn Grimm ein Hinweis auf die Wissenschaft, die ja nun mit dieser Studie den Nachweis erbracht hat, dass Aspartam epileptische Anfälle auslöst.
Mit etwas Recherchearbeit fand ich dann die besagte "Studie" (Mortelmans LJ, Van Loo M, De Cauwer HG, Merlevede K (February 2008). "Seizures and hyponatremia after excessive intake of diet coke"). Die Notfallabteilung des Klina Krankenhauses in Belgien hatte eine "Einzelfallstudie" über eine 54jährige Frau an eine medizinische Zeitschrift geschickt, die mit epileptischen Anfällen eingeliefert wurde, weil sie 9 Litern Diät-Cola getrunken hatte. Durch die riesige Menge Flüssigkeit entstand Hyponatriämie (zu niedriger Natriumspiegel im Blut - von den Koffeinmengen ganz zu schweigen). Die Folgen dieses Mangels wurden dann durch Aspartam und insbesondere Koffein in der Limonade verstärkt, so dass krampfartige Anfälle entstanden. Die "Studie" wird bei Herrn Grimm im Anhang aufgeführt. Er hatte aber wohl nur den Titel gelesen., sonst wäre es ihm bestimmt peinlich gewesen, sie zu zitieren. Aus diesem Notfall folgerten die Autoren der Studie nun: "To our knowledge this is the first case of hyponatremic seizures due to excessive diet coke consumption. Patients with a medical history of epileptic seizures should drink diet coke with caution." Aha, damit hat Herr Grimm uns bewiesen, dass Aspartam epileptische Anfälle fördert.

* Nach diesem wissenschaftlichen Beweis folgt dann noch der Hinweis auf einen weiteren ernstzuehmende Zeugen, die amerikanische Luftwaffe. "Besonders prekär sind die akuten Aspartamfolgen für Piloten: ........". "Das amerikanische Air-Force-Informationsblatt Flying Safety, das Marinemagazin Navy Physiology, das Aviation Medical Bulletin und viele andere warnten vor Schwindel und epileptischen Anfällen."
- Zu seinem Trick mit der Air Force und Aspartam siehe weiter oben.

Sie halten Herrn Grimm immer noch für einen ehrbaren Journalisten? Jetzt lesen Sie mal, was Herr Grimm auf der Homepage seines Verlags (Dr. Watson Der Food Detektiv) zum Thema schreibt:

"Aspartam steht in Verdacht, wie Glutamat bei besonders empfindlichen Personen Symptome des so genannten »China-Restaurant-Syndroms« auszulösen, das durch Kopfschmerzen, ein Taubheitsgefühl im Nacken, Gliederschmerzen und Übelkeit gekennzeichnet ist. Zudem wurden in jüngerer Zeit Einzelfälle dokumentiert, die nahelegen, dass häufiger Aspartamkonsum möglichweise mit weiteren Krankheitsbildern zusammenhängen könnte, wie etwa entzündliche Erkrankungen des Hör- und Gleichgewichtsorgans sowie die Fibromyalgie, die mit chronischen Schmerzen verbunden ist. Es gibt Studien, die solche Auswirkungen nahelegen und andere, die zu einer genau gegenteiligen Ansicht kommen. Das Gleiche gilt für den Verdacht, Aspartam sei an der Entstehung von Krebs beteiligt. Eindeutig wissenschaftlich widerlegt ist jedoch die häufig zu hörende Behauptung, Aspartam sei ursächlich für die Multiple Sklerose verantwortlich.
Eine ernste Gesundheitsgefahr stellt Aspartam auf jeden Fall für Menschen mit der seltenen Krankheit Phenylketonurie dar. Bei diesen Patienten kann das in Aspartam enthaltene Phenylalanin nicht abgebaut werden und in der Folge unter anderem schwere Hirn- und Nervenschäden verursachen. Deshalb muss auf dem Etikett der Satz »enthält eine Phenylalaninquelle« stehen."

Das klingt nun im Gegensatz zu seinen Texten im Buch alles seltsam differenziert und fast beschwichtigend und Sie wundern sich nun? Ach, ich vergaß, Sie haben ja das Buch mit den Berichten über die Substanz des Teufels noch gar nicht gelesen.

Mich nerven die vielen Rezensionen hier, die letztendlich nur Unfug zur Wahrheit umdeuten. Liebe Leser und Rezensenten: In Schweden ist Glutamt NICHT verboten, obwohl Google dafür 44.300 Fundstellen (zum Zeitpunkt der Rezensionserstellung) nach dem Motto "Übrigens: In Schweden ist Glutamat total verboten!" anzeigt. Diese Angabe, die auch von seriösen Webseiten und einigen Rezensionen hier verbreitet wird, ist eindeutig FALSCH. Ist das nun bewusst gelogen oder liegt es am Bildungsniveau der Leser, die Google-Ergebnisse für die Wahrheit halten und alles nachplappern, was sie irgendwo im Internet lesen oder geht es eigentlich um ganz andere Dinge? Wodurch werden die heftigen emotionalen Reaktionen der Menschen ausgelöst, die von niemanden gezwungen werden, z.B. Cola Zero zu trinken oder Fastfood zu essen? Die Rezensionen haben den Charakter von religiösen Glaubensbekenntnissen (Ich gehöre nun dazu, lobet und preiset .. und alle anderen sind verblendet und huldigen dem Gott der Chemieindustrie und der Künstlichkeit.). Sie wirken auf mich wie fundamentalchristliche Bekehrungsbekentnisse.

Es wird argumentativ um sich geschlagen, Massen eindeutig falscher oder gefälschter Informationen verbreitet. Im Laufe meiner Recherchen zu dem Thema kann ich langsam nicht mehr daran glauben, dass es dabei nur um gesundes Essen geht. Es wäre sonst zu einfach. Man kauft die Getränke und Lebensmittel mit diesen Zusatzstoffen nicht und damit hat sich das Problem erledigt. Irgendwie hat diese Diskussion religiöse Züge. Mein Eindruck ist, dass Herr Grimm fleißig dazu beiträgt und sein Buch auch nur aus ungeprüften Google-Fundstellen zusammengebastelt hat und wer sich die Rezensionen hier anschaut, erkennt darin deutlich das gleiche Muster. Was "im Internet steht", kann nicht falsch sein und um das Böse noch besser zu verdeutlichen, erweitert man halt mal die Information um weiterer grauenhafte Details, die einmal ein Bekannter erzählt oder die man irgendwo mal gehört hat. Kann sich noch jemand an die Hysterie wegen der Verwendung beschichteter Pfannen (Stichwort: Teflon) erinnern? Oder an die Diskussion zum Thema Mikrowelle? Wie sieht es aus mit der Handystrahlungen? Kann sich noch jemand an die Massen "glaubhafter" Studien erinnern, die tagtäglich auf uns einprasselten, die "ganz klar" nachwiesen, dass diese Strahlung Krebs auslöst? Die gleiche Art von Argumenten, die gleiche hysterische Panik und heute? Stecken Sie Ihre beschichtete Aluminiumpfanne in die Geschirrspülmaschine und ärgern sich immer wieder über dunklen Belag am rückseitigen Pfannenboden und denken daran, dass Ihr Geschirrspüler diese Aluminiumverbindung über ihr gesamtes in der Spülmaschine befindliche Geschirr verteilt? Googeln Sie mal nach "Aluminium" und "Gesundheit" und überlegen Sie mal nach einem Glas Rotwein, wer sie denn um den Verstand bringt (Vorsicht, Rotwein enthält erhebliche Mengen Methanol).

Nun zurück zum Buch: Das Buch bzw. sein Inhalt ist eine zusammengeschusterte Ansammlung von Halbwahrheiten und setzt m.E. auf die Lebensängste und die grüne "Ökospießigkeit" breiter Teile der Bevölkerung. Es ist so schön, alles auf Glutamt und/oder Aspartam zurückführen zu können, wie Herr Grimm das tut. Psychosomatische, gesellschaftliche und erzieherische Probleme mit einem Schlag zu lösen, das Übel sofort benennen zu können. Kein Glutamat mehr und schon sind alle Probleme meines Kindes weg und je mehr Regeln ich beachte, um so eher ist mir der Weg in's Paradies sicher. Ich habe den Eindruck, dass Herr Grimm im Buch Autismus, Zappelphilipp-Syndrom und andere Probleme auf Nahrungsmittel (und nicht nur auf Zusatzstoffe - siehe Milch und Autismus) zurückführen will. Ich hatte mir von dem Buch gut fundierte Informationen zu Lebensmittelzusätzen versprochen und kein quasireligiöses Traktat. Je säkularer unsere Gesellschaft wird, umso mehr sehnen sich viele, für komplexe Probleme sehr einfache Antworten zu bekommen, die ihnen Herr Grimm in seinem Buch liefert. Mein Kind zappelt herum? Gott sei Dank, es ist die Schuld der bösen Industrie und nicht die Folge meiner Erziehungsfehler.

Herr Grimm reitet z.B. auf dem Chinarestaurant-Syndrom herum und lässt alles weg, was seinen Thesen widerspricht. Der Auszug aus dem Wikipedia-Artikel zu Glutamat fasst wunderschön das zusammen, was ich auch bei meiner Suche herausfand:

"Seitdem gibt es in der medizinischen Literatur zahlreiche Fallberichte. Allerdings lassen sich bei solchen Berichten grundlegende methodische Fehler nicht kontrollieren, und daher sind Fallberichte nach den Regeln der evidenzbasierten Medizin nicht beweiskräftig. Ohnehin war es nicht überzeugend, dass eine Substanzgruppe, die mit der „normalen“ Nahrung in Mengen von täglich etwa zehn Gramm ohne Beschwerden aufgenommen wird, bei zusätzlicher Aufnahme als Geschmacksverstärker zu Beschwerden führen soll. In den bisher zu dieser Frage veröffentlichten kontrollierten Studien, insbesondere in den am meisten aussagekräftigen Blindstudien, konnte denn auch nicht nachgewiesen werden, dass mit der Nahrung zusätzlich zugeführte Glutamate Symptome wie beim „Chinarestaurant-Syndrom“ auslösen, auch nicht bei solchen Versuchspersonen, die sich selbst für Glutamat-empfindlich hielten. Bei ihnen ließ sich dagegen vermehrt ein Nocebo-Effekt nachweisen: Allein die Befürchtung, dass sie Glutamate zu sich nehmen, führt bei ihnen, selbst wenn dies in den Versuchen nicht der Fall ist, zu vermeintlich Glutamat-spezifischen Beschwerden.[5][6][7] …. Diese und andere Studien zeigen also, dass die bei einigen Experimenten beobachteten Symptome nicht spezifisch für die Aufnahme von Glutamaten sind, sondern auch durch andere Speisen wie Garnelen, Erdnüsse, Fisch- und Sojasauce oder spezielle Kräuter und Zusatzstoffe ausgelöst werden können. Insbesondere hatten Studien, in denen Glutamate dem Essen zugesetzt, also nicht pur verabreicht wurde, keine eindeutigen Hinweise auf Glutamat-bedingte Beschwerden ergeben. Selbst bei Personen, die angaben, das Chinarestaurant-Syndrom trete bei ihnen auf, ergaben Doppelblind-Versuche keine Hinweise auf Glutamat als Ursache ihrer Beschwerden, urteilte 1987 das wissenschaftlichen Beratungsgremium der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Weltgesundheitsorganisation.[9][10] Ein Zusammenhang zwischen Glutamaten und akuten oder zeitweiligen Beschwerden gilt daher als nicht erwiesen."

* Herr Grimm erachtet es wohl, wie schon erwähnt, nicht für notwendig, für seine Behauptungen konkrete Quellenangaben zu nennen. Seine Behauptung, dass der Lebensmittelausschuss der EU bei der Zulassung von Aspartam hätte auf den potentiellen Effekt der Verlangsam von Hirnfunktionen hingewiesen, ist so ein Fall von leichter Manipulation durch Weglassen. Nach Überprüfung des Berichts des wissenschaftlichen Lebensmittelausschusses kommt mir schon wieder das Kotzen, aber nicht durch die EU. Der Ausschuss schrieb :

"Der Phenylalanin-Anteil des Aspartam übt beim Menschen potentiell eine hemmende Wirkung auf die Gehimfunktion aus. In diesem Sinne sind Phenylalaninkonzentration von 1200 umol/l im Plasma toxisch. Bei geringeren Konzentrationswerten kam keine feste Schlußfolgerung gezogen werden.".

Warum wohl unterschlägt Herr Grimm den letzten Satz? Ich merke immer mehr, wie mich die Art von Herrn Grimm langsam zur Weißglut bringt. Wo man bohrt und nachschaut, Lügen, Verdrehungen und Täuschung und ich bin nun sicher, dass er die Quellen absichtlich nicht aufführt, damit es möglichst schwierig ist, seine Behauptungen nachzuprüfen.

* Herr Grimm schreibt im Buch zum Thema Aspartam: "Deshalb gilt es wie Glutamat als Risikofaktor für Krankheiten wie Parkinson, Multiple Sklerose…." und auf der Webseite seines eigenen Verlages Dr. Watson Der Food Detektiv findet sich dann der Eintrag: "Eindeutig wissenschaftlich widerlegt ist jedoch die häufig zu hörende Behauptung, Aspartam sei ursächlich für die Multiple Sklerose verantwortlich. ". Das ist die typische Arbeitsweise des ehemaligen Spiegelredakteurs.

* So liest es sich in seinem Buch: "Zahlreiche Studien belegen die schädlichen Effekte. Vor allem die italienische Ramazzini-Stiftung hatte in mehreren Studien auf ein erhöhtes Krebsrisiko hingewiesen ….." und so liest es sich auf der Webseite seines Verlags: "Es gibt Studien, die solche Auswirkungen nahelegen und andere, die zu einer genau gegenteiligen Ansicht kommen. Das Gleiche gilt für den Verdacht, Aspartam sei an der Entstehung von Krebs beteiligt." Man achte auf die Verwendung des Wortes "belegen" in seinem Buch. Was denn nun, Herr Grimm?

* Was schreibt Herr Grimm auf seiner Webseite? "Seit langem ist auch bekannt, dass der Zusatzstoff Glutamat in seltenen Fällen bei sehr empfindlichen Menschen das so genannte »China-Restaurant-Syndrom« auslösen kann, das unter anderem durch Kopfschmerzen, ein Taubheitsgefühl im Nacken, Gliederschmerzen und Übelkeit gekennzeichnet ist. Die Symptome beschrieb 1968 erstmals der aus Korea stammende US-Arzt Robert Ho Man Kwok. Die genaue Ursache für diese Symptome ist nicht geklärt." und Herr Grimm bestreitet dann mit den "seltenen Fällen bei sehr empfindlichen Menschen" einen umfangreichen Teil seines Buches und alle Rezensenten erleben in Selbsttests die fürchterlichen Konsequenzen des Glutamatkonsums am eigenen Leib - einfach tragisch.

* Herr Becker (ehemaliger Weinhändler aus Krefeld) wird von Herrn Grimm im Buch immer wieder als gewichtiger Vertreter der Anklage gegen Glutamat angeführt. Ist er ein Freund von Ihm? Hat er ihn interviewt? Hat Herr Becker seine Probleme veröffentlicht? Nichts Genaues weiß man nicht. "Glutamat ist Gift für Menschen wie Wolfgang Becker.". Eine Freundin von mir hat heftige allergische Reaktion auf geringste Mengen Fischeiweiß (anaphylaktische Schocks). OK, und jetzt schreibe ich ein Buch und führe meine Freundin als Zeugin für die "tödlichen Gefahren" von Fischeiweiß auf? Tja, wer ein bisschen forscht, stößt vielleicht irgendwann auch auf die Histamin-Intoleranz. Aus Wikipedia: "Die Histamin-Intoleranz ist weder eine Allergie noch eine nichtimmunologische Nahrungsmittelunverträglichkeit, sondern eine Abbaustörung. ….. Alkoholkonsum steigert die Durchlässigkeit der Zellwände und senkt damit die Histamintoleranzgrenze, weshalb insbesondere beim Mischen von Alkohol und histaminreicher Nahrung (z. B. Rotwein und Käse) überaus starke Reaktionen auftreten können."
"Parmesan und Roquefort beispielsweise, die Glutamatbomben, mag er einfach nicht – womöglich signalisiert ihm sein Körper damit, dass der Stoff ihm nicht guttut." schreibt Herr Grimm. Klar, alter Parmesan und insbesondere Roquefort sind richtige Histaminbomben und gerade Rotwein enthält nicht unerhebliche Menge Histamin und trinkt Herr Becker beruflich nicht auch noch Alkohol? Könnte Herr Becker evtl. eine Histaminintoleranz haben? Aus einer Ratgeberseite des Bayerischen Rundfunks: "Auffällig ist lediglich die Reaktion auf bakteriell fermentierte - das heißt von Bakterien bearbeitete - Lebensmittel wie etwa Rotwein, gereiften Käse und geräucherten Fisch. Andererseits verursacht diese Erkrankung die verschiedensten Beschwerden: zum Beispiel Hautreaktionen (Rötung, Ekzem, Juckreiz), Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Halsschmerzen, Dauerschnupfen, Herzrasen, Magen-Darm-Störungen (Blähungen, Durchfall, Übelkeit), Wassereinlagerungen, Erschöpfung und Schlafstörungen.". Übrigens, die Symptome der Glutamatunverträglichkeit lesen sich fast genauso. Seitenweise wird Herrn Becker als Zeuge der Anklage gegen Glutamat angeführt und dann abschließend diesen Satz im Buch? "Er hat eine neue Firma gegründet, ein paar Jahre gepowert, und fühlt sich wunderbar. Ob es nur das Essen ohne Glutamat war, das kann er nicht sagen. ". 2 - 3 Zeilen unterhalb der Schilderungen von Herrn Becker schreibt Herr Grimm "Die (die Konzerne, meine Anmerkung) wehren sich mit aller Macht – und mit nicht immer ganz seriösen Argumenten. Einen Forscher aus Kiel zerrten sie sogar vor Gericht.". Jeder Mensch denkt nun, dass es um eine Klage bezüglich Behauptungen gegen Glutamat ging. Nein, 30 Minuten Internet: Die Fa. NutaSweet AG hat gegen den Kieler Toxikologen Dr. H. Kruse geklagt, weil der in einer Folge des ZDF-Mittagsmagazins sagte, dass Aspartam vermutlich krebserregend sei. Diese 2 Sätze von Herrn Grimm (und natürlich auch der Herr Becker) werden nun auf allen möglichen Webseiten zitiert (meist mit Quellennachweis), wenn es um Glutamat geht.

Sie erkennen nun langsam in Umrissen das System Grimm und sehen auch anhand der Inhalte der meisten Rezensionen, für welches Publikum Herr Grimm seine Bücher schreibt? Huch, ich entwickle langsam eine schwere Grimm-Intoleranz. Man nehme eine Person (ob fiktiv oder real) und schildere drastisch deren Symptome und Heilung, lässt ominöse Studienergebnisse folgen (siehe 9 Liter Cola Zero) und am Schluss sucht man sich dann die Aussage einer anerkannten Autorität (siehe US Ait-Force), die, wenn man sie nur geschickt zitiert oder leicht verfälscht, die eigene Aussage untermauert. Dieses Schema wird auch beim Beispiel Herr Becker im Buch angewandt.

Ich verstehe auch nicht, dass viele Menschen einfach den Kopf abschalten, wenn es um das Thema Glutamat geht. Schon die hysterischen Reaktionen in den Rezensionen zum Buch von Herrn Grimm zeigen das. Man stelle sich vor: 80% DES WELTWEIT PRODUZIERTEN GLUTAMATS (zusätzlich zum "natürlichen" Glutamat in den Lebensmitteln) werden in den asiatischen Ländern verzehrt. Die Japaner wälzen sich vor Kopfschmerzen am Boden, sind alle dement, mit Quaddeln übersät, fliegen orientierungslos mit ihren Passagierflugzeugen durch die Gegend und haben alle das ADHS-Syndrom? Hallo? Glutamat soll Alzheimer hervorrufen. Warum hat dann ausgerechnet Japan (mit einer ähnlichen demographischen Bevölkerungstsruktur wie Deutschland) erheblich weniger Alzheimer-Erkrankungen? Interessanterweise treten die China-Restaurant-Symptome überwiegend bei Amerikanern und Europäern auf, in China und Japan selbst ist die Unverträglichkeit so gut wie unbekannt. Wie kann das sein, dass wir beim Vorbeigehen an China-Restaurants schon Migräne bekommen, unser Leibumfang anschwillt und sich beginnende Demenz ankündigt, während in Asien die Menschen zusätzlich zu den oft schon extrem glutamatreichen Nahrungsmitteln dann noch "künstliches" Glutamat zusetzen und alle überleben das ohne Folgen? Alleine das müsste mir doch schon als Leser/Leserin zu denken geben.

Das Buch reiht sich in die gigantische Menge der Bücher ein, mit deren Hilfe sich mittlerweile der größte Teil der Bevölkerung gerne wahnsinnig machen lässt und erfüllt meiner Meinung nach nicht das im Titel versprochene Thema, sondern baut neue Lügen und Verschwörungstheorien auf. Es spricht folgende Käufergruppe an: Ich habe die Inhalte schon immer gewusst und bekomme sie nun bestätigt. Man sieht es an den Rezensionen. Wie auch im Buch von Herrn Grimm ist die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gewahrt. Da werden dann von Rezensenten Selbstversuche auf dem Klo durchgeführt und die Ergebnisse als Beweise für die eigene Argumentation genommen. Das ist wohl das Ergebnis unserer naturwissenschaftlichen Schulbildung.

Leben bedeutet Lust und Hunger, Durst, Essen und Trinken. Ich esse auch mal einen industrielle gefertigten Hamburger mit Pommes, trinke eine Cola mit Aspartam und bereite aber sonst meine Malzeiten selbst zu, zelebriere sie lustvoll und wenn ich dann zu fett werde, renne oder bike ich in unserer wunderschönen Natur herum, genieße die Gefühle in meinen Körper, tobe mich aus und freue mich schon auf das Heimkommen, auf das das erotische Gefühl, den Hefeteig für meine Pizza zu kneten und auf das selbstgemachte Eis.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


86 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber etwas überzogen!, 2. Dezember 2005
Dieses Buch hat wirklich mein Interesse für das Thema Zusatzstoffe in der Nahrung geweckt. Es wird aufgeklärt, wie oft wirtschaftliche Vorteile die gesundheitlichen Risiken vergessen lassen. Besonders interessant finde ich hierbei die Schilderung, wie es zur Zulassung von Aspartam und Glutamat kam. Auch das Kapitel über das "Medikament" Ritalin ist sehr lesenswert!
Jedoch sind vorallem die Kapiteleinleitungen nicht besonders gelungen. Überzogene Schilderungen von Einzelfällen, die aufgrund ihrer Unsachlichkeit teilweise an BILD-Berichterstattungen erinnern, lassen die anschließend aufgeführten Fakten leider manchmal unglaubwürdig erscheinen.
Für einen leichten und unterhaltsamen Einstieg in dieses Thema durchaus geeignet, jedoch nicht zur Aneignung von sachlich fundiertem Fachwissen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr informativ, 15. August 2004
Von Ein Kunde
Endlich habe ich ein Buch gefunden, dass mir kurz und bündig, vor allem sehr einprägsam erklärt, was sich in bestimmten Lebensmitteln befindet. Dadurch kann ich für mich und meine Familie gezielter einkaufen gehen! Ich finde es sehr wichtig, dass wir als "Normalverbraucher" auf diese Weise aufgeklärt werden, denn vieles war mir vor dem Lesen des Buches nicht so klar.
Die Beispiele anhand vom Leben der Personen in dem Buch zeigen klar auf, was die Zusatzstoffe anrichten können; wenn man schon alleine das Thema der Hyperaktivität anschneidet.
Es wäre toll, wenn viele Verbraucher sich diese Art der Bücher zu Herzen nehmen würden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Grundlage für ein gesünderes Leben, 2. März 2006
Von 
Patrick Weber "Pat" (Allschwil) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich selbst leide unter dem Natriumglutamat E621. Ich bekomme Ausschläge im Gesicht und habe starke Kopfschmerzen, wenn ich etwas mit E621 esse. Für mich war das Buch eine absolute Bestätigung. Ich liege richtig, wenn ich mich jedem Nahrungsmittel verweigere, welches noch E621 beinhaltet. Herr Grimm zeigt aber noch viele andere Unwahrheiten über unsere Nahrung auf. Ich bin so froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Es geht mir mit jedem Tag besser, seit ich auf die vielen "E" in unserer Nahrung verzichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


52 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich sagt jemand die Wahrheit..., 13. Juli 2006
Von 
Marina C. Watteck (St. Poelten, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch öffnet wirklich die Augen. Es ist gut recherchiert und in seiner Gesamtaussage zwar erschreckend, aber logisch. Eigentlich ist es eine Absage an alle vorgefertigten Produkte, was durchaus Sinn ergibt. Die Umstellung ist auch gar nicht so schwer, man muss nur ein paar Handgriffe mehr machen, als einfach die Mikrowelle einzuschalten, um irgendein fades Fertigprodukt aufzuwärmen. Interessant ist auch die Tatsache, dass z. B. der Lebensmittelkonzert "Maggi" genau auf diesen Zug aufgesprungen ist und jetzt "urplötzlich" Fertigprodukte ohne Zusatzstoffe anbietet. Es geht also doch anders!!!!! Ich hoffe, dass sich auch noch andere Anbieter dem anschließen werden.

Ich halte es auch für ein besonders wichtiges Buch im Hinblick auf die Ernährung von Kindern. Speziell der Zusammenhang zwischen ADS und Süßigkeiten ist erschreckend. Ich empfehle jedem, der sich für seine Gesundheit interessiert - ganz unter dem Motto: "Du bist was Du isst" - dieses Buch wärmstens.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 215 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt
Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt von Hans-Ulrich Grimm (Taschenbuch - 10. Januar 2011)
EUR 9,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen