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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Komplexität der Komplexität, 20. November 2010
Es ist schon erschreckend wie sehr wir unserer steinzeitlichen Programmierung des Hirns ausgeliefert sind. Springt ein Säbelzahntiger aus dem Gebüsch, warnt mich mein Hirn vernünftigerweise sofort und aktiviert den Fluchtmechanismus. Wenn ich aber pestizid-belastete Lebensmittel zu mir nehme und ich doch eigentlich weiß, gut tut mir das nicht, wenn ich mich langsam mit Radioaktivität vergifte, da startet kein Fluchtprogramm im Hirn, da warnt mich nix. Das riecht nicht, das schmeckt nicht komisch, das sieht nicht gefährlich aus, kannst ruhig weitermachen.

Ich finde es klasse, das sich Herrn Goleman diesem wichtigen Thema angenommen hat, auch wenn das Buch streckenweise manchmal etwas dröge daherkommt. Man erfährt trotzdem eine Menge, merkt allerdings auch das alles noch viel viel komplexer und vernetzter ist als man ohnehin schon befürchtete und bekommt auch leider keine praktische abarbeitbare Liste von Herrn Goleman in die Hand gedrückt, um künftig tatsächlich ökologischer leben zu können.

Ich bleibe etwas ratlos zurück, wünsche mir ein besseres Hirn und beschließe das Buch irgendwann noch einmal zu lesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer umdenkt, lebt besser, 13. September 2009
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Umdenken JETZT - ein aktuelles Schlagwort und doch so unendlich schwer. Warum denn umdenken, sollen doch unsere Kinder es tun, ich bin schon zu alt, so lautet es doch hinter der vorgehaltenen Hand immer wieder. Das Buch ÖKOLOGISCHE INTELLIGENZ von Daniel Goleman will uns eine lebenswerte Zukunft zeigen, doch der Umgang mit Rohstoffen und Energieträgern und Wasser ist noch immer ungelöst, lustig verbracht der Mensch weiter alles was er kriegen kann. Diese Kurzsichtigkeit führt uns allerdings nun schnell in die Katastrophe und wenn nicht uns dann unsere Kinder oder spätestens die Enkel und wer mag sich als Opa oder Oma schon sagen lassen: das habt ihr je fein angestellt. Doch vielleicht ist ja auch alles geschickte Panikmache und Meinungsmanipulation, wer weiß? Lesenswert ist das Buch ÖKOLOGISCHE INTELLIGENZ von Daniel Goleman allemal.

Ich habe mich sehr gefreut, dass nun ein weiteres Buch zum Thema ÖKOLOGISCHE INTELLIGENZ auf dem Buchmarkt erschienen ist. Das Buch von Daniel Goleman zeigt mit direktem Finger auf ein menschliches Problem, dem der Negierung von Problemen und es verweist auf den Umstand das Menschen sich gerne aber unabsichtlich manipulieren lassen.

Das Buch ÖKOLOGISCHE INTELLIGENZ zeigt uns verschiedene Probleme auf, scheinbar sauberes Kinderspielzeug, offenbar öko-freundliche Produkte, naturbelassene und ernährungstechnisch wertvolle Nahrungsmittel, welche es aber dann doch nicht sind und die Art und Weise wie man mit Verbrauchern und Konsumenten umgeht, mittels Werbung und Information.

Doch da fängt es an schwierig zu werden, nicht überall wo Öko draufsteht ist auch 100% Öko drin. Was ist mit Öko Baumwolle aber schlechten Färbemitteln. Was ist mit Kinderspielzeug aus gutem Holz aber schlechten Farben? Was tun bei Äpfeln aus heimischer Erzeugung und Äpfeln auch Chile? CO2 Freundlichkeit hin oder her, hier lässt sich viel manipulieren.

Leider ist das Buch sehr stark auf den amerikanischen Markt, dortigen Erfahrungen und dortigen Gruppierungen ausgerichtet, das ist leider ein Minus für dieses ansonsten gute Buch.

Der Autor beschreibt eine Zwickmühle in sich Verbraucher und Erzeuger befinden und weist konsequent darauf hin, dass nicht unser Planet Hilfe braucht, sondern der Mensch selbst. Denn es ist unser Verstand und unsere Art und Weise zu denken, was uns anfällig macht für Manipulation und Betrug.

Das Buch bietet eine interessante Grundlage zum Thema ÖKOLOGISCHE INTELLIGENZ und dem Thema Öko Bilanz von Produkten. Es setzt sich mit verschiedenen Facetten des Problems auseinander und ist daher gut geeignet interessierten Lesern notwenige Basisinformationen zu geben, um in der Zukunft mit diesem Thema zu leben und auch danach zu handeln.

Empfehlenswert!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Goleman wirbt wieder für ein bewusstes und selbstbestimmtes Leben- ein ermutigender Ansatz, 15. September 2009
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Nach seinem Welterfolg "Emotionale Intelligenz", ein Buch das wirklich viele neue Erkenntnisse brachte und von vielen Menschen auch in ihr Leben integriert werden konnte, veröffentlichte Daniel Goleman einige Jahre später sein Buch "Soziale Intelligenz", in dem er ein Zusammenleben propagierte, das menschlicher und sozialer ist als die vorherrschende Ellbogen- und Unterdrückungsmentalität.

Nun legt er den letzten Teil einer Trilogie vor, von der man nicht weiß, ob sie am Anfang schon so geplant war, oder ob die beiden letzten Titel nach dem großen Erfolg des ersten nachgeschoben wurden.

"Ökologische Intelligenz" wirbt dafür, dass wir, um besser zu leben, nicht nur emotional intelligenter und sozial kompetenter werden müssen, sondern dass angesichts der ökologischen Bedrohungen unseres Planeten mit verheerenden Auswirkungen auf das Leben der Menschen schon heute, wir umdenken müssen, um besser zu leben.

Die Grundidee ist die gleiche wie bei den beiden ersten Büchern: Goleman wirbt für ein bewusstes und selbstbestimmtes Leben. Und immer wieder setzt er auf die Kraft, das Veränderungspotential des Einzelnen, der schon allein dadurch, dass er sich auf den emotional-, den sozial- oder nun den ökologisch-intelligenten Weg macht, sein Leben und das seiner Umwelt positiv verändert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie ökologisch intelligente Konsumenten zunehmend die Wirtschaft prägen, 14. Dezember 2009
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Es will doch niemand den Planeten ruinieren, auch die Gesundheit ist uns allen teuer, und faire Arbeitsbedingungen - wer könnte etwas dagegen haben? Der Haken an diesen hehren Idealen ist ihre Umsetzung. Genau hier will Daniel Goleman ansetzen. Der Grundgedanke seines Buchs: Erst wenn wir - kollektiv ebenso wie individuell - unsere ökologische Intelligenz schärfen, wird es uns möglich sein, wirklich umweltgerecht zu leben, statt nur hier ein bisschen Bio zu kaufen und dort ein bisschen zu recyceln. Das geforderte Umdenken erachtet Goleman nicht mal als besonders schwierig: Der Konsument müsse lediglich zu umweltschonenden Produkten greifen und die anderen verschmähen. Allerdings bleibt auch das letztlich nur ein gut gemeinter Appell - wie viel Gehör er im Preiskampf-Geschrei der Discounter findet, muss sich erst noch zeigen. Immerhin liefert Goleman ermutigende Beispiele dafür, wie große Unternehmen auf das Bio-Bewusstsein reagieren und schon heute ökologisch intelligenter produzieren. Und er zeigt deutlich, dass die Verbraucher oft noch im Dunkeln tappen und wir von der notwendigen Transparenz in Bezug auf den gesamten Lebenszyklus eines Produkts noch meilenweit entfernt sind. Ein Buch für alle Konsumenten, die ihre ökologische Intelligenz schärfen und ihre Macht besser nutzen möchten, meint getAbstract - und für Unternehmer, die ihnen entgegenkommen wollen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Öko- gegen Marketingintelligenz, 26. September 2009
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Helden und Testimonials sind noch immer ein gutes Transportmittel, um Informationen von A nach B zu befördern. Daher verdient Daniel Goleman Hunderte von Sternen, wenn er ein Buch darüber schreibt, wie wir mit unserem Konsumverhalten zu einer Welt beitragen können, in der sich auch unsere Kinder noch wohl fühlen können. Denn Golemans Bücher erreichten so viele Menschen in so vielen Ländern, dass sein neustes Buch auch Leser finden wird, die sich für ökologische Fragen kaum interessieren. Und würden diese Fragen verführerischer gestellt und beantwortet, wäre die Wirkungskraft dieses wichtigen Buches klar größer. Erklären kann ich mir schlecht, warum Daniel Goleman formal nicht gekonnter um Aufmerksamkeit kämpft. Zumal im Buch immer wieder von der Notwendigkeit gesprochen wird, die richtigen Leute zu richtigen Zeit auf die richtige Art anzusprechen. Goleman befragt sogar erfolgreiche Marketing-, Kommunikations- und Kreativprofis nach den Gründen, warum sich der Mensch nicht stärker um ökologische Probleme kümmert. Und die erhaltenen Antworten leuchten ein, sind schon länger bekannt und werden von Neurowissenschaftler verschiedener Richtungen bestätigt, die bei Goleman sogar zu Wort kommen.

Die durchschnittliche bis ungenügende Intelligenz von Daniel Goleman, komplexe Informationen einfach darzustellen und deren Vielschichtigkeit dennoch zu wahren, ist alles andere als ein Detail. Und wie bewusst ihm das selber ist, merkt man während der Lektüre immer wieder. An einer Stelle zitiert er sogar Dara O'Rourke von GoodGuide, der selbstkritisch zugibt, Akademiker würden dazu neigen, über das Ziel hinauszuschießen und die Vermarktung ihrer Ideen allzu dilettantisch angehen. Und das wird leider solange der Fall sein, wie man daran glaubt, das Gute würde sich von allein durchsetzen, wenn die Menschen einsichtiger wären.

GoodGuide ist denn auch das Stichwort, um vom Formalen auf das Inhaltliche überzugehen. Kurz gesagt lautet die Grundthese des Buches, der ökologische Untergang unserer Welt lasse sich nur verhindern, wenn die Konsumenten ihr Einkaufsverhalten ändern. Und das wiederum können sie nur, wenn sie über Produkteinformationen verfügen, die alle wichtigen Faktoren berücksichtigt. Die Krux liegt in dem kleinen Wörtchen "alle". Denn, obwohl ökologisch nicht ganz unbedarft, staunte ich bei den beschriebenen Beispielen selber, worauf es wirklich ankommt. Es kann offenbar ökologisch tatsächlich sinnvoller sein, wenn Engländer nicht Rosen aus den Niederlanden bevorzugen, sondern aus Kenia eingeflogene Blumen kaufen. Und Produkte mit einem der unzähligen Ökolabels können sogar zu einem Einkaufsverhalten führen, das unserer Welt überhaupt nicht gut tut. Liest man sich durch all die vielen Beispiele durch, wird klar, dass die bisherigen Ansätze für eine ökologischere und nachhaltigere Politik nicht genügen. Im Gegenteil, sie geben uns das trügerische Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein und die Sache irgendwann in den Griff zu kriegen.

Wie weiter? Falls man sich vom eher tristen Auftakt nicht davon abhalten lässt, das Buch bis zu Ende zu lesen, steht man doch irgendwie ratlos da. Zumindest erging es mir so. Ich weiß nun, dass alles noch viel schlimmer, unübersichtlicher und vernetzter ist, als ich es bisher dachte. Es leuchtet mir ein, dass nur von unabhängigen Wissenschaftlern erstellte Gesamtbilanzen wirkliche Aussagekraft haben, was Umwelt und Menschen bedroht, schädigt oder gar vernichtet. Und es wurde mir klarer denn je, dass nur der Konsument ein Unternehmen dazu zwingen kann, andere Prioritäten zu setzen. Aber, und mit dieser Schwäche steht Daniel Goleman leider nicht allein, solange Verführung, Manipulation und Beeinflussung ideologische Schimpfwörter sind, werden diejenigen gewinnen, die vom realen Menschen und nicht von fiktiven Kommunikationsmodellen ausgehen.

Wenn es eine Studentenvereinigung mit modernsten Kommunikationsmitteln schafft, eine der größten Banken in die Knie zu zwingen, weil sich der stellvertretende Vorsitzen dieser Vereinigung an den Überziehungszinsen seines Kontos störte, sind solche Aktionen auch für wichtigere Anliegen vorstellbar. Aber eben, wer das Gute für sich pachtet, verwechselt allzu gerne den Hammer mit dem Nagel und verteufelt Marketing als Manipulation des autonomen Menschen. Daniel Goleman hat sich mit der Festlegung auf den Begriff Intelligenz unbewusst in eine Sackgasse begeben, aus der er nun schwer wieder herauskommt. Das spürt er zwar, hat aber den Dreh noch nicht gefunden, wie sich der Abschied vom Homo oeconomicus attraktiver verkaufen lässt.

Mein Fazit: Wer es mit der Rettung der Welt wirklich ernst meint, muss auch dazu bereit sein, von Ideologien Abschied zu nehmen, die einen wesentlichen Anteil am heutigen Desaster haben. Lernen durch Einsicht funktioniert nicht. Das scheint auch Daniel Goleman inzwischen zu spüren. Nur ist er noch dazu bereit, Glaubensmodelle aufzugeben, die davon ausgehen, das Ich sei der Herr im eigenen Haus. Die Unternehmen freut's, die Umwelt nicht. Lesen sollte man das Buch natürlich trotzdem.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein guter kauf!!!, 25. April 2010
Ich wollte ein Buch, mit einer bestimmten Information.
Das Buch hält, was es verspricht: Inhalt und eine gute Erhaltung - so gut wie neu.
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Ökologische Intelligenz: Wer umdenkt, lebt besser
Ökologische Intelligenz: Wer umdenkt, lebt besser von Daniel Goleman (Taschenbuch - 1. Juni 2012)
EUR 9,99
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