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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Blick hinter die lybischen Kulissen
Man merkt es dem Buch von Kristiyana Valcheva an, dass sich da jemand etwas von der Seele schreibt. Auf allen Seiten ist die Hilflosigkeit zu spüren, der sich die bulgarischen Schwestern und der palästinensische Arzt ausgesetzt sahen, als sie über Nacht Opfer des großen finanzpolitischen Ränkespiels Lockerbie und Aidskatastrophe in lybischen...
Veröffentlicht am 22. Februar 2008 von Hieronymus

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen wichtiges Buch - schlecht präsentiert
Glaubt man der Autorin, war es so: Der nach der Verwicklung in das Lockerbie-Attentat international geächtete Diktator Ghaddafi will entweder einen Skandal im libyschen Gesundheitssystem vertuschen oder - noch wahrscheinlicher - sich für die Verurteilung zu Schadensersatzzahlungen an die Lockerbie-Opfer rächen und lässt unter einem mehr als...
Veröffentlicht am 22. März 2009 von helmut seeger


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Blick hinter die lybischen Kulissen, 22. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich bin in der Hölle gewesen: Acht Jahre in libyscher Gefangenschaft - Eine Krankenschwester berichtet (Taschenbuch)
Man merkt es dem Buch von Kristiyana Valcheva an, dass sich da jemand etwas von der Seele schreibt. Auf allen Seiten ist die Hilflosigkeit zu spüren, der sich die bulgarischen Schwestern und der palästinensische Arzt ausgesetzt sahen, als sie über Nacht Opfer des großen finanzpolitischen Ränkespiels Lockerbie und Aidskatastrophe in lybischen Krankenhäusern wurden. Respekt vor Kristiyana Valcheva, dass sie mit schrecklichen Erlebnissen in lybischen Gefängnissen an die Öffentlichkeit gegangen ist. Einmal mehr wird klar, dass man auch als karitativ tätige/r Ausländer/in in einem Polizeistaat jeder Willkür incl. Folter ausgesetzt ist. Ein fesselndes, wenn auch trauriges Zeitdokument, das die Lektüre auf jeden Fall lohnt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen wichtiges Buch - schlecht präsentiert, 22. März 2009
Von 
helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ich bin in der Hölle gewesen: Acht Jahre in libyscher Gefangenschaft - Eine Krankenschwester berichtet (Taschenbuch)
Glaubt man der Autorin, war es so: Der nach der Verwicklung in das Lockerbie-Attentat international geächtete Diktator Ghaddafi will entweder einen Skandal im libyschen Gesundheitssystem vertuschen oder - noch wahrscheinlicher - sich für die Verurteilung zu Schadensersatzzahlungen an die Lockerbie-Opfer rächen und lässt unter einem mehr als fadenscheinigen Vorwand eine Reihe bulgarischer Krankenschwestern verhaften, um die EU quasi wechselseitig zu erpressen, unterstützt von einer abhängigen und teils pervertierten Justiz.
Für die betroffenen Krankenschwestern und einige Ärzte hat dies eine jahrelange Tortur inklusive schwerster Folter in libyschen Horrorknästen zur Folge, bei der sie oft schlechter behandelt werden als Hunde.
Dass in arabischen Knästen gefoltert wird - und in der Regel auch nach der jeweiligen Rechtsordnung werden darf - ist bekannt, aber die Einzelheiten, die die Autorin über ihre Folterungen mit Elektroschocks und tagelanges Aufhängen an den Gelenken schildert, machen einen als Leser wütend und betroffen. Von daher ist dieses Buch im Grunde eine wichtige Mahnung und Erinnerung an die Justizfarce in den arabischen Marionettenvolksrepubliken zu nennen.
Das war's aber dann auch. Leider ist es auf der anderen Seite allzu schlecht und schlampig geschrieben. So sind insbesondere zu Beginn eine Reihe von Unklarheiten und Widersprüchen zu finden, die anfänglich die Glaubwürdigkeit des ganzen Buches bedrohen. Schon die Behauptung auf dem Klappentext, die Autorin sei aus "humanitären Gründen" nach Libyen gegangen, wird von dieser selbst im Buch widerlegt. So geht's dann weiter: sprachunkundige Folteropfer werden von ausschließlich arabisch sprechenden Folterern verhört, Berichte über das wunderbare Leben im Bulgarien der 80erJahre konterkarieren ein paar Seiten später mit der Schilderung blanker Not, die die Betroffenen zum Auswandern zwang.
Dazu kommen sprachliche Unebenheiten (vielleicht der Übersetzung zuzuschreiben), äußerst unchronologische Erzählweise, deren Sinn sich dem Leser aber nicht erschließt und die in ständigen Sprüngen in der Erzählzeit vor und zurück resultiert sowie eine Fülle von unnützen und langatmigen Details aus dem Knastalltag, die man besser weggelassen hätte.
Das ist nicht unbedingt der Autorin vorzuhalten, schließlich ist sie ja keine gelernte Schriftstellerin, aber dem Lektorat. Um die Hälfte gekürzt und besser geordnet wäre die Aussage um einiges deutlicher geworden.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Geschichte unserer Zeit..., 7. Mai 2008
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ich bin in der Hölle gewesen: Acht Jahre in libyscher Gefangenschaft - Eine Krankenschwester berichtet (Taschenbuch)
Leider stossen derartige Bücher, wie dieser Erfahrungsbericht von Kristiyana Valcheva, im breiten Publikum nur auf geringes Interesse! Vielleicht ist die Wahrheit zu unbequem, zu grauenvoll, vielleicht möchte man die Augen verschliessen vor so viel Grausamkeit unserer Zeit, vor der Realität in unserer Welt, auf der anderen Seite des Mittelmeeres! Während heute der Präsident Sarkozy, Europaratspräsident ab dem 1.7.2008, versucht, diese Mittelmeeranrainerländer in Europa einzubinden, vermittelt uns diese bulgarische Krankenschwester die ganze grauenhafte Wahrheit über das Schreckensregime des Colonel Kaddhafi mit den Foltermethoden, der polizeilichen Willkür und die menschenverachtende Politik!

Die Autorin benutzt ihr Buch regelrecht, um ihre Erlebnisse der 8 jährigen Gefangenschaft zu verarbeiten, sich den Schmutz von der Seele zu schreiben, die Ungerechtigkeiten von sich abzuwaschen!

Ein erschütternder Tatsachenbericht eines unserer Nachbarländer!
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4.0 von 5 Sternen Aufwühlend und bewegend, 20. Dezember 2014
Von 
Honeybal Lektor (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich bin in der Hölle gewesen: Acht Jahre in libyscher Gefangenschaft - Eine Krankenschwester berichtet (Taschenbuch)
Kristiyana Valchevas Buch ist ein mehr als aufwühlendes und bewegendes Buch, in dem sie ihr Schicksal als bulgarische Krankenschwester schildert, die in Libyen unschuldig inhaftiert und zum Tode verurteilt wurde. Frau Valcheva wurde völlig unvermittelt in Libyen festgenommen und erlebte einen acht Jahre andauernden Alptraum aus Inhaftierung unter unmenschlichen Bedingungen, Folter, Demütigung, Scheinprozessen und einem Todesurteil bis schließlich doch noch ihre Freilassung und die ihrer Leidensgenossinen erreicht werden konnte.

In diesem Buch wird deutlich, wie schnell man in autoritären Diktaturen auch als Ausländer selbst als vermeintlich "unbedeutender" Helfer zum Spielball des Regimes und seiner internationalen Interessen und zum Sündenbock für das Versagen der zutiefst unfähigen und korrupten Staatsfunktionäre werden kann. Frau Valcheva schildert all das erlittene Unrecht in schonungsloser Offenheit und Deutlichkeit. Man erfährt auch aber viel über das bisherige Leben der Autorin in Bulgarien und in Libyen bis zu dieser schicksalhaften Festnahme.

Leider wirkt das Buch oftmals ein wenig zusammengestückelt, so dass es manchmal schwerfällt den zeitlichen und inhaltlichen Bezugsrahmen wiederzufinden. Zudem springt die Zeitform in der Erzählform des Buches immer wieder hin und hier, was ebenfalls den Lesefluss etwas stört.

Trotz dieser kleinen Fehler und Makel, ist es ein sehr "intensives" Buch, dessen dramatischer Inhalt für sich spricht. Selbst in der größten Verzweiflung gibt es immer noch Hoffnung auf Hilfe und Erlösung...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die packensten Geschichten schreibt das Leben..., 22. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist schon einige Zeit her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Trotzdem habe ich die tragische Geschichte nicht vergessen können. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass sich Allah-verpflichtete, hochrangige Politiker, derart versündigen können und es ihnen sogar gelingt - rein aus politischem und finanziellem Interesse - die Europäische Union zu erpressen. Absolut empörend, was dieser Frau angetan wurde! Nicht wenige wären an dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit zerbrochen.

Da es sich nicht um einen Roman handelt, hat es mich auch gar nicht interesiert, ob der Bericht literarisch wertvoll ist. Habe mich auch so keine Sekunde gelangweilt. Weglegen kann man das Buch nicht mehr, weil man schon durch den Wunsch getrieben, dass der Frau endlich Gerechtigkeit widerfährt, weiterlesen muss.
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5.0 von 5 Sternen Gute Information und Unterhaltung, 16. November 2014
Von 
I. Jörg "Naviwurm" (Innsbruck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich bin in der Hölle gewesen: Acht Jahre in libyscher Gefangenschaft - Eine Krankenschwester berichtet (Taschenbuch)
Das Buch beschreibt in ergreifender Form die Gesellschaftsrepressalien in Lybien unter Gadaffi. Es ist kurzweilig geschrieben und man hat den Eindruck auch sehr kompetent über das damalige Regime informiert zu werden.
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