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Kundenrezensionen

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am 24. März 2009
Was man schon lange vermutet, daß nämlich die USA sich mit dem Ausgang des ersten Weltkriegs nicht zufriedengaben, wird in diesem faktenreichen Buch bestätigt. Es mußte zunächst alles getan werden, um das wieder aufkommende Deutschland und das immer noch einflußreiche Großbritannien in einem Krieg aufeinander zu hetzen und als lachender Dritter dann die Ernte einzufahren. Als nächster Schritt würde dann eine durch diesen Krieg getroffene und geschwächte Sowjetunion eine leichte Beute der USA.
Konsequent deshalb, Deutschland aufzurüsten, mit einem Hitler als Garanten für einen späteren Krieg und damit der Rentabilität dieser Investition. Und sie stiegen ein in das Geschäft mit den Nazis: Firmen wie Ford, GM, Dupont, GE, Investoren wie Prescott Bush und Herbert Walker, Mitglieder der Bush'Familie, Averell Harriman, Joseph Kennedy, der Vater des späteren Präsidenten, die berüchtigten John Foster und Allen Dulles und viele, viele mehr. Selbst reiche Juden setzten auf die Nazis. Kein Wunder, daß die Juden in Europa und ihr Schicksal da eher im Wege waren bei solchen Geschäftsaussichten.
Und als dann der Holocaust bekannt war und man Auschwitz hätte vernichten können, da ließ man die Nazis gewähren, wohl wissend, daß dann nach dem Krieg alle Deutschen zur Verantwortung gezogen auf ewig büßen müßten ' ein weiteres Geschäft.
Das Buch endet nicht 1945. Es beschreibt weiter akribisch die Raubzüge der US'Truppen nach dem Krieg. Edelmetalle, Teppiche, Kunstwerke eignete man sich als Siegesbeute an, keine Rolle ob arischen, slawischen oder jüdischen Ursprungs. Das Buch schließt: 'Am 11. September 2001 ist das Archiv des amerikanischen Zolls, in dem die Informationen über Raubkunst in den Museen und Galerien der USA gesammelt wurden, eingeäschert worden. Es befand sich im World Trade Center.' Jeder Gedanke an Rückgabe ist damit beendet.
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am 9. April 2005
Ein wirklich außerordentliches Buch - Eva Schweitzer dokumentiert penibel die Verstrickungen der us-amerikanischen Kapitalisten mit dem Nationalsozialismus!
Nachdem unsere Befreier mehr als 40 Jahre tabuisiert wurden und nur der Stalinismus in seiner Bestialität dargestellt werden konnte - eine mehr als mutige Tat!
Es ist erstaunlich wie viele berühmte us-amerikanische Großkonzerne sich direkt oder
indirekt am Aufschwung der Nazis bereichert haben und dem Regime sehr nahe standen.
Warum man die Autorin für die Druckfehler verantwortlich machen möchte, ist mir mehr als unklar - ich kenne viele berühmte Bücher mit Druckfehlern!?
Natürlich gibt es zu vielen Einzelthemen Monographien, die viel detaillierter sind, aber trotzdem gebührt der Autorin das Verdienst, alle diese Daten in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen zu haben.
Die Autorin wirft eine Fülle von Fragen auf, die sich auch für mich - ich bin lange nach 1945 geboren - seit vielen Jahren stellen:
Warum wurden die Bahnahnlagen und Krematorien der KZs nicht bombardiert? Warum wurden die Flüchtlinge des NS-Regimes nirgendwo aufgenommen? Warum wurde der deutsche und österreichische Widerstand nicht unterstützt? Warum wurde die Entnazifizierung so rasch beendet? Warum konnten NS-Mörder in den us-amerikanischen Geheimdienst überlaufen? Warum wurden europäische Widerstandkämpfer an Stalin ausgeliefert?
Ich kann dieses Buch jedem Menschen mit historischen und politischen Interessen empfehlen - es bewirkte in mir ein ähnliches AHA-Erlebnis wie das Lesen von Noam Chomskys Büchern!!!
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am 2. November 2004
Als Edwin Black vor einigen Jahren enthüllte, welche entsetzliche Rolle die IBM Deutschland für die Logistik und Ideologie der Nazis spielte, versuchten einige, ihn totzuschweigen, andere warfen ihm Übertreibungen vor. Fest steht, dass es ohne die Lochkartenmaschinen der IBM keine derart perfekt organisierten Deportationen gegeben hätte. Besonders perfide war die Taktik IBM's, sich je nach Opportunität mal als deutsches (wenn man die Bande der Nazis suchte) mal als amerikanisches (als man nach dem Krieg nichts mehr mit ihnen zu tun haben wollte) Unternehmen darzustellen. Im Auschwitz Museum kann man noch heute die Registrierkarten der Gefangenen mit dem Stempel "Hollerith erfaßt" einsehen.
Nun gibt es ein weiteres Werk, dass sich gleich mehrere US-amerikanische Konzerne zur Brust nimmt.
Das Erschütternde ist in manchen Fällen der von den Konzenlenkern offen bekannte Antisemitismus, in anderen Fällen der kaltlächelnde Zynismus eines modernen "Non olet" (Geld stinkt nicht).
Filme wie "Fahrenheit 911" haben dies für die Gegenwart ebenfalls belegt.
Dieses Werk wirft auch die Frage nach den Grenzen des Liberalismus auf, wenn dieser blind gegenüber moralischen Fragen freien Lauf genießt.
Der unerschrockenen Autorin gebührt großer Dank.
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am 10. April 2005
Ein wirklich außerordentliches Buch - Eva Schweitzer dokumentiert penibel die Verstrickungen der us-amerikanischen Kapitalisten mit dem Nationalsozialismus!
Nachdem unsere Befreier mehr als 40 Jahre tabuisiert wurden und nur der Stalinismus in seiner Bestialität dargestellt werden konnte - eine mehr als mutige Tat!
Es ist erstaunlich wie viele berühmte us-amerikanische Großkonzerne sich direkt oder
indirekt am Aufschwung der Nazis bereichert haben und dem Regime sehr nahe standen.
Warum man die Autorin für die Druckfehler verantwortlich machen möchte, ist mir mehr als unklar - ich kenne viele berühmte Bücher mit Druckfehlern!?
Natürlich gibt es zu vielen Einzelthemen Monographien, die viel detaillierter sind, aber trotzdem gebührt der Autorin das Verdienst, alle diese Daten in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen zu haben.
Die Autorin wirft eine Fülle von Fragen auf, die sich auch für mich - ich bin lange nach 1945 geboren - seit vielen Jahren stellen:
Warum wurden die Bahnahnlagen und Krematorien der KZs nicht bombardiert? Warum wurden die Flüchtlinge des NS-Regimes nirgendwo aufgenommen? Warum wurde der deutsche und österreichische Widerstand nicht unterstützt? Warum wurde die Entnazifizierung so rasch beendet? Warum konnten NS-Mörder in den us-amerikanischen Geheimdienst überlaufen? Warum wurden europäische Widerstandskämpfer an Stalin ausgeliefert?
Ich kann dieses Buch jedem Menschen mit historischen und politischen Interessen empfehlen - es bewirkte in mir ein ähnliches AHA-Erlebnis wie das Lesen von Noam Chomskys Büchern!!!
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am 5. Mai 2015
Obgleich ich dachte mit dem Thema bereits vertraut zu sein, war ich dennoch sehr erstaunt über viele detailliert beschriebene Punkte und die enge Verflechtung der USA mit dem Dritten Reich. Das Buch ist wirklich sehr lesenswert und für alle die sich mit dem Thema Drittes Reich beschäftigen meines Erachtens eine Pflichtlektüre. Ich kann es nur Jedem empfehlen zu lesen.
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am 31. März 2007
Super Buch endlich mal jemand der sich an das Thema rantraut ohne dafür verhaftet oder diskreditiert zu werden
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am 3. Oktober 2004
Von wegen unbegrenzte Möglichkeiten: Die Us - Einwanderpolitik damals kostete jüdischen Flüpchtlingen das Leben ! Die Fakten sind bekannt, doch hier erstmals umfassend dargestellt !
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am 4. Februar 2005
Die These dieses Buches lautet, dass Amerika eine Mitverantwortung am Holocaust trägt und sich dieser bis heute nicht stellt. Die Beweise, die zur Begründung dieser These vorgebracht werden, sind aus Publikationen zusammengesammelt, die Behauptungen nicht auf Quellen aufbauen, sondern auf Hörensagen. Eva Schweitzer schreibt, das Attentat auf den deutschen Botschafter, von Rath, hätte im November 1939 stattgefunden - mit der "Reichskristallnacht" als Folge. Jedes Kind in Deutschland weiss (hoffentlich!), dass es sich um den Legationssekretär und nicht den Botschafter handelte, dass dieser vom Rath hieß und dass das Attentat im Jahre 1938 verübt wurde, worauf Synagogen, jüdische Geschäfte in Brand gesetzt und viele Menschen verhaftet und in Konzentrationslager gebracht wurden. Wenn die Autorin so etwas nicht weiss, darf sie kein Buch darüber schreiben und wenn das Lektorat dies übersieht, dann benötigt man kein Lektorat. Fehler dieser ärgerlichen Art treten bei anderen Jahreszahlen ebenso auf. Die Autorin verwechselt Personen, dies ist besonders peinlich, wenn sie diese als Hinter- oder Kontaktmänner der Nationalsozialisten in den USA bezeichnet. Es ist auch ärgerlich, denn damit fällt die Argumentation auseinander. Eva Schweitzer ignoriert die Forschung zur Geschichte von Unternehmen im Nationalsozialismus der letzten zehn Jahre - bis auf die Studie zu Ford. Das stellt sich als schwerwiegender Fehler heraus. Wer wirklich etwas Substantielles über die amerikanische Politik, die Unternehmen in den USA und ihrem Verhältnis zum Nationalsozialismus erfahren möchte, muss sich auch in Zukunft mit mehr als einem Buch dazu beschäftigen. Die Chance, die bisherigen Erkenntnisse einmal zusammenzufassen und anschaulich zu präsentieren, wurde leider vertan.
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am 27. Januar 2006
Auch mir sind die falschen Daten aufgefallen. Dazu kommen weitere falsche Angaben. Jesse Owens hat 1936 bei den olympischen Spielen nicht 1 Goldmedaille gewonnen, sondern 4 Goldmedaillen. Cole Porter war kein Jazzsänger, sondern Komponist. Nur Kleinigkeiten, aber man fragt sich dann, welche wirklich relevanten Daten und Angaben sind ebenfalls so schlampig recherchiert oder dargestellt. Trotzdem ist das Buch wichtig und lesenswert.
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