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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradigmenwechsel
Kaum zu glauben, dass dieses Buch bereits Anfang der achtziger Jahre geschrieben wurde. Anbetrachts der jüngsten Ereignisse, Atomkatastrophe in Japan, Krieg in Libyen, wirkt es hochaktuell. Weniger aufgrund der beschriebenen Probleme, sondern vor allem wegen der Lösungen.
Noch vor Tschernobyl empfiehlt Capra, die erneuerbaren Energien auszubauen, er...
Veröffentlicht am 23. März 2011 von s.edelhagen

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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bausteine für ein zukünftiges, ganzheitliches Zeitalter
Capras Analyse und Darstellung mit dem Titel „Wendezeit“ vibriert noch ganz in der Euphorie und im Wendebewusstsein der 70er Jahre mit ihrem Wissen um die Notwendigkeit eines totalen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbaus in Richtung auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Dieses sehr umfangreiche Buch versucht in allen Details die Vision einer anderen...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2006 von buechermaxe


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradigmenwechsel, 23. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Wendezeit: Bausteine für ein neues Weltbild (Taschenbuch)
Kaum zu glauben, dass dieses Buch bereits Anfang der achtziger Jahre geschrieben wurde. Anbetrachts der jüngsten Ereignisse, Atomkatastrophe in Japan, Krieg in Libyen, wirkt es hochaktuell. Weniger aufgrund der beschriebenen Probleme, sondern vor allem wegen der Lösungen.
Noch vor Tschernobyl empfiehlt Capra, die erneuerbaren Energien auszubauen, er prophezeit den Beginn eines Solarzeitalters. So ist es dann ja auch gekommen - jedenfalls in einem Teil der Welt. Hätten wir mehr auf Leute wie Capra oder Franz Alt gehört, wäre die gesellschaftliche und technische Entwicklung viel weiter, wir hätten wahrscheinlich effiziente Solarkraftwerke, die einen großen Teil des Weltenergiebedarfs decken könnten.

Hauptthema des Buches ist das ganzheitliche Denken. Capra beschreibt die Krise, in der sich die Menschheit befindet, sichtbar in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Ökologie und Gesundheit. Ursache ist das mechanistische Weltbild, das auf den Ideen von Descartes und Newton fußt. Die Vorstellungen dieser beiden Herren bestimmen noch immer unser Denken: Kosmos und Körper sind Maschinen, die nach eigenen Gesetzen funktionieren. Geist und Körper sind voneinander getrennt. Nur was sich nachrechnen und in Experimenten beweisen lässt, ist exakte Wissenschaft.
Dieser "Glaube" an die Wissenschaft hat u. a. zu Tschernobyl und Fukushima geführt.
Die menschliche Gesellschaft definieren wir als Kampfzone, in der nur die Stärksten überleben. Das beste Mittel zum Überleben ist technisches und wirtschaftliches Wachstum. Dieses Denken hat u.a. zu den Kriegen im Irak und in Libyen geführt. Alles ist erlaubt, Geschäfte mit Diktatoren ebenso wie Kriege gegen Diktatoren - Hauptsache wir halten uns an die mechanistischen Gesetze.

Capra ist gelernter Physiker, studiert hat er u.a. bei Werner Heisenberg. In der Physik hat sich im 20. Jahrhundert ein Paradigmenwechsel vollzogen. Die Trennung von Subjekt und Objekt wurde im Mikrokosmos aufgehoben. Zitat: "Subatomare Teilchen können nicht als isolierte Einheiten verstanden werden, sondern lassen sich nur durch ihre Wechselbeziehungen definieren." D.h. wir sind nicht von unserer Umwelt getrennt, sondern wir sind ein Teil von ihr. Deshalb kommt alles was wir in die Welt setzen zu uns zurück - entweder sofort oder später. Der Bau von Kriegswaffen verursacht eines Tages Krieg, jedes Restrisiko wird eines Tages Realität. Eigentlich eine klare Sache. Nur in Wirtschaft und Politik hat man vom Paradigmenwechsel noch nichts mitbekommen - siehe Japan und Libyen.

Mich wundert, dass Capra immer wieder mit Esoterik und New Age in Verbindung gebracht wird, meistens um seine Werke ins Lächerliche zu ziehen. Was ist daran lächerlich, wenn man sich um seine Umwelt und seine Mitmenschen kümmert? Wie viele Kriege und Katastrophen brauchen wir noch, bis es zu einem Umdenken kommt?
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An der Wende der Gezeiten, hoffentlich..., 1. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Wendezeit: Bausteine für ein neues Weltbild (Taschenbuch)
Nachdem ich von "Das Tao der Physik" sehr begeistert war, habe ich mir nun dieses Buch zugelegt. In "Wendezeit" gelingt Capra eine sehr einleuchtende und überzeugende Analyse der gegenwärtigen Probleme der Menschheit (diese Probleme haben sich seit Erscheinen des Buches leider nicht geändert) und zeigt Wege auf, wie diese zu lösen wären. Grundlage seiner Thesen ist die "Systemtheorie" - eine Theorie, die versucht, die Wirklichkeit als ein Gefüge organischer Systeme zu verstehen und die auf dem Grundsatz beruht, dass nichts in der Welt vom anderen unabhängig ist. Hauptursache für das heutige Dilemma ist für Capra die falsche geistige Einstellung, die hinter den heute in der Welt vorherrschenden westlichen Idealen steht (Beherrschenwollen der Natur, Gewinnmaximierung zu jedem Preis, etc.). Diese Ideale entwickelten sich aus der "kartesianischen Trennung" von Geist und Körper und der newtonischen Vorstellung der "Weltmaschine". Um die heutigen Probleme lösen zu können, kann es daher nur einen Weg geben: ein radikaler Ideenwechsel ("change of ideas") weg von Trennung und Vereinzelung hin zu einer Welt- (und Gesellschafts)-Sicht, die den Zusammenhang alles Existierenden zur Grundlage hat. Wir brauchen nicht weniger als eine "Wende der Gezeiten", die hoffentlich (die Hoffnung stirbt zuletzt) nicht mehr lange auf sich warten lässt...
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein neues Denken, bitte!, 9. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Wendezeit: Bausteine für ein neues Weltbild (Taschenbuch)
Die Grenzen des üblichen Denkens bzw. Handelns sind erreicht. Wirtschaftskrisen, Resourcenausbeutung und Klimakatastrophe lassen sich mit einem alten Denken erklären, welches Problemlösungen im Weg steht, während eine neue systemische Denkweise neue Lösungen bietet und Hoffnung für eine bessere Zukunft macht.

"Wendezeit" ist ein "Muß" für einen neuen Zeitgeist des Denkens. Capra versteht es, unser gewohntes Weltbild umzustülpen und mit dem heutigen Wissen der Systemforschung ein neues aufzubauen. An manchen Stellen für den Neuling der Thematik vielleicht etwas schwer verständlich, aber auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch!
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bausteine für ein zukünftiges, ganzheitliches Zeitalter, 28. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Wendezeit: Bausteine für ein neues Weltbild (Taschenbuch)
Capras Analyse und Darstellung mit dem Titel „Wendezeit“ vibriert noch ganz in der Euphorie und im Wendebewusstsein der 70er Jahre mit ihrem Wissen um die Notwendigkeit eines totalen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbaus in Richtung auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Dieses sehr umfangreiche Buch versucht in allen Details die Vision einer anderen Zivilisation darzustellen und bedient sich dabei den neuesten Erkenntnisse des 20. Jahrhunderts: Systemi-sches und ganzheitliches Denken, nachhaltige Ökologie und Solarzeitalter, Quantenmechanik und spezielle Relativitätstheorie sowie die Begrenztheit des mechanistischen Newtonschen Weltbilds, dem wir letztlich den gesamten abendländischen Fortschritt zu verdanken haben. Capras „Bausteine für ein neues Weltbild“ ist Basis für alle, die sich über die Randbedingungen unseres heutigen Selbstverständnisses ein Bild machen wollen und sich dazu auf eine engagierte, aber doch leicht lesbare Sprache nur einlassen wollen.
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6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Am Ende dieses Buches steht alles, was man darüber wissen muss, 12. Juni 2008
Von 
Dr. Horst Wolfgang Boger (Berlin & Potsdam, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wendezeit: Bausteine für ein neues Weltbild (Taschenbuch)
Fritjof Capra geht der Ruf als Physiker voraus, weswegen er auch von vielzuvielen Leuten ernst genommen wird.

Allerdings hat er nicht als Physiker Karriere machen können, sondern nur als freischwebender Ideologe und New-Age-Schriftsteller.

Sein Credo lautet: "There are hidden connections between everything". Diese Auffassung ist wohl kaum geeignet, "Bausteine für ein neues Weltbild" bereitzustellen.

Ehrlicherweise gibt er aber wenigstens am Ende seines Buches "Wendezeit" zu, dass er seine gesamten Grundlagen - die Quantenphysik, die asiatische Philosophie, die "Humanistische Psychologie", die "Deutsche Mystik" - fast ausschließlich vom Hörensagen kennt.

Warum sollte man also das Buch von vorne lesen?
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6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Im Westen nichts Neues, 20. August 2008
Von 
Roman Nies (Helibrunna) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wendezeit: Bausteine für ein neues Weltbild (Taschenbuch)
Was ist die Quintessenz der New-Age-Botschaft Capras? Ist New-Age wirklich so neu oder nur etwas Altes in sprachlich neuem Gewand? Ist New-Age eine alte Religion aus dem Osten, dient es zur Überwindung des bloß materiellen Denkens? Der Buchmarkt wird von Esoterik und New-Age Produkten überschwemmt. Was ist die gemeinsame Quelle dieser Flut aus dem Osten der Weltanschauungslandkarte?
Die Religiosität, die hinter dem allen steckt, ist bestrebt, Unterschiede und Dualismen im Denken udn in der Wahrnehmung der Wirklichkeiten aufzuheben und eine Ganzheit oder Einheit herzustellen, die der Vervollkommnung des Menschen dienen soll. Das soll durch eine gesteigerte Spiritualität möglich sein. Dieses Denken kommt dem monistischen Denken der östlichen Religionen gleich.
Im Hinduismus kennt man diesen Monismus schon lange. Das Göttliche, der Kosmos, die Welt und der Mensch, alles wird aus einem Prinzip heraus erklärt. Auch die Trennung zwischen Mann und Frau kann von New-Age-lern nicht akzeptiert werden. Selbst die Grundlagen jeglicher Ethik, die Prinzipien von Gut und Böse werden aufgehoben. Wenn es nur Höherentwicklung gibt zu einem besseren Wesenheit, muss auch das Böse diesem Ziel dienen. Das grundsätzlich zerstörerische des Bösen wird so geleugnet. Die New-Age-ler und die Esoteriker behaupten, dass die Natur, d.h. Sterne, die Erde und der gesamte Kosmos, Kräfte speichern würden, die der Mensch anzapfen kann. Diese Naturkräfte werden sogar personalisiert. Das Universum, sagen sie, sei von göttlichen Wesen und Intelligenzen bevölkert, die man im direkten Kontakt kennen lernen kann. Diese Geister bekommen die unterschiedlichsten Namen. Da gibt es Kobolde, Zwerge, Elfen und andere Naturwesen. Beim Channeling" sprechen Geistwesen durch den Empfänger, der die Botschaften aufschreibt. Dadurch entstehen viele Neuoffenbarungen und Literatur. So schreibt z.B. Alice Bailey ihre Bücher durch telepatischen Kontakt mit einem Tibeter". Vielleicht ist so auch Harry Potter entstanden?
Die so kontaktierten oder gerufenen Geister können Wonne oder Schauern hervorrufen wie schon Herrmann Hesse im Damian" beschrieben hat. Hesse war ja in dem was er bekannte, mehr Hindu als Christ. Diese Geister können sowohl positive Stimmungen erzeugen, Lösungen von Problemen aufzeigen, sehr verkaufsfördernd sein, Kranke heilen, aber sie können auch Depressionen, Todessehnsucht, Krankheiten, Verzweiflung herbeiführen. Dabei gibt es aber ofenbar ein Problem. Ruft man diese Geister, ist man ihnen hilflos ausgeliefert.
Selbst ein Paulus scheint diese Geister gekannt zu haben, der die Auseinandersetzung mit ihnen als Kampf bezeichnet gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt." (Eph 6,10). Er meinte allerdings mit diesen Kosmokraten" Dämonen und böse Geister. New Age ist also nichts für Christen!
Weil sich Capra nichts Neues hat einfallen lassen und das was er beschreibt, nicht überzeugend ist, kann man auch niemand empfehlen, dieses Buch zu lesen.
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Wendezeit: Bausteine für ein neues Weltbild
Wendezeit: Bausteine für ein neues Weltbild von Fritjof Capra (Taschenbuch - 1. März 2004)
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