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5.0 von 5 Sternen Ein schönes, altes Buch in top Qualität
Genau das richtige für Nostalgie-Liebhaber, die mal einen genaueren Einblick in vergangene Zeiten der Medizin erhaschen wollen. Das Buch ist in sehr guter Qualität und kurzer Zeit bei mir eingetroffen - ich war und bin sehr, sehr zufrieden. Verlief alles ohne Komplikationen...da kann man sich über seinen Einkauf guten Gewissens richtig freuen
Veröffentlicht am 5. Dezember 2012 von NaKi

versus
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Memoiren eines zwiespältigen Lebens
Wenn der Satz "lebende Legende" je auf einen Arzt zugetroffen hat, dann wohl auf Ferdinand Sauerbruch, der es hier unternimmt, sein Leben zu erzählen.
Ich weiß aber nicht recht, ob man diesen Bericht im eigentlichen Sinne eine Biografie nennen kann, umfasst diese doch in der Regel alle Facetten einer Person, während Sauerbruch in seinem Leben nur...
Veröffentlicht am 25. Februar 2009 von helmut seeger


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schönes, altes Buch in top Qualität, 5. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das war mein Leben (Gebundene Ausgabe)
Genau das richtige für Nostalgie-Liebhaber, die mal einen genaueren Einblick in vergangene Zeiten der Medizin erhaschen wollen. Das Buch ist in sehr guter Qualität und kurzer Zeit bei mir eingetroffen - ich war und bin sehr, sehr zufrieden. Verlief alles ohne Komplikationen...da kann man sich über seinen Einkauf guten Gewissens richtig freuen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 25. August 2012
Ich habe selten so gelacht beim Lesen eines Buches. Trockener Medizinerhumor ohne Vorwarnung quer durch das ganze Buch. Das Buch muss man gelesen haben, ganz nebenbei erfährt man viel über das Wirken Sauerbruchs.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Memoiren eines zwiespältigen Lebens, 25. Februar 2009
Von 
helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das war mein Leben (Gebundene Ausgabe)
Wenn der Satz "lebende Legende" je auf einen Arzt zugetroffen hat, dann wohl auf Ferdinand Sauerbruch, der es hier unternimmt, sein Leben zu erzählen.
Ich weiß aber nicht recht, ob man diesen Bericht im eigentlichen Sinne eine Biografie nennen kann, umfasst diese doch in der Regel alle Facetten einer Person, während Sauerbruch in seinem Leben nur erfolgreiche Berufstätigkeit vorzuweisen zu haben scheint. Schon als Kind interessiert an Naturwissenschaften, stürzt er sich später mit einer Ausschließlichkeit und einer Begeisterung in diesen Beruf, die ihn erfolgreich und schließlich zu einem der bedeutendsten Chirurgen der deutschen Geschichte machen. Nicht umsonst hat Sauerbruch bahnbrechende Erfindungen wie die ersten Operationen am offenen Brustkorb zu verzeichnen. Viele der einflussreichen Persönlichkeiten seiner Zeit waren bei ihm in Behandlung, dem mittellosen Lenin zog er in Zürich persönlich einen eitrigen Zahn. Sauerbruch hat unzähligen Menschen geholfen, von denen viele ohne seine Hilfe gestorben wären. Dieser Leistung muss man natürlich zunächst mal Respekt zollen.
Der beruflichen Souveränität gegenüber stehen persönliche Mängel. Familie und Kinder scheint Sauerbruch Zeit seines Lebens als Anhängsel behandelt zu haben (symptomatisch die von ihm selbst erzählte Geschichte, wie er seine Kinder auf Besuche mitnimmt, um mit diesen endlich mehr Zeit zu verbringen, dann aber seinen Sohn auf einem dieser Besuche einfach vergisst), seine Assistenten mit einem autoritären und oft wohl herablassenden Gestus, den er mit seinem enormen Arbeitspensum rechtfertigte. Seine zweite Hochzeit fertigt er mit einem Satz ab.
Bedenklicher, dass viele "persönlichen" Seiten seines Wesens nicht von ihm selber erzählt werden, sondern er seine Charakterzüge dadurch zu verdeutlichen sucht, dass er sie von Dritten, etwa Assistenten, darstellen lässt. Überhaupt bemüht sich Sauerbruch in seinen Memoiren, sich als unpolitischen zerstreuten Professor zu präsentieren, der vielleicht poltrig, aber auf seine verschrobene Art liebenswert gewesen sein mag.
Das mögen Petitessen sein. Wesentlicher allerdings sind seine bedenkliche Kriegsverherrlichung - den ersten wie auch den zweiten Weltkrieg sieht er mehr oder weniger als Lieferanten von Studienobjekten für Chirurgen, seine Besessenheit für die Konstruktion von künstlichen Gliedmaßen degradiert die Verwundeten zu bloßen Objekten. Auch genehmigt er im zweiten Weltkrieg wohl Experimente an KZ-Gefangenen.
Auch wenn Sauerbruch nicht wie im "Spiegel" gemeldet Goebbels' Leibarzt war, bleiben einige Fragwürdigkeiten im Umgang mit dem "dritten Reich". Seine anfängliche Begeisterung, mit der er sich vom Regime vereinnahmen lässt und den Stolz, mit der er die Ehrungen entgegennimmt, die ihm die Nazi-Chargen antragen, sind ebenso Facetten seiner Person wie der spätere Kontakt mit den Verschwörern des 20. Juli, die sich in seinem Haus treffen und mit seinem Wissen den Sturz Hitlers planen.
Sauerbruch unterschlägt diese Zwiespältigkeit allerdings ebenso komplett wie der Kommentar, der am Ende des Buches seine Wurzeln erklärt. Fehlschläge kommen ebenso wenig vor wie die Begeisterung und Repräsentation für das Naziregime.
In der Biografie kommt das ganze eher so rüber, dass Sauerbruch während des "Dritten Reichs" die Nazis mit einer gewissen Herablassung oder gar verächtlich behandelt habe. In Wahrheit war es wohl umgekehrt - Sauerbruch hat sich in seinem vermeintlich unpolitischen Arztgehabe sehr wohl vor den Karren einer der übelsten Verbrecherbanden des zwanzigsten Jahrhunderts spannen lassen.
Sauerbruchs Biografie ist in Teilen fesselnd zu lesen, allerdings immer wieder unterbrochen von Herrenwitzen und selbstverliebten Ausführungen sowie ganzen medizinischen Vorlesungen. Insgesamt ist es die Biografie eines Mannes, der die Wissenschaft über jegliches Gewissen und jede moralische Beurteilung stellt.
Das sind sie, die Tugenden, von denen Oskar Lafontaine in Bezug auf Helmut Schmidt mal meinte, damit könne man auch ein KZ betreiben. Sauerbruch wäre auch als KZ-Arzt sicherlich gut vorstellbar gewesen.
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5.0 von 5 Sternen Zeitreise, 21. Juni 2012
Zeitreise trifft es auf den Punkt. Ein Lebensfilm der sehr bunt gestaltet ist mit den Absurditäten der damaligen Zeit. Der Leser bekommt das Gefühl Großvater erzählt was. Kaum vorstellbare Szenarien, die wie jede Schilderung der vergangenen Tage ihre eigene Berechtigung haben.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lesertäuschung!, 19. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Das war mein Leben (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist wohl keine Autobiografie!
In Wikipedia liest man:
"Die Behauptung des Verlags, es handle sich auch nur entfernt um eine "Autobiographie", wird von seinem Schüler Nissen bestritten; in "Helle Blätter, dunkle Blätter" (172ff.) beschreibt er genau die Entstehung des Textes zur Zeit schwerer Gedächtnisstörungen Sauerbruchs. Tatsächlicher Autor ist der SS-Mann und Journalist Hans Rudolf Berndorff. Das Buch strotze von Irrtümern. "
Ich habe dieses Buch zunächst mit viel Freude und Interesse gelesen, bei näherem Nachforschen dann aber obiges und weiteres in dieser Art gefunden. Für mein Gefühl wurde meine Lesezeit, mein Lesespaß und Interesse vergeudet! Das nehme ich dem Verlag übel! Eine Einschränkung wie etwa: "in Anlehnung an das Leben Ferdinand Sauerbruchs von Hans Rudolf Berndorf frei erzählt" hätte den ernsthaft interessierten warnen können und müssen!
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr eindrucksvolle Autobiographie, 6. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Das war mein Leben (Broschiert)
Die Beschreibung eines Ausnahmelebens von einem Ausnahme-Menschen beeindruckt durch seine Gradlinigkeit und Teilnahme am Schicksal dieses Mannes, der ein Leben in preußischer Disziplin und mit hohen Anforderungen an seine Mitarbeiter lebte. Bei aller Bewunderung für die Leistungen dieses Super-Chirurgen bleibt ein Rest von Bedauern für dieses Mann, der als Spezialist und Workoholiker letztlich ein Schmalspurmensch war, der zwar Ansehen, Ruhm und Reichtum erlangte, aber letztlich Sklave seines Berufes war.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ferdinan Sauerbruch, 2. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das war mein Leben (Gebundene Ausgabe)
Heutzutage mutet uns ein Mensch wie er fast wie eine ausgestorbene Spezies an. Er war einer, der Vorbild sein konnte. Einer, der aus dem Vollen schöpfte, ohne sein einfaches Menschsein zu verleugnen. Ich habe mit großem Vergnügen und leiser Wehmut über den Verlust solcher Vorbilder seine Biografie gelesen. Ich finde, er sollte nicht vergessen werden.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das war mein Leben, 14. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das war mein Leben. (Gebundene Ausgabe)
Das war mein Leben, von Ferdinand Sauerbruch ,wurde für 39 Cent von mir gekauft.
Es kam gut verpackt und in respektablen Zustand bei uns an. Es war ein Buch, das antiquarisch erstanden wurde.(1956) Dafür war es super. Mit freundlichem Gruß R.Wagener
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Das war mein Leben
Das war mein Leben von Ferdinand Sauerbruch (Broschiert - 1993)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,15
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