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5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden Fan!!!!
HdR und der Hobbit - ein Muss für jeden Real-Fan! Einmal von dieser Triologie besessen, läst ssie einen nicht mehr los. Diese Lektüre ist also ein weitrers "Zückerchen" für alle Fans und die, dies es noch werden wollen!
Vor 16 Monaten von Blackjoker77 veröffentlicht

versus
33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Auch die 2. Auflage immer noch Schrott!
Manchmal sind Bücher so schlecht, daß sie schon wieder gut sind. Dieses Buch ist für einige Lacher gut - auf Kosten des Autors, des Lektorats und des Verlags. Man glaubt es kaum, aber der Autor Michael Nagula schreibt ein Buch über "Tolkiens Welt", ohne Tolkiens Hauptwerk "Der Herr der Ringe" überhaupt zu kennen. Das glauben Sie nicht? Ich konnte...
Am 22. August 2002 veröffentlicht


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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Auch die 2. Auflage immer noch Schrott!, 22. August 2002
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Welt. Von A wie Auenland bis Z wie Zauberring (Taschenbuch)
Manchmal sind Bücher so schlecht, daß sie schon wieder gut sind. Dieses Buch ist für einige Lacher gut - auf Kosten des Autors, des Lektorats und des Verlags. Man glaubt es kaum, aber der Autor Michael Nagula schreibt ein Buch über "Tolkiens Welt", ohne Tolkiens Hauptwerk "Der Herr der Ringe" überhaupt zu kennen. Das glauben Sie nicht? Ich konnte es auch nicht glauben - bis ich das Buch gelesen habe. Und tatsächlich: Die Inhaltsangabe des Herrn der Ringe, die Nagula da liefert, liest sich auszugsweise so:

"Eines Tages kommt der alte Zauberer Gandalf nach Auenland und berichtet Frodo von einem bösen Wesen namens Sauron, das den Ring für sich haben will. In längst vergangenen Zeiten stahl Sauron diesen Ring den Elben, um sich vor den Mächten des Guten zu schützen, doch der Ring wurde ihm wiederum von Gollum gestohlen, der ihn an Bilbo verlor. [...] Der Tonfall des Buchs wird schlagartig ernster, als die Schwarzen Reiter unter Führung des Hexenkönigs auftauchen und die Hobbits durch den Wald verfolgen. Frodo stellt fest, dass sie das Dorf Bree dem Erdboden gleichgemacht haben. Als der Hexenkönig mit einem Bannspruch auch das Haus ihres Freundes Tom Bombadil bedroht, will er entsetzt kehrtmachen und gegen sie kämpfen, doch an einem Berg namens Wetterspitze begegnet er einem Adligen namens Aragorn, der ihn überzeugt, in die Elbensiedlung Bruchtal weiterzuziehen, und sich als Führer anbietet. Die kleine Gruppe durchwatet den letzten Fluss zwischen sich und Bruchtal, als der Hexenkönig einen Bann über das Wasser ausspricht, worauf es ansteigt und alle zu ertränken droht. Lediglich Frodos rasche Reaktion rettet sie - er benutzt die Zauberkraft des Rings, damit alles Wasser zu Nebel verdampft. Der Nebel ist so dicht, dass die Schwarzen Reiter sich hoffnungslos verirren, sodass unsere Helden sicher nach Bruchtal gelangen. [...] Auf dem Weg nach Mordor bekommen sie es wiederholt mit den bösen Mächten zu tun, die sie in den finsteren Wald von Lothlórien treiben, wo die schöne, aber verruchte Königin Berúthiel sie gefangen nimmt. Berúthiels Schwester Galadriel befreit sie aus dem Kerker. Anschließend halten es die Gefährten für besser, die Wälder zu meiden und wenden sich Moria zu."

Manchen Tolkien-Kennern wird diese Handlung bekannt vorkommen. Richtig! Sie stammt von der "Tolkien Sarcasm Page", einer allen Englischlehrern bekannten Internetseite, die eine Inhaltsangabe des Herrn der Ringe anbietet, getarnt als kleine Hilfe für Schüler, die das Werk exzerpieren sollen und sich die Mühe sparen möchten, es selber zu lesen. Jedoch die vermeintliche Hilfe ist eine Falle, denn sie enthält eine skurril veränderte Version der Geschichte. Vor Jahren ist bereits die New York Times darauf hereingefallen. Daß das sogar einem Autor passiert, der sich als Fantasy-Experte geriert, erstaunt. Weniger erstaunlich ist die Tatsache, daß Nagulas Machwerk das Lektorat anstandslos passiert hat. Man weiß ja, daß der Droemer/Knaur-Verlag wenig Wert auf leistungsfähige Lektoren legt. Wenn er wenigstens Leute vom Fach hätte, die das Thema, das sie bearbeiten, kennen, wäre schon vieles gewonnen. Aber man glaubt dort wohl noch immer, die Bedürfnisse der lesenden Öffentlichkeit ignorieren zu dürfen.

Nach Protesten von Tolkien-Fans und sarkastischen Bemerkungen in Internetforen und Amazon-Buchbesprechungen entschloß sich der Verlag, eine revidierte Neuauflage des Buchs auf den Markt zu bringen. Man wollte offenbar komme-was-wolle von der Hype über die Herr-der-Ringe-Verfilmung durch Peter Jackson profitieren. Diese Hast hat sich leider als verhängnisvoll erwiesen, denn in der Neuauflage sind zwar die allerdümmsten Fehler verbessert worden, namentlich die falschen Inhaltsangaben. Alle anderen Fehler stehen aber nach wie vor im Buch. Da stirbt Aragorn "von eigener Hand" und "sein Leichnam bleibt lange Zeit unbestattet", da heißt die Zwergenstadt "Moira" und die Elbensprache "Sandarin" da wird Saruman von Schlangenzunge "erschlagen" und so weiter. Nagula will uns weismachen, Edith Bratt (er schreibt sie "Brett") sei nicht 1889 sondern erst 1899 geboren und damit jünger als Tolkien gewesen. Das Gegenteil war der Fall und das führte bekanntlich zu der erzwungenen dreijährigen Trennung bis Ronald 21 war, wie jeder weiß, der Tolkiens Biographie auch nur oberflächlich studiert hat.

Manchmal weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll, z. B. wenn man über den jungen Aragorn liest: "Er trug damals viele Namen: Thengel, Ecthelion, Thorongil, Elbenstein, Elessar und Streicher, der "Waldläufer"." Nun, laut Tolkien hat Aragorn als Thorongil in den Heeren von König Thengel von Rohan und Ecthelion von Gondor gedient. Wie Nagula darauf kommt, ihm auch die Namen der beiden Herrscher als Beinamen beizulegen, das wissen nur die Götter.

Offenbar sind weite Teile des Buchs Plagiate, abgeschrieben nicht nur von Webseiten, sondern auch aus der nicht unbeträchtlichen Sekundärliteratur, die über Tolkiens Werk existiert. Das läßt sich durch direkten Vergleich nachweisen, etwa bei den Einträgen, die Nagula aus "Tolkien: Eine Illustrierte Enzyklopädie" von David Day entnommen hat, denn dabei hat er nicht nur wörtlich abgeschrieben, sondern auch alle im Original vorhandenen Fehler übernommen.

In der 1. Auflage bedankt sich Nagula "bei meinem Lektor Timothy Sonderhüsken, der an mich geglaubt und mir dieses Projekt anvertraut hat." In der 2. Auflage fehlt dieser Satz. War Nagula böse auf den Lektor, weil der die vielen Plagiate im Manuskript nicht umformuliert hatte, oder wollte der Lektor seinen Namen nicht mehr in diesem Plagiatswerk sehen? War er ob seiner Fehlleistung gar vom Verlag gefeuert worden (eher unwahrscheinlich)? Tja, so gehen Freundschaften kaputt.

Fazit: Außergewöhnlich ist an diesem Machwerk die bemerkenswerte Chuzpe des Autors - oder vielmehr des Plagiators - und die durch Nichtvorhandensein glänzende Lektoratsleistung des Verlages. Als Kuriosum und als abschreckendes Beispiel dafür, zu welchen Mitteln Verlage greifen, um eine kurzzeitige Hype auszunutzen, kann es durchaus im Bücherschrank des Tolkien-Fans, aber auch des Medienwissenschaftlers ganz allgemein seinen Platz finden.

0 von 10 Punkten für originale Recherche, Sorgfalt und Ehrlichkeit.
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bloss nicht kaufen, 18. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Welt. Von A wie Auenland bis Z wie Zauberring (Taschenbuch)
Man kann von diesem Buch nur abraten, da es eine Fuelle von furchtbaren Sachfehlern enthaelt. Ich empfinde es sogar als Zumutung. So muss man an der Glaubwuerdigkeit von Abschnitten zweifeln, die moeglicherweise sogar richtig sind. Jedem Tolkienkenner werden sich die Haare straeuben, und jeder interessierte Neueinsteiger wird in die Irre gefuehrt. Zwei Beispiele werden helfen diese Kritik nachzuvollziehen. Erstens, eher harmlos: in einen Teil des Buches wird gesagt, dass Bilbo den Ring im Einsamen Berg gefunden hat, obwohl dieses ja tatsaechlich in den Nebelbergen geschah, was an anderer Stelle wiederum korrekt berichtet wird.
Nun aber als zweites Beispiel ein Hammer: die Zusammenfassung des ersten Buches des Herrn der Ringe. Laut "Tolkiens Welt" (von nun an TW) hat der Dunkle Herrscher Sauron den Ring den Elben gestohlen, obwohl er ihn doch tatsaechlich selbst geschmiedet hat, um die Traeger der uebrigen Elbenringe zu beherrschen. Auch geschah das nicht, um sich vor den Maechten des Guten zu schuetzen. (Komischerweise kommt TW fuenf Seiten spaeter der Wahrheit Tolkiens wieder naeher, wenn es heisst, das Sauron den Ring selbst erschaffen hat.) Der Ring wurde ihm dann auch nicht von Gollum gestohlen, sondern durch Isildur von der Hand getrennt als er im Kampf gegen das letzte Buendnis der freien Voelker unterlag. Gollum erlangte ihn eher durch Zufall.
Nachdem nun Frodo mit seinen Freunden das Auenland verlaesst, behauptet TW, dass sie von den schwarzen Reitern unter Fuehrung des Hexenkoenigs durch "den" Wald verfolgt werden. Weiter: "Frodo stellt fest, dass sie das Dorf Bree dem Erdboden gleichgemacht haben. Als der Hexenkoenig mit einem Bannspruch auch das Haus ihres Freundes Tom Bombadil bedroht, will er entsetzt kehrtmachen und gegen sie kaempfen, doch an einem Berg namens Wetterspitze begnetet er einem Adligen names Aragorn, ..." Dann geht es weiter: "die kleine Gruppe durchwatet den letzten Fluss zwischen sich und Bruchtal, als der Hexenkoenig einen Bann ueber das Wasser ausspricht, worauf es ansteigt und alle zu ertraenken droht. Lediglich Frodos rasche Reaktion rettet sie - er benutzt die Zauberkraft des Rings, damit alles Wasser zu Nebel verdampft. Der Nebel ist so dicht, dass die Schwarzen Reiter sich hoffnungslos verirren, sodass unsere Helden sicher nach Bruchtal gelangen." Dies tut dem Kenner schon so weh, dass er das Buch verbrennen moechte. Dem Neueinsteiger sei gesagt, dass Tom Bombadil keinem schwarzen Reiter begegnet, das Dorf Bree von den schwarzen Reiter keineswegs zerstoert wird, die Hobbits Aragorn tatsaechlich in Bree begegnen, und es Elrond ist, der die schwarzen Reiter mit Hilfe des Flusses zunaechst besiegt.
Es kommt in TW aber noch schlimmer: "Auf dem Weg nach Mordor bekommen sie es wiederholt mit bosen Maechten zu tun, die sie in den finsteren Wald von Lothlorien treiben, wo die schoene, aber verruchte Koenigen Beruthiel sie gefangen nimmt. Beruthiens Schwester Galadriel befreit sie aus dem Kerker. Anschliessend halten es die Gefaehrten fuer besser, die Waelder zu meiden, und wenden sich Moria zu, der Zwergenstadt unter den Nebelgebirge." In (Tolkiens) Wirklichkeit wird Lothorien von den Gefaehrten NACH Moria besucht, ist ein zauberhafter Wald, in dem sie die Elbin und Herrin des Waldes Galadriel willkommen heisst, und wo sie fuer die Weiterreise Kraft schoepfen. Eine Schwester Galadriels taucht im Buch nicht auf.
Ich glaube, diese Abschnitte genuegen, um jedem Tolkienkenner und Neugierigen die Freude an dem Buch zu verderben. Ich habe den Anschein, dass der Autor sein Wissen Teilweise auf Fantasy-Rollenspielen begruendet, in denen er wohl jene Episoden erlebte, die er uns nun als "Zusammenfassung" zumutet. Entsprechend scheint es sich bei dem Lektor des Buch auch nicht um jemanden zu halten, der jemals den Herrn der Ringe gelesen hat. Vermutlich waren beide auch unter Zeitdruck, das Buch bis zum Erscheinen des Film fertigzustellen.
All dies ist wirklich bedauerlich, denn der Autor bezieht sich auf eine Fuelle von Sekundaerliteratur (Biographien, etc), und macht interessante Beobachtungen ueber die Entstehungsgeschichte der Buecher. Nur weiss man aufgrund der unglaublichen Fehler bei der Zusammenfassung des "Herrn der Ringe" nicht, was davon zu glauben ist und was nicht. Was noch ist so frei erfunden wie die Zerstoerung von Bree oder die "verruchte Koenigin Beruthiel", und was ist wahr? Ich weiss es nicht.
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das tut sehr, sehr weh!, 16. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Welt. Von A wie Auenland bis Z wie Zauberring (Taschenbuch)
Ich gebe zwar nur einen Stern für dieses Buch, möchte aber trotzdem zum Kauf ermutigen. Nicht nur als Nachschlagewerk, sondern als Abschreckung! Dieses Buch "Tolkiens Welt" zu nennen, gleicht einem Kapitalverbrechen. Es gibt natürlich interessante Stellen, und auch manche These, die Herr Nagula aufstellt, regt zum Nachdenken an. Aber - wie kann man ein Nachschlagewerk über ein Thema verfassen, mit dem man sich nie ernsthaft auseinandergesetzt zu haben scheint? Ich verweise auf die vorherigen Rezensionen, die allesamt die jämmerlich falschen Inhaltsangaben kritisiert haben; ich muss sie hier nicht erneut wiedergeben. Doch sie sind ja nur die Spitze des Eisberges aus Nagulas Fehlrecherchen. Seinen Schreibtisch, an dem er diese Katastrophe produziert hat, hätte er mal mit seiner Leseecke eintauschen sollen. Da wäre mehr herausgekommen, denn jeder Tolkienkenner mit der Gabe, Texte zu formulieren, hätte mehr aus einem solchen Buch herausholen können.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Tolkiens Welt" ist ein unzumutbare Fehlleistung, 12. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Welt. Von A wie Auenland bis Z wie Zauberring (Taschenbuch)
Die in "Tolkiens Welt" erschienenen Zusammenfassungen des "Herrn der Ringe" und des "Silmarillions" stammen direkt von der "Tolkien Sarcasm Page" im Internet. Weitere Kommentare zu diesem lächerlichen Fehler sind nicht notwendig.
Noch wichtiger ist ein Vergleich zwischen "Tolkiens Welt" und "Tolkien: Eine Illustrierte Enzyklopädie" von David Day. Etliche Einträge in "Tolkiens Welt" wurden direkt von der "Enzyklopädie" kopiert, oft ohne den Wortlaut zu ändern, und manchmal ohne die vorhandenen Fehler des Originals zu überprüfen oder zu korrigieren.
Dies ist kein Kavaliersdelikt mehr, sondern ein ernsthafter Verstoß gegen den dokumentarischen Pflichten eines Autors.
Obwohl einiges in Tolkiens Welt auf dem ersten Blick lesenswert erscheint, ist es eindeutig klar, dass Autor, Lektor und Verlag weder die notwendigen Kenntnisse, noch ein ehrliches Interesse zum Thema besaßen.
Derjenige, der dieses Buch noch kauft, wird selber bestraft.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zurück ins Lektorat!, 17. Dezember 2001
Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Welt. Von A wie Auenland bis Z wie Zauberring (Taschenbuch)
Michael Nagulas Buch macht auf den ersten Blick einen ansprechenden Eindruck: Das Inhaltsverzeichnis verspricht ein breites Spektrum von Informationen (von Tolkiens Biographie bis zu einem kleinen Mittelerde-Lexikon); auch die optische Gestaltung des Bandes ist vorbildlich.
Leider stellt sich nur zu bald heraus, daß der Autor sich mit seinem Projekt etwas übernommen hat. Die Zusammenfassung des "Herrn der Ringe" liest sich, als habe Nagula einen Blick auf den Klappentext von Tolkiens Roman geworfen und dann einfach frei fabuliert. Von einer sorgfältigen Recherche ist nichts zu bemerken, statt dessen wird der Leser mit zahlreichen Falschinformationen versorgt.
Hinzu kommen zahlreiche Druckfehler und Rechtschreibfehler, die den Eindruck erwecken, ein Lektorat habe gar nicht erst stattgefunden. Das gilt vor allem, aber leider nicht allein für die Schreibweise von Eigennamen, seien sie nun englisch oder elbisch.
Im ganzen muß man von dem Kauf des Buches daher abraten. Eine zweite, umfänglich korrigierte Auflage wäre dagegen eine Anschaffung wert - sollte es gelingen, alle Fehler der Erstausgabe zu beseitigen.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Selten so gelacht!, 20. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Welt. Von A wie Auenland bis Z wie Zauberring (Taschenbuch)
Wir haben seit ca. 2 Jahren das Buch "Tolkiens Welt" von Michale Nagula (Originalausgabe) rumstehen, aber weder meine Freundin noch ich haben da eigentlich je auch nur reingeschaut!
Völlig zu Unrecht! Dieses Buch ist ein wahrer Lacherfolg, wenn auch leider unbeabsichtigt!
Ich zitier mal ein paar Auszüge aus der Zusammenfassung von "Der Herr der Ringe" (ich bin beim Lesen abgebrochen vor Lachen!!!), damit jeder die Möglichkeit hat, diese Perle noch einmal wörtlich zu lesen:
"(...)Eines Tages kommt der alte Zauberer Gandalf nach Auenland und berichtet Frodo von einem bösen Wesen namens Sauron, das den Ring für sich haben will. In längst vergangenen Zeiten stahl Sauron diesen Ring den Elben, um sich vor den Mächten des Guten zu schützen, doch der Ring wurde ihm wiederum von Gollum gestohlen, der ihn an Bilbo verlor.
(...)Der Tonfall des Buches wird schlagartig ernster, als die Schwarzen Reiter unter Führung des Hexenkönigs auftauchen und die Hobbits druch den Wald verfolgen. Frodo stellt fest, dass sie das Dorf Bree dem Erdboden gleichgemacht haben. Als der Hexenkönig mit einem Bannspruch auch das Haus ihres Freundes Tom Bombadil bedroht, will er entsetzt kehrtmachen und gegen sie kämpfen, doch an einem Berg namens Wetterspitze begegnet er einem Adligen namens Aragorn, der ihn überzeugt, in die Elbensiedlung Bruchtal weiterzuziehen, und sich als Führer anbietet. Die kleine Gruppe durchwatet den letzten Fluß zwischen sich und Bruchtal, als der Hexenkönig einen Bann über das Wasser ausspricht, worauf es ansteigt und alle zu ertränken droht. Lediglich Frodos rasche Reaktion rettet sie - er benutzt die Zauberkraft des Ringes, damit alles Wasser zu Nebel verdampft. Der Nebel ist so dicht, dass die schwarzen Reiter sich hoffnungslos verirren, sodass unsere Helden sicher nach Bruchtal gelangen.
(...)Auf dem Weg nach Mordor bekommen sie es wiederholt mit bösen Mächten zu tun, die sie in den finsteren Wald von Lothlorien treiben, wo die schöne, aber verruchte Königin Beruthiel sie gefangen nimmt. Beruthiels Schwester Galadriel befreit sie aus dem Kerker. Anschließend halten die Gefährten es für besser, die Wälder zu meiden, und wenden sich Moria zu, der Zwergenstadt unter dem Nebelgebirge."
Ich glaub, ich muss echt mal wieder den Herr der Ringe lesen! Ich hatte das irgendwie völlig falsch in Erinnerung! Aber zum Glück gibt es ja Fachliteratur wie dieses Buch, wo man sich schlau machen kann!!!
Ehrlich gesagt hab ich jetzt auch andere Kapitel dieses Meisterwerkes gar nicht mehr gelesen, aber alleine obiger Abschnitt reicht aus, dass ich den Autoren dieses Werkes als absolut unglaubwürdig einordne!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tolkien würde im Grab rotieren !!, 15. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Welt. Von A wie Auenland bis Z wie Zauberring (Taschenbuch)
Dieses Machwerk wird so ziemlich keinem seiner Ansprüche gerecht. Die erschreckenden Fehler in den Inhaltsangaben zu den verschiedenen Büchern Tolkiens wurden ja schon in anderen Rezensionen genannt. Hinzu kommt der Infoteil, in dem neben der falschen Schreibweise so mancher Namen vor allem zahlreiche elementare Fakten entweder völlig unter den Tisch gefallen oder komplett falsch wiedergegeben worden sind. Um ein Beispiel für Nagulas Recherchefähigkeit zu nennen: Zu Sauron, einem der wichtigsten Charaktere in Tolkiens Mythologie, schreibt der Autor, dass an keiner Stelle in Tolkiens Werk eindeutig klar werde, was für eine Art Wesen jener eigentlich sei. Nun steht im "Silmarillion" im letzten Kapitel ("Von den Ringen der Macht...") gleich als erster Satz: "Einst lebte Sauron, der Maia." Jetzt frage ich mich, hat der Mann auch nur eines von Tolkiens Werken gelesen? Beim Weiterlesen kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die Antwort entweder Nein lauten muss oder Nagula Versionen der Bücher besitzt, die niemand sonst kennt. Es ist einfach ärgerlich, gerade zum jetzigen Zeitpunkt, zu dem durch die Verfilmung viele neue Leser an das Thema herangeführt werden, solch einen Schund zu produzieren, der wahrscheinlich angesichts des niedrigen Preises und der optisch ansprechenden Aufmachung auch noch gekauft wird. Meine Empfehlung an Tolkien-Neulinge: lieber die Bücher zunächst einmal lesen und erst bei Bedarf auf ein (gutes) Lexikon zurückgreifen, etwa das von Friedhelm Schneidewind (auch hier bei Amazon erhältlich). Ist zwar teurer, aber dafür auch den Preis wert!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hilfe, 15. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Welt. Von A wie Auenland bis Z wie Zauberring (Taschenbuch)
Auf den ersten Blick beim Überfliegen ein nettes Buch, wenn man es jedoch genauer liest, lässt es einem die Haare zu Berge stehen, der Autor hat seine Informationen vermutlich irgendwoher, nur nicht aus dem Herrn der Ringe. Er bringt alles durcheinander, macht viele Fehler.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen *gehässiges Lachen*, 17. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Welt. Von A wie Auenland bis Z wie Zauberring (Taschenbuch)
Ein wahrer Brüller, von Anfang bis Ende! Tolkien-Liebhabern, die mal herzhaft lachen möchten, sei dringend die Originalauflage dieses Buches von Michael Nagula (Übersetzer u.a. von Jack Vance) empfohlen! Nun lese ich, dass diverse peinliche Fehler des Autors in einer Neuauflage ausgemerzt wurden. Das ist schade, denn der humoristische Wert von "Tolkiens Welt" fällt damit weg; und außer zur Erheiterung ist das Werk so gut wie nicht zu gebrauchen.
Ernsthaft interessant sind allerdings die Informationen zu Tolkien-Verfilmungen und der Abdruck eines Gedichts in gotischer Sprache aus der Feder des Meisters. Auch die beigefügte Bibliographie ist recht ausführlich, da kann man allerdings auch gleich zu der sehr empfehlenswerten Biographie von Humphrey Carpenter (der sich auch als Herausgeber von JRRTs Korrespondenz einen Namen gemacht hat) greifen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen sehr bedingt empfehlenswert, 6. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Welt. Von A wie Auenland bis Z wie Zauberring (Taschenbuch)
Ob der Autor Passagen dieses Buches von bereits existierenden Werken übernommen hat, weiß ich nicht.
Doch außer bei der Bibliographie und der Abhandlung über Tolkien in den Medien besticht dieses Buch nicht gerade durch großen Kenntnisreichtum des Autors.
Die 'sogenannte' Zusammenfassung des 'Herr der Ringe' ist keineswegs richtig und ich stieß beim Lesen auf einige Ungereimtheiten. Auch das, leider zu kurze, Lexikon und die darin enthaltenen Versuche des Autors, Tolkiens Welt mit germanischen Sagen zu verknüpfen, erscheint nicht immer nachvollziehbar.
Auch durch die zahlreichen Rechtschreibfehler ist das Buch nicht immer mit Freude lesbar.
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Tolkiens Welt. Von A wie Auenland bis Z wie Zauberring
Tolkiens Welt. Von A wie Auenland bis Z wie Zauberring von Michael Nagula (Taschenbuch - 2001)
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