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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn 1001 Nacht die Gegenwart trifft
Steffanie Burow nimmt uns in ihrem ersten Roman mit auf eine Reise durch Chinas westliche Provinz Xinjang. Gemeinsam mit der Rucksacktouristin Marion reisen wir auf der ehemaligen Seidenstraße, deren erste Station die Stadt Kashgar ist. Als sich Marion in Kashgar verirrt und eine Baugrube stürzt, findet sie dort einen Toten, der ein unscheinbares...
Veröffentlicht am 16. November 2008 von Bouquineur

versus
2.0 von 5 Sternen Landeskunde, Reisebericht gemischt mit Ansätzen eines Krimis
Das Buch hat mich enttäuscht, und ich habe mich nur mühsam durchgekämpft. Ich fand es langweilig und habe die Spannung eines guten Krimis vermisst. Das Buch war für mich ein guter Bericht des chines. Alltags und der Geschichte. Die Autorin weiß wovon sie schreibt. Vieles in der Handlung der kriminellen Ereignisse sind unglaubwürdig und nicht...
Vor 3 Monaten von Mary veröffentlicht


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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn 1001 Nacht die Gegenwart trifft, 16. November 2008
Von 
Bouquineur (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Jadepferd: Roman (Gebundene Ausgabe)
Steffanie Burow nimmt uns in ihrem ersten Roman mit auf eine Reise durch Chinas westliche Provinz Xinjang. Gemeinsam mit der Rucksacktouristin Marion reisen wir auf der ehemaligen Seidenstraße, deren erste Station die Stadt Kashgar ist. Als sich Marion in Kashgar verirrt und eine Baugrube stürzt, findet sie dort einen Toten, der ein unscheinbares Lackkästchen bei sich trägt. Unter Schock stehend stehend nimmt sie das Kästchen an sich. Sie ahnt nicht, dass sie sich damit in große Gefahr bringt, denn das Kästchen birgt eine archäologische Kostbarkeit, die Hälfte eines uralten Jadepferdes und geheimnisvolle Schrift-Täfelchen, auf die es kriminelle Gestalten abgesehen haben. Durch den Vorfall vorerst zum Bleiben in Kashgar gezwungen, freundet sie sich mit dem Kriminalkommissar Li Yandao an. Beide merken schnell, dass sie trotz der unterschiedlichen Kulturen vieles verbindet.

Steffanie Burows Debütroman ist eine Liebeserklärung an die autonome chinesische Provinz Xinjang und deren Bewohner, den Uiguren. Deutlich merkt man jeder Seite dieses Buches an, dass die Autorin das Land selbst bereist und gesehen und dabei nicht ihre Augen verschlossen hat vor den Problemen, die diese Provinz hat. So wird der Leser sensibilisiert für die muslimisch geprägte Provinz, deren Wurzeln und Traditionen durch die Großmacht China immer weiter zurückgedrängt werden und für deren Bewohner es schwer ist, sich anpassen zu müssen ohne die eigene Identität zu verlieren. Besonders gut gefallen hat mir hier der Brückenschlag zwischen Kommissar Li Yandao und der Muslima Batügül, der symbolisch dafür war, dass beide Kulturen nebeneinander existieren könnten, wenn sie wollten.

Es ist ein farbenprächtiger Teppich von Bildern, den Steffanie Burow in einer klaren und präzisen Sprache webt. Ein Teppich, der aus vielen kleinen und liebevollen Details, Farben, Gerüchen, Gesten, Gedanken und Träumen besteht, der den Leser staunen und bei jeder Betrachtung immer wieder etwas Neues finden lässt. Wunderbar mit eingebunden in diesen Teppich hat Steffanie Burow die Geschichte des Jadepferdes, die in einem zweiten Erzählstrang vom Jahr 102 bis in die Gegenwart erzählt wird. Die Reise des Jadepferdes über die vielen Jahrhunderte und verschiedene Aufenthaltsorte hat etwas Märchenhaftes und mich oft an die Erzählungen aus 1001 Nacht erinnert.

Neben der so prächtigen Schilderung des Landes und seiner Völker kommt aber auch der Krimi-Plot nicht zu kurz, der für so manche Verfolgungsjagd und Spannung bis zum Schluss sorgt. Mit der Entschlüsselung der Täfelchen bietet die Autorin ein Szenario, das zwar fiktiv ist, das dem Leser aber auch nach Beendigung des Buches noch einige Denkansätze liefert und Assoziationen zur derzeitigen weltpolitischen Situation weckt. Es war definitiv eine Auflösung, mit der man nicht gerechnet hat.

Für Leser, die sich gerne in fremde Länder entführen lassen, ist dieses Buch ein echtes Higlight. Von mir eine klare Leseempfehlung.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Seidenstraße rauf und runter, 10. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Jadepferd: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein kurzweiliges, abenteuerliches Buch, das alles hat, was sich der Leser wünscht.
Spannung: Marion, die sich auf einer Reise durch Xinjiang befindet, stolpert über eine Leiche, findet ein antikes Stück eines Jadepferdes und wird plötzlich von finsteren Gestalten verfolgt.
Liebe: Der Polizist, der den Fall übernommen hat, geht Marion nicht mehr aus dem Kopf.
Abenteuer: Eine wilde Jagd nach dem Jadepferd quer durch Xinjiang, über China bis nach Hamburg beginnt. Dabei stolpert Marion von einer Gefahr in die nächste.
Auch über die Geschichte der Seidenstraße und über den langen Weg des Jadepferdes bis in die Gegenwart wird abwechselnd zu Marions Reise geschildert. Der Sprung von Vergangenheit zu Marions Gegenwart hat als Stilmittel Abwechslung in die Geschichte gebracht und verschiedene Schicksale aus längst vergangenen Tagen dokumentiert. Auch wenn die Personen fiktiv sind, so oder so ähnlich könnte es doch gewesen sein.
Bei der Beschreibung des Hauptbösewichtes hätte ich mir mehr Furchteinflößendes gewünscht. Der war mir unglaubwürdig brav.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert !!!, 5. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Jadepferd: Roman (Gebundene Ausgabe)
Marion, eine Weltenbummlerin, reist alleine durch den Nordwesten Chinas. Eigentlich wollte sie die legendäre Seidenstraße erkunden, beinahe sprichwörtlich stolpert sie jedoch über eine Leiche. Ein kleines Kästchen hält der Tote umklammert, dieses strahlt eine ungeheure Anziehungskraft aus, so dass Marion es heimlich an sich nimmt. Nun wird dieser unrechtmäßige Besitz zu ihrem größten Abenteuer, denn nicht nur der sympathische chinesische Polizeikommissar Li Yandao behält sie im Auge, auch Nicolai, ein charismatischer, aber auch gefährlicher Kunstdieb hat längst die Verfolgung aufgenommen.

Mit ihrem Debütroman ist es Steffanie Burow gelungen die unterschiedlichsten Elemente miteinander zu verknüpfen, zum einen ist es ein spannender Krimi, zum anderen birgt es Anteile eines Reiseberichtes, zudem kann man einiges über die Geschichte Chinas und Land und Leute lernen und dann ist da noch ein wenig Liebe und eine gute Portion Humor.

Ich habe diesen Roman verschlungen. Sehr gut gefallen hat mir auch die liebevolle Aufmachung des Buches, ein schöner Buchumschlag, eine Landkarte und kleine Jadepferdchen, die den Leser durch die Kapitel begleiten.

Steffanie Burow war Art - Direktorin und Werbetexterin, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann ausgedehnte Reisen durch die Länder des Fernen Ostens unternahm. Heute lebt die Autorin in Hamburg und arbeitet an ihrem zweiten Roman.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen China einmal anders..., 12. September 2008
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Jadepferd: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es wird langsam dunkel in Kashgar. Die hell erleuchteten, modernen Einkaufszentren, Hotels und Bürohäuser wirken fehl am Platz, wie Attrappen: nur eine Seitenstraße entfernt fühlt sich Marion wie im Mittelalter, mit Teehäusern, windschiefen Moscheen und Frauen in bunten Trachten. Plötzlich stolpert sie, stürzt und landet in einer Baugrube ' neben der Leiche eines jungen Mannes. Der Tote hält ein Kästchen umklammert, das Marion aus einem unerklärlichen Impuls heraus an sich nimmt, bevor sie hysterisch zu schreien beginnt. Kommissar Li Yandao wird zum Tatort gerufen und übernimmt die Ermittlungen. Schnell spürt er, dass die deutsche Touristin ihm etwas verheimlicht' - soweit zum Klappentext...

Schon der Titel verrät, was Marion in dem geheimnisvollen Kästchen findet ' es ist das Jadepferd, besser gesagt, nur der vordere Teil einer in der Mitte zerbrochenen Pferdeskulptur samt kleiner beschrifteter Bambusrollen. Zuerst kann sie es selbst nicht erklären, warum sie der Polizei ihren Fund verschweigt. Das Pferd scheint einen großen Reiz auf sie auszuüben, und auch, als ihr nach kurzer Zeit klar wird, dass sie wegen ihres Fundes verfolgt wird und man in ihr Zimmer einbricht, weiht sie Kommissar Li Yandao nicht ein, obwohl bei jeder Begegnung der beiden immer deutlicher wird, dass sie sich nicht gleichgültig sind.

Steffanie Burow bietet in ihrem ersten Roman eine gut gelungene Mixtur aus Krimi und Reisebericht an. Zum einen wird die Bedeutung und der Weg des Jadepferdes erzählt, das niemandem, in dessen Besitz es sich befand, Glück gebracht hat und zum anderen findet sich die abenteuerliche Flucht und die beginnende Beziehung von Marion und Li Yandao. Man merkt an der Beschreibung der Orte, dass die Autorin viel gereist ist. Sie versteht es mit klarer und schnörkelloser Sprache, die einzelnen Gegenden in China so gut zu beschreiben, dass man beim Lesen meint, man sei mittendrin in der Geschichte, und man sieht die einzelnen Schauplätze, die alten Teehäuser, die traditionellen Suppenküchen und Wohnviertel bildlich vor Augen. Neben der Lektion in chinesischer Geschichte und der interessanten und eigenwilligen Persönlichkeit Marions machte das für mich, den hauptsächlichen Reiz dieses Buches aus.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als ein Krimi, 17. Juni 2009
Von 
Joko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Jadepferd: Roman (Gebundene Ausgabe)
Angestoßen durch die positiven Rezensionen und da ich im Moment viel über China zu Hause höre(mein ältester Sohn hat Geschichte als LK-Fach), ließ ich mich auf das Debütwerk von Stefanie Burow ein und ich habe es nicht bereut.Nach dem Lesen dieses Romanes kann ich sagen, dass das eine runde Sache war. Spannung, Humor und eine Menge geschichtliche und politische Informationen uber die Seidenstrasse und die Gegenwart Chinas haben das Buch für mich von Anfang an sehr unterhaltsam gemacht und ich möchte keine Seite missen.

Marion, eine Globetrotterin aus Hamburg, befindet sich auf einem einjährigen Asientrip mit ihrem Freund. Nach vielen Streitereien zwischen den beiden trennen sie sich und Marion reist nach China entlang der legendären Seidenstraße im Norwesten dieses riesigen Landes. Als sie im Dunkeln in eine Baugrube fällt, stößt sie auf einen Toten, der ein kleines Kästchen in den Händen hält. Diesen Fund,eine Hälfte eines zerbrochenen Jadepferdes und kleine Schrifttäfelchen, hält sie vor der
Polizei geheim. Doch sie merkt schnell, dass das ein Fehler war, denn von nun an wird sie gnadenlos von Kunstdieben verfolgt, die in den Besitz dieses Schatzes kommen wollen. Trotz der Größe dieses Landes wird Monika immerwieder von den Dieben aufgespürt, die ihr letzendlich sogar nach Deutschland folgen. Was hat es mit diesem Fund auf sich, dass Monika sogar um ihr Leben fürchten muss?

Spannend wird die Verfolgungsjagd von Monika erzählt, eingebettet in die Landschaftsbeschreibungen und die gegenwärtige Situation Chinas.Die Geschichte spielt auf 2 Zeitebenen.Ein historischer Teil, der die Geschichte des Kästchens und seinen Ursprung erklärt und die Gegenwart mit der spannungsgeladenen Verfolgung Monikas, die versucht, das Jadepferd vor den Dieben zu schützen.
Mir persönlich hat die Gegenwart besser gefallen ,die auch den größeren Teil ausmacht. Die Protagonisten sind liebevoll und interessant gezeichn et und Wortwitz und lustig erzählte Begebenheiten lockern das Ganze zusätzlich auf,so das einem das Lesen keine Minute langweilig wird.
Mit Freude habe ich gelesen, dass die Autorin schon an ihrem nächsten Buch arbeitet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteuerroman, Krimi, Reisebericht und Landeskunde - toll!, 19. Mai 2009
Von 
Edith Nebel "giora60" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Jadepferd: Roman (Gebundene Ausgabe)
Marion Reuter, Anfang 30, ist eine erfahrene Rucksacktouristin. Als sie sich auf einer Asientour von ihrem Lebens- und Reisegefährten trennt, ist es deshalb keine Frage, dass sie alleine in den Westen Chinas weiterreist. Aber ob das so eine gute Idee ist?

Um einem einsamen Abend im Hotelzimmer zu entgehen, unternimmt sie einen Abendspaziergang durch das muslimische Viertel Kashgars ' und stürzt in eine schlecht gesicherte Baugrube. Als sie wieder zu sich kommt, stellt sie fest, dass sie nicht allein in der Grube liegt. Doch was sie für einen Betrunkenen hält, der im Kanalisationsrohr seinen Rausch ausschläft, ist in Wahrheit eine Leiche!

Für einen winzigen Augenblick verlässt Marion das gesunde Urteilsvermögen und sie begeht einen folgenschweren Fehler: Der Tote hat ein kleines Lackkästchen bei sich. Marion steckt es ein und ruft erst dann um Hilfe. In dem Lackkästchen befindet sich die vordere Hälfte einer Pferdefigur aus Jade und ein paar beschriftete Bambusstäbchen. Dass es sich bei dem Pferdchen mitnichten um gut gefälschten Touristenkitsch handelt, dämmert Marion, als sie ihr Hotelzimmer durchwühlt vorfindet.

Was hat es mit dem Jadepferd auf sich? Musste schon der junge Mann in der Baugrube wegen dieses Artefakts sterben? Und ist es Einbildung, oder wird Marion wirklich von einem riesenhaften Uighuren und einem jungen Chinesen mit einem Muttermal im Gesicht verfolgt? Ein etwas auffälliges Team für eine unauffällige Beschattung ...Wird es Marion gelingen, genügend falsche Fährten zu legen, um sich und das Jadepferd unbeschadet außer Landes zu bringen?

Wenn Marion all das wüsste, was die Autorin uns erzählt, wäre sie da nicht so sicher. Als Leser erfahren wir nämlich nach und nach die Geschichte von Marions Jadepferd. Sie beginnt im Juli 102 v. Chr., als der Hohe Sekretär Zhao Shan einen Boten des Kaisers abfängt und ihm ein Lackkästchen mit einer Nachricht an den General Li Guangli abnimmt ' eine Tat mit weitreichenden Folgen.

Mit Spannung und Faszination verfolgt man Marions Flucht von West nach Ost. Gleichermaßen fesselnd und womöglich noch exotischer als Marion Reuters Tour de Force durch halb China ist die Jahrtausende lange Reise des Jadepferdchens.

Manchmal möchte man sie schütteln, diese halsstarrige Marion, die auf Biegen und Knochenbrechen an ihrem Vorhaben festhält, das Artefakt zu behalten und nach Deutschland zu bringen. Dabei ist sie gar nicht so hartgesotten wie sie selbst glaubt, auch wenn man ihr eine gewisse kriminelle Energie und Kreativität nicht absprechen kann.

DAS JADEPFERD ist eine packende Mischung aus Abenteuerroman, Krimi, Reisebericht und Landeskunde. Man merkt deutlich, dass die Autorin hier kein angelesenes Wissen zum Besten gibt, sondern die Region selbst bereist und sich intensiv mit den Gegebenheiten des Landes beschäftigt hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reise in ein fernes Land, 17. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Jadepferd: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung:
Marion reist allein entlang der legendären Seidenstraße, als sie in eine Baugrube fällt und neben der Leiche eines jungen Mannes landet. Der Tote hält ein kleines Kästchen umklammert, das Marion an sich nimmt - doch dieses Kästchen hat noch jedem seiner Besitzer Unglück gebracht ...
Kommissar Li Yandao wird zum Tatort gerufen und übernimmt die Ermittlungen. Schon während des ersten Verhörs knistert es zwischen ihm und der deutschen Touristin, aber er spürt auch, dass sie ihm etwas verheimlicht. Als Marion endlich in ihrem Hotel ankommt, öffnet sie das Kästchen und findet darin neben einer Reihe beschrifteter Bambustäfelchen die vordere Hälfte einer zerbrochenen, kunstvoll gearbeiteten Pferdefigur aus Jade. Die kleine Figur übt eine magische Wirkung auf sie aus, daher verschweigt sie weiterhin beharrlich deren Existenz gegenüber Li Yandao - selbst dann noch, als ihr Hotelzimmer durchwühlt und sie offenkundig verfolgt wird.

Das Jadepferd ist eine spannende Reise in die Geschichte Chinas. Geschickt eingebundenes Hintergrundwissen belebt die Handlung und weckt das Interesse des Lesers.
Das Buch weist eine große Bandbreite an Epochen auf und erklärt dem Leser im Schnelldurchlauf die rasante Verfolgung des Kästchens über Jahrtausende.
Mitreißend erzählt erlebt man mit der Handlung eine überaus individuelle Geschichte.
Es ist alles enthalten, was diesen Roman nur noch schöner macht: eine Liebesgeschichte, ein eindrucksvoller Reisebericht in ein mir unbekanntes Land und viel Spannung!

Mit voller Punktzahl zu empfehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und interessante Einblicke, 16. Juli 2010
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Hannover & Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Jadepferd: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt haben andere bereits genug geschrieben.
Ich schließe mich der vorherrschenden Meinung an: Der Autorin gelingt es vorzüglich in ihrem ersten Roman den Leser in des Geschehen einzubinden und zu fesseln. Die Charaktere der Marion und Yandao sind einfühlsam und gut gezeichnet. Man markt außerdem dass die Autorin weiß wovon sie schreibt- das Buch vermittelt interssante einblicke in des Leben der Chinesen und den chin-uigurischen Konflikt. Die Seidenstraße wird auf höchst interessante Weise wieder "lebendig".
Ansonsten: ein bunter Genremix aus Abenteuer -Krimi -Reisebericht und Lovestory. Auch die Spannung wird gekonnt aufgebaut!

Ein Highlight und ein wunderbarer Schmöker!!!
Absoluter Kauftipp. Schade dass es das Buch nicht mehr regulär zu kaufen/ bzw es nicht als TB erscheinen wird!
Ich warte schon gesapnnt auf ihren zweiten Roman "Schneeloepard" :)!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit diesem Buch den eigenen Horizont erweitern, 3. Dezember 2010
Von 
Jürgen Zeller (Kanton Bern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Jadepferd: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich gebe unumwunden zu, nicht gerade der typische Individualreisende zu sein der mit dem Rucksack durch ferne Länder trampt. Aber ein Interesse an dieser Art zu reisen ist vorhanden, zumindest lese ich gerne Berichte darüber. Zu meinem Glück liebt Steffanie Burow diese Art des reisens und sie hat ihre Eindrücke und Erfahrungen, die sie in ihren langen Aufenthalten in Asien als Rucksack-Touristin gemacht hat, in diesen Roman einfliessen lassen. Wie ich bemerkt habe, sind die meisten Leser, so wie ich, in Sachen Asien und China nicht speziell bewandert, besonders wenn sich die Handlung auch noch ausserhalb von Peking, Shanghai, Hong Kong oder Tibet abspielt.

Und da bin ich schon bei einem riesengrossen Pluspunkt dieses Buches angelangt, nämlich die Authentizität. Man spürt auf jeder Seite mit welchem Enthusiasmus Steffanie Burow über eine Region schreibt die sie durch ihre Reisen selbst erlebt hat und sehr gut kennt. Sie schreibt und erzählt mit viel Herzblut über Land und Leute, deren Alltag und Ansichten und die Probleme der Durchmischung der verschiedenen Ethnien. Die Kritik am Umgang der Chinesischen Regierung mit Minderheiten schimmert immer wieder durch und ist latent les- und spürbar. Fehlendes Wissen hat sich die Autorin durch sorgfältige Recherche ergänzt und die Erzählung damit bereichert.

Dazu kommt ein gutes Stück Phantasie um ein jahrtausende altes Relikt, das titelgebende Jadepferd, das aus einer untergegangen kaiserlichen Dynastie stammt. Immer wieder gibt es im Buch kurze Einschübe aus längst vergangen Zeiten die den ungewöhnlichen Weg dieses Artefakts durch die Jahrhunderte beschreiben bis es schliesslich in die Hände der Hauptprotagonistin Marion gelangt. Eine klitzekleine Prise Mystik ist auch dabei, denn das Jadepferd übt eine spezielle Anziehungskraft und Wirkung auf seinen jeweiligen Besitzer aus. Meist bringt das Jadepferdchen seinem Inhaber allerdings Pech und Unglück. Im antiken Kästchen sind neben dem Jadepferd noch keine Schrifttäfelchen welche in einer uralten chinesischen Schrift und Sprache verfasst sind, was mögen sie wohl bedeuten?

Insgesamt lässt sich der Roman in kein bestimmtes Genre einordnen. Es enthält Elemente aus einem Krimi sowie Historische Passagen und etliche Seiten gleichen einem Reisebericht, wahrscheinlich am ehesten ein Abenteuerroman aber um als solcher zu gelten gibt es zu wenige Actionszenen. Schlussendlich spielt das für mich keine Rolle denn die ungewöhnliche Mischung wurde interessant, unterhaltsam und spannend in Szene gesetzt. Ein Roman der wissbegierigen Lesern, die aufgeschlossen gegenüber andern Kulturen sind, viele interessante und angenehme Lesestunden bereiten wird und praktischerweise so ganz nebenbei auch den geistigen Horizont erweitern wird. Ich bin der Meinung, dass dieser lesenswerte Roman die vollen fünf Amazon Sterne verdient.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Katz- und Mausjagd um eine Jadefigur in China und Hamburg, 8. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Jadepferd: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die abenteuerliche Geschichte um die deutsche Marion im heutigen China besitzt bestechende Qualitäten, die sich durch den Mix mehrerer Genrerichtungen und durch eine besondere Lebendig in der Sprache ergibt. man spürt, dass die Autorin weiß worüber sie schreibt. Ihre eigenen Reise-Erfahrungen sind sicher oft eingeflossen und zielsicher platziert. Eine Meisterleistung für ein Erstlingswerk, dem jegliche Längen fehlen.

Marions Reise durch das Land sind absolut lebensnah, hier finde ich eine Nähe zu Reiseautoren wie Paul Theroux oder Bruce Chatwin. Hinzu kommt eine zumindest angedeutete Liebesgeschichte, sowie Thrillerelemente, als Marion wegen einer alten und bedeutungsvollen Jadefigur durch das ganze Land verfolgt wird.
Dieser Thrilleranteil überzeugte mich anfangs zwar nicht vollends, aber dafür sämtliche anderen Elemente, die auch wichtiger für den Roman sind, der ohnehin sicherlich kein Krimi sein sollte. Am Ende haben aber erstaunlicherweise gerade auch die Verfolgungsjagden ihren Reiz, das Katz- und Mausspiel zwischen Marion und dem Kunstdieb hat einen augenzwinkerndem Ton, der gesamte Roman hat neben der realistischen Komponente von Land und Menschen in China und Hamburg eine wirklich überzeugende Komik. Das macht den Roman so lesbar und vergnüglich. man langweilt sich nicht eine Minute beim Lesen der immerhin 470 Seiten.
Wer von Reisen nach China träumt, der kann mit diesem Roman immerhin schon einmal deutlich vorfühlen. Und die Reisen ins alte China sind auch noch dabei.

Die vielen kleinen Episoden von ca. 100 vor Chr. bis 1900 nach Chr. wirken wie kleine Kurzgeschichten, die in sich abgeschlossen sind und doch soviel zur Entwicklung des Buches beitragen, indem sie Stück für Stück mehr von dem Geheimnis der uralten Figur der Jadefigur und teilweise auch Chinas Entwicklung verraten.
Meine Favoriten dabei sind Der Blumengarten der Freude und Das himmlische Pferd.
Die letzte Episode hat dann als Clou eine ganz besondere Überraschung zu bieten.

Diese Episoden sind immer geschickt in die Haupthandlung in China und Hamburg 2004 integriert. Sie stören nie den Lesefluss, sondern ergänzen mit traurigen oder hoffnungsvollen Ansätzen einen wichtigen Beitrag zum Buch.

Viele der Charaktere sind außergewöhnlich gut entworfen: Das gilt von den Hauptfiguren Marion und Kommissar Li Yandao, der sogar für mich der Kriminalermittler des Jahres geworden ist, bis hin zu Marions Freundin Susanne, die Ärztin Batügül, Marions Reisebegleiter Thomas und sogar den Kunstdieb Nikolai.

Ein klasse Buch!!!
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Das Jadepferd: Roman
Das Jadepferd: Roman von Steffanie Burow (Gebundene Ausgabe - 6. September 2008)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,84
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