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4.0 von 5 Sternen Erfahrung einer Erleuchtung
„Du brauchst dein Leben nicht zu tragen.“
Dies ist eine der zentralen Aussagen in dem Buch von Yolande Duran-Serrano und Laurence Vidal.
Unwillkürlich mag unser Verstand fragen: „Und WER trägt es dann?“ Doch schon allein diese Frage zeugt vom Unverständnis und Unvermögen, auch nur eine vage ‚Vorstellung‘...
Vor 9 Tagen von Heike Schonert veröffentlicht

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erfahrungen mit dem Unaussprechlichen
Viele streben danach, nur wenige Menschen erreichen sie - Erleuchtung. Und sie ziehen ein gemeinsames Fazit - es gibt keine Worte dafür, man kann sie nur erfahren. Yolande Duran-Serrano erfährt sie im August 2003 ohne irgendeine Vorbereitung. Als sie realisiert, was in ihr passiert, findet auch sie zunächst keine Worte dafür. Einige Jahre später...
Vor 4 Monaten von linus63 veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erfahrungen mit dem Unaussprechlichen, 9. März 2014
Von 
linus63 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte: Erfahrung einer Erleuchtung (Broschiert)
Viele streben danach, nur wenige Menschen erreichen sie - Erleuchtung. Und sie ziehen ein gemeinsames Fazit - es gibt keine Worte dafür, man kann sie nur erfahren. Yolande Duran-Serrano erfährt sie im August 2003 ohne irgendeine Vorbereitung. Als sie realisiert, was in ihr passiert, findet auch sie zunächst keine Worte dafür. Einige Jahre später ist sie bereit, darüber zu sprechen. Laurence Vidal, ihre Freundin und Journalistin, versucht in einem Dialog, Yolandes Erfahrung zu verstehen und fasst ihre vielen Gespräche im vorliegenden Buch zusammen.

Sie berichtet, dass es eine Illusion ist, dass der Mensch sich als einzelne Person unabhängig von allem anderen erfährt. Ebenso seine Gedanken und Gefühle, mit denen er sich täglich identifiziert, ihnen nachhängt und sich dadurch meist in der Zukunft oder der Vergangenheit befindet, während die Gegenwart unbeachtet an ihm vorbeizieht. Yolande hingegen hatte plötzlich Stille im Kopf, eine Präsenz, die vor allem anderen steht. „Diese Sache“, wie sie sie benennt, Ursprung allen Seins, geht einher mit einem tiefen Gefühl bzw. einer tiefen Überzeugung, und drängt ihre Gedanken und ihre Person in den Hintergrund. Sie nimmt sie zwar wahr, identifiziert sich aber nicht mehr mit ihnen und sie kann auch keine Gedanken mehr festhalten. So lebt sie in der absoluten Gegenwart, ist sehr lebensfroh und sehr spontan, nimmt die Dinge wie sie kommen, plant nicht mehr im Voraus und fühlt sich wie „von einer Energie getragen“.

Das dünne Buch mit gerade mal 185 Seiten ist insgesamt gut zu lesen. Ich hatte jedoch phasenweise Schwierigkeiten, Yolandes Erkenntnisse zu verstehen und nachzuvollziehen, da sich ihre Erfahrungen jenseits des Verstandes befinden, und es deshalb keine eindeutigen Worte gibt, um sie dem normal Sterblichen zu beschreiben. In ihren Versuchen, es möglichst klar und anschaulich zum Ausdruck zu bringen, wiederholt sie einiges und hat mich hin und wieder verwirrt. Ganz klar kommt jedoch die Botschaft an, dass man Erleuchtung wirklich erfahren muss, und sie sich weder erklären, noch anlesen lässt. Yolandes Erfahrungen decken sich mit vielen Aussagen aus spirituellen Schriften. Ob dies nun letztendlich Erleuchtung ist, muss jeder selbst beurteilen - oder erfahren.

Ihre Erfahrungen mit dem Unaussprechlichen finde ich sehr interessant. Ich denke jedoch, dass nicht jeder einen Zugang zu diesem Buch findet. Auf jeden Fall vermittelt Yolande mir durchgehend einen Zustand der heiteren Gelassenheit, Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Bereits dies finde ich erstrebenswert ...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig, unverständlich, zu viele Wiederholungen, 30. März 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte: Erfahrung einer Erleuchtung (Broschiert)
Das Cover gefällt mir nicht so gut. Ich mag Gelb sowieso nicht so gerne, aber ich finde, dass es in diesem Fall auch irgendwie nicht zur Geschichte passt. Ich finde es interessant, dass statt einem Gesicht der Titel steht. Irgendwie passt das zu der im Buch beschriebenen Stille.

Der Inhalt selbst gefiel mir zunächst. Es war interessant, dieses Interview zu lesen. Wie Yolande die Stille zunächst beschreibt und welche Fragen Laurence stellt, sind gut gewählt. Zur Abwechslung wurde zwischendurch beschrieben was Laurence über das Gesagte denkt, wo sie sich treffen oder was sie selbst getan hat, wenn sie sich nicht trafen. Diese “Pausen” vom Interview fand ich sehr erfrischend zumal das Lesen mit der Zeit immer anstrengender wurde, weil es sich sehr zog. Ich hatte mehrmals das Gefühl, dass die ein oder andere Frage schon mal gestellt wurde, nur eben anders formuliert. Genauso erging es mir mit den Antworten. Es gab sehr viele Wiederholungen und schließlich habe ich mich immer mehr auf die Phasen zwischen dem Interview gefreut, weil mir das Interview einfach zu anstrengend war.

In der Inhaltsangabe steht, dass keine Fachbegriffe benutzt worden sind, was stimmt, allerdings ist die Art, wie Gefühle, das Innere oder auch die Stille beschrieben worden sind, auch sehr schwer nachzuvollziehen. Ich habe während dem Lesen immer mehr das Ende herbeigesehnt und das ist wirklich keine gute Richtung, in die ein Buch gehen sollte. Ein gutes Buch will man nicht mehr aus der Hand legen. Hier war es anders.

Mein Fazit:

Ich gebe dem Buch wegen den Phasen zwischen dem Interview noch 2 von 5 Sterne. Mit gutem Willen.
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4.0 von 5 Sternen Erfahrung einer Erleuchtung, 21. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte: Erfahrung einer Erleuchtung (Broschiert)
„Du brauchst dein Leben nicht zu tragen.“
Dies ist eine der zentralen Aussagen in dem Buch von Yolande Duran-Serrano und Laurence Vidal.
Unwillkürlich mag unser Verstand fragen: „Und WER trägt es dann?“ Doch schon allein diese Frage zeugt vom Unverständnis und Unvermögen, auch nur eine vage ‚Vorstellung‘ vom Getragen-Sein durch das Leben selbst zu entwickeln, geschweige denn diese tiefe Gewissheit zu spüren, in die wir mitgenommen werden beim Lesen.
Nicht jenseits unseres Denkens und Fühlens finden wir ES/das, was Yo als „diese Sache“ bezeichnet. Oftmals „suchen“ wir einfach an der falschen Stelle und finden ‚es‘ nie.
Diese falsche Stelle: nicht jenseits/nicht hinter sondern VOR allem, was wir als uns selbst betrachten, ja uns damit identifizieren, offenbart es sich, öffnet sie sich, „diese Sache“.
Denn wir müssen nirgendwo hin: wir sind schon da, immer gewesen und werden es immer sein.
Schlicht in den Worten, ergreifend für das offene Herz nimmt Yo den Leser mit in ihre Erfahrungen, in ihr (Er-)Leben, in ihr Hier und Jetzt.
In ihren Worten liegt ein Trost, den ich allen ‚Suchenden‘, die die Sehnsucht des Herzens fühlen, an eben dieses Herz legen möchte: Sei still – du bist schon da.
Die Autorin, Schriftstellerin und Interviewpartnerin Laurence trägt mit ihren persönlichen Erfahrungsberichten maßgeblich zur Identifikationsmöglichkeit mit dem Gelesenen bei.
Außerdem helfen ihre sehr authentischen Darstellungen über manche Wiederholung, die zeitweise zu Längen führen, hinweg.
Die Kombination der Schlichtheit der Herzenssprache mit bildhaften Worten vollendet m.E. dieses Buch, das mit anderen Augen gelesen wird, egal, ob wir es wissentlich tun oder nicht.
Fazit: Eine zutiefst (be-)rührende Reise, auf die Sie sich mitnehmen lassen sollten.
Mein Dank an diese beiden Frauen.
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2.0 von 5 Sternen Spontanerleuchtung, 18. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte: Erfahrung einer Erleuchtung (Broschiert)
Der Erfahrungsbericht „Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Yolande Duran-Serrano und Laurence Vidal. Das Buch erschien 2010 als französische Originalausgabe unter dem Titel „Le Silence guérit“ und wurde von Jochen Lehner ins Deutsche übersetzt. 2014 erschien der Titel dann im Knaur Verlag.
Die Protagonistin ist Yolande, die von ihren Erfahrungen einer Spontanerleuchtung berichtet. Die Journalistin und Schülerin von Yolande, Laurence Vidal interviewt sie und verschriftlicht ihre Geschichte und die Wirkung dessen auf sie selbst und andere Menschen.
Yolande, die gerade 40 Jahre alt geworden ist stellt eines Tages fest, dass sie von einer ungewöhnlichen Stille erfüllt ist. In ihrem Kopf sind keine Gedanken mehr, nicht an die kleinen Lästigkeiten des Alltags aber auch traumatische Ereignisse bleiben ohne große Gefühlsausbrüche. Selbst als Yolandes Sohn plötzlich bei einem Unfall stirbt bleibt in ihr alles still und ruhig. Auch wenn sie die Traurigkeit hin und wieder kommen und gehen spürt, sie ist erfüllt von einem tiefen Frieden.

Die Betroffene Yolande Durran-Serrano arbeitet ihre Geschichte gemeinsam mit der Schriftstellerin Laurence Vidal in diesem Buch auf. Es ist ein Erfahrungsbericht einer spirituellen Erleuchtung, der seit 5 Jahren anhält und das Leben von Yolande komplett verändert hat. Ich habe beim Lesen der LP eine Weile gebraucht um mir darüber klar zu werden, dass es sich wirklich um einen Erfahrungsbericht handelt und sofort ertappte ich mich dabei das Beschriebene in Frage zu stellen. Die Geschichte macht einen so unwirklichen Eindruck und doch weckt sie Neugier. Neugier zu erfahren, wie es sein könnte frei von belastenden Gedanken zu sein. Sofort kamen mir Hypothesen in den Sinn, was das mit einem Menschen machen kann. Welche Auswirkungen eine derartige Erfahrung auf die Psyche und vor allem die Identität einer Person haben kann. Und vor welche Herausforderungen die soziale Umwelt des Betroffenen dadurch gestellt wird.
Viele meiner ursprünglichen Fragen konnte das Buch nicht beantworten. Teilweise gab es so viele Wiederholungen und spirituelle Ausdrucksweisen, dass es mir sehr schwer fiel mich auf das Gelesene einzulassen und gedanklich dabei zu bleiben. Bis zum Schluss habe ich mich gefragt, welche Lehre ich aus dem Text ziehen kann und ob das Gelesene in mir etwas anstößt. Leider muss ich sagen, dass das nicht der Fall ist. Meine Rolle beim Lesen blieb vielmehr die des unverständigen Beobachters, der zwar interessiert und neugierig die Gespräche der beiden Frauen verfolgt, dem aber einfach der tiefere Zugang zu der „Stille“ fehlt von der so oft die Rede ist. Wer viele spirituelle Bücher liest, der wird in diesem Werk vielleicht fündig, für mich jedoch bleibt die Botschaft dessen unter Verschluss.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Frau die an einem ganz normalen Sommertag..., 4. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte: Erfahrung einer Erleuchtung (Broschiert)
Es ist mir vermutlich noch nie so schwer gefallen eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, wie bei diesem. Auch nach beenden des Buches bin ich noch etwas Hin und Her gerissen ob es nun eines meiner Lieblingsbücher wird oder ein Durchschnittsbuch bleiben soll. Einerseits habe ich mich beim lesen ein wenig schwer getan, weil es nicht immer ganz einfach ist bei „der Sache“,(wie sie im Buch genannt wird) mitzukommen und diese zu verstehen, andererseits war ich doch so neugierig und gespannt, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe.
Das Cover hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen. Das freundliche sonnengelbe Cover verbreitet eine positive Stimmung und lässt den Leser das Buch gerne zur Hand nehmen. Außerdem gut gefallen hat mir, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Was mir anfangs nicht ganz klar war, war die Tatsache das es sich von Anfang bis zum Ende um eine Art Interview / Gespräch handelt –ich bin zuvor von einer Erzählung ausgegangen. Dies hat mir aber sehr gut gefallen. Das Buch beinhaltet sozusagen die Unterhaltung der beiden Freundinnen Yolande Duran-Serrano und Laurence Vidal, die selbst Journalistin ist. Es handelt von Yolandes Geschichte, die von einem auf den anderen Tag ihre Gedanken verlor und von einer alles einnehmenden Ruhe überströmt wurde, welche sie alle Emotionen und Gefühl nur noch von außen mit einem Abstand spüren ließ, sie selbst als Person gab es nicht mehr – sie begriff das sie nun ein Teil eines Ganzen und keine einzelne Persönlichkeit war und lies von nun an alles geschehen, wie es sich ergab. So rückten Probleme, Empfindungen und Emotionen in den Hintergrund. Ein wundervoller Satz de Buches lautet „Du brauchst Dein Leben nicht zu tragen“, ein Satz über den ich viel nachgedacht habe und der eine gewisse Beruhigung ausstrahlt. Alles in allem hat mir das Buch gefallen und ich bin froh es gelesen zu haben.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Buch über das Unbeschreibliche, 23. März 2014
Vorweg möchte ich sagen, ich bin Religionen und Spiritualität eigentlich offen gegenüber eingestellt, ich tue nichts sofort als Humbug ab ohne eine genauere Auseinandersetzung. Und ich möchte auch Yolande Duran-Serrano nicht unterstellen, dass sie da besagten Humbug macht. Ich kann verstehen, dass sie so fühlt und freue mich, wenn es das ist, was sie möchte und sich gut dabei fühlt. Und ich kann auch verstehen, dass es andere Menschen gibt, die nach dem gleichen Zustand streben, dem Zustand "der Stille", in dem Yolande sich befindet. Für diese Menschen mag das Buch ein sehr gutes sein, das kann ich nicht beurteilen, ich kann nur von meiner Sicht berichten...und für mich war das Buch einfach gar nichts. Aber ich mache eben Yoga auch nur zu Entspannung, nicht um Erleuchtung, welcher Art sie auch sein mag, zu empfangen ;)

1. Mir persönlich erscheint es absolut nicht erstrebenswert, in diesen Zustand "der Stille" zu geraten. In meiner Auffassung ist es ein essentieller Bestandteil des Lebens, Gefühle zu empfinden, auch mal von ihnen geleitet zu werden, zu zweifeln, ja, auch mal zu verzweifeln und abzuwägen, sich unbändig zu freuen, auch einfach über etwas Winziges und Trauer zu empfinden (!!). In diesem Buch wird berichtet, wie Yolande ihren Sohn verliert und die Trauer nur vorbeiziehen sieht, sie selbst aber nicht in dieser Trauer gefangen ist. Die Interviewerin und Co-Autorin Laurence Vidal dann berichtet vom Tod einer kleinen Katze, den sie nicht traurig findet. Das wiederum finde ich grausam. Als Mensch möchte ich weinen können, vor Freude und vor Trauer. Ich möchte Mitleid und Empathie empfinden, ich möchte tief traurig sein, wenn meine Katze stirbt. Ich habe sehr viel geweint, als mein Hund gerade letzte Woche gestorben ist und ich möchte nicht, dass ich in solch einer Situation nicht weinen würde. Also ganz einfach, ich möchte nicht wie Yolande sein.

2. Ich kann verstehen, dass man ein persönliches Erleuchtungserlebnis oder nennen wir es vielleicht eher einen Wendepunkt im Leben, der das eigene Empfinden und die Sicht auf Dinge und das Selbst völlig verändert, dass man jedenfalls dieses Erlebnis nicht oder nur sehr schlecht in Worte fassen kann. In diesem Buch wird es meistens mit "der Stille" oder "der Sache" umschrieben. Die meisten Gespräche versuchen, diese "Sache", die sich durch die Unbeschreiblichkeit auszeichnet, greifbar zu machen und scheitern in dieser Funktion natürlich. Ich kann nachvollziehen, dass dies ein Erlebnis sein muss, dass unbeschreiblich ist...ich kann jedoch nicht nachvollziehen, wie man ein ganzes Buch über diese Unbeschreiblichkeit schreiben kann. Und so drehen sich Yolande und Laurence in ihren Interviews auch sehr häufig nur im Kreis, verwenden nur andere Formulierungen für alles, was bereits eingangs auf drei Seiten gesagt wurde. Einzig interessant zu lesen fand ich Laurences Empfindungen und ihre Verwandlung, die in kurzen Einschüben dokumentiert wurden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken..., 15. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte: Erfahrung einer Erleuchtung (Broschiert)
In Natura wirkt das Cover noch schöner. Die zarte Farbe des Hintergrundes, der etwas intensivere glänzende Aufdruck, der Kopf einer Frau mit Titel als Gesicht, macht das Cover besonders. Wie ein "Handschmeichler" fühlt es sich an. Und obwohl, oder weil der Titel so lang ist, macht er neugierig.
Yolanda ist eigentlich kein spiritueller Mensch, bis sie eines Tages davon "überfallen" wird. Alles bisherige ist nicht mehr wichtig, alles ändert sich. Ohne Schnörkel oder hochtrabende Begriffe, erzählt sie wie "ihr der Schnabel gewachsen" ist. Kein Schmerz ist in ihr, in ihrem Kopf, alles wird "ausgeblendet" oder neu "eingeblendet"?
Jedes Kapitel beginnt mit einer Überschrift in Großbuchstaben und einem "Spruch" verschiedener Urheber. Das gibt dem Buch auch von der Strukturierung etwas spezielles, anderes.
Die Interviews überwiegen, aber auch "Erzählungen" in der "Ich-Form" der Interviewerin runden das ganze ab. Diese Buch ist anders, besonders, ohne eine "Lehrmeister Funktion" inne zu haben. Es ist aber auch ein Buch, das man nicht mal eben nebenher liest. Manchmal bedarf es ein zweites lesen, manchmal ein genaues nachdenken, manchmal auch ein "nachschlagen". Alles in allem muss man sich auf das Buch einlassen und entweder man mag es oder nicht. Obwohl es manchmal etwas verwirrend ist und auch "Arbeit" bedeutet, gefällt es mir. Und ganz sicher werde ich noch des Öfteren darin lesen, blättern, einzelne Passagen vertiefen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch, 3. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte: Erfahrung einer Erleuchtung (Broschiert)
Ich habe mich nach dem "reinlesen" in einer Buchhandlung zum Kauf dieses Buches entschlossen und glücklicherweise vorher nicht die erste und einzige negative Bewertung gelesen, die mich vielleicht vom Kauf dieses Buches abgehalten hätte. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch liest sich leicht und angenehm, es ist wie ein Treffen mit einer guten Freundin in einem Cafe. Yolande, eine ganz normale Frau, erlebt ganz plötzlich und unerwartet die Erfahrung der "Erleuchtung". Diesen Zustand, in dem sie sich seiher befindet, beschreibt sie einer Freundin als Erfahrung von Stille, Bejahung, dem Gefühl von Einssein. Sie beschreibt ihre veränderte Wahrnnehmung und die Veränderungen ihres Alltags, die Bedeutung des " hier und jetzt" und der Liebe. Das Buch ist in Interview Form geschrieben und für mich liest es sich leicht und fliessend. Ich konnte teilhaben an einer faszinierenden Erfahrung und empfinde das Buch als eine Bereicherung. Für mich persönlich eine klare Kaufempfehlung.
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2.0 von 5 Sternen Erleuchtung, 9. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte: Erfahrung einer Erleuchtung (Broschiert)
Das Buch von Yolande Durcan-Serrano und Laurence Vidal "Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag
plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte" beschreibt wie Yolande ihre Erleuchtung fand.
Sie entwickelt eine Art Gleichgültigkeit in der sie nicht mal der Tod ihres Sohnes erschüttert.
"Die Sache", wie sie die Erleuchtung nennt scheint sie zu steuern. Ja sie liebt sie sogar.
Es ist als Interview geschrieben und wird zwischendurch aufgelockert durch Gedanken von Laurence.
Das Cover ist sehr ansprechend, aber das Buch ist nicht ganz einfach zu lesen, zwischendurch hätte ich es gerne zur Seite gelegt.
Ich muss sagen, das Buch war interessant, aber ich würde es nicht noch mal lesen wollen.
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4.0 von 5 Sternen Erfüllte Leere, 6. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte: Erfahrung einer Erleuchtung (Broschiert)
Hermann Hesse hat einmal geschrieben: „Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.“ Wer also wirklich weise ist, wird nie versuchen, anderen das erklären zu wollen. Trotzdem kommt es immer wieder vor, das genau das versucht wird. Oft sind diese selbsternannten Lehrer gar nicht erleuchtet worden, sondern sie versuchen nur, sich im Esoterik-Boom ihr Stück vom Kuchen abzuschneiden. Aber selbst Buddha, von dem wir ja annehmen, dass er tatsächlich erleuchtet wurde, hat die Worte des Laotse ignoriert, dass man „diese Sache“ nicht lehren kann. Er hat sie gelehrt. Hat es seinen Schülern was gebracht? Wir wissen es nicht.
Die Äußerungen von Yolande, die dieses Buch ja nicht selbst schreibt, lassen mich vermuten, dass sie tatsächlich die Erfahrung gemacht hat. An mehreren Stellen des Buches dachte ich, dass ich es wohl genauso ausgedrückt hätte, wenn ich es hätte ausdrücken wollen. Allerdings sind viele Passagen auch identisch mit einigen Aussagen des Zen-Buddhismus, die schon in zahlreichen Büchern abgedruckt wurden. Vielleicht sind die Worte hier etwas anders gewählt. Man kann eine Sache mit vielen Worten umschreiben. Aber genau das ist das Problem bei dieser Sache: sie lässt sich nicht mit Worten beschreiben. Warum also machen diese spirituellen Lehrer immer wieder den Versuch, von dem sie doch wissen müssten, dass er sinnlos ist? Viele sagen es ja selbst: man kann es nicht vermitteln, man wolle nur einen Anstoß geben, der die Suchenden auf den richtigen Weg führen soll. Wenn sogar Buddha es versucht hat, vielleicht macht es ja doch Sinn? Das muss jeder Suchende für sich selbst entscheiden. Ich fand das Buch ganz interessant, weil es ja zwei Personen umfasste, die im Gespräch waren. Wenn man mit dem Buddhismus oder Taoismus vertraut ist, kann man es gut verstehen und findet Bekanntes wieder. Wenn man ohne Vorkenntnisse liest, halte ich es für schwere, aber keineswegs unverdauliche Kost.
Noch ein Nachtrag: es macht nicht unbedingt einen guten Eindruck, wenn die Seitenzahlen der Inhaltsangabe nicht mit den Seitenzahlen im Buch übereinstimmen.
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