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76
4,2 von 5 Sternen
Todesschuss: Thriller
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8 Jahre zuvor:

Ein Mann, der bereits alles verloren zu haben glaubt, wird erpresst. Er soll jemanden töten, doch obwohl es ihm widerstrebt, hat er keine andere Wahl- sein Sohn ist in den Händen des Erpressers und dieser würde nicht zögern, den Jungen eiskalt umzubringen, wenn er nicht spurt.
Es bleibt jedoch nicht nur bei der Zielperson, die der Mann tötet; eine Zeugin und der zufällig hinzugekommene Sohn der Zielperson werden ebenfalls hingerichtet, bevor der Täter unerkannt fliehen kann.

8 Jahre später, Gegenwart:

Detective Stevie Mazzetti hat kaum Zeit, ihrem Schöpfer dafür danken zu können, dass sie ihren letzten Einsatz, obwohl schwer verletzt, überlebt hat. Kaum ist sie wieder auf den Beinen und macht Jagd auf die wahren Täter von Fällen, die ihr krimineller Ex-Kollege im Austausch für Unschuldige laufen ließ, wird auch Jagd auf sie gemacht. Ein Killer macht ernst, doch es gelingt ihr zweimal einem Attentat zu entgehen. Ausgerechnet beim dritten Anschlag auf ihr Leben und dem Leben ihrer Tochter in kurzer Zeit, ist es ihr Ex Mitstreiter und Ex-Geliebter, Clay Maynard, der sich die Kugeln, die für sie gedacht waren einfängt.

Doch dank einer kugelsicheren Weste bleibt Clay unverletzt, ist jedoch alarmiert, als er erfährt, dass es nicht der erste Anschlag auf Stevies Leben in letzter Zeit war. Er besteht, trotz Stevies halbherziger Proteste darauf, sie und ihre Tochter zu beschützen. So ganz uneigennützig ist sein Vorschlag jedoch nicht, denn er liebt Stevie schon seit langem und hat auch deren Tochter längst in sein Herz geschlossen. Doch Stevie zögert immer noch, sich auf Clay in Liebesdingen einzulassen. Seitdem ihr Mann und ihr Sohn vor Jahren bei einer Schießerei ums Leben kamen, fürchtet sie, dass auch andere, geliebte Menschen aus ihrem Umfeld sterben könnten, da sie durch ihren gefährlichen Job bedingt, viele Feinde hat. Außerdem will sie die Liebe zu ihrem toten Mann nicht aufgeben. Clay jedoch geht ihr schon seit langem unter die Haut. Wird es ihm gelingen Stevie und ihre Tochter zu beschützen und gegen alle Hoffnungen doch ihre Liebe erringen? Doch Stevies und Clays Gegner ist mächtig und es scheint, als ob er alle Trümpfe auf seiner Seite hat….

Meine Einschätzung:

Nachdem Detective Stevie Mazzetti und der Privatermittler Clay Maynard schon in Vorgängerbänden der „Baltimore- Reihe“ aufeinander trafen und man als Leser bereits wusste, dass Stevie und Clay durchaus auch tiefere Gefühle füreinander hegen, bekommen sie nun in „Todesschuss“ ihre eigene Geschichte. Und obwohl der Krimiplot durchaus spannend geraten ist, finde ich, steht hier die Love Story zwischen beiden ein wenig mehr im Vordergrund, was mir persönlich sehr entgegenkommt, da Clay und Stevie nicht nur aus Ermittler ein gutes Team abgeben, sondern auch als Liebespaar gut zusammenpassen.

Leider will Stevie das immer noch nicht wahrhaben, und benimmt sich auch sonst in der ersten Hälfte des Romans recht stur in dem Bemühen Clay auf Distanz zu halten, obwohl sie doch genau weiß, dass ihr Herz ihr eigentlich etwas anderes sagt. Auch in Bezug auf ihre Arbeit, lässt sie sich von Freunden und Kollegen zunächst nichts ins Gewissen reden, die ihr raten, sie solle, so lange bis der Killer nicht gefasst ist (es wird zunächst vermutet, der Killer hätte es wegen ihrer jüngsten Ermittlungsarbeiten auf sie abgesehen; der Leser erfährt dagegen bereits auf den ersten Seiten, dass es einen anderen Zusammenhang gibt), lieber zusammen mit ihrer Tochter abtauchen. Und das alles in dem Bewusstsein, dass auch geliebte Personen in ihrem Umfeld durch ihr Verhalten gefährdet werden.

So haben Stevies „Dickschädel“ und ihre starrköpfige Gefühlsverweigerung Clay gegenüber, die eine Spur zu lange anhielt für meinen Geschmack, meine Lesernerven arg strapaziert.
Gottlob bekommt Stevie dann doch irgendwann die Kurve und mit Clay, einem sehr charismatischen Romanhelden und der süßen Tochter von Stevie, Cordelia, fiel dieser Kritikpunkt dann auch nicht mehr so sehr ins Gewicht, da ich auch den Krimiplot als sehr ausgeklügelt inszeniert empfand. Zugegeben, man gewinnt schon beim Lesen dieses Romans langsam den Eindruck, dass die Autorin der kleinen Cordelia im Laufe der Zeit einiges zuviel an Mord & Totschlag im deren nahen Umfeld zugemutet hat, was mittlerweile nicht mehr so wirklich glaubwürdig rüberkommt- eine Person im realen Leben wäre wahrscheinlich indes so schwer traumatisiert, dass sie sich wohl kaum noch therapieren lassen könnte. Aber bei einem reinen Unterhaltungsroman, der sich dazu auch noch als ein solcher Pageturner entpuppt, lasse ich mir solche Kleinigkeiten dann durchaus gefallen.

Obwohl der Roman mit 746 Seiten kein „Leichtgewicht“ ist, verging die Lesezeit bei mir wie im Fluge, denn ich war einfach zu neugierig darauf, endlich die Zusammenhänge, die zum Mord an Stevies Mann und Sohn und den Mordanschlägen auf Stevie führten, zu erfahren. Und natürlich auch, ob Stevie und Clay am Ende dann doch ein Paar werden. Neben Stevie und Clay haben auch andere, bereits bekannte Ex-Haupt und Nebenfiguren in „Todesschuss“ Auftritte, wie man es von anderen Karen Rose Büchern längst gewohnt ist. Empfehlen würde ich den neuen Karen Rose Roman „Todesschuss“ allen begeisterten Thriller und Krimilesern, die auch einen Hang zu romantischer Lektüre haben, denn die Love Story ist in diesem Band nicht nur schmückendes Beiwerk am Rande, sondern mehr als das.

Fazit: Mitreißender und überraschend romantischer Teil der Baltimore Reihe- ein wahrer Pageturner für Romantic Suspense Fans!

Meine Bewertung: 4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)

Die Baltimore Reihe zur Info:

1. Teil: Todesherz
2. Teil: Todeskleid
3. Teil: Todeskind
4. Teil: Todesschuss
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juni 2014
Mehr als eine alte Rechnung steht zu Beginn dieses neuen Thrillers um Detektive Stevie Mazzetti n0ch „auf der Liste“.

Bereits im Prolog wird deutlich, dass der harte Schicksalsschlag, den die toughe Polizistin acht Jahre zuvor mit der Erschießung ihres Mannes und ihres kleinen Sohnes hinnehmen musste, weder ein Zufall noch ein Unfall waren, sondern ein kaltblütiger Mord.

Mazzetti, die sich gerade von einem Anschlag erholt, mitten drin steckt im Trubel um ihr Aufarbeitung der Korruption ihres ehemaligen Mentors, wird aber zudem erleben, dass sie selbst im Fadenkreuz eines durchaus einflussreichen Mannes steht, der sie besser gestern als heute tot sehen will.

Und ein drittes steht „auf der Liste“. Da gibt es immer noch den Privatermittler Clay Maynard, der sich unrettbar zu Stevie hingezogen fühlt und unter ihrer harschen Zurückweisung leidet (lange, im Buch noch). Doch Stevie hat sich abgewendet. Möchte, dass sich Clay fernhält, auch von ihrer Tochter.
Nicht aufgrund mangelnder Gefühle, sondern weil sie der festen Überzeugung ist, dass sie selbst Clay nicht gut tun würde, dass das nicht geht, dass das nicht sein darf.

Was Clay weder in allen Facetten weiß noch im Ansatz verstehen kann.

In ihrer klaren, geraden und temporeichen Sprache entfaltet Rose in ihrem neuen Thriller so ein Geflecht von alten und neuen Feindschaften, von Bedrohungen und unterschwelliger, leidenschaftlicher Emotionen, die wieder einmal einen durchaus anregenden Mix ergeben.

Und Gefahr lauert über fast die gesamte Länge des Buches, wobei vor allem die Frage, wer denn damals den Auftrag zum Mord an Stevies Mann gegeben hat, den hintergründigen roten Faden verleiht. Während im Vordergrund die Bedrohung der Polizistin selbst und ebenso ihrer Tochter für Tempo und Spannung sorgt.

Andererseits sind gut 750 Seiten doch eine Menge Papier, die nicht durchgehend mit gleichermaßen Spannung gefüllt sind. Die emotionalen Verwicklungen nehmen doch ein wenig zu viel Platz fast ein und lassen eine gewisse Unruhe beim Leser entstehen, wie lange das denn noch dauern soll, bis diese Gefühle endlich einen gewissen Raum auch finden.

Ebenso neigt Rose zu eher stereotypen Protagonisten. Böse ist zumeist böse und die guten sind eindeutig voller Ehre, sozialem Gewissen und aufopferungsvoller Hinwendung zueinander. Ein wenig mehr Differenzierung, wie im Ansatz beim Hintermann der Anschläge hätte auch anderen der Personen gut zu Gesichte gestanden.

Alles in allem routinierte Unterhaltung, für Fans die Forstsetzung der Beziehungsgeschichte zwischen Stevie und Clay, ein verwickelter Fall aus der Vergangenheit und, bis auf einige Längen, mit Verve und Tempo erzählt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juni 2014
Acht Jahre ist es her, dass Detective Stevie Manzettis Mann und Sohn ermordet worden sind. Plötzlich gerät sie selbst ins Fadenkreuz. Zusammen mit ihrer Tochter Cordelia muss sie vor Heckenschützen flüchten und scheint an keinem Ort in Sicherheit zu sein. Glücklicherweise weicht der Privatermittler Clay Maynard nicht mehr von ihrer Seite, was nicht nur berufliche Gründe hat. Die Suche nach den Tätern beginnt und führt weit in die Vergangenheit hinein.

Dieser Thriller ist der erste Roman, den ich von Karen Rose gelesen habe. Die bisherigen Kritiken haben mich neugierig auf diesen Band gemacht. Gelungen finde ich die Fortsetzung der Cover, auf denen jeweils eine Rose zu sehen ist. Der Wiedererkennungswert ist dadurch sehr groß.

Überraschend war für mich der eher maskuline Schreibstil der Autorin. Schnelle kurze Sätze und knappe Dialoge lassen sich gut lesen, hinterlassen aber keinen bleibenden Eindruck. Die knapp 700 Seiten wären für die Handlung sicherlich nicht notwendig gewesen. Am Anfang verliert man leicht den Überblick. Eine Vielzahl von Personen taucht in der Handlung auf, wird namentlich genannt und verschwindet dann wieder in der Versenkung.
Mir kam es streckenweise so vor, als wenn ein amerikanischer Actionfilm an mir vorbeilaufen würde. Am Anfang gibt es fast in jedem Kapitel einen Toten. Statt ausgeprägter Schießereien, wäre mir etwas mehr Tiefgang wichtiger gewesen.

Als weiterer Erzählstrang wird die Geschichte von Sam Hudson eingebracht. Dieser wird mit Details aus seiner Vergangenheit konfrontiert, die acht Jahre zurückliegen. Ein damaliger Blackout läßt ihn nicht zur Ruhe kommmen. Unerwartete Hilfe bekommt er von einer Mitarbeiterin in der Gerichtsmedizin. Die Beziehung zwischen den Beiden wird langsam und glaubwürdig aufgebaut. Man möchte wissen, was damals wirklich passiert ist.

Wichtiger Bestandteil der Handlung ist auch die Liebesgeschichte zwischen Stevie und Clay. Diese steht unter keinem günstigen Stern, da beide ständig unter Beschuss stehen und um ihr Leben bangen. Das ständige Hin und Her zwischen den Beiden, von tief verliebt, bis beleidigend grob, ist sehr überzogen und unglaubwürdig.

Mir war der Thriller zu actionlastig und klischeehaft. Das mag aber auch daran liegen, dass ich ähnliche Filme nicht zu meinen Favoriten zähle.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. August 2014
Ohne Vorwissen aus vorhergehenden Büchern der Autorin kann diesem Krimi nicht gefolgt werden.
Die Geschichte ist wirr, die Hauptakteurin wirkt, trotz der zahlreichen Todesdrohungen, Schusswechsel in ihrem persönlichen Umfeld, überaus unsympathisch. Das liegt daran, dass immer tödliche Kollateralschäden entstehen. Wie krank ist das denn? Wer mag schon eine Heldin, wegen derer Profilierungssucht Unschuldige zu Schaden kommen? Zudem werden die Figuren schlecht beschrieben, Zusammenhänge erschliessen sich nur schwer. Die latente, schwülstige Begehrens-Erotik zwischen den Hauptfiguren ist nur peinlich. Ich habe das Buch weggelegt und Besseres gelesen: «Die Kairo-Affäre» von Olen Steinhauer und «Fette Ernte» von Ross Thomas: Optimale Kost für Fans intelligenter Krimis.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 10. September 2014
Karen Rose, Bestsellerautorin und unumstrittene „Queen of Ladythriller“, hat wieder zugeschlagen und nach „Todesherz“, „Todeskleid“ und „Todeskind“ mit „Todesschuss“ ihr Baltimore-Quartett vollendet.

Im Zentrum der Handlung stehen diesmal Detective Stevie Mazzetti sowie der Privatdetektiv Clay Maynard, die den Lesern bereits aus den Vorgängerbänden bekannt sind. Maynard möchte schon seit geraumer Zeit die Beziehung zu Stevie vertiefen, aber diese hat im Augenblick andere Probleme. Eigentlich hat sie geglaubt, sie hätte den gewaltsamen Tod von Mann und Sohn überwunden, die beide bei einem Schusswechsel auf offener Straße vor acht Jahren zufällig in die Schusslinien gerieten und ums Leben kamen.

Momentan treibt in Baltimore ein Scharfschütze sein Unwesen, und es ist mehr als offensichtlich, dass dieser nicht nur sie, sondern auch ihre kleine Tochter Cordelia im Visier hat. Sie zu schützen hat für Stevie oberste Priorität, weshalb sie auch Maynards Angebot annimmt, sie zu einem vermeintlich sicheren Unterschlupf zu bringen. Zurücklehnen und abwarten ist allerdings gegen ihre Natur, und so fragt sich Stevie, welche Motive ein Täter wohl hat, der das Leben eines Kindes opfern würde, nur damit er die Mutter trifft.

Unterstützt von Clay Maynard beginnt sie zu ermitteln und muss feststellen, dass es bei diesem aktuellen Fall eine Verbindung in die Vergangenheit gibt. Und was sie herausfindet, trifft sie bis ins Mark: der Tod ihres Mannes war alles andere als ein Zufall. Und alle Hinweise deuten darauf hin, dass es Kollegen gibt, die es mit der Ehrlichkeit nicht so genau nehmen, wenn es darum geht, sich die Taschen zu füllen…

Es ist eine Besonderheit der Autorin, dass sie bei ihren verschiedenen Reihen immer viele Figuren hat, die direkt oder indirekt in die Handlung involviert sind. Und so stellt sie, wie in dem aktuellen Thriller „Todesschuss“ eine bzw. zwei Personen ins Zentrum, denen in den Vorgängerbänden nur eine Nebenrolle zugeschrieben war. Das macht es für Einsteiger nicht immer ganz leicht, weil man mit deren Vorgeschichte nur bedingt vertraut ist.

Was mich aber von Buch zu Buch mehr stört, sind die ständig gleichen Klischees, die sie benutzt, um die Geschichte aufzubauen: wunderschöne Frauen in der Opferrolle und athletische Männer als strahlende Helden, die sich zwangsläufig zueinander hingezogen fühlen. Dann kommen Probleme auf, die Distanz schaffen. Aber zu guter Letzt findet dann doch jeder Topf seinen Deckel. Happy End und Klappe zu.

Das ist mir mittlerweile alles zu einfach, zu stereotyp und vorhersehbar, sodass ich für mich entschieden habe, dass der Abschluss der Baltimore-Reihe für mich der Abschied von Karen Roses Thrillern sein wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juli 2014
Klingt nach einem gut durchdachten Plan in einer vielversprechenden Story, oder? So soll es sein und so ist es:

Stevie Mazzetti fungiert derzeit als lebende Zielscheibe - warum und für wen auch immer. Als ihre Tochter in Gefahr gerät, ist Privatermittler Clay Maynard zur Stelle, wie eigentlich immer, wenn Stevie ihn braucht. Doch sie will ihn nicht, will ihn nicht brauchen. Nach schweren Schicksalsschlägen hat sie genug mit sich und der Polizeiarbeit zu tun. Doch sie muss auch an Cordelia denken - wo ist sie jetzt noch sicher? Aus Rücksicht auf ihre Tochter beschließt Stevie, Clay zu einem vermeintlich perfekt versteckten und gesicherten Ort zu folgen, die Ermittlungen stellt die ehrgeizige Polizistin aber nicht ein. Wer schießt auf sie, welcher Irre ist so skrupellos und würde eine 7-Jährige opfern, um an sie ranzukommen?

Karen Rose ist sich auch in "Todesschuss" treu geblieben, denn auch in diesem Thriller gibt es einen spannenden Krimiteil und eine schwierige Liebesgeschichte. So sind bisher alle ihre Bücher aufgebaut und vielleicht macht sie das auch aus. Dass immer dasselbe Muster bemüht wird, könnte zwar den einen oder anderen abschrecken, aber die Autorin hat auch nicht ohne Grund eine Vielzahl von treuen Fans - auch ich zähle mich definitiv dazu.

Die Protagonisten sind aus vorherigen Bänden bekannt, alle haben sie viel Schreckliches erlebt und gesehen, niemand führt ein langweiliges und alltägliches Leben, alle sind sympathisch und stecken voller Tatendrang, Kreativität und Ehrgeiz. An manchen Stellen kann man als "normaler Mensch" da mal eine kleine Krise kriegen, aber letztlich mag ich die von der Autorin erschaffenen Figuren sehr und finde es toll, dass alle immer wieder auftauchen und sich weiterentwickeln - sei es als Part des Teams oder nur am Rande, immer wieder wird der Leser mit Informationen zu diversen Personen gefüttert, die somit nie in Vergessenheit geraten und vielleicht im nächsten Buch schon wieder eine größere Rolle zugeschrieben bekommen.

Noch ein "ach wie typisch!"-Moment: Bei Rose wird nie an Leichen gespart und so ist es auch in diesem Fall, egal ob es um die Vergangenheit oder die Gegenwart geht. Für mich könnten auch ruhig mal ein paar weniger Leute ihr Leben lassen, aber wer weiß, ggf. macht das für manche ja auch den Reiz und das "es passiert was"-Gefühl aus. Für mich kam zu keinem Zeitpunkt das Gefühl auf, der Thriller würde an Schwung verlieren, im Gegenteil, in meinen Augen schafft Karen Rose es immer wieder, selbst im Wälzerformat nicht langatmig zu werden.

Der Fall an sich ist auch diesmal wieder sehr mitreißend, allerdings ist er auch sehr verworren und man kann bei den ganzen Attentaten, Verdächtigungen und Namen schon mal durcheinanderkommen. Der Verlauf und die Auflösung konnten mich aber auch hier wieder überzeugen. Es fällt schwer, das Buch beiseite zu legen, da man unbedingt wissen will, was jetzt wirklich Phase ist, wer hinter alldem steckt und wie die Guten die Bösen besiegen können. Dass es u.a. um korrupte Polizisten geht, hat mir gut gefallen, denn so sind die Guten nicht zwangsläufig nur gut, immer wieder werden leise Zweifel wach und man verdächtigt fleißig mit.

Auch die Lovestory ist wieder so gestaltet, dass man mitfiebern kann, bekanntlich läuft ja in dem Teil bei der Autorin nie etwas rund. Viele Stolpersteine und Missverständnisse wollen aus dem Weg geräumt werden, ehe sich die Auserwählten in einem prickelnden Happy End kriegen - oder ist es hier vielleicht doch mal ganz anders? Ich lasse das Buch wie es ist: typisch Karen-Rose-spannend. Lest selbst!

Von mir gibt es 4/5 Sterne und ich freue mich auf einen neuen Band!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juni 2014
Diesmal gerät Detective Stevie Mazzetti ins Visier eines Schützen. Oder sind es mehrere, die ihr so hartnäckig nach dem Leben trachten? Der Fall scheint kompliziert und reicht weit zurück in die Vergangenheit. Unterstützung in allen Lebenslage erhält sie von Privatermittler Clay Maynard, der schon lange ein Auge auf sie geworfen hat.

Nach dem Prolog ahnt der Leser, wo der Hase langläuft und spätestens nach ein paar weiteren Kapiteln weiß er es definitiv. Man muss aber noch weitere 700 Seiten lesen, bis es endlich auch die Protagonisten begriffen haben. Spannend ist das nicht. Dafür werden eine Menge Action und massenweise Tote geboten. Die können aber einen soliden Spannungsbogen nicht ersetzen und den habe ich schmerzlich vermisst.

Natürlich gibt es bei Karen Rose auch immer eine Lovestory, die einen großen Teil der Romans einnimmt. Leider konnte die mich auch nicht überzeugen. Mal will sie nicht, dann kann er nicht mehr – benehmen sich erwachsenen Menschen so? Ich hab da andere Erfahrungen und mich hat dieses Rumgezacker genervt.

Ebenfalls bei Karen Rose Usus, die Unmenge von Personen, die das Lesen nicht leichter machen. Zumal die meisten in der Handlung keine wirkliche Rolle spielen und die Geschichte nicht voran bringen. Ich habe ständig zurückblättern müssen, bis ich bemerkt habe, dass es ganz am Ende des Buches ein Personenverzeichnis gibt. Das hat sich ein schlauer Kopf ausgedacht, oder einer, der das ewige Blättern leid war.

Einen Erzählstrang gibt es aber, der mir wirklich gut gefallen hat. Sam Hudson und seine Suche nach den Wahrheiten seiner Vergangenheit. Das ist überzeugend und spannend erzählt. Auch die zarten Bande, die er dabei knüpft sind glaubhaft. Sam und seine Freundin waren mein Lichtblick in einem Buch, das mich intellektuell unterfordert hat und über dem ich mehrmals sanft entschlummert bin.

Trotzdem wird auch Todesschuss – wie seine Vorgänger – bestimmt begeisterte Leser finden. Ich gehöre leider nicht dazu.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2015
Ich mag Karen Rose eigentlich sehr gern und habe auch die vorrangegangen Bücher gelesen. Aber in diesem geht es hauptsächlich um Clay. Clay, Clay und warum sie nicht mit ihm zusammen sein kann, was aber kaum nachvollziehbar ist. Ihr Mann ist seit Acht Jahren tot und man kann schließlich nie wissen ob eine Beziehung für ewig hält. Ihrer (traumatisierten) Tochter tut Clay meht als gut... Jedenfalls geht es um Clay der sie will und sie, die ihn auch will, aber keine Beziehung eingehen will, da er ja irgendwann mal gehen könnte. Und das wird ständig in den Vordergrund gemogelt. Echte Spannung kann da leider nicht aufkommen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juni 2014
Was für ein Thriller! Da ich ja eine begeisterte Leserin von Karen Rose bin, freute ich mich schon sehr auf den neuen Thriller. Und ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Dieser rasante Thriller ist unglaublich fesselnd! Detektive Stevie Mazzetti und Privatermittler Clay Mynard sind auch diesmal wieder die Hauptcharaktere. Rasant und spannungsgeladen geschrieben, jede Seite ein Genuss! Bis zur letzten Seite kann Karen Rose die Spannung aufrechterhalten und hat mich voll in ihren Bann gezogen! Die polizeilichen Ermittlungen und die psychologische Seite kommen genauso gut zur Geltung wie ein Hauch von Leidenschaft! Ich gebe für diesen Titel meine absolute Kaufempfehlung ab! Wenn es Ihnen so wie mir geht, können auch Sie das Buch bis zur letzten Seite einfach nicht aus der Hand legen! Großartig!
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. August 2014
Stevie Mazetti ist Polizistin aus Leidenschaft und schon aus den früheren Büchern von Karen Rose bekannt. Nun steht sie im Mittelpunkt des tödlichen Geschehens.

Zum Inhalt
Stevie Mazetti ist Polizistin aus Leidenschaft. Dass sie jahrelang nicht gemerkt hat, dass ihr Partner Silas korrupt war, macht ihr schwer zu schaffen. Deswegen rollt sie auch die Fälle auf, die Silas bearbeitet hat und wird so zur Zielscheibe von Leuten, denen das gar nicht passt...Das Schlimme: Auch ihre kleine Tochter Cordelia wird zur Zielscheibe!
Clay Maynard kann es nicht fassen: Stevie und ihre Tochter, die ihm beide ans Herz gewachsen sind, sind in großer Gefahr. Der Sicherheitsexperte zögert keine Sekunde, die beiden zu beschützen. Doch hat er auch eine Chance Stevies Herz zu erobern, nachdem sie vor 8 Jahren auf fürchterliche Weise ihren Mann und ihren kleinen Sohn verlor?

Meine Meinung:
Karen Rose beweist mit Todesschuss erneut, dass sie die Meisterin des Romantic Thrills ist! Steve Mazetti war mir schon in den vorherigen Bänden sehr sympathisch. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, ist sehr loyal und liebt ihre Tochter über alles. Nur in der Liebe hat sie kein glückliches Händchen, denn nach dem Mord an ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn hat sie sich auf keine Beziehung mehr eingelassen.

Clay ist bis über beide Ohren in Stevie verliebt und auch Cordelia hat er ins Herz geschlossen. Diese tat mir so Leid, weil sie ein Trauma davon getragen (Ereignisse Vorgängerband) und unter schlimmen Alpträumen leidet. Doch Clay kann sie beruhigen und man merkt mit jedem Wort, dass er sie liebt, als wenn sie seine eigene Tochter wäre.

Die Story beginnt gleich sehr explosiv, weil Schüsse auf Stevie und ihre Freundin abgegeben werden, die für einige andere tödlich enden. Schon bald stellt sich heraus, dass Stevie das Ziel verschiedener Personen ist und dass auch die kleine Cordelia in Gefahr ist. Das bringt Stevie an den Rand ihrer Belastungsgrenze doch Clay und auch viele Freunde stehen ihr zur Seite.
Das komplexe Netz, welches Karen Rose hier entwickelt, fand ich einfach nur genial und nur langsam enthüllt die Autorin die Fakten und Ereignisse, die zur jetzigen Situation geführt haben. Wer der Haupttäter ist, wird zwar dem Leser schon recht früh enthüllt, das nimmt der Geschichte jedoch keineswegs die Spannung.

Ich bin wirklich sehr begeistert. Auf den knapp 800 Seiten hat sich die Geschichte zu keiner Zeit gezogen oder wurde langweilig. DieLiebesgeschichte und die Gefühle zwischen Clay und Stevie bekommen gut eingewebte Szenen und ergänzen den Thriller-Anteil perfekt.

Fazit:
Todesschuss von Karen Rose spannt ein komplexes Netz um die loyale und liebenswerte Polizistin Stevie Mazetti, die in höchste Gefahr gerät. Ihr zur Seite steht u.a. der Sicherheitsexperte Clay Maynard, welcher mit seinen Gefühlen für Stevie die Geschichte mit einer perfekten Dosis Romantik ergänzt.
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