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5.0 von 5 Sternen Genauso fantastisch, gruselig, brutal und blutig wie der Kinderdieb *___* Toll!
Die Geschichte:
Jesse ist ein mittelloser Musiker, der in einem Bungalow haust und dessen Ehe vor dem Aus steht. Während seine Frau und seine kleine Tochter Abigail bei dem neuen Freund seiner Frau ihr Weihnachtsfest feiern ist er nicht einmal in der Lage seiner Kleinen das eine Spielzeug zu kaufen, dass sie sich von ihm gewünscht hat. Ihr Vater wird sie...
Vor 15 Monaten von my.written.heartbeat veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Schwer zu bewerten
Es ist nicht so, dass der Roman schlecht ist, aber irgendwie will sich bei mir nicht dasselbe fesselnde Gefühl breit machen, wie bei BROMs Kinderdieb.
Während man beim Kinderdieb sich mit einer der ganzen Figuren identifizieren konnte, habe ich hier wirklich Probleme gehabt mich in die Geschichte einzuleben. Man hat das Gefühl zwar Teil von Krampus...
Vor 14 Monaten von Heero Maxwell veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genauso fantastisch, gruselig, brutal und blutig wie der Kinderdieb *___* Toll!, 16. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Krampus: Roman (Kindle Edition)
Die Geschichte:
Jesse ist ein mittelloser Musiker, der in einem Bungalow haust und dessen Ehe vor dem Aus steht. Während seine Frau und seine kleine Tochter Abigail bei dem neuen Freund seiner Frau ihr Weihnachtsfest feiern ist er nicht einmal in der Lage seiner Kleinen das eine Spielzeug zu kaufen, dass sie sich von ihm gewünscht hat. Ihr Vater wird sie also wiedermal enttäuschen. Zu Heiligabend beobachtet er plötzlich wie ein fliegender Schlitten und ein Mann, der aussieht wie der Weihnachtsmann, von ein paar finsteren Gestalten attackiert wird. Dabei verliert er etwas, dass Jesses Dach durchschlägt und auf seinem Bett landet. Es handelt sich dabei um einen Sack und der junge Mann merkt schnell das dieser Sack sämtliches Spielzeug, das man sich wünscht hervor zaubern kann. Abigails Weihnachten ist gerettet, aber Jesse ahnt nicht, wer alles hinter dem Sack her ist. Während der Weihnachtsmann sein wichtigstes Werkzeug zurück will und dabei nicht annähern so zimperlich vor geht, wie man sich vielleicht denken würde, sitzt Krampus, der Herr der Julzeit in seinem Exil in einer Höhle und kann nur durch den Sack befreit werden. Jesse gerät an Krampus und seine finsteren Diener und wird Teil eines gefährlichen Kampfes. Denn Krampus ist voller Hass gegen den Weihnachtsmann, der ihn vor Jahrhunderten eingesperrt und seiner Julzeit beraubt hatte.

Der Autor:
Gerald Brom benutzt als Künstlernamen eigentlich nur seinen Nachnamen. Er stammt aus der USA und arbeitet seit seinem 21 Lebensjahr als Illustrator, unter anderem auch für große Firmen wie Coca Cola. Er hat zwei Söhne und ist verheiratet. Ebenfalls auf Deutsch erschienen ist bis jetzt nur das Buch „der Kinderdieb“. Auf seiner Homepage bekommt ihr einen guten ersten Eindruck seines Zeichenstils.

Meine Meinung:
Schon der Kinderdieb hatte mich damals total begeistert, weshalb ich sofort Feuer und Flamme war, als ich feststellen durfte, dass ein neues Werk „Broms“ ins Deutsche übersetzt worden ist. Meine Erwartungen waren also riesengroß und wurden jedoch, wie durch ein Wunder, trotzdem nicht enttäuscht. „Krampus“ hat viele Gemeinsamkeiten mit dem Kinderdieb, unterscheidet sich aber auch in sehr vielen Punkten davon. In beiden Fällen hat sich Brom einer bekannten Thematik bedient und sie vollkommen unverblümt und verzerrt wiedergegeben. Während im ersten Buch die Geschichte Peter Pans neu erfunden wurde, dienten Brom nun die alten Sagen um Krampus und das Julfest als Inspiration. Wieder ist das Buch voll von schwarz-weiß Illustrationen und im Mittelteil befinden sich farbige Bilder auf Hochglanzpapier. Broms Zeichenstil ist genauso düster, wie seine Geschichten. Ich persönlich liebe das. Ich muss euch aber darauf hinweisen, dass das vielleicht nicht für jeden etwas ist. Brom ist bekannt für seinen sehr grausamen und blutigen Schreibstil. Wäre das ein Film, wäre er wohl ab 18. (Oder direkt in Deutschland verboten...) Ich würde das Buch niemandem unter 16 ans Herz legen, jünger als 14 solltet ihr aber wirklich nicht sein. Das Buch ist dieses mal auch überhaupt nicht für Jugendliche ausgelegt. Während die Protagonisten im „Kinderdieb“ so ziemlich alle unter 18 sind, ist der Protagonist hier bereits Mitte zwanzig und Vater.

Jesse ist ein enorm untypischer Charakter. Er ist eigentlich der totaler Versager, kann sich nicht durchsetzten und kriegt sein Leben nicht in den Griff. Er trinkt zu viel Alkohol, traut sich nicht seine Songs vor Fremden zu singen, weshalb er immer nur irgendwelche Coversongs in heruntergekommen Bars spielt. Geld hat er nur dann, wenn er irgendwelche zwielichtigen Aufträge für die Gangster der Stadt erledigt. Obwohl er immer noch verheiratet ist, lebt sein Frau längst bei ihrem neuen Freund, einem A... von Polizist, der seine Position nutzt um den Verbrechern der Stadt den Rücken frei zu halten. Das einzig Positive in seinem Leben ist Abigail und die enttäuscht er am laufenden Band.

Als er dann an Krampus und seine Diener/Sklaven, die Belznickel trifft ändert sich sein Leben enorm. Krampus ist diese Sorte Charakter, der einem als der Gute verkauft wird, man sich aber ständig denkt „der hat ne leichte Wahrnehmungsstörrung“. Wahrscheinlich fällt es mir einfach sehr schwer den Weihnachtsmann als böse zu betrachten. Bis zum Ende war ich da auch absolut nicht überzeugt. Krampus ist nicht „gut“ oder „böse“. Er ist voll von Rache, tötet ohne mit der Wimper zu zucken alle, die ihm nicht den verdienten Respekt entgegen bringen. Sein Julfest will er eigentlich nur zurück, um wieder als der Herr des Julfest angebetet zu werden. War er mir sympathisch? Ja, ehrlich gesagt war er das trotzdem. Ich kann schwer erklären wieso, aber er ist ein sehr gut durchdachter Charakter. Er ist der Meinung die Erde braucht das Julfest um wiedergeboren zu werden und er ist entsetzt als er sieht, was die Menschheit in seiner Abwesenheit mit der Natur angerichtet hat.

Mit den Belznickel sieht es ähnlich aus. Sie waren alle mal ganz normale Menschen, stammen aus verschiedenen Zeiten und sind durch Krampus Blut an ihn gebunden. Da wären Indianer, die ihm dienen, weil die den Herrn der Julzeit noch immer verehren. Dann wären da auch die Belznickel die ihm dienen MÜSSEN und alles andere lieber tun würden und dann ist da noch Isabel. Eine junge Frau, die sich tatsächlich auch um Krampus sorgt und schnell zu einer meiner Lieblingscharaktere wurde.

Das ganze Buch ist einzigartig. Natürlich war es etwas seltsam im September über die Weihnachtszeit zu lesen, aber gestört hat mich das trotzdem nicht wirklich. Gerade jetzt kommt ja bald wieder die Adventszeit. Ich fand die Geschichte furchtbar fesselnd, interessant und mitreißend. Jesse kämpft in diesem Buch nicht nur für das Julfest, sondern auch um seine Frau und seine Tochter. Die Charaktere sind allesamt überzeugend und außergewöhnlich. Die Geschichte übertrifft sich was Genialität, aber auch Brutalität, angeht, immer wieder selbst, zusammen mit der einzigartigen Gestaltung gemessen, vergebe ich volle Punktzahl.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ho Ho Ho!, 3. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Krampus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Über die Schwierigkeiten der kalauerbasierten Rezension

Brom - das wäre so eine schöne Vorlage gewesen. Bei "Eragon" klappte das wunderbar.
Da saß der Gag mit dem Schlafmittel präzis und der gräzistische Nachschlag mit "bromos"
schickte ihn endgültig auf die Bretter. Leider, oder besser zum Glück, ist dies Buch
sensationell gut. Die Neuinterpretation der Mythologie paßt genau. Die Bösewichter (mehr
oder weniger alle Figuren :-) sind genau gezeichnet und dazu nicht blöd. Das Ende ist
hoffnungsvoll-deprimierend. Wenn ich überhaupt was zu quengeln hätte: Perchta hätte
ruhig etwas mehr Rolle abkriegen können. Und der Mensch kann auch noch zeichnen.
Neid, Neid, Neid :-)
"Der Kinderdieb" ist jetzt natürlich sofort auf meiner Hotlist - wenn der noch besser ist,
wie hier behauptet, muß ich irgendwie einen sechsten Stern reinschummeln, denn schon
hier gebe ich *****.
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5.0 von 5 Sternen Eine schaurige Weihnachtsgeschichte, 4. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krampus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Bei "Krampus" handelt es sich um ein düsteres Weihnachts, oder besser gesagt ein "Anti-Weihnachtsmärchen"!
Und so ist auch die Buchaufmachung. Es kommt einem vor als hält man ein altes Weihnachtsmärchenbuch inder Hand,
was Großeltern ihren Enkeln an einem kalten Winterabend vorlesern. In der Mitte findet man 8 tolle, kolorierte Zeichnungen
der Hauptfiguren und auch am Anfang jedes Kapitels hat der Autor seine "wirklich fantastische" Künstler-Note miteinbezogen.
Das verleiht dem Buch einen tollen Charm.

Es ist eine Horrorgeschichte mit Fantasie und schwarzem Humor und kann sich mit Weihnachtsgruselmärchen wie
z.B. A Christmas Carol oder Nightmare Before Christmas messen. Die Geschichte ist wirklich toll und verdient es meiner Meinung nach sogar, dass das Buch eines Tages verfilmt werden sollte.

Story (VORSICHT, SPOILER!):
Vor langer Zeit war Krampus der Herr und Hüter der "Julzeit" und wurde von aller Welt wie ein Gott veehrt.
Doch eines Tages kam der Weihnachtsmann und verbannte Krampus in eine dunkle Höhle in den Wäldern und
Bergen von West-Virginia, in der neuen Welt. So musste Krampus mitansehen, wie der Weihnachtsmann seinen Platz einnahm
und schließlich die Julzeit durch das heut bekannte "Weihnachtsfest" ersetzte. Krampuis geriet in Vergessenheit und die Jahrhunderte vergingen...bis zur heutigen Zeit.

Am Weihnachtsabend fällt dem vom Pech verfolgten Musiker "Jesse" der Sack des Weihnachtsmanns in die Hände. Dieser
Sack ist der Schlüssel zu Krampus Befreiung und Rückkehr. Nicht genug dass Jesse Probleme mit Gangstern hat, welche seine Frau und Tochter bedrohen...nun wird er auch noch vom Weihnachtsmann verfolgt und von Krampus Handlangern den Belznickeln entführt und muss dem Herrn der Julzeit dabei helfen, seinen Platz auf dieser Welt wieder einzunehmen und Rache am Nikolaus zu nehmen...

Somit beginnt für den Leser ein dunkler, kalter und bösartiger Heilig Abend, mit vielen skurillen Gestalten, Helden, Bösewichten und Ungeheuern. Doch es ist nicht etwa so als kann man die Figuren in Schubladen stecken. Jeder Charakter hat eine böser, sowie eine gute und tragische Seite und man entwickelt für jede Figur eine gewisse Sympatie.
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5.0 von 5 Sternen Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken, 11. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Krampus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wie wahrscheinlich sehr viele, wenn nicht sogar alle Buchmenschen leide auch ich an dem unheilbaren Spontanis Buchkaufylococcus-Virus. Daher habe ich mir Ende letzter Woche auch diesen Roman gekauft. Das Cover sieht einfach nur genial aus und der Klappentext klang nach einer verdammt düsteren und spannenden Geschichte.
Die Figur des Krampus kannte ich bis dato noch gar nicht, aber mein Freund Google, hat mir dann schnell erklärt dass es sich bei diesem Wesen um eine Figur handelt, die etwa Knecht Ruprecht gleichkommt, was mir dann auch erklärte warum ein ziemlich muskulöser Nikolaus hinten auf dem Buch drauf ist.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es passiert so viel in dem Buch, so viele Handlungsstränge die letztlich zu einem zusammenlaufen, da fällt es mir schwer den richtigen Ansatz zu finden.
Vor allem da ich jetzt nicht die ganze Geschichte zusammenfassen will xD

Jesse ist 26, hat eine kleine Tochter, lebt von seiner Frau getrennt und ist ein Versager wie er im Buche steht. Bis ihm eines Abends der Sack des Weihnachtsmannes in die Hände fällt, von da an wird Jesse von Sankt Nikolaus Schergen aber auch von den Belznickeln gejagt die alle den Sack in die Finger bekommen wollen. Nebenbei muss sich Jesse auch noch mit dem korrupten Polizisten Dillard (der nun mit Jesses Frau Linda zusammen ist) und einem Gangsterboss herumschlagen, der von allen nur Der General genannt wird.

Die Belznickel sind es letztlich die Jesse schnappen und zu ihrem Herren bringen.
Krampus Herr der Julzeit wird seit 500 Jahren in einer Höhle gefangen gehalten und dürstet nach Rache. Rache an Sankt Nikolaus, der ihn verraten und bestohlen hat.

Ich weiß das klingt total strange, Knecht Ruprecht und der Weihnachtsmann liefern sich ein Rache-Duell á la Kill Bill, aber vertraut mir diese Geschichte ist der Hammer!

Brom verwebt hier Stoffe aus der nordischen Mythologie mit urbanen Legenden. So ist Sankt Nikolaus nicht bloß ein Heiliger sonder der wiederauferstandene Gott, Baldr. Der Sack des Weihnachtsmanns gehört ursprünglich dem diebischen Gott Loki, und auch Odins Rabe Hugin und Munin sowie seine Wölfe Geri und Freki haben ihren Auftritt.

Richtig begeistert hat mich vor allem die Atmosphäre dieses Buches. Der Autor schaft es mit wenigen Worten Krampus und dessen erdverbundene, wilde Art glaubhaft und anschaulich zu beschreiben. Aber auch Sankt Nikolaus der Antagonist wird überzeugend dargestellt sodass ich mir nicht sicher war, ob und wer von den beiden denn letztlich der eigentliche Bösewicht in dieser Geschichte ist.

Vollends überzeugt haben mich aber die Charaktere, ob Jesse, Krampus, die Belznickel wie Isabel, Vernon, Nipi und Wipi. Dillard, der General oder auch Linda alle habe ich gemocht.
Tragend sind hier aber Jesse und Krampus. Jesse muss ziemlich viel einstecken, so werden ihm im Verlauf der Geschichte nicht nur die Hände gebrochen, er macht dank des Generals auch ziemlich enge Bekanntschaft mit einer Nagelpistole. Krampus mochte ich von allen eigentlich am meisten. Vor allem weil er nicht nur ein wilder, ziemlich brutaler Gott ist sondern auch weil er mit sich selbst hadert. Daran zweifel ob er nach all der Zeit überhaupt noch einen Platz in der Welt hat, die inzwischen von Menschen bewohnt wird die ihre Verbindung zu der Erde und ihren Geistern verloren hat, und sich stattdessen mit Drogen das Hirn zerpflückt und die Erde wegen ihrer Rohstoffe ausbeutet.

Ich kann dieses Buch eigentlich nur jedem empfehlen. Wer auf Urban Fantasy steht und mal abseits von Vampiren Werwölfen ect. fischen will der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Die Charakter sind super, die Geschichte ist sehr blutig, düster, atmosphärisch und super spannend. Für mich der beste Spotankauf den ich jemals getätigt habe!
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5.0 von 5 Sternen einfach nur gut, 21. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krampus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich möchte mich heute kurz halten.

Leute,
kauft dieses Buch,
lasst euch in seinen Bann ziehen
und dankt dem Autoren das er es geschafft hat ein so tolles Buch zu erschaffen.
Auf die Geschichte gehe ich nicht weiter ein,
da meine Vorredner das schon zu genüg getan haben.

Noch nie was das böse so sympathisch.
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3.0 von 5 Sternen Schwer zu bewerten, 24. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krampus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es ist nicht so, dass der Roman schlecht ist, aber irgendwie will sich bei mir nicht dasselbe fesselnde Gefühl breit machen, wie bei BROMs Kinderdieb.
Während man beim Kinderdieb sich mit einer der ganzen Figuren identifizieren konnte, habe ich hier wirklich Probleme gehabt mich in die Geschichte einzuleben. Man hat das Gefühl zwar Teil von Krampus Gruppe zu sein, aber eher als Zuschauer ohne ganz einbezogen zu sein. Jedes Mal, wenn man denkt - Jetzt muss eine Höhepunkt oder Kampf kommen, klingt das Gefühl auf der nächsten Seite ganz einfach ab. Der Große Kampf, der sich kurz vor Schluss andeutet ist ziemlich rasch vorbei und hinterlässt ein faden Geschmack.

Die ersten Kapitel gaben mir das Gefühl in eine Weihnachtsgeschichte zu stürzen, die sich den keltisch/germanischen Hintergrund näher miteinbezieht - was mich natürlich erfreute, da ich genau das auch an dem Kinderdieb so gemocht habe - Als die Namen von Geeri und Freki, sowie Hugin und Mugin schlug mein Herz Purzelbäume und ich bereitete mich auf eine Geschichte ala Kinderdieb vor - besonders deswegen, weil es der Weihnachtsmann war, der die Tiere rief.
Aber das war es auch schon an Euphorie, die Tierchen werden recht schnell zu einer Nebensache.
Im Grunde behandelt das Buch den Wandel der Zeiten und wie schnell sich Kulturen und Religionen verändern, bzw. vergessen werden - mit dem Vergessen tritt auch die Entmachtung des jeweiligen Gottes ein...irgendwoher kommt mir das bekannt vor, ich kann es nur gerade nicht zuordnen.

Der Roman Krampus sollte auf keinen Fall mit dem Kinderdieb verglichen werden, denn dann wird man nur - so wie ich - enttäuscht. Wer offen an das Buch herangeht, wird einen spannenden Roman finden, der die Realität mit dem Phantastischen wunderbar in Einklang bekommt.
Negativ bewerte ich die andauernden Anspielungen zu einem furiosen Kampf, der am Ende eher mikrig war. Mein zweiter Kritikpunkt betrifft das Ende. Während ich beim Kinderdieb einfach nur dachte "Verdammt! Warum muss der sterben, kann nicht irgendeinanderer Idiot sterben." hin zu "Ja, eigentlich musste er sterben, sonst würde Peter Pan das nie verstehen.", ist es hier eher vorhersehbar. Ich hätte mir ein ähnliches Ende gewünscht....nun ja, irgendwie ist es auch ähnlich...oder doch nicht?
Genau das ist das Problem, wenn man das Buch gelesen hat bleibt man irgendwie "leer" zurück, während man beim Kinderdieb vollgeladen mit Emotionen das Buch schloss und sich im nächsten Augenblick wünschte es erneut zu lesen.

Ich rate auf keinen Fall ab von diesem Buch, es liest sich sehr gut und ich werde mir auch weiterhin Bücher von BROM kaufen, da sie sich wirklich flüssig lesen lassen...aber vielleicht liegt das Problem bei diesem Roman darin, dass es zu typisch kleinstadt-amerikanisch ist? Der korrupte Sheriff, der sich mit der Mafia einlässt, Morde die Vertuscht werden und Willkür des örtlichen Sheriffs.
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5.0 von 5 Sternen Genial !!!, 13. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krampus: Roman (Gebundene Ausgabe)
ich bin nicht der große Leser - aber dieses Buch hat es in sich!
Es ist sehr spannend mit der ständigen Frage im Kopf wie mit all den verschiedenen Akteuren weitergeht. Es ist nicht absehbar welche Wandlungen es im Buch gibt - es wurde nichts unnötig in die länge gezogen und nicht zu knapp beschrieben - man hat ein sehr lebhaftes Bild beim Lesen im kopf.
Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich darauf einlassen kann sich in eine Welt zu begeben die uns fremd zu sein scheint ohne gänzlich weltfern zu wirken. Die Verbindung zwischen Realität und Fiktion ist gut gelungen. Am Ende bleibt die Frage ob es Fiktion ist oder ob allles doch auch Realität sein könnte ?! eine Frage des Glaubens. Unbedingt zu empfehlen.
Das Thema um den wahren Krampus hat sowieso was ;-)
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5.0 von 5 Sternen Kunst in Wort und Illustration..., 26. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Krampus: Roman (Gebundene Ausgabe)
In Brom's Büchern liest man nicht, man lebt und fühlt die Erzählung... es ist nicht nur eine Story,es spiegelt die menschliche Seele in ihren vielseitigen Facetten. Der Autor schafft es, jede beteiligte Figur als Individuum mit guten und weniger guten Eigenschaften darzustellen, so empfindet man nicht nur mit den Protagonisten, man fiebert von Kapitel zu Kapitel...und der Leser entscheidet selbst wer seine Sympathie erhält.
Die Illustrationen sind ein Extra, auf das der Autor hoffentlich auch in folgenden Büchern nicht verzichtet.
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4.0 von 5 Sternen Krampus, 5. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Krampus: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Sankt Nikolaus…
Der Geschmack deines Namens auf der Zunge ist mir zuwider. Er ist so sauer, dass ich speien muss, wenn ich ihn ausspreche. […] Dieser Name ist eine Lüge, genau wie du, genau wie dein verdrehtes Weihnachtsfest. […] Ich, Krampus, Herr der Julzeit, Sohn des Hel, aus dem Geschlecht des großen Loki, schwöre hiermit, dass ich dir die Lügenzunge aus dem Mund schneiden werde […].“ (S. 7-8)

Nach dem großen Erfolg „Der Kinderdieb“ ist „Krampus“ BROMS zweiter Roman in deutscher Sprache. Anfang September dieses Jahres erschien das Buch im Knaur Verlag und weckte beim Leser große Erwartungen. Kommt „Krampus“ an „Der Kinderdieb“ heran? Ist das Buch genauso düster und brutal?

Lange Zeit war Krampus der Herr des heidnischen Julfestes gewesen, bis Nikolaus kam und ihn infolge eines Konflikts einsperrte. Verbannt aus der Götterwelt und eingesperrt in einer Höhle in der Welt der Menschen, musste er mit ansehen, wie der Bekanntheitsgrad des Nikolaus immer höher wurde. Über Jahrhunderte verbreitete sich das Weihnachtsfest mit dem damit verbundenen Christentum so weit, dass das Julfest in Vergessenheit geriet. Doch nun findet Krampus einen Weg aus der Verbannung und schwört Rache…
Jessi, ein Musiker, der verlassen von Frau und Kind in einem Wohnwagen lebt, findet den Sack des Nikolaus. Schnell findet er heraus, dass es sich bei dem Sack um keinen einfachen handelt. Denn jedes Mal, wenn er sich etwas Bestimmtes wünscht und in den Sack hineingreift, zieht er genau diesen Gegenstand heraus – allerdings ist alles nur Spielzeug. Krampus jedoch kennt die nötigen, magischen Tricks, die einem ermöglichen, den Sack richtig zu nutzen. Als er erfährt, dass der Sack in der Menschenwelt aufgetaucht ist, schickt er seine Helfer, die Belznickel, um Jesse zu holen. Anfangs noch abgeschreckt, weigert sich Jesse Krampus zu helfen, bis eine Begebenheit ihn mehr oder minder dazu zwingt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu Nikolaus, um sich zu rächen.
Größtenteils wird aus Jesses Sicht erzählt, die Perspektive wechselt jedoch immer wieder zu Krampus und Nikolaus. Auf diese Weise erfährt der Leser über die Pläne des jeweils anderen, was oftmals für Spannung sorgt. Wichtig ist neben dem Konflikt zwischen Krampus und Nikolaus die geschilderte Sicht von Dillard, dem neuen Lebensgefährten von Jesses Frau. Somit kann sich der Leser selbst ein Urteil bilden, ob etwas an den Behauptungen, Dillard hätte seine Exfrau ermordet, dran ist…
Die Absichten der Protagonisten sind oftmals leicht überschaubar. Jesse möchte seine Frau überzeugen, ihm eine letzte Chance zu geben. Dillard setzt alles in Bewegung, um Jesse von ihr fernzuhalten. Krampus will Nikolaus vernichten und das Julfest auferstehen lassen. Die Belznickel, die an Krampus‘ Seite sind und gezwungen sind, seine Befehle ausführen, weil er sie mit einem Fluch belegt hat, wollen ihre Freiheit. Und der Nikolaus will sein Weihnachtsfest erhalten.
Wie aber sollen die Konflikte nun gelöst werden? Wer „Der Kinderdieb“ bereits gelesen hat, wird es sich denken können: mit Gewalt. Doch dieser Roman ist längst nicht so brutal wie der Vorgänger. Auch wenn Knochen gebrochen werden und sehr viel Blut fließt, kommt „Krampus“ an die Brutalität des „Kinderdiebs“ nicht heran; was für den ein oder anderen Leser wohl kaum ein Problem darstellen könnte.

Auch in diesem Roman finden sich zu fast jedem Kapitel Illustrationen von BROM. Dargestellt werden Wesen, die man aus der germanischen Mythologie in ähnlicher Weise kennt. Dazu gehören Geri und Freki, die Wölfe Odins, wie auch seine Raben Hugin und Munin. Weiterhin treten Tanngrisnir und Tanngnost, die Ziegenböcke, die Thors Streitwagen über den Himmel zogen, in der Geschichte auf. Perchta, eine Hexe, die in Bayern und Österreich umherwanderte und Kinder belohnte oder bestrafe, je nachdem, ob sie voriges Jahr artig gewesen sind oder nicht.
Ähnlich handelt auch Krampus. Er erwartet, dass die Menschen ihre Verehrung zum Ausdruck bringen, indem sie ihre Schuhe auf die Treppe stellen und eine kleine Gabe oder Leckereien für ihn hineinlegen. Dann würde Krampus ihnen eine Goldmünze hinterlassen. Sollte dies aber nicht der Fall sein, würde er die Kinder in seinen Sack stecken und sie blutig schlagen…

Der Glaube an Weihnachten, das Julfest, an Gott (der in diesem Roman übrigens weiblich ist) und die Christianisierung sind die Kernpunkte dieses Romans. Immer wieder wird das Christentum und der angebliche „Wille Gottes“ thematisiert und kritisiert. Trotz allem hat Krampus seinen Glauben an das Julfest, an sich und seine Träume nicht verloren.
„Deine Träume sind dein Geist, deine Seele, und ohne sie bist du tot. Du musst deine Träume bewachen. Immer. Sonst stiehlt sie dir jemand. Ich weiß, was es bedeutet, wenn jemand die Träume stiehlt. Ich weiß, was es bedeutet, tot zu sein.“ (S. 166)

Alexa
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5.0 von 5 Sternen Eine schrecklich/schöne Wintergeschichte die definitiv nichts für schwache Nerven ist!, 21. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Krampus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Beschreibung

Krampus war einst der gefeierte Herr des heidnischen Julfestes, bis er dem christlichen Weihnachtsfest und vor allem dem Weihnachtsmann zum Opfer fiel. Vollkommen entmachtet und in eine dunkle Höhle verbannt musste Krampus erfahren wie sich die Menschen dem Julfest abwandten und das glizernde Weihnachtsfest zum Höhepunkt des Jahres wurde. Doch Krampus wäre nicht Krampus wenn er sich nicht zum Ziel gesetzt hätte Rache zu üben und das Julfest neu aufleben zu lassen.

Gemeinsam mit seinen Sklaven den Belznickel und mit der Hilfe des mittellosen Musikers Jesse, dem zufällig der Schlüssel zur Erlösung in den Schoß fällt, kämpft sich Krampus zurück in die Freiheit. Sein Ziel: den Weihnachtsmann zur Strecke zu bringen dicht vor Augen…

Meine Meinung

Die dunkle Fantasygeschichte “Krampus” von Brom ist genau das richtige für die düstere und kalte Jahreszeit. In eine Decke gekuschelt lässt es sich gut über mythische Wesen und grauenvolle Zeiten lesen!

Nachdem ich von Broms Werk “Der Kinderdieb” schon so begeistert war, konnte mich “Krampus” noch einmal etwas mehr beeindrucken. Die Zeichnungen von Brom fügen sich wunderbar in die Geschichte ein, ja man könnte fast sagen sie seien das Herz der Geschichte. Es werden die handelnden Charaktere wiedergegeben und ich muss sagen diese wurden ziemlich gut getroffen. Genau so habe ich mir die Gestalt von Krampus und dem Weihnachtsmann sowie Jesse und die Belznickel vorgestellt.

Die Geschichte spinnt sich aus verschiedenen Handlungssträngen zusammen. Zum einen lernen wir die “wahre” Herkunft des Weihnachtsmannes kennen (der eigentlich Baldr ist) und zum anderen erfahren wir vom Julfest und seinem Herrn Krampus.

Dann ist da auch noch der mittellose und alkoholabhängige Musiker Jesse, der sein Leben in einem heruntergekommenen Wohnwagen fristet und alles dafür tun würde um seine Frau sowie seine kleine Tochter Abigail zurück zu gewinnen. Als ihm unverhofft der Sack des Weihnachtsmannes, der eigentlich Krampus gehört, in den Schoß fällt verändert sich sein Leben schlagartig.

Während Jesse versucht sich aus seiner schier ausweglosen Situation zu befreien kämft Krampus ebenfalls um seine Freiheit. Durch eine Fügung des Schicksals begegnen sie sich und obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten keimt eine skurrile Freundschaft zwischen ihnen auf. Nach dem Motto “Eine Hand wäscht die Andere” arbeiten sie von nun an zusammen.

Leser mit schwachen Nerven rate ich von dieser Lektüre ab, da es zeitweise ziemlich blütrünstig zugeht!

Bei den Protagonisten der Geschichte hat Brom eine Glanzleistung hingelegt. Jeder Protagonist hat eine ganz besondere Persönlichkeit, manche von ihnen kann man auf Anhieb lieben, andere sind einem sofort zuwider und an Krampus werden sich wohl die Geister scheiden. Ich für meinen Teil muss gestehen, dass ich Krampus trotz seiner gewalttätigen Ader und seiner biederen Art ins Herz geschlossen habe da ich ihn einfach mochte.

Unterm Strich bleibt zu sagen, dass mich Brom mit seinem Werk “Krampus” begeistern konnte. Die Verschmelzung von Mythologie, Fantasy und Realität hat den Grundstein zu einem spannenden (und ja, etwas blutrünstigen) Buch der Extraklasse geebnet. Ich vergebe für dieses rundum gelungene Werk 5 von 5 Grinsekatzen!

Über den Autor

(Gerald) Brom wurde am 09. März 1965 in Albany (USA, Georgia) geboren. Seine Jugend verbrachte Brom im Ausland, unter anderem in Japan und Deutschland, wo er dann auch zur Schule ging. Mit 21 Jahren arbeitet Brom schon als Illustrator für Firmen wie z. B. Coca Cola und IBM. Später machte er sich an die visuelle Umsetzung von Rollenspielen und Sammelkarten. Heute lebt Brom zusammen mit seiner Familie in Seattle und hat schon mehrere Bücher veröffentlicht.

Fazit

Eine schrecklich/schöne Wintergeschichte die definitiv nichts für schwache Nerven ist!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 07.02.2014
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Krampus: Roman
Krampus: Roman von Brom (Gebundene Ausgabe - 2. September 2013)
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