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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Krieg der Geschlechter geht in eine neue Runde - düsterer und brutaler als sein Vorgänger
Zitat:
"Du stehst heute hier, weil du eines Verbrechens für schuldig befunden wurdest, für das es in unserer Welt keine Entsprechung gibt. [...] ein Verhältnis mit einem Mann [...] Für ein solches Verbrechen kann es nur eine Strafe geben: den Tod."
(S. 164)

"Es gibt das Recht der Menschen, und es gibt das Recht der Götter...
Vor 19 Monaten von his & her books veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Das verbotene Eden 2
Um was geht es?

Seit Juna ihre Freundin Gwen für einen Mann - den Feind - verlassen hat leidet sie furchtbar. Wild entschlossen ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben beschließt Gwen an einer Mission in die alte Stadt teilzunehmen. Dort gerät sie in Lebensgefahr und wird ausgerechnet vom jungen Kämpfer Logan gerettet.

Doch kann...
Vor 14 Monaten von Sunny86 veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Krieg der Geschlechter geht in eine neue Runde - düsterer und brutaler als sein Vorgänger, 12. September 2012
Von 
his & her books - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Eden: Logan und Gwen: Roman (Knaur HC) (Gebundene Ausgabe)
Zitat:
"Du stehst heute hier, weil du eines Verbrechens für schuldig befunden wurdest, für das es in unserer Welt keine Entsprechung gibt. [...] ein Verhältnis mit einem Mann [...] Für ein solches Verbrechen kann es nur eine Strafe geben: den Tod."
(S. 164)

"Es gibt das Recht der Menschen, und es gibt das Recht der Götter. Wenn euch das nicht gefällt, könnt ihr es auch Schöpfung oder Naturgesetz nennen. Letztendlich läuft es auf dasselbe hinaus. Ich spreche von der größten Kraft des Universums: der Liebe."
(S. 165)

Inhalt:
Der Hoffnungsschimemr für die Menschen in und um die Stadt ist verblasst. Der Inquisitor hat die Hilfe der Frauen abgelehnt und strebt einen neuen Großangriff auf die "Hexen" an, für die er die Unterstützung der Clans benötigt.
Gerüchte verbreiten sich über Stadt und Land: Eine junge Brigantin namens Juna soll gemeinsam mit einem Mönch namens David geflohen sein, zu einem Ort, der "Zuflucht" genannt wird.

Nach einem weiteren Übergriff der Heiligen Lanze beschließt der Hohe Rat, einen letzten Versuch zu wagen, mit den Männern ohne Krieg zusammenzuleben: Der Inquisitor muss getötet werden. Eine Gruppe von vier Brigantinnen und der Heilerin Gwen machen sich als Mitglieder der Heiligen Lanze getarnt auf den Weg in die Stadt. Doch was sie dort im Untergrund erwartet, war nicht eingeplant.

Im Norden der Stadt findet der jährliche Heuert-Wettkampf statt. Logan ist der jüngste Finalkämpfer aller Zeiten. Durch eine List gewinnt er den Kampf und somit regiert sein Warlord Alexander für ein Jahr lang die Außenbezirke.
Bei einem Treffen mit dem Warlord erfährt Logan von dessen Sohn Cedric von einem Wanderer, der in der Stadt Quartier bezogen haben soll und von einem Ort erzählt hat, an dem Männer und Frauen als Familie zusammenleben. Logan geht den Hinweisen über den Aufenthaltsort des Wanderers nach und rettet dabei einen verletzten Jungen, in Kleider der Heiligen Lanze gehüllt...

Meinung:
Wer meine Rezension zu Band 1 "David und Juna" kennt, weiß, wie begeistert ich von dem Buch war. Da Teil 2 neue Hauptprotagonisten hat, liegt die Vermutung nahe, dass sich die Geschichte wiederholt. Aber zu meiner Freude tut sie das keineswegs.

Schon allein die Hauptcharaktere haben ganz andere Persönlichkeiten als David und Juna:

Gwen, die frühere Partnerin der starken Juna wandelt sich in der Geschichte zusehens: Sie ist anfangs einfach nur enttäuscht und kann nicht verstehen, warum Juna sie verlassen hat - für einen Mann! Sie steckt ihre ganzen Kräfte in ihre Arbeit und ihre ganze Zuneigung in ihr Kätzchen. Von Magdalena soll sie in den Kreis der Eiren aufgenommen werden, den Titel einer Heilerin tragen. Doch vor lauter Gedanken an Juna versagt sie bei der Prüfung. Nach einem weiteren Überfall der Männer besticht Gwen durch ihre konzentrierte Art und rettet einer jungen Frau das Leben - und wird offiziell zur Heilerin ernannt. Das neugewonnene Selbstbewusstsein und ihr gesamtes Weltbild gerät ins Wanken, als sie ein klärendes Gespräch mit der Hohepriesterin Arkana hat.
Um sich selbst über Vieles Klarheit zu verschaffen, schließt sich Gwen den Brigantinnen und ihrem todbringenden Plan an. Nach einem grausamen Überlebenskampf wird Gwen mit einem der "Bösen" konfrontiert. Doch er scheint nicht so zu sein, wie es ihr gelehrt wurde. Die Erlebnisse der weiteren Tage machen sie stärker und selbstbewusster denn je. Und mehr noch: Gwen lernt zu verstehen und zu vergessen...

Das hat sie größtenteils Logan zu verdanken. Logan kommt aus den Außenbezirken der Stadt. Sein "Vater" Gunnar ist Schmied. Frauen und Kinder gelten dort als Statussymbol. Wer es sich leisten kann, hält sich eine Frau und zeugt eigene Nachkommen. Wem das aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, versucht durch Handel oder auf dem Schwarzmarkt an Kinder zu kommen. Der Umgangston in den Außenbezirken ist rauh und brutal, aber nicht annähernd so frauenfeindlich wie im Stadtkern. Die Clans, die dort regieren vertreten die Auffassung, dass man sich gegenseitig in Ruhe lassen sollte. Und so wurde Logan erzogen: Er hat keinen Hass auf die Frauen und führt ein einfaches (Männer-)Familienleben: Er gehorcht seinem Vater, hilft ihm bei seiner Arbeit und kümmert sich rührend um seinen "Bruder" Dachs. Sein Sieg in der Arena bringt ihm Prestige ein und der Sohn des Clanführers versucht, ihn auf seine Seite zu bringen. Logan lässt sich jedoch nicht in seiner Meinung beeinflussen. Durch die Rettung von Gwen wird er vom angesehenen Emporkömmling zum Gejagten. Doch für ihn ist es die Sache wert...

Auch die Nebencharaktere zeugen erneut von einer Tiefgründigkeit, die den Leser in ihren Bann zieht. Jeder Protagonist hat seine Vergangenheit und handelt auf seine ureigene Art, die seinen Erlebnissen der letzten Jahre geschuldet ist und die alle für den Plot von großer Wichtigkeit sind. Ich habe jedes Detail eingesogen und hoffe, euch wird es ebenso ergehen.

Bei einer Fortsetzung habe ich vorausgesetzt, dass mir die Lebensumstände und die "Welt" schon bekannt sind. Doch hier hat der Autor es geschafft, den bereits bekannten "Plätzen" noch einen weiteren hinzuzufügen, der ganz andere Lebensumstände bietet und einen anderen Schlag Menschen erschaffen hat - und eine ganz andere Form der Bedrohung.

Durch diesen Umstand wurde das Buch nie langweilig. Ich sog alle neuen Informationen, die Vielzahl an Charakteren und Örtlichkeiten in mich auf. Und es gibt tatsächlich noch Klischées, denen sich Herr Thiemeyer im ersten Band nicht bedient hat: Warum bauen die Männer in den Außenbezirken wohl Getreide an? Für Brot? Niemals! Getreide wird für Bier und Schnaps verwendet!
... und ganz beiläufig werden offene Fragen bzw. Hintergründe aus dem "David und Juna" Band erläutert.

Die Spannung des ersten Teils ist meiner Meinung nicht mehr in demselben Maße vorhanden, was die neugewonnene düstere Stimmung und die Bedrohung durch die Bleichen aber wieder wettmachen.

Am Schreibstil von Herrn Thiemeyer hatte ich wiederum absolut nichts auszusetzen: Im personalen Erzählstil wechselt er die Perspektiven hauptsächlich zwischen Gwen und Logan, jedoch kommen auch Arkana, der Inquisitor oder Logans kleiner Bruder Dachs zum Zug. Die Einblicke der Letzteren waren sogar etwas ganz Besonderes - mehr wird aber nicht verraten. Durch den Perspektivenwechsel entstehen wieder kleine Cliffhanger am Ende der Kapitel, was die Geschichte weiter vorantreibt.

Das Ende der Geschichte hat es in sich und das letzte Kapitel lässt mich sehnsüchtig auf den nächsten Band warten. Denn die beiden Hauptprotagonisten Magda und Ben sind mir bereits bekannt...

Urteil:
Völlig anders und doch dieselbe dystopische Welt. Herr Thiemeyer hat es in der Fortsetzung wieder geschafft, mich perfekt zu unterhalten und mir vollen Lesegenuss zu bieten. "Das verbotene Eden - Logan und Gwen" hat mich gefesselt, mitgerissen und berührt. Hierfür kann es nur 5 Bücher geben.

Es ist ein Must-Read für Leser des ersten Bandes. Selbst wer "David und Juna" nicht mochte, sollte einen Versuch wagen. Denn dieser zweite Band ist anders als sein Vorgänger und wird vielleicht auch andere Leser ansprechen können.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender zweiter Teil - 4 1/2 Sterne, 4. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Eden: Logan und Gwen: Roman (Knaur HC) (Gebundene Ausgabe)
Seitdem ihre Lebensgefährtin Juna mit David fortgegangen ist, auf der Suche nach der sogenannten Zuflucht, ist Gwens Leben nicht mehr dasselbe. Sie ist einsam, verletzt und verzweifelt und es fällt ihr schwer, sich auf ihre anstrengende Arbeit zu konzentrieren. Dann überrascht ihre Oberin Magdalena sie plötzlich mit ihrer kurzfristig angesetzten Prüfung zur Heilerin. Doch Gwens Schmerz sitzt noch zu tief und ihre Gefühle spielen ihr bei der schwierigen Prüfung einen Streich, so dass sie zum Wohle der Patientin abbrechen muss.
Doch die Grausamkeit des Inquisitors, der ein naheliegendes Dorf der Frauen angreift und niederbrennt, sorgt dafür, dass sie sich erneut beweisen muss. Dabei zeigt sich Gwens besonderes Talent so deutlich, dass sie anschließend zur Heilerin ernannt wird. Als die Frauen ein Einsatzkommando zur Auslöschung des Inquisitors zusammenstellen, meldet sich Gwen nach einem verstörenden Gespräch mit der Hohepriesterin Arkana freiwillig als begleitende Heilerin, um sich bei dieser Mission über einiges klarzuwerden.

Logan ist der angenommene Sohn des Schmieds aus dem Clan des Steinernen Turms. Beim alljährlichen Heuert-Wettkampf schafft er es - trotz seines jungen Alters - ins Finale und trägt letztendlich dank seiner Intelligenz den Sieg davon. Er wird zum jüngsten Champion aller Zeiten gekürt und verhilft damit seinem Clanoberhaupt Alexander zu einem einjährigen Vorsitz über die Außenbezirke. Dessen Sohn Cedric scheint zunächst ganz besonders von Logan angetan zu sein, doch dessen Zuneigung bereitet Logan zunehmend Unbehagen. Als er sich auf eine gefährliche Suche nach einem geheimnisvollen Wanderer begibt, trifft er durch Zufall auf Gwen und kann ihr glücklicherweise das Leben retten. Kurzerhand nimmt er sie mit nach Hause, doch diese Entscheidung bringt ihn und Gwen erst so richtig in Gefahr. Und weshalb fühlt er sich so merkwürdig, wenn sie ihn so durchdringend anblickt? Werden sie den weiteren Gefahren trotzen können?

Der Schreibstil von Thomas Thiemeyer hat mir sehr gut gefallen. Er schreibt sehr flüssig und einfach verständlich, so dass sich die Geschichte sehr angenehm und leicht lesen lässt. Der Autor wechselt ständig zwischen den Erzählsträngen, meistens aus der Sicht von Gwen oder Logan, und verschafft seinen Lesern so einen tiefen Einblick ins Geschehen. Dabei steigt die Spannung stetig an.

Die Charaktere waren sehr sympathisch, insbesondere auch durch ihre ausführliche Beschreibung. Es war sehr schön, Gwens Wandlung und Entwicklung im Laufe der Geschichte zu begleiten. War sie zum Anfang noch sehr verstört aufgrund des Verlusts ihrer Lebensgefährtin und beladen mit mangelndem Selbstbewußtsein, hat sie sich doch später immer mehr als Kämpferin und willensstarke junge Frau entpuppt. Ihr anfänglicher und jahrelang antrainierter Hass auf die Männer hat sich durch ihr unfreiwilliges Kennenlernen von Logan und seiner Familie zu durchaus positiven Gefühlen gewandelt. Man konnte beim Lesen förmlich zusehen, wie in Gwen die Erkenntnis reift, dass ihre vormalige Einstellung auf falschen oder unzureichenden Annahmen basiert und, dass nicht jeder Mann das personifizierte Böse ist.

Und auch Logan muss lernen, dass sein ursprüngliches Weltbild einer Generalüberholung bedarf. In seiner von Männern bestimmten Welt, sind Frauen selten präsent und wenn, dann nur als Zeugnis von Reichtum und Wohlstand. Frauen werden hier wie Sklaven behandelt, die einzig zum Bedienen oder zum Austragen der Nachkommen taugen.

Auch die Nebencharaktere sind sehr schön gestaltet und bereichern die Geschichte. Gwens kleine Katze "Füchschen", die ihr ständiger Begleiter und Beschützer ist und oftmals zur Besänftigung der Gemüter beigeträgt, habe ich besonders liebgewonnen, ebenso wie Logans kleiner, stummer Bruder "Dachs", der sehr sensibel ist und dabei aber auch oft den Schalk im Nacken sitzen hat.

"Das verbotene Eden - Logan und Gwen" ist der zweite Teil der spannenden Trilogie von Thomas Thiemeyer, der mir ausgesprochen gut gefallen hat. Ich bin schon sehr gespannt auf den finalen Band "Magda und Ben", der aufgrund seiner besonderen Protagonisten, sehr vielversprechend zu werden scheint. Ich hoffe jedoch auch schwer auf ein Wiedersehen mit Juna und David, Logan und Gwen und all den anderen, die Teil ihrer Welt sind.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das verbotene Eden überzeugt zum zweiten Mal, 2. September 2012
Von 
Claudias Bücherregal (Schl.-Hol.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Eden: Logan und Gwen: Roman (Knaur HC) (Gebundene Ausgabe)
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "David und Juna" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.

Gwen trauert Juna immer noch hinterher und kann nicht begreifen, dass ihre Gefährten zusammen mit einem Mann geflohen ist, um mit ihm fernab ihrer alten Heimat in Freiheit zu leben. Nicht nur, dass sie verlassen wurde, sie wurde auch noch wegen eines Mannes verlassen und dabei lebt Gwen doch in einer Welt, in der Männer und Frauen sich hassen. Sie meldet sich daraufhin freiwillig zu einer gefährlichen Mission und dringt mit anderen Kämpferinnen in die Stadt der Männer vor. Dort wird Gwen jedoch gefangen genommen und von einem Mann namens Logan als Sklavin verkauft. Die beiden haben jedoch ihre eigenen Gefühle nicht bedacht. Gefühle, die sie eigentlich gar nicht haben dürften und die absolut nichts mit Hass zu tun haben.

Mit einem Virus, der Männer und Frauen dazu brachte, das andere Geschlecht zu hassen, begannen die dunklen Jahre. Elektrizität gibt es seitdem nicht mehr, es existiert nur noch eine geringe Anzahl an Maschinen, nahezu alle Technologien sind zerstört, Männer leben in den Ruinen der alten Städte und die Frauen haben sich ein neues Zuhause in der Natur aufgebaut. In dieser Welt leben Gwen und Logan - natürlich in strikt getrennten Bereichen - und trotzdem kreuzen sich ihre Wege. Genauso war es bei Juna und David und auch zwischen Logan und Gwen entwickeln sich Gefühle, die eigentlich aufgrund des Virus nicht entstehen dürften. Ist es Zufall, dass in so kurzer Zeit vier Menschen ihr Gefühlschaos sortieren müssen oder ist der Virus von damals schwächer geworden und Hass wird von Liebe verdrängt werden?

Endlich gibt es ein Wiedersehen! Zwar nicht mit David und Juna, dafür aber mit dem verbotenen Eden und zwei weiteren Protagonisten, die in dieser zerstörten Welt leben. Seit vor knapp einem Jahr der erste Roman dieser Dystopie-Trilogie erschien, war das zweite Buch auf meiner Wunschliste und ich habe es genau wie seinen Vorgänger verschlungen. Thomas Thiemeyer hat im Auftaktroman eine interessante, wenn auch gefährliche Welt erschaffen, die mit diesem Roman weiter ausgebaut wurde. Sein Schreibstil ist genauso flüssig, wie ich es gewohnt war und die Handlung kommt ohne Längen aus, denen sich Autoren sonst oft im Mittelteil einer Trilogie bedienen.

"Aber ich kenne die Menschen. Sie werden nicht auf uns hören, nur weil wir verliebt sind. Sie werden uns nicht zusammenlassen. Nie und nimmer werden sie das." (Seite 445)

Die Kapitel werden fast alle abwechselnd aus Sicht der Protagonisten geschildert, wobei ich überrascht war, dass es bis zum ersten Aufeinandertreffen von Logan und Gwen ziemlich lange dauerte. Diese zahlreichen Kapitel bis zur ersten Begegnung waren trotzdem interessant und arbeiteten auf die gemeinsame Zeit zwischen den beiden Charakteren hin. Aber genau dieser Part, die Zeit, die die beiden Protagonisten zusammen verbringen konnten, war mir zu wenig. Ich hätte mir mehr davon gewünscht und auch eine ausschweifendere Berücksichtigung, wie die beiden sich näher kommen und welche Probleme dabei auftauchen, da sie ja eigentlich verfeindet sein müssten. Der zweite Teil ist etwas actionreicher und daher blieb dann scheinbar das Augenmerk nicht durchgängig auf Logan und Gwen, was ich zunächst etwas schade fand. Für mein Empfinden spielte dieser Anteil im ersten Roman eine größer Rolle und ich habe es damals sehr genossen und unterhaltsam gefunden.

Im Roman vollführt Gwen die drastischste Charakterveränderung aller Figuren. Sie wird selbstbewusster, mutiger, kann sich von ihrer gemeinsamen Vergangenheit mit Juna lösen und findet endlich zu sich selbst und zu ihren eigenen Stärken. Diese Entwicklung tat nicht nur der Protagonistin sehr gut, sondern wird von Thomas Thiemeyer auch sehr glaubhaft vermittelt. Der Autor hat zudem etliche Personen aus dem ersten Band wieder mit eingebaut, was mir sehr gefallen hat, aber es wurden auch zahlreiche neue Figuren entwickelt, von denen mir besonders Logans Familie ans Herz gewachsen ist.

Das Geplänkel zwischen David und Juna im Auftaktroman hatte mir sehr gut gefallen und dieses habe ich bei Logan und Gwen etwas vermisst. Es ist durchaus vorhanden, aber es hätte für meinen Geschmack ausgeprägter sein können. Trotzdem konnte mich der Autor mit seiner erschaffenen Welt, seinen gut ausgearbeiteten Protagonisten und etlichen Überraschungen überzeugen und hat für spannende Lesestunden gesorgt. Zusätzlich hat mir gefallen, dass ich in meiner Rezension zum ersten Band einen Wunsch geäußert habe und dieses tatsächlich eingetreten ist. Aus Spoilergründen will ich nicht näher darauf eingehen, aber das ich fand natürlich sehr gut :)

Fazit: Auch deutsche Autoren können Dystopien schreiben, was Thomas Thiemeyer zum zweiten Mal in Folge bewiesen hat. Die Ansprüche an den Abschlussband steigen dadurch natürlich, aber ich bin mir sicher, dass Thiemeyer die Erwartungen erfüllen wird.

PS: Der Abschlussband wird voraussichtlich im August/September 2013 erscheinen und "Magda und Ben" heißen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das verbotene Eden 2 - Logan und Gwen, 26. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Eden: Logan und Gwen: Roman (Knaur HC) (Gebundene Ausgabe)
"Das verbotene Eden - Logan und Gwen" schließt direkt an die Ereignisse aus dem 1. Band "Das verbotene Eden - David und Juna" an.
Gwen ist die ehemalige Lebensgefährtin von Juna und somit noch gut bekannt aus dem Vorgänger. Anfangs kommt sie überhaupt nicht damit klar, dass Juna sie verlassen hat und dann auch noch ausgerechnet für einen Mann. Dementsprechend schlecht ist sie natürlich auch auf das männliche Geschlecht zu sprechen. Im Laufe der Geschichte hinterfragt sie jedoch ihre Einstellung, da Logan ganz und gar nicht so ist, wie die Männer immer beschrieben werden. Mit dem Fortschreiten der Geschichte schließt man Gwen mehr und mehr in Herz, denn sie entwickelt sich zu einem mutigen und entschlossenen Mädchen, das sich nichts gefallen lässt.
Auch Logan ist sympathisch, ebenso wie auch der Rest seiner Familie, die aus seinem Vater und dem stummen Bruder Dachs besteht. Er hat keinen Hass auf die Frauen, auch wenn er ihnen anfangs noch skeptisch gegenüber steht. Er ist ein Kämpfer, der auch Intelligenz aufzuweisen hat.
Diese beiden Charaktere harmonieren in dieser Geschichte ganz wunderbar zusammen, auch wenn sie sich nicht immer einig sind.
Auch andere altbekannte Charaktere treffen wir hier wieder, die für das Fortschreiten der Geschichte noch wichtiger werden, als man anfangs gedacht hätte.
Thomas Thiemeyer besticht auch in diesem zweiten Band mit seinem schönen, flüssigen und bildhaften Schreibstil, der einen direkt wieder in diese dystopische Welt hineinversetzt. Mir persönlich ging es so, dass ich immer noch die Bilder im Kopf hatte, die schon im ersten Band vor meinem inneren Auge entstanden sind.
Mit "Logan und Gwen" konnte er mich sogar noch mehr fesseln, als mit "David und Juna", was nicht zuletzt sicher daran liegt, dass ich diese beiden einfach noch viel mehr in mein Herz geschlossen habe und sie so gut harmonieren. Außerdem lernt man hier noch ein wenig mehr über das Leben der Männer, was ich sehr interessant fand.
Man spürt, dass die Geschichte im finalen Band "Magda und Ben" auf etwas Großes zusteuert. War Band 1 noch recht abgeschlossen, so endet "Logan und Gwen" mit einem bösen Cliffhanger, so dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als auch Teil 3 möglichst schnell zu lesen.
Fazit:
Mit "Logan und Gwen" hat Thomas Thiemeyer mich direkt wieder in seine Welt hineingezogen. Dieser Band hat mir sogar noch besser gefallen, als Band 1, denn hier stimmte einfach alles. Die beiden Haupt-Protagonisten sind liebenswert und harmonieren wunderbar miteinander, die Geschichte schreitet mit großen Schritten voran und macht neugierig auf das Finale.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen überzeugender zweiter Teil, 27. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Eden: Logan und Gwen: Roman (Knaur HC) (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung:
Seit Juna aus dem Land der Frauen geflohen ist – mit einem Mann –, fühlt sich die junge Heilerin Gwen einsam und nichtswürdig. Sie schließt sich einem Spähtrupp an, der durch verlassene U-Bahn-Schächte in die Stadt der Männer vordringen soll. Doch der Einsatz scheitert grausam, und Gwen fällt in die Hände des jungen Kämpfers Logan, der sie als Sklavin verkaufen will. Logan aber hat die Rechnung ohne seine Gefühle gemacht – und setzt damit Ereignisse in Gang, die das Ende beider Welten bedeuten könnten …
(Quelle: Droemer-Knaur)

Meine Meinung:
Juna ist mit David geflohen und hat Gwen alleine gelassen. Diese ist darüber nicht besonders froh. Um sich abzulenken stürzt sie sich in Arbeit. Sie möchte unbedingt Heilerin werden. Hierbei erhält sie Unterstützung durch Magda.
Die Lage zwischen Männern und Frauen spitzt sich inzwischen dramatisch zu. Der Inquisitor ruft zum Krieg gegen die Frauen auf. Er hat nämlich Angst, dass die Frauen die männlichen Babys, die ja bei den Männern aufwachsen, ihnen in Zukunft nicht mehr überlassen. So könnte die Menschheit am Ende aussterben oder aber die Frauen versuchen so die Männer zu unterwerfen.
Die Frauen schicken nun eine Gruppe von Brigantinen aus um den Inquisitor zu töten. Von ihm geht ihrer Meinung nach die größte Gefahr aus. Dieser Gruppe schließt sich auch Gwen an.
Auf dieser Reise trifft Gwen auf Logan und es ändert sich alles …

Der dystopische Jugendroman „Das verbotene Eden: Logan und Gwen“ stammt von Thomas Thiemeyer. Es ist der zweite Teil der „Eden“ – Trilogie und obwohl es eine Fortsetzung ist, so ist dieser Teil doch ganz anders als der erste Band um „David und Juna“.

Die Protagonisten in dieser Geschichte sind komplett anders gestrickt als im Vorgängerband.

Gwen ist zu Beginn sehr enttäuscht von Juna. Sie ist einfach so gegangen, für einen Mann. Sie stürzt sich in Arbeit und möchte unbedingt Heilerin werden. Allerdings bei der entscheidenden Prüfung versagt sie letztlich. Doch nach einem erneuten Angriff der Männer rettet Gwen einer jungen Frau das Leben und so bekommt sie doch noch den Titel „Heilerin“. Als die Frauen eine Gruppe von Brigantinen ausschicken schließt sich Gwen dieser an. Das Ziel: Den Inquisitor töten. Während der Reise wird Gwen mit einem der „Bösen“ konfrontiert, sie trifft auf einen Mann, Logan. Während des Handlungsverlaufs macht Gwen eine unheimliche Entwicklung durch. Sie wird selbstbewusster und stärker. Sie lernt zudem zu vergessen und langsam aber sicher versteht sie alles genauer.
Logan kommt aus den Außenbezirken. Er ist die rauen Umgangsformen somit gewohnt. Er führt ein einfaches Leben und gehorcht seinem Vater. Außerdem kümmert er sich noch um seinen „Bruder“ Dachs. Auf Frauen hat Logan keinen Hass. Nach seinem Sieg in der Arena erntet er Prestige und der Clanführer versucht ihn auf seine Seite zu ziehen. Doch Logan will sich nicht beeinflussen lassen. Allerdings schlägt das Prestige ganz schnell um und Logan wird, nach der Rettung von Gwen, ebenso gejagt. Gwen hat Logan in ihren Bann gezogen.

Die Nebencharaktere sind ebenso sehr gut herausgearbeitet. Sie sind facettenreich und jeder von ihnen ist gleich wichtig. Jeder bringt seine Vergangenheit mit und hat seine eigene Zukunft.

Der Schreibstil des Autors ist locker und sehr gut lesbar. Er schafft es gekonnt die Fantasie des Lesers anzuregen und beschreibt die Szenen bildhaft.
Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven. Es kommen beispielsweise Logan und Gwen aber auch Arkana, der Inquisitor und Dachs zu Zug. Für jede dieser Perspektiven hat Thomas Thiemeyer den personalen Stil verwendet.
Die Handlung selber ist wirklich niemals langweilig. Zu den bereits bekannten Dingen kommen neue hinzu. Es ist spannend und man ist als Leser ans Buch gefesselt. Die Grundstimmung ist recht düster. Die Handlung spielt an mehreren Orten, die man sich alle samt richtig super vorstellen kann.

Das Ende ist sehr offen und kommt mit einem Cliffhanger daher. So will man als Leser unbedingt direkt im Anschluss den 3. Teil lesen, um zu erfahren wie alles endet.

Fazit:
„Das verbotene Eden: Logan und Gwen“ von Thomas Thiemeyer ist eine wirklich geniale Fortsetzung der dystopischen Trilogie.
Liebenswerte Charaktere und eine mitreißende Handlung wissen komplett zu überzeugen!
Absolute Leseempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch mitreißender als Band 1, 20. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Eden: Logan und Gwen: Roman (Knaur HC) (Gebundene Ausgabe)
„Das verbotene Eden – Logan und Gwen“ steht seinem Vorgänger in nichts nach. Es ist sehr außergewöhnlich für eine Trilogie, dass es in jedem Band andere Protagonisten gibt. Waren es im ersten Buch noch David und Juna, so stehen hier Logan und Gwen im Mittelpunkt des Geschehens. Der Verdacht liegt nah, dass sich die Handlung aus Band 1 einfach nur noch einmal wiederholt, aber Thomas Thiemeyer hat die Geschichte wunderbar eindrucksvoll und spannend weitergeführt.

Im zweiten Band der Reihe erfährt man mehr über die Hintergründe der Geschichte, so dass sich nach und nach viele Fragen beantworten lassen. Je mehr ich erfahre, desto besser gefällt mir die Idee.

Handlungsort ist diesmal die alte Stadt, der Lebensraum der Männer. Ich bin fasziniert von den vielen Eindrücken, die man erhält. Es ist alles so erschreckend und Angst erfüllend, aber gleichzeitig überaus einnehmend. Eigentlich möchte man nicht weiterlesen, aber man muss einfach.

Mit Logan und Gwen hat Thiemeyer zwei interessante Charaktere geschaffen, die mich noch mehr fasziniert haben als David und Juna.

Gwens Trauer und Wut über den Verlust Junas hat mich berührt und war vollkommen verständlich. Wie oft hätte ich sie gern in den Arm genommen. Ihre Entwicklung im Verlauf der Handlung ist unglaublich beeindruckend. Gwen ist stark und kämpferisch, aber gleichzeitig auch sensibel und fürsorglich. Mir hat diese Vielzahl an Facetten, die man von Gwen erlebt, sehr gut gefallen.

Logan ist ein ebenso toller Charakter, der die Herzen der Leser höher schlagen lässt. Er lebt in einer geordneten Welt. Sein „Bruder“ Dachs und sein „Vater“ Gunnar sind die wichtigsten Personen in seinem Leben. Doch dann lernt er Gwen kennen und alles wird durcheinander gebracht. Auch hier erleben wir einen starken Wandlungsprozess.

Zum größten Teil wechselt die Perspektive zwischen den beiden Protagonisten. Es gibt aber diesmal auch einzelne Kapitel, die aus einer anderen Sicht geschrieben sind.

Zum Schreibstil lässt sich nicht viel sagen – er ist einfach toll. Ich habe das Gefühl, dass Thiemeyer für alles die richtigen Worte findet.

Thomas Thiemeyer konnte mich mit seiner Geschichte bis zum Ende fesseln. Das finale des zweiten Bandes ist so emotional und fesselnd, dass man gar nicht anders kann, als „Das verbotene Eden – Magda und Ben“ sehnsüchtig zu erwarten.

FAZIT

Ich finde diese Fortsetzung um Längen besser als den ersten Band. Die Geschichte ist emotionaler, spannender, gefährlicher. Neue Charaktere treffen auf neue Handlungsorte und führen dabei die Grundstory dennoch weiter. Wer sich mit dem ersten Buch also vielleicht nicht ganz anfreunden konnte, sollte sich trotzdem an die Fortsetzung wagen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschlechterkampf Runde 2, 13. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Eden: Logan und Gwen: Roman (Knaur HC) (Gebundene Ausgabe)
Rezension zu „Das Verbotene Eden: Logan und Gwen“ von Thomas Thiemeyer.

Inhalt:

An dieser Stelle möchte ich nur kurz auf den Inhalt eingehen, da ich bereits in der Rezension zum ersten Buch viel erläutert habe.

Im zweiten Teil der „Eden-Trilogie“ sind Logan und Gwen die Hauptcharaktere und gehen in den Geschlechterkampf.

Gwen ist immer noch verzweifelt über die Tatsache, dass Juna sie für einen Mann verlassen hat und versucht so gut wie möglich damit klar zukommen. Doch ihr Hass auf die Männerwelt ist größer denn je. Um sich selbst wieder zu finden und Juna hinter sich zu lassen, schließt sie sich einem waghalsigen Kommando an welches darin besteht den Inquisitor, zu ermorden.

Doch wie gefährlich diese Reise für sie wirklich wird, merkt sie erst als es fast schon zu spät ist und ausgerechnet der Feind sie retten muss.

Die Charaktere:

Gwen war anfänglich ein äußerst anstrengender Charakter. Ihre Jammerei hat mich ziemlich oft zur Weißglut getrieben. Außerdem habe ich mich furchtbar über sie geärgert als sie die Aussagen von Arkana für dumm hielt und darüber nur den Kopf geschüttelt hat.

Zitat Seite 103:

„Schwachsinn“ … „Ich bin nicht krank, ich habe keine Grippe. Was denkt sich Arkana dabei, mir so eine Geschichte aufzutischen? Ich glaube die Frau hat einen Dachschaden:“ … „Für wie blöd hält sie mich eigentlich?“

Bei diesen Aussagen, hätte ich wirklich die Wände hochgehen können. Ich kann ja teilweise ihre Wut verstehen, aber sie blickt nicht hinter die Dinge, sie sieht nur was sie sehen will. Ich war dann wirklich froh als sie sich im Laufe des Buches dann doch noch geändert hat. Sie wurde immer sympathischer, was nicht zuletzt an Logan lag.

Logan war ein Charakter, der sich sofort ins Herz gedrängt hat.

Er war sympathisch, hilfsbereit, klug und ich würde wahrscheinlich noch 100 andere gute Dinge finden. Aber ich überlasse euch Lesern selbst, seinen Charakter besser kennenzulernen. Ich habe ihn jedenfalls sehr lieb gewonnen, nicht zuletzt durch seinen unerschöpflichen Mut.

Meine Meinung:

Auch der zweite Teil, mit Gwen und Logan, konnte mich überzeugen und mit seiner Geschichte in den Bann ziehen. Jedoch muss ich sagen, dass es hier etwas länger gedauert hat, als im ersten Teil. In diesem Teil hat es für mich etwas gedauert, ehe es richtig spannend wurde. Die Begegnung von Logan und Gwen hat sich hingezogen, was für mich etwas enttäuschend war. Jedoch war das Buch in den Kapiteln wo die Hauptakteure sich noch nicht kennengelernt haben keines Wegs langweilig. Herr Thiemeyer hatte stets spannende Dinge zu erzählen, welche einen in den Bann zogen.

Auch die Charaktere waren schlussendlich überzeugend, auch wenn mir Gwen anfangs nicht gefiel.

Fazit:

Ein überzeugender zweiter Teil, welcher von mir vier verdiente Fledermäuse erhält. Da dieser Teil mit einem spannenden Cliffhanger endet, bin ich schon sehr gespannt, wie der dritte und letzte Teil weiter geht. Das Beste ist, dass der dritte Teil schon bereitliegt, da mir dieser vom Droemer Knauer Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. In diesem Sinne schon einmal herzlichen Dank an den Verlag.

Im folgenden Buch geht es dann um Magda und Ben, welche wir auch schon in den ersten beiden Teilen kennenlernten.

Der Autor:

Thomas Thiemeyer, geboren 1963, lebt in Stuttgart und arbeitete zunächst als Illustrator. Nach fünf rasanten mystischen Wissenschaftsthrillern – zuletzt "Korona" –, entdeckte er mit den "Chroniken der Weltensucher" höchst erfolgreich das Jugendbuch für sich. Mit "Das verbotene Eden – David und Juna" begann ein neuer großer Zyklus, der in einer bedrohlichen Zukunft spielt. Nach "Logan und Gwen" ist nun "Magda und Ben" der abschließende Band. Mehr Informationen zum Autor unter [...]
Quelle: Droemer Knauer
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Fortsetzung, 29. Dezember 2012
Von 
Steffi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Eden: Logan und Gwen: Roman (Knaur HC) (Gebundene Ausgabe)
Der Inhalt:

Seid Juna mit David geflohen ist fühlt sich Gwen einsam und nichtswürdig. Als eine Heilerin für einen Spähtrupp, der in die Städte der Männer vordringen soll, gesucht wird, schließt sie sich diesem kurzerhand an, nichtsahnend das dies ihr Leben verändern wird. Der Einsatz scheitert kläglich und Gwen fällt dem jungen Kämpfer Logan in die Arme, der sie als Sklavin verkaufen will. Allerdings machen ihm seine Gefühle für das Mädchen einen Strich durch die Rechnung und setzen damit Ereignisse in Gang, die das Ende beider Welten bedeuten könnten.

Meine Meinung:

Logan und Gwen ist der zweite Teil der Trilogie aus der Feder von Thomas Thiemeyer. Band 1 hat mir schon sehr gut gefallen, aber ich muss gestehen das mich Band 2 wirklich überrascht hat und weitaus besser ist als sein Vorgänger.

Die beiden Hauptprotagonisten haben mir sehr gut gefallen und sind in keinster weise mit David und Juna vergleichbar. Gwen ist zu anfangs noch enttäuscht darüber das Juna weg ist - und dies auch noch mit einem Mann. Ihre ganze Konzentration steckt sie in ihre Arbeit und bekommt die Chance zur Heilerin ernannt zu werden. Allerdings versagt sie bei den Prüfungen. Als dann verletzte Frauen gebracht werden, schafft es Gwen einen klaren Kopf zu behalten und einem Mädchen das Leben zu retten. Daraufhin wird sie zur Heilerin ernannt und scheint wieder glücklich zu sein. Bis Junas Mutter, Arkana, plötzlich mit ihr sprechen möchte. Was sie dort erfährt erschüttert ihre Welt komplett und Gwen weiß nicht mehr, was sie noch glauben soll und was nicht. Um sich über einige Dinge im Klaren zu werden schließt sie sich vier Brigantinnen an um in die Städte der Männer vorzudringen und den Inquisitor zu töten. Doch in den U-Bahnschächten wartet etwas auf sie mit dem sie nicht gerechnet haben. Nach einer verzweifelten Flucht wird sie in letzter Minute von Logan gerettet und Gwen ist verwirrt, den Logan ist ganz und gar nicht so böse wie die anderen immer behaupten. Logan nimmt sie mit zu sich nach Hause, einem Ort an dem auch vereinzelte Frauen leben und Gwen wird stärker und selbstbewusster.

Logan ist der Sohn des Schmiedes aus einem Clan in den Außenbezirken. Bei den jährlichen Heuert-Wettkampf gelingt ihm durch eine kleine List der Sieg. Mit diesem Sieg hat sein Warlord Alexander nun ein Jahr lang das Recht über die Außenbezirke zu regieren. Das Leben dort ist anders als im Stadtkern. Man lässt sich in Ruhe und es geht weitaus weniger frauenfeindlich dort zu. Frauen und Kinder gelten dort als Statussymbole und wer reich genug ist kann so seine eigenen Kinder zeugen. Auch wenn Logan nun Champion ist, ist er doch bodenständig. Er lebt mit seinem Vater und seinem kleinen Bruder Dachs zusammen und hilft in der Schmiede seines Vaters aus. Zudem ist er sehr wissbegierig und als er von einem Wanderer erfährt, der von einem Ort erzählen kann, an dem Frauen und Männer in Frieden miteinander leben und Familien gründen, macht er sich sofort auf den Weg zu dessen Aufenthaltsort. Dort angekommen trifft er diesen allerdings nicht mehr vor, kann aber wenig später Gwen das Leben retten. Er nimmt sie kurzerhand mit zu seiner Familie, unwissend das diese Entscheidung die beiden in große Gefahr bringen wird.

Auch die anderen Charaktere im Buch haben mir sehr gut gefallen. Ein paar kennt man schon aus dem Vorgängerband, aber auch viele neue kommen hinzu. Jeder Charaktere weißt genügend Hintergrundinformationen auf, handelt auf seine eigene Art und machte sie sehr sympatisch.

Geschrieben ist das Buch in der Ich-Erzählperspektive, wobei hier hauptsächlich zwischen Gwen und Logan gewechselt wird. Aber auch ein paar Kapitel aus der Sicht von Nebencharaktere, wie Arkana oder dem Inquisitor, findet man vor. Durch den ständig Charakter-wechsel bekommt die Geschichte nochmals etwas Fahrt, da am Ende der meisten Kapitel böse Cliffhanger auftreten, die mich nur noch mehr angeregt haben, weiterzulesen. Der Schreibstil ist wie im Vorgängerband locker, flüssig und spannend. Die Seiten flogen nur so dahin, was zum einen an den tiefgründigen Charakteren und zum anderen an der bildlichen Sprache gelegen hat.

Das Ende der Geschichte hat mich wirklich berührt, hauptsächlich deswegen da es nicht gut ausging. Durch den fiesen Cliffhanger kann ich es nun auch nicht abwarten bis endlich Band 3 - Magda und Ben - erscheint.

Mein Fazit:

Mit Logan und Gwen hat Thomas Thiemeyer eine gelungene Fortsetzung geschrieben die den Vorgänger noch um einiges toppen konnte. Neben bereits bekannten Charakteren tauchen auch viele neue Gesichter auf. Diesen fehlt es aber nicht an Tiefgang und sie haben mich regelrecht in ihren Bann gezogen. Auch die neuen Gegebenheiten waren bildlich beschrieben und ich konnte sie mir regelrecht vorstellen. Die Geschichte hat mich regelrecht gefesselt und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich vergebe 5 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Fortsetzung..., 5. November 2012
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Eden: Logan und Gwen: Roman (Knaur HC) (Gebundene Ausgabe)
Im ersten Band von Thomas Thiemeyers Endzeit-Trilogie "Das verbotene Eden" begleiteten wir den jungen Mönch David und die Kriegerin Juna, die den Lesern einen ersten Eindruck der veränderten Welt 65 Jahre nach der Virus-Katastrophe verschafften. Am vorläufigen Ende ihrer Geschichte hinterließen sie einen neuen Hoffnungsschimmer, doch auch viele Männer und Frauen, die weiterhin um den Erhalt ihres Lebensraums kämpfen müssen.
Unter ihnen ist Gwen, eine junge Heilerin. Als Junas Gefährtin lernte man sie bereits kennen und konnte sich ein noch etwas undeutliches Bild von ihr machen. In diesem Buch ist sie nun eine der Hauptfiguren und schaffte es innerhalb kürzester Zeit, mein Herz zu erobern. Anfangs noch überzeugt von den Lehren ihrer Mentorinnen macht die junge Frau im Laufe der Geschichte eine Wandlung durch, die vom Autor sehr glaubhaft geschildert wird. Zweifel, Ängste und widersprüchliche Gefühle finden ihren Raum, dürfen sich ausbreiten und verändern. Gwen wird sozusagen vor den Augen des Lesers erwachsen.
Ihr zur Seite steht Logan, ein junger Kämpfer aus einem der Männerclans, die nahe der Stadt und ihrem Herrscher, dem Inquisitor, leben. Er ist ein Mensch, der es gelernt hat, auf seinen Instinkt, seine Gefühle zu hören. So zieht er ab seinem ersten Auftritt alle Sympathien auf sich, was auch kleine Unsicherheiten im Verlauf der Story nicht ändern können.
Die zarte Romanze, die sich zwischen ihm und Gwen entwickelt, läuft meist eher im Hintergrund ab, vorrangig wird die Entwicklung des angespannten Verhältnisses zwischen den Geschlechtern betrachtet. Ein weiterer Krieg scheint mittlerweile unvermeidlich und auf beiden Seiten sind die Planungen dafür in vollem Gange.

Auf den ersten Blick klingt dies irgendwie nach einer Wiederholung der Ereignisse in "David und Juna" und tatsächlich verfolgt man hier erneut, wie ein junges Paar entgegen aller Widerstände zueinander findet. Trotzdem erwartet einen eine ganz neue Geschichte, die gekonnt an die Ereignisse des ersten Teils anknüpft. Man trifft auf alte Bekannte, deren Schicksal ich nur zu gern weiter verfolgte, aber zusammen mit Logan und Gwen werden auch unbekannte Wege beschritten. Standen in Band I noch die Frauen und ihre Lebensweise im Mittelpunkt, erfährt man nun mehr über den Alltag der Männer. In gewohntem Stil beschreibt Thomas Thiemeyer alles sehr anschaulich und detailiert, sodass es mir wieder sehr leicht fiel, mir diese düstere Zukunft bildlich vorzustellen. Abwechselnd erzählt er aus der Sicht seiner beiden Hauptfiguren, wobei es ihm wunderbar gelingt, sich sowohl in die Gedanken und Gefühle eines jungen Mannes wie auch einer gleichaltrigen Frau hinein zu versetzen.

Insgesamt ist dieser Band actionreicher und spannender geschrieben als sein Vorgänger, der seine Leser wohl vor allem in die Welt im Jahr 2085 einführen sollte. Aufregende Kampfszenen werden abgelöst von brenzligen Situationen oder gefährlichen Begegnungen. Das Erzähltempo ist fast durchgängig sehr hoch, sodass ich kaum eine Lesepause einlegen mochte, nach dem aufregenden Buchende schon gar nicht. Thomas Thiemeyer lässt seine Leser mit einem echten Cliffhanger zurück, sodass auch der Abschluss dieser Trilogie von mir sehnsüchtig herbei gesehnt wird. Man darf gespannt sein, welchen Verlauf die Ereignisse in "Ben und Magda" nehmen und ich rechne mit einem hochdramatischen Finale.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sogar noch besser als der erste Band, 25. September 2012
Von 
sandravl (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Eden: Logan und Gwen: Roman (Knaur HC) (Gebundene Ausgabe)
Seitdem ihre Freundin Juna fort ist, ist für Gwen nichts mehr wie es einmal war. Sie fühlt sich einsam und im Stich gelassen und hasst die Männerwelt nun noch mehr als zuvor. Zerfressen von ihrem Kummer versagt sie in einem entscheidenden Augenblick und verpasst die Chance den Rang einer Heilerin zu erlangen.

Gwen ist am Boden zerstört, bis Junas Mutter sie zu sich ruft und ihr geheimnisvolle Dinge erzählt. Über Juna, deren Verschwinden und über ein angebliches Virus, welches dafür verantwortlich sein soll, dass Männer und Frauen nicht mehr miteinander leben können. Viel Zeit sich mit diesem Gespräch auseinanderzusetzen bleibt Gwen jedoch nicht, denn ein neuerlicher Angriff der Männer steht kurz bevor.

Doch die Zeiten, in denen die Frauen diesen Angriffen nahezu machtlos gegenüberstanden, sind vorbei. Ehe Gwen sich versieht, wendet sich das Blatt und sie befindet sich mitten in einer lebensgefährlichen Mission, die allerdings von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist, für Gwen aber auch die Möglichkeit bietet, den vielen Fragen in ihrem Kopf auf den Grund zu gehen.

Das Buch beginnt ziemlich zäh, was aber, soweit ich mich erinnern kann im ersten Teil auch der Fall gewesen ist. Natürlich ist man von Beginn an gespannt, wann, wie und wo sich Gwen und Logan zum ersten Mal begegnen werden. Diesen Moment zögert der Autor wirklich unendlich hinaus, greift Dinge aus dem ersten Band nochmals auf und beschreibt vor allem Gwens missliche Situation, in der ihre Freundin Juna sie zurückgelassen hat. Aber auch der Konflikt zwischen Männern und Frauen, der sich seit dem Ende des ersten Bandes deutlich verschärft hat spielt natürlich eine große Rolle.

Ein erneuter Krieg scheint kurz bevorzustehen und das obwohl sich in beiden Reihen Stimmen laut machen, die behaupten das ein friedliches Miteinanderleben durchaus wieder möglich ist und nur die obersten Herrscher, der Inquisitor auf der Männerseite sowie die Ratsvorsitzende Edana auf der Frauenseite dem im Wege stehen.

Für mich war dieser zweite Teil sogar noch besser als der erste. Gwen war im ersten Band noch sehr unscheinbar und stand stets im Schatten der Kriegerin Juna. Hier lernt man das tapfere Mädchen besser kennen und begleitet sie auf ihrer Suche nach dem Ursprung des Hasses zwischen Männern und Frauen und verliebt sich dabei mit ihr Hals über Kopf den kecken Logan. Dieser erweckt mit seiner charmanten, manchmal etwas überstürzten Art die Geschichte endgültig zum Leben und spätestens ab der Hälfte mag man das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Die unscheinbare Gwen entwickelt sich zu einer starken, jungen Frau, die entschlossen ist für das zu kämpfen, an das sie glaubt und vor allem für denjenigen, den sie liebt.

Die Gesamtsituation spitzt sich zu und verspricht einen gewaltigen Showdown für dritten und letzten Teil, der wiederum zwei andere Figuren in den Vordergrund rückt. Bei diesen beiden Personen bin ich wirklich auf die Umsetzung gespannt, denn für eine Jugendbuchreihe dürfte dies eine sehr unübliche Erzählperspektive werden. Ich hoffe und bin mir eigentlich fast sicher, dass es trotzdem nicht nur ein Wiedersehen mit Logan und Gwen sondern auch mit David und Juna geben wird.

Einen Stern Abzug gibt es lediglich für den zähen Start und die Tatsache, dass mir einige Kleinigkeiten etwas seltsam vorkamen. So kennen die Figuren beispielsweise Radios und Züge nicht mehr. Das Buch spielt ca. in 70 Jahren und trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass solche elementaren Dinge, die unseren Alltag heute prägen in so kurzer Zeit völlig vergessen sein sollen. Wir können und schließlich auch noch Kutschen und Grammophone erinnern.

Ich bin mächtig gespannt auf den dritten und letzten Band und fiebere alleine schon der Bekanntgabe des Covers entgegen!
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Das verbotene Eden: Logan und Gwen: Roman (Knaur HC)
Das verbotene Eden: Logan und Gwen: Roman (Knaur HC) von Thomas Thiemeyer (Gebundene Ausgabe - 3. September 2012)
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