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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Eine Ballerina kann nicht ewig tanzen" - Eine wundervolle Geschichte die ans Herz geht
***Zum Inhalt***
Die in London lebende Emma, eine weltberühmte Ballerina, steht nach einem tragischen Unfall nicht nur vor dem Ende ihrer Karriere, sondern auch vor den Scherben ihrer großen Liebe. Als sie begreift, dass sie das was ihr am meisten bedeutete für immer verloren hat, bricht ihre Welt zusammen und sie flüchtet zu ihren Eltern nach...
Veröffentlicht am 20. August 2012 von Lena G.

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nimm dir Zeit für die Liebe
Es gibt zwei Geschichtsstränge in diesem Buch. Einen in der Vergangenheit und einen in der Gegenwart. Der Geschichtsstrang der Vergangenheit ist in der dritten Person geschrieben und der, der Gegenwart ist in der ersten Person geschrieben.

Ich weiß nicht wieso, aber trotz oder gerade weil die Geschichte in der Gegenwart in der Ich-Form geschrieben...
Vor 9 Monaten von Christy M. veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Eine Ballerina kann nicht ewig tanzen" - Eine wundervolle Geschichte die ans Herz geht, 20. August 2012
Von 
Lena G. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Wind der Erinnerung: Roman (Gebundene Ausgabe)
***Zum Inhalt***
Die in London lebende Emma, eine weltberühmte Ballerina, steht nach einem tragischen Unfall nicht nur vor dem Ende ihrer Karriere, sondern auch vor den Scherben ihrer großen Liebe. Als sie begreift, dass sie das was ihr am meisten bedeutete für immer verloren hat, bricht ihre Welt zusammen und sie flüchtet zu ihren Eltern nach Australien. Die Nachricht, dass sie die Schaffarm ihrer erst kürzlich verstorbenen Großmutter Beattie geerbt hat, erscheint ihr als Last und sie reist nur widerwillig nach Tasmanien um den Verkauf vorzubereiten.
Doch "Wildflower Hill" steckt voller Erinnerungen und das was Emma dort über ihre Großmutter erfährt, passt gar nicht zu dem was sie über sie wusste.
Denn die Farm birgt Beattie`s größtes Geheimnis.

***Meine Meinung***
In "Der Wind der Erinnerung" erzählt Kimberley Wilkins auf zwei Ebenen eine wunderschöne und sehr traurige Familiengeschichte.
Bewusst lässt die Autorin ihre Leser mehr wissen als ihre Hauptfigur Emma, die im Jahr 2009 dem Geheimnis ihrer Großmutter auf den Grund geht.
Denn mit einem Sprung in die dreißiger Jahre, lernt man die junge Beattie kennen, die in Tasmanien hoffnungsvoll ihrem neuen Leben entgegenblickt. Doch als unverheiratete Mutter kämpft sie jeden Tag ums Überleben, gegen Vorurteile und um die Liebe ihrer Tochter. Trotz aller Ungerechtigkeiten treibt sie der Drang nach Unabhängigkeit immer weiter, denn vor langer Zeit hat ihr eine Freundin gesagt: "Es gibt zwei Arten von Frauen. Die einen tun Dinge, und den anderen tut man Dingen an". Da sie nicht zu letzteren gehören möchte kämpft sie für ihr Glück, wird belohnt und verliert alles.

Auch wenn man Beattie's Geheimnis von Anfang an kennt, schaut man Emma gerne über die Schulter und wirft gemeinsam mit ihr einen Blick in die verstaubten Kisten voller Erinnerungen. Sehr einfühlsam erzählt Kimberley Wilkins die Geschichte zweier sehr starker Frauen, die lernen sich auf die Dinge zu besinnen, die im Leben wirklich wichtig sind. Die Haupt- und Nebencharaktere, in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart, wirken durch ihre Eigenarten unglaublich authentisch. Zudem zeichnet die Autorin die Umgebung so real, dass man meint "Wildflower Hill" zu kennen und man möchte Emma beinahe dazu zwingen für immer im wunderbaren Tasmanien zu bleiben und wünscht sich dass sie nie mehr ins triste und verregnete London zurückkehren mag.

Sobald die Geschichte ihr Ende findet, fällt es schwer den Buchdeckel zu schließen und die wunderbare Welt mit ihren sympathischen Charakteren darin zurückzulassen.
"Der Wind der Erinnerung" ist eine sehr emotionale und traurige Geschichte die ans Herz geht!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bezaubernder Familienroman, 20. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Wind der Erinnerung: Roman (Gebundene Ausgabe)
Manchmal ist es verdammt schwer Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen. Genauso geht es mir mit diesem wunderbaren Familienroman der von zwei wirklich starken Frauen erzählt, die für ihr Glück im Leben hart kämpfen müssen.
Zum einem handelt der Roman von Emma, eine Ballerina, die von Kindheit an nichts anderes wollte, als zu tanzen. Nach einem folgenschweren Unfall, wird Emma bewusst das sie nie wieder tanzen kann. Ihre Beziehung zu ihrem Partner Josh steht vor dem aus und in ihrer Verzweiflung fährt sie nach Australien zu ihrer Mutter. Dort erfährt sie von ihrem Erbe, eine Schaffarm ihrer Grandma, in Tasmanien.
Parallel wird von Beattie ab dem Jahre 1929 erzählt. Sie ist die Geliebte eines verheirateten Mannes und wird von eben diesem, schwanger. Sie muss ihr Elternhaus verlassen und versucht mit ihrem unehelichen Kind ein neues Leben ohne den Vater des Kindes aufzubauen. Doch als ihr dieses soweit gelingt, taucht dieser wieder auf. Beattie muss lernen, dass sie fast niemandem vertrauen kann und widersetzt sich der Gesellschaft zum Trotz und wird erfolgreicher als je einer ahnte. Doch findet sie auch die Liebe ihres Lebens?
Kimberley Wilkins benutzt einen unheimlich schönen Schreibstil mit leisen Tönen. Sie beschreibt Ihre Figuren so authentisch, dass man sie „kennenlernt“ und schon viele ihrer Handlungen voraus ahnen kann.
So ging es mir ganz besonders mit Beattie, die für mich einen wirklich starken Charakter darstellte und mich oft zum schmunzeln brachte. Ihre Dickköpfigkeit und ihr Starrsinn waren mir trotz ihrer Schwierigkeiten oft sympathisch und nachvollziehbar.
Auch Emma ist sehr gut dargestellt, man glaubt zu wissen was sie fühlt, ihre Leidenschaft zum Ballett ist dank der plausiblen Beschreibungen der Autorin, gut nach zu empfinden.
Es gibt kleinere Begriffe aus dem Sprachschatz des Balletts, diese sind aber nur gering und sehr einfach beschrieben.
Die Handlung spielt zu mehreren Zeitpunkten, immer abwechselnd zwischen Beattie und Emma.
Die Geschichte spielt in verschiedenen Orten wie London, Glasgow, Sydney und Lewinford.
So wird auch eine gewisse Spannung erhalten und obwohl man das Geheimnis schon ahnt oder gar weiß, kriegt man nicht genug von diesem Roman. Trotz der 493 Seiten habe ich dieses Buch innerhalb eines Tages durchgelesen.
Als wäre dieser Roman schon nicht allein deswegen wert gelesen zu werden, möchte ich hier noch auf die wunderschöne Covergestaltung eingehen, die ein wahrer Blickfang ist.
Auf der Vorderseite ist der Umschlag wie eine Postkarte gestaltet, mit weißen Orchideen und einer verschnörkelten Schrift als Titel.
Mit 493 hat der Roman eine gute Länge und erschien mir zu keinem Zeitpunkt als langatmig.
Aufgebaut ist die Handlung in einem Prolog, 33 Kapiteln, Epilog und Danksagung.

Fazit:
Kimberley Wilkins, hat einen bezaubernden Familienroman geschrieben, in dessen Fokus ein großes Familiengeheimniss steht.
Sie beschreibt die Geschichte nicht nur interessant, sondern eben auch familiär, wie ich es als Leser von Familienromanen auch erwarte.
Es gab einige Stellen die vorhersehbar waren, dennoch überzeugte mich die Autorin nicht nur mit ihrem Schreibstil, sondern auch die Art, wie sie Vergangenheit und Gegenwart verband, die Folgen beiderlei Zeitpunkte verknüpfte und alle losen Fäden zusammenfügte.
„Der Wind der Erinnerungen“ ist ein Roman, in dem man eintauchen und sich wohlfühlen kann.
Ich freue mich schon auf weitere Romane der Autorin und werde mir auch ihre Jugendbücher näher ansehen.
Gesamtwertung:5/5 Sterne

Kimberley Wilkins hat erfolgreich sowohl Kinder- und Jugendbücher als auch Romane für Erwachsene publiziert. Ihre Werke wurden unter anderem mit dem Romantic Book of the Year Award, dem Aurealis Award und dem Lynne Wilding Award ausgezeichnet sowie für zahlreiche andere Preise nominiert. Kimberley Wilkins lebt mit ihrer Familie in Brisbane, sie ist Dozentin an der Universität von Queensland. (Quelle: Knaur Verlag)
© Michaela Gutowsky
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schmökerbuch mit kleinem Minus, 19. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Wind der Erinnerung: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Der Wind der Erinnerung" ist ein schönes Schmökerbuch für faule Tage in der Hängematte, am Strand oder auf Balkonien. Es geht um die Geschichte von Emma und ihrer Großmutter Beattie. Abwechselnd wird vom Leben der beiden Frauen erzählt: Emmas Leben als Ballerina in London, das nach einem Unfall ein jähes Ende findet, und nach welchem sich Emma auf ihre australischen Wurzeln besinnt. Und Beattie, die in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts ungewollt schwanger wird und mit dem Kindsvater in fremde Weiten - von Schottland nach Australien - aufbricht. Als Emma Beatties Haus erbt, kreuzen sich die Lebenswege der beiden, und Emma beginnt, den Geheimnissen in Beatties Leben auf den Grund zu gehen.
Die Idee an sich fand ich schön, die Umsetzung für einen Debütroman definitiv bemerkenswert und sprachlich einnehmend. Trotzdem gab es die ein oder andere Unklarheit, auf deren Auflösung ich umsonst gewartet habe. Beispielsweise kommt die Beziehung zwischen Großmutter und Enkelin nicht so recht zum Tragen. Beattie vererbt ihr zwar ein Haus, aber eine wirklich persönliche - oder gar herzliche - Beziehung zwischen beiden wird nicht offensichtlich. Stattdessen läuft die Beschreibung beider Lebenswege parallel, aber getrennt voneinander ab. Wieso hat Beattie nicht beispielsweise ihrer Tochter, also Emmas Mutter, anstelle von Emma das Grundstück vererbt? Wie war die Beziehung zwischen Beattie und Emma, das wird leider gar nicht erwähnt...
Weiterhin fand ich die Klärung des "Geheimnisses" von Beattie ein wenig unspektakulär, denn als Leser erfährt man vom ersten Moment an, worum es geht, und begleitet Beattie bei den leider recht vorhersehbaren Geschehnissen. So ist man als Leser praktisch die ganze Zeit schlauer als Emma, und diese leistet eigentlich eher halbherzige Aufklärungsarbeit. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Aha-Momente oder unerwartete Wendungen gewünscht, die mich auch in der zweiten Hälfte des Buches noch hätten überraschen können. So bleibt es zwar unterhaltsam, aber recht vorhersehbar.

Fazit:
Lesenswert, aber kein Pageturner.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dies Buch ist definitiv eines meiner Lieblingsbücher, 13. Februar 2014
Von 
JoKo - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Wind der Erinnerung: Roman (Taschenbuch)
Kimberly Wilkens hat sich mit ihrem Buch " Der Wind der Erinnerung" in mein Gedächtnis und vor allem in mein Herz geschrieben. Eine Familiengeschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt, den Leser bezaubert, berührt und es schwer macht das Buch zur Seite zu legen, bis es durchgelesen ist.

Zwei Frauen bestimmen die Geschichten in diesem Buch. Beattie und Emma, Großmutter und Enkelin, die tief mit einander verbunden sind. Emma ist eine bekannte Ballerina in London, die in ihrer Arbeit aufgeht und dabei das Leben und ihre Beziehung vergisst. Nach einem schweren Unfall, der ihr das Tanzen unmöglich macht, fliegt sie nach Australien zu ihren Eltern. Dort erwartet sie das Testament ihrer Großmutter, die ihr ein Anwesen in Tasmanien vermacht. Für Emma steht fest, dass sie das Haus und das Land verkaufen wird, merkt aber, je länger sie dort verbringt, dass sie nicht nur zu sich selbst und zu den wichtigen Dingen im Leben zurückfindet, sondern lernt auch das frühere Leben und ein Geheimnis ihrer Großmutter kennen, von dem sie bisher nichts wusste.
Beatties Geschichte wird dem Leser als erstes erzählt. Der Leser schaut Beattie über die Schulter und begleitet sie von Glasgow nach Tasmanien und erlebt das nicht immer einfache , aber interessante Leben dieser Frau.Entgegen jeder Konventionen geht sie ihren Weg, gibt nie auf, obwohl das Leben ihr mehr als einen Stein in den Weg legt.

Fasziniert habe ich die beiden Geschichten dieser Frauen gelesen und es fiel mir immer sehr schwer, mich von den Seiten zu lösen. Die Figuren der beiden Frauen sind der Autorin mehr als gut gelungen und ich war, was selten der Fall ist, von der ersten Seite an im Geschehen. Die Schilderungen der beiden Frauenleben wirkte an keiner Stelle aufgesetzt oder kitschig und durch den bezwingenden Schreibstil der Autorin wurde dieses Buch für mich zu einem wunderbaren Leseerlebnis und ich hoffe, dass dieses Buch noch viele Leser findet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nimm dir Zeit für die Liebe, 12. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt zwei Geschichtsstränge in diesem Buch. Einen in der Vergangenheit und einen in der Gegenwart. Der Geschichtsstrang der Vergangenheit ist in der dritten Person geschrieben und der, der Gegenwart ist in der ersten Person geschrieben.

Ich weiß nicht wieso, aber trotz oder gerade weil die Geschichte in der Gegenwart in der Ich-Form geschrieben ist, wirkt sie sehr unpersönlich.

Es sind meistens einige (viele...) Kapitel in der selben Zeitebene, sodass man schon fast das Gefühl hat die andere Geschichte/Zeit zu vergessen.

Die Geschichte der Vergangenheit fängt wunderschön, detailliert und gefühlvoll an und wird mit der Zeit immer hektischer. Anfangs wird z.B. eine Situation die wenige Stunden dauert oder nur einen Augenblick lang sehr genau beschrieben und zum Ende des Buches sind von Abschnitt zu Abschnitt Sprünge von mehreren Monaten.

Im Klappentext wird auch schon das meiste vorweggenommen und man fragt sich die erste Hälfte des Buches wann denn endlich das passiert, was im Klappentext steht... Ich persönlich fand die Geschichte ziemlich vorhersehbar und die Hauptperson hätte ich gerne so manches mal geschüttelt wegen ihrer Widersprüchlichkeit.

Das Fazit des Buches gefällt mir noch am besten am ganzen Buch: Nimm dir Zeit für die Liebe!

Es ist ein nettes Buch für Zwischendurch aber kein must-read in meinen Augen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine starke Frau kämpft um ihre Tochter ... Prädikat "uneingeschränkt lesenswert"!, 17. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Wind der Erinnerung: Roman (Gebundene Ausgabe)
Tasmanien 1933. Die alleinerziehende Mutter Beattie Blaxland verdingt sich als Näherin und kann ihrer kleinen Tochter gerade das Nötigste bieten. Auf der Schaffarm Wildflower Hill findet sie schließlich eine Anstellung als Dienstmädchen. Obwohl die Farm im Ort als Sündenpfuhl angesehen wird, nimmt Beattie die Stelle an - alles ihrer Tochter zuliebe. Bald stellt sich heraus, dass Wildflower Hill die wohl entscheidendste Rolle in Beatties ganzem Leben spielen wird.

London 2009. Emma Blaxland-Hunter zerbricht fast daran, als sie, die Primaballerina des Londoner Balletts, wegen eines Unfalls nicht mehr tanzen kann. Und zu allem Überfluss erbt sie auch noch das Anwesen ihrer Großmutter Beattie, Wildflower Hill in Tasmanien! Zunächst ist sie gar nicht begeistert davon und plant, innerhalb von drei Wochen das Anwesen auszuräumen und zu putzen, um es schließlich zum Verkauf freizugeben. Doch als sie während ihrer Arbeiten ein altes Foto ihrer Großmutter findet, auf dem ein fremdes kleines Mädchen mit rotem Haar zu sehen ist, geht sie der Familiengeschichte auf die Spur ...

Derzeit erscheinen im Genre "Familiengeheimnis" unheimlich viele Romane, bedingt durch den Erfolg von Lucinda Riley und Kate Morton. Die allseits beliebte Orchidee, die fast jedes Cover dieser Literaturgattung ziert, scheint zugleich dessen Wahrzeichen geworden zu sein. Langsam aber sicher gilt es, die Perlen herauszufischen, denn nicht alle Familiengeheimnis-Romane sind lesenswert. Mit "Der Wind der Erinnerung" legt Kimberley Wilkins jedoch ein sagenhaftes Debüt vor, das man definitiv als Perle des Genres bezeichnen kann!

"Wildflower Hill", so der Originaltitel des Buches, ist eine Geschichte über zwei starke Frauen und vor allem über Mutterliebe, die keinerlei Grenzen kennt. Mit Beattie hat Kimberley Wilkins eine Heldin erschaffen, die bereit ist, ALLES für ihre Tochter zu tun, egal wie grausam die Konsequenzen auch sein mögen. Aufgrund dessen, dass die Handlung zum Großteil in Tasmanien ab den 1930er Jahren angesiedelt ist, sprechen wir hier nicht über die "Luxusprobleme" von heute, sondern über die grundlegendsten Bedürfnisse eines Kindes: Essen, Kleidung, Bildung - und Liebe. Nichts davon ist in Beatties Welt, zu ihrer Zeit selbstverständlich, doch sie zerreißt sich fast in dem Versuch, ihrer Tochter das alles zu geben.

Auch Emma Blaxland-Hunter ist, auf ihre Art, eine starke Frau - eine starke Frau des 21. Jahrhunderts. Nach einem schweren Unfall kann sie nicht mehr tanzen, und tanzen ist das Einzige, was sie kann und das Einzige, was sie immer wollte. Wilkins schildert hier, wie Karrierebesessenheit ein Leben fast zerstören kann, da andere wichtige Dinge wie Freundschaften und eine erfüllte Partnerschaft auf der Strecke bleiben. So kreiert Kimberley Wilkins eine Brücke zwischen zwei Welten. Die eine Frau, die in den 1930er Jahren gerade ihre Grundversorgung aufrecht zu erhalten versucht und die andere, die in unserer heutigen Zeit mit Leistungsdruck und gesellschaftlichen Verpflichtungen fertig werden muss. Auf diese Art haben Beattie und Emma viele Gemeinsamkeiten, sind aber trotzdem zwei eigenständige Charaktere.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die fast 500 Seiten vergehen wie im Fluge. Viele Familiengeheimnis-Romane haben spätestens ab der Mitte einen Hänger im Spannungsbogen - "Der Wind der Erinnerung" bleibt jedoch bis zuletzt durchgehend spannend. Durch die zwei verschiedenen Handlungsorte- bzw. Zeiten wird die Spannung noch mal ordentlich aufgepeppt, denn immer dann, wenn es bei Beattie besonders spannend wird, liegt das Augenmerk erst mal wieder auf Emma. Auch auf das oftmals allzu kitschige Ende gelingt es Kimberley Wilkins zu verzichten, wodurch sie sich angenehm von anderen Vertretern des Genres abhebt und beweist, dass ein Familiengeheimnis-Roman ohne Kitsch durchaus nicht unmöglich ist.

"Der Wind der Erinnerung" erhält von mir das Prädikat "uneingeschränkt lesenswert"! Leser von Lucinda Riley und Kate Morton oder Fans der "Schmetterlingsinsel" von Corina Bomann werden begeistert sein. Im September 2012 soll der zweite Roman der gebürtigen Londonerin auf Englisch erscheinen. Kimberley Wilkins (die in englischer Sprache übrigens als Kimberley Freeman publiziert) ist mein neuer Stern am Himmel der Familiengeheimnis-Romane!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührendes Leseerlebnis, 25. Juli 2013
Eine bittersüsse Liebesgeschichte, ein tragisches Frauenschicksal vor Kriegsbeginn und eine Beziehung, die nicht sein durfte ...

Kimberley Wilkins schildert in beeindruckenden Worten das Leben von Beattie Blaxland und jenes ihrer Enkelin Emma Blaxland-Hunter, lässt dabei vielschichtige Charaktere und das Sittenbild einer längst vergangenen Zeit erstehen. Langsam und behutsam rollt sie die Vergangenheit auf, nimmt den Leser gefangen und kommt gemeinsam mit ihm einem großen Geheimnis auf die Spur.

Die Autorin arbeitet keineswegs mit hohem Spannungsbogen, dennoch wird man vollständig in die Handlung mit einbezogen und kann sich der Faszination von Beatties Schicksal schwer entziehen.
Ein sehr emotionales Buch, das verzaubert und gefangen nimmt, ein berührendes Leseerlebnis, das ich gerne weiter empfehle.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Genuss...!, 29. August 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Wind der Erinnerung: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich finde das Buch Klasse.
Es zieht einen in seinen Bann, von der ersten bis zur letzten Seite.
Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Man ist so in der jeweiligen "Geschichte" der Personen (Beattie oder Emma) gefesselt und gefangen. Stellt aber kein Problem dar.
Klare Kauf- und Leseempfehlung!!
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5.0 von 5 Sternen Ich vergebe: 5 von 5 Sterne, 8. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Wind der Erinnerung: Roman (Taschenbuch)
Meine Rezension zu "Der Wind der Erinnerung°" von Kimberley Wilkins

1. Klappentext

Als Emma das Haus ihrer verstorbenen Großmutter Beattie erbt, hat sie wenig Lust, sich mit Kisten voller Erinnerungsstücke herumzuschlagen. Doch ein myste­riöses Foto lässt sie nicht mehr los. Es zeigt Beattie als
junge Frau neben einem Mann, der besitzergreifend die Arme um sie legt. Zwischen den beiden: ein klei­nes rothaariges Mädchen. Nur, der Mann ist nicht Emmas Großvater – und wer ist das Kind? Schon bald vermag sich Emma den Geheimnissen von Beatties Vergangenheit nicht mehr zu entziehen …

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2. Meine Meinung:

Durch eine Wanderbuchrunde bin ich in den Genuss des Buches gekommen. Genuss? Ja, es war ein wahrer Genuss. Bereits nach den ersten Seiten habe ich mich in der Geschichte total wohl gefühlt. Ich konnte die Gedanken der beiden Hauptprotagonistinnen, Beattie und Emma, absolut nachvollziehen.

Zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein können, aber doch wieder so gleich sind.

Die Autorin versteht es, den Leser komplett in die Gefühlswelt eintauchen zu lassen. Keine Schnörkel, nicht zuviel Liebesgeplänkel, sondern einfach nur schön. Schön und auch ergreifend. *seufz*

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3. Preis/Leistung:

als ebook für 9,99 €

gebundene Ausgabe: 19,99 €

und als Taschenbuch für 9,99 €

Das Buch ist mittlerweile auch bei Weltbild erhältlich.

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4. Leseempfehlung

Für Romanliebhaber der Supersonderklasse. Ein Seufzen ist garantiert.
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5.0 von 5 Sternen Eine wirklich zu Herzen gehende Familiengeschichte, 31. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Wind der Erinnerung: Roman (Gebundene Ausgabe)
1929: Beattie Blaxland, gerade mal junge neunzehn Jahre alt, verdient durch verschiedene Jobs auch den Lebensunterhalt ihrer Eltern. Sie träumt davon, später einmal ihre eigene Mode zu entwerfen und zu nähen, und damit dem ärmlichen Leben entfliehen zu können. Doch wegen des Babys unter ihrem Herzen, von ihrem heimlichen, verheirateten Liebhaber Henry, verliert sie nicht nur die Anstellungen, sondern auch ihre Eltern, die sie geradewegs auf die Straße setzen. Henry überredet Beattie schließlich, mit ihm nach Australien zu kommen, und gemeinsam neu anzufangen. Was jedoch als Hoffnungsschimmer begann, entpuppt sich schon bald als Albtraum, denn Henry verspielt nahezu ihr gesamtes Geld und ertränkt seine Sorgen im Alkohol. Eines Tages fasst Beattie den Entschluss, Henry zu verlassen und flüchtet sich mit Töchterchen Lucy viele Kilometer weit weg um abermals ein neues Leben zu beginnen. Schließlich ergattert sie eine Anstellung als Dienstmädchen auf Wildflower Hill. Doch der Hausherr, Raphael Blanchard, hat es vor allem auf eines abgesehen: Beatties Körper. So kommt es, dass Beattie ihm eine gewagte Wette vorschlägt …

2009: Die weltberühmte Ballerina Emma Blaxland-Hunter, die nach einem schweren Unfall, nicht mehr tanzen kann, hat von ihrer Großmutter Beattie ein kleines Anwesen in Tasmanien geerbt. Doch bevor Emma das Haus verkaufen kann, muss es komplett ausgeräumt werden. Keine leichte Aufgabe, wie sie schnell feststellen muss. Durch unzählige Erinnerungsstücke ihrer Großmutter deckt Emma schließlich ein altes Familiengeheimnis auf …

„Der Wind der Erinnerung“ ist eine dieser Familiengeschichten, deren Figuren man schnell ins Herz schließt, und Zeile um Zeile verschlingt, um immer mehr über die Familie und deren Lebensumstände zu erfahren.

Kimberley Wilkins erzählt auf zwei Zeitebenen. Der wichtigste Teil, der mich auch am meisten berühren konnte, ist die Hauptgeschichte um Beattie Blaxland, die von einer bitterarmen Frau, zur Farmerin gegen alle Widerstände und schließlich zur angesehenen Designerin wird, dabei aber immer wieder Entbehrungen in Kauf nehmen muss. In diesen Kapiteln konnte und wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Denn während der vielen Jahre, die man an Beatties Seite verlebt, habe ich mit ihr gelitten und gelacht, und sie unheimlich ins Herz geschlossen. Dieser Teil lebt auch von den starken Figuren, die diese Geschichte letztlich wirklich dicht, farbig und bewegend machen.
Der zweite Teil ist geprägt von Beatties Enkelin Emma, die nicht nur mit ihrem eigenen Los zu kämpfen hat, sondern erst lernen muss, sich auf Neues einzulassen. Mit Emma wurde ich nicht gänzlich warm, sie blieb mir teilweise sogar ein wenig fremd und auch ihr Umfeld erschien mir blässer und mit weniger Liebe zum Detail verfasst.
Die beiden Teile wechseln sich immer wieder ab, so dass ich mich manchmal zwingen musste, weiterzulesen, wenn ich nach einer spannenden Phase um Beattie in die eher gemächlich dahin plätschernde Szenerie um Emma gelangte.

Dennoch hat die Autorin mit diesem Roman eine wunderschöne Geschichte erschaffen, die ich mit Sicherheit irgendwann noch einmal lesen werde. Denn auch jetzt noch, über einen Monat nach Lesen dieses Buches, habe ich durchweg schöne Erinnerungen an diesen Roman, vor allem an die sympathische Beattie – an eine starke Frau, die trotz vieler Rückschläge ihren Traum doch nie aufgegeben hat.

Die Autorin beweist ein sicheres Gespür für starke Gefühle, ein historisch überzeugendes Setting (in Beatties Teil) und charismatische wie auch detailreich gezeichnete Figuren. Zudem hat Kimberley Wilkins einen leichtgängigen, sehr angenehmen Schreibstil, der mich schnell von Seite zu Seite huschen und gänzlich in die Geschichte eintauchen ließ.

Fazit: Kimberley Wilkins erzählt hier eine wirklich zu Herzen gehende Familiengeschichte, die für meinen Geschmack auch ohne die Rahmenhandlung um Enkelin Emma ausgekommen wäre. Letztere wirkte ein bisschen zu sehr gewollt und aufgesetzt und fühlte sich nicht völlig rund an. Dafür machte diese Schwäche die Hauptgeschichte um die bitterarme Beattie Blaxland, die schlussendlich eine der berühmtesten Designerinnen Australiens wird, allemal wieder wett. Die Erzählungen um Beattie und ihre Lebensumstände haben mich wirklich gefangen genommen und nicht mehr los gelassen. Während in den Textstellen, in denen Emma die Geschichte ihrer Großmutter aufdeckt, doch so manche Länge zu spüren war, flog ich in den Kapiteln um Beattie geradewegs über die Seiten und wollte kaum noch aufhören zu lesen. Eine tolle Geschichte, die mich packen und entführen konnte!
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Der Wind der Erinnerung: Roman
Der Wind der Erinnerung: Roman von Kimberley Wilkins (Gebundene Ausgabe - 20. August 2012)
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