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5.0 von 5 Sternen Genuss zum Lesen und Hören
Die 32jährige Senior A & R - Managerin Stella versucht einen Vertrag mit den Reeperbahnjungs - ihre neuste Entdeckung auf dem Musikmarkt - abzuschließen, als ihr Chef überraschend verkündet, dass er die Firma verkauft hat. Damit nicht genug, wurde die Firma an den größten Konkurrenten verkauft.
Stella, eine Perfektionistin, sieht ihre...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2011 von Carmen Vicari

versus
19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zweiter Versuch, zweiter Flop
"Wunschkonzert" von Anne Hertz war für mich sowas wie die zweite Chance für das Autorinnen-Duo, mich doch noch von ihrer Fähigkeit zum Schreiben anständiger Frauenliteratur zu überzeugen. Mein Erstkontakt mit Anne Hertz war "Sahnehäubchen", das für mich mit zickiger, unglaubwürdiger Protagonistin und stereotyper Männerauswahl...
Veröffentlicht am 23. November 2011 von Sarah O.


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genuss zum Lesen und Hören, 31. Oktober 2011
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wunschkonzert: Roman (Broschiert)
Die 32jährige Senior A & R - Managerin Stella versucht einen Vertrag mit den Reeperbahnjungs - ihre neuste Entdeckung auf dem Musikmarkt - abzuschließen, als ihr Chef überraschend verkündet, dass er die Firma verkauft hat. Damit nicht genug, wurde die Firma an den größten Konkurrenten verkauft.
Stella, eine Perfektionistin, sieht ihre Stellung bedroht, da es in der Konkurrenzfirma schon einen Senior A & R - Manager gibt. Zum besseren Kennenlernen lädt der neue Chef David alle Mitarbeiter - alte wie neue - zu einem Teambuilding in eine Jugendherberge ein. Und damit beginnt das Chaos ...

Stella steht sich zu Beginn gerne selbst im Weg und hat als Leser immer wieder das Bedürfnis, sie etwas schubsen zu wollen.
Die Dialoge sind spritzig und die ein oder andere Situation lässt den Leser schmunzeln, lachen oder einfach nur den Kopf schütteln.

Das Schwestern-Duo Anne Hertz hat wieder viel in den neuen Roman reingepackt, aber dieses Mal haben sie noch tatkräftige Unterstützung von einem Musiker (Jan Sievers) bekommen.
Der Sänger der Reeperbahnjungs Tim Lievers stellt seine Songs im Buch immer wieder vor und als Leser kann man sich diese dann auf dem aktuellen Album von Jan Sievers anhören.

Fazit:
Wieder ein toller Roman von Anne Hertz, der zu tollen Lesestunden einlädt. Einfach nur empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben ist kein Wunschkonzert..., 7. Januar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wunschkonzert: Roman (Broschiert)
INHALT:
Dass das Leben kein Wunschkonzert ist, bekommt Stella am eigenen Leib zu spüren: Ihr Chef verkauft sein Plattenlabel an den Hauptkonkurrenten World Music und so wird die fusionierte Firma in Zukunft World Records heißen. Das passt der ehrgeizigen Stella überhaupt nicht, denn eigentlich wollte sie den überaus charmanten Tom Lievers und seine Band "Reeperbahnjungs" unter Vertrag nehmen, doch laut ihrem neuen Chef David Dressler müssen neue Plattenverträge warten. Außerdem gibt es da auch noch ihren Kontrahenten Martin Stichler, der als Senior Manager bei World Music tätig ist und seine Position mit allen Mitteln verteidigt... Da die neuen Büroräume in der Hamburger Hafencity noch nicht bezugsfertig sind, wird die zusammengewürfelte Gruppe zu einem 7-tägigen Teambuilding-Seminar in die Lüneburger Heide geschickt, das sich für Perfektionistin Stella zu einem Albtraum entwickelt...

MEINE MEINUNG:
Das Autorenduo Anne Hertz zählt bereits seit Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen und so musste ich auch ihren 7. Roman lesen. Der Prolog zeigt Stella in einer schier ausweglosen Situation, die sich im Handlungsverlauf erklärt wird. Die Handlungsdauer der eigentlichen Geschichte umfasst ein paar Monate in Stellas Leben, der Epilog findet 1 Jahr später statt. Neben Hamburg findet auch die Lüneburger Heide als Schauplatz Verwendung.

Stella Wundermann ist mit ihren 32 Jahren erfolgreiche Senior A&R Managerin bei Elb Records in Hamburg. Die Perfektionistin mit dem Kontroll- und Arbeitswahn hat ein Gespür für erfolgreiche Musiker und ist deshalb kurz davor, die aufstrebende Band "Reeperbahnjungs" unter Vertrag zu nehmen. Doch dann ändert sich ihr Leben auf einen Schlag, denn Elb Records wird verkauft und die hübsche Singlefrau mit den langen schwarzen Haaren und Kuschelhasen "Möhrchen" muss sich mit einigen Problemen herumschlagen... Zuerst wäre da der überaus attraktive Tim Lievers, Leadsänger der Hamburger "Reeperbahnjungs", die Stella groß herausbringen möchte und mit dem sie auch flirtet. Doch wegen der Fusionierung hängt der Vertrag in der Luft und Stella hält Tim und seine Jungs hin, was unweigerlich zu Komplikationen führt... Auf der anderen Seite gibt es da den gutaussehenden 35-jährigen Martin Stichler, der ebenfalls die Position eines Senior A&R Managers inne hat, in Stella eine ernstzunehmende Rivalin sieht und sich ihr gegenüber unerwartet nett benimmt. Und dann wäre da noch ihr neuer Chef David Dressler - ein smarter Typ, der "vorerst" keine Veränderungen anstrebt und sein neues Team zusammenschweißen möchte...

Neben den interessant gestalteten Hauptpersonen gibt es eine Vielzahl an Nebenfiguren, wie z.B. Stellas beste Freundin Miriam, ihre anstrengende Mutter und die unterschiedlichen Kollegen, die ebenso reizvoll ausgearbeitet wurden und sich wunderbar in die Handlung einfügen. Vor allem Stellas Kollegin -Sekretärin Hilde- ist eine echte Sympathieträgerin und das komplette Gegenteil von Stella, die anfangs etwas nervig erscheint, das Leben viel zu ernst nimmt und oft etwas auszusetzen hat. Und trotz all ihrer Fehler und Makel ist Stella Wundermann eine liebenswerte Hauptperson, die eine beachtliche Weiterentwicklung durchmacht.

Musik spielt im ganzen Roman eine große Rolle, wofür der Musiker Jan Sievers Pate stand, dessen wunderbaren Songtexte aus seinem Album "abgeliebt" in die Geschichte eingestreut wurden und sich der jeweiligen Situation anpassen. Die Idee zu "Wunschkonzert" wurde ansprechend umgesetzt und unterhält die Leser mit einer Achterbahnfahrt von Gefühlen. Denn hier geht es neben Karriere um verschiedene Emotionen, Ängste, Probleme und zwischenmenschliche Beziehungen - ein Gebiet, auf dem Stella noch viel zu lernen hat. Übrigens sind einige Übungen des Seminars schon altbekannt, andere allerdings durchaus neu und interessant.

Ich-Erzählerin Stella schildert die turbulenten Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel, wobei sie uns Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gewährt. Neben einigen absehbaren Wendungen & klitzekleinen Klischees hält "Wunschkonzert" auch etliche Überraschungen bereit und zeigt uns, wie sehr sich Stella bzw. ihr Leben ändert. Und auch an witzigen Szenen, bei denen ich laut lachen musste, wurde nicht gespart. Dank der witzigen verbalen Wortgefechte voller Situationskomik, der ausdrucksvollen Liedertexte und der locker-leichten Schreibweise lassen sich die 384 Seiten von "Wunschkonzert" wunderbar flüssig lesen. Mein einziger Kritikpunkte sind die winzigen klischeebehafteten Szenen und die Optik dieses Werks. Denn als Softcover ist es teurer als die gewohnten Taschenbücher und passt leider nicht zu den restlichen Hertz-Romanen ins Regal.

FAZIT:
"Wunschkonzert" unterhält mit einer reizvollen Handlung, liebenswerten Protagonisten, die einem ans Herz wachsen sowie einem amüsanten Schreibstil. Wegen der kleinen, oben ausgeführten, Mängel vergebe ich schwache 5 STERNE.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zweiter Versuch, zweiter Flop, 23. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Wunschkonzert: Roman (Broschiert)
"Wunschkonzert" von Anne Hertz war für mich sowas wie die zweite Chance für das Autorinnen-Duo, mich doch noch von ihrer Fähigkeit zum Schreiben anständiger Frauenliteratur zu überzeugen. Mein Erstkontakt mit Anne Hertz war "Sahnehäubchen", das für mich mit zickiger, unglaubwürdiger Protagonistin und stereotyper Männerauswahl nahe an einen Totalausfall herankam. Und auch wenn "Wunschkonzert" in meinen Augen deutlich besser begann - mich sogar kurz hoffen ließ - komme ich am Ende zum selben Ergebnis: Kein kompletter, aber dennoch ein "Beinahe"-Totalausfall.

Aber erst einmal kurz zum Inhalt: Stella Wundermann ist 32, beruflich erfolgreich als Senior A&R-Managerin eines kleinen Hamburger Musiklabels und Single. Als das Label aber an die Konkurrenz verkauft wird und mit dieser zu einem neuen Label zusammengelegt werden soll, fürchtet Stella sowohl um ihren Job (denn das andere Label hat bereits einen Senior A&R-Manager in Gestalt des attraktiven Martin Stichlers) als auch um ihre neu entdeckte Hamburger Band "Reeperbahnjungs" mit deren - ebenfalls attraktiven und offensichtlich auch an Stella interessierten - Leader Tim Lievers sie eigentlich kurz vor Vertragsabschluss stand. Doch jetzt muss sie erst einmal für eine Woche für ein Teambildungsseminar, das ihr neuer Chef David Dressler sich ausgedacht hat, in die Pampa fahren...

Wie gesagt, für mein Empfinden begann das Buch ganz gut. Stella als Ich-Erzählerin (leider im Präsens, was nicht ganz mein Fall ist) war irgendwie unterhaltsam, ein wenig spritzig und auch schlagfertig genug, um eine gute Protagonistin abzugeben. Leider knüpfen die Autorinnen aber ganz schnell wieder an ihr mir bereits aus "Sahnehäubchen" bekanntes Frauenbild an: Die spießige Superzicke kehrt zurück. Langweiler-Zickenterror, Teil 2. Naives, unprofessionelles Dummchen 2.0!

Stella wird schon nach wenigen Seiten einfach nur schrecklich öde, hat einen Stock im Allerwertesten, dass er eigentlich zu den Ohren wieder rauskommen müsste, ist oberflächlich bis zum Geht-nicht-mehr, hysterisch, spießig, für keinen Spaß zu haben...kurz: Langweilig und dabei auch noch bei jeder Gelegenheit vorhersehbar dämlich. Ihre einzige Form der Kommunikation scheint über weite Strecken des Romans aus "blaffen" und "fauchen" zu bestehen, was ich irgendwann einfach nur noch als unkreaiv und eindimensional empfand. Die gute Frau soll ja nur ein paar Jahre älter sein als ich, arbeitet in einem hippen Beruf...da kann ich mir so eine überhysterische Trulla, die schon bei dem Gedanken an eine Jugendherberge einen Schreianfall kriegt, einfach nicht vorstellen. Geht nicht. Glaube ich nicht. Passt nicht.

Zumal sie sich natürlich in ihrer Spießigkeit und ihrer Unprofessionalität gepaart mit Dummheit, die wohl eine Art Situationskomik darstellen soll, für die ich möglicherweise nicht zugänglich bin, auch jedesmal so vorhersehbar verhält, dass man wirklich nur wenige Seiten lesen muss, um zu wissen, wie es endet.

Auch die Männerwahl in diesem Roman ist einfach nur vorhersehbar, da sich die Autorinnen natürlich nicht von ihrem Schwarz-Weiß-Klischee, der gute und der böse Junge, verabschieden können und man nur das Buch aufschlagen braucht, um von dem dicken Spoiler angesprungen zu werden. Dort lächelt einen nämlich - sowohl vorne unterm Klappentext, als auch hinten auf einer ganzen Seite - ein Musiker an, der den Beschreibungen von Tim Lievers auch noch mehr als nahe kommt, ein Lied zum Buch geschrieben hat und Jan Sievers heißt. Das ist nicht einmal mehr ein Wink mit dem Zaunpfahl, das ist der Vorschlaghammer, der Schleichwerbung und Spoiler gleichermaßen in den Kopf des Lesers hämmert!

Aber nicht, dass es mich besonders interessiert hätte, welchen der beiden Herren Stella nun bekommt: Beide Männer sind gähnend langweilig, sowohl Tim Lievers als auch Martin Stichler. Tim ist das ständig zu bemitleidende, schmollende Weichei. Martin dagegen bleibt ziemlich blass und ist trotz zwischenzeitlicher hinterhältiger Boshaftigkeit für mich einfach kein geeignetes Feindbild gewesen, möglicherweise, weil Stella diese Feindbild-Rolle schon hervorragend allein ausgefüllt hat.

Es hat auch trotz Liebesgeschichte einfach nicht gekribbelt. Dazu war mir das alles zu plump: Der Schreibstil, der Plot, die "Situationskomik" (nennen wir sie mal so), der One-Night-Stand, bei dem ich dank Kuschelmusik und aus dem Bett fliegenden Schmusestofftier mal kurz vergessen habe, dass die Protagonistin 32 und nicht 16 ist, die die Handlung immer wieder unterbrechenden Banalitäten samt Erklärbär-Esoterik-Psychologen-Gehabe vom Chef und Seminarleiter David, die klischeehafte, penetrante Kontrollfreak-Mutter...wo hat sich da das Gefühl versteckt? Ich habe es nicht gefunden.

Mein Fazit also: Langweilig, kein Gefühl und absolut vorhersehbar. Der Anfang war noch erträglich, das Ende zwar ebenso vorhersehbar wie überkitschig, war dennoch besser als der banal-langweilige Mittelteil. Also zwei Sterne und bis auf Weiteres mein zweiter und letzter Roman der Autorinnen (in der hintersten Ecke meines Schrankes verbirgt sich leider schon seit Ewigkeiten ein geschenktes "Sternschnuppen" - eventuell werde ich mir das irgendwann einmal noch zu Gemüte führen).
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1.0 von 5 Sternen NIcht! Kaufen!, 22. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Wunschkonzert: Roman (Taschenbuch)
Also. Gerade erst bin ich mit dem Buch fertig geworden. Aber fangen wir mal von vorne an... ich habe es gekauft und zunächst fand ich es weder sympatisch noch furchtbar. Einfach nur: ja, hier ist es. Ich wusste nicht so recht, was ich mit Stella anfangen sollte. Auf der einen Seite hat sie mich etwas genervt, aber auf der anderen Seite fand ich es gut, dass sie eben richtig gut ist in dem was sie tut. Was ich jetzt aber total "mainstream" fand war ACHTUNG SPOILER!!

war, dass sie plötzlich alles über Bord wirft und eine aberwitzige Entscheidung trifft. Wurde zwar immer wieder erwähnt, dass sie auf Singen steht, aber es traf mich schon wie aus heiterem Himmel. Viele Autoren versuchen sich mit diesem Überraschungseffekt, aber wenn es wirklich zu viele machen - ist man eben nur Mitläufer. So viel dazu.

Als nächstes: Ungefähr ab der Hälfte des Buches habe ich begonnen mich seeeeehr zu ärgern! Steht im Klappentext irgendetwas von einem Rockstar oder ist da eher die Rede von einem Konkurrenten, der ihr Böses will? Ich hatte auf einen Geschichte gehofft, in der es bitterböse zugeht und mit der Zeit habe ich mich auch gefreut, als Martin immer netter zu Stella wurde, aber da wurde ich richtig enttäuscht. Auf einmal kommt dieser Tim Lievers ins Spiel und ich verstehe die Welt nicht mehr. Es ist ein Teenie-Traum mit einem Rockstar sein zu wollen - BÄH! Und das dann Martin so abgeblitzt wird, finde ich richtig ärgerlich! Er war mir immer noch sympatischer als dieser Tim!

Eine Sache hat mir dann doch gefallen: David Dressler. Ich fand ihn ganz angenehm - und jetzt kommts! - irgendwann ging er mir so dermaßen auf die Nerven, weil er sooo übertrieben nett und verständnisvoll war. Und einen auf... wie nennt man das, wenn einer meint, mit seinen Weisheiten alle ins Herzen treffen zu können? Naja egal. Danke, Frau Pseodonym, das haben Sie mir nun auch ruiniert.

FAZIT: Die Beschreibung des Buches hält nicht das, was sie verspricht! Am liebsten würde ich Null Sterne geben!

Jetzt habe ich mich aber mal ausgeschimpft...
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3.0 von 5 Sternen Ganz nett, mehr aber auch nicht, 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Wunschkonzert, 6 CDs (Audio CD)
Meine Meinung

Kennt man ein Buch von Anne Hertz, dann kennt man alle. Klar, von der Handlung her sind sie verschieden, aber die Charaktere ähneln sich doch sehr, deswegen werden auch keine neuen Bücher von dem Autorenduo bei mir einziehen. Als Hörbücher sind sie zwar eine ganz nette Unterhaltung, als Bücher wären sie mir zu seicht.
Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Stella erzählt. Sie weiß was sie will und kann schlagfertig reagieren, allerdings stellt sie sich manchmal auch ziemlich dämlich und zickig an und das passt zu den anderen Charakteren aus den Anne Hertz Büchern. Wieso müssen wir Frauen denn bitte so dargestellt werden? Außerdem kam sie spießig und verstockt rüber, was überhaupt nicht zu ihrem Beruf passt. Sie arbeitet für ein Musiklabel und hat viel mit jungen Leuten zu tun. Sie benimmt sich aber wie eine alte Oberlehrerin, die sich zu fein ist, um in einer Jugendherberge zu übernachten. Immerhin kann man hier Entwicklung sehen, Stella bleibt nicht ganz so ätzend.
Was die Männer angeht…auch hier werden die Stereotypen bedient. Der nette Junge von nebenan und der Badboy, zu dem sich Stella natürlich hingezogen fühlt. So eine Konstellation kann natürlich mal ganz unterhaltsam sein, aber wenn man sowas immer wieder liest (bzw. hört), dann wird es einfach langweilig.
Stellas Kollegin Hilde hat mir allerdings richtig gut gefallen, die fand ich richtig knuffig.
Die Handlung ist ganz nett, aber nichts Außergewöhnliches und vor allem ziemlich vorhersehbar.
Der Schreibstil ist für einen lustigen Frauenroman wahrscheinlich genau richtig. Frisch, anspruchslos und mit der gewissen Portion Humor. Das ist auch ein Grund, warum ich nicht der große Fan dieses Genres bin. Mir ist das zu wenig, ich brauche ein bisschen mehr Anspruch. Als Hörbuch ist sowas für Zwischendurch aber immer ganz nett.

Fazit

Hallo Klischees! Anne Hertz schreibt doch irgendwie immer das gleiche, aber es ist ein ganz nettes Hörbuch für zwischendurch, was man allerdings nicht unbedingt gehört haben muss.
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3.0 von 5 Sternen Leider macht die Protagonistin einiges kaputt, 3. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Wunschkonzert: Roman (Broschiert)
Nachdem ich zuletzt das eher enttäuschende "Trostpflaster" gelesen habe, wollte ich Anne Hertz direkt eine neue Chance geben, da mich die bisherigen Bücher immer begeistern konnten. Ich habe mich dabei für "Wunschkonzert" entschieden und war daher besonders gespannt, schon allein, weil mich die Kurzbeschreibung direkt angesprochen hat.

Anne Hertz ist ein Sammelpseudonym, dass aus den Schwestern Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz besteht. Der Schreibstil ist auch in diesem Buch wieder einmal typisch für die beiden Autorinnen: leicht, flüssig, stellenweise anspruchslos, aber immer mit viel Humor versehen. Dieser trifft zwar nicht immer so ganz meinen Geschmack, aber dennoch fühle ich mich immer sehr gut unterhalten, sodass das Autorinnen-Duo ein fester Bestandteil in meinem Bücherregal ist.

So gut die Geschichte zum Großteil auch ist, umso enttäuschender fand ich die Protagonistin Stella, die mich an einigen Stellen wirklich genervt hat. Sie ist unglaublich oberflächlich, denkt sehr viel über ihre Frisur und Outfits nach und dazu wird ihr Äußeres auch immer wieder beschrieben, was ich stellenweise wirklich lästig fand, denn so habe ich mehr ihr Aussehen, als ihre Persönlichkeit kennengelernt. Sie wirkt für mich unnahbar und viel zu perfekt, da hätte ich es mir lieber gewünscht, wenn sie Ecken und Kanten gehabt hätte. Auch die anderen Figuren, wie z.B. Martin und Tim konnten mich nur bedingt unterhalten. Sie sind nicht wirklich mein Typ und haben mich mit ihrer Art oftmals sehr genervt. Hier ist die Aufteilung recht simpel: Martin verkörpert hier einen harmlosen Badboy, der gerne mal den ein oder anderen bösartigen Spruch bringt, aber ansonsten recht harmlos erscheint, während Tim eher der Softie ist, der aus jeder Mücke einen Elefanten macht und sehr sensibel durch die Welt läuft. Wer jedoch schon von diesen Figuren genervt ist, hat noch nicht Stellas Mutter erlebt, denn die ist in diesem Buch die absolute Krönung und ich konnte keine liebende Mutter in ihr entdecken. Vielmehr ist sie ein sehr dominanter Kontrollfreak, die mit sich und der Welt nicht im Einklang ist.

Die Liebesgeschichte ist dagegen recht unterhaltsam (stellenweise auch unfreiwillig), auch wenn diese zum Großteil doch sehr vorhersehbar ist. Dennoch fand ich den Weg zur Entscheidung und die Gedanken und Gefühle dabei sehr interessant, sodass ich da doch das ein oder andere Mal mitfiebern, aber auch lachen konnte.

Das Cover ist wieder einmal wunderschön. Der pinke Farbton und das Grammophon harmonieren gut zusammen und die bunte Mischung, die aus dem Grammophon stammt, geben dem Cover noch die nötigen Farbkleckse, um ein optisches Highlight zu werden. Auch die Kurzbeschreibung liest sich ansprechend und ist gut zusammengefasst.

"Wunschkonzert" ist sicherlich nicht das beste Buch von Anne Hertz, dennoch konnte es mich durchaus unterhalten. Wahrscheinlich wäre es jedoch schöner gewesen, wenn die Protagonistin ein bisschen weniger oberflächlich und anstrengender gewesen wäre. Dennoch liebe ich die vielen Ideen, die Anne Hertz immer wieder in ihren Büchern verarbeiten und freue mich somit auch auf weitere Bücher von dem sympathischen Autorinnen-Duo.
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4.0 von 5 Sternen Urlaub vom Alltag, 30. Mai 2012
Von 
Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Wunschkonzert: Roman (Broschiert)
Stella Wundermann hat mit 32 Jahren eigentlich alles erreicht, was ihr in ihrem Leben wichtig ist. Sie hat eine nette Wohnung, eine beste Freundin, die immer für sie da ist und einen aufregenden Job. Gerade hat sie die Band Reeperbahnjungs entdeckt, mit denen sie unbedingt einen Vertrag abschließen will. Sänger Tim flirtet sogar immer wieder mit ihr. Alles könnte so schön sein, wenn nicht ausgerechnet jetzt ihr Chef eine Veränderung ankündigen würde. Das Musiklabel, bei dem sie A&R-Managerin ist, wurde an die Konkurrenz verkauft. Dort arbeitet auf gleicher Position schon Martin, dem kein Mittel zu schade ist, Stella die besten Entdeckungen abzujagen. Zu allem Überfluss schlägt der neue Boss eine Teambildung in Schneverdingen vor. In der Lüneburger Heide heißt es nun Jugendherberge statt Wellnesshotel.

Der siebte Roman von Anne Hertz bleibt dem Stil der vorangegangenen treu. Es geht turbulent zu und die Romantik wird mit viel Witz vorgetragen. Diesmal wird das heikle Thema Firmenfusion mit einhergehender Umstrukturierung und eventueller Personalfreisetzung behandelt. Stella sieht sich auf einmal in einer unvorteilhaften Position und muss sich gegen die Ellenbogentaktik ihres Kollegen behaupten. Das allein wäre nicht so schwer, wenn dieser Kollege nicht auch nette Momente mit ihr verbringen würde. Gleichzeitig fühlt sie sich aber auch zu dem attraktiven Tim hingezogen. Mit analytischem Verstand versucht sie nun, diese Herzensangelegenheit zu lösen. Missverständnisse sind somit vorprogrammiert.

Das Hamburger Autorenduo hat einen bemerkenswert flüssigen Schreibstil. Auch bei den kritischen Themen findet es die passenden Worte, um die Tragik zu lindern. Zum Glück wissen Stammleser schon, dass sich am Ende die Verwirrungen gelöst haben und mit Zuversicht nach vorne geblickt wird. Trotz dieser Vorhersehbarkeit gibt es in den Handlungen keine Längen, sodass auch der Leser die Atemlosigkeit der Charaktere nachfühlen kann. Wer sich ganz in die Stimmung des Buches hineinversetzen will, hört dazu am besten das Album Abgeliebt" von Jan Sievers. Aber auch ohne Wunschkonzert verbringt man mit diesem Roman einige vergnügliche Stunden.
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5.0 von 5 Sternen Finde den Weg zurück zu dir ... - Ein schönes Buch!, 1. Dezember 2011
Von 
Lena G. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wunschkonzert: Roman (Broschiert)
["Na gut", er lehnt sich auf seinem Stuhl zurück, verschränkt die Arme vor der Brust und bedenkt mich mit einem breiten Grinsen. "Aber irgendwann werde ich dich schon noch mal zum Singen bringen", erklärte er.
Und ich denke: Träum weiter, Schnucki!
(Zitat Seite 75)]

*Zum Inhalt*
Im Leben von Stella Wundermann läuft alles nach Plan und damit ist sie bisher sehr zufrieden. Sie arbeitet erfolgreich in ihrem Traumberuf als Senior A&R Managerin bei dem Hamburger Plattenlabel Elb Records und hat eine vielversprechende Nachwuchsband entdeckt die sie ganz groß raus bringen will. Noch dazu ist der Lead-Sänger der Band Tim Lievers richtig attraktiv und flirtet gerne mit ihr.
Doch bevor sie den Plattenvertrag zum Abschluss bringen kann, kommt ihr Chef mit einer Horrormeldung. Er hat Elb Records an den Konkurrenten World Music verkauft. Aus beiden Firmen soll nun "World Records" werden.
Sie ist geschockt. Der neue Chef ist zwar sehr nett doch World Records hat bereits einen Senior A&R Manager, einen schmierigen und arroganten noch dazu, und brauch gewiss nicht zwei. Und degradieren lässt sie sich ganz bestimmt nicht! Sie muss zeigen was in ihr steckt. Zum Glück gibt es noch Tim Lievers und seine Reeperbahnjungs - ihr Ass im Ärmel. Mit der Band könnte sie den Taktstock wieder an sich reißen.
Zu allem Überfluss möchte der neue Boss ein Seminar in der Heide veranstalten. Dieses Seminar wird für Stella ein Horrorselbstfindungstripp der ganz besonderen Art!

*Meine Meinung*
Die Geschichte der kontrollsüchtigen Stella Wundermann die merkt das man das Leben und vor allem die Gefühle nicht immer kontrollieren kann hat mir richtig gut gefallen. Dank des wunderschönen Schreibstils ist mir nach wenigen Seiten die verspannte und manchmal auch nervige Protagonistin richtig ans Herz gewachsen. Ihr Leben steht plötzlich Kopf und sie weiß nicht wie sie es wieder in die Reihe bekommen soll.
Zum Berufsstress und den Existenzängsten kommt noch die Sache mit der Liebe dazu. Gleichzeitig treten zwei attraktive Männer in ihr Leben und das Gefühlschaos erreicht seinen Höhepunkt.

Die Männer die das Autorenduo Anne Hertz in Stellas Leben bringt sind sehr schwer zu durchschauen. Man kann sich denken dass einer der beiden ein falsches Spiel spielt, doch welcher? Beide haben ein Motiv nicht ehrlich zu sein. Der Musiker Tim will einen Plattenvertrag von ihr und Konkurrent Martin will den Job.
Mir hat es gut gefallen, das eben diese Frage nicht so offensichtlich zu beantworten ist.

Neben der Liebe steht das Seminar in der Heide im zentralen Mittelpunkt. Ein Selbstfindungstripp der ganz besonderen Art, oder wie sagt der Junior A&R Manager von Stella "Geil, eine Klassenfahrt". Dieses Seminar ist aus Sicht des Lesers wirklich witzig doch es regt auch zum Nachdenken an. Es geht darum sich selbst zu finden, um Ehrlichkeit und Vertrauen und ganz besonders um das leben miteinander.

Ich persönlich habe mit Musik gar nichts am Hut. Doch die Liedtexte von Jan Sievers gingen nicht spurlos an mir vorbei. Durch die emotionalen und gefühlvollen Strophen wird dieser Liebesroman zu etwas ganz besonderem. (Die Autorinnen haben sich nicht nur von seiner Musik sondern auch von seiner Person inspirieren lassen und den Charakter des Musikers Tim Lievers nach ihm geformt.)

*Fazit*
Dieser Liebesroman hat einfach alles - Gefühl, Witz, Charme, ist skurril und einfach liebenswert!
Dem Schwesternduo Anne Hertz ist es gelungen mir wunderschöne Lesestunden zu bescheren.
Geht direkt ins Hertz!
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5.0 von 5 Sternen erneut ein schöner Anne Hertz-Roman, 2. Oktober 2011
Von 
Claudias Bücherregal (Schl.-Hol.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wunschkonzert: Roman (Broschiert)
Stella muss immer wieder feststellen, dass ihr Leben wahrlich kein Wunschkonzert ist. Obwohl sie selbst alles immer sehr genau plant und für alle Eventualitäten bereits einen Plan B in petto hat, gerät ihr Leben ständig ins Wanken und verwandelt sich ins reine Chaos. Zurzeit trifft es besonders ihr berufliches Leben, denn die Plattenfirma, für die sie arbeitet, wird von einer anderen übernommen und der neue Chef ordnet ein Teambuilding-Seminar in der "Wildnis" an. Das stößt bei Stella nicht gerade auf großen Zuspruch, zumal sie sich in der Woche zusätzlich noch mit etlichen Männerproblemen herumschlagen muss.

Die Schwestern Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz, die hinter dem Pseudonym Anne Hertz stecken, haben erneut einen Frauenroman geschrieben, in dem dieses Mal eine junge Frau namens Stella die Protagonistin spielt. Sie ist eine Perfektionistin, ein Kontrollfreak und sehr ehrgeizig, was allerdings dazu führt, dass sie von ihren Mitmenschen teilweise als steif, misstrauisch und eigenbrötlerisch gesehen wird. Auch wenn Stella versucht ihr Leben in geordnete Bahnen zu lenken und alles zu planen, muss sie immer wieder feststellen, dass sie eben nicht alles kontrollieren kann - wie zum Beispiel Liebe oder andere Gefühle.

">>Noch eine Überraschung"<<, stöhnt Hilde auf [...]. >>Was wäre das Leben denn ohne Überraschungen?<< Angenehm übersichtlich und ohne unerwartete Katastrophen, denke ich, sage aber natürlich nichts. (Seite 56)

Wer bisher schon mal eins der zahlreichen Anne Hertz-Bücher gelesen hat und es mochte, der wird sicherlich auch mit "Wunschkonzert" nichts falsch machen, da es ein typischer Hertz-Roman ist. Ich habe zwar noch nicht alle Bücher der Autorinnen gelesen, aber bisher hatten alle gemein, dass sie sich jeweils um eine Protagonistin drehen, die nicht nur Männerprobleme hat, sondern noch weitere "Baustellen" in ihrem Leben besitzt. Genauso ist es auch beim "Wunschkonzert" und Stella muss versuchen erst diese anderen Baustellen abzuarbeiten, um sich dann auf die Liebe konzentrieren zu können.

Bei Frauenromanen habe ich oft das Problem, dass sie mich langweilen. Bei diesem Roman gab es allerdings mehrere Stellen die mich zum Schmunzeln und sogar zum laut Auflachen gebracht haben. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht den Werdegang und die Entwicklung der Protagonistin zu verfolgen und manchmal könnte ich mir sogar von ihrer Erkenntnis "Sorgen sollte man sich erst dann machen, wenn die Probleme da sind" (Seite 344) eine Scheibe abschneiden. Das Ende ist nicht komplett überraschend, schließlich weiß man wie Anne Hertz-Bücher in der Regel enden, aber trotzdem hinterlässt der Roman den Leser einfach mit einem schönen Gefühl.

Das Cover ist erneut sehr schick geworden und hat den typischen geschwungenen Anne Hertz Aufdruck. Ich finde es nur sehr schade, dass das Buch dieses mal nicht als Taschenbuch sondern als größeres Softcover erschienen ist. Softcover mag ich an sich sehr gerne, aber nun passt es optisch nicht mehr so toll zu den anderen Büchern, die bisher alle das gleiche Design hatten. Aber da spricht wahrscheinlich einfach nur mein eigener Kontroll- und Perfektionsdrang, gegen den Stella auch schon die ganze Zeit ankämpfte :)

Fazit: Erneut ein toller Anne Hertz-Roman, der dem Leser einfach ein paar schöne Lesestunden bescheren wird.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben ist kein Wunschkonzert, 6. Oktober 2011
Von 
Kleeblatt Monika "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wunschkonzert: Roman (Broschiert)
Ausgerechnet jetzt.
Stella arbeitet als Senior A&R-Manager bei einem Hamburger Plattenlabel. Ihre Aufgabe ist es, neue Bands zu finden, sie unter Vertrag zu nehmen und dann nach Möglichkeit mit ihnen ein paar Hits zu produzieren. Nun von einem Tag auf den anderen teilt ihnen ihr Chef mit, dass er das Plattenlabel an den Kokurrenten verkauft hat. Alle Kollegen werden von diesem vorerst übernommen, aber in der Übergangszeit dürfen keine Verträge geschlossen werden. Und das gerade jetzt, wo Stella eine vielversprechende Band gefunden hat mit dem Namen die "Reeperbahnjungs", die kurz davor standen, einen Plattenvertrag abzuschließen.
Als erstes findet zum Zusammenschluss der Plattenlabels ein Teambildungsseminar statt ... eine Woche in einer Jugendherberge in der Lüneburger Heide. Anwesenheit ist Pflicht
Es dauert auch nicht lange, da eckt die Perfektionistin Stella auch schon an, Ehrlichkeit ist eben auch nicht immer gefragt, wenn man impulsiv ist. Sie sieht ihren Arbeitsplatz schon wackeln, denn da ist ja auch noch Martin, der ebenfalls Senior A&R-Manager ist, nur eben von dem anderen Plattenlabel.
Stella hat es nicht leicht, da ist Tim, der Sänger der Reeperbahnjungs, den sie hinhalten muss, und da ist Martin, ein gut aussehender Mann, der sich scheinbar auch noch für Stella interessiert.
Zu allem gibt es ja auch noch die Mutter, die es gut meint und immer einen "guten" Rat zur Hand hat...

Meine Meinung:
Dieser Roman ist der erste, den ich vom Geschwisterpaar Wiebke Lorenz und Frauke Scheunemann (Pseudonym Anne Hertz) gelesen habe.
Ich habe es eigentlich nicht wirklich gelesen, sondern regelrecht inhaliert. Lange habe ich nicht soviel Spaß an einem Buch gehabt. Ich habe laut gelaut, geschmunzelt und auch vor Rührung feuchte Augen gehabt. Kurioserweise habe ich mich in einigen Situationen sogar selbst wiedererkannt.
Mit der Protagonistin Stella habe ich mitgelitten, habe miterlebt, wie ihr so sorgfältig geplantes Leben so langsam den Bach runtergeht. Aber "Das Leben ist eben kein Wunschkonzert".
Sehr gut gefallen hat mir die Verknüpfung der Songtexte zum Inhalt des Romans. Nebenbei hatte ich mir ab und an die Musik von Jan Sievers als Background angeschaltet, so dass der Lesegenuss vollkommen war. Es kommt nicht oft vor, dass alles stimmig, aber hier war es perfekt.
Das Cover vom Buch ist wie die Vorgänger schon, wunderbar gestaltet. Dieses Grammophon mit dem herausquellenden Blüten passt wie die Faust aufs Auge.
Ein absoluter Hingucker und ein perfekter Lesegenuss erster Güte.
Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen.
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Wunschkonzert: Roman
Wunschkonzert: Roman von Anne Hertz (Broschiert - 4. Oktober 2011)
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