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am 8. Dezember 2014
Thomas Thiemeyer hat sich mit seinem neuesten Roman ganz klar nochmals gesteigert. Keine Frage: Auch seine Romane wie "Nebra" oder "Korona" waren bereits ganz hervorragend konzipiert und erzählt. Mit "Valhalla" hat Thiemeyer aber nun mehr seinen Stil perfektioniert und präsentiert eine ganz ausgewogene Mischung aus interessanten Charakteren, einer spannenden Grundstory, sehr gutem, flottem Erzähltempo gewürzt mit Wendungen, Thrills & Schockmomenten, Cliffhangern und gut geschriebenen Actionszenen.

Über viele Jahre dominierte und formte Micheal Crichton mit seinen Bestsellern wie "Jurrasic Park", "Congo", "Beute" oder "Timeline" dieses Genre des actionreichen High-Octan Thrillers vor wissenschaftlichem Hintergrund und abenteuerlicher Kulisse.

Thiemeyer steht nunmehr ganz sicher Crichton nicht mehr nach, sondern übertrifft die letzten Veröffentlichungen unter dem Namen Crichton nach dessen Tod so ganz sicher und hab im Vergleich mit anderen amerikanischen Autoren dieses Thriller-Subgenres wie James Rollins oder Steve Berry ganz klar die Nase vorn.

Neben Andreas Eschbach und Sebastian Fitzek ist Thiemeyer derzeit im Genre der temporeichen Thriller angloamerikanischen Zuschnitts sicher "am heissesten" und "Valhalla" kann ich uneingeschränkt für Fans derartiger Literatur empfehlen. Ein kurzweiliges und spannendes, sehr flottes Lesevergnügen erscheint mir garantiert, wenn man auch die Bücher von Crichton, Rollins, Berry usw. mag. Schön dass die Liste an deutschsprachigen Autoren, die hervorragende High-Adventure Thriller mit Namen wie Jenk Saborowski ("Blackmail"), Marcus Koenig ("Der innere Kreis") oder Alexander Weiss ("Der Königsberg Plan) immer länger wird.
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am 31. Mai 2014
Im Februar 1944 befindet sich die Besatzung einer Forschungseinrichtung des Kaiser-Wilhelm-Instituts in heller Aufregung. Die Wetterstation "Heißsporn", weit abgelegen von jeder menschlichen Siedlung und ganz in der Nähe einer prähistorischen Fundstätte, scheint ungebetenen Besuch zu bekommen. Am Haupteingang scheint sich jemand, laut polternd, Einlass verschaffen zu wollen.

Oberleutnant Karl-Heinz Kaltensporn vermutet den erneuten Angriff eines Eisbären. Während seine Männer ihre Waffen laden, versucht Kaltensporn, nachdem er die Holzverschalung eines Fensters abgenommen hat, einen Blick nach draußen zu werfen. In dem heftig tobenden Sturm und dem meterhohen Schnee ist wenig zu sehen, doch gerade so viel, um zu erkennen, dass es sich keineswegs um einen Eisbären handelt ...

Dr. Wolfram Siebert von der Universität Potsdam wurde 70 Jahre später im Bundesmilitärarchiv in Freiburg fündig. Für jeden Historiker bedeutet die Einrichtung eine unermessliche Fundgrube, denn hier lagern nicht nur Unterlagen des Bundesministeriums der Verteidigung, der Streitkräfte und der Bundeswehr, sondern auch Dokumente der Wehrmacht, der Waffen-SS und der Reichswehr. Im Rahmen seiner Forschungsarbeiten zum Thema "Nazi-Archäologie" entdeckt er auf Umwegen spärliche Hinweise auf eine geheime Expedition in den hohen Norden.

Drei U-Boote sollen in Richtung Spitzbergen unterwegs gewesen sein, wo angeblich umfangreiche Ruinen unter dem Eis Reste einer prähistorischen Zivilisation vermuten ließen. Eine weitere Spur führt zu einer geheimen Forschungseinrichtung, die damals unter der Führung der Wehrmacht stand. Ein im Zuge der deutsch-russischen Freundschaft zurückgegebenes NS-Archiv aus Sankt Petersburg gibt einen Sensationsfund frei. Es ist das Tagebuch des Kommandanten einer Wetterstation jenseits des Polarkreises, Oberleutnant Karl-Heinz Kaltensporn ...

Mit einem geschätzten Vermögen von 50 Milliarden Dollar gehört Norman Stromberg, der als Großindustrieller in mehreren Branchen tätig ist, zu den reichsten Männern der Erde. Trotz seines Reichtums gibt sich Stromberg eher zurückhaltend und bodenständig. Seine Leidenschaft sind die großen Epochen der Vergangenheit und als Sammler ist ihm keine Summe zu hoch, wenn es sich um außergewöhnliche Relikte mit einer ebensolchen Geschichte handelt.

Eine seiner engsten Mitarbeiterinnen ist die Archäologin Hannah Peters, geboren und aufgewachsen in Hamburg. Mit ihrem Mann John und ihrem Team gerade in Kambodscha mit der Erkundung und Rekonstruktion der größten Tempelstadt der Welt, Groß-Angkor, beschäftigt, wird sie von ihrem Geldgeber nach Washington D.C. berufen. Er bedauert die Dringlichkeit seines Anliegens und die damit verbundenen Umstände, doch er wäre da auf eine "Sache" gestoßen, die Rat und Einschätzung Hannahs dringend erforderlich machen würden.

In einer eigens eingerichteten Forschungsstation unter dem Meer, die sie mit ihrem Chef per privatem Hubschrauber erreicht, wird sie eingeweiht. Es dreht sich um "Objekt C-24H" - das Eislabyrinth auf Nordostland, gefunden auf den Aufnahmen eines Wettersatelliten, der zweitgrößten Insel des Svalbard-Archipels. Dort, wo auch die deutsche Wehrmacht im zweiten Weltkrieg eine Wetterstation betrieben hat. Stromberg steht jedoch kurz vor einer weiteren Entdeckung. Seine inoffiziell betriebenen Forschungen am Polarkreis sind es nicht mehr. Andere, weit skrupellosere Kreise, interessieren sich für die dunklen Machenschaften der Deutschen in jenen Jahren ...

Thomas Thiemayer baut seinen Roman wie eine Hollywood-Filmproduktion auf. Der Kameraschwenk mitten in die Ereignisse vor 70 Jahren bildet die gelungene Einleitung einer Geschichte, die den Leser sofort in ihren Besitz nimmt und ihn bis zur letzten Seite nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Bis dahin ist allerdings ein weiter Weg. Eine eisige Kälte bläst zwischen den Seiten hervor und man tut gut daran, eine warme Decke bereitzulegen und das Kaminfeuer noch einmal kräftig aufzulegen.

Der Autor ging ganz hervorragend vorbereitet an die Arbeit, denn in "Valhalla" finden wir nicht nur Berge von Action, sondern auch ebensolche von Sachthemen, beispielsweise über Computertechnik, antike Städte, Berichte über den Zauber arktischer Nächte, das unermüdliche Wesen der Alaskan Malamutes, die Herstellung außergewöhnlicher Schnäpse, den Rassenmythos im Nationalsozialismus, wie GPS-Signale zu verfälschen sind oder eine Abhandlung über körpereigene Abwehrmechanismen in Bezug auf Schwangerschaften. Auch nette kleine Querverweise auf Filmproduktionen finden wir, allen voran ein Zitat aus der Star-Wars-Reihe (viel Spaß beim Suchen!).

Die Konstruktion und Thematik des auf Höchstspannung ausgelegten Thrillers ist sicherlich nichts Neues, doch wenn die sich immer bedrohlicher entwickelnde Lage bereits nach gut einem Viertel des Romans eskaliert, fragt man sich als einigermaßen geschockter Leser, was denn nun noch alles kommen möge! Und es ist gut so, dass man dergestalt vorbereitet ist, denn es wird tatsächlich noch weitaus schlimmer ...

Die Handlung verdichtet sich gegen Ende des Buches immer mehr, während man sich angesichts der verbleibenden Restseiten aber leider fragen muss, wie sich denn ein Ausweg aus dieser ausweglosen Situation in solch kurzer Zeit ergeben mag! So wird denn auch ein an sich spannender Roman regelrecht abgewürgt. Wie so oft, bleibt der große Knall natürlich nicht aus, allerdings auch eine gewisse Enttäuschung. Gut 500 Seiten sind für einen Roman dieser Größenordnung einfach nicht genug.
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am 9. Mai 2016
Für mich war dies das erste Buch von Thomas Thiemeyer. Und ' was ich schon einmal vorweg nehmen darf ' es war mit Sicherheit nicht das letzte welches ich von diesem Autor lesen werde!

'Valhalla' ist eine für mich gelungene Mischung aus einem historisch angelegen Thema, einem Forschungsroman und mystischen Thriller mit leicht gruseligem Einschlag. Eine perfekte Mischung, welche mich wirklich an die Handlung fesselte.

Es geht um eine im dritten Reich von den Nazis gegründete Forschungsstation für biologische Kriegsführung welche in die Ruinen einer versunkenen Stadt in Spitzbergen integriert wurde.

Doch es ging etwas schief...

...und es geht wieder etwas gehörig schief, als der schwereiche Norman Stromberg über die Reste dieser Ruinen stolpert und ein Expeditionsteam dorthin beordert, um die Entdeckung zu untersuchen. Die Archäologin Hanna Peters, einzige überlebende dieses Teams, ist eine wertvolle Quelle wichtiger Informationen; sowohl für Norman Stromberg als auch für die Russen, welche Wind von der Forschungsstation bekommen haben und nun ebenfalls ihre Chance wittern, auf dem Sektor der biologischen Kriegsführung weiter Fuß zu fassen.

Nun beginnt ein wirklich spannender Wettlauf im arktischen Eis. Thomas Thiemeyer gelingt es vorzüglich auch ruhige Phasen in seinen rasanten Plot einzuarbeiten, in denen er dem Leser sowohl die einzelnen Charaktere näher bringt, als auch vor dessen geistigen Auge eine wunderschöne, arktische Umgebung in Szene setzt. Einfach toll gemacht!
Von meiner Seite aus klare 5 Sterne und unbedingte Leseempfehlung!

Anmerkung: Während ich diese Rezension schreibe, ist mir auch schon sein Nachfolgewerk 'Babylon' in die Finger gefallen und ich habe es zur Hälfte bereits durch. Da ich jetzt schon weiß, dass dieses Buch noch besser ist, muß ich leider dem Roman 'Valhalla' einen Stern abziehen; was mir wirklich schwer fällt, aber ansonsten kann ich leider die weiter Steigerung nicht würdigen.
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am 14. März 2016
Ich liebe Wissenschaftsthriller, insbesondere wenn ein Thema aus dem Bereich Biologie darin eine Rolle spielt. Und Thomas Thiemeyer hat mich bisher mit Reptilia und Medusa überzeugt. Deswegen und wegen der durchweg positiven Rezensionen war ich voller Vorfreude auf "Valhalla", das dritte Abenteuer mit der Archäologin Hannah Peters.

Leider hat mich der Roman dann doch etwas enttäuscht .Ich war öfters drauf und dran, aufzugeben und das Buch ungelesen in die Ecke zu legen. Es fällt mir allerdings schwer, den Grund dafür zu formulieren. Ich will es aber trotzdem probieren.

Vielleicht lag es einfach daran, dass bei mir beim Lesen des Buches keine Spannung aufkommen wollte. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass ich das so oder so ähnlich schon einmal gelesen habe. Vielleicht fand ich auch die Handlung zu vorhersehbar, die Hauptfiguren zu hölzern agierend, die Dialoge zu seicht, den Satzbau zu verschachtelt, kurz gesagt: das alles trug nicht gerade zur leichten Lesbarkeit des Romans bei. Dazu wurde auch zu viel angeschnitten, aber wenig zu Ende gebracht.

Zugegeben, der Autor hat gut recherchiert und aktuelle Ereignisse in den Handlungshintergrund einfließen lassen, aber leider sind für meinen Geschmack die Handlungssprünge zu groß. Es gibt natürlich eine schriftstellerische Freiheit, aber Pandoraviren befallen nach heutigen Erkenntnissen nur Amöben, aber nicht Menschen. Und müssen die Russen immer die Bösen und die Amerikaner die Guten sein?
Und wie so oft müssen natürlich auch die bösen Nazis für alles Schlechte herhalten....

Mein Fazit: Thomas Thiemeyer hat schon bessere Romane geschrieben. Für diesen kann ich leider nur 3 Sterne geben.
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am 20. April 2016
Die schmelzende Eisdecke von Spitzbergen offenbart eine archäologische Sensation: eine riesige, labyrinthisch angelegte Stadt. Hannah Peters wird von ihrem Auftraggeber, einem milliardenschweren Kunstsammler, ausgesandt, um den Aufsehen erregenden Fund zu untersuchen. Handelt es sich tatsächlich um Hyperborea, das sagenumwobene Paradies des Nordens? Die Archäologin bezweifelt es, doch sie kommt gar nicht dazu, nach Beweisen zu forschen. Bereits kurz nach ihrer Ankunft wird fast das gesamte Team um die Archäologin getötet – von einer biologischen Zeitbombe, die seit dem Ende des zweiten Weltkrieges hinter den Toren der vereisten Stadt vor sich hin tickt. Hannah und ihre Freunde müssen versuchen, „Valhalla“, die letzte verbliebene Geheimwaffe der Nazis, zu bergen und in Sicherheit zu bringen – denn in den falschen Händen könnte sie das Ende der zivilisierten Welt bedeuten.

Geschichten um längst vergessene Gefahren, die irgendwo auf ihre Wiederentdeckung lauern, sind im Mystery-Thriller-Genre eine immer wieder gern genutzte Basis. Generell ist dagegen nichts einzuwenden, sofern ein Roman neben dieser Gemeinplatz-Basis noch ein paar Alleinstellungsmerkmale aufweisen kann. Bei Valhalla ist dies leider kaum der Fall – womit wir schon beim größten Kritikpunkt wären. Es gibt starke Hauptfiguren, die jedoch teilweise mit recht klischeehaften Charakterzügen daherkommen. Bei anderen fehlt dagegen einfach ein ordentliches Quantum Hintergrundinfos, um sie wirklich verstehen oder ins Herz schließen zu können – vielleicht ein generelles Problem von (Fortsetzungs-)Reihen, wie die Geschichten um die Archäologin Hannah Peters eine darstellen. Ohne die vorangegangene Lektüre von Medusa und Nebra bekommt man jedenfalls nur schwer Zugang zu ihr oder ihrem Partner John. Wo der Autor in Bezug auf Zwischenmenschliches zuhauf Seiten einspart, füllt er sie – leider – mit häufig ausufernden Beschreibungen wieder auf, meist wissenschaftlicher Natur. Faktische Hintergründe sind, gerade in einem Science-Thriller, enorm wichtig, doch sollten sie konzis und stets nur so breit wie nötig dargestellt werden. Es scheint beinahe, als hätte man hier noch Füllmaterial gebraucht, um auf die gewünschte Seitenzahl zu kommen. Schöner wäre es gewesen, wenn neben dem Geheimnis um die biologische Gefahr auch das Geheimnis hinter der uralten Stadt gelüftet worden wäre. Doch leider bleibt uns der Autor eine Erklärung bezüglich deren Entstehung oder ihre Erbauer schuldig. Man muss sich mit Vermutungen und Spekulationen begnügen.
Trotz allem ist Valhalla ein unterhaltsamer Roman für Fans des Genres, der mit Action, Spannung und eindrucksvollen Schauplätzen punkten kann.
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am 20. Mai 2014
1944, Norwegen. Während in Europa der Zweite Weltkrieg tobt, haben Wissenschaftler des Nationalsozialistischen Regimes im äußersten Norden eine Forschungsstation errichtet und tüfteln unter dem Codenamen Valhalla an etwas, das den Lauf der Welt verändern könnte. Doch so weit kommt es nicht.

2015. Die Archäologin Hannah Peters wird von einem Auftrag in Kambodscha weggerufen. Der exzentrische Milliardär Stromberg schickt sie nach Spitzbergen, wo auf neuesten Satellitenaufnahmen die Strukturen einer bisher unbekannten, uralten Stadt unter dem auftauenden Polareis zu erkennen sind. Stromberg und Hannah wagen kaum zu glauben, dass es sich hierbei um das sagenhafte Hyperborea handeln könnte.
Vor Ort angekommen, tut sich Hannah mit dem Team zusammen, besonders herzlich wird sie allerdings nicht willkommen geheißen. Als man jedoch die Mauern der alten Stadt das erste Mal öffnet, geschieht etwas Schreckliches!

Ich habe bisher nur die Jugendbuchreihe „Das verbotene Eden“ von Thomas Thiemeyer gelesen. Mit der Protagonistin Hannah Peters gibt es bereits zwei weitere Bücher, die ich aber noch nicht kenne. Der Einstieg in den vorliegenden Band gestaltet sich aber problemlos ohne Vorkenntnisse.

Die Handlung entwickelt sich nach dem unheimlichen Prolog im Jahre 1944 äußerst abwechslungsreich und spannend. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Tempo der Story. Zahlreiche wissenschaftliche Details werden in die Handlung eingeflochten und sorgen so für interessante Hintergrundinformationen, die man aber nicht zwingend bis ins letzte Detail verstehen muss, um der Geschichte folgen zu können. Einiges wirkt wie aus einem Science-Fiction-Roman, wer aber etwas nachgräbt, findet viele Fakten als bestätigt oder zumindest vorstellbar. Natürlich bleibt aber auch ein Rest Phantasie dabei, insbesondere was die geheimnisvolle Stadt unter dem Eis und die Auswirkungen der Experimente von damals angeht.

Insgesamt war ich von diesem Thriller absolut angetan, ich konnte das Buch eigentlich kaum aus der Hand legen, denn die Story saugt einen regelrecht ein und ist dadurch sehr schnell zu lesen!

Ich glaube, bevor der nächste Teil erscheint, werde ich mir unbedingt einmal die beiden Vorgänger zu Gemüte führen, um mehr über Hannahs bisheriger Erlebnisse und Abenteuer zu erfahren!
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TOP 500 REZENSENTam 18. Mai 2014
Die Sahara und der Brocken waren die bisherigen Stationen der Projekte, bei deren Erforschung wir die Archäologin Hannah Peters, die Protagonistin des Autors Thomas Thiemeyer der beiden Abenteuerthriller „Medusa“ und „Nebra“ begleiten durften. In „Valhalla“, dem neuesten Werk der Reihe, verschlägt es sie nun in den eisigen Norden nach Spitzbergen, wo sie mit ihrer Forschungsgruppe im Auftrag des Milliardärs Stromberg ein rätselhaftes Phänomen untersuchen soll, das unvermutet auf Satellitenaufnahmen aufgetaucht ist und dessen Interesse geweckt hat.

Bereits kurz nach der Ankunft im ewigen Eis häufen sich die Katastrophen: Einige Teilnehmer der Expedition erkranken und sterben, andere wiederum machen eine Verwandlung zu Wesen durch, die mit Menschen nichts mehr gemein haben. Lediglich Hannahs Körper scheint die Fähigkeit zu haben, sich gegen diese mysteriösen Umwelteinflüsse behaupten zu können und kommt während ihrer Forschungsarbeit einem Geheimnis auf die Spur, das seinen Ursprung in der Zeit des Zweiten Weltkriegs hat, was natürlich das titelgebende „Valhalla“ bereits vermuten lässt. Damals nutzt eine Gruppe Wissenschaftler die Abgeschiedenheit dieses Ortes, um unter strengster Geheimhaltung eine Waffe zu entwickeln, die in einem noch nie gekannten Ausmaß Tod und Verderben über die gesamte Menschheit bringt. Aber sie unterschätzen die Aggressivität des Virus. Im weiteren Verlauf der Geschichte gerät Hannah Peters in den Fokus finsterer Geheimdienste, die ebenfalls diesen Forschungsergebnissen auf der Spur und nicht besonders zimperlich sind. Und so beginnt ein Wettlauf mit der Zeit…

Thiemeyer folgt auch in „Valhalla“ dem bereits aus den beiden Vorgängern bekannten Muster. Ausgehend von einem mysteriösen Vorfall in der Vergangenheit, im vorliegenden Fall führt die Spur zurück ins Jahr 1944, webt er eine tempo-und actionreiche Geschichte um seine Hauptfigur, die jedem Indiana Jones-Film zur Ehre gereichen würde. Natürlich ist das Popcorn und natürlich bedient er die bekannten Klischees des Genres, aber das tut der Spannung keinen Abbruch, denn genau das erwartet der Leser, der zu den Büchern dieses Autors greift.

Wer einen rasanten Abenteuerthriller lesen möchte, wird mit „Valhalla“ bestens bedient.
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am 16. Mai 2014
Der Klappentext:

2015. Spitzbergen – der nördlichste Siedlungspunkt der Menschheit. Eine Welt aus Eis und Schnee, überschattet von vier Monaten Polarnacht. Dort plant Archäologin Hannah Peters, geheimnisvolle Strukturen unter dem arktischen Eis zu untersuchen: Das Abschmelzen der Gletscher hat mutmaßlich Fundamente eines mythischen Nordreiches zutage gefördert. Doch Hannah ist nicht die Erste, die diese Ruinen erkundet ...
1944. Im annektierten Norwegen, fernab jeder Siedlung, reift ein Projekt, das grauenvoller ist als alles, was Menschen je ersonnen haben. Eine biologische Zeitbombe, verborgen unter dem ewigen Eis. Ihr Codename: Valhalla.
Quelle:[...]
Der Autor:

Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er mittlerweile eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart.
Quelle: [...]
Die Rezension:

Der Autor war mir bisher eher nur vom Hörensagen bekannt. Das hat sich allerdings nach der Lektüre dieses Buches schnell geändert, mehr noch, ich denke dass es sicher nicht das letzte seiner Bücher für mich war.
Schon mit dem Prolog ist es dem Autor gelungen mich so neugierig zu machen, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Spannend ging es schon im Prolog los und steigerte sich wirklich mit jeder Seite die ich las, bis hin zum furiosen Finale.
Seine Figuren wirken alle gut durchdacht und sein Geologiestudium hat dem Autor sicher gut geholfen bei der Ausarbeitung der Szenen die Ausgrabung betreffend.
Die Story löst direkt Beklemmung aus, was wäre wenn…
Zuviel möchte ich nicht verraten, aber ich empfehle das Buch allen die es spannend mögen.
Für mich war es, und das schon sehr früh in der Story so, dass mein Kopfkino begann zu rattern, so plastisch hatte ich die Figuren und Schauplätze in meinem Kopf.
Thomas Thiemeyer ist es gelungen mit seinem Buch einen Film zu schreiben. Einen Film in meinem Kopf. Das Buch fesselte mich von Anfang an und ließ mich erst auf der letzten Seite los.
Das Ende kam etwas abrupt, aber so dass man auf eine mögliche Fortsetzung hoffen kann.
Natürlich vergebe ich hier 5 von 5 Sternen.
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am 11. Mai 2014
Spitzbergen im Jahr 1944. In einem militärischer Stützpunkt findet ein Mann Zuflucht, der nur kurz darauf an einer seltsamen Krankheit stirbt und alle anderen ansteckt. Erst 70 Jahre später werden Aufzeichnungen über den Vorfall entdeckt und machen Forscher und Militär aufmerksam auf einen alten Stadtmythos und ein geheimes Projekt namens Valhalla.
Hannah Peters wird von ihrem Chef persönlich dazu beordert, eine antike Stadt in Spitzbergen zu untersuchen, doch weder die Archäologin noch das Team ahnen etwas von dem tödlichen Virus, der sich seit den Forschungen an biologischen Waffen der Nazis im Zweiten Weltkrieg in den Ruinen versteckt. Die Expedition läuft fürchterlich schief und nur Hannah überlebt knapp. Sie fasst den Entschluss, sich selbst und die Welt vor den Gefahren zu schützen und mit ihrem eigenen Team den Kampf gegen die Zeit und gewissenlose Gegner aufzunehmen.

Eine mehr als spannende Geschichte über die Gefahren von biologischen Kampfstoffen und den Machenschaften skrupelloser Großmächte. Aus immer wieder wechselnden Perspektiven wird das Geschehen erzählt, wodurch die einzelnen Standpunkte und Ansichten nochmal deutlicher werden. So wird beispielsweise der bei der Rekrutierung des Teams jedem Mitglied ein Kapitel gewidmet, was mir persönlich gut gefallen hat, denn so erfährt man einiges über ihren Charakter und ihr Leben vor dem Einsatz in Spitzbergen.
Ebenfalls toll verwoben waren wissenschaftliche Fakten und historische Begebenheiten, die verständlich und interessant geschildert wurden und denen man anmerkt, dass der Autor zu jeder Kleinigkeit genau recherchiert hat. Diese Einschübe taten der Spannung keinerlei Abbruch, sondern unterstützten eher die Handlungen der Protagonisten. Auch die Schauplätze werden sehr bildhaft geschildert, was mir am gesamten Buch sehr gut gefallen hat. Viele Szenen konnte man sich wie im Film ausmalen und fesselte einen noch mehr an das Erzählte.
Passend dazu wechselte die Stimmung mal von humorvoll zu ernsthaft oder gefährlich, was sich in den Dialogen widerspiegelte.

Ein mehr als gelungener Thriller, der vergangene und gegenwärtige Probleme in Gesellschaft, Umwelt, Politik und Wissenschaft anspricht und mit Mythologie und Archäologie verwebt, dass man erst aufhören kann, wenn die letzte Seite gelesen ist.
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am 27. April 2014
Inhalt
Die Archäologin Hannah Peters ist zur Zeit in Kambodscha. Doch dann wird sie von ihrem Arbeitgeber zurückgerufen, da er ihre Fähigkeiten woanders benötigt. In den Spitzbergen wurde bei Satellitenaufnahmen eine Ruine einer Stadt unter dem Eis gefunden. Neugierig, was es damit auf sich hat, nimmt Hannah den Auftrag an und begibt sich in die Arktis um das Forscherteam dort zu unterstützen. Doch was sie und die Forscher nicht wissen, die Ruinen wurden im Zweiten Weltkrieg zur Erforschung eines biologischen Kampfstoffes verwendet. Das Projekt mit dem Namen Valhalla geriet damals außer Kontrolle und keiner weiß, ob der Erreger immer noch verborgen unter dem Eis überlebt hat.

Meine Meinung
"Valhalla" ist das dritte Abenteuer der Archäologin Hannah Peters. Ihre vorigen Abenteuer, die in "Medusa" und "Nebra" erzählt werden, habe ich nicht gelesen. Doch auch ohne die beiden Vorbände zu kennen, war es für mich kein Problem in die Geschichte einzutauchen.

Das Buch beginnt mit den Geschehnissen im Zweiten Weltkrieg im Jahre 1944, sodass man als Leser mehr über die Ruinen weiß als Hannah. So weiß man, dass Hannah dort nichts Gutes erwartet und kann gar nicht anders als mit ihr zu fiebern. Hannahs Geschichte beginnt 70 Jahre später nach den beunruhigenden Ereignissen der Forschungseinrichtung.
Dort lernt man sie als Leser erst einmal kennen und erfährt, wie sie als Archäologin arbeitet und dass sie in festen Händen ist. Anschließend beginnt ihr Abenteuer in der Arktis.
Aber nicht nur ihre Geschichte wird hier erzählt. Es gibt verschiedenste Perpsektivwechsel, wie z.B. einen kurzen Abschnitt der aus der Sicht eines Eisbären geschildert wird, die den Plot komplex und faszinierend machen. Alles wird aus der personalen Erzählperspektive geschildert, wobei aber Hannahs Perspektive dominiert.

Es gibt unglaublich viel zu entdecken und ganz nebenbei bekommt man wissenschaftliche Erklärungen serviert, die mich komplett faszinieren konnten. Thomas Thiemeyer schafft es dabei Fiktion, Fakten und Realität so zu vermischen, dass ich zwischendurch nicht wusste, was echt ist und was nur seiner Fantasie entsprungen ist. Die Übergänge davon sind glaubhaft und authentisch.
Dabei befasst er sich fast nebenbei mit hochaktuellen Themen, wie dem Klimawandel und die Gefahr von "Riesenviren". Auch seine Whiskey-Leidenschaft findet Platz in dem komplexen Plot. Selten habe ich ein Buch gelesen, das so viel Inhalt und so viele Themen behandelt und dabei auch noch spannend ist.

Denn die Spannung zieht sich durch das ganze Buch und bietet immer wieder Höhepunkte, die mich durchweg ans Buch fesseln konnten.

Hannah Peters ist eine sehr sympathische Protagonistin und ich fand es mal sehr erfrischend von einer Frau zu lesen, die älter ist als ich und dabei ein ganz anderes Leben führt. Denn als Archäologin kommt sie viel in der Welt herum. Sie ist authentisch ausgearbeitet und wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann gibt sie nicht auf und ist unglaublich mutig. Dabei ist sie aber bei weitem nicht perfekt, was sie noch realer und lebensnaher macht.
Aber auch sonst sind alle Protagonisten gut und authentisch ausgearbeitet und je nachdem wie viel Raum sie in dem Plot einnehmen, erfährt man mehr über sie.

Thomas Thiemeyers Schreibstil ist wie immer fesselnd und trotz der wissenschaftlichen Erklärungen leicht zu lesen, da diese einfach gehalten sind und nur so viel erklären, wie nötig ist. Dazu beschreibt er die unglaublichen Schauplätze des Buches bildlich und sehr atmosphärisch, sodass man sich als Leser alles gut vorstellen kann.

Das Ende bietet einen gelungen Abschluss, obwohl ich mir lange Zeit nicht vorstellen konnte, wie sich das Buch weiterentwickelt. Es gibt einige Überraschungen und viel Spannung und ich werden bestimmt noch die anderen Abenteuer von Hannah Peters lesen, da ich wie oben erwähnt bisher keins davon kenne.

Fazit
"Valhalla" bietet grandiose Unterhaltung und ich kann es nicht nur Fans des Genres empfehlen. Es bietet hochaktuelle Themen und wissenschaftliche Erklärungen, verpackt in einem spannenden Plot und mit einer beeindruckenden Hauptprotagonistin.
Dieses Buch sollte man sich nicht entgehen lassen.
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