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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalischer Thriller
Einen überaus eigentümlichen - aber nicht weniger spannenden Thriller -
habe ich in den letzten Tagen echt verschlungen.

Ich habe aus dem Droemer Knaur Verlag Die Violine des Teufels" gelesen
und bin begeistert.

Aus dem Spanischen übersetzt von Alice Jakubeit

Inhalt und Gliederung:
================...
Veröffentlicht am 2. Mai 2011 von HEIDIZ

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur für Musiker interessant?
Niccolò Paganini war schon zu Lebzeiten eine Legende. Seine Interpretation von Capraccio Nr. 24 ist legendär, nicht zuletzt durch seine eindrucksvolle und bisher nicht erreichte Spielweise, sondern auch durch seine hageres, fast schon dämonisches Aussehen. Sein Umgang mit der Violine ist unerreicht, und man sagte ihm nach, er hätte ein Pakt mit dem...
Veröffentlicht am 20. August 2012 von Michael Sterzik


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalischer Thriller, 2. Mai 2011
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Violine des Teufels: Thriller (Taschenbuch)
Einen überaus eigentümlichen - aber nicht weniger spannenden Thriller -
habe ich in den letzten Tagen echt verschlungen.

Ich habe aus dem Droemer Knaur Verlag Die Violine des Teufels" gelesen
und bin begeistert.

Aus dem Spanischen übersetzt von Alice Jakubeit

Inhalt und Gliederung:
================

Wir befinden uns in der heutigen Zeit in Spanien (Madrid) - aber die
Handlung geht zurück bis zu Paganini, der 1782 bis 1840 lebte.

Die Geigerin Ane Larrazábal wird nach einem ihrer berühmten Konzerte
(bzw. in der Pause) stranguliert in einem Nebenraum der Madrider Sala
Sinfonica aufgefunden. SATAN" wurde ihr in arabischer Schrift mit Blut
auf die Brust geschrieben. Ihre geliebte Geige (eine Stradivari) ist
unauffindbar verschwunden. Sie war mit einem Teufelskopf versehen, war
dies ein Zeichen ??? Paganinis Tod kommt ins Spiel, der vor ca. 200
Jahren passierte und noch bis heute mit düsteren Geheimnissen umwoben
ist. Angeblich soll ihre Geige aus den Besitz von Paganini stammen. Eine
Besitzerin der Geige soll wohl bei einem Flugzeugabsturz ums Leben
gekommen sein. Ane bekam ihr Instrument von ihrem Opa, der Selbstmord
begangen hatte.

Sie spielte kurz vor ihrem Tod ein sehr schwieriges Violinenstück. Sie
hat eine Konkurrentin, die ihr das Leben schwer macht. Mit diesem
schwierigen Stück ,will sie ihr den Wind aus den Segeln nehmen.

Es wird ermittelt. Aber auch hier passieren unheimliche Dinge. Der
Ermittler stirbt und so muss Raúl Perdomo den Fall übernehmen, der zu
einem seiner schwierigsten Fälle werden soll....

ACHTUNG:
=========

Historische und fiktive Charaktere vermischen sich in der Handlung.
Es gab eine Geigerin Namens Ginette Neveu die von 1919 bis 1949 lebte.
Sie kam bei einem Flugzeugabsturz nahe den Azoren ums Leben. Auch gab es
den Boxer Marcel Cerdan wirklich, der eine Liebesbeziehung mit Edith
Piaf hatte.

Neveus Stradivarigeige wurde auch wirklich nie gefunden.

Niccoló Paganini war ein Virtuose auf seiner Geige, er stammt aus Genua
und wird noch immer als der größte Geiger aller Zeiten bezeichnet. Er
hatte sich eine Spieltechnik zu eigen gemacht, die allen seinen Kollegen
oder Konkurrenten Anlass dazu gab, zu meinen, er habe einen Pakt mit
Teufel geschlossen, um so genial spielen zu können. Dies hatte - man
höre und staune - sogar zur Folge, dass man kirchlicherseits sogar
anfangs ein christliches Begräbnis verweigert.

Das Buch umfasst 58 Kapitel und erzählt vom Mord an gesehen ein Jahr der
Ermittlungen.

Der Autor:
========
Sein Pseudonym ist Joseph Gelinek (Ich konnte mich wage an jemand
ähnlichen Namens erinnern und habe gegooglet - und siehe da Josef
Jelínek (Komponist)
Josef Jelínek (Joseph Gelinek, * 3. Dezember 1758 in Sedlec; 13. April
1825 in Wien) war ein böhmischer Komponist und Pianist.
Unser Autor Gelinek ist ein spanischen Musikwissenschaftlers und
Beethoven-Experten. "Die zehnte Symphonie" stammt auch aus seiner Feder.

Meine Meinung:
============
Der Autor verstrickt sein fundiertes Musikwissen mit einer fiktiven
Geschichte, die aber historisch reale Elemente vereint und schafft so
einen Thriller der besonderen Güte.

Schön finde ich auch, dass man auch vom privaten Leben des Kommissars
erfährt, dies lockert die Thrillerhandlung auf und wirkt auf den Leser
realistisch. Wir haben eine rasante und temporeiche Handlung vorliegen,
die es bald unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen, hat man
einmal begonnen, dieses zu lesen.

Man steigt sehr spannend schon in die Handlung ein, der Mord passiert
und immer geschehen Dinge, die den Spannungsbogen aufrechterhalten und
weiter steigern. Die Handlung ist also sehr dicht und auch durchdacht.
Ein roter Faden windet sich durch sie hindurch und macht es dem Leser
einfach, sich in die Charaktere hineinzuversetzen, die übrigens im Lauf
der Handlung sehr ausschweifend und bildhaft dokumentiert werden.

Musik und Genre Thriller - man meint - kann das funktionieren? ES KANN
!!!!
Der Autor gibt dem Leser nicht nur einen spannenden Thriller in die
Hände, sondern auch noch zusätzlich zahlreiche interessante musikalische
Infos.

Im Lauf des Buches tappt man echt im Dunkeln und es wendet sich
eigentlich auf einmal alles ganz anders, wie ich erwartet hätte, was ich
gerade positiv finde. Immer wird auch Paganinis Leben in die Handlung
involviert, was auch wieder als auflockernd und Spannung haltend
empfunden werden kann. Es ist keinesfalls langatmig, sondern im
Gegenteil.

Die Schreibweise des Autors bzw. die Übersetzung sind als perfekt für
das Genre zu bezeichnen. Ich habe mich von der ersten Seite an mit dem
Buch wohl gefühlt und konnte mich in die Charaktere und Szenen
detailliert hinein versetzen.

Das mysteriöse der Geige - die eventuelle Verschwörung usw. usw. - all
dies wird faszinierend und packend beschrieben. Gelinek schreibt nicht
in verschachtelten Sätzen, sondern auf den Punkt bringend und er
schweift aus, wenn es notwendig ist, um die Handlung dem Leser bildhaft
zu erklären. Er schafft einen perfekten Spagat zwischen der fiktiven
Handlung, den historischen Elementen und den musikalischen Infos.

Die Personen, die Gelinek in der Handlung erstehen lässt, sind allesamt
sehr charakteristisch dargestellt, sehr interessant beschrieben und die
verschiedenen Stränge der Handlung tragen nicht minder dazu bei, dass
ich dem Buch eine absolute Leseempfehlung ausspreche und 100 von 100
Punkten vergebe.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krimi für Musikfreunde, 8. September 2011
Von 
Robert (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Violine des Teufels: Thriller (Taschenbuch)
Wer Musik von Paganini mag und die Stadt Madrid, der sollte sich in dieses Leseabenteuer stürzen. Der Roman (also der Untertitel "Thriller" ist "Verlagspropaganda", es ist ein Krimi um eine wie auch immer entwendete Geige von Paganini) - und der hat mich sehr gut unterhalten. Außerdem erfährt man einiges über die letzten Tage des Teufelsgeigers Paganini. Manchmal sind die Szenen etwas betulich geschildert; man merkt, dass das Buch ein Musikwissenschaftler geschrieben hat und kein erfahrener Autor, dennoch ein Buch für Musikfreunde, die einfach mal eine spannende Gesichte lesen wollen, die rund um ein Konzerthaus spielt. Ein schönes Geschenk auch für alle Freunde der klassischen Musik, die werden auch das andere Buch "Die zehnte Sinfonie" mit Freude lesen. Wem es nur um Mord und Totschlag geht, sollte zu einer anderen Lektüre greifen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur für Musiker interessant?, 20. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Violine des Teufels: Thriller (Taschenbuch)
Niccolò Paganini war schon zu Lebzeiten eine Legende. Seine Interpretation von Capraccio Nr. 24 ist legendär, nicht zuletzt durch seine eindrucksvolle und bisher nicht erreichte Spielweise, sondern auch durch seine hageres, fast schon dämonisches Aussehen. Sein Umgang mit der Violine ist unerreicht, und man sagte ihm nach, er hätte ein Pakt mit dem Teufel geschlossen, denn nur so könnte Paganini derartig schnell und perfekt spielen.

Doch auch seine Instrumente sind berühmt, besonders die Violine von Stradivari, eine von insgesamt sieben aus seiner persönlichen Sammlung. Deren Klang ist einzigartig, dass viele Künstler sagen, der Klang sei wie eine Kerze, aufflackernd, hell und sinnlich. Über die Akustik, dem Klangkörper der Violine und der Herstellung ranken sich einige Legenden. Zweifelsfrei allerdings gehört eine Stradivari zu den besten der Violinen auf der ganzen Welt.

Joseph Gelinek lässt in seinem neuesten Musikthriller „Die Violine des Teufels“ eine Stradivari töten, zumindest bringt diese Geige Unglück über die Besitzer. Ein Fluch, oder morden Menschen um diese berühmte Geige in ihrem Besitz zu nehmen?!

Inhalt

Inspector Raul Perdomo besucht mit seinem dreizehnjährigen Sohn Georgio, der ein begabter Geigenspieler ist, dass Konzert von Ane Larrazabal, einer der bedeutendsten Geigensolisten des Landes und zugleich einer der renommiertesten Musikerinnen der Welt. Heute Abend findet ein Konzert der berühmten Solistin im Auditorio Nacional im schönen Madrid. Es ist das erste Mal das Vater und Sohn gemeinsam ein Konzert besuchen und schon auf der Fahrt erklärt Georgio seinem Vater den Ablauf des Konzertes und wie man sich als Zuschauer und Hörer im Publikum zu verhalten hat.

Schon im ersten Teil des Konzertes ist das Publikum begeistert und auch Perdomo und sein Sohn lassen sich von der Musik bezaubern. Nach der Pause allerdings betritt der Direktor der Veranstaltung die Bühne und verkündet, dass der zweite Teil des Konzertes nicht stattfinden kann. Falls sich ein Angehöriger der Polizei unter den Zuschauern befinden sollte, so sollte dieser sich bitte umgehend zu den nahegelegenen Garderoben begeben.

Perdomos erste Vermutung, dass die Stradivari von Ane Larrazabals gestohlen worden ist, bewahrheitet sich leider nicht. Die berühmte Solistin wurde ermordet aufgefunden, stranguliert und auf ihrer Brust mit Blut geschriebene arabische Schriftzeichen. Aber auch ihre berühmte Stradivari mit dem einzigartigen Teufelskopf ist unauffindbar. Musste die junge Musikerin deswegen ihr Leben lassen?!

In den nachfolgenden Ermittlungen wird klar, dass das Motiv des Mordes nur der Raub der sehr wertvollen und berühmten Stradivari sein kann. Gerüchte über einen Fluch der über die Geige gesprochen wurde, machen die Runde. Auch Perdomo der überaus skeptisch ist, recherchiert und trifft dabei auf Unfälle und Selbstmorde die alle mit dieser Geige von Stradivari zu tun haben...

Kritik
„Die Violine des Teufels“ von Joseph Gelink ist ein Musikthriller der sich ganz klar von seinen Verwandten abhebt. Im Grunde geht es hier um den vorliegenden Roman nur um die Musik selbst. Angefangen über den Besuch des Konzertes bei dem Perdomo schon eine klassische, theoretische Unterweisung durch seinen Sohn bekommt, oder bis hin zu einem Besuch in die Vergangenheit in der man Paganini in seinen letzten Atemzügen begleitet, ganz gleich wo – es ist Musik im Spiel.

Spannung wird hier über große Längen nicht erzeugt, der Autor findet viel mehr Gefallen daran sich mit der Stradivari, den Musikern oder überhaupt über die dramatischen Details der Musikgeschichte auseinanderzusetzen, als daran zu arbeiten den Spannungsbogen zu steigern.

Es gibt zwar kleinere Nebengeschichten wie z.B. das Verhältnis zwischen Perdomo und seinem Sohn Georgio, doch all dies wirkt auf einen evtl. unmusikalischen Leser eher langweilig.

Der Roman „Die Violine des Teufels“ ist einzig und alleine für Musikliebhaber geschrieben, und hier vor allem für diejenigen die den Klang, die Musik einer Violine lieben.

Die Figuren des Romans sind stupide und eindimensional beschrieben. Einzig und alleine Paganini selbst, der in einigen Kapitel auftritt, verleiht dem Roman das nötige interessante etwas. Hätte der Autor seinen Roman in der Vergangenheit spielen lassen, z.B. mit Paganini und Stradivari, vielleicht in einer Kulisse mit Rom, Mailand, Paris oder London, wäre der Roman um Dimensionen besser gewesen. Also ein musikalischer, historischer Thriller – ja – das wäre auch für die „klassischen“ Leser von spannungsgeladenen Thrillern etwas gewesen.

Fazit

Hier werden sich die Geister teilen: Einerseits ist der Roman sehr gut und vor allem überzeugend, weil man viel über Musik und überhaupt von Violinen erfährt, andererseits bleibt die Spannung völlig auf der Strecke.

Jeglicher Musikliebhaber der im Klang mit sich selbst und einer Violine den größten Gefallen findet, wird diesen Roman lieben. Viele andere, die noch kein klassisches Violinen Konzert oder eine musikalische Ausbildung haben, werden hier schnell die Lust am Lesen verlieren. Zu sehr steht die Musik hier im Fokus und verliert sich hier leider hoffnungslos.

Also nur zu empfehlen für Leser deren Musik ihr eigentliches Talent oder Interesse ist.

Autor:

„Joseph Gelinek“ ist das Pseudonym eines spanischen Musikwissenschaftlers und Bestsellerautors, der nah „Die 10. Symphonie“ nun seinen zweiten Roman vorlegt.

Der „echte“ Jospeh Gelinek (1758-1825) stammte aus Böhmen und war zu Mozarts und Beethovens Zeit ein begehrter Klavierlehrer und Hauspianist des Wiener Adels, der sich auch an eigenen Kompositionen versuchte. (Verlagsinfo)

Michael Sterzik
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmig und selten spannend, 29. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Violine des Teufels: Thriller (Taschenbuch)
Das gute an diesem Buch ist, dass man eine Menge über klassische Musik und Paganini um Besonderen erfährt.

Das schlechte daran ist, dass der Autor überhaupt kein Händchen dafür hat, spannend zu schreiben. Daher kann ich die anderen, sehr positiven Rezensionen nur schwerlich nachvollziehen.

Die Buch vorkommenden Charaktere sind völlig unglaubwürdig geschildert - am schlimmsten fand ich Gregorio, den Sohn des Kommissars, der sich an vielen Stellen einfach nicht wie ein 13-jähriger verhält.

Kurz: Da les ich lieber eine Biografie über Paganini.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert!, 12. Juli 2011
Von 
Thomas H. (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Violine des Teufels: Thriller (Taschenbuch)
Inhalt:
Nach einem Konzert in Madrid wird die gefeierte Geigerin Ane Larrazábal im Chorraum des Konzerthauses ermordet aufgefunden. Sie wurde erwürgt und anschließend wurde ihr mit Blut das Wort 'Satan' in arabischer Schrift auf die Brust geschrieben.
Doch das ist nicht der einzige Schock, denn außerdem ist Larrazábals Stradivari mit dem Teufelskopf als Schnecke unauffindbar, welcher nachgesagt wird, dass sie Paganini höchstpersönlich gehört haben soll.
Kommissario Perdomo, selbst von persönlichen Schicksalen gezeichnet, übernimmt den Fall und stellt sich der Frage, ob hinter dem Mord mehr steckte als ein Raubmord.

Meine Meinung:
Das Thema hat mich sofort interessiert, denn eher untypisch für mein Alter habe ich eine Schwäche für klassische Musik und dabei haben es mir vor allem das Klavier und die Geige angetan.
Zusätzlich ist Paganini ein spannendes Thema und als dann auch noch der Kommissar gleich von Anfang an sympathisch war, hatte ich das Buch im Nu durchgelesen.
Die Einleitung bis zur tatsächlichen Ermittlung ist etwas lang, jedoch an keiner Stelle langatmig. Als dann die eigentlichen Ermittlungen beginnen ist der Spannungsbogen stets angespannt, denn jeder Befragte bringt immer wieder neue, unerwartete Wendungen in die Geschichte.
Die immer wieder erwähnten Musikstücke habe ich stets nachdem ich das Buch weggelegt habe gleich angehört, was der Geschichte noch mehr Tiefe gab.
Alle Charaktere sind glaubwürdig und der Kommissar wird durch die stetigen Einblicke in sein Privatleben sofort nahbar und sympathisch.
Auch die Auflösung war letztendlich wirklich spannend und keineswegs enttäuschend oder zu früh vorhersehbar.

Fazit:
Ein wirklich spannender Thriller, der nicht nur Musikbegeisterte fesseln wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die Komposition des "Teufelsgeigers" Paganini, 21. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Violine des Teufels: Thriller (Taschenbuch)
Joseph Gelinek hat mit DIE VIOLINE DES TEUFELS einen hochspannenden und ungewöhnlichen Thriller geschaffen, der den berauschenden Klang und beklemmende Spannung zusammen vereint.

Joseph Gelinek ist ein Pseudonym, gewählt nach dem "echten" Gelinek, der als Klavierlehrer und Pianist zu Mozarts und Beethovens Zeiten tätig war.

Der Roman um eine womöglich fluchbeladene Geige und eine Spurensuche bis zum Tod des Meisters Paganini vor rund 200 Jahren ist ein spannender Roman, der im Anhang sogar historische Informationen zum Thema "Teufelsgeiger Paganini" ebenso enthält wie Infos zu seinen Kompositionen und gar den Instrumenten Antonio Stradivaris, dem größten Geigenbauer aller Zeiten.

Gelinek gelingt es bravorös, den Roman um den Kommissar Perdomo zu stricken, der den mysteriösen Fall verfolgt. Spannung und "Thrill" sind hier ebenso enthalten wie glaubhaft Charaktere und eine stimmige Story. Man kann diesen Roman wirklich nur empfehlen. Bitte mehr davon.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach spitze, 1. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Violine des Teufels: Thriller (Taschenbuch)
Bei diesem Buch fragte ich mich nach dem Überfliegen des Klappentextes, wie man den Geiger Paganini in einem Thriller unterbringt. Klassische Musik und Thriller, dass hat mich sehr neugierig gemacht. Das Coverbild, auf dem der Gott Baal mit Geige abgebildet ist, ließ meine Neugierde noch stärker werden.

In Madrid wird nach einem Konzert die Violinistin Ane Larrazábal tot in einem Nebenraum des Konzerthauses aufgefunden. Sie war die derzeit beste Violinistin, die Europa zu bieten hatte. Ane wurde stranguliert, aber auch ihre einzigartige Geige, eine echte Stradivari mit einem Teufelskopf als Schnecke, ist seit dieser Tat spurlos verschwunden.
War es ein Raubmord oder steckt mehr hinter diesem Verbrechen?

Der sehr sympathische Kommissar Perdomo übernimmt den Fall, nachdem sein Kollege einen tödlichen Unfall hatte. Der Leser erfährt von den privaten Schwierigkeiten des Kommissars, ohne dass es langatmig wird.

Dieses Werk beginnt mit einer kurzen Einleitung, in der der Autor dem Leser die wahren Begebenheiten dieser Geschichte erklärt.
Diese Einleitung war schon so flüssig und interessant verfasst, dass mein Verlangen gleich weiterzulesen, geweckt war.
Als dann schon kurze Zeit später das Verbrechen geschah, war diese Geschichte in meinen Augen nicht mehr zu stoppen, rasant geht es weiter und ein Innehalten war teils nicht möglich.

Dieses Buch hat mich bereits nach den ersten Seiten gepackt und in seinen Bann gezogen. Der Autor versteht es gekonnt, die mystische Geschichte der klassischen Musik mit den Elementen eines spannenden Thrillers zu mischen. Ich bekam einen tiefen Einblick in die Welt der 'Klassik', wie sie mir bis dahin nicht bekannt war. Selten habe ich in einem Roman so viele wissenswerte Informationen erhalten!

Durch unvorhersehbare Wendungen baut der Autor eine unterschwellige und doch zugleich höchst spannende Stimmung auf.
Immer wieder tauchen neue Handlungsstränge mit interessanten Figuren auf, die den Thriller lebendig, ja schon plastisch, gestalten.

Besonders gefallen haben mir die Rückblenden in das Leben des Geigers Paganini. Diese geheimnisvollen und mystischen Verschwörungen haben mich regelrecht gefesselt. Lag auf dieser Stradivari mit dem geschnitzten Baalkopf wirklich ein Fluch?

Die Violine muss wirklich ein wunderbares Instrument sein, ich hörte die Musik regelrecht beim Lesen. Und ich weiß, dass ich das erste Werk des Autors, 'Die 10. Symphonie', ganz bestimmt auch lesen werde.
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4.0 von 5 Sternen Der Fluch der Stradivari, 8. November 2012
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Violine des Teufels: Thriller (Taschenbuch)
Die gefeierte Geigerin Ane Larrazábal gibt in Madrid ein vielumjubeltes Konzert, bei dem sie auch ein Stück von Paganini spielt. Kurz nach der Pause wird das Konzert jedoch abgebrochen, die 26-jährige Geigerin wurde tot im Chorraum aufgefunden. Auf ihrer Brust steht mit Blut geschrieben das arabische Wort „Satan“ und ihre Stradivari, die angeblich dem Teufelsgeiger Paganini gehört haben soll, ist spurlos verschwunden. Der beim Konzert anwesende Kommissar Raúl Perdomo übernimmt den Fall. Doch erste Ermittlungsansätze verlaufen ins Leere. Da greift Perdomo auf recht unkonventionelle Methoden zurück, um den Fall zu lösen. Diese Spur führt ihn zurück zum rätselhaften Tod des Meistergeigers Paganini.

Von der ersten Seite an merkt man, dass der Autor mit dem Pseudonym Josef Gelinek ein Musikwissenschaftler ist. Wie schon in seinem Debütroman „Die 10. Symphonie“ lässt er sein fundiertes musikalisches Wissen auch dieses Mal fast auf jeder Seite des vorliegenden Thrillers einfließen. Das mag für musikalisch Desinteressierte langatmig sein. Wer sich jedoch ein wenig für Musik, besonders noch für die Klassik und einigen dazugehörigen Anekdoten interessiert, wird begeistert sein. Ich höre zwar sehr gerne und auch viel Musik, ab und an auch Klassik, würde mich jedoch nie als Klassik-Fan bezeichnen, gelangweilt habe ich mich jedoch zu keiner Zeit. Ganz im Gegenteil, ich fand die gut vermittelten Informationen des Autors äußerst interessant.

Josef Gelinek beginnt seinen Thriller gleich mit dem Mord an der berühmten Geigerin und stellt einem auch gleich seinen Protagonisten Raúl Perdomo wie auch dessen Privatleben vor. Anfangs sieht durch die Zeichnung auf Ane’s Brust alles nach einem fundamentalistischen Anschlag aus, doch schon schnell ist klar, dass die Ermittlungen in eine andere Richtung laufen müssen. Mehr aus Neugier nimmt Perdomo Kontakt zu einer Wahrsagerin auf, die bereits in der Vergangenheit für die Polizei tätig war. Diese führt ihn auf eine ganz andere Spur, bei der auch der Meistergeiger Paganini eine entscheidende Rolle spielt. Zumal der Stradivari der ermordeten Geigerin nachgesagt wird, dass sie einmal ihm gehört hätte.

Der spanische Autor verbindet hier geschickt historische Fakten und musikalisches Fachwissen zu einem spannenden Thriller, der praktisch von der ersten Seite an einen in seinen Bann zieht. Josef Gelinek hat einen eher ruhigen, aber dennoch nicht minder fesselnden Schreibstil, dem es mühelos gelingt, eine kontinuierliche Spannung aufzubauen. Und obwohl ich gleich zu anfangs schon eine Vermutung in Bezug auf den Täter hatte, hat dies mich im weiteren Verlauf überhaupt nicht gestört, da der Autor kaum Hinweise auf die Identität wie auch dessen Beweggründe gibt. So rätselt man automatisch bis zum Schluss mit und die Auflösung ist meines Erachtens wirklich gelungen und absolut schlüssig.

Sein Protagonist Raúl Perdomo ist bei der Arbeit eher ein Einzelgänger und deshalb nicht sonderlich begeistert, als ihm bei diesem brisanten Fall ein Partner zur Seite gestellt wird. So gut es geht, ignoriert er diesen jedoch und geht ermittlungstechnisch lieber eigene Wege. Zumal ihn diese auch zu einer Wahrsagerin führen, der er anfangs äußerst skeptisch gegenübersteht, schon bald jedoch von ihrer Arbeit überzeugt ist. Privat ist Perdomo seit einem guten Jahr Witwer und hat einen 13-jährigen musikbegeisterten Sohn, dem es oftmals mehr als einmal peinlich ist, dass sein sehr sympathisch beschriebener Vater so absolut unmusikalisch ist. Bei allen anderen Mitwirkenden gelingt es dem Autor mühelos, diesen ein facettenreiches Profil zu geben, sodass man zwar eine gute Vorstellung von ihnen erhält, sie aber dennoch etwas undurchschaubar bleiben.

Fazit: Wer eher ruhig angelegte Thriller bzw. Krimis mag und sich dazu noch ein wenig für klassische Musik interessiert, wird bei „Die Violine des Teufels „ mit einer packenden, komplexen und informativen Story belohnt, die zudem noch mit detailreich beschriebene Charaktere aufwarten kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höchste Spannung mit Augenzwinkern, 9. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Gelinek" hat sich gegenüber der - ebenfalls höchst amüsanten - "10. Symphonie" gesteigert: Er bietet eine spannende Krimihandlung, gewürzt mit dem richtigen Maß an Liebesgeschichte, und spielt gleichzeitig mit dem Genre, indem er übersteigerte Versatzstücke bietet. Was der Spannung keinen Abbruch tut und das Amusement steigert. Gelegentlich etwas penetrant wirken die fachlichen Erläuterungen, die die Personen recht unmotiviert einander geben; die Handlung fesselt einen genauso, wenn man nicht weiß, wie bei einer Posaune der Ton erzeugt wird, was man unter Vibrato zu verstehen hat oder warum die Teufelstrillersonate so berühmt ist (obwohl es ja nicht schadet dazuzulernen). Allerdings greift man wahrscheinlich eh nicht zu diesem Buch, wenn man überhaupt kein musikalisches Interesse hat - was auch schade ist! Meine Empfehlung: Lesen!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bemüht, nicht wirklich gut, 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Violine des Teufels: Thriller (Taschenbuch)
eine abstruse Handlung. Der Autor hat allerdings viel zu Musik und Geigenvirtuosen recherchiert - und er packt gnadenlos jedes Krümel in seinen Roman. So habe ich einiges erfahren, was ich bis dato nicht wusste - aber insgesamt kein Lesevergnügen.
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Die Violine des Teufels: Thriller
Die Violine des Teufels: Thriller von Joseph Gelinek (Taschenbuch - 4. April 2011)
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