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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartiges Buch mit ein paar Macken
Der Inhalt ist sehr treffend im Klappentext beschrieben. Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Leo hat eine Andere und die Kernfrage ist: Ist das Ende tatsächlich das Ende?

Großartig fand ich den Schreibstil von Annette Hohberg und entgegen ein paar anderer Kritiken fand ich das Buch keinesfalls schwülstig. Die Geschichte, die sehr viele...
Veröffentlicht am 23. November 2012 von Weltenwandlerin

versus
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überzogenes Buch über eine allzu perfekte Frau
Das Buch hätte eigentlich schön sein können. Die Sprache ist eingängig ohne fad zu sein. Das Thema lässt auf Schönes hoffen. Leider ist die Handlung einfach zu schön und die Hauptdarstellerin Gesine zu perfekt.

Es um eine Frau, die nach 17 Jahren Ehe von ihrem Mann wegen einer Jüngeren verlassen wurde, was eine durchaus...
Vor 8 Monaten von Hendrike Heydenreich veröffentlicht


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartiges Buch mit ein paar Macken, 23. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alles, was bleibt: Roman (Taschenbuch)
Der Inhalt ist sehr treffend im Klappentext beschrieben. Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Leo hat eine Andere und die Kernfrage ist: Ist das Ende tatsächlich das Ende?

Großartig fand ich den Schreibstil von Annette Hohberg und entgegen ein paar anderer Kritiken fand ich das Buch keinesfalls schwülstig. Die Geschichte, die sehr viele Rückblenden enthält, wird sehr schön aufgerollt. Der romantische Beginn der Beziehung, die sehr schnell wächst, Franks Dilemma, dass er in Gesine verliebt ist, sie aber nicht haben kann, die Brüche, die sich mit der Zeit zwischen Gesine und Leo auftun und Gesines Angst vor dem Verlassenwerden, die über allem schwebt - auch in ihren glücklichen Zeiten. Auch die Ortsbeschreibungen sind sehr gelungen und man bekommt Lust auf Normandie.

Ein paar Dinge haben mir nicht so gut gefallen. Zum Einen nimmt das Kochen sehr viel Raum in dem Buch ein. Das war für mich persönlich eine Prise zu viel, ist aber sicher Geschmackssache.
Ich war ständig am Schwanken, ob ich Gesine mögen soll oder nicht. Am Anfang tut sie einem Leid. Jeder ist schon mal verlassen worden und kann sich vorstellen, wie man sich da fühlt. Aber ich empfinde sie immer wieder wie ein kleines Mädchen, das gerne alle ihre Spielpuppen behalten möchte: Leo, Frank und Julien. Ihr Selbstwertgefühl scheint mit der Bestätigung der Männer in ihrem Leben zu stehen und zu fallen. Erst die Entscheidung, die sie am Ende trifft, flösst mir wieder etwas Respekt vor ihr ein. Aber dieses unsägliche Klammern und Hoffen, dass Leo es sich doch noch anders überlegt, fand ich etwas nervend.
Leo wirkt stellenweise unglaublich arrogant und überheblich. Dafür möchte man ihm ganz gerne mal eine reinhauen.
Die Beziehung zwischen Gesine und Frank hat schon beinahe etwas Krankhaftes. Sie klammert sich an seine Freundschaft, sucht immer wieder Bestätigung, dass er sie nicht verlassen wird und doch hält sie ihn auf Abstand und nutzt seine Liebe irgendwie aus. Er hingegen lässt sich benutzen, ist immer sofort zur Stelle, wenn Gesine den kleinen Finger hebt.

Nichtsdestotrotz ist der innere Prozess, den Gesine durchlebt, indem sie sich mit ihrer Beziehung auseinandersetzt sehr gut dargestellt und ich kann das Buch unbedingt weiterempfehlen.
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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende ist nicht immer das Ende, 2. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Alles, was bleibt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Ende ist nicht immer das Ende ...

In betont ehrlicher, gefühlvoller Art beschreibt Frau Hohberg, das Ende einer großen Liebe, oder das "Eheaus" einer intensiv gelebten Zweisamkeit.

Eigentlich waren die Zwei, Leo u. Gesine, ein gut eingespieltes Team. Beruflich erfolgreich, gemeinsame Vorlieben für gute Küche, ein Feriendomizil in Frankreich. Freunde, die beide gleichermaßen als Freunde bezeichnen. Was will man mehr vom Leben erwarten? So weit, so gut.- Wäre da nicht diese jüngere Frau gewesen, zu der Leo sich immer mehr hingezogen fühlt u. wg. der er seine Frau verlassen will.
Was tut eine verlassene Frau? Sie kehrt an den gemeinsamen Lieblingsort zurück, lässt die Vergangenheit in ihr Leben, um zu verstehen u. gönnt sich vielleicht mit einer kl. Liason das Gefühl, immer noch eine begehrenswerte Frau zu sein.
Gleichzeitig setzt sie große Hoffnungen in ein Treffen mit Leo, ihrem "noch Ehemann". - Hin u. Hergerissen zwischen Wut u. Verzweiflung u. der Neugier auf das was das Leben noch so parat hat, erlebt Gesine die nächsten Wochen.
Für den Leser eine durchaus interessante Zeit in der man (Frau), viele Situationen sehr gut nachvollziehen kann, auch wenn man sich selbst in seiner Beziehung gerne anderswo sieht.

Fazit: Ein Buch, das nicht unbedingt erst gelesen werden sollte, wenn man selbst einen Neubeginn startet!
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überzogenes Buch über eine allzu perfekte Frau, 3. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alles, was bleibt: Roman (Kindle Edition)
Das Buch hätte eigentlich schön sein können. Die Sprache ist eingängig ohne fad zu sein. Das Thema lässt auf Schönes hoffen. Leider ist die Handlung einfach zu schön und die Hauptdarstellerin Gesine zu perfekt.

Es um eine Frau, die nach 17 Jahren Ehe von ihrem Mann wegen einer Jüngeren verlassen wurde, was eine durchaus schwierige Situation darstellt. Aber die Art, wie die Protagonistin Gesine damit umgeht, ist mir zu perfekt. Mit sicherer Strategie und über jeden Zweifel erhaben arbeitet sie ihre vormals perfekte Ehe in ihrem perfekten Leben (echte Liebe, Reisen, außergewöhnliches Essen, Haus in der Normandie, ..) auf. Dabei helfen ihr ihre perfekten Freunde und ihr langjährigen Kanzlei-Partner und bester Freund, der sie all die Jahre beschützt hat und sie darüber hinaus verehrt und auf mehr hofft. Außerdem bekommt Gesine im Laufe des Romans das perfekte Jobangebot, dass sie aus der schwierigen Situation befreit und ihr die Selbstverwirklichung ihrer Träume verspricht. Zu allem Überfluss lernt sie durch einen Zufall den nächsten Mann und vielleicht kommenden Lebenspartner kennen (ebenfalls perfekt, was Aussehen, Qualitäten als Liebhaber wie auch Bildung und soziales Standing angeht).

Also ich muss schon sagen: selten habe ich ein so überzogenes und realitätsfernes Buch gelesen. Schade, um das schöne Thema und die schreiberischen Fähigkeiten der Annette Hohberg.

Zum Abschluss muss ich aber noch sagen, dass mir der anschließende Rezeptteil wirklich gut gefallen hat. Deshalb doch 3 Sterne.

Liebe Frau Hohberg, das nächste Buch könnte gern etwas menschlicher und überraschender in Person und Handlung sein, damit der Leser die dann weniger häufigen schönen und glücklichen Momente intensiver genießen kann!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles was bleibt ist eine Erinnerung an einen wunderbaren Roman., 2. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Alles, was bleibt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Alles, was bleibt, ist eine Erinnerung an einen wunderbaren Roman, der auf eindrucksvolle und fesselnde Weise beschreibt, wie eine Ehe nach 17 Jahren zerbricht.
Natürlich steckt eine andere Person dahinter aber nicht nur das.
Die Protagonistin Gesine, die wahnsinnig unter dieser Trennung leidet, setzt sich mit ihrem Leben und ihrer Erinnerung an ihre Ehe auseinander und weiß sie muss ihr Leben gehörig umkrempeln.
Wer nun glaubt es mit einem klaren Liebesroman zu tun zu haben, der irrt gewaltig.
Auch wird Gesine nicht einfach nur in die Opferrolle der armen, verlassenen Ehefrau geschoben, die am Kummer zerbricht.
Der Leser erlebt den Trennungsschmerz von Gesine aber auch ihre Lust auf ein neues Leben.
Etwas anstrengend war es für mich, Gesines Erinnerungen zu folgen, die in der Gegenwartsform erzählt werden. So wird der Leser immer wieder mit ihren Gedankensprüngen konfrontiert.
Außerdem macht dieser Roman ständig Lust auf Wein und gutes Essen. Denn Gesine und Leo, kochen für ihr leben gerne, was in diesem Roman aus ausführlich beschrieben wird.
Die Handlungsorte, in denen diese Geschichte spielt, sind München und Frankreich.
Besonders positiv aufgefallen ist mir der Schreibstil von Annette Hohlberg.
Sie beschreibt diese Geschichte so einfühlsam, dass man als Leser mit Gesine mitfühlen aber auch öfter mal wütend über sie werden kann. Ich hatte dank der vielen Details das Gefühl, Gesine und auch die anderen Personen schon fast zu kennen.
Obwohl diese Geschichte gar nicht mal so spannend ist, hat die Autorin mich nach wenigen Seiten mit ihrem Schreibstil überzeugen und fesseln können.
Ich wollte unbedingt wissen, ob sie Leo zurück bekommt oder ob alles anders ausgeht.
Selbst wenn man plötzlich beim Lesen glaubt, der Verlauf dieser Geschichte sei vorhersehbar, der irrt sich auch hier gewaltig.
Die Autorin überrascht immer wieder mit neuen Ideen.
Die Kapitel sind stets mit 2 kleinen Schmetterlingen verziert, die ebenfalls in diesem Buch eine große Rolle spielen.
Auch das Cover wurde passend zu dieser Geschichte gewählt.
Es ist eine Holzveranda mit einer Schaukel abgebildet, die für meinen Eindruck friedlich wirkt.
Daher finde ich dieses Cover passend zu diesem Roman gewählt.
Mit 339 Seiten hat dieser Roman eine wunderbare Länge und das Beste kommt natürlich zum Schluss.
Es befinden sich einige Kochrezepte von Gesine gegen das Traurigsein, die ich auf jeden Fall nachkochen möchte.

Fazit:
Ein wirklich beeindruckender Roman mit Tiefgang, der tragisch und berührend ist. Die Geschichte eines Neuanfangs, der nicht unbedingt dem Klischee entspricht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte mit dem Tagpfauenauge, 6. April 2011
Von 
Silke Ingenbold-kowanda "Büchermurmel" (Oberhausen, Ruhrgebiet) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alles, was bleibt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Was ein Tagpfauenauge ist? Ein ganz besonderer Schmetterling.
Welche Bedeutung er in diesem wunderschönen Roman hat, muss man schon selbst lesen.
Es sind auch zwei kleine Schmetterlinge, die jeden Kapitelanfang zieren.

Der Roman handelt von Gesine und Leo, die seit vielen Jahren glücklich verheiratet
sind, bis Leo sie eines Tages wegen einer jüngeren Frau verlässt. Gesine verliert fast
den Boden unter den Füssen.
Sie fährt in das gemeinsame Haus nach Frankreich, um einen klaren Kopf zu bekommen.
Anhand von 17 Fotos blickt sie auf alle Jahre mit Leo zurück und wir erfahren viel aus
ihrem gemeinsamen Leben....trauriges und schönes.
Gesine hat nur einen Wunsch...sie möchte ihr Leben mit Leo wiederhaben, den sie weiterhin
über alles liebt.
Ob dieser Wunsch in Erfüllung geht?

Ein toller Roman, mit einer Protagonistin, die einem ans Herz wächst.
Ich konnte mich absolut in ihre Gefühlswelt hineindenken.
Auch die Beschreibungen von Gesines Kochkünsten, ihrem Hobby, waren so intensiv und
detailliert beschrieben, das ich das Essen förmlich riechen und schmecken konnte.

Der Roman liest sich nach den ersten Seiten wie von selbst und man kann gar nicht abwarten
zu erfahren, wie er ausgeht.
Ein schöner Schreibstil, der "Besonders" ist.
Ich werde Gesine noch lange Zeit in Erinnerung behalten.

Einkuscheln und lesen!
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entpuppung, 30. Mai 2012
Von 
Joko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Alles, was bleibt: Roman (Taschenbuch)
Gerade habe ich das Buch von Annette Hohberg geschlossen und bin noch übervoll von den Eindrücken des Buches. Wenn ich dieses Buch eine Liebesgeschichte nennen würde, würde ich dem Roman nicht gerecht werden, denn ich denke er ist viel mehr.Eine Entwicklungsgeschichte, die sich aus einer zu Ende gehenden Liebesgeschichte herausschält, wie ein Schmetterling aus seiner Verpuppung. Er wirft Haut um Haut ab, um das zu werden was er am Ende ist.Frei!Und ein Buch, dessen Sprachgewalt mich manche Passagen zwei,-dreimal lesen ließ."Sie saßen noch eine Weile schweigend da,genügten sich in diesem Raum, den sie geschaffen hatten, kosteten die Nähe aus, die sie sich gewähren konnten, weil sie auf Distanz gebaut war"Mit diesen und noch vielen anderen schönen Sätzen wird der Leser belohnt, wenn er sich auf diesen Roman einläßt.

Aber jetzt zur Geschichte:

Gesine und Leo sind ein Paar, das von manchen ihren Bekannten um ihre Liebe beneidet wird.Leo ist Retaurantkritiker und Gesine Psychologin. Allerdings teilt sie die Leidenschaft des Kochens mit ihrem Mann. Seit 17 Jahren sind sie ein Paar, das seine Liebe konservieren konnte, doch dann eines Tages,gesteht Leo ihr, dass er sich von ihr trennen will. Er hat eine junge Kollegin lieben gerlernt und läßt Gesine mit wundem Herzen zurück.Zuerst ist Gesine verzweifelt, doch dann entscheidet sie sich in ihr Haus in die Normandie zu fahren, um dort Kraft zu schöpfen. Für einen Neuanfang?

Obwohl ich die Liebesgeschichte von Gesine und Leo, die der Leser anhand von 17 Bildern erzählt bekommt, doch schon als traurig empfand, ist die Aussage dieses Buches doch eher positiv.Man soll seine Vergangenheit abstreifen, zu sich selbst finden, und sich frei machen für einen Neuanfang.

Diese Aussage beschreibt die Autorin in wunderschöner Sprache, von der man nicht genug bekommen kann.Sätze, wie oben beschrieben findet man einige in diesem Buch, das für mich viel zu schnell ausgelesen war.Ich hätte Gesine gerne noch ein bißchen weiterbegleitet, da sie mir im Laufe des Buches immer sympatischer wurde. Auch ihre Gerichte ,die sie zwischendurch immer wieder kochte, haben mit gefallen. Einige davon findet der Leser auch hinten im Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entpuppung, 6. Februar 2012
Von 
Joko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alles, was bleibt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Gerade habe ich das Buch von Annette Hohberg geschlossen und bin noch übervoll von den Eindrücken des Buches. Wenn ich dieses Buch eine Liebesgeschichte nennen würde, würde ich dem Roman nicht gerecht werden, denn ich denke er ist viel mehr.Eine Entwicklungsgeschichte, die sich aus einer zu Ende gehenden Liebesgeschichte herausschält, wie ein Schmetterling aus seiner Verpuppung. Er wirft Haut um Haut ab, um das zu werden was er am Ende ist.Frei!Und ein Buch, dessen Sprachgewalt mich manche Passagen zwei,-dreimal lesen ließ."Sie saßen noch eine Weile schweigend da,genügten sich in diesem Raum, den sie geschaffen hatten, kosteten die Nähe aus, die sie sich gewähren konnten, weil sie auf Distanz gebaut war"Mit diesen und noch vielen anderen schönen Sätzen wird der Leser belohnt, wenn er sich auf diesen Roman einläßt.

Aber jetzt zur Geschichte:

Gesine und Leo sind ein Paar, das von manchem ihren Bekannten um ihre Liebe beneidet wird.Leo ist Retaurantkritiker und Gesine Psychologin. Allerdings teilt sie die Leidenschaft des Kochens mit ihrem Mann. Seit 17 Jahren sind sie ein Paar, das seine Liebe konservieren konnte, doch dann eines Tages,gesteht Leo ihr, dass er sich von ihr trennen will. Er hat eine junge Kollegin lieben gerlernt und läßt Gesine mit wundem Herzen zurück.Zuerst ist Gesine verzweifelt, doch dann entscheidet sie sich in ihr Haus in die Normandie zu fahren, um dort Kraft zu schöpfen. Für einen Neuanfang?

Obwohl ich die Liebesgeschichte von Gesine und Leo, die der Leser anhand von 17 Bildern erzählt bekommt, doch schon als traurig empfand, ist die Aussage dieses Buches doch eher positiv.Man soll seine Vergangenheit abstreifen, zu sich selbst finden, und sich frei machen für einen Neuanfang.

Diese Aussage beschreibt die Autorin in wunderschöner Sprache, von der man nicht genug bekommen kann.Sätze, wie oben beschrieben findet man einige in diesem Buch, das für mich viel zu schnell ausgelesen war.Ich hätte Gesine gerne noch ein bißchen weiterbegleitet, da sie mir im Laufe des Buches immer sympatischer wurde. Auch ihre Gerichte ,die sie zwischendurch immer wieder kochte, haben mit gefallen. Einige davon findet der Leser auch hinten im Buch.

Gott sei Dank weiß ich, dass die Autorin bald ihr zweites Buch auf den Markt bringt, das ich mir ganz gewiss nicht entgehen lassen werde. Weiter so Frau Hoberg. In mir haben sie einen Fan.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte zum Träumen, 11. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Alles, was bleibt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Gesine und Leo sind das perfekte Paar. Aber leider hat diese Liebe kein Happyend. Denn nach 17 langen Ehejahren scheitert Beziehung der beiden. Leo hat sich in eine jüngere Frau verliebt. Gesine steht vor den Trümmern ihrer Ehe und weint ihrer einst so großen Liebe nach. Um wieder zu sich selbst zu finden und nicht komplett den Boden unter den Füßen zu verlieren, reist sie in die Normandie, in das gemeinsame Ferienhaus - allein. Dort kocht sie, was ihr schon immer gut getan hat und erinnert sich mit Hilfe von 17 Fotos an ihre Ehejahre. Jedes Bild steht für ein Jahr und eine besondere Begebenheit in diesem. Und dann trifft sie eine schwerwiegende Entscheidung.

Annette Hohberg hat hier einen wundervollen und zugleich tragischen Roman geschrieben. Der Leser erlebt in "Alles, was bleibt" sämtliche Gefühle und Emotionen von Gesine mit. Nicht nur, dass die Protagonistin eine wundervolle Frau ist, die einem sofort sehr ans Herz wächst, nein. Man schmeckt die Gerichte, die sie kocht, hat die Normandie und das Meer ganz klar vor Augen, fühlt die gleichen Gefühle, die Gesine fühlt und empfindet die gleichen Höhen und Tiefen, die auch die Frau in ihren Leben erlebt hat, ganz genau so wie sie mit.
Die Autorin hat einen wunderschönen Schreibstil. Ich habe selten ein Buch gelesen das mit einer Geschichte, wie sie immer mal wieder vorkommt, so sehr ans Herz geht.

Mit dem Anhang im Buch, hat die Autorin nochmal Liebe zum Detail bewiesen. Dort finden sich nämlich Gesines Rezepte gegen das Traurigsein zum nachkochen.

Ich habe dieses Buch in einem Rutsch verschlungen und hab während des Lesens immer wieder vor mich hingeträumt. Ich hatte einfach alles ganz klar vor Augen und wollte die Protagonistin einfach in den Arm nehmen und ihr alles Leid und Trauer nehmen.
Die Geschichte von Gesine hat mich zutiefst berührt und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Das Buch über das man auf jeden Fall länger nachdenken kann.
"Alles, was bleibt" ist ein Roman den ich ohne Kritik wärmstens weiterempfehlen kann. Für jede Frau, die sich Abends entspannen möchte und träumen mag, ein absolutes Muss im Buchregal.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön stark, 13. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Alles, was bleibt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Gesine und Leo sind das Traumpaar. Doch was, wenn die einst so große Liebe von heute auf morgen nur noch ein großer Scherbenhaufen ist? Annette Hohberg erzählt die Geschichte einer Frau, mit der man erst weint, dann langsam wieder lacht und die man später nur noch bewundern kann. Die Idee, mit 17 Fotos eine Liebesgeschichte bis zu ihrem Scheitern zu erzählen, ist einfach genial! Knapp 400 Seiten, die viel zu schnell gelesen sind.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 6. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alles, was bleibt: Roman (Kindle Edition)
Dieses Buch gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Toll geschrieben, abseits aller Klischees.
War so begeistert habe mir sofort das zweite Buch von Annette Hoberg bestellt und ebenfalls an einem Wochenende durchgelesen. Wer nicht auf den üblichen Liebens blaba steht , sondern an menschlichlichen Lebensbrüchen und Neuanfängen, die mitreissend beschrieben werden sollte es unbedingt lesen
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Alles, was bleibt: Roman
Alles, was bleibt: Roman von Annette Hohberg (Gebundene Ausgabe - 14. März 2011)
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