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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Aufwühlende Erinnerung und gefährliche Gegenwart
Jährlich am 18. August wird der Kreuzfindungstag begannen, an welchem der Fund des Jesus-Kreuzes als Reliquie durch Helena, die Mutter des Römischen Kaisers Konstantin im Jahre 326 n. Chr. in Erinnerung gerufen und zelebriert wird.

Der Fund der Reliquie, vielmehr jedoch die sich daraus gut abzuleitende mystisch-geheimnisvolle Geschichte um die Zeit...
Veröffentlicht am 24. Mai 2007 von Uli Geißler

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nette Historiengeschichte mit ein bisschen Mystik & Lovestory
Man kann in Jörg Kästners Geschichte vom Kreuze Christi viel hinein interpretieren. Verständigung der Religionen, Friede zwischen Christentum und Islam, Respekt vor dem Leben,....

Für mich ist die Geschichte einfach nur nett. Der junge Zeichner Bastien Topart trifft in der Wüste auf geheimnisvolle Kreuzritter und das im Jahr 1798! Das...
Veröffentlicht am 13. September 2008 von Schelli


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Aufwühlende Erinnerung und gefährliche Gegenwart, 24. Mai 2007
Von 
Uli Geißler (Fürth, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Wahre Kreuz: Roman (Gebundene Ausgabe)
Jährlich am 18. August wird der Kreuzfindungstag begannen, an welchem der Fund des Jesus-Kreuzes als Reliquie durch Helena, die Mutter des Römischen Kaisers Konstantin im Jahre 326 n. Chr. in Erinnerung gerufen und zelebriert wird.

Der Fund der Reliquie, vielmehr jedoch die sich daraus gut abzuleitende mystisch-geheimnisvolle Geschichte um die Zeit des Holzgestells vor dem Tag des Fundes inspirierte den Autor Jörg Kastner zu umfangreichen historischen Recherchen und zu seinem phantastisch-realen Roman. Dabei nutzt er geschichtliche Eckdaten und Erkenntnisse ebenso, wie die über die vielen Jahrhunderte gefestigten Mysterien und Glaubensvarianten bezüglich der Echtheit und der Existenz der bedeutenden Reliquie. Es ist entscheidend, wie er es im Buch selbst darlegt, wie stark man an die Reliquie glaubt und welche Bedeutung dem Gegenstand beigemessen wird, der ihn so wichtig macht.

Im Roman spielt Bastian Topart die entscheidende Rolle. Er geht zur Zeit, kurz nachdem Napoleon Bonaparte Kairo eroberte, als dokumentarischer Zeichner mit dem Forschertrupp seines Onkels um 1789 nach Ägypten, um aufzumalen, was es dort an Schätzen und Besonderheiten gibt. Ein geheimnisvoller Tempel birgt neben den erhofften Schätzen eine große Gefahr. Als sie den Schreien einer gepeinigten Frau nachgehen, endet dieser erste Tempelbesuch mit einem tödlichen Kampf und der Rettung der geheimnisvollen Ourida. Sie entwickelt sich trotz ihres Schweigens und ihrer Unnahbarkeit als erste wirkliche Liebe des jungen Künstlers. Es zeigt sich, dass er sie schon kennt  allerdings ist das schon über sechshundert Jahre her. Damals verteidigte er als Ritter Roland die Reliquie und auch Ourida spielte eine entscheidende Rolle.

Jörg Kastner verhilft einem durch die einfache und doch niveauvolle Erzählweise zu einer schnellen Teilhabe am Geschehen, egal, ob man Ereignisse der Gegenwart des endenden 18. Jahrhunderts oder aber in der Vergangenheit der mittelalterlichen Ritter nacherlebt. Stück für Stück erfährt man aufgrund der intensiv bildlich-lebhaften Träume des Protagonisten sowohl die Abläufe zur damaligen Zeit als auch die glaubhaft realistischen Vorgänge im Kairo Napoleons, der auch selbst Kontakt zu Bastian über dessen Onkel hat. So nah war einem der spätere Kaiser Frankreichs noch nie.

Trotz der Verfolgung und Bedrohung durch die Ritter des Orden des verlorenen Kreuzes versucht Bastian stets seine Ourida, die ein zweites und drittes Mal verschwindet beziehungsweise entführt wird, zu retten und mit ihr zugleich das Kreuz, an dem Jesu starb. Aber auch Afhra, die Tochter eines ägyptischen Gelehrten, der Bastian und seinem Onkel Jean Unterstützung bieten kann, spielt im Denken und Handeln des Jünglings eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Das umsomehr, als sie Bonaparte öffentlich angreift und deswegen hingerichtet werden soll.

Trotz vieler  auch grausig endender - Kämpfe und Auseinandersetzungen entbehrt die Geschichte einer reißerischen Art. Sie gefällt durch eine gute Mischung aus Fiktion und nachgewiesener Historie und die detailreichen Schilderungen sorgen bis zum Schluss für gute Spannung, auch wenn sein vorheriges Buch Die Farbe Blau die aufregendere Geschichte ist.

Am Ende liefert der Autor noch einige Informatione zur Geschichte und eine Zeittabelle, um anhand realer Ereignisse besser einordnen zu können, in welchem Kontext die Geschichte spielt. Das verstärkt gewissermaßen das Möglichkeitsvertrauen. © 5/2007, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nette Historiengeschichte mit ein bisschen Mystik & Lovestory, 13. September 2008
Von 
Schelli (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Wahre Kreuz: Roman (Taschenbuch)
Man kann in Jörg Kästners Geschichte vom Kreuze Christi viel hinein interpretieren. Verständigung der Religionen, Friede zwischen Christentum und Islam, Respekt vor dem Leben,....

Für mich ist die Geschichte einfach nur nett. Der junge Zeichner Bastien Topart trifft in der Wüste auf geheimnisvolle Kreuzritter und das im Jahr 1798! Das da etwas nicht stimmt, ist wohl klar. Eigentlich eine tolle Idee, der aber irgendwie nicht ganz der Durchbruch gelingt.

Nicht ganz so neu ist die Idee, die Handlung zwischen der Gegenwart (also 1798) und einer entfernten Vergangenheit (1187 Schlacht bei Hattin) hin und her springen zu lassen. Dies trägt zum Verständnis der Geschichte durchaus bei. Man fragt sich als Leser jedoch auch, ob der Autor nicht vielleicht zu oft den Hollywood-Schinken "Konigreich der Himmel" gesehen hat. Eine Erklärung für die ungewohnlichen Fähigkeiten von Ourida und ihrem Volk erhält man nicht, ist halt so, stört aber auch nicht wirklich.

Auch Napoleon Bonaparte erhält seinen Anteil an der Geschichte Kastners und mischt kräftig mit. Wer also an dieser Epoche europäischer Geschichte nicht interessiert ist, wird sich vielleicht auch mit dem geschichtlichen Hintergrund des Romans schwer tun.

Fazit:

Eine nette Geschichte, in die der Leser weniger oder mehr an Moral interpretieren kann. Die Handlung bietet durchaus bekannte Elemente und erfreut durch einen charmanten Schreibstil und eine liebevolle Gestaltung der handelnden Personen. Für den Geschichtsinteressierten ergeben sich sicher auch nette Momente nach dem Motto "So könnte es gewesen sein". Über das Attribut "nett" kommt die Geschichte jedoch nicht hinaus. Drei Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Das wahre Kreuz, 18. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Wahre Kreuz: Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte spielt auf zwei Ebenen.

1.) z.Zt. des Ägypten Feldzuges von Napoleon

2.) z.Zt. der Kreuzzüge

Die Ebenen sind klar getrennt und der Leser weiß jederzeit wo er sich befindet. Dieses ist bei anderen Autoren leider nicht immer der Fall.

Die Geschichte ist spannend und gut durchdacht, jederzeit nachzuvollziehen. die historischen Daten am Ende des Buches vermitteln den Eindruck einer wahren Begebenheit. Allerdings ist alles der Fantasie des Autors entsprungen. Einer Fantasie, die wieder Mal fesselt und kaum zulässt das Buch aus der Hand zu legen. Wirklich lesenswert!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Alexandre Dumas, 4. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Wahre Kreuz: Roman (Gebundene Ausgabe)
Den sehr liebevoll gestalteten Band "Das Wahre Kreuz" in die Hand zu nehmen und die Landkarte zu betrachten war schon ein Vergnügen, das zweite, das Nachwort des Autors über Napoleon in Ägypten zu lesen. Mir kam der Gedanke, dass, im Hinblick auf die diskutierte "Entrümpelung" der Lehrstoffe, ein Autor wie Jörg Kastner im Fach Geschichte beschäftig werden sollte: er beschreibt klar und anschaulich Fakten und Zusammenhänge, so dass man nach der Lektüre den befriedigenden Eindruck hat, einen kleinen Teil der Weltgeschichte begriffen zu haben. Bei der Lektüre des Romans fühlte ich mich, drittes Vergnügen, in herrliche Zeiten versetzt, als ich mich mit Leidenschaft durch die Romane Alexandre Dumas' hinduchfraß, der die napoleonische Zeit derart eindrucksvoll schilderte, dass sogar meine Geschichtszensur davon profitierte ... allerdings kann ich mich an keinen Roman erinnern, der Napoleon in Ägypten zeigt. Hier nun setzt dieser Roman ein und liefert ein weiteres Puzzlestein zur napoleonischen Geschichte.

Nun klingt das alles entsetzlich bildungsbürgerlich, ich kann Entwarnung geben: der Roman ist so fantasievoll und spannend, zuweilen auch durchaus grausam, wie alle es von einem Roman Jörg Kastners erwarten. Auch die rothaarige Heldin findet sich ... Einen Kunstgriff möchte ich noch erwähnen: immer, wenn ich so bei mir dachte: "Eigentlich mag ich keine Kreuzritter, keine Heere, kein Schlachtengetümmel, eigentlich geht mir das sowas von gegen den Strich" lässt Kastner seinen Helden genau dieselben Zweifel äußern. Dadurch konnte ich wieder fröhlich weiterlesen.

Übrigens fand ich im neuen Roman "Teufelszahl" eine Anspielung Kastners auf Alexandre Dumas ... (diese Anmerkung muss nun einfach sein, um der geneigten Leserschaft, selbstverständlich ganz diskret, auch diesen neuen Vatikanroman ans Herz zu legen ...)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Was macht Napoleon in Ägypten?, 18. März 2010
Von 
S.D. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Wahre Kreuz: Roman (Taschenbuch)
"Das wahre Kreuz" ist das erste Buch, das ich über Napoleons Feldzug nach Ägypten gelesen habe. Über Napoleons Kaiserzeit habe ich schon häufiger gelesen, doch was hat ihn eigentlich dazu getrieben, ausgerechnet in Ägypten einzuziehen?

Jörg Kastner gibt hier die Antwort auf einige Fragen, verbunden mit einer fiktiven Geschichte, die sich der Suche nach dem "wahren Kreuz" - dem Kreuz an dem Jesus starb - widmet. Doch es geht nicht nur um Napoleons Feldzug, sondern auch um den Kreuzzug Ende des 12. Jahrhunderts, auf dem das Kreuz in der Geschichtsschreibung zuletzt Erwähnung fand. Was ist damals mit dem Kreuz geschehen?

Der Autor verbindet diese Elemente der Geschichte in dem Zeichner Bastien Topart und dem Mädchen Ourida. Dabei sind die Epochen klar getrennt, so dass ich als Leser immer den Überblick hatte, wo und wann wir uns befinden.

Jörg Kastner bedient sich hier einiger mystischer Elemente und nicht alles erscheint wahrscheinlich. Doch ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe dieses wichtige Kapitel der Geschichte aus einer neuen Perspektive kennen gelernt. Für alle geschichtsinteressierten Personen, die auch kein Problem damit haben, wenn Fakten durch eine große Portion Fiktion angereichert werden, ist dies genau das richtige Buch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach Klasse, 17. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Wahre Kreuz: Roman (Taschenbuch)
Also Jörg Kastner ist einfach ein ganz ganz toller Schriftsteller, ich bin von jedem seiner Bücher begeistert.

So etwas mitreißendes und fesselndes habe ich selten erlebt.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen 1798 - das wahre Kreuz des Christentum wird gefunden, 21. Juni 2007
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Wahre Kreuz: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Autor Joerg Kastner hat mit seinem Buch DAS WAHRE KREUZ wieder einmal eine gut recherchierten Roman abgeliefert. Die Thamtik ist spannend und gerade in diesen Tagen hochaktuell, geht es doch um Religionen und deren Zusammenprall. Was DAS WAHRE KREUZ fuer die Christenrepraesentiert macht es natuerlich ebenso fuer den Islam interessant. Nicht zum ersten Mal waeren Reliquien solchen Ranges in fremde Haende gelangt.

Wir schreiben das Jahr 1798 / Bastien kommt mit dem franzoesischem Armeecorps unter Napoleon Bonaparte nach Aegypten. Dort wird er bei einer Tempelerkundung Zeuge eines grausamen Opferrituals, welches an einer Frau, von als Tempelritter verkleidete Maenner, durchgefuehrt werden soll. Er errettet Ourida und verliebt sich in die unbekannte Schoene.

Dann kommt es zu Rueckfuehrungen seinerseits in ein vorangegangenes Leben - wir schreiben nun das Jahr 1187 - das Christentum beginnt genen die Herrschaft des Islam im heiligen Land zu verlieren, eine Reliquie von hohem Rang, das wahre Kreuz ist in Gefahr, es muss in Sicherheit gebracht werden.

Das heilige Kreuz, ein Stueck davon, ist der Gegenstand, an dem Jesus von Nazareth zu Tode gekommen ist. Diese Reliquie muss vor dem Islam in Sicherheit gebracht werden.

Doch auch zurueck im Jahr 1798 ist die Reliquie vielen Gruppen ein Verlangen, insbesondere Bonaparte Napoleon will sie haben.

Es entspinnt sich ein Kampf um Ehre und Gewissen und um die Erkenntnis das Krieg und Gewalt niemals eine Loesung sind. Die Absage beider Religions-Seiten auf Gewalt ist eine der zentralen und bedeutsamen Aussagen des Buches.

Bastien und Ourida, die unbekannte Schoene, fliehen und verstecken sich. Ihr Ziel ist es, DAS WAHRE KREUZ an einen sicheren Ort zu bringen.

Was am Ende mit der heiligen Reliquie passiert, sei hier aber nicht verraten.

Empfehlenswert!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen mal eine andere Epoche, 5. Februar 2008
Von 
J. Seibold "hysterika" (Neufahrn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Wahre Kreuz: Roman (Gebundene Ausgabe)
Jörg Kastner führt uns ins seinem historischen Roman "Das wahre Kreuz" in die Zeit Napoleons - eine Epoche vor den Toren Ägyptens, die sich nicht allzu oft in historische Romane verirrt.

Demzufolge interessant ist der vorliegende Band und man taucht ein in vergangene Zeiten voller Mystic und orientalischen Besonderheiten - voll mit Glauben, Kriegen - und der unvermeidlichen großen Liebe des Bastien.

Jörg Kastner versteht es hierin fehlerfrei, erneut den Leser an den abenteuerlichen Erlebnissen seiner Darsteller teilhaben zu lassen und lässt einen förmlich den Wüstensand vor den erhabenen Pyramiden spüren.

Wie bereits in seinem Buch "Die Farbe Blau" spinnt Kastner historische Fakten zu einem spannungsvollen Plot zusammen und lässt den Leser - ähnlich einem Archäologen - längst vergangene und doch neue Welten entdecken. Die Flüssigkeit und Spannung seiner "Farbe Blau" erreicht er zwar mit dem vorliegendem Buch nicht so ganz - nimmt den Leser aber trotzdem an der Hand und führt von Seite zu Seite tiefer in die Mysterien einer Reliquie und einer ebenso mysteriösen Schönheit - was beim Leser ein Wohlgefühl sowie ein Interesse auslöst, das über das nicht ganz so hoe Spannungsniveau hinweg täuscht.

Sehr empfehlenswert für alle historischen Fans.

Jürgen Seibold/05.02.2008
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kastner kann's, 3. April 2007
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Wahre Kreuz: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Wer würde schon ins kalte Russland einmarschieren, wenn er den sonnenbeschienenen Orient erobern kann?"

(General Bonaparte auf Seite 348)

In der Hitze des 4 Juli 1187 erleidet das Kreuzfahrerheer bei den Hörnern von Hattin eine Niederlage gegen die Scharen Sultan Saladins. Diese historisch folgenschwere Schlacht führt auch zum Verschwinden der wichtigsten Reliquie der Christenheit, dem "Wahren Kreuz"....

....612 Jahre später, am 21 Juli 1798, besiegt das Expeditionskorps Napoleon Bonapartes die Mamluken in der Schlacht bei den Pyramiden und zieht anschließend inklusive einer Vielzahl von französischen Wissenschaftlern und Forschern in Kairo ein.....

Napoleonische und mittelalterliche Zeitebene dienen Jörg Kastner wechselweise als Szenarien für seinen Roman, in denen er seinen Protagonisten, den französischen Zeichner Bastien Topart alias Tempelritter Roland de Giraud agieren lässt. Neben realen historischen Personen und Ereignissen präsentiert der Autor eine mysteriöse Ritterbruderschaft deren Mäntel auf der schwarzen, rechten Hälfte ein weißes, auf der weißen, linken Hälfte ein rotes Kreuz tragen. Seit sechs Jahrhunderten liefern sich diese Träger des doppelten Kreuzes einen mörderischen Kampf mit der Beduinensippe der Abnaa al Salieb, den Söhnen des Kreuzes.......

Wie in seinen Romanen "Mozartzauber" als Taschenbuchtitel "Der Sonnenkreis"), "Die Farbe Blau" und nicht zuletzt der "Engel-Trilogie" ist Kastner erneut seine spezifische Mixtur aus historischem Roman, Krimi, Liebesgeschichte und einer starken Prise Mystik, diesmal in Form seelenwandlerischer Zeitreisevisionen, gelungen. Mit Präzision ist es ihm auch diesmal wieder gelungen, alle seine Komponenten zu einer schlüssigen und überzeugenden Handlung zusammenzufügen. 40 betitelte Kapitel ermöglichen nicht nur ein portioniertes Lesen der 411 Seiten Romanhandlung, sondern führen vielmehr infolge der Spannung dazu, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

Zwei Zeittafeln ("Die Zeit der Kreuzzüge" und "Die Zeit Napoleons") und das Nachwort des Autors ("Napoleon in Ägypten") zur Darstellung der Hintergründe, Motive und Folgen des französischen Ägyptenfeldzuges runden als Zusatzmaterialien auf 13 weiteren Seiten zusammen mit einer Karte "Ägypten und Palästina um 1800" das Gesamtbild ab. Der sehr empfehlenswerte Roman ist zudem eine Absage an einen religiösen oder revolutionären Fanatismus jeglicher Couleur und auch und besonders für unsere Gegenwart ein Appell zu Pazifismus und interkonfessioneller Toleranz. 5 Amazonsterne!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Schwach, 15. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Wahre Kreuz: Roman (Taschenbuch)
Ich habe von Jörg Kastner schon einige gute Bücher gelesen, das hier gehört definitiv nicht dazu.

Der Klappentext verheißt einen historischen Pageturner. Dann war bei mir wohl Leim zwischen den Seiten. Quälend langsam zieht die Handlung dahin. Einige Zeitreisen werden von der Hauptfigur im Geiste unternommen, aber was Spannung bringen soll, empfand ich eher als absurd. Irgendwie hatte ich mir mehr von diesem Buch versprochen. Ich war sehr froh als ich damit fertig war. Das sagt eigentlich schon alles.
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Das Wahre Kreuz: Roman
Das Wahre Kreuz: Roman von Jörg Kastner (Taschenbuch - 1. Juli 2008)
EUR 8,95
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