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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen10
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... denn schliesslich koennen sie als "Essstaebchen" nicht dazu beitragen, das "Dach der Familie" zu tragen.
Das bleibt den Soehnen, "Dachbalken" genannt, vorbehalten...

Die ist die Geschichte dreier Maedchen im China kurz nach Beginn des dritten Jahrtausends, in dem endlich auch die unerwuenschten Toechter von ihrem Vater die lange erhoffte, und ihnen zustehende Anerkennung bekommen duerfen.
Allerdings ist der Weg dorthin hart fuer Drei, Fuenf und Sechs - die namenlosen Maedchen, die von ihrem kleinen Dorf aus nach Nanjing gehen, um zu beweisen, dass sich mit Fleiss, Pfiffigkeit und Anpassungsvermoegen so einiges erreichen laesst.
Es spielt sich alles innerhalb eines Jahres ab; zum Fruehlingsfest - dem Chinesischen Neujahr - kehren die Maedchen heim. Jedes mit voellig unterschiedlichen Erfahrungen, und vor allem mit Erfolgen, die ihnen keiner im Heimatdorf zugetraut haette.

All das wird in einer Sprache erzaehlt, die sich dem jeweiligen Maedchen anpasst, dessen Werdegang wir Leser verfolgen. Jede der Drei hat Begabungen, die sie anzuwenden weiss. Es muss nicht immer die Belesenste sein, die sich am besten anpassen und entwickeln kann.
Es bleibt trotz aller Sorgen und Muehen Platz fuer Freude, Humor, Kameradschaft, Verliebtheit...

Eine interessante Lektuere, die besonders gute Einblicke in das Leben auf dem Lande und das in der Grossstadt Nanjing vermittelt. Langweilig war das Buch keinen Augenblick!
Im Anhang die wahren Geschichten der Maedchen, die Xinran als Vorbilder dienten, ein Kalender der wichtigsten chinesischen Feste, eine Uebersichtskarte Chinas und eine Detailkarte von Nanjing.

Ebenfalls von Xinran: Verborgene Stimmen: Chinesische Frauen erzählen ihr Schicksal, ihr Leben , Berichte aus der Radiosendung "Words on the Night Breeze", die ein grosser Erfolg in China war, und die Xinran, die jetzt in England lebt, aufgezeichnet hat. Und Himmelsbegräbnis: Die Geschichte einer großen Liebe, eine Ehefrau, die an den Tod ihres Gatten nicht glauben kann und ihn in Tibet suchen geht.
Lektuere fuer diejenigen, die sich fuer China im allgemeinen und das Schicksal der Frauen dort im Speziellen interessieren.
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am 7. August 2008
"Die namenlosen Töchter" sind sicher keine "grosse" Literatur, aber das Buch ist sehr aufschlussreich, weil es Westlern Einblick in das Leben einfacher Chinesinnen und Chinesen bietet. Vor allem rund um die Olympischen Spiele in Peking ist das Problem der WanderarbeiterInnen immer wieder angesprochen worden. In diesem Buch wird völlig unsentimental das Schicksal dreier junger Wanderarbeiterinnen und eines Wanderarbeiters (ihres Onkels) erzählt. Wer sich von dem Buch spannende Geschichten um Aufstieg, Liebe und Happy End verspricht, wird enttäuscht. Wer aber etwas über die Lebensbedingungen und die Werthaltungen der Bevölkerung ausserhalb der chinesischen Städte erfahren will, der erfährt es hier auf unterhaltende, informative und berührende Weise. Klar wird auch, wie gross inzwischen die Kulturunterschiede und die Unterschiede der Werthaltungen innerhalb Chinas sind und wie stark sich chinesische Haltungen von westlichen unterscheiden.
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am 29. Juli 2012
Welch ein ungewöhnliches Buch!

Als ich es geschenkt bekam stieß ich innerlich erst mal einen kleinen Seufzer aus: schon wieder ein Schicksalsbuch, in welchem über das harte und ach so ungerechte Leben der chinesischen Frauen um Mitleid gefeilscht wird.
Doch weit gefehlt!
Schon die ersten Kapitel überraschen mit einer völlig unerwarteten Geschichte.
Entgegen der Ein-Kind-Politik Chinas entstammt das Mädchen "Drei" einer Familie mit sechs Töchtern. Um einer ungewollten Heirat zu entgehen macht sich das Mädchen auf den Weg in die Stadt und findet dort eine gute Arbeit. Zwei Jahre später folgen ihr die Schwestern Fünf und Sechs. Auch sie fassen Fuß in der großen Stadt, müssen aber immer wieder mit den Hürden des Stadtlebens kämpfen. Das Bauernland aus dem sie stammen kennt keine Technik, kaum Bildung, Freizeit oder gar Selbstverwirklichung. Und so begibt sich jedes der Mädchen mit ihrer je eigenen Persönlichkeit auf die Suche nach ihrem Weg.

Das Schöne an diesem Buch: es wird frei von Pathos erzählt, statt dessen mit viel Witz und Humor. Die Bilder, die wir im Westen normalerweise vom chinesischen Leben und Denken haben werden hier von einer ganz neuen Seite beleuchtet. Es ist faszinierend zu beobachten wie Land- und Stadtleben aufeinander treffen, wie selbst die Chinesen untereinander häufig Kommunikations- und Verständnisprobleme haben, und wie darüber hinaus die "Langnasen" - sprich die Nicht-Asiaten wahrgenommen werden.

Ein wirklich bezauberndes Buch, das Freude macht zu lesen und viel Stoff zum Staunen und Nachdenken bietet.
Uneingeschränkte Empfehlung!
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am 1. Juni 2015
Die hier vorliegende Geschichte ist im Stil von Pearl S,Buck geschrieben und erzählt die Geschichte dreier Frauen in China ,die vom Land in die Stadt gelangen und sich dort ein Leben aufbauen wollen.
Frauen in China zu der damaligen Zeit , und auch in ländlichen Gebieten bestimmt heute noch ,zählen nicht viel und so bekamen die Frauen um die es hier geht auch keine Namen sondern werden einfach nur Drei ,Fünf und Sechs genannt .In der Reihenfolge wie sie geboren wurden.
Zuerst geht Drei nach Nanking und nachdem sie es geschafft hat sich dort gut zu eingelebt hat holt sie ihre jüngeren Schwestern auch in die Stadt um sie vor dem Schicksal einer Zwangsehe zu bewahren.Drei arbeite in einer kleinen Imbiss-Stube ,Fünf im Wasserkulturzentrum und Sechs in einem Teehaus mit vielen Büchern.
Jede der jungen Frauen hat Wünsche und Träume und mit der ihnen eigenen Kraft schaffen sie es ihren Träumen ein Stück weit näher zu kommen .

Ein Buch das einen magisch anzieht und mitnimmt in das China des 19.ten Jahrhunderts,wo Tradition und Moderne auf einander trifft und alles möglich ist.
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am 4. Dezember 2007
Die Autorin Xinran ist in China durch ihre Radiosendungen über die Situation der Frauen in ihrer Heimat bekannt geworden. In ihrem neuen Roman „Die namenlosen Töchter“ geht es ihr um die vielen jungen Frauen, die in China als „Essstäbchen“ bezeichnet werden (während die Jungen natürlich die „Dachbalken“ eines jedes Familiehauses sind ... ). Diese Mädchen und Frauen sind in den Augen ihrer Eltern und ihrer Dorfgemeinschaft nichts wert und werden meist in arrangierten Ehen untergebracht. Doch viele von ihnen entfliehen der ländlichen Enge und gehen in die Städte, um Arbeit zu finden.

Xinran sprach mit einigen dieser Frauen, und herausgekommen ist ein Buch, das Mut macht. Mit großem Hintergrundwissen um die gesellschaftliche und politische Situation in China beschreibt sie nicht nur sehr einfühlsam die Situation der junger Frauen, sondern zeigt auch Wege in eine optimistische Zukunft auf. Sehr lesenswert.
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am 22. Januar 2014
Der Roman "Die namenlosen Töchter" von Xue Xinran gehört eigentlich nicht in mein übliches Genre, dennoch hatte ich sehr viel Freude bei der Lektüre.
Die Geschichte der drei Schwestern ist interessant und vermittelt mit viel Witz sowie Charme gute Einblicke in das Leben auf dem Land und in der Grossstadt Chinas.
Besonders die grossen Unterschiede im Bezug auf die Einstellungen und Lebensverhältnisse werden deutlich.
Langweilig war das Buch zu keinen Augenblick! Es erweitert den Horizont und regt zum Nachdenken an. Ein wirklich bezauberndes Buch!
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am 20. Mai 2015
der Roman ist einfacher zu lesen als andere chinesische Literatur, weil die 5 Töchter
aus wohlerklärten Gründen keine Namen sondern Nummern haben.
Die Geschichte bietet vielschichtige Informationen zu der Entwicklung in China, den Kontrasten zwischen Land und Stadt und zu Mentalität und Aberglauben.
Ein meisterhaftes Buch von Xinran !
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am 10. Dezember 2009
Von einem Spannungsbogen kann in dem Buch nicht die Rede sein. Die Geschichte der namenlosen Töchter ist etwas monoton erzählt und es gibt keine großen Überraschungen. Auf dem Buchrücken ist etwas von einer "Flucht in die Stadt" zu lesen. Es gibt jedoch keine Flucht in die Stadt. Außerdem wird die Tatsache, dass der Vater seine Töchter nur durchnummeriert, meiner Meinung nach nur nebensächlich behandelt.
Als ich den Buchrücken las, habe ich mir vorgestellt, wie das Mädchen mit dem Namen "Drei" in die Stadt flüchtet und sich durchkämpfen muss. Und dass die Töchter zu Hause vielleicht schlecht behandelt werden. Aber da wurden meine Erwartungen enttäuscht. Im Grunde herrscht in diesem Buch "Friede, Freude, Eierkuchen".
Das beste in diesem Buch sind eigentlich die Beschreibungen des chinesischen Lebens. Man bekommt einen Eindruck, wie sich das Leben auf dem Land und in der Stadt unterschiedet.

Das Buch war O.K., aber mehr auch nicht.
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am 2. September 2013
Xue Xinran portraitiert hier die erste Generation chinesischer Wanderarbeiterinnen anhand dreier Schicksale, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Das Buch besitzt nicht wirklich einen Spannungsbogen, erweitert aber den Horizont: Als Leser erfahre ich viel über chinesische Sprichwörter, Bräuche und Gerichte.

Eigentliches Thema des Buchs ist der grosse Unterschied der Einstellungen und Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land - ein Thema das für die heutige Türkei genauso relevant ist, wie für unsere Vorfahren zu den Zeiten der Industrialisierung und Verstädterung. Daher doch bereichernd!
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am 20. März 2008
Das Los der namenlosen oder nummerierten Frauen in China ist gewiß kein einfaches oder schönes. Das Buch ist in die Länge gezogen, da die Story für mich nicht genug war. Ich mußte mich zwingen das Buch zu Ende zu lesen. Ich habe das "Himmelsbegräbnis" und "Verborgene Stimmen" von der Autorin gelesen und fand diese beiden Bücher echt klasse. Aber "Die namenlosen Töchter" für mich ein namenloses Buch, das die Welt nicht braucht.
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