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71 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wiedergeburt eines Mörders?
Mit "Das Kind" hat der Star des deutschen Psychothrillers, Sebastian Fitzek, seinen dritten Psychothriller vorgelegt und auch diesmal weht eine Spur Mystery um den Plot, dessen Protagonist ausnahmsweise einmal kein Psychologe ist.

So ist es der erfolgreiche, doch in privaten Dingen weniger beneidenswerte, Strafverteidiger Robert Stern, der einem...
Veröffentlicht am 16. April 2008 von Mario Pf.

versus
84 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schnellschuss
Mit Fitzeks ersten beiden Romanen ging es mir wie vermutlich den meisten: bei der "Therapie" totgegruselt, vom Ende aber maßlos enttäuscht, "Amokspiel" als durchschnittlichen Thriller mit Berlin-Bonus empfunden.

"Das Kind" liegt nach meinem Dafürhalten irgendwo dazwischen. Wie gewohnt geht es schaurig-mysteriös los, Fitzek bringt die...
Veröffentlicht am 20. Februar 2008 von O. Behrendt


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71 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wiedergeburt eines Mörders?, 16. April 2008
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Kind: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
Mit "Das Kind" hat der Star des deutschen Psychothrillers, Sebastian Fitzek, seinen dritten Psychothriller vorgelegt und auch diesmal weht eine Spur Mystery um den Plot, dessen Protagonist ausnahmsweise einmal kein Psychologe ist.

So ist es der erfolgreiche, doch in privaten Dingen weniger beneidenswerte, Strafverteidiger Robert Stern, der einem ungewöhnlichen Treffen mit seiner Ex-Freundin, der Krankenschwester Carina zugestimmt hat. Der Anwalt staunt nicht schlecht als sie um einige Minuten zu spät mit einem Krankenwagen vor Ort erscheint und ihm einen 10jährigen Jungen als Patienten vorstellt, der seine Hilfe benötigt. Simon Sachs ist todkrank und ein Fall des Jugendamtes, doch all das hat seinem einnehmenden Wesen offensichtlich keinen Schaden bereitet, nur eines belastet Simon zutiefst, er glaubt in seinem letzten Leben ein Mörder gewesen zu sein und will sich deshalb stellen. Seit einer "Rückführung" in sein früheres Leben verfolgen Simon schreckliche Albträume und sie scheinen wahr zu werden, als die drei im Keller einer aufgelassenen Fabrik tatsächlich menschliche Überreste entdecken. Zunächst dem allem noch ablehnend gegenüberstehend, sieht sich Stern bald mit einer mysteriösen Videobotschaft konfrontiert, die das unmögliche möglich erscheinen lässt, könnte sein als Baby plötzlich verstorbener Sohn noch am Leben sein? Die Stimme am Videoband fordert Stern auf Simons Visionen weiter nachzugehen, wenn er erfahren will was aus seinem Sohn Felix geworden ist...

Nach 2 Taschenbüchern ist das Kind Sebastian Fitzeks erstes Buch, das im Droemer-Verlag als Hardcover erschienen ist, womöglich um auszutesten, wie gut sich ein Fitzek auch außerhalb des günstigen Taschenbuchformats bewährt. Und Fans werden nicht enttäuscht, denn auch der dritte Fitzek-Psychothriller nutzt das bewehrte Schema eines privaten Tragödien unterworfenen Protagonisten, der sich gezwungen sieht einem verschwundenen Menschen nachzujagen und dabei ein psychologisches Geheimnis enträtselt, das auch sehr reale Auswirkungen und Bedrohungen für alle Beteiligten verursacht. Dabei ist das Kind nicht nur ein wendungsreicher und spannender Krimi, sondern auch von Cliffhangern durchzogen und eine Aufforderung zum Weiterlesen, wie es sich für Pageturner auch gehört. Einleitende Zitate großer Persönlichkeiten am Anfang der Kapitel regen auch an, sich selbst einige Gedanken zum Leben nach Tod oder Wiedergeburt zu machen.

Brillant sind dabei die Einblicke des ehemaligen Journalisten in die Kinderpornographie-Szene Berlins, welche gegen Ende hin eine sehr bedeutsame Rolle in "das Kind" einnimmt und sicher nicht unbedingt etwas für jeden Leser ist. Dessen ungeachtet bleiben aber gerade die Charaktere relativ farblos, sich in sie hineinzuversetzen wird eindeutig erschwert und schließt den Leser in mancher Weise aus. Sebastian Fitzek ist zwar kein Genie, aber dennoch einer der besten deutschen Krimi-Autoren und auch wenn seine Bücher mehr durch die richtige PR als sein unbestreitbares Talent bekannt wurden, so hat das auch etwas gutes an sich, etwa dass mit dem Hardcover (zumindest in den ersten Auflagen) ein Gratis-Downloadcode für das ungekürzte Hörbuch beigelegt wurde.

Fazit:
Solider Psychothrill für einige Stunden anregender Unterhaltung.
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84 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schnellschuss, 20. Februar 2008
Von 
O. Behrendt (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Kind: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
Mit Fitzeks ersten beiden Romanen ging es mir wie vermutlich den meisten: bei der "Therapie" totgegruselt, vom Ende aber maßlos enttäuscht, "Amokspiel" als durchschnittlichen Thriller mit Berlin-Bonus empfunden.

"Das Kind" liegt nach meinem Dafürhalten irgendwo dazwischen. Wie gewohnt geht es schaurig-mysteriös los, Fitzek bringt die Geschichte ohne Schnörkel direkt auf den Punkt. Die Story ist nicht schlecht, es gibt die typischen Fitzek'schen doppelten Böden, wie gewohnt spielt er mit unseren Urängsten, als wäre er ein literarischer David Lynch. Unheimlich, spannend, unerklärlich.

Mich stören nach wie vor sein sprachlicher Ausdruck und die holzschnittartige Beschreibung der Figuren. Was in der "Therapie" der Star-Psychiater war, ist hier der Star-Anwalt. Eine Nummer kleiner geht es nicht bei Fitzek. Sprachlich holpert es bisweilen sehr, Fitzek jagt uns in einem Höllentempo durch Orte und Zeiten, da bleibt hin und wieder die liebevolle Beschreibung von Details, das Gespür für Atmosphäre und Menschen auf der Strecke. Alles ist so radikal, schwarz oder weiß, Grautöne fehlen, Klischees, wo man hinsieht. Person A ist dick und schwitzt, so, zack, der nächste, Person B hat ständig Nasenbluten, na bitte, kann man sich vorstellen, muss reichen, Person C, was machen wir mit der... Wie ein Vor-Kommentator meinte: eigentlich ein besseres Drehbuch.

Der nächste Fitzek ist bereits angekündigt, macht dann vier Romane in zwei Jahren: ich würde dem zweifellos begabten Autoren dringend empfehlen, beim nächsten Buch ein wenig mehr Zeit und Mühe aufzuwenden. Seine Ideen sind teilweise grandios, an der literarischen Umsetzung hapert es gewaltig. Wäre interessant, was ein John Katzenbach aus dem Stoff gemacht hätte.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur ein hoch gelobtes Buch, 1. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Kind: Psychothriller (Kindle Edition)
Was glaubt man, wenn ein zehnjähriger Junge einen aufsucht und von einem Mord berichtet, den er begangen hat vor 15 Jahren? Vor seiner Geburt, in einem früheren Leben.

Hört sich erst einmal spannend an, aber das war es dann auch schon. Nach einem findigen -Die Therapie-, einem gelungenen -Amokspiel- und einem mittelprächtigen -Der Seelenbrecher- hat mich dieses Buch sehr enttäuscht.

Meiner Meinung nach völlig unfertige Charaktere, u. a. ein Anwalt, bei dessen Taten man sich wundert, wie er je ein juristisches Staatsexamen hatte bestehen können, geistern durch die unverkennbar konstruierte Handlung (u. a. einem 10jährigen eine Rückführung zu schenken, erscheint mir doch ziemlich an den Haaren herbei gezogen).

Das abstruse Ende des Buches verwundert dann auch nicht mehr.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atmosphärische Hörspielumsetzung, 12. Oktober 2013
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Sebastian Fitzek ist für mich DER deutsche Thrillerautor. Keiner versteht es derart brillant, mysteriöse Stories umzusetzen. Fitzeks Stil ist sowohl präzise als auch fesselnd. Mit wenigen Worten versteht er es, komplexe Charaktere zu zeichnen oder die Atmosphäre einer Szene auf den Punkt einzufangen. Wenn ich Fitzek lese, dann entsteht vor meinem inneren Auge immer schon ein fertiger Film.
Die Hörspielproduktion "Das Kind" ist ein wunderbares Beispiel, wie atmosphärisch dicht Fitzek schreibt. Im klassischen Sinn ist es nämlich eigentlich kein Hörspiel, denn dafür sind die Lesepassagen viel zu lang. Die Lesung wird von Hörspielsequenzen unterbrochen, die die Story noch intensivieren. Der Hörer ist hautnah dabei, was auch und vor allem den exzellenten Sprechern zu verdanken ist. Simon Jäger als Erzähler (meiner Meinung nach die absolute Top-Besetzung für Thriller-Stoffe) und dazu u. a. in einer Sprechrolle David Nathan, aus meiner Sicht gleich die Nummer Zwei hinter Jäger.

Die Story beginnt mysteriös: Robert Stern, erfolgreicher Anwalt mit großer Villa und leerem Leben bekommt einen höchst seltsamen Mandanten. Simon, ein 10-jähriger Junge mit unheilbarem Hirntumor möchte von ihm verteidigt werden, in einer Mordsache, die mehr als 10 Jahre zurückliegt. Simon behauptet, in einem früheren Leben gemordet zu haben, und tatsächlich findet Stern überall dort Leichen, wo Simon sie in seinem Vorleben versteckt haben will. Doch bald entgleitet dem Anwalt die Kontrolle über die Situation und seine eigene Vergangenheit holt ihn ein. Auf der Suche nach dem wahren Mörder wird Stern plötzlich vom Jäger zum Gejagten.
Die Geschichte nimmt viele unerwartete Wendungen und bleibt dabei größtenteils logisch, wenn ich mir auch etwas weniger "Erklärungen" zum Schluss gewünscht hätte. Wer da zu viele Worte braucht, hat in der Dramaturgie geschludert. Insofern erreicht "Das Kind" leider nicht das Niveau von "Die Therapie", der Roman, mit dem ich damals Fitzek-süchtig wurde. Dennoch ist daraus ein atmosphärisch dichtes und fesselndes Hörspiel geworden, das sieben spannende Stunden garantiert. Knalleffekt zum Schluss inklusive.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziemlich schwach, 18. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Kind (Taschenbuch)
Nachdem ich fünf Bücher von Sebastian Fitzek gelesen hatte und davon begeistert war, nahm ich mir den Roman "Das Kind" im sicheren Glauben vor, dass es auf gleicher Qualitätslinie weitergeht.

Leider war das nicht der Fall. "Das Kind" ist meines Erachtens das schwächste Buch von Fitzek. Die Handlung kommt nicht recht in Gang, der Autor verliert sich in verschwurbelten Satzgebilden und die gesamte Story wirkt wenig durchdacht, sondern eher "mal auf die Schnelle" geschrieben, um ein weiteres Buch nachzulegen. Die vielen Text-, Tipp- und Handlungsfehler verstärken diese Annahme.

Trotzdem bin ich Fitzek-Fan, ganz klar! Jeder Autor/jede Autorin liefert mal ein schwaches Werk ab. Bei Sebastian Fitzek ist es - meiner Meinung nach - "Das Kind".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mässig, 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Kind (Taschenbuch)
Nach "Therapie" war das doch ein wenig enttäuschend.

Die Szene wo Stern im Schauhaus des Pädo-Paares sich plötzlich zu entkleiden beginnt, hat mich völlig rausgerissen. Das ist eine so derart hirnrissige nicht nachvollziehbare Idee, dass es einen schaudert. Auch sein ewiges "Das ist ja Wahnsinn..." nervt.

Und nicht zuletzt nervt Sterns Übersensibilität. Er benimmt sie wie ein pubertierender Knabe. Im Gegenzug ist Carina wiederum als fordernder Vamp, der nicht von dem Warmduscher lassen kann, ebenfalls unglaubwürdig.

Ich lese es aber trotzdem zu Ende und gebe Fitzek anschließend noch eine Chance.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nur Mittelmaß ODER die momentane Flaute, 29. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Kind: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
Würde ich "Der Seelenbrecher" nicht kennen, hätte ich gesagt, Sebastian Fitzek hat sein Pulver verschossen. Da ich aber sein viertes Buch schon gelesen habe, sehe ich in diesem Buch nur eine momentane Flaute.

Anfangs wurde ich mit dem Buch, mit den handelnden Personen, mit der Geschichte überhaupt nicht warm. - Ich las das Buch nur aus einem Pflichtgefühl heraus, immerhin hatte ich es doch gewonnen. Das Thema war mir zu mysthisch und Wiedergeburt in diesem Zusammenhang scheint mich offenbar nicht sonderlich zu interessieren.
Irgendwann fing das Buch aber an, mich zu interessieren (entweder das Mysthische hat nachgelassen oder aber ich hatte meine Erwartungen dementsprechend weit runter geschaubt - das weiß ich nicht genau). Alles in allem ist die zweite Hälfte wesentlich spannender als die erste Hälfte und wem der Anfang nicht gefällt - es lohnt sich weier zu lesen.
Die Personen sind großteils komische Käutze und SEHR gewöhnungbedürftig, für meinen Geschmack etwas zu gewöhnungsbedürftig.

Das Buch ist stellenweise SEHR HARTER TOBAK. Für Menschen mit schwachen Nerven ist das Buch nichts.
Alles in allem kann ich nur sagen, dass das Buch für mich leider nicht an die drei anderen heranreicht. Ich hoffe, dass das wirklich nur eine momentane Flaute von Sebastian Fitzek war.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Zwiespalt, 31. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Kind: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
Viel eilt dem Autor Fitzek voraus. Er sei "der Psycho-Schriftsteller", selbst die Briten würden ihn lesen, und überhaupt, Spannung von Anfang an bis zum bitteren Ende sei garantiert. Während vieler Seiten wartete ich immer ungnädiger darauf, dass die Geschichte endlich Fahrt aufnehmen würde. Kaskaden nicht ausgereifter, banaler Sätze wechselten sich ab mit eingestreuten, gekonnt inszenierten Gedanken und Fantasien. Die stereotypische Beschreibungen der Protagonisten machten das Ganz nicht gerade zum prasselnden Lesespaß, als urplötzlich, weit über die Hälfte des Buches gelesen, diese Bummelzuggeschichte auf Mach-1 beschleunigte, und mir sicherlich die spannendsten und virtuos geschrieben Psychoseiten der letzten Monate präsentierte. Schade nur, dass Fitzek das weltmeisterliche Niveau nur so kurz halten konnte, denn das Ende der Story plätscherte wieder dahin und schmeckte wie ein lauer Kompromiss.
Ich werde die "Therapie" lesen, um herauszufinden, ob dieser Mach-1-Moment ein gottverdammter, zufälliger Glücksgriff eines ganz guten Autors war, oder ob sich da tatsächlich Schreibstil entwickelt, nach dem man süchtig werden könnte.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen langweilig, 29. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Kind (Taschenbuch)
Ich musste mich teilweise etwas zwingen das Buch zu Ende zu lesen, damit ich endlich ein neues anfangen konnte. Habe schon die Therapie gelesen und war begeistert aber das Kind hat mich enttäuscht. Ich muss jetzt wirklich nochmal überlegen, ob ich mir ein neues Buch von Fitzek kauf.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Road-Movie in Buchform, 4. Juli 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Kind (Taschenbuch)
Nach Seelenberecher, von dem ich nicht so überzeugt war, habe ich nun das Kind soeben zu Ende gelesen und bin wieder begeistert von Fitzek. Fitzek ist nach wie vor für mich der alles überstrahlende Stern am deutschen Psycho-Thriller-Himmel. Er kann sich getrost mit amerikanischen, englischen und skandinavischen Kollegen messen lassen.

Zum Buch:
Robert Stern, dessen Leben beruflich zwar in überaus erfolgreichen Bahnen läuft, privat aber mit wenig Leben gefüllt ist, seit sein Sohn Felix vor 10 Jahren an plötzlichem Kindstot gestorben ist, soll einen neuen Mandanten vertreten: Der 10-jährige totkranke Simon glaubt die Wiedergeburt eines Mörders zu sein und führt Stern zu den jeweiligen Mordopfern. Als Stern dann eine grausame DVD zugespielt bekommt, aus der hervorgeht, dass sein Sohn Felix wahrscheinlich noch lebt, ist er mittendrin in einem grausamen Geflecht aus Gewalt, tiefen Abgründen und Korruption.

Das Buch ist fast wie ein Road-Movie. Fitzek lässt dem Leser nur wenig Zeit zum Verschnaufen. Der Protagonist Stern rennt mit enormen Tempo von Pontius nach Pilatus - wird von Fitzek durch skurille Szenarien, grausame Schauplätze und Szenarien gejagt, und dass über 388 Seiten. Dem Leser wird nicht langweilig - auch die Aufklärung am Ende ist einleuchtend und gut durchdacht.

Wie schon gesagt, das Buch könnte auch eine Vorlage für ein Roadmovie sein: - man kann sich ihm nicht entziehen. Fitzek hat mit seinem Buch "Das Kind" alles richtig gemacht: Spannender und gut durchdachter Plot. Kleiner Kritikpunkt: Die Protagonisten - insbesondere Stern und Carina - hätten ein bisschen mehr Tiefgang in der Zeichnung ihrer Charaktere verdient - Fitzek hat dies vielleicht zugunsten des Tempos unterlassen.

Kleiner Nachtrag zum Autor: Habe kürzlich eine Lesung des Autors zum "Augensammler" besucht, die ich sehr unterhaltend fand.
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Das Kind
Das Kind von Sebastian Fitzek (Taschenbuch - 10. März 2009)
EUR 9,99
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