Die Story an sich ist ja gut, aber es hapert gewaltig an der Umsetzung. Die Charaktere bleiben total unpersönlich. Morrell versucht zwar immer wieder deren Gefühle und Gedanken an den Leser heranzutragen, aber es gelingt ihm nicht ein einziges Mal. Alles ist sehr platt ausgedrückt.
Spannung kommt auf, aber immer nur stückchenweise - Morrell kann den Spannungsbogen nicht über die gesamte Handlung hinweg aufrecht erhalten.
Je weiter die Handlung fortschreitet, umso unglaublicher wird das Geschehen - da werden die "Spieler" von einem verrückten "Gamemaster" bedroht und Balenger hat ihm gegenüber ständig die große Klappe - ist ja echt realistisch.
Und die "Spieler" sollen sich durch dieses Hochtal kämpfen, aber trotzdem geht ihnen am Ende alles ziemlich leicht von der Hand und sie kommen natürlich meistens gleich hinter die Lösung der verschiedenen Rätsel.
Und natürlich finden sie zum Schluss auch den "Gamemaster" und sind erst furchtbar wütend, haben dann aber doch irgendwie Verständnis, nachdem sie seine ganze Leidengeschichte erfahren haben.
Und die Auflösung, wie sie es doch noch in die Freiheit schaffen, ist alles andere als logisch.
Ich vergebe 2 Sterne - einen für die Grundidee und einen, weil es an einigen Stellen trotz der ganzen Kritik recht spannend war.
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Die Geschichte ist durchaus gut, ein wahnsinniger Computerfreak zwingt eine Gruppe Menschen, sein ultimatives Reality-Spiel auf Leben und Tod zu spielen, während der traumatisierte Held versucht, dem Spiel ein Ende zu bereiten.
Aber was hat der Autor daraus gemacht?
Da gibt es Sätze wie:
"Die Klinge musste etwas Lebenswichtiges erwischt haben. Der Hund zitterte und starb."
Das ist so platt wie es nur eben sein kann. Da sterben Menschen und Tiere in zwei belanglosen Sätzen. Gefühlsregungen sind nicht nachvollziehbar, die Protagonisten verhalten sich atemberaubend unrealistisch. Selbst der Held Balenger wirkt nur wie eine Marionette.
Das Buch gleicht einem Drehbuch, in dem eine zeitliche Abfolge beschrieben wird, der Leser aber nicht mit den Figuren, die es bevölkern, leiden und mitfühlen kann.
Der Autor ist für meinen Geschmack nicht gut genug, diese wirklich gute Idee lebendig werden zu lassen. Das Buch ist tot, wie die Figuren, die darin mitspielen.
Ich werde mir sein Buch "Creepers" mit Sicherheit nicht antun.
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Als langjähriger Computerspieler hatte mich der Klappentext (ähnlich der Produktbeschreibung hier) schnell überzeugt - das ganze hörte sich nach einer zumindest interessanten Story an.
Was ich dann zwischen den Buchdeckeln gefunden habe war leider weniger prickelnd. Die Story, die entfernt an einen Mix aus dem Film "The Running Man", einem außer Kontrolle geratenen Live-Rollenspiel und einer makaberen Schnitzeljagd erinnert, ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Sie ist zudem sehr langatmig, zäh und dröge geschrieben und verfügt über keinerlei Atmosphäre. Mittelprächtige Spannung kommt nur sporadisch auf, die Protagonisten bleiben weitgehend uncharakterisierte Figuren die primär nur als Mittel zum Zweck dienen und die Bezüge zur Welt der Computerspiele und zur modernen Form der Schnitzeljagd per GPS sind eher dürftig bis lächerlich. Man muss sich über lange Strecken zwingen das Buch nicht weg zu legen und fragt sich am Ende dann doch, warum man es nicht früher getan hat. Die Idee an sich ist ja gar nicht mal so schlecht, aber die Umsetzung ist hier einfach nicht gelungen. Daher gibt's nicht mehr als 2 Sterne für ein paar Stunden leidliche Unterhaltung.
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Ich bin enttäuscht von diesem Roman. Er hält nicht, was der Rückklappentext verspricht.
Die Schnitzeljagd in der Wüste ist langweilig und vorhersehbar (das übliche halt: ein Spieler rastet aus und tötet einen anderen, einer flieht und wird vom Gamemaster exekutiert...), weil die Spieler nur um banale Dinge kämpfen, wie Wasser und Nahrung. Das mag realistisch sein, aber öde für mich als Leser. Die wirklich wichtigen Informationen erzählt der Gamemaster ihnen über Headset einfach so, anstatt sie ins Spiel einzubauen. Blöd vom Autor geregelt. Ich konnte den Gamemaster auch nicht ernst nehmen. Er kam nicht bedrohlich rüber und wird mir nicht charismatisch genug dargestellt.
David Morell schreibt sehr ausschweifend. Manches Mal musste ich mich zwingen, dranzubleiben. Es passiert kaum etwas. Die Story geht nicht voran. Leider haben Frank und Amanda, obwohl man sie aus Creepers schon kennt, wenig Kontur. Sie bleiben blass. Ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren und habe daher auch nicht wirklich mitgefiebert.
Ich weiß nicht, ob ich von David Morell noch einen Roman lesen würde. Eher nicht. Schade
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Also als ich mit Creepers durch war, musste ich mir natürlich gleich den zweiten Teil zu dem Werk kaufen...
Leider wurde ich maßlos enttäuscht! Meiner Meinung nach ein billiger Abklatsch von den Saw-Filmen!
Das Buch war zwar ein Pageturner aber die Idee dahinter war... naja... so lala!!
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