Im Sommerurlaub 2008 war ich auf der Suche nach etwas Kurzweiligem zum Lesen und habe David Morrell und seinen Thriller "Creepers" für mich entdeckt.
Was habe ich dieses Buch verschlungen! Es hat so ziemlich alle Zutaten, die ein Werk dieses Genres braucht: Originell, schnell, düster, spannend und und und...
Für mich war es perfekt und ehrlich gesagt habe ich auch keine Fortsetzung erwartet.
Vor ein paar Wochen bin ich dann auf "Level 9" gestossen. Ich hielt es im ersten Moment für eigenständig, bis ich den Namen Frank Balenger gelesen habe.
Er ist zurück! Natürlich habe ich nicht lange überlegt und es sofort gekauft.
Und schon auf den ersten Seiten findet man einen sehr guten (aber diesmal gemächlicheren) Einstieg. Auf viele Erinnerungen an die Erlebnisse im Paragon Hotel wird angespielt ("Deng..Deng..Deng") und man bekommt leicht das Gefühl, dass man den erweiterten Abspann vom Vorgänger liest. Alles scheint in Ordnung. Doch dieser trügerische Frieden endet relativ abrupt, nämlich mit der Entführung Amandas. Ab dann nimmt das Spiel seinen Lauf...
Während im Vorgänger noch alles auf Klaustrophobie und die Angst vor der Dunkelheit und das Unbekannte zugeschnitten war, ist es hierbei etwas anders.
Das große Thema lautet: Computerspiele. Der Buchtitel ist Programm. Es gibt keine Kapitel, sondern 9 Level. Es gibt einen gebrochenen, starken Helden; den dazugehörigen, weiblichen Part; einen Endgegner; ein großes Rätsel, dass erst im Finale gelöst wird und auch sonst viele zeitgemäße Anspielungen auf das Gaming-Zeitalter mitsamt einiger ethischer Fragen.
Wie Morrell das ganze Thema angegangen ist und umgesetzt hat, fand ich (als leidenschaftlicher Zocker) persönlich sehr gelungen. Auch fehlt hier absolut keine Spannung oder Tempo.
Was mir allerdings gefehlt hat, waren oft die Logik und die bekannte finstere Atmosphäre aus "Creepers". Natürlich sollte eine Fortsetzung kein Abklatsch sein, aber ein wenig davon wäre bestimmt nicht schlecht gewesen.
Mein Fazit: Zeitkapseln, Ego-Shooter und Geocoaching. Wen diese Begriffe neugierig machen und wer vom Vorgänger so begeistert wie ich war, darf bei diesem Adventure-Thriller ruhig zugreifen!
Lieblingszitat: Die Wirklichkeit ist etwas, dass nur in unserem Gehirn existiert.
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.....stellen Frank Balanger und die von ihm gerette Amanda bereits zu Anfang des Buches wieder fest, denn ihre wohlverdiente Ruhe währt nicht lange: ein verrükcter Spieledesginer macht den beiden das Leben zur virtuellen Hölle.
Kaum ist Frank wieder auf den Beinen & zu unverhofftem Geldsegen gekommen, gerät sein Leben & das seiner Liebsten Amanda wieder aus den Fugen, dabei könnte er mit Amanda so schön sein Leben genießen.. Da erhät er eine Einladung des Manhattan History Clubs zu einem Vortrag über Zeitkapseln. Natürlich nehmen beide die Einladung an, hat Frank doch seit der Entdeckung einer Zeitkapsel in seiner Jugend eine Schwäche für die Thematik. Unverhofft findet er sich betäubt in Asbury Park wieder, dem Schauplatz von Creepers.allerdings ohne seine Liebste, die von einem durchgeknallten Spielerfinder gekiddnapt wurde & zusammen mit 4 weiteren Menschen in die Prärie Wyomings verschleppt wird, wo sie die Grabkammer des weltlichen Begehrens innerhab von 40 h finden sollen, was auch immer das sein soll.
Ja, der neue Roman um Balanger und Amanda (die er in Creepers gerettet hat) hat es wieder einmal in sich: Action, eine spannendes Thematik: Zeitkapseln & PC-Games. Ich habe letztes Jahr Creepes gelesen & war begeistert: düsteres Setting, action , Spannung;
Kurzum:eine Wahnsinnsgschichte Als ich Level 9 letzte Woche beim Stöbern in der Buchhandlung entdeckte, musste ich es natürlich sofort kaufen. Allerdings war ich nicht ganz so überzeugt von der Thematik: Menschen, die zu lebendingen Figuren eines PC Spiels werden??
Doch meine Zweifel waren sehr schnell ausgeräumt- in 2 Perspektiven erzählt Morrell mal wieder eine atemberaubende Geschichte, die bestens mit Informationen zur Thematik Zeitkapseln & Co fundiert ist: Einmal die Amandas, die mit 4 Mitspielern um ihr Leben in einem Tal Wyomings kämpt & so einiges durchstehen muss. & die Perspektive Balangers, der Hinweisen in New York nachjagen muss, die ihn schließlich auch in das Spiel führen Alles ander muss man selber lesen!:)
Fazit:
Durch den zeitlich sehr engen Rahmen gewinnt, das ganze an Dynamik & fesselt den Leser, das Buch hat man innerhalb kürzester Zeit verschlungen Die zunächst oberflächlich/ fantastisch anmutend erscheinende Thrmatik Zeitkaspeln & Games, hat durchaus einen tieferen Hintergrund (es wird philosophisch;-)), wie der Autor auch in seinem Nachwort beschreibt. Ich muss zugeben, die Nachworte der beiden Balanger Romane sind sehr informativ, aufschlussreich und regen zum nachdenken an. Ein Autor, der durchaus in einer Liga mit Preston/ Child spielt!
Einen Punkt Abzug, da der Roman nicht ganz an Creeprs herankommt,leider gibt ja keine hlaben Sterne, sonst würde er 4,5 bekommen..
Da kann man nur auf einen dritten Teil hoffen!!
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Morell´s Vorgänger "Creepers" gehörte zu den Büchern, die ich in einem Rutsch verschlungen hatte. So war ich sehr gespannt auf die quasi Fortsetzung "Level 9".
Die Titelhelden Frank und Amanda haben nicht viel Zeit sich von den traumatischen Ereignissen im Paragon Hotel zu erholen. Kaum haben sie ihre Liebe zueinander gefunden, werden sie bei einem merkwürdigen Vortrag über Zeitkapseln betäubt und wachen getrennt auf.
Hier spaltet sich der Handlungsstrang auf, während Frank verzweifelt in New York versucht die Ereignisse zu rekonstruieren und sich auf die Suche nach Amanda macht, wacht sie in einem Haus auf und trifft auf mehrere Leute, die ebenfalls gefangen wurden. Eine Stimme, die sich der Gamemaster" nennt, fordert sie zu einem perfiden Spiel auf Leben und Tod heraus.
Die beklemmende Enge des Vorgängers "Creepers" wird hier in die unübersichtliche Weite eines Tals übertragen, wie in einem Videospiel haben sie, genau wie Frank in New York, diverse Prüfungen zu bestehen, in derem Verlauf bis auf die beiden Hauptprotagonisten, alle ihr Leben verlieren.
"Level 9" fesselt zwar nicht so wie "Creepers", dennoch ist es Morell wieder gelungen ein spannendes Werk zu schaffen, welches sich gut und schnell lesen läßt. Einige Ungereimheiten hin oder her, schließlich handelt es sich ja um einen fiktiven Roman, hat dieses Buch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung verdient.
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Ich fand Level 9 durchaus lesenswert. Das Buch wird zwar sehr mit Creepers verglichen, trotz das es 2 eigene, abgeschlossene Romane sind. Das verstehe ich nicht ganz. Creepers war wirklich ausserordentlich gut gelungen, aber Level 9 kann, finde ich durchaus mithalten.
Die Geschichte ist flüssig geschrieben und man kann ab der ersten Seite komplett abtauchen (ohne seinen Vorgänger zu kennen). Die Spannung hält sich, auch wenn das Ende absehbar ist.
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DAVID MORRELL erreicht in seinem Folgeroman zu dem (spannungsmäßig) überragenden CREEPERS leider bei weitem nicht das enorm hohe Spannungsniveau des Vorgängers.
DIE STORY:
Die Geschichte beginnt dort, wo CREEPERS aufhört. FRANK BALENGER wacht nach dem verheerenden Brand im Paragon Hotel im Krankenhaus aus einer langen Ohnmacht auf. Als er seine Augen öffnet erkennt er AMANDA, die an seinem Bett sitzt und wacht. Beide ziehen sich anschließend zurück und wollen nur noch ihre Blessuren auskurieren. Doch daraus wird nichts. In einen Vortrag über Zeitkapseln gelockt, werden AMANDA und FRANK betäubt. AMANDA wird entführt und wacht - zusammen mit ein paar anderen in einem Blockhaus gefangen - wieder auf. FRANK macht sich unterdessen auf die Suche nach AMANDA. Als die Gruppe um AMANDA aus dem Blockhaus "freigelassen" wird, erkennen sie, dass es sich offensichtlich um ein tödliches Spiel handelt. Auch FRANK realisiert bald, dass er die Figur in einem Spiel geworden ist. Alle haben tödliche Hindernisse zu überwinden um anschließend weitere Hilfestellungen/Hinweise zu erhalten. Eine unbekannte Stimme, die die Gruppe via Headset und FRANK per Handy empfängt, kommuniziert als "GAMEMASTER" mit ihnen und macht sie quasi zu seinen Spielfiguren in einem "realen" Spiel bei dem nur derjenige/diejenigen überleben werden, die innerhalb von 40 Stunden die GRABKAMMER WELTLICHEN BEGEHRENS finden ...
FAZIT:
Obwohl es zunächst so klingen mag: mit Indianer Jones hat dies weniger zu tun, als mit einer Story für einen typischen Hitchcock-Film. Und genau hierauf wird unter Verweis auf den Filmklassiker "Der unsichtbare Dritte" (mit Cary Grant) in dem Buch gleich mehrfach angespielt.
Die Grundidee (Menschen müssen in einem "Spiel" auf Leben und Tod eine Zeitkapsel aufspüren) ist schon recht ungewöhnlich und originell. Wie DAVID MORRELL darauf gekommen ist und wirklich sehr interessante weitergehende Details (auch zur Entstehung von Creepers!) enthält das sehr lesenswerte und aufschlußreiche Nachwort des Autors. Allerdings kommt die Story von ihrer dramaturgischen Dichte und ihrer Spannung her leider bei weitem nicht an den hervorragenden Vorgänger CREEPERS heran. Dennoch bietet auch LEVEL 9 Spannung und eine "unkomplizierte" Lektüre.
Viel Spaß dabei!
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Frank Balenger kommt nicht zur Ruhe. Nachdem er sein Trauma aus dem Irak-Krieg verarbeiten wollte, durchlebte er im Paragon zum zweiten Mal die Hölle auf Erden. Doch dem ist nicht genug; als er einen Vortrag über Zeitkapseln besucht, werden ihm Drogen verabreicht, die ihn außer Gefecht setzen. Als er aufwacht liegt er vor dem Hotel seiner Albträume. Seine Freundin Amanda, die ihn begleitet hat, ist spurlos verschwunden und er fürchtet, denselben Horror wie damals zu durchleben.
Als Frank Balenger einen Sonderbaren Umschlag findet, ist er ganz neugierig, was sich in dem Kuvert, das optisch an die der 60er erinnert, befindet. Als er es öffnet, findet er eine Einladung zu einem Vortrag über Zeitkapseln. Als Geschichte-Interessierter will er sich das natürlich nicht entgehen lassen, also geht er gemeinsam mit seiner neuen Liebe, Amanda, zu dieser Veranstaltung um sich von einem Universitäts-Professor informieren zu lassen.
Dort angekommen wird das Paar sofort mit Kaffee und Kuchen bewirtet, um die ganze Sache noch bequemer zu gestalten. Als nach und nach immer mehr Leute den Vortrag verlassen, merkt Balenger, dass da etwas nicht stimmen kann. Doch ehe er sichs versieht, fällt er und auch seine Lebensgefährtin in Ohnmacht. Natürlich war im Kaffee ein entsprechendes Mittel, denn die ganze Veranstaltung war von vornherein inszeniert um Frank zu täuschen.
Nach einigen Stunden, als Amanda erwacht, liegt sich auf einem Bett ihr Freund ist spurlos verschwunden. Als sie sich umsieht, merkt sie, dass sie erstens in einem Gebäude ist, in dem sie noch nie zuvor war, und zweitens dass sie nicht allein dort ist. Mit ihr befinden sich vier weitere Leute in diesem Gebäude. Raus können sie (noch) nicht, da die Türschnallen elektrisiert sind. Über Lautsprecher läuft immer noch der Vortrag, den sie sich mit ihrem vermissten Freund angehört hatte. Nach und nach lernt sie die anderen Menschen kennen, die sich im Haus befinden. Es stellt sich heraus, dass jeder von ihnen laut Gamemaster ein Held ist.
Der Gamemaster ist ein Programmierer, der das Spiel Scavenger zu Deutsch Schnitzeljagt geschrieben und erfunden hat. Um das ganze zu testen, hat er sich fünf Probanden auserkoren, die dieses Spiel spielen sollen. Aus dem Spiel wird ein tödliches Abenteuer.
Auf dem ersten Blick könnte man meinen, Level 9 sei eine Kopie vom Vorgänger. Auf dem Zweiten erkennt man jedoch, dass dieses Werk noch um ein Stückchen besser ist. Anders als bei Creepers lernt man auch die Protagonisten neben Amanda und Frank etwas näher kennen. Außerdem hat die Geschichte die übrigens anders als bei Creepers zwei Handlungsstränge hat einen durchaus interessanten Tiefgang (zumindest wird dies einem vorgegaukelt). Natürlich ist der Spannungsbogen, wie man es von David Morrell gewohnt ist, enorm. Aber das ist klar, als Literaturwissenschaftler weiß er natürlich, wie man ein gutes Buch zu schreiben hat und wie man den Leser fesselt.
Man merkt ganz deutlich, dass der Autor dieses Buch für die Jugend geschrieben hat. Computerspiele sind ein aktuelles Thema, jeder Teenie (und auch die Leute im Alter darüber) spielen sie. Wenn man dann auch noch eine Geschichte darüber lesen kann, bringt man die Leute vielleicht auch mal weg vom PC. Eventuell ist Morells Ziel tatsächlich, einen gewissen Bildungsauftrag zu erfüllen, wenngleich Level 9 nicht tiefgründig ist, auch wenn es stellenweise so rüberkommt.
Ich bin seit Creepers ein großer Fan von Morrells Geschichten; aber nicht nur von diesen, sondern auch von seinen Nachworten, in denen er immer explizit seine Ansicht über das Geschriebene wiedergibt. Man merkt als Leser, dass es dem Autor Riesenspaß bereitet hat, dieses Buch zu schreiben. Hinzu kommt, dass man als Konsument des Buches noch näher an die Thematik herangeführt wird und man manchmal auch beginnt, selbst nach den Themen zu recherchieren. Noch einfacher wird dies, durch Morrells Quellenangaben, wo er schildert, welche Internetseiten und Bücher er selbst zu Rate gezogen hat, als er den Roman geschrieben hat. Sowas erlebt man wirklich bei ganz wenigen Autoren.
Level 9 ist ob der angesprochenen Tatsache, dass es eine interessante Hintergrundstory hat und man die Charaktere näher als im Vorgänger kennenlernt, ein Stück besser als die Geschichte rund um das Paragon-Hotel. Dennoch reicht es nicht ganz für eine volle Punktzahl in der Bewertung. Es ist eben doch nur dasselbe Gerüst allerdings in einem neuen, frischen Gewand.
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Nichts mehr ist so, wie es war, aber wenigstens ist Frank Balenger nach den schrecklichen Erlebnissen im Paragon Hotel noch am Leben. Aber nicht nur er, auch Amanda hat es geschafft, dem Wahnsinnigen zu entgehen; mittlerweile haben Balenger und Amanda zueinander gefunden und leben zusammen.
Doch die beiden haben kaum Zeit, die schöne Zweisamkeit zu genießen. Bei der Veranstaltung einer Gesellschaft namens Manhattan History Club", die einen Vortrag über Zeitkapseln anbietet, wird Amanda entführt und Balenger betäubt; dieser erwacht allein. Bald schon ist klar, dass er seine Freundin erneut vor dem verrückten Plan eines Wahnsinnigen beschützen muss - doch wie soll das gehen, wenn er nicht einmal weiß, wo sie steckt?
Zur selben Zeit lernt Amanda vier Menschen kennen, jedoch unter alles andere als angenehmen Umständen. Alle fünf sind sie eingesperrt in einem Haus, durch das eine Stimme über Lautsprecher Anweisungen gibt. Sie sollen ein tödliches Spiel mitspielen, an dessen Ende das Grabmal der weltlichen Begierden" steht. Dazu werden sie mit bestimmten Gegenständen ausgestattet und anschließend in ein Hochtal in Wyoming entlassen. Dort soll das Spiel stattfinden. Doch was hat es mit diesem seltsamen Grabmal auf sich? Und wird es Balenger gelingen, Amanda und die anderen zu finden, bevor es zu spät ist?
Da Creepers" und Level 9" zeitlich eng miteinander verknüpft sind und auch in einzelnen Handlungssträngen zusammenhängen, kann ein direkter Vergleich nicht außer Acht gelassen werden. Stilistisch bietet Level 9" ähnlich wie der Vorgänger Spannung und überraschende Wendungen in regelmäßigen Abständen. Jedes Mal, wenn die Geschichte schleppender wird, bietet Morrell eine interessante Wende in den Ereignissen; der Roman wird so zum wahren Pageturner.
Auch die Grundidee ist gut: Ein verrückter Videospiel-Designer, der sich in der Realität seine eigene Welt erschafft, bietet reizvolle Unterhaltung, zumal Morrell selbst immer wieder Realität mit Fiktion verknüpft und einiges an Hintergrundwissen zu Computerspielen und den ominösen Zeitkapseln liefert. Dass vieles in seinem Actionthriller nicht nur seiner Fantasie entsprungen ist, beweist ein kurzer Abschnitt über die Quellen am Ende des Buches.
Schwächen zeigt der Thriller vor allem in der stellenweise unglaubwürdigen Aufeinanderfolge bestimmter Ereignisse und in der Konstruktion der Geschehnisse um den Bösewicht: ein absolutes Genie, das an alles denkt, genug Geld für die modernsten Überwachungselemente aufbringen kann und den Guten immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Das ist alles zu dick aufgetragen und lässt den Roman irrealer erscheinen als notwendig.
Auch bleibt Level 9" stets auf einem gleichbleibend leicht konsumierbaren Niveau; viel Tiefe wird weder der Handlung noch den Protagonisten zugebilligt. Das tut der Unterhaltung zwar keinen Abbruch, hätte aber doch ein Sahnehäubchen werden können.
Wer bereits Creepers" gut fand, wird auch mit Level 9" mehr als zufrieden sein. Es gibt ein Wiedersehen mit Frank Balenger und Amanda, die Story ist seicht, aber unterhaltsam, und weder Action noch Spannung kommen zu kurz. Insgesamt mag Creepers" jedoch in sich abgeschlossener und - soweit für die Fiktion zutreffend - glaubwürdiger sein.
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Das neue Buch von David Morrell ist - ebenso wie Creepers - wieder unendlich spannend. Ich konnte es kaum aus der Hand legen!! Vergleichen kann man beide Bücher nicht wirklich, da die Handlung in völlig verschiedenen Szenerien spielt. Besonders fasziniert hat mich die Sache mit den Zeitkapseln. Finde dieses Thema unglaublich interessant und habe im Internet gleich nachgesehen und tatsächlich gibt es für Deutschland auch eine Letterboxing Seite (www.letterboxing-germany.de). Werde das auf jeden Fall mal ausprobieren!! Auch über das Dartmoor findet man einiges bei Wikipedia und kann sich die Szenerie dann an Hand von Bildern gleich noch realer vorstellen. Ich finde bei David Morrell den realen Bezug immer super und auch das Nachwort war klasse, so kann man zum Autor einen persönlicheren Bezug herstellen! Besonders interessant finde ich nämlich, wie ein Autor wohl auf seine Story gekommen ist. Hier lässt der Autor einen damit nicht im Dunkeln. Wie einige hier schon erwähnt haben, finde ich auch, dass Ballenger weggelassen hätte werden können. Fand die Szenen um Ballenger teilweise übertrieben und unrealistisch. Das Ende fand ich mal wieder etwas gewöhnungsbedürftig, aber das war auch bei Creepers bei mir der Fall. Deshalb 1 Stern Abzug. Ansonsten ultra gut und nervenzerreißend!!
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Das neue Buch von David Morrell ist sozusagen eine Fortsetzung von seinem letzten Buch Creepers". Aber keine Panik, auch wer Creepers nicht gelesen hat kennt sich sehr gut aus bei Level 9. Es werden dieselben Hauptfiguren verwendet wie bei Creepers, aber sie erleben ein neues Abenteuer, das sie wieder bis an ihre Grenzen bringt.
In Level 9 gibt es zwei große Eckpunkte: Zeitkapseln und Computerspiele. Der geschichtliche Hintergrund zu dem Abenteuer ist beeindruckend und auch noch wahr!
Wie auch bei Creepers ist dieses Buch nicht einfach ein Horror- oder Mysterybuch, es ist so spannend geschrieben, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen kann.
David Morrell bemüht sich darum jeden seiner Charaktere in Level 9 individuell zu gestalten, was ihm leider nicht immer gelingt. Oftmals handeln die Figuren in dem Buch nach denselben Charakterzügen oder verwenden dieselben Worte.
Trotz allem ist das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend und auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Anders als bei Creepers wird aber hierbei mehr Wert auf geschichtliche Hintergründe und Fachwissen gelegt, als auf Nervenkitzel pur.
Wer sich für Zeitkapseln oder Computerspiele interessiert, den wird das Buch fesseln wie kein anderes zuvor. Für alle anderen ist es ein Thriller den man gerne liest, aber nach ein paar Tagen wieder vergessen hat.
Ein Detail das ich sehr vermisst habe, ist die düstere Atmosphäre von Creepers. In Level 9 spielt die Geschichte größtenteils in einer weitläufigen Gegend. David Morrell versucht diesmal Angst durch große Räume entstehen zu lassen.
Ein Aspekt der dieses Buch aber auch durchaus spannend macht, ist die Art wie die Geschichte erzählt wird. Stückchenweise erfährt man mehr und mehr über Zeitkapseln und kann sich die Informationen darüber dadurch auch leichter merken.
Diesmal wird die Geschichte nicht allein durch die Sicht der Hauptfigur Frank Balenger erzählt, sondern auch durch die seiner Freundin Amanda, dass verhilft dem Buch zu zusätzlicher Spannung.
Wer vorhat dieses Buch zu lesen, sollte auf jeden Fall auch dem Nachwort und den Quellen Beachtung schenken, die diesmal nicht minder interessant und aufschlussreich sind als das Buch selbst.
Kleine Anmerkung: David Morrell scheint das Wort Yeah" sehr zu mögen, denn es kommt alle paar Seiten vor (oder vielleicht ist es auch nur ein Synonym für Ja"?!).
Alexandra Rabel für Hysterika / 24.03.2008
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