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Kundenrezensionen

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am 19. April 2007
Bis vor kurzem war ich der Meinung, nur amerikanische Autoren könnten gute und spannende Thriller schreiben. Dieses Urteil musste ich revidieren, nachdem ich Sebastian Fitzeks Roman "Amokspiel" gelesen hatte. Fitzek spielt eindeutig in der Oberliga internationaler Spannungsliteratur mit. Er schreibt Thriller in einem unprätentiösen Stil, der an Hemingway erinnert. "Amokspiel" ist nicht nur gut geschrieben, es bietet auch Spannung pur von der ersten bis zur letzten Seite. Nachdem ich mit dem Lesen angefangen hatte, konnte ich nicht aufhören. Mein Fazit: Ein vielversprechender Autor, auf dessen zukünftige Werke ich mit Ungeduld warte.
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am 20. Februar 2008
Der Aufbau der Geschichte lässt den Hörer stets in Spannung. Dem Autor gelingt es sehr gut, den Hörer immer wieder zu verwirren und auf falsche Fährten und in Sackgassen zu locken. Was einmal klar scheint, ist fünf Minuten später wieder totaler Unsinn, nur um dann doch wieder die sichere Lösung sein zu müssen.

Zunächst gelingt es dem Autor vorzüglich durch die realitätsnahe Beschreibung der Handlungen und die interessante Darstellung von Charakteren den Hörer zu fesseln. Zu Beginn wird der Hörer überrascht von ungewöhnlichen, wechselhaften Charaktereigenschaften. Eigentlich alle "Guten" haben auch eine böse Seite und umgekehrt. Man hat wirklich schnell das Gefühl, da ist überall etwas faul. Fast jeder hat was zu verbergen. Es stellt sich eine Art Paranoia gegen jeden Charakter ein; jede seiner/ihrer Handlungen wird hinterfragt. Trotz aller Wendungen wirkt die Szenerie zunächst, als ob so etwas real vorkommen könnte. Besonders die Beschreibungen des Radiosenders und der dort handelnden Personen wirken authentisch, innovativ und nicht stereotyp. Dies mag auch daran liegen, dass dies das Metier des Autors bildet, ist er von Hauptberuf doch in der Geschäftsführung eines der meistgehörten Berliner Radiosender.

Leider gelingt es dem Autor nicht diesen besonderen Reiz durchzuhalten. Die Vielzahl der Wendungen führt irgendwann zu dem Punkt, dass die Handlung immer unrealistischer wird und damit an Reiz verliert. Nach einem Drittel bis spätestens der Hälfte hat man immer mehr das Gefühl gewonnen, dass der Autor eigentlich eine Geschichte erzählen wollte, die sich zwar nicht in die Gegebenheiten in Deutschland einfügt, aber dennoch so tun will, als wäre alles im alltäglichen Leben genau so möglich. Gerade zum Schluss hin fragt man sich, ob es nicht genügt hätte, einige Dinge dem Zufall zuzuschreiben statt fast krampfhaft zu versuchen, sie als die Folge von tief greifend ausgeklügelten Plänen der Strippenzieher darzustellen. Liebhaber von weit hergeholten Verschwörungstheorien dürften ihre Freude haben. Leider werden zudem mit Lauf der Erzählung die meisten Charaktere, vor allem die, die erst später hinzukommen oder näher beleuchtet werden, immer stereotyper.

Dennoch bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend und voller überraschender Wendungen.

Leider wirken viele, auch im Originaltext überraschende Wendungen in der bearbeiten Hörbuch-Version besonders unerwartet und unerklärlich und tragen nicht gerade zum besseren Verständnis bei. Die Charaktere wirken weitaus flacher und einige der unerwarteten Seiten werden nicht beleuchtet. Dieses Manko einer Hörbuchversion ist aber bei einem Buch, das von der Vielzahl der Wendungen lebt, zu erwarten.

Käufer der bei Lübbe Audio erschienenen Version - gekürzt, Spielzeit circa fünf Stunden - erhalten jedoch einen Gutschein zum kostenlosen Download der ungekürzten Fassung. Diese ist etwa elf Stunden lang.
Beide Versionen werden von Simon Jäger gelesen, dessen angenehme Erzähler-Stimme einen Pluspunkt darstellt.

Fazit:
Ein von Anfang bis Ende spannender Thriller, der den Hörer fesseln und unterhalten kann. Die Geschichte beginnt sehr authentisch und realitätsnah, entwickelt sich aber zunehmend in eine immer unrealistischer werdende Verschwörungsgeschichte.
Durch die Umsetzung für das Hörbuch wird etwas Tiefe aus den Charakteren genommen und die Wendungen wirken noch abrupter als in der Originalversion.
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am 18. Juli 2007
"Amokspiel" ist ein netter Roman, der den Leser für ein paar Stunden gut unterhält. Mehr aber leider nicht.
Die Handlung ist interessant und die Idee, eine Radiostation von einem Geiselnehmer besetzen zu lassen, sicherlich nicht schlecht. Dennoch hat mir persönlich beim Lesen der Nervenkitzel gefehlt, so dass ich das Buch nicht unbedingt als "Thriller" einstufen würde.
Fitzek lässt die Handlung zig Wendungen nehmen, wodurch das Interesse beim Lesen erhalten bleibt. So ist das Ende auch überraschend, aber es kommt zu keinem wirklichen "Aha-Effekt". Mir erschien die Handlung stellenweise allzu konstruiert und zu bewusst auf ständige effekthaschende Wendungen ausgelegt. Beim Lesen fühlte ich mich an der ein oder anderen Stelle zudem ein bisschen an Fitzeks Erstlingswerk "Therapie" erinnert, welches mir insgesamt besser gefallen hat. Ohne zu viel von der Handlung vorweg nehmen zu wollen: Auch in "Amokspiel" ist der Protagonist ein Psychotherapeut; auch in diesem Roman dreht es sich um das plötzliche Verschwinden einer geliebten Person, welches dem Psychotherapeuten keine Ruhe lässt. Zum Glück nimmt die Handlung dann aber andere Wendungen als in Fitzeks Erstlingswerk, so dass es nicht langweilig wird. Aber wie schon geschrieben: Das große Knistern und völlige Eintauchen in die Handlung habe ich beim Lesen nicht erlebt.
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Ira Samin wird durch einen ungklücklichen Zwischenfall von ihrem eigenen Selbstmord abgehalten. Weil ein vermeintlicher Irrer in einer Radioanstalt Geiseln genommen hat und droht, diese einzeln hinzurichten, wird Ira als Unterhändlerin beauftragt. Ira stellt schnell eine Basis zwischen dem Amokläufer und sich selber her. Als Ira beginnt, den Forderungen des Amokläufers nachzukommen, gerät sie in einen Strudel des Grauens... Fitzek beschreibt auch in diesem Buch die Tiefen der Psyche. Man fiebert mit Ira, aber auch mit dem Amokläufer mit, die einem beide irgendwie Leid tun. Die Charaktere sind echt und wirklichkeitsgetreu gezeichnet, so dass man das Gefühl hat, selber ebendiese Radiosendung zu hören. Ein Thriller, in dem niemand so ist, wie er scheint. Wie immer greift auch Fitzek auf dieses Stilmittel zurück, um seinem Leser zu beweisen, dass auch der beste Freund sich zum Feind mausern kann.
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am 21. Mai 2007
Nachdem ich von "Die Therapie" wirklich begeistert war, konnte ich kaum auf das Erscheinen von "Amokspiel" warten. Letzteres liest sich zwar genau so flüssig, wie sein Vorgänger, ist aber in der Handlung kaum zu vergleichen. Für meinen Geschmack gibt es viel zu viele Wendungen, sodass es manchmal schon fast mühsam wird.

Weil es aber nichts desto trotz spannend und gut geschrieben ist, gibt's die 4 Sterne.
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am 1. Februar 2008
Psychologe trifft Psychologin in einer durchaus spannenden Inszenierung. Beide stehen am Abgrund des Lebens, das Sie vor Ihrem ersten Treffen am liebsten beenden möchten. Die Story, die dazu führte, wird sehr gut integriert in den eigentlichen Ablauf der Handlung. Die vordergründige Geschichte dieser Charakteren wird vor einem Millionen Publikum am Radio ausgetragen. Der Hörer erfährt nur nach und nach den Hintergrund und die Zusammenhänge, weshalb die Geiselnahme im Radiosender durchgeführt wird. Dies trägt zur Spannung bei.

Aufgrund der gekürzten Version fehlen einige Zusatzinformationen, aber insgesamt kann man auch diese Version gut nachvollziehen. Meine Meinung: Spannung zwischen den Personen ist besser als Spannung der Action. Hintergrund ist besser als Vordergrund.
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am 18. August 2009
Man mag zwiespältiger Meinung sein was den Schreibstil von Fitzek angeht, aber eins kann er definitiv, Geschichten konstruieren. Amokspiel ist eine packend konstruierte Geschichte die einen schnell in den Bann zieht und kaum wieder loslässt.

Ist die Geschichte weit her geholt?
Mit Sicherheit, grandios übertrieben und unrealistisch. Aber wenn ich realistische Lektüre will lese ich ein Sachbuch. Ich will unterhalten werden, und das ist hier einfach gegeben.

Und das Hörbuch?
Simon Jäger ist ein toller Vorleser und er passt hier richtig gut, wie schon in Die Therapie. Und das obwohl ich immer Heath Ledgers Gesicht vor meinem Geistigen Auge habe.

Mir hat es sehr gut gefallen, auch wenn einige Ungereimtheiten in der Geschichte der Dramaturgie geschuldet sind.
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am 14. Januar 2008
Kurzbeschreibung
Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet - zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem brutalen Geiseldrama in einem Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel: Bei laufender Sendung ruft er wahllos Menschen an. Melden die sich am Telefon mit einer bestimmten Parole, wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt. Doch die ist seit einem halben Jahr tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören ...

In diesem Buch spielen mehrere Dramen eine Rolle. Einmal die von Ira Samin, die sich schuldig fühlt, den Selbstmord ihrer Tochter nicht verhindert zu haben. Und die des Amokläufers, der sich sicher ist, das seine Freundin noch lebt, weil sie Sekunden vor dem Eintreffen der Polizei noch angerufen hat. Lebt sie wirklich noch, oder bildet er sich alles nur ein?? Wer hatte dann angerufen?? Und was hat der Selbstmord von Iras Tochter mit dem Amokläufer zu tun??

Sebastian Fitzek hat sich wieder selbst übertroffen, ein echt gelungenes Meisterwerk!!
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am 13. August 2007
Auf Empfehlung einer Freundin habe ich dieses Buch gelesen. Die Handlung ist genial, das Boch liest sich leicht und bleibt bis zum Ende hin spannend. Was mich aber beim Lesen immer wieder furchbar aufgeregt hat, ist die mangelnde Menschenkenntnis des Autors. Seine Figuren erfüllen ein abgedroschenes Klischee nach dem anderen, die Dialoge sind voller Floskeln und die Gedanken der jeweiligen Personen teilweise völlig unglaubwürdeig. 5 Sterne für den Plot, einen für die Romanfiguren. Also drei Sterne insgesamt.
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am 2. Juni 2008
Da ich "Die Therapie" des gleichen Autors vor kurzem angehört hab und es mir sehr gut gefiel, meinte ich, auch mit "Amok Spiel" nicht viel falsch zu machen. Doch weit gefehlt, denn ich habe selten so ein konfuses Buch "gelesen" wie vorliegendes.

Das Hauptproblem des Werkes ist meiner Meinung nach, dass die Charaktere und deren Hintergründe einfach zu schlecht erklärt werden. Man kann weder Sympathie zu den "Guten" noch Antipathie zu den "Bösen" aufzubauen, die Identifikation mit den Personen fällt somit sehr schwer. Somit ist man zu emotionslosen Zuhörer verdammt, ohne mit der Geschichte wirklich mitfiebern zu können.

Abgesehen davon weiß man oft schlicht auch einfach gar nicht, warum der oder der Charakter nun das oder das macht, was eigentlich seine Motivation ist. Erst zum, zugegeben ganz gelungenen, Ende hin wird alles erst relativ klar und man kann das Gehörte Revuew passieren lassen und kommt dann so einigermaßen mit. Dann ist es jedoch leider schon zu spät und das Gesamtpaket ist nicht mehr zu retten, was leider auch der wie immer hervorragende Sprecher Simon Jäger nicht vermag. Klar eines der schlechtesten Hörbücher, das ich je konsumiert habe.

Da es sich hier um die gekürzte Fassung des Buches handelt, kann es durchaus sein, dass viele - vielleicht langatmige, aber der Erklärung sehr zuträgliche - Passagen der Schere zum Opfer gefallen sind, um das Ganze nicht zu langatmig zu machen. Da ich die ungekürzte Version nicht kenne, ist das jedoch nur ein Verdacht.
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