Kundenrezensionen

446
4,2 von 5 Sternen
Amokspiel
Format: TaschenbuchÄndern
Preis:9,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2009
Die alkoholsüchtige und kaputte Polizeipsychologin Ira Samin wird kurz vor ihrem Selbstmordversuch zum Einsatz gerufen: In einem Berliner Radiosender versucht nämlich ein ehemaliger Therapeut mit einer Geiselnahme und einem grausamen Spiel die Behörden zu zwingen, seine tot geglaubte Verlobte wieder auftauchen zu lassen. Der Deal: Eine beliebige Nummer in Berlin wird angerufen, und wenn dann nicht die richtige Gewinnparole zu hören ist, wird eine Geisel getötet. Für Ira Samin beginnt ein heikles Psychospiel, indem nicht nur sie mit ihren inneren Dämonen konfrontiert wird.

Gleich vorweg: Ich habe Sebastian Fitzeks zweites Buch zum Schluss der fünf Bände gelesen, die bislang von Deutschlands Thriller-Nummer 1 existieren. Und das ist vielleicht gar nicht schlecht, weil das "Amokspiel" sich doch deutlich von seinen anderen Büchern unterscheidet. Wo Fitzek normalerweise mit einer Handvoll Charakteren und einigen mysteriösen Ereignissen ein dichtes Netz aus Handlungsfäden spinnt, dass er gekonnt und überraschend am Ende auflöste, versucht er hier eine andere Art von Thriller und begibt sich eher in Richtung Hollywood. Ganz klar, großer Polizeiansatz (mit dem deutschen SWAT-Gegenstück), korrupte Staatsanwälte, Mafiabosse und Zeugenschutzprogramme, alles in einem taglangen Wettlauf gegen die Zeit: Sowas bekommt man von den britischen Filminstitutionen zu Hauf geboten. Doch nicht nur die Handlung wirkt wie im Film, auch der Schreibstil ist weit cineastischer, als es bei den anderen Geschichten von Fitzek der Fall ist.

Und leider muss ich gestehen, dass mir dieser Wechsel vom psychologischen zum actionreichen nicht ganz so gut gefallen hat. Den Charakteren bleibt keine Zeit zur Entwicklung, der Maulwurf ist trotz offensichtlicher Irreführung viel zu schnell eindeutig und unter all den SEK-Zugriffen verschwinden die ruhigeren Psycho-Kniffe, die Fitzeks Bücher bislang so ausgezeichnet haben. Alleine die Telefongespräche zwischen Jan May und Ira Samin wissen wirklich zu unterhalten und gefallen auf der ganzen Linie. Die einzelnen Ereignisse führen auch zu einem logischen, mäßig überraschenden und gelungenen Auflösung, allerdings wird gegen Schluss noch einmal die Geschichte in einer unvorhersehbaren Richtung gedreht, die dann typisch mit einem "Hätt' ich nicht Gedacht" zum Ende findet.

Allerdings muss ich zugeben, dass auch wenn mir das Szenario und die Handlung selbst nicht so gut gefallen haben, ich doch wieder rundum Spaß dabei hatte und die Zeit richtig gut totschlagen konnte. Fitzek versteht es, einen Pageturner zu schreiben, und so gesehen hat er sein Soll wieder ganz und gar erfüllt. Ich freu mich auf den nächsten Roman!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
56 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Würde ich Fingernägel kauen, müßte Sebastian Fitzek mir nun wohl die nächste Maniküre-Behandlung bezahlen. Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mich auch dieser Thriller gefesselt hat. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, aber durchaus freudiger Erwartung, ob Herr Fitzek es schaffen würde, an seinen Debüt-Thriller "Die Therapie" anzuknüpfen, ohne von diesem fast wahnsinnigen Spannungsaufbau abzukommen.

Auch in diesem Buch handhabt er die Kapitel recht kurz und führt den Leser absolut in die Irre. Ich weiß nicht, wieviele vermeintliche Lösungsvarianten mir immer wieder zwischendurch in den Kopf kamen. Jedesmal dachte ich "Ach... logo... es wird soundso weitergehen". Aber die Rechnung machte ich ohne die Phantasie des Autors, der mir nach jedem Kapitel einen fetten Strich durch diese machte.

Das Ende spitzt sich so dermaßen zu, dass ich mir gewünscht habe, schneller als schnell lesen zu können. Am liebsten hätte ich Herrn Fitzek einfach mal eben angerufen, um ihn zu fragen, wie es weitergeht. Mir dauerte es einfach zu lang, die Worte alle mit meinen Augen zu erfassen. Die schwitzigen Hände, die das Buch hielten, muss ich wohl gar nicht erst erwähnen oder?

Dass das Finale dann SO sein würde, habe ich nicht mal geahnt. Zum Schluss hatte ich sogar Tränen in den Augen.

Und ganz ehrlich? Ich empfinde sogar die doch sehr lange Danksagung als so toll, dass ich ein komplettes 400-Seiten-Buch davon lesen könnte. Vorausgesetzt Sebastian Fitzek schreibt es!

Und was nun? Ich hoffe, ich muss nicht wieder ein Jahr warten, bis ich das nächste Buch des Autors in Händen halten kann. Ich bin infiziert.... und habe gerade so richtig Lust auf eine Cola-Light-Lemon.... aber pur ;-) Vielleicht werde ich sie mir morgen gönnen und mir dabei die Frage stellen "Wie `durchgeknalltŽ muss ein Autor sein, um einen solch phantastischen Thriller zu schreiben?"
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Mai 2009
Man darf, ja, man SOLL Sebastian Fitzeks Bücher mögen. Er selbst hat in einem Interview mal gesagt, dass er gar nicht sonderlich gut schreiben könne, jedoch eine gewisse Begabung darin hätte, Konzepte zu erstellen. Tatsächlich gibt es in Deutschland kaum einen anderen Autoren, der so versiert die Spannung aufrecht hält und viele angedeutete Handlungsstränge zu einem Ganzen zusammenführt, dem man sich dem kaum entziehen kann.
Auch AMOKSPIEL ist souverän geschrieben, der Spannungsbogen bleibt konstant ' jedoch kann man sich meines Erachtens des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich hierbei um die Skriptvorlage für einen pathetischen Film-Film (oder wie die das nennen) auf SAT1 und Konsorten handelt. Heldentum und menschliche Abgründe werden hier merkwürdig oberflächlich und emotionslos abgehandelt.
Fitzeks Romane sind konstruiert, aber das meisterhaft (siehe DAS KIND und DIE THERAPIE). Im Grunde trifft das auch auf AMOKSPIEL zu, jedoch wirkt alles eine Nuance zu konstruiert, und das chaotische Finale erinnert an die neueren Filme von dem Sixth-Sense-Regisseur, der auf Deibel komm raus am Ende der Story noch eine unerwartete Wendung geben will.
Aber am wichtigsten: Fitzeks Bücher leben von einer beklemmenden, pandämonischen Gruselatmosphäre, die hier gänzlich fehlt, so dass nur die Vorlage für einen viertklassigen Free-TV-Film übrig bleibt. Das kann dieser hochtalentierte und sympathische Autor besser!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit seinem Debüt "Die Therapie" hatte Sebastian Fitzek zwar die Bestsellerlisten gestürmt, doch noch nicht jeden Leser restlos überzeugt, etwas das er mit "Das Amokspiel" eindeutig nachgeholt hat. Bereits nach den ersten Seiten kann man nämlich plötzlich nicht mehr aufhören weiter zu lesen.

Die ehemalige Polizeipsychologin des SEK, Ira Samin, versucht sich das Leben zu nehmen. Doch ihr Selbstmord scheint sich nicht so leicht durchführen zu lassen und als sie noch ein letztes Mal die Wohnung verlässt um im Laden um die Ecke eine Coke lemon zu kaufen gerät sie beinahe in einen Schusswechsel, aber ein ehemaliger Kollege vom SEK rettet ihr durch sein Auftauchen das Leben, den Ira wird für einen möglichen letzten Einsatz gebraucht, nachdem ein Psychopath im erfolgreichsten Radiosender Berlins Geiseln genommen hat und droht diese eine nach der anderen umzubringen. Dabei spielt er ein perverses Spiel, denn er hat kurzerhand die Regeln des beliebten Cash-Call geändert und so gibt es für die richtige Parole kein Geld sondern Menschenleben zu gewinnen. Was allerdings keiner ahnt, auch Iras jüngere Tochter ist im Studio und kann sich vorerst noch versteckt halten...

Aber Hallo, bereits im ersten Kapitel von das Amokspiel geht die Post ab und dieses Niveau an Spannung, Action und Dramatik kann Sebastian Fitzek auch durchgehend halten. Es ist eine immense Entwicklung vom eher rätselhaften Vorgänger zum Actionspektakel, das den Leser kaum noch Luft holen lässt und sich durch einen buchstäblich unabsehbaren Plot auszeichnet. Zumindest in der ersten Hälfte des Buchs stimmt in dieser Hinsicht alles, während sich die Entwicklung der zweiten als übermütige Reaktion eines Autors der von seinem eigenen Werk begeistert ist betrachten lässt, denn um den bis dahin genialen Werk noch eine Steigerung abzuringen hat er es mit den Handlungswendungen offensichtlich übertrieben. Das grundsätzliche Problem daran, Fitzek verspielt eine Menge Glaubwürdigkeit des anfänglich noch authentisch wirkenden Plots, wobei es stimmt dass es trotzdem rasant weiter geht und die Spannung aufrecht bleibt, egal ob so manches bereits wie an den Haaren herbeigezogen wirkt oder nicht.

Zu den nennenswerten Fakten am Rande lässt sich wohl zählen, dass Amokspiel gewisse Szenen enthält die womöglich auf eine Inspiration durch den "Profiler" Thomas Müller und dessen umstrittene Bücher schließen lassen. Wie in die Therapie nutzt Sebastian Fitzek auch diesmal einen sehr cleveren Plotaufbau, der erst langsam und Stück für Stück die wahren Hintergründe enthüllt, bis das Ende einfach alles ändert. Sogar die Charaktere sind einigermaßen lebend und verfügen über psychologische Tiefe, wenngleich das nicht auf alle zutrifft, für die lang anhaltende und hohe Spannungskurve verzeiht man indes selbst das.

Fazit:
Ein echter Page-Turner der nonstop Spannung und Action garantiert!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 50 REZENSENTam 19. November 2010
Inhalt:
Jan May erhält einen sonderbaren und beunruhigenden Anruf von seiner Verlobten Leonie - dann wird es obskur, denn wenige Sekunden später erzählt ein Polizist May, dass dessen Verlobte bei einem Autounfall gestorben ist. Jan May glaubt nicht an den Tod von Leonie und investiert Zeit und Energie, sie aufzuspüren. Eines Tages nimmt Jan May Geiseln in einem Radiosender und spielt ein sonderbares Spiel: Angerufene müssen sich mit dem richtigen Slogan am Telefon melden, damit eine Geisel frei gelassen wird. Bei den falschen Worten will er die Geisel erschießen.

Mein Eindruck:
Fitzeks Protagonisten sind stereotyp, klischeebehaftet und flach, die Handlung ist oft vorhersehbar, dann wieder völlig unrealistisch. Sprachlich bewegt sich der Autor auf niedrigem Niveau, seine Formulierungen sind hölzern und ungelenk. Alles in allem kann ich Fitzeks Erfolg nicht nachvollziehen. Wünscht man sich nicht wenigstens ein bisschen Glaubwürdigkeit in einem Buch? Oder geht es bei Fitzek wirklich nur darum, die Seiten umzublättern und gespannt zu sein, wie es weiter geht, ohne dass am Ende etwas zurück bleiben muss?

Mein Resümee:
Ganz gut geeignet, wenn man sich berieseln lassen möchte, ohne logische Argumentationen, komplexe und authentische Charaktere und eine in sich geschlossene und nachvollziehbare Handlung zu erwarten. Ein Hörbuch ohne große Spannung und ohne großen Anspruch.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
39 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sie haben "Amok Spiel" noch nicht gelesen?
Sie mögen verzwickte psychologische Thriller, TV- oder Kino-Filme?
Sie sind jemand der dem Medium "Hörbuch" gegenüber eher eher aufgeschlossen ist?

Na, dann ist dieses Hörbuch EXAKT das, was Sie brauchen, bzw. sich anhören sollten!

Wie man dem Klappentext entnehmen kann, hat eine (vorsichtig ausgedrückt) psychisch angeschlagene Kriminalpsychologin die Hauptrolle über, in diesem hochgradig vertrackten psychologischen Ping-Pong-Spiel. (Wenn man die Sache konkret zeitgemäßer ausdrücken müsste, würde man wohl behaupten, dass diese Frau Ira Samin einen ganz heftigen S o c k e n s c h u s s hat!)
Sie muss mit dem psychologisch offenbar auch hochgradig gestörten Geiselnehmer verhandeln, der in einem Radiosendergebäude in Berlin eine handvoll Leute als Geiseln gefangen hält.
Alles mächtig psychologisch, wie man es vielleicht schon kennt, wenn man "Die Therapie" vom selben Autor kennt. Das macht aber nix, denn was wichtig ist - "Amok Spiel" ist definitiv spannend und wurde vom Lübbe Audio Verlag ganz klasse in Hörbuchform umgesetzt. Sprich, Fitzeks Stoff funktioniert auch als Hörbuch.
Dabei hatte ich das gleichnamige Buch sogar gelesen und mir das Hörbuch TROTZDEM gekauft. Was ich nicht bereue. Obwohl man festhalten muss, dass es sich hier um ein hochgradig massentaugliches, gefällig-spannend-gestricktes Sujet handelt, bei dem man allenfalls die geschickte Inszenierung und den Aufbau der Spannungsbögen loben muss.

Mit Simon Jäger als Sprecher funktioniert "Amok Spiel" jedenfalls so richtig gut. - Seine Stimme kennt man vielleicht, wenn man Filme mit Josh Hartnett, Heath Ledger, oder Matt Damon kennt. Simon Jäger synchronisiert diese Schauspieler. Was mir an seiner Vitae am meisten imponiert hat, ist, dass er 1975 im zarten Alter von 3 Jahren "Grisu, den kleinen Drachen" gesprochen hat. Mittlerweile hat der gute Mann allerdings eine meines Erachtens so hochgradig erotische Stimme, dass ... - uhhhh... aähm, räuseper! ... Also, das führe ich besser nicht weiter aus. Es ist jedenfalls so, dass ich mich sicher noch öfter von Simon Jäger berauschen lassen werde, denn Hörbücher mag ich grundsätzlich gerne. Aber sie müssen auch gut vorgelesen sein - zumindest muss mir der Sprecher sympathisch sein. Das trifft hier zu und darum gibt's, obgleich es sich *nur* um einen Psychothriller handelt, die Höchstnote!

----------------------------------------------------------------------------
Hörbuch- /Hörspielbewertung:
----------------------------------------------------------------------------

Inhalt: ***** | Sprecher: ***** | Hardware: ***** | Preis/ Leistung: *****

----------------------------------------------------------------------------
auf meiner persönlichen Horchlatte: *****
-----------------------------------------
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2014
Ich habe alle Bücher von Sebastian Fitzek gelesen. Amokspiel war mein letztes in seiner Reihe.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich dieses Buch einfach nur furchtbar fand.
Ich hatte manchmal das Gefühl, als ob Fitzek das Buch irgendwie „nebenbei“ geschrieben hat.
Die Story ist total ungelenk erzählt und weist diverse Ungereimtheiten auf.
Die Charaktere sind so überspitzt beschrieben, dass sie schon fast unglaubwürdig wirken.
Das Ende ist nicht wirklich herausragend und ist ziemlich konstruiert.

Schade! Aber ich weiß, dass es deutlich bessere Bücher von diesem Autor gibt.
Daher vergebe ich zwei Sterne.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2011
Nachdem ich die (Hör-) Bücher "Splitter" , "Die Therapie" und "Augensammler" geradezu verschlungen habe, muss ich bei "Amok Spiel" leider sagen, dass dieses eine gute, jedoch die schlechteste Geschichte von Sebastian Fitzek ist.
Sebastian Fitzek versteht es den Leser/Hörer zu fesseln und von der 1. Sekunde Spannung aufzubauen.
Leider hat er dies bei "Amok Spiel" nicht ganz geschafft.
Der Leser Simon Jäger -dass muss ich auch hier wieder erwähnen- ich in diesem Hörbuch ebenfalls wieder grandios!

Zur Geschichte: Die Polizeipsychologin Ira Samin wird zu einem Einsatz gerufen und so von ihrem Selbstmord abgehalten.
Ein Mann hält mehrere Geiseln gefangen und ganz Deutschland kann dabei zuhören, denn dies geschieht in einem Radiosender. Er will die Polizei mit der Geiselnahme zwingen seine als tot geglaubte Freundin zu suchen um heraus zu finden was wirklich hinter ihrem Verschwinden steckt.
Ira Samin muss sich nun nicht nur einem offensichtlich Irren stellen, sondern auch ihren eigenen Problemen.

Wo Sebastian Fitzek normalerweise durch verschiedene Charaktere und mysteriöse Handlungen für Verwirrung und Spannung sorgt, ist ihm hier zwar eine gut durchkonstruierte und spannende Geschichte gelungen, jedoch fehlt -was bei den anderen Büchern definitiv vorhanden ist- "das gewisse Etwas".
Auch endet das Gefühl des Hörers/Lesers hier nicht mit dem für Fitzek-Bücher typischem "OHAAAAAA-Gefühl".
Ich finde, dass einige Passagen kürzer hätten sein können. Vieles zieht sich sehr in die Länge und wird dadurch sehr langwierig und eben auch langweilig.

Wer schon Bücher von Sebastian Fitzek gelesen hat muss sich hier einfach auf etwas anderes einstellen, schlecht ist das Buch jedoch nicht.
Für alle die noch nichts von Sebastian Fitzek gelesen haben : Versucht es erst mit einem anderen Buch ;)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sie haben "Amok Spiel" noch nicht gelesen?
Sie mögen verzwickte psychologische Thriller, TV- oder Kino-Filme?
Sie sind jemand der dem Medium "Hörbuch" gegenüber eher eher aufgeschlossen ist?

Na, dann ist dieses Hörbuch EXAKT das, was Sie brauchen, bzw. sich anhören sollten!

Eine (vorsichtig ausgedrückt) psychisch angeschlagene Kriminalpsychologin hat die Hauptrolle über, in diesem hochgradig vertrackten psychologischen Ping-Pong-Spiel. (Wenn man die Sache konkret zeitgemäßer ausdrücken müsste, würde man wohl behaupten, dass diese Frau Ira Samin einen ganz heftigen S o c k e n s c h u s s hat!) Sie muss mit einem psychologisch offenbar ebenso gestörten Geiselnehmer verhandeln, der in einem Radiosendergebäude in Berlin eine handvoll Leute als Geiseln gefangen hält.
Alles mächtig psychologisch, wie man es vielleicht schon kennt, wenn man "Die Therapie" vom selben Autor kennt. Das macht aber nix, denn was wichtig ist - "Amok Spiel" ist definitiv spannend und wurde vom Lübbe Audio Verlag ganz klasse in Hörbuchform umgesetzt. Sprich, Fitzeks Stoff funktioniert auch als Hörbuch.
Dabei hatte ich das gleichnamige Buch sogar gelesen und mir das Hörbuch TROTZDEM gekauft. Was ich nicht bereue. Obwohl man festhalten muss, dass es sich hier um ein hochgradig massentaugliches, gefällig-spannend-gestricktes Sujet handelt, bei dem man allenfalls die geschickte Inszenierung und den Aufbau der Spannungsbögen loben muss.

Mit Simon Jäger als Sprecher funktioniert "Amok Spiel" jedenfalls so richtig gut. - Seine Stimme kennt man vielleicht, wenn man Filme mit Josh Hartnett, Heath Ledger, oder Matt Damon kennt. Simon Jäger synchronisiert diese Schauspieler. Was mir an seiner Vitae am meisten imponiert hat, ist, dass er 1975 im zarten Alter von 3 Jahren "Grisu, den kleinen Drachen" gesprochen hat. Mittlerweile hat der gute Mann allerdings eine meines Erachtens so hochgradig erotische Stimme, dass ... - uhhhh... aähm, räuseper! ... Also, das führe ich besser nicht weiter aus. Es ist jedenfalls so, dass ich mich sicher noch öfter von Simon Jäger berauschen lassen werde, denn Hörbücher mag ich grundsätzlich gerne. Aber sie müssen auch gut vorgelesen sein - zumindest muss mir der Sprecher sympathisch sein. Das trifft hier zu und darum gibt's, obgleich es sich *nur* um einen Psychothriller handelt, die Höchstnote!

----------------------------------------------------------------------------
Hörbuch- /Hörspielbewertung:
----------------------------------------------------------------------------

Inhalt: ***** | Sprecher: ***** | Hardware: ***** | Preis/ Leistung: *****

----------------------------------------------------------------------------
auf meiner persönlichen Horchlatte: *****
-----------------------------------------
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. April 2007
Bis vor kurzem war ich der Meinung, nur amerikanische Autoren könnten gute und spannende Thriller schreiben. Dieses Urteil musste ich revidieren, nachdem ich Sebastian Fitzeks Roman "Amokspiel" gelesen hatte. Fitzek spielt eindeutig in der Oberliga internationaler Spannungsliteratur mit. Er schreibt Thriller in einem unprätentiösen Stil, der an Hemingway erinnert. "Amokspiel" ist nicht nur gut geschrieben, es bietet auch Spannung pur von der ersten bis zur letzten Seite. Nachdem ich mit dem Lesen angefangen hatte, konnte ich nicht aufhören. Mein Fazit: Ein vielversprechender Autor, auf dessen zukünftige Werke ich mit Ungeduld warte.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Die Therapie
Die Therapie von Sebastian Fitzek (Taschenbuch - Juni 2006)
EUR 9,99

Der Seelenbrecher
Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek (Taschenbuch - 1. Oktober 2008)
EUR 9,99

Splitter
Splitter von Sebastian Fitzek (Taschenbuch - 9. August 2010)
EUR 9,99