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53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maniküre-Rechnung für Herrn Fitzek
Würde ich Fingernägel kauen, müßte Sebastian Fitzek mir nun wohl die nächste Maniküre-Behandlung bezahlen. Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mich auch dieser Thriller gefesselt hat. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, aber durchaus freudiger Erwartung, ob Herr Fitzek es schaffen würde, an seinen Debüt-Thriller "Die Therapie"...
Veröffentlicht am 7. März 2007 von Andrea Koßmann

versus
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cineastischer Action-Thriller -- gut, aber Fitzek kann's besser
Die alkoholsüchtige und kaputte Polizeipsychologin Ira Samin wird kurz vor ihrem Selbstmordversuch zum Einsatz gerufen: In einem Berliner Radiosender versucht nämlich ein ehemaliger Therapeut mit einer Geiselnahme und einem grausamen Spiel die Behörden zu zwingen, seine tot geglaubte Verlobte wieder auftauchen zu lassen. Der Deal: Eine beliebige Nummer in...
Veröffentlicht am 22. September 2009 von Stefan Baumgartner


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cineastischer Action-Thriller -- gut, aber Fitzek kann's besser, 22. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Amokspiel (Taschenbuch)
Die alkoholsüchtige und kaputte Polizeipsychologin Ira Samin wird kurz vor ihrem Selbstmordversuch zum Einsatz gerufen: In einem Berliner Radiosender versucht nämlich ein ehemaliger Therapeut mit einer Geiselnahme und einem grausamen Spiel die Behörden zu zwingen, seine tot geglaubte Verlobte wieder auftauchen zu lassen. Der Deal: Eine beliebige Nummer in Berlin wird angerufen, und wenn dann nicht die richtige Gewinnparole zu hören ist, wird eine Geisel getötet. Für Ira Samin beginnt ein heikles Psychospiel, indem nicht nur sie mit ihren inneren Dämonen konfrontiert wird.

Gleich vorweg: Ich habe Sebastian Fitzeks zweites Buch zum Schluss der fünf Bände gelesen, die bislang von Deutschlands Thriller-Nummer 1 existieren. Und das ist vielleicht gar nicht schlecht, weil das "Amokspiel" sich doch deutlich von seinen anderen Büchern unterscheidet. Wo Fitzek normalerweise mit einer Handvoll Charakteren und einigen mysteriösen Ereignissen ein dichtes Netz aus Handlungsfäden spinnt, dass er gekonnt und überraschend am Ende auflöste, versucht er hier eine andere Art von Thriller und begibt sich eher in Richtung Hollywood. Ganz klar, großer Polizeiansatz (mit dem deutschen SWAT-Gegenstück), korrupte Staatsanwälte, Mafiabosse und Zeugenschutzprogramme, alles in einem taglangen Wettlauf gegen die Zeit: Sowas bekommt man von den britischen Filminstitutionen zu Hauf geboten. Doch nicht nur die Handlung wirkt wie im Film, auch der Schreibstil ist weit cineastischer, als es bei den anderen Geschichten von Fitzek der Fall ist.

Und leider muss ich gestehen, dass mir dieser Wechsel vom psychologischen zum actionreichen nicht ganz so gut gefallen hat. Den Charakteren bleibt keine Zeit zur Entwicklung, der Maulwurf ist trotz offensichtlicher Irreführung viel zu schnell eindeutig und unter all den SEK-Zugriffen verschwinden die ruhigeren Psycho-Kniffe, die Fitzeks Bücher bislang so ausgezeichnet haben. Alleine die Telefongespräche zwischen Jan May und Ira Samin wissen wirklich zu unterhalten und gefallen auf der ganzen Linie. Die einzelnen Ereignisse führen auch zu einem logischen, mäßig überraschenden und gelungenen Auflösung, allerdings wird gegen Schluss noch einmal die Geschichte in einer unvorhersehbaren Richtung gedreht, die dann typisch mit einem "Hätt' ich nicht Gedacht" zum Ende findet.

Allerdings muss ich zugeben, dass auch wenn mir das Szenario und die Handlung selbst nicht so gut gefallen haben, ich doch wieder rundum Spaß dabei hatte und die Zeit richtig gut totschlagen konnte. Fitzek versteht es, einen Pageturner zu schreiben, und so gesehen hat er sein Soll wieder ganz und gar erfüllt. Ich freu mich auf den nächsten Roman!
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53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maniküre-Rechnung für Herrn Fitzek, 7. März 2007
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Amokspiel (Taschenbuch)
Würde ich Fingernägel kauen, müßte Sebastian Fitzek mir nun wohl die nächste Maniküre-Behandlung bezahlen. Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mich auch dieser Thriller gefesselt hat. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, aber durchaus freudiger Erwartung, ob Herr Fitzek es schaffen würde, an seinen Debüt-Thriller "Die Therapie" anzuknüpfen, ohne von diesem fast wahnsinnigen Spannungsaufbau abzukommen.

Auch in diesem Buch handhabt er die Kapitel recht kurz und führt den Leser absolut in die Irre. Ich weiß nicht, wieviele vermeintliche Lösungsvarianten mir immer wieder zwischendurch in den Kopf kamen. Jedesmal dachte ich "Ach... logo... es wird soundso weitergehen". Aber die Rechnung machte ich ohne die Phantasie des Autors, der mir nach jedem Kapitel einen fetten Strich durch diese machte.

Das Ende spitzt sich so dermaßen zu, dass ich mir gewünscht habe, schneller als schnell lesen zu können. Am liebsten hätte ich Herrn Fitzek einfach mal eben angerufen, um ihn zu fragen, wie es weitergeht. Mir dauerte es einfach zu lang, die Worte alle mit meinen Augen zu erfassen. Die schwitzigen Hände, die das Buch hielten, muss ich wohl gar nicht erst erwähnen oder?

Dass das Finale dann SO sein würde, habe ich nicht mal geahnt. Zum Schluss hatte ich sogar Tränen in den Augen.

Und ganz ehrlich? Ich empfinde sogar die doch sehr lange Danksagung als so toll, dass ich ein komplettes 400-Seiten-Buch davon lesen könnte. Vorausgesetzt Sebastian Fitzek schreibt es!

Und was nun? Ich hoffe, ich muss nicht wieder ein Jahr warten, bis ich das nächste Buch des Autors in Händen halten kann. Ich bin infiziert.... und habe gerade so richtig Lust auf eine Cola-Light-Lemon.... aber pur ;-) Vielleicht werde ich sie mir morgen gönnen und mir dabei die Frage stellen "Wie `durchgeknalltŽ muss ein Autor sein, um einen solch phantastischen Thriller zu schreiben?"
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fitzek kann mehr! Viel mehr!, 21. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Amokspiel (Taschenbuch)
Man darf, ja, man SOLL Sebastian Fitzeks Bücher mögen. Er selbst hat in einem Interview mal gesagt, dass er gar nicht sonderlich gut schreiben könne, jedoch eine gewisse Begabung darin hätte, Konzepte zu erstellen. Tatsächlich gibt es in Deutschland kaum einen anderen Autoren, der so versiert die Spannung aufrecht hält und viele angedeutete Handlungsstränge zu einem Ganzen zusammenführt, dem man sich dem kaum entziehen kann.
Auch AMOKSPIEL ist souverän geschrieben, der Spannungsbogen bleibt konstant ' jedoch kann man sich meines Erachtens des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich hierbei um die Skriptvorlage für einen pathetischen Film-Film (oder wie die das nennen) auf SAT1 und Konsorten handelt. Heldentum und menschliche Abgründe werden hier merkwürdig oberflächlich und emotionslos abgehandelt.
Fitzeks Romane sind konstruiert, aber das meisterhaft (siehe DAS KIND und DIE THERAPIE). Im Grunde trifft das auch auf AMOKSPIEL zu, jedoch wirkt alles eine Nuance zu konstruiert, und das chaotische Finale erinnert an die neueren Filme von dem Sixth-Sense-Regisseur, der auf Deibel komm raus am Ende der Story noch eine unerwartete Wendung geben will.
Aber am wichtigsten: Fitzeks Bücher leben von einer beklemmenden, pandämonischen Gruselatmosphäre, die hier gänzlich fehlt, so dass nur die Vorlage für einen viertklassigen Free-TV-Film übrig bleibt. Das kann dieser hochtalentierte und sympathische Autor besser!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchgedreht aber spannend und schnell zu lesen, 30. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Amokspiel (Taschenbuch)
Amokspiel war mein erstes Buch von Fitzek.
Ich habe mir das Buch gekauft, nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte. Der Anfang ist wirklich gut, aber je länger das Buch wird desto mehr hatte ich das Gefühl, der Autor lässt sich von der Geschichte mitreißen und dreht selbst durch. Ihm scheint beim Schreiben jeden Augenblick etwas neues, absurdes eingefallen zu sein, dass er auch sofort zu Papier bringen musste. Ich mag es gerne, wenn Thriller noch ein wenig Realitätsbezug haben und man das Gefühl hat, so etwas könnte sich tatsächlich ereignen. Das war bei diesem Buch aber nicht der Fall. Einfach viel zu abgefahren und zu viele Wendungen. Außerdem hatte ich das Problem, mit Frau Samin und ihren Selbstmordabsichten sowie ihrer Alkoholabhängigkeit "warm" zu werden. Mankells Wallander ist auch ein deprssiver Charakter, aber dessen Darstellung ist einfach niveauvoller.

Ein nettes, spannendes Buch für zwischendurch. Aber man muss ausgeflippte Stories mögen. Nichts desto trotz werde ich, wenn ich mal was schnelles für zwischendurch ohne großen literarischen Wert brauche, auch seine beiden anderen Bücher lesen.
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39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Sockenschuss-Kandidat terrorisiert Deutschland, während eine Sockenschuss-Kandidatin die Situation retten soll., 8. Oktober 2007
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Amok Spiel (Audio CD)
Sie haben "Amok Spiel" noch nicht gelesen?
Sie mögen verzwickte psychologische Thriller, TV- oder Kino-Filme?
Sie sind jemand der dem Medium "Hörbuch" gegenüber eher eher aufgeschlossen ist?

Na, dann ist dieses Hörbuch EXAKT das, was Sie brauchen, bzw. sich anhören sollten!

Wie man dem Klappentext entnehmen kann, hat eine (vorsichtig ausgedrückt) psychisch angeschlagene Kriminalpsychologin die Hauptrolle über, in diesem hochgradig vertrackten psychologischen Ping-Pong-Spiel. (Wenn man die Sache konkret zeitgemäßer ausdrücken müsste, würde man wohl behaupten, dass diese Frau Ira Samin einen ganz heftigen S o c k e n s c h u s s hat!)
Sie muss mit dem psychologisch offenbar auch hochgradig gestörten Geiselnehmer verhandeln, der in einem Radiosendergebäude in Berlin eine handvoll Leute als Geiseln gefangen hält.
Alles mächtig psychologisch, wie man es vielleicht schon kennt, wenn man "Die Therapie" vom selben Autor kennt. Das macht aber nix, denn was wichtig ist - "Amok Spiel" ist definitiv spannend und wurde vom Lübbe Audio Verlag ganz klasse in Hörbuchform umgesetzt. Sprich, Fitzeks Stoff funktioniert auch als Hörbuch.
Dabei hatte ich das gleichnamige Buch sogar gelesen und mir das Hörbuch TROTZDEM gekauft. Was ich nicht bereue. Obwohl man festhalten muss, dass es sich hier um ein hochgradig massentaugliches, gefällig-spannend-gestricktes Sujet handelt, bei dem man allenfalls die geschickte Inszenierung und den Aufbau der Spannungsbögen loben muss.

Mit Simon Jäger als Sprecher funktioniert "Amok Spiel" jedenfalls so richtig gut. - Seine Stimme kennt man vielleicht, wenn man Filme mit Josh Hartnett, Heath Ledger, oder Matt Damon kennt. Simon Jäger synchronisiert diese Schauspieler. Was mir an seiner Vitae am meisten imponiert hat, ist, dass er 1975 im zarten Alter von 3 Jahren "Grisu, den kleinen Drachen" gesprochen hat. Mittlerweile hat der gute Mann allerdings eine meines Erachtens so hochgradig erotische Stimme, dass ... - uhhhh... aähm, räuseper! ... Also, das führe ich besser nicht weiter aus. Es ist jedenfalls so, dass ich mich sicher noch öfter von Simon Jäger berauschen lassen werde, denn Hörbücher mag ich grundsätzlich gerne. Aber sie müssen auch gut vorgelesen sein - zumindest muss mir der Sprecher sympathisch sein. Das trifft hier zu und darum gibt's, obgleich es sich *nur* um einen Psychothriller handelt, die Höchstnote!

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Hörbuch- /Hörspielbewertung:
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Inhalt: ***** | Sprecher: ***** | Hardware: ***** | Preis/ Leistung: *****

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auf meiner persönlichen Horchlatte: *****
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, 11. März 2008
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Amokspiel (Taschenbuch)
Mit seinem Debüt "Die Therapie" hatte Sebastian Fitzek zwar die Bestsellerlisten gestürmt, doch noch nicht jeden Leser restlos überzeugt, etwas das er mit "Das Amokspiel" eindeutig nachgeholt hat. Bereits nach den ersten Seiten kann man nämlich plötzlich nicht mehr aufhören weiter zu lesen.

Die ehemalige Polizeipsychologin des SEK, Ira Samin, versucht sich das Leben zu nehmen. Doch ihr Selbstmord scheint sich nicht so leicht durchführen zu lassen und als sie noch ein letztes Mal die Wohnung verlässt um im Laden um die Ecke eine Coke lemon zu kaufen gerät sie beinahe in einen Schusswechsel, aber ein ehemaliger Kollege vom SEK rettet ihr durch sein Auftauchen das Leben, den Ira wird für einen möglichen letzten Einsatz gebraucht, nachdem ein Psychopath im erfolgreichsten Radiosender Berlins Geiseln genommen hat und droht diese eine nach der anderen umzubringen. Dabei spielt er ein perverses Spiel, denn er hat kurzerhand die Regeln des beliebten Cash-Call geändert und so gibt es für die richtige Parole kein Geld sondern Menschenleben zu gewinnen. Was allerdings keiner ahnt, auch Iras jüngere Tochter ist im Studio und kann sich vorerst noch versteckt halten...

Aber Hallo, bereits im ersten Kapitel von das Amokspiel geht die Post ab und dieses Niveau an Spannung, Action und Dramatik kann Sebastian Fitzek auch durchgehend halten. Es ist eine immense Entwicklung vom eher rätselhaften Vorgänger zum Actionspektakel, das den Leser kaum noch Luft holen lässt und sich durch einen buchstäblich unabsehbaren Plot auszeichnet. Zumindest in der ersten Hälfte des Buchs stimmt in dieser Hinsicht alles, während sich die Entwicklung der zweiten als übermütige Reaktion eines Autors der von seinem eigenen Werk begeistert ist betrachten lässt, denn um den bis dahin genialen Werk noch eine Steigerung abzuringen hat er es mit den Handlungswendungen offensichtlich übertrieben. Das grundsätzliche Problem daran, Fitzek verspielt eine Menge Glaubwürdigkeit des anfänglich noch authentisch wirkenden Plots, wobei es stimmt dass es trotzdem rasant weiter geht und die Spannung aufrecht bleibt, egal ob so manches bereits wie an den Haaren herbeigezogen wirkt oder nicht.

Zu den nennenswerten Fakten am Rande lässt sich wohl zählen, dass Amokspiel gewisse Szenen enthält die womöglich auf eine Inspiration durch den "Profiler" Thomas Müller und dessen umstrittene Bücher schließen lassen. Wie in die Therapie nutzt Sebastian Fitzek auch diesmal einen sehr cleveren Plotaufbau, der erst langsam und Stück für Stück die wahren Hintergründe enthüllt, bis das Ende einfach alles ändert. Sogar die Charaktere sind einigermaßen lebend und verfügen über psychologische Tiefe, wenngleich das nicht auf alle zutrifft, für die lang anhaltende und hohe Spannungskurve verzeiht man indes selbst das.

Fazit:
Ein echter Page-Turner der nonstop Spannung und Action garantiert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber..., 5. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Amokspiel (Taschenbuch)
...eben nicht perfekt.
Die Geschichte an sich ist wirklich gut erdacht. Allein das "was wäre wenn..." macht Laune. So kommt die Geschichte richtig in Fahrt, man ist gefesselt und will Seite für Seite verschlingen. Die Wendungen, welche die Story am Anfang nimmt, sind Spannung pur. Zwei Psychologen sozusagen zur falschen Zeit am falschen Ort. Nur gibt es gerade im letzten Drittel ein paar unerklärte Momente, und eben diese wären interessant. Während am Anfang die Spannung wirklich durch Details nachvollziehbar aufgebaut wird, verliert sie sich am Ende in zu einfach konstruierten Erklärungen. Allerdings will ich eins zugeben (und Ehrlichkeit spielt in diesem Thriller ja auch eine Rolle): Der Brief hat mich wirklich bewegt! Allein die Vostellung... Insgesamt ein gutes Buch, das fesselt. Wären da am Ende nicht die Wendungen und Konstruktionen und... - ach was solls! Trotz allem hab ich es genossen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sockenschuss-Kandidat terrorisiert Deutschland, während Sockenschuss-Kandidatin die Situation retten soll., 14. November 2007
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Amokspiel (Audio CD)
Sie haben "Amok Spiel" noch nicht gelesen?
Sie mögen verzwickte psychologische Thriller, TV- oder Kino-Filme?
Sie sind jemand der dem Medium "Hörbuch" gegenüber eher eher aufgeschlossen ist?

Na, dann ist dieses Hörbuch EXAKT das, was Sie brauchen, bzw. sich anhören sollten!

Eine (vorsichtig ausgedrückt) psychisch angeschlagene Kriminalpsychologin hat die Hauptrolle über, in diesem hochgradig vertrackten psychologischen Ping-Pong-Spiel. (Wenn man die Sache konkret zeitgemäßer ausdrücken müsste, würde man wohl behaupten, dass diese Frau Ira Samin einen ganz heftigen S o c k e n s c h u s s hat!) Sie muss mit einem psychologisch offenbar ebenso gestörten Geiselnehmer verhandeln, der in einem Radiosendergebäude in Berlin eine handvoll Leute als Geiseln gefangen hält.
Alles mächtig psychologisch, wie man es vielleicht schon kennt, wenn man "Die Therapie" vom selben Autor kennt. Das macht aber nix, denn was wichtig ist - "Amok Spiel" ist definitiv spannend und wurde vom Lübbe Audio Verlag ganz klasse in Hörbuchform umgesetzt. Sprich, Fitzeks Stoff funktioniert auch als Hörbuch.
Dabei hatte ich das gleichnamige Buch sogar gelesen und mir das Hörbuch TROTZDEM gekauft. Was ich nicht bereue. Obwohl man festhalten muss, dass es sich hier um ein hochgradig massentaugliches, gefällig-spannend-gestricktes Sujet handelt, bei dem man allenfalls die geschickte Inszenierung und den Aufbau der Spannungsbögen loben muss.

Mit Simon Jäger als Sprecher funktioniert "Amok Spiel" jedenfalls so richtig gut. - Seine Stimme kennt man vielleicht, wenn man Filme mit Josh Hartnett, Heath Ledger, oder Matt Damon kennt. Simon Jäger synchronisiert diese Schauspieler. Was mir an seiner Vitae am meisten imponiert hat, ist, dass er 1975 im zarten Alter von 3 Jahren "Grisu, den kleinen Drachen" gesprochen hat. Mittlerweile hat der gute Mann allerdings eine meines Erachtens so hochgradig erotische Stimme, dass ... - uhhhh... aähm, räuseper! ... Also, das führe ich besser nicht weiter aus. Es ist jedenfalls so, dass ich mich sicher noch öfter von Simon Jäger berauschen lassen werde, denn Hörbücher mag ich grundsätzlich gerne. Aber sie müssen auch gut vorgelesen sein - zumindest muss mir der Sprecher sympathisch sein. Das trifft hier zu und darum gibt's, obgleich es sich *nur* um einen Psychothriller handelt, die Höchstnote!

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Hörbuch- /Hörspielbewertung:
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Inhalt: ***** | Sprecher: ***** | Hardware: ***** | Preis/ Leistung: *****

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auf meiner persönlichen Horchlatte: *****
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung von Anfang bis Ende, 19. April 2007
Von 
Peter Zmyj (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Amokspiel (Taschenbuch)
Bis vor kurzem war ich der Meinung, nur amerikanische Autoren könnten gute und spannende Thriller schreiben. Dieses Urteil musste ich revidieren, nachdem ich Sebastian Fitzeks Roman "Amokspiel" gelesen hatte. Fitzek spielt eindeutig in der Oberliga internationaler Spannungsliteratur mit. Er schreibt Thriller in einem unprätentiösen Stil, der an Hemingway erinnert. "Amokspiel" ist nicht nur gut geschrieben, es bietet auch Spannung pur von der ersten bis zur letzten Seite. Nachdem ich mit dem Lesen angefangen hatte, konnte ich nicht aufhören. Mein Fazit: Ein vielversprechender Autor, auf dessen zukünftige Werke ich mit Ungeduld warte.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von Anfang bis Ende spannend, 20. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Amok Spiel (Audio CD)
Der Aufbau der Geschichte lässt den Hörer stets in Spannung. Dem Autor gelingt es sehr gut, den Hörer immer wieder zu verwirren und auf falsche Fährten und in Sackgassen zu locken. Was einmal klar scheint, ist fünf Minuten später wieder totaler Unsinn, nur um dann doch wieder die sichere Lösung sein zu müssen.

Zunächst gelingt es dem Autor vorzüglich durch die realitätsnahe Beschreibung der Handlungen und die interessante Darstellung von Charakteren den Hörer zu fesseln. Zu Beginn wird der Hörer überrascht von ungewöhnlichen, wechselhaften Charaktereigenschaften. Eigentlich alle "Guten" haben auch eine böse Seite und umgekehrt. Man hat wirklich schnell das Gefühl, da ist überall etwas faul. Fast jeder hat was zu verbergen. Es stellt sich eine Art Paranoia gegen jeden Charakter ein; jede seiner/ihrer Handlungen wird hinterfragt. Trotz aller Wendungen wirkt die Szenerie zunächst, als ob so etwas real vorkommen könnte. Besonders die Beschreibungen des Radiosenders und der dort handelnden Personen wirken authentisch, innovativ und nicht stereotyp. Dies mag auch daran liegen, dass dies das Metier des Autors bildet, ist er von Hauptberuf doch in der Geschäftsführung eines der meistgehörten Berliner Radiosender.

Leider gelingt es dem Autor nicht diesen besonderen Reiz durchzuhalten. Die Vielzahl der Wendungen führt irgendwann zu dem Punkt, dass die Handlung immer unrealistischer wird und damit an Reiz verliert. Nach einem Drittel bis spätestens der Hälfte hat man immer mehr das Gefühl gewonnen, dass der Autor eigentlich eine Geschichte erzählen wollte, die sich zwar nicht in die Gegebenheiten in Deutschland einfügt, aber dennoch so tun will, als wäre alles im alltäglichen Leben genau so möglich. Gerade zum Schluss hin fragt man sich, ob es nicht genügt hätte, einige Dinge dem Zufall zuzuschreiben statt fast krampfhaft zu versuchen, sie als die Folge von tief greifend ausgeklügelten Plänen der Strippenzieher darzustellen. Liebhaber von weit hergeholten Verschwörungstheorien dürften ihre Freude haben. Leider werden zudem mit Lauf der Erzählung die meisten Charaktere, vor allem die, die erst später hinzukommen oder näher beleuchtet werden, immer stereotyper.

Dennoch bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend und voller überraschender Wendungen.

Leider wirken viele, auch im Originaltext überraschende Wendungen in der bearbeiten Hörbuch-Version besonders unerwartet und unerklärlich und tragen nicht gerade zum besseren Verständnis bei. Die Charaktere wirken weitaus flacher und einige der unerwarteten Seiten werden nicht beleuchtet. Dieses Manko einer Hörbuchversion ist aber bei einem Buch, das von der Vielzahl der Wendungen lebt, zu erwarten.

Käufer der bei Lübbe Audio erschienenen Version - gekürzt, Spielzeit circa fünf Stunden - erhalten jedoch einen Gutschein zum kostenlosen Download der ungekürzten Fassung. Diese ist etwa elf Stunden lang.
Beide Versionen werden von Simon Jäger gelesen, dessen angenehme Erzähler-Stimme einen Pluspunkt darstellt.

Fazit:
Ein von Anfang bis Ende spannender Thriller, der den Hörer fesseln und unterhalten kann. Die Geschichte beginnt sehr authentisch und realitätsnah, entwickelt sich aber zunehmend in eine immer unrealistischer werdende Verschwörungsgeschichte.
Durch die Umsetzung für das Hörbuch wird etwas Tiefe aus den Charakteren genommen und die Wendungen wirken noch abrupter als in der Originalversion.
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Amokspiel
Amokspiel von Sebastian Fitzek (Taschenbuch - 1. April 2007)
EUR 9,99
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