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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig! (trotzdem leider nicht ganz ohne kleine Schwächen)
Das Buch ist von Anfang bis Ende so spannend und fesselnd, wie ich es selten erlebt habe. Vor allem die Abschnitte aus Sicht des Serienmörders (etwa 40% des Buches) sind sehr athmosphärisch und großartig.
Die Figuren sind sehr gut beschrieben und sehr glaubhaft. Das Motiv der hyper-dominanten Mutter ist zwar nicht grade neu (doch es entspricht bei...
Veröffentlicht am 1. September 2007 von Captn Haddock

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen easy reading
Das Buch gibt es schon seit längerem aber ich habe es erst kürzlich gelesen. Auf dem Rücken meiner Ausgabe wurde Andreas Franz als "der größte deutsche Krimiautor aller Zeiten" geehrt. Da kann nicht viel schief gehen, denkt man...es kann aber doch.

Zunächst mal gibt es einen sehr gestörten Killer, der sich munter durch die...
Veröffentlicht am 14. September 2009 von hinz und kunz


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig! (trotzdem leider nicht ganz ohne kleine Schwächen), 1. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Unsichtbare Spuren: Kriminalroman (Taschenbuch)
Das Buch ist von Anfang bis Ende so spannend und fesselnd, wie ich es selten erlebt habe. Vor allem die Abschnitte aus Sicht des Serienmörders (etwa 40% des Buches) sind sehr athmosphärisch und großartig.
Die Figuren sind sehr gut beschrieben und sehr glaubhaft. Das Motiv der hyper-dominanten Mutter ist zwar nicht grade neu (doch es entspricht bei fast allen wirklichen Serienmördern der Wirklichkeit) geht aber aufgrund der Intensität trotzdem sehr unter die Haut. Mich hat das Buch sehr eingenommen, mußte bei jeder Gelegenheit sofort weiterlesen. Es hat mich auch viel zum Nachdenken und Miträtseln angeregt. Was mir sehr gefallen hat, ist, daß der Mörder vom Autor nicht einfach nur als "Bestie" sondern vielschichtiger dargestellt wurde.
Nur das Ende fand ich etwas lieblos. In einer Art Epilog erfährt man zwar, wie es mit den Polizisten weitergeht, aber leider gar nichts mehr über den Mörder und seine Familie.
Trotzdem: Ich fand es sehr schade, als ich das Buch durchgelesen hatte, so gerne habe ich es gelesen.
Mein erster Andreas Franz, aber nicht mein letzter. Wollte eigentlich als nächstes ein vielversprechendes Buch von Ken Follet lesen, daraus wird nun aber nichts... : )
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder ein typischer Franz - mit neuem Ermittlerteam!, 28. September 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Unsichtbare Spuren: Kriminalroman (Taschenbuch)
Der letzte Franz, den ich gelesen habe, war "Tödliches Lachen", den ich ziemlich schlecht fand. "Unsichtbare Spuren" ist wieder ein besserer Franz: guter Plot, spannend und fesselnd geschrieben. Die Dinge, die ich an diesem Buch kritisiere, habe ich auch an den anderen Büchern von Franz kritisiert: Sehr einfache Schreibweise ohne Raffinesse (wahrscheinlich lassen sich die Bücher von Andreas Franz deshalb so schnell weglesen), Dialoge, die profaner nicht sein können, genaues Beschreiben der Tätigkeiten in banalen Situationen, wie z. B. "Sie aß eine Banane bevor sie unter die Dusche ging...." oder "Sie bereiteten sich ein Essen, das aus Steaks, Salat und Brot bestand...", die Personen in den Büchern sind entweder wunderschön, haben einen tollen Körper (insbesondere die Frauen) oder sind hässlich, fett und lassen sich gehen. Bei Franz gibt es kein Zwischending. Jedes Klischee wird gefüttert und bedient. Ich habe einige Bücher von Franz gelesen und er verfällt immer wieder in die vorherbeschriebenen Muster, wodurch das Lesevergnügen und vor allen Dingen die gut recherchierten Storys von Franz wirklich geschmälert und die Seitenzahlen m. E. unnötig erhöht werden. Das finde ich sehr schade, zumal Andreas Franz in meinen Augen mehr Potenzial hätte.

In "Unsichtbare Spuren" gibt es außerdem noch ein neues Ermittlerteam: Sören Henning und Lisa Santos, die ich beide sehr angenehm fand, wobei Franz auch hier nicht gelingt, den beiden Charakteren richtiges Leben einzuhauchen. Zu hölzern sind die Dialoge und Situationen. Eine Abwechslung zu Frau Durant sind sie in jedem Fall.

Alles in allem möchte ich "Unsichtbare Spuren" jedem Franz-Fan empfehlen. Ich war zu jeder Zeit angetan von dem Buch und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Ein typischer Franz eben.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Menschliche Abgründe, 26. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Unsichtbare Spuren: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Einlassung des GAJOKO, das Buch hätte ca. 100 Seiten weniger haben müssen, wird dem Buch nicht gerecht. Möglicherweise wurde das Buch als reines Lesebuch verstanden, wobei der Inhalt und die Quintessenz des Ganzen auf der Strecke blieb. Andreas Franz schrieb schon immer Bücher, die unendlich spannend, teils auch erotisch (gilt aber nicht für obigen Titel) sind, die man keineswegs wieder aus der Hand legen möchte.
Unbeschadet davon allerdings hat der Autor mit jedem einzelnen Buch über menschliche Abgründe erzählt, allerdings wohl nie mehr und nie schlimmer als in "Unsichtbare Spuren". Wer dann also dargibt, dass die Handlungsweise des Täter zu oft wiederholt würde, scheint mir das Buch (leider) nicht verstanden zu haben.
Nur die stetige Wiederholung zeigt die sich steigernde Gefahr, die vom Mörder ausgeht, auf, sein Denken und Handeln -- auch seine Verwirrung, als er sich plötzlich verliebt. Zudem ist dem Thema "Zufall" eine starke, nicht nur indizielle Bedeutung zugekommen. Wohl kaum konnte Franz mithin 100 Seiten und / oder drei, vier Taten weglassen.
Franz selbst legt auf seiner Homepage dar, dass der Roman auf der Geschichte eines Serienkillers beruht, der immer scheinbar zufällig auf seine Opfer gestoßen ist. Es gab, und das überrascht m. E. nicht weiter, da es sich aus dem Buch schlicht aufdrängt, eine Person, die ihm zur Vorlage diente. Die Taten selber spielen eine eher untergeordnete Rolle, es ist das Wie und Warum sich Täter und Opfer begegnet sind.
Das Böse, das Verbrechen, war schon immer da, es ist so alt wie die Menschheit. Doch: Mord ist schrecklich - und Mord ist faszinierend. Einschaltquoten von Krimis und Verkaufszahlen von Romanen beweisen es. Aber gerade die schlimmsten Verbrechen stoßen uns nicht nur ab, sondern sie ziehen uns an. Ein einfacher Diebstahl? Man nimmt ihn kaum zur Kenntnis. Aber hat ein grausamer Serienkiller wieder zugeschlagen, da horchen wir alle auf: Serienmörder.
Franz' Figur tötet aus Perversion, Hass, Wahnsinn. Seine Verbrechen sind unvorstellbar grausam.
Um herauszufinden, was einen Menschen zum Mörder macht, befragte das FBI Ende der siebziger Jahre 36 Serientäter. Ergebnis: Fast die Hälfte der Befragten gab an, als Kind sexuell missbraucht worden zu sein. Ihr Sexualleben wäre seitdem gestört. Eine befriedigende Beziehung zu Frauen wäre ihnen nie möglich gewesen. Die meisten Serienmörder gaben sich bereits in der Kindheit sadistischen Phantasien hin und lebten sie zumindest teilweise aus, misshandelten andere Kinder, quälten Tiere. Der Serienmörder ist zum Zeitpunkt seines ersten Verbrechens ein junger Mann von ungefähr 27 Jahren. 71% der Serienmörder begehen ihr erstes Verbrechen vor dem 30 Lebensjahr. Im Gegensatz zur Gesamtheit aller Mörder ist er Weißer (zu 83 %) und greift, sofern er heterosexuell ist, vorwiegend Frauen an. Er ist in der Regel sehr intelligent. Nach den neusten Studien des FBI bewegt sich sein Intelligenzquotient um die 110, der der Serienvergewaltiger liegt mit 120 noch höher. Der Durchschnitt der nichtkriminellen Bevölkerung liegt bei etwa 100. Das Verbrechen wird von dem Mörder als eine Art Ritual gesehen. Diese Menschen haben Angst vor ihrer Sexualität und können nur zum Höhepunkt gelangen, wenn ihre Opfer vollkommen machtlos, ohnmächtig oder tot sind. Die meisten Serienmörder sind laut Psychiatern weder schizophren, verspinnen sich nicht in Wahnwelten, verlieren nie den Kontakt zur Wirklichkeit, noch geraten sie außer Kontrolle. Sie sind äußerst sadistisch und behandeln ihre Opfer mit äußerster Brutalität. Allen Serienmördern ist gemein: Mit ihrem ersten Mord begeben sie sich auf eine verhängnisvolle Talfahrt, die nicht mehr aufzuhalten ist. Denn die Tat hinkt immer hinter den Phantasien her, die die Täter umtreiben. So viel sie auch quälen und morden - sie kommen nie zu dem erträumten und erhofften Genuss. Und darum töten sie wieder und wieder...
Der wahre Grund, warum Serienmörder sich immer wieder dem grausigen Nervenkitzel eines schauerlichen Mordes hingeben, scheint in ihrer Unfähigkeit zu liegen, Gefühle zu haben. Erst eine so entsetzliche Tat wie ein eigenhändig verübter Lustmord gibt ihnen das Empfinden, dass sie leben. Dafür müssen ihre Opfer sterben. Serienmörder können auf keine Art und Weise geheilt werden, weder durch Psychiater noch sonst irgendwie. Die Rückfälligkeit dieser Personen ist nach deren Entlassung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewiss.
Diese traurige Realität bringt der Autor überwältigend gut an.
Das Buch ist mehr als nur eine kurzweilige, den Abend füllende Lektür, wie es hier leider schon ausgesagt wurde.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen easy reading, 14. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Unsichtbare Spuren: Kriminalroman (Taschenbuch)
Das Buch gibt es schon seit längerem aber ich habe es erst kürzlich gelesen. Auf dem Rücken meiner Ausgabe wurde Andreas Franz als "der größte deutsche Krimiautor aller Zeiten" geehrt. Da kann nicht viel schief gehen, denkt man...es kann aber doch.

Zunächst mal gibt es einen sehr gestörten Killer, der sich munter durch die Handlung mordet und den man nicht habhaft werden kann, obwohl er diverse Spuren hinterlässt. Franz macht dem Leser vor: das liegt daran, dass der Mann (warum sind es nie Frauen?) so ein normales Leben führt. So kommt niemand darauf, dass es ein Ziel ist, "die 100 voll zumachen". Wir haben es hier also mit dem wahrscheinlich aktivsten Mörder zu tun, den Deutschland je gesehen hat (bzw. nicht gesehen). So weit so gut. Warum mordet er? Weil er eine unglaublich schlechte Kindheit hatte (mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten). Ach nee.

Gejagt wird dieses "Monster" von einem abgehalfterten Polizisten und seiner schmucken Partnerin, beide beziehungstechnisch nicht ganz ausgelastet, so bis etwa 2 Drittel des Buches geschafft sind (auch an dieser Stelle muss man nicht mehr sagen, denke ich). Der Killer will natürlich erwischt werden und (och nee) kontaktiert hierzu den ermittelnden Kommissar, um "zu spielen". Gääähn!

Warum trotzdem 3 Sterne? Weil Franz kein schlechtes Buch geschrieben hat. Das größte Manko ist meiner Meinung nach die Tatsache, dass man alles schon irgendwie kennt, seien es die austauschbaren Charaktere oder die abgelutschte Handlung.
Das Setting hingegen ist erfrischend unverbraucht und kann gefallen. Die andere Stärke dieses Krimis ist, dass etwa die Hälfte der Handlung aus der Sicht des Mörders erzählt wird. Das schockt nicht, sondern führt dazu, dass man dessen Motive verstehen will. Ein sehr fragwürdiger Ansatz. Funktioniert aber trotzdem.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Butcher hat dich im Visier, 11. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Unsichtbare Spuren: Kriminalroman (Taschenbuch)
„Butcher schaute emotionslos auf sie hinab, auf den blutverschmierten Kopf, dessen Gesicht kaum noch zu erkennen war, die verdreckten Haare und das unnatürlich weit aufgerissene linke Auge, und sagte leise: „Dumm gelaufen. Wird wohl nichts mit Flensburg.“
Er begab sich zurück zum Wagen, fuhr bis zu der Stelle, wo Sabine lag, hielt an, vergewisserte sich, das er auch allein war, durchsuchte ihre Kleidung und ihr Gepäck, fand die neunhundert Mark und steckte sie zusammen mit einer weißen Tennissocke, die er ihr ausgezogen hatte, ein. Er fasste Sabine bei den Fußgelenken und schleifte sie zu einem nur wenige Meter entfernten Gebüsch, wobei ihr Kopf ein paarmal hin und her pendelte, wenn sie über Unebenheiten im Boden gezogen wurde.“

In Norddeutschland, im Jahr 1999, wird die junge Sabine Körner tot aufgefunden. Alles deutet auf Mord hin. Auf der Suche nach dem Täter wird Georg Nissen verhaftet, welcher schon einmal durch eine Vergewaltigung aufgefallen ist. Georg Nissen wird wegen Mordes an dem jungen Mädchen zu einer lebenslangen Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Nissen beteuert weiterhin seine Unschuld, selbst als man ihn schuldig spricht. Er sieht keinen anderen Ausweg und erhängt sich schließlich in seiner Gefängniszelle.

„Er winkte ihr nach und ging dann wieder nach oben. es war mittlerweile halb vier. er stellte sich noch für ein paar Minuten auf den Balkon und rauchte eine Zigarette, bevor er sich fürs Bett fertig machte, das aus einer schlichten Matratze, einer dünnen Zudecke und einem alten Kopfkissen bestand, dessen Bezug er zuletzt vor Monaten gewechselt hatte. er lag noch eine Weile wach und dachte an den zurückliegenden Abend. Seine Kiefer mahlten aufeinander, und er sagte leise zu sich selbst: „Diesmal krieg ich dich. Diesmal bist du fällig, du verdammter Hurensohn!“

Fünf Jahre später wird wieder die Leiche einer jungen Frau gefunden, sie war als Anhalterin unterwegs. Am Fundort der Leiche weisen mehrere Spuren auf den selben Täter wie damals hin.
Hauptkommissar Sören Henning, der sich nach dem damaligen Desaster zurück gezogen hat, will nichts von dem neuen Fall wissen und versucht, die Überredungskünste seiner Kollegin Lisa Santos abzuwiegeln.
Doch Lisa schafft es, Sören wieder ins Team zu holen und dies erweist sich als sehr vorteilhaft, denn Sören ist die ganze Zeit nicht untätig gewesen. Der Hauptkommissar hat Daten von ungelösten Mordfällen der letzten Jahre gesammelt, vieles weist daraufhin, dass mehr als 70 ungelöste Mordfälle mit gleichen Übereinstimmungen zum aktuellen Mord übereinstimmen. Wenn das wahr sein sollte, dann ist ein verrückter Serienmörder in Deutschland unterwegs.

In einem weiter Handlungsstrang lernt man Butcher kennen. Dieser wohnt mit seiner Frau und zwei Töchtern sowie seiner Mutter zusammen. Schnell wird klar, dass Butcher der Mörder ist und er viele Leichen hinterlassen hat. Und er wird nicht aufhören, denn er spürt diesen inneren Druck, einen Druck, der er nicht an seiner dominanten Mutter und an seiner Frau auslassen kann. Und so gehen ihm ein Opfer nach dem anderen ins Netz und ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei beginnt...

„Unsichtbare Spuren“ ist der Auftakt des neuen Ermittlerduos Sören Henning und Lisa Santos. Andreas Franz lässt die beiden in Norddeutschland, in Kiel und Umgebung, ermitteln und stellt den beiden Polizisten gleich im ersten Fall einen ebenbürtigen Gegner gegenüber.
Dieser Krimi ist in zwei Handlungssträngen aufgebaut, zum einen die Ermittlungsarbeiten von Henning und Lisa und zum anderen Butcher, ein Serienmörder, welcher eine blutige Spur hinterlässt. Man erfährt wie Butcher lebt, dass er Familie hat, wie er seinen Opfern begegnet und immer fragt sich der Leser dabei - warum bekommt die Polizei den Mörder nicht zu fassen. Ganz einfach, weil die kleinen Hinweise auf sein Vorgehen und die Spuren am Tatort erst ganz langsam zum Vorschein kommen und sich das psychologische Katz und Mausspiel zwischen Henning Sören und Butcher Stück für Stück aufbaut. Spannend erzählt der Autor wie Butcher der Polizei immer einen Schritt voraus ist und haucht diesem Serientäter Leben ein, sodass man schon verstehen kann, warum Butcher so geworden ist. Alle Charaktere im Buch sind glaubwürdig geschildert und garantieren beste Unterhaltung in dieser Geschichte.Besonders die Figur Butcher lernt der Leser sehr genau kennen, seinen Alltag, dessen klaren Strukturen, sein Familienleben, seine kaltblütigen Gedanken und seine Gefühlskälte gegenüber seinen Opfern.

Für Andreas Franz-Fans ein Muss! Und für jeden anderen Thriller Fan der Auftakt zu einer neuen Krimireihe mit psychologischem Tiefgang und einer nervenaufreibenden Atmosphäre.

© Yvonne Müller
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geht unter die Haut!, 11. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Unsichtbare Spuren: Kriminalroman (Taschenbuch)
Als Vielleserin und ausgesprochener Krimifan kam ich nicht umhin, mich auch dem vielgepriesenen "Unsichtbare Spuren" zu widmen. Nach langen Jahren in den USA, wo ich vorwiegend amerikanische Autoren las, wollte ich mich nach meiner endgültigen Rückkehr nach Deutschland auch einmal deutschen Autoren widmen. Mir fiel dabei auf, dass deutsche Autoren den vielfach so hochgelobten anglo-amerikanischen nicht oder kaum noch nachstehen. Mir wurde auch in den letzten Jahren das immer gleiche Serienmörder- und Gerichtsmedizinerschema allmählich langweilig, es gab nur noch ein paar wenige Romane, die mich wirklich fesselten.

Vergangene Woche versuchte ich mich dann an "Unsichtbare Spuren", das mir von einer Mitarbeiterin wärmstens ans Herz gelegt wurde. Und was soll ich sagen - ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Roman ist von Anfang bis Ende durchdacht und vor allem hochgradig spannend, ich fühlte mich zeitweise in die Rolle des Butcher versetzt, dessen Lebensgeschichte sich wie ein Alptraum liest.

Diese Psychologie habe ich selbst in meinen mehr als zwanzig Jahren in den USA nur in ganz wenigen Krimis erlebt. Hin und wieder überkam mich ein leichtes Gruseln, wenn ich dachte, das könnte auch mir passieren, nämlich das, was den Opfern passierte. Eine zufällige Bekanntschaft, ein netter Mann oder eine nette Frau, von dem/der man nichts Schlechtes denkt, in Wirklichkeit aber verbirgt sich dahinter ein "Monster".

Es ist auch der Zufall, den A. Franz zum Tragen bringt, der fesselt. Ich habe mich gefragt, was Zufall eigentlich ist. Im Amerikanischen gibt es mehrere Begriffe für Zufall, wobei chance und coincidence die gebräuchlichsten sind und letzteres wohl am ehesten für das verwendet würde, was Täter und Opfer erleben. Coincidence oder auch zufälliges Aufeinandertreffen spielen in dem Buch eine entscheidende Rolle. Nun kann ein Autor das auf sehr unterschiedliche Weise beschreiben, aber Franz gelingt es in "Unsichtbare Spuren", dem Zufall eine Bedeutung beizumessen, die nachdenklich macht, weil er diesen Zufall so trefflich beschreibt.

Ich habe noch kein Buch - außer einem Sachbuch - gelesen, in dem dieses Thema aufgegriffen wurde. Von daher schon einmal die volle Punktzahl. Weiterhin überzeugend waren für mich die Protagonisten, angefangen bei dem anfangs unglücklich agierenden Kommissar Sören Henning und seiner Partnerin Lisa Santos, über den scheinbar wahllos mordenden Butcher, bis hin zu den Nebenakteuren wie Butchers Frau und Mutter oder den Opfern.

Die atmosphärische Dichte dieses Buches ist beeindruckend, die fast fünfhundert Seiten lesen sich sehr schnell, was sicher auch am einfachen, aber zu keiner Zeit trivialen Schreibstil liegt (viele amerikanische Krimiautoren verstehen es meisterhaft, ins Triviale, aber auch Absurde abzugleiten, von rühmlichen Ausnahmen abgesehen).

Ebenfalls bemerkenswert ist, dass das Buch keine überzogenen Härten und Grausamkeiten aufweist, sondern das meiste der Phantasie des Lesers überlassen bleibt, was bei einem solchen Serienmörderthema sicher eine kleine Kunst ist, die aber meisterhaft beherrscht wird.

Ich war jedenfalls beim Lesen ständig auf den Spuren der Ermittler, aber auch an der Seite von Butcher. Irgendwann dachte ich, der Roman würde kippen und aus einem Serienmörder ein guter Mensch werden, aber es war nur eine Irreführung seitens des Autors. Das Böse im Menschen wurde nicht gut, wie ich kurz befürchtete, es blieb böse, auch wenn Franz durchblicken ließ, dass es das absolut Böse nicht gibt, sondern in diesem speziellen Fall die dunkle Seite eines Menschen erst durch bestimmte Erlebnisse und insbesondere die Umwelt zum Vorschein kommt.

Dass dieses Buch nicht nur reine Fiktion ist, sondern auch gründlich recherchiert sein musste, belegt die Tatsache, dass internationale Studien bei Serienmördern gezeigt haben, dass diese Menschen anders "ticken", weil sie durch bestimmte Erlebnisse und Ereignisse geprägt wurden, sei es durch frühkindlichen oder kindlichen Missbrauch, Misshandlung etc.

Bevor ich diese Rezension verfasste, las ich andere hier abgelegte und bin doch einigermaßen verwundert über einige der Kommentare, die sich teilweise gar nicht auf das Buch selbst zu beziehen scheinen, sondern eher als Angriff gegen den Autor gewertet sind. Wer einmal bei amazon.com Rezensionen liest, wird schnell feststellen, dass derartige Wortwahlen dort nur sehr selten vorkommen.

Es wäre schön, wenn Rezensenten, egal ob es um CDs, Bücher oder andere Artikel geht, sich auf den Inhalt konzentrieren würden, statt Interpreten oder Autoren einfach nur niederzumachen (oder werden hier Rezensenten angeheuert, um Autoren zu diffamieren? Dieser Verdacht drängt sich mir jedenfalls auf,wenn ich die Rezensionen zu andern Büchern anderer Autoren lese, die zum Teil ebenfalls mit einer unter die Gürtellinie gehenden Wortwahl bedacht werden. Aber das ist offensichtlich in Deutschland so üblich und für mich auch etwas traurig und beschämend (ich merke das auch im Job, obwohl ich eine leitende Funktion innehabe). Als ich vor gut zwanzig Jahren aus beruflichen Gründen in die USA ging, vermisste ich eine ganze Weile mein geliebtes Deutschland. Seit drei Monaten zurück in der Heimat fange ich aus unterschiedlichen Gründen an, die Jahre Overseas zu vermissen, da es hier menschlich kälter und unpersönlicher zugeht. Doch dies nur als kleine Anmerkung.

Insgesamt gibt es von mir die volle Punktzahl für "Unsichtbare Spuren", da dieses Buch aus dem Serienmörder-Allerlei wohltuend, aber auch erschreckend herausragt und voll unter die Haut geht. Es ist eine hochinteressante, spannende und wohldurchdachte Story, die keinen einziger Hänger aufweist. Somit werde ich mich auch weiteren Büchern von A. Franz widmen. Top!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Franz!, 24. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Unsichtbare Spuren: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich sollte man mit Superlativen vorsichtig sein, aber dieser Roman gehört mit zum Besten, was ich im Genre Kriminalliteratur je gelesen habe. Auch wenn der Klappentext etwas reißerisch daherkommt, so wird von der ersten Seite an ein Handlungsstrang aufgebaut, an dem es nichts zu bekritteln gibt. Alle Personen sind psychologisch bis ins kleinste Detail aufs Feinste ausgearbeitet, alles ist stimmig, selbst die Polizeiarbeit wird im Wesentlichen korrekt wiedergegeben, auch wenn es hier und da natürlich - und sicher auch der Geschichte wegen - ein wenig vom normalen Polizeialltag abweicht (ich weiß, wovon ich spreche). Aber das hat mich nicht im Geringsten gestört, denn was Herr Franz hier zu Papier gebracht hat, davor kann ich nur meinen Hut ziehen.
Die Kommissare Sören Henning und Lisa Santos werden so hervorragend geschildert, daß ich zeitweise das Gefühl hatte, Kollegen vor mir zu sehen. Erschütternd (aber leider auch nur allzu oft Realität) an diesem Buch ist, wie die Kaltblütigkeit des Mörders beschrieben wird, aber auch die Kälte, die ihn umgibt (Mutter, Ehefrau). Zum Ende hin dachte ich, daß die Geschichte vielleicht etwas sentimental wird und abschmiert, aber dann kam der große Knall, durch den alle Befürchtungen weggewischt wurden.
Unsichtbare Spuren gehört ganz sicher zum Besten, was die fiktionale Kriminalliteratur zu bieten hat, weil Franz sich ganz offensichtlich an einem oder vielleicht sogar mehreren wahren Fällen orientiert hat.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist das Aufwerfen der Frage nach dem Zufall, ob es ihn gibt oder nicht, denn alle Morde geschehen scheinbar zufällig, d.h. Täter und Opfer werden auf unerklärliche Weise zusammengeführt. Allein diese Kapitel lassen sicher dem einen oder andern den Atem stocken, doch wie Franz mit dem Thema umgeht, zeugt von einem tiefen Wissen, vielleicht sogar Insiderwissen.
Fazit: Unsichtbare Spuren kann ich all jenen empfehlen, die Wert auf spannende und anspruchsvolle Unterhaltung mit einem Nachhalleffekt legen. Denn dieses Buch als pure Unterhaltungsliteratur einzustufen, würde diesem nicht gerecht.
Alles in allem ein großartiges Werk, ein spannender Thriller mit psychologischem Tiefgang.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der blanke Wahnsinn!, 17. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Unsichtbare Spuren: Roman (Gebundene Ausgabe)
Könnte ich zehn Sterne vergeben, Franz würde sie für diesen Thriller von mir bekommen. "Unsichtbare Spuren" ist neben "Jung, blond, tot" und "Das Todeskreuz" defintiv einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe. Diesmal hat er die Handlung nach Norddeutschland verlegt, wo ein brutaler Serienkiller sein Unwesen treibt. Die Kommissare Sören Henning und Lisa Santos aus Kiel werden auf ihn angesetzt und jagen einem Phantom hinterher, das ihnen immer einen Zug voraus ist.

Nicht nur der Plot überzeugt zu hundertprozent, sondern auch die Geschichte um die Kommissare und den Täter, der immer nur Butcher genannt wird, von dem man aber sonst nichts erfährt. Butcher fährt, wenn er wieder einmal Stress zu Hause hat, einfach durch die Gegend und gabelt sich ein Opfer auf.

Was den Roman aber so unglaublich gut macht ist, dass Franz die Morde nicht in aller Ausführlichkeit schildert, sondern es dem Leser überlässt, seine Phantasie spielen zu lassen.

Ich gebe zu, ich konnte gar nicht so schnell lesen, wie ich es gern getan hätte, denn die Geschichte ist so unglaublich rasant und spannend erzählt, dass ich ein wenig traurig war, als sie nach einem Wahnsinns-Showdown zu Ende war.

Bei einer Lesung erzählte Franz vom Hintergrund der Geschichte, der eine wahre Begebenheit zugrunde liegt. Ich gebe zu, dass ich hinterher ein wenig Angst hatte, im Dunkeln nach Hause zu fahren und froh war, als ich die Tür hinter mir zumachen durfte.

Alles in allem einer der packendsten und besten Thriller, die ich je gelesen habe.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und der deutsche Krimi lebt doch !, 2. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Unsichtbare Spuren: Kriminalroman (Taschenbuch)
Dies war mein erster *Franz* Roman und ich war doch ganz angetan.

Realistische Charaktere die man einfach gern haben muss, lebendige Dialoge und eine gleichbleibende Spannung bis zum Schluss.

Gut gefallen haben mir auch die 2 verschiedenen Perpektiven, aus denen das Buch geschrieben ist.
Einmal die der Ermittler und die (meist) zeitgleiche des Mörders. Toll gemacht!
Das Buch ist relativ einfach geschrieben,es liest sich daher flott durch, auch die Spannung bleibt immer gleich, steigert sich zum Ende hin allerdings nicht mehr wirklich.
Das Ende ist gut gelungen und glaubwürdig.

Auf brutale Abschlacht- und Schockerszenen wird in diesem Buch verzichtet. Danke Herr Franz!
Es lebt vielmehr von der Handlung und Atmosphäre , Psychologie, und lebendigen Dialogen und Charakteren.

Ich kann dieses Buch uneingeschränkt jedem Krimifan empfehlen!
Krimilesespass pur!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zufall?, 7. April 2010
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Unsichtbare Spuren: Kriminalroman (Taschenbuch)
Nicht nur für Andreas Franz ist dieser Krimi der erste der 'Kieler Reihe', sondern auch für mich. Und das erste Treffen zwischen Sören Henning, Lisa Santos und mir war genauso, wie ich es mir von Herrn Franz erhofft habe, denn von den Krimis aus seiner Durant-Reihe war ich eh schon begeistert. Meiner Meinung nach sollten alle Krimis von ihm mit dem Satz beginnen 'Ziehen Sie Ihren Telefonstecker raus, stellen Sie die Türklingel ab und lassen Sie sich ein paar Stunden von Andreas Franz in die Abgründe der menschlichen Psyche ziehen!'

Das Buch beginnt mit dem Mord an einer Schülerin, die gerade von einem langen Auslandsaufenthalt zurückkehrte, in ihrem Zuhause aber nie ankam. Von Anfang an weiß der Leser, wer der Mörder ist und welche ekelhaften und grausamen Morde er verübt. Der Täter nennt sich 'Butcher' (Metzger) und dieser Name steht ihm gut zu Gesicht. Zumindest beschreibt es die Morde, die er begeht, sehr bildhaft.

Henning und Santos werden mit dem Fall beauftragt und als Butcher eines Tages selber Kontakt zu Henning aufnimmt, wird allen klar, dass der Mörder die Polizisten auf einen Weg führen möchte, auf den sie ohne weiteres nicht gekommen wären. Eine Schnitzeljagd beginnt und nach und nach fügen sich alle kleinen Puzzleteilchen zu einem Gesamtbildnis zusammen.

Wie bereits in den Durant-Fällen war es bei mir so, dass ich von der ersten Seite an gefesselt von der Story war und hineingezogen wurde, als würde ich mich in einem Strudel befinden. Selbst am Ende überschlagen sich die Ereignisse und die Geschichte ist wirklich bis zur letzten Seite spannend. Zudem ist es erschreckend, einen Serienmörder auf seinen Morden zu begleiten und zu sehen, dass er im 'wahren Leben' ein scheinbar treusorgender Familienvater ist. Nicht selten ertappt man sich dabei, an die Menschen im eigenen Umfeld zu denken und sich zu fragen 'Ob die wohl auch...?'

Die Geschichte von Butcher ist in meinen Augen sehr gut recherchiert und zeugt auch von sehr viel Wissen in psychologischen Bereich. Natürlich gibt es nie eine Entschuldigung für Morde und dennoch wird der Leser sich ab und zu dabei ertappen, dass er ein wenig Verständnis für den Täter hat, auch wenn man seine Taten natürlich nicht gut heißen kann. Ob man nun will oder nicht. Man wird sich in dieser Story irgendwie 'zuhause' fühlen und genau das ist es, was für mich die Bücher von Andreas Franz ausmachen. Ich fühle mich immer direkt von der ersten Seite an darin gut aufgehoben, was meinen Drang zu spannenden Büchern angeht.

Nun freue ich mich schon auf die beiden weiteren Teil ('Spiel der Teufel' und 'Eisige Nähe'), die bereits in meinem Stapel ungelesener Bücher auf mich warten. Ich empfehle übrigens, die Bücher der Kieler Reihe in genau dieser Reihenfolge zu lesen, denn das Leben von Henning und Santos geht anscheinend in jedem Buch ja chronologisch weiter, während die einzelnen Fälle in den Büchern in sich abgeschlossen sind.

Wieder einmal ein sehr guter Andreas-Franz-Krimi! Chapeau!
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Unsichtbare Spuren: Kriminalroman
Unsichtbare Spuren: Kriminalroman von Andreas Franz (Taschenbuch - September 2007)
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