18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Haus und ein Geheimnis, das nicht gelüftet werden will.
Noch nie von David Morrell gehört? Ich gestehe, ich vor "Creepers" auch nicht, und doch handelt es sich hierbei um den Autor, der uns auch den wortkargen John Rambo beschert hat, dessen Einmann-Rachefeldzug wohl ein jeder schon mindestens einmal auf der Leinwand gesehen haben wird. Mit dieser neuen Hintergrundinformation wäre es jetzt ein leichtes, den ersten Band der...
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Spannung ja - aber nur bis zur Hälfte
Ok, die Idee ist nicht schlecht, erinnert an die Tunnel- und Bunkerforscher in Berlin. Soweit so gut, auch die Geschichte des Hotels und der Einstieg ist spannend erzählt, aber zur Mitte hin verkommt das Buch doch sehr zum Actionroman ohne Sinn und Handlung. Es folgt das altbekannt Spiel der "10 kleinen Negerlein" und es bleibt nicht schwer zu erraten wer das Buch...
Noch nie von David Morrell gehört? Ich gestehe, ich vor "Creepers" auch nicht, und doch handelt es sich hierbei um den Autor, der uns auch den wortkargen John Rambo beschert hat, dessen Einmann-Rachefeldzug wohl ein jeder schon mindestens einmal auf der Leinwand gesehen haben wird. Mit dieser neuen Hintergrundinformation wäre es jetzt ein leichtes, den ersten Band der Reihe um Frank Balenger ebenfalls in die Kategorie der simplen Action-Thriller zu packen.
Stattdessen überrascht uns David Morrell besonders im ersten Drittel mit einem gruseligen, packenden Plot im Stile Hitchcocks, der sich durchaus in den Bahnen der Realität bewegt und mehr aufgrund von Schockelementen für Spannung sorgt, denn durch adrenalingeschwängerte Dauerschießereien. Eine weise Entscheidung, die mich von Anfang an die Nase am Papier hat platt drücken lassen und einen fruchtbaren Boden für etwaige spätere Überraschungen bereitet. (Die leider am Ende nicht alle zünden.) Die Story sei hier kurz angerissen:
Auf der Suche nach dem richtigen Kick scheint die heutige Welt immer kreativer zu werden. Wem das Achterbahn fahren und Bungeejumping nicht mehr reicht, der holt sich den Schuss Aufregung nun halt in leer stehenden Gebäuden. In solche wird in kleinen Gruppen eingedrungen, ohne dort jedoch irgendwelche Beschädigungen und Veränderungen vorzunehmen, denn die architektonische Ästhetik steht hier im Vordergrund, und nicht der kriminelle Akt an sich. Der Name solcher Adrenalinjunkies: Creepers.
Mit so einer Gruppe trifft sich der Journalist Frank Balenger in einer verhängnisvollen Oktobernacht um 21 Uhr. Nichts ahnend, dass dies der Beginn eines achtstündigen Albtraums sein wird. Gemeinsam mit dem Geschichtsprofessor Robert Conklin und seinen ehemaligen Studenten Cora, Rick und Vincent macht er sich auf, das Paragon Hotel im verfallenen Asbury Park zu infiltrieren. Das an eine Maya-Pyramide erinnernden Gebäude wurde im Jahr 1901 vom agoraphobischen und exzentrischen Millionär Morgan Carlisle erbaut und steht seit über 30 Jahren leer. Der einstige Hausherr hatte sich bereits vor langer Zeit unter mysteriösen Umständen das Leben genommen. Als die Gruppe nun über einen alten Wartungstunnel das einsturzgefährdete Hotel betritt, muss sie feststellen, dass noch mehr Geheimnisse in den dunklen, alten Gemäuern lauern. Und einige wollen keinesfalls gelüftet werden.
Vorneweg: Wer hier ein literarisches Meisterwerk, tiefgründige Charaktere und poetische Dialoge erwartet, sollte das Buch erst gar nicht in die Hand nehmen. Obwohl selbst Kanadier, schreibt Morrell in bester Tradition amerikanischer Thrillerautoren. Soll heißen: Ein gut durchdachter, authentischer Plot, der zwar mehrfache Wendungen beinhaltet, hierbei sich jedoch einer jedermann verständlichen Sprache bedient und nicht übermäßig viele Nebengeschichten enthält.
"Creepers" ist gedrucktes Popcornkino mit allerhand Tempo und durchgängiger Spannung, hätte jedoch nach dem grandiosen Anfang auch noch viel mehr sein können. Nicht nur das die Figuren blass bleiben, auch die eingebauten Überraschungen haben mich etwas enttäuscht und letztendlich dazu geführt, dass meine Wertung etwas geringer ausfällt.
Insgesamt ist "Creepers" ein solider, unterhaltsamer Thriller, der Fans von Action und psychologischen Thrill gleichermaßen zu bedienen versucht, an diesem Spagat aber letztlich ein wenig zu scheitern droht. Kein Muss, aber beste Zwischendurchlektüre auf höherem Niveau.
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Was erwartet man von einem Autor, der Literatur studiert und der Welt den unvergesslichen John Ramo beschert hat? Sehr viel, nichts, keine Ahnung? Spannung garantiert der Name David Morrell auf jeden Fall, wenngleich er in Creepers aber einer gruseligen doch spannenden und realistischen Plot den Vorzug vor einem blutigen Action-Massaker gibt.
Sie nennen sich Creepers und sind im Grunde nichts anderes als Adrenalinjunkies mit einem etwas ungewohnten Sinn für Ästhetik, die sich auf das Eindringen in leerstehende Gebäude spezialisert haben. Mit einer Gruppe Creepers trifft sich der Journalist Frank Balanger in einer verhängnisvollen Oktobernacht um 21 Uhr, nichts ahnend, dass dies der Beginn eines 8stündigen Albtraums sein wird. Zusammen mit Geschichts-Professor Robert Conklin und seinen ehemaligen Studenten Cora, Rick und Vincent macht er sich auf das Paragon Hotel im verfallenen Asbury Park zu infiltrieren.
1901 vom agoraphobischen Millionär Morgan Carlisle errichtet steht das Gebäude seit nun fast 30 Jahren leer und auch der einstige Hausherr hat sich unter mysteriösen Umständen längst das Leben genommen. Über einen alten Wartungstunnel betreten sie das Hotel und müssen schon bald herausfinden, dass Teile des Gebäudes einsturzgefährdet sind, was die Gruppe am eigenen Leib zu spüren bekommt. Doch als Prof. Conklin verletzt wird, kommt eine neue tödliche Bedrohung hinzu, als sich 3 Plünderer in das Gebäude schleichen und die Creepers eine grauenvolle Entdeckung machen müssen...
David Morrells Creepers ist eine angenehme Überraschung. Zwar ist das Buch kein literarisches Meisterwerk, doch wer hätte das schon erwartet. Dafür bietet Creepers so ziemlich alles was man sich als Thriller-Fan wünschen kann, einen gut durchdachten, authentischen Plot, der mehrfache Wendungen besitzt, sich einer für jedermann verständlichen Sprache bedient und schlussendlich eben spannend zu lesen ist. Nichts ist so wie es scheint und auch Frank Balenger verbirgt mehr als nur ein Geheimnis, was mitunter wirklich für Überraschungen sorgt, wenn eine anfangs nur vage Vermutung bestätigt wird und der Held trotzdem nicht zum alles könnenden Übermenschen mutiert.
Fazit:
Einfach und trotzdem spannend, ein Thriller der hält was er verspricht.
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Nur aufgrund einer zufälligen Empfehlung bin ich auf dieses Buch gestoßen und habe mich zum Kauf "überreden" lassen.
Da ich mit dem Cover (meiner Meinung nach) mittelmäßige Horrorfilme wie "Creep" oder "Jeepers Creepers" aossoziiere, hätte ich mir das Buch wohl eher nicht zugelegt.
Zum Glück aber doch!
Es hat alles, was ein Thriller haben muss:Ein originelles Szenario, dass einmalig mit Ängsten (wie z.B. vor Dunkelheit, Enge und dem Unbekannten) spielt.Die Kapitel lesen sich flüssig.Die Charaktere kann man sich sehr gut bildlich vorstellen.Die Geschichte steigert sich von knisternder, finsterer Spannung in ein atemloses Actionfeuerwerk, das die wildesten Bilder entstehen lässt.Und es gibt jede Menge Überraschungen und doppelte Böden.
Mein Fazit:Genialer Thriller, den man nicht so einfach aus der Hand legen kann.
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David Morrell schafft es die gesamte Palette von Gefühlen im Leser hervorzurufen. Der Leser ist förmlich im Geschehen und direkt in der Handlung dabei und die Spannung nimmt kein Ende. Ich kann daher nur raten den Thriller wirklich in einem Stück lesen, dann läuft die Eroberung des alten Hotels wie ein spannender Film ab. Man kann sich eigentlich nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die all die Grausamkeiten verbreiten oder ertragen können. Spannung pur! Obwohl ich zuerst gedacht habe, dass es sich um Trivialliteratur handelt, war ich am Ende doch überrascht, wie gut die Handlung und die Sapnnung beim Leser ankommt. Ich kann das Leseexperiment nur empfehlen.
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Als ich mir Creepers von David Morell vorgenommen habe, hatte ich keine besonderen Erwartungen, da mir der Autor vollkommen unbekannt war. Die im Klappentext angerissene Story wirkte auf mich recht viel versprechend. Mit Erstaunen las ich in den Buchangaben zum Autor, dass der Literaturwissenschaftler David Morrell der Erfinder der bekannten Figur Jack Rambo ist und mit seinen bisherigen 28 Romanen als Vater des Actionthrillers gilt. Meine Neugier war erst recht geweckt.
Ein Geschichtsprofessor dringt mit vier weiteren Personen in das Paragon Hotel in Asbury Park ein. Nicht zum ersten Mal erforscht die Gruppe ein leer stehendes historisches Gebäude in der Absicht jüngere Vergangenheit zu erforschen und Geschichte erlebbar zu machen. Ihr Prinzip beim Eindringen bzw. Infiltrieren verlassener Gebäude ist, außer Fotos und Fußabdrücken keine Spuren zu hinterlassen. Das Paragon Hotel, erbaut von einem exzentrischen Millionär in Form einer Maya-Pyramide mit viktorianischer Innenarchitektur, erscheint dem Professor und seinen Mitstreitern besonders interessant um den Glanz einer vergangenen Epoche zu verspüren und Eindrücke vom Leben der Bewohner zu sammeln. Schnell muss die Gruppe jedoch feststellen, dass sie nicht allein im Gebäude ist. Unter Druck zeigt sich, dass nicht nur das Hotel seine Geschichte hat, sondern auch innerhalb der Gruppe jeder seine eigene Geschichte mitgebracht hat. Ihr Unterfangen wird zum Kampf ums Überleben, bei dem das Zusammenbrechen verrotteter Gebäudeteile nur die allergeringsten Probleme darstellt, ...
Am Sonntagnachmittag begonnen, hatte ich das Bedürfnis das Buch auch am selben Tag zu Ende zu lesen. Die ersten 100 Seiten sind so gestaltet, dass noch nicht klar ist, wie sich der Roman entwickeln wird. Der Leser verspürt zwar schon die unheimliche, bedrohliche Atmosphäre, der Roman könnte sich aber immer noch als Psychothriller, Gruselroman, Horrorroman oder Actionthriller entpuppen. Ab ca. Seite 120 ist die Wendung zum Actionthriller eindeutig. Da David Morell dem Leser nur wenige Ruhepausen gönnt und mit etlichen überraschenden Wendungen aufwartet, ist Creepers dann auch kaum mehr aus der Hand zu legen, obwohl der Autor durchweg mit kurzen Kapiteln arbeitet. Schnell zeigt sich, dass keiner der Charaktere ist, was er zu sein scheint und nicht jeder der nervenaufreibenden Situation gewachsen ist. Bei mir wurden beim weiteren Lesen dieses Ein-Mann-Helden-Actionthrillers Erinnerungen an die Filme Sliver und die Die Hard - Reihe mit Bruce Willis wach und wer weiß - vielleicht dürfen wir bei einer Verfilmung von Creepers erleben, wie Bruce Willis ein weiteres Feinripp-Unterhemd zerschleißt. David Morrells Schreibstil ist flüssig, leicht und angenehm zu lesen ohne fortwährend schlicht zu sein, wie das bei Actionthrillern öfter vorkommt. Bedauert habe ich lediglich, dass der Schluss sehr abrupt erscheint, ich hätte gerne noch etwas mehr über den Protagonisten Balenger und einige andere Figuren erfahren.
Creepers ist ein spannender und temporeicher Ein-Mann-Helden-Actionthriller, der trotz einiger Brutalitäten auch von Lesern genossen werden kann, die wie z. B. ich niemals einen Horrorroman lesen würden. Wer die Die Hard - Filme gern gesehen hat, könnte mit Creepers einige unterhaltsame Stunden verbringen - am Besten ohne die Lektüre unterbrechen zu müssen.
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Endlich wieder ein Roman, der wirkliche Hochspannung ohne Längen bietet, ein Thriller, der den Leser nicht mehr loslässt. Es gibt keine große Einleitung, die Handlung beginnt unverzüglich, dann Action in Hochgeschwindigkeit bis zum Schluss. David Morrell verzichtet auf hintergründige Erläuterungen der einzelnen Charaktere, es geht um Action und Spannung, nicht um subtile, psychologische Studien. Wer das mag, wird begeistert sein, wer feinsinnige Unterhaltung sucht, wird enttäuscht. Die Story ist ungewöhnlich und faszinierend, die Sprache direkt und schnörkellos, das Umfeld düster, feindlich und unwirklich - unmöglich, der unheimlichen Atmosphäre zu entgehen. Ein erstklassiger Thriller mit Garantie zur Pulserhöhung!
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Dieser Thriller ist mal was ganz Anderes: zunächst weiß man gar nicht so recht, worum es geht, aber dann wird es ziemlich blutrünstig und sehr sehr spannend. Und: solche Gruppen, die in verlassene Häuser eindringen, gibt es wirklich - klasse!
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Vor CREEPERS hatte ich vom Rambo-Erfinder nur Kurzgeschichten gelesen - dies war mein erster Roman von David Morrell, aber sicherlich nicht der letzte. Der Roman spielt in einer einzigen Nacht. Zu Beginn dominiert die Atmosphäre (ich konnte das Interieur des alten Hotels bildlich vor mir sehen), dann wird's fesselnd. Die Beschreibungen sind sehr plastisch, alles lief wie ein Film vorm geistigen Auge ab. Und wenn ich Parallelen zu Filmen ziehen sollte, würde ich sagen: PANIC ROOM meets SAW.
Keine hohe Literatur, aber das hab ich hier auch nicht erwartet. Spannende Thriller-Unterhaltung - für mich war's ein echter Pageturner!
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Bin beeindruckt. Konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Kaum glaubt man den Protagonisten etwas zu kennen, schon stellt sich das alles wieder als Irrtum heraus. Nichts ist wie es scheint. Sehr gut geschrieben, hatte beim Lesen das Gefühl dabei zu sein.
Wer Spannung mag wird auch dieses Buch mögen!
Viel Spaß beim Lesen
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Das ist eines jener Bücher, die ich unbedingt in einem durchlesen musste. Spannend von der Einleitung her bis zum Schluss, mit unerwarteten Wendungen. Unheimlich und beklemmend. Das Schönste daran war aber, dass ich vom ersten Satz an, das Gefühl hatte, einen Film zu sehen, so bildhaft versteht es David Morrell zu schreiben und kommt dabei ohne unnötige, langgezogene Schilderungen aus. Beeindruckt hat mich das Nachwort, nämlich der Grund, wie er zu diesem Stoff kam, und dass dieser in seiner eigenen Kindheit lag. Ein interessantes, wenn auch ein wenig trauriges Nachwort.
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