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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier muss niemand heulen (außer der ein oder andere Werwolf)
Endlich ist die Fortsetzung von Markus Heitz' "Ritus" erschienen - eine gekonnte Mischung aus Thriller, Historienroman und Horror, wie ich sie bisher noch nie gelesen habe. Während Markus Heitz sich in "Ritus" noch an den historischen Fakten rund um die "Bestie des Gevaudan" orientierte, nimmt er in "Sanctum" nun die Zügel komplett selbst in die Hand und...
Veröffentlicht am 16. August 2006 von BerndP

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als der Vorgänger
Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle nichts mehr sagen und mich statt dessen auf Form und Qualität konzentrieren. Der Roman ist deutlich flüssiger geschrieben als sein Vorgänger, was das Lesevergnügen erhöht, und es schimmert sogar beinah so etwas wie Sprachschönheit durch. Aber eben nur fast. Der flüssigere Stil unterstützt...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2007 von Witchchild


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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier muss niemand heulen (außer der ein oder andere Werwolf), 16. August 2006
Von 
BerndP "berndp" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sanctum (Taschenbuch)
Endlich ist die Fortsetzung von Markus Heitz' "Ritus" erschienen - eine gekonnte Mischung aus Thriller, Historienroman und Horror, wie ich sie bisher noch nie gelesen habe. Während Markus Heitz sich in "Ritus" noch an den historischen Fakten rund um die "Bestie des Gevaudan" orientierte, nimmt er in "Sanctum" nun die Zügel komplett selbst in die Hand und erzählt eine Geschichte, die nach dem "Immer noch ein bisschen mehr!"-Prinzip funktioniert: Immer, wenn man sich als Leser an etwas gewöhnt hat, toppt er dies spielend. Es wäre sträflich, zu viel vom Inhalt zu verraten - nur so viel: Wieder spielt das Buch mit den aus "Ritus" bekannten Protagonisten auf zwei Zeitebenen. Alle Wege führen zunächst nach Rom: Äbtissin Gregoria muss im 18. Jahrhundert in die Ewige Stadt reisen, um einer Verschwörung innerhalb des Vatikans auf die Schliche zu kommen, und in der Gegenwart sucht der Werwolfsjäger Eric von Kastell in Rom nach seiner entführten Geliebten. Dabei bekommt er es mit einem in "Ritus" bereits vorgestellten Frauenorden zu tun, dessen Ursprünge (man kann es sich denken) eng mit Gregoria verbunden sind. - Was Markus Heitz auszeichnet ist neben seinem Ideenreichtum (und einem genialen Gespür für Namen, die schon allein einer Figur Leben einhauchen) sein besonderes Talent für Spannung und Action. Als Leser hetzt man von Kapitel zu Kapitel, leidet mit jeder Hauptfigur und möchte dem Autor ein ums andere Mal zurufen: "Nein, tu das nicht!" (Aber er tut es natürlich immer - und seine Helden werden wirklich arg gebeutelt.) Tendenziell gefällt mir die historische Handlung besser als der Erzählstrang in der Gegenwart. Aber auch hier hat sich der Autor seit "Ritus" deutlich weiter entwickelt: Eric von Kastell, der in "Ritus" noch ein bisschen zu sehr der aalglatte Superheld war, bekommt in diesem Buch eine erstaunliche Tiefe verliehen, die zwischen Verfolgungsjagden und jeder Menge praller Action immer wieder rührt. - Während "Ritus" wohl von Anfang an als erster Teil mit offenem Ende konzipiert war, führt "Sanctum" nun alle alten und viele neue Handlungsstränge zu einem definitiven Ende. Das ist einerseits sehr befriedigend, andererseits aber auch schade, denn ich würde gerne noch siebenhundert Seiten oder mehr weiterlesen ...
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung pur, 3. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Sanctum (Taschenbuch)
Nachdem ich RITUS gelesen hatte (und einräumen muss, dass es von den beiden Büchern das weniger spannende war), mußte ich natürlich noch die Fortsetzung lesen. Im Gegensatz zu der etwas langatmigen, wenn auch spannenden, Jagd aus dem ersten Buch geht in SANCTUM so richtig die Post ab. Als Rom-Fan komme ich hier voll auf meine Kosten, da fast das ganze Buch hier statt findet (kleiner Tipp: Rom ausgiebig besuchen, Buch lesen ^^ - oder umgekehrt).

Fazit:

Im Doppelpack sind beide Bücher super - die Geschichte geht ja schließlich nahtlos ineinander über. Wer nicht gerade ein Kirchenfreund des Mittelalters war ist hier wieder mal gut aufgehoben ^^
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Fortsetzung von Ritus, 21. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Sanctum (Taschenbuch)
Im zweiten Teil von Ritus dreht sich wieder alles um Werwölfe und Wandelwesen. Wie auch schon im ersten Teil wird die Geschichte der Familie von Kastel (Chastel) in zwei Handlungssträngen erzählt. Die eine Zeitschiene spielt im 18. Jahrhundert und erzählt die Jagd von Jean Chastel auf Werwölfe. Im anderen Handlungstrang, der in der heutigen Zeit spielt, ist Eric von Kastel die Hauptperson. Auch er befindet sich im ständigen Kampf mit den Werwölfen.

In diesem zweiten Teil wird vieles klarer. D.h. man erfährt, wieso sich Eric von Kastel in Ritus teilweise sehr mehrkwürdig verhalten hat. Es wird aufgeklärt, wer der Mörder von Erics Vater ist und das im ersten Teil nur angesprochene Heilmittel (Sanctum) wird genauer beschrieben. Außerdem wird der Bogen zwischen Jean Chastel, der Äbtissin Gregoria, ihrer Nichte Florence und Eric von Kastel gespannt.

Dies ist eine wirklich gelungene Fortsetzung von Ritus. Spannend bis zum Schluß.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine würdige Fortsetzung für Ritus, 14. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Sanctum (Taschenbuch)
Sanctum ist ein sehr unterhaltendes Buch, und knüpft nahtlos an den Vorgänger an(weshalb man es schon haben sollte bevor man mit Ritus fertig ist, da das Ende von Ritus wie das Ende eines normalen Kapitels ist). Sanctum ist fast noch besser als Ritus, da die Geschichte rund um Erik von Kastell nicht mehr nur aus ballern und Sex besteht, und das Niveau der Geschichte um Jean Chastel mindestens genauso Spannend wie im Vorgänger bleibt.

Wer Ritus mochte(was ich tat) wird dieses Buch lieben!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Werwölfe - wieder auferstanden, 11. April 2007
Von 
J. Seibold "hysterika" (Neufahrn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sanctum (Taschenbuch)
Mit RITUS öffnete Markus Heitz eine sehr alte und lange verschlossene Kiste, um der vermeintlich verstorbenen Gestalt des Werwolfs neues Leben ein zu hauchen. Dies glückte ihm damit bereits einwandfrei und war sowohl interessant als auch sehr spannend zu lesen.

Mit SANCTUM folgt nun der zweite Part der Geschichte, da dieses Buch nahtlos an das erste anknüpft.

In diesem Werk wird die Geschichte der von Kastels und ihrer zeitumfassenden Werwolfjagd virtuos weitergesponnen.

Erfreulicherweise legt Heitz hierbei seine Fähigkeiten sehr stark in die Details und offenbart mehr und mehr Hintergründe, die Grundlage zu den Tätigkeiten des Eric von Kastell der heutigen Zeit sind. Dadurch ist neben den Geschehnissen in unserem Jahrhundert ein detailreicher historischer Plot entstanden, wie er nur selten zu finden ist. Alle Begebenheiten und insbesondere die Darstellung der historischen Details sind absolut glaubwürdig und flüssig erzählt.

Markus Heitz legt seinen Fokus in SANCTUM auch verstärkt auf den Beginn der Jagd und flechtet geschickt echte historische Ereignisse mit ein. Dadurch erhält das Buch eine Dramatik und Spannung, die sich scheinbar locker und leicht über seinen ersten Band hinwegsetzt.

Markus Heitz ist mittlerweile ein Ausnameautor und hat dem Werwolfthema mit SANCTUM ein Denkmal gesetzt, das auf dem Sockel RITUS steht.

Außerdem ist man sich nun nach der Lektüre dieser beiden Bände gar nicht mehr so ganz sicher, das es diese Wesen nicht geben sollte.

Jürgen Seibold/11.04.2007
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erneut auf der Jagd nach Wandelwesen..., 13. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Sanctum (Taschenbuch)
Auch "Sanctum" basiert, wie bereits der Vorgänger "Ritus", auf einem zweiteiligen Handlungsstrang:

Zum einen führt Heitz die im 18 Jh. im Gevaudan in Frankreich lebende Abtissin Gregoria und den Jäger Jean Chastell, die bereits in "Ritus" gegen die Loup-Garous in ihrer Heimat gekämpft haben, auf der Suche nach Gregorias entführtem Mündel Florence nach Rom. Hier hofft Jean zugleich, den von ihm verfolgten Comte de Morengiés, ebenfalls ein Loup-Garou, zu finden, um Rache für seine toten Söhne nehmen zu können. In Rom angekommen werden beide in die Machenschaften einer geheimen Organisation aus dem Vatikan verstrickt, deren Ziel der Sturz der Jesuiten ist. Gregoria wird Vorsteherin eines von dieser Organisation ins Leben gerufenen geheimen Ordens, dem Orden der Schwestern vom Blute Christi, dessen Ziel es ist, Wer-Wesen zu finden und zu heilen. Jean verfolgt währenddessen den Comte. Eine spannende Jagd beginnt, bei der nicht immer klar ist, wer gut und wer böse ist und bei der nicht immer das Gute triumphiert...

Zum anderen erzählt Heitz die Geschichte des jungen Eric von Kastell, der sein Leben in der Gegenwart der Jagd nach Wer-Wesen verschrieben hat und dessen Schicksal eng verknüpft ist mit der 200 Jahre zurückliegenden Geschichte von Gregoria und Jean. Eric setzt die bereits in "Ritus" begonnene Suche nach dem letzten Loup-Garou fort, den er zur Vernichtung der Werwölfe töten will. Dabei gerät er in Konflikt sowohl mit dem noch existierenden Orden der Schwestern vom Blute Christi, die den letzten Loup-Garou finden und mittels ihres Sanctums heilen möchten, als auch mit dem Orden der Lycáon, der Wer-Wesen als Gottheiten verehrt und deren Fortbestehen sichern möchte. Auch Eric gerät in einen spannende und turbulente Jagd nach dem letzten Werwolf...

Heitz gelingt es dabei auch in "Sanctum" in gewohnt gelungener und unterhaltsamer Art und Weise, beide Geschichten zu verknüpfen und eine in sich stimmige und temporeiche Geschichte zu erzählen. Die Charaktere sind stimmig und detailreich gezeichnet und ihre Handlungen und Motive sind für den Leser absolut nachvollziehbar. Auch fand ich den Hintergrund der Geschichte, mit der Markus Heitz sich auf absolutes Neuland begeben hat, sehr interessant . Im Gegensatz zu "Ritus" weist "Sanctum" jedoch meiner Meinung nach auch einige Längen auf und es kommen vielzählige Personen in der Geschichte vor, die die Handlung unnötig verkomplizieren, ohne eine große Bedeutung für den Fortgang der Geschichte zu besitzen.

Daher vier Sterne für ein durchaus gelungenes und spannendes Buch zu einem Thema, von dem ich auch zukünftig gerne weiteres von Markus Heitz lesen würde.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die gute Fortsetzung eines Bestsellers!, 21. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Sanctum (Taschenbuch)
Im ersten Teil "Ritus" schaffte es Heitz eine irre Spannung aufzubauen und Geheimnisse zu erschaffen, welche die Protagonisten mit sich herumtragen.

Leider werden fast alle Geheimnisse gleich zu Anfang aufgedeckt, wobei es Heitz jedoch gelingt neue Fäden zu spinnen und die Geschichte gekonnt fortzusetzen. Die beiden im ersten Teil begonnenen Handlungsfäden werden wieder aufgenommen und fortgeführt und wieder kommt ein neuer Aspekt im Bereich der Werwesen hinzu: Nicht alle sind von grundauf schlecht. Zielstrebig arbeitet Heitz auf die Lösung der Geschichten hin, ohne es dabei jedoch zu vergessen, die Spannung durch neue Wandlungen aufrecht zu erhalten.

Der Schreibstil spricht wieder für sich. Spannend, fesselnd und detailreich. Ideal um die eigene Fantasie zu beflügeln.

Wer "Ritus" gelesen hat muss auch "Sanctum" lesen, wobei ich persönlich "Ritus" besser fand.

Ansonsten bleibt zum wiederholten Male das Fazit: Markus Heitz ist derzeit das Maß aller Dinge, wenn es um Fantasyromane aus deutscher Feder geht.
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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubende Fortsetzung von "Ritus"!, 7. August 2006
Von 
Anja Meyer "Celtruaidh" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sanctum (Taschenbuch)
Auf dieses Buch habe sicherlich nicht nur ich sehnsüchtig gewartet! Mit "Ritus" hat Markus Heitz die Meßlatte sehr hoch angelegt, und wie von vielen Fans erhofft ist es ihm gelungen die Spannung noch zu steigern!Es gelingt Heitz wie schon bei "Ritus" sehr gut die Handlung in das Geschehen der Gegenwart einzubinden, in diesem Fall in das Rom des Jahres 2004.Dadurch ist das Buch nah am Puls der Zeit, und wirkt noch authentischer. Doch auch die Parallelhandlung um Schwester Gregoria gehört für mich zu dem besten was ich seit langem gelesen habe!!! Alles in allem also ein Buch zum verschlingen in einer Nacht! Es lohnt sich wirklich!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine runde Sache, 11. September 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sanctum (Taschenbuch)
Nach Ritus habe ich gehofft, dass die Story runder wird. Das der Handlungsstrang der Jetztzeit an Tiefe gewinnt. Und was macht Meister Mahet ? Er macht es. Ein tolles Tempo, feine Charaktere und eine hochinteressante Aussicht in den Vatikan, gestern und heute. Ein spannender Blick hinter die (natürlich fiktiven) Kulissen. Und eine wunderbare Verschmelzung der Handlungsabläufe.
Und es gelingt Markus Heitz (mal wieder) der Spagat zwischen Tempo und informativer Tiefe. Dieses halbe tausend Seiten wird an keiner Stelle langweilig. Und was will man von einem guten Buch mehr, als richtig gut unterhalten werden ?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Ritus" Teil 2, 26. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Sanctum (Taschenbuch)
"Sanctum" schliesst sich, was Erzählstil, Handlung und Charaktere angeht, an das Vorgängerwerk "Ritus" an-was nicht unbedingt von Vorteil ist. Denn "Ritus" kann kaum als literarische Meisterleistung bezeichnet werden. "Sanctum" ist dies ebensowenig, auch wenn der Autor sich diesmal ein wenig mit der detailierten Beschreibung der Sexszenen zurückhält und dafür "erbauliche" Elemente wie Kampfnonnen, brandschatzende Killerhunde sowie ein paar neue Wer-Kreaturen und -Kreatürchen hinzufügt. Dank wie auch beim Vorgänger deutlicher inhaltlicher und erzählerischer Schwächen der beiden Handlungsstränge und wenig überzeugenden Charakteren fällt dies jedoch kaum ins Gewicht. Insbesondere Hauptfigur(?) "Eric von Kastell" scheint der Wunschfantasie eines männlichen Teenagers entsprungen zu sein. In "Ritus" gestellte interessante Fragen (etwa hinsichtlich der Hybridnatur der Bestie) bleiben im reisserischen Gemetzel hingegen unbeantwortet.

Zudem drängt sich zunehmend der Eindruck der allzu deutlichen "Inspiration" des Autors durch andere Werke der Populärkultur auf-sei es Eric als Werwolf-"Blade", unverwüstliche Killerpriester ala Alexander Anderson der Hellsing-Mangareihe, DC Comics "Catwoman" Selina Kyle usw., usw. Das sorgt für eine gewisse Vorhersehbarkeit der Story.

Alles im allen sind "Sanctum" wie auch "Ritus" bedingt unterhaltsames literarisches "Fast Food"-was schade ist, denn die Mär um "La bête du Gévaudan" hätte sicherlich mehr hergegeben.
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Sanctum
Sanctum von Markus Heitz (Taschenbuch - 1. September 2006)
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