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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannendes Hörbuch
Der Nachteil von Hörbüchern besteht oft darin, dass es sich um gekürzte Romanversionen handelt. Die Kürzung geht oft auf Kosten der Entwicklung der Charaktere und damit letzendlich der Geschichte selbst.
Aber hier verhält es sich anders! Dieses Hörbuch ist trotz der Kürzung sehr sehr gut zu hören! Eine Reduzierung des Umfanges...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2007 von Parnassia

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine Strandlektüre!
Tiefster Winter in Alonquin Bay (Kanada)... eisige Kälte... eine gefrorene Mädchenleiche... zwei Psychopaten... und ein Kommissar, der unter dem Verdacht der Korruption steht - das hört sich alles sehr spannend an, doch die ersten 100 Seiten ziehen sich erstmal ewig lange dahin. Dann wird es zwar spannender, aber gefesselt hat mich dieser Thriller nicht...
Veröffentlicht am 30. September 2007 von Gundi


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannendes Hörbuch, 30. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Gefrorene Seelen (Audio CD)
Der Nachteil von Hörbüchern besteht oft darin, dass es sich um gekürzte Romanversionen handelt. Die Kürzung geht oft auf Kosten der Entwicklung der Charaktere und damit letzendlich der Geschichte selbst.
Aber hier verhält es sich anders! Dieses Hörbuch ist trotz der Kürzung sehr sehr gut zu hören! Eine Reduzierung des Umfanges ist in Spannung, Aufbau und Aufklärung nicht zu bemerken.
Da ich einen weiten Arbeitsweg habe, höre ich fast täglich Hörbücher, bei diesem habe ich die Fahrten herbeigesehnt, damit ich erfuhr, wie es weitergeht. Manchmal war es mir auch zu gruselig, das gebe ich zu. Nie habe ich ein spannenderes Hörbuch gehört!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine Strandlektüre!, 30. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Gefrorene Seelen: Thriller (Taschenbuch)
Tiefster Winter in Alonquin Bay (Kanada)... eisige Kälte... eine gefrorene Mädchenleiche... zwei Psychopaten... und ein Kommissar, der unter dem Verdacht der Korruption steht - das hört sich alles sehr spannend an, doch die ersten 100 Seiten ziehen sich erstmal ewig lange dahin. Dann wird es zwar spannender, aber gefesselt hat mich dieser Thriller nicht wirklich. Es entsteht einfach keine Atmosphäre, so dass ich wirklich Mühe hatte, mich von meiner Strandliege in das klirrend kalte Kanada hineinzuversetzen. Die Charaktere werden da schon besser dargestellt, der Kommissar Cardinal erinnerte mich ein wenig an Mankell's Wallander. Auch die beiden Täter und deren Motivation werden sehr intensiv beschrieben. Genervt hat mich allerdings das Thema Korruption, denn es entsteht langsam der Eindruck, als seien alle Polizisten und Staatsanwälte korrupt. Das hätte der Autor sich sparen können, genauso wie den Kleinkrieg zwischen Mounties und Polizei, der einfach unnötig ist und die Geschichte nur in die Länge zieht.

Fazit: Wenn man sich durch die ersten 100 Seiten gearbeitet hat, wird es doch noch richtig spannend, allerdings hat der Roman es nicht geschafft, mich wirklich zu fesseln.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen fast......, 31. Juli 2005
Von 
Alexandra Egli (Frankfurt/M.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gefrorene Seelen (Taschenbuch)
.....hätte ich Blunts "Gefrorene Seelen" bei Seite 150 geschlossen und weggelegt, so langatmig und langweilig fand ich den ersten Teil des Buches. Zu viele Personen, ohne dass man sie als Leser näher kennenlernen könnte, zu viele Handlungsstränge, die undurchsichtig und ohne Zusammenhang bleiben, das alles von mangelnder Spannung gekrönt.
Nun, ich bin doch dabei geblieben, und zugegebenermaßen, kommt alles in ein wenig geordnetere Bahnen, doch zum großen spannenden Krimi entwickelt sich der Roman leider nicht.
Die Geschichte um einen Serienmörder, der es auf Jugendliche abgesehen hat, spielt in der kanadischen Provinzstadt Algonquin Bay. In einem Minenschacht wird die grausig zugerichtete Leiche eines Mädchens gefunden, eingefroren in einem Eisblock. Mit den Ermittlungen beauftragt: Detective Cardinal, ihm zur Seite gestellt die junge Beamtin Delorme.
Leider charakterisiert der Autor seinen Protagonisten Cardinal als einzige Person ein wenig näher, obwohl ich auch mit dem Detective nie richtig warm wurde. Der Rest der Agierenden, ihre Handlungen, ihre Motivation bleiben völlig im Dunklen. Auch der Mörder, den man als Leser recht früh kennenlernt, lässt eine Aufklärung seiner Motive vermissen, bleibt damit schwammig und nicht greifbar.
Ich vergebe dennoch zwei Sterne, vor allem für den zweiten Teil, oder besser gesagt den letzten Teil des Buches; hier schafft es der Autor wenigstens einiges an Spannung aufzubauen, hier fühlt und fiebert man plötzlich mit den Handelnden, hier ist man erstmals mitten in der Geschichte, und nicht mehr nur außenstehender Betrachter. Schade, schade, dass die "Wendung" so spät kommt, denn das hilft nicht über die langweiligen ersten 200 Seiten hinweg. Alles in allem ist "Gefrorene Seelen" kein herausragender Roman, weder die Idee noch die Ausarbeitung ist wirklich neu oder anders. Vielleicht wenn man gar nichts anderes zur Hand hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht immer leicht beim Thema zu bleiben!, 7. August 2006
Von 
N., Tanja "Schlumpf" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gefrorene Seelen (Gebundene Ausgabe)
Ich fand den Roman von Giles Blunt an sich nicht schlecht. Zum Teil jedoch hatte ich Schwierigkeiten beim Grundthema zu bleiben, da gleichzeitig auf zwei Schlachtfeldern gekämpft wird.

Auf der einen Seite der Kampf der Kriminalistiker gegen einen sadistischen und perversen Killer und auf der anderen Seite die interne Recherche gegen einen sympatischen Polizisten ( und dann noch durch die eigene Kollegin).

Man hofft dass der Killer gefasst wird und versucht eine Spur zu finden. Gleichzeitig jedoch spinnt sich der Gedanke in diese Spannung " Wer ist wirklich der Böse bei der Polizei?" Manchmal ist der Roman wirklich nicht einfach zu lesen und nachzuvollziehen. Jedoch ist er lesens - und empfehlenswert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Also ich mochte es..., 7. April 2008
Von 
J. Renno "kajoo" (seit neustem Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gefrorene Seelen (Audio CD)
ich wundere mich über die schlechten Rezensionen. Denn ich finde es eigentlich ziemlich gut. Das wichtigste: der Sprecher ist gut. Das rettet viel. und die Story ist auch nicht schlecht. Der Held ist selbst schon einmal vom rechten Weg abgekommen und nicht einer der üblichen strahlenden Helden a la Bruce willis. Seine Frau sitzt in der Psychiatrie, und ich finde dieser Part wird einfühlsam und realistisch dargestellt. Und auch die anderen Charaktere sind interessant. Die Täter sind grausam und skrupellos, die Story spannend. ich finde es empfehlenswert, ziehe nur einen Stern ab, weil der Auto hier so was wie eine Fortsetzung geschrieben hat. und dass hätte er dem Leser/Hörer erleichtern können, wieder reinzukommen, schliesslich ist das letzte Hörbuch schon ziemlich lange her. Aber manche Sachen scheint er vorauszusetzen, dass man die noch weiss. Das ist aber m.E. das einzige Manko.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlaflose Nächte, 6. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Gefrorene Seelen (Gebundene Ausgabe)
Ich bin eher sensibel, was meine Spannungs- und Gruseltoleranz angeht. Filme wie „Seven" oder „Hannibal" sind nicht wirklich etwas für mich und daher war ich erst skeptisch, als ich „Gefrorene Seelen" in die Hand bekam. Die Worte „grausig zugerichtet" und „Serienkiller" auf dem Umschlag wirkten auf mich nicht gerade motivierend. Und tatsächlich: Nach meiner ersten schlaflosen Nacht, habe ich abends vor dem Einschlafen dann lieber etwas weniger Nervenaufreibendes gelesen. Aber ich muss gestehen: schweren Herzens. Denn das Buch ist richtig, richtig spannend! Das Ermittlerduo Cardinal und Delorme, das aus Gründen, die ich hier nicht verraten will, gewisse Probleme miteinander hat, ist ein interessantes Team, die Story gut und überzeugend konstruiert und die eisige Landschaft von Nordkanada trägt das Ihrige dazu bei, um einen Thriller zu schaffen, den sicher auch Krimifans eines härteren Kalibers als ich nur ungern aus der Hand legen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchdachter Krimi - ich habe ihn genossen! :-), 10. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Gefrorene Seelen (Taschenbuch)
Es herrscht tiefster Winter in Kanada. Die Temperaturen liegen weit unter dem Gefrierpunkt. Da wird in einem Minenschacht die Leiche eines kleinen Mädchens gefunden, festgefroren in einem Eisblock. Das Kind wurde ermordet. Es werden noch weitere Kinder und Jugendliche in der Kleinstadt vermißt, und Detective John Cardinal glaubt, es hier mit einem Serientäter zu tun zu haben...
*****
Dieser Thriller beschert seinen Lesern wahrlich eine Gänsehaut. Eigentlich beginnt die Geschichte noch relativ harmlos. Man lernt die Figuren kennen, erfährt etwas über deren Hintergrund, so daß man schnell ein genaues Bild bekommt. Dann wird die erste Leiche gefunden - grausam verstümmelt. Spätestens aber, wenn man die Passagen über den Mörder liest, gefriert das Blut in den Adern. So viel Grausamkeit, so viel Haß und Gewaltbereitschaft...
Dieser Thriller ist wohl nicht geeignet für Leser mit schwachen Nerven. Dabei ist die Geschichte nicht wirklich blutrünstig, aber die Taten und Gedanken des Mörders sind schon schwer zu begreifen.
Der Thriller ist durchdacht und intelligent und superspannend. Auch, wenn man schon früh erfährt, wer der Mörder ist, so ist die Spannung trotzdem immer da! Man hofft beim Lesen einfach nur, daß der Täter gefunden wird, bevor er sein nächstes Opfer weiter foltern und sogar töten kann...
Auch gibt es zwei weitere Handlungen in diesem Buch, die gut in die Geschichte einfließen. Und zwar wird während der Suche nach dem Mörder auch noch gegen Detective John Cardinal selbst ermittelt - er steht unter Verdacht, einem Kriminellen polizeiinterne Informationen zugespielt zu haben. Und zusätzlich plagt den Detective noch die Sorge um seine kranke Frau Catherine...
Insgesamt ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch, das spannende Lesestunden garantiert.
Fünf Sterne = ausgezeichnet
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grausame Morde im eiskalten Kanada, 1. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Gefrorene Seelen (Taschenbuch)
Ich muss sagen, ich fand das Buch -entgegen der vielen schlechten Rezessionen gut!
Ich muss zugegeben, ich hab auch eine Weile gebraucht um in das Buch richtig reinzukommen, aber nach ca. einem Drittel hat mich die Geschichte mehr und mehr gepackt!

Die Geschichte spielt im verschneiden Kanada. Ein Killer verstümmelt ein Indianermädchen - später findet man sie zu einem Eisblock erstarrt. Und auch die Hauptfigur, Detective John Cardinal hat so seine Schwierigkeiten, insbesondere da noch mehr Jugendliche verschwinden. Seine neue Kollegin Lise Delorme, die ihm bei der Suche nach dem Mörder der Jugendlicher zu helfen. Gleichzeitig ermittelt Delorme auch gegen ihn, weil befürchtet wird, dass er korrupter Polizist ist und Razzia-Übergriffe gegen einen Drogenhändler weitergegeben hat.

"Gefrorene Seelen" hat es zwar nicht zu meinem neuen Lieblingsbuch geschafft, aber es ist ein Buch das den Leser in seinen Bann ziehen kann, die letzten 100 Seiten konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen und musste am nächsten Tag mächtig übernächtigt auf die Arbeit' Ein wirklich eisiges Buch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zweieinhalb Sterne: Genug Potential zu einem spannenden Thriller aber ...., 17. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gefrorene Seelen (Taschenbuch)
... leider hat es der Autor nicht geschafft, die spannende Ausgangshandlung in einen spannenden Thriller zu verwandeln.
Ich las vor einigen Wochen "Kalter Mond" - dies ist ein Folgeband zu diesem Krimi.
Und leider muß ich sagen, dass anscheinend in allen Romanen des Autors diese depressive, trostlose Grundstimmung vorherrscht: Man wird nicht warm mit den Hauptpersonen, man verliert den Überblick über die zahllosen Handlungsstränge und Nebenschauplätze, man erhält laufend Verweise auf Vorfälle in der Vergangenheit, die jedoch nicht näher erläutert werden.
Auch ist die Auflösung wenig originell - ich erwartete ein großes Finale mit noch einigen überraschenden Wendungen, aber der Täter wurde ja schon in der Buchmitte eingeführt und so dümpelte die Story bis zum uninspirierten Finale vor sich hin.
Das einzig wirklich positive - und weswegen ich nach der Enttäuschung mit "Kalter Mond" (im englischen "Black Fly Season") noch ein weiteres Buch des Autors kaufte, ist der Handlungsort: Der fiktive Ort Algonquin Bay in Ostkanada, circa 300km von Toronto entfernt.
Es gibt so wenige kanadische Autoren und in Kanada spielende Thriller, so daß man sich einfach freut, mal nicht die US-amerikanische Massenware in den Händen zu halten.
Fazit: Hat Potential, ist aber über Strecken sehr langweilig, deshalb als Urlaubslektüre nicht unbedingt zu empfehlen - auch wenn der beschriebene kanadische Winter für Abkühlung sorgen würde ....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Ansätze, aber noch deutliche Schwächen, 20. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Gefrorene Seelen (Taschenbuch)
Vor 'Gefrorene Seelen' war mir der Name Giles Blunt noch kein Begriff, und vielleicht gerade weil ich dadurch keine allzu großen Erwartungen hatte, hat das Buch bei mir einen eher mittelmäßigen Eindruck hinterlassen.
Als Hauptcharaktere setzt Blunt seinem Leser die Polizisten John Cardinal und Lise Delorme vor die Nase, was auch absolut kein Problem wäre, wenn sich Blunt etwas mehr Mühe gegeben hätte, die Charaktere besser zu zeichnen und ihre Hintergründe besser zu erklären. Blunt verwendet zwar nicht unbedingt wenige Wörter, um dies zu tun (vor allem bei Cardinal), aber dennoch wirkt die Charakterzeichnung ein bisschen seicht.
Außerdem muss die Handlung kritisiert werden. Die Geschichte ist wahnsinnig kompliziert, und die Einführung vieler unwichtiger Randpersonen (meist Beamte anderer Institutionen) erschwert es noch mehr, der Haupthandlung zu folgen (bzw. überhaupt eine eindeutige Haupthandlung auszumachen, es sind eher viele Teilhandlungen, die nicht immer so miteinander verschmelzen, wie es sein sollte).
Die Genauigkeit, die Blunt bei der Beschreibung der Charakterzüge vermissen lässt, ist dagegen umso deutlicher zu finden wenn es um die Beschreibung von Leichen und Wunden geht. Eine derartige Lust am detailgetreuen Beschreiben von Leichen kannte ich bislang nur von Karin Slaughter. Dieser Fakt ist weder positiv noch negativ zu bewerten - es mag Menschen geben, denen diese Beschreibungen nicht zusagen, ich persönlich kann damit leben.
Eine interessante Idee ist dagegen, einen Teil der Geschichte aus der Sicht der Mörder zu betrachten und ihre Gründe und Gedankengänge zu verstehen. Leider begeht Blunt auch hier den Fehler, zu ungenau ans Werk zu gehen.
Letztlich ist 'Gefrorene Seelen' kein schlechter Roman geworden. Trotz der oben angeführten Schwächen wird man kaum dazu verleitet, die Geschichte nicht zu Ende zu lesen. Blunt hat definitiv das Zeug zu einem guten Autor, leider vergibt er bei seinem ersten Werk viel Potenzial. Gute Ansätze sind viele zu finden, der ganz große Wurf scheitert an der schlampigen Umsetzung.
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Gefrorene Seelen
Gefrorene Seelen von Giles Blunt (Taschenbuch - 1. November 2004)
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