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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen47
3,9 von 5 Sternen
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am 30. Dezember 2003
Mit den bisherigen, doch recht euphorisch ausgefallenen Rezensionen kann ich leider nicht übereinstimmen. Den Vorgängerroman "Der Engelspapst" habe ich verschlungen, bei der Fortsetzung tat ich mich allerdings schon etwas schwerer. Woran das liegen mag? Nun, die Geschichte klingt eigentlich sehr interessant und vielversprechend und schließt unmittelbar an den „Engelspapst" an. Die Kirche spaltet sich nach Papst Custos radikalen Reformmaßnahmen. Die neue Kirche, die „Heilige Kirche des wahren Glaubens", will an alten Tugenden festhalten und stellt einen eigenen Papst, Papst Lucius. Ominöse Priestermorde sorgen für weitere Aufregung, altbekannten Protagonisten aus dem ersten Teil wie Alexander Rosin, seine Freundin Elena und Commissario Donati versuchen der Sache auf den Grund zu gehen. Natürlich werden auch neue Charaktere eingeführt, ganz ähnlich wie schon im „Engelspapst" spielt auch wieder ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten eine große Rolle, was für zusätzliche Spannung sorgt.
Das alles bildet einen hervorragenden Rahmen für einen packenden Roman, wären da nicht einige Punkte, die zumindest mir missfallen haben. So wird auf die interessante Idee der Kirchenspaltung zu wenig eingegangen, fast nur am Rande erfährt der Leser, wie sich die Geschehnisse entwickeln, obwohl gerade diese Thematik einiges hergegeben hätte. Die so etwas unglaubhaft dargestellte dramatische Situation, in der sich die Kirche befindet, verliert dadurch an Bedeutung. Was allerdings sehr spannend in die Geschichte eingewoben ist, ist die alte Kultur der Etrusker, speziell im Hinblick auf unzählige Engelsdarstellungen. Überhaupt spielen Engel, wie der Titel schon verspricht, eine zentrale Rolle im Engelsfluch. Warum Papst Custos und andere Personen über wundersame Heilkräfte verfügen, wird so klarer. Nur nimmt die Geschichte zum Ende hin immer obskurere Formen an, vor allem der Epilog weiß durch eine meiner Meinung nach absolut unglaubwürdigen Wendung zu missfallen.
Insgesamt handelt es sich beim Engelspapst also um einen durchaus gelungenen „Vatikanthriller", mit dem Vorgängerroman oder auch Meyers genialem „Haus des Daedalus" kann dieses Buch allerdings nicht konkurrieren.
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am 2. November 2004
Ein Priester wird in seiner kleinen Kirche in Trastevere ermordet und ans Kreuz genagelt. Ein Anderer wird gnadenlos in seinem Taufbecken ersäuft. Die Vatikanjournalistin Elena Vida und der ehemalige Schweizergardist Alexander Rosin, nach seinem Ausscheiden aus der Garde jetzt ebenfalls beim "Messaggero di Roma" beschäftigt, beginnen Informationen zu sammeln. Auch der Klerus gibt sich bestürzt und Papst Custos bittet Rosin als profunden Kenner der vatikanischen Gegebenheiten die Polizei zu unterstützen, da diese Morde möglicherweise von Insidern begangen wurden. Und auch die Theologiewissenschafterin Vanessa Kern, die in den vatikanischen Archiven nach Unterlagen zu rätselhaften Erscheinungen sucht, läuft Alexander immer wieder über den Weg und macht sich verdächtig.
Da erreicht die katholische Christenheit die Hiobsbotschaft, dass sich reformunwillige Würdenträger der Kirche zur Heiligen Kirche des Wahren Glaubens zusammengeschlossen haben und mit Lucius IV. in Neapel einen Gegenpapst ausgerufen haben.
Zur gleichen Zeit kommt der junge Anwalt Enrico Schreiber, geplagt von einem schlimmen Alptraum, in dem ihm möglicherweise Luzifer erscheint, aus Deutschland nach Pescia in der nördlichen Toskana, um im kleinen Bergdorf Borgo San Pietro, in dem seine Mutter geboren war, nach seinen Wurzeln zu suchen und dabei vielleicht die Identität seines wirklichen Vaters zu eruieren. Elena Vida, die hier gerade auf Recherche ist, schließt sich ihm an und gemeinsam versuchen sie, die Menschen aus dem Dorf zum Sprechen zu bringen. Doch diese denken gar nicht daran, ihr Geheimnis um die versteckt liegenden etruskischen Gräber preis zu geben. Elena wird schwer verletzt und fällt ins Koma.
Und so beginnen sich die Wege von Alexander Rosin, Vanessa Kern, Enrico Schreiber und Elena Vida zu kreuzen und zu einem gemeinsamen Schicksal zu verweben, überschattet vom Damals, vom Heute und auch vom Morgen.
Jörg Kastner hat mit "Der Engelsfluch" nach seinem erfolgreichen Bestseller "Der Engelspapst" ein weiteres Mal das Duo Rosin und Vida in einem Thriller um Klerus und Geheimbünde, Macht und Intrigen im Vatikan auf Aufklärungsjagd geschickt. Um dieses Buch zu lesen, muss man jedoch den Vorreiter nicht kennen, denn es handelt sich um eine abgeschlossene Geschichte, die auch den amerikanischen Reißern von Douglas Preston und Lincoln Child in Spannung und Dramatik um nichts nachsteht.
Interessant ist der direkte Vergleich mit dem 2001 ebenfalls im Verlag Droemer-Knaur erschienenen Buch von Arnauld Delalande "Das Vermächtnis von Mont Saint-Michel", das im Wesentlichen die selbe Thematik zum Inhalt hat, mit dem "Engelsfluch" nicht im Geringsten mithalten kann. Beide Bücher befassen sich mit dem Machtkampf innerhalb des Vatikanstaates, beide Bücher bedienen sich im Aufbau der Handlung historischer Grundzüge und beiden Büchern ist auch ein kleiner Anteil an Fantasyelementen nicht fremd. Während dies bei Delalande jedoch aufgesetzt wirkt, als wäre dem Autor zum Handlungsfortlauf nichts eingefallen, kann Jörg Kastner damit punkten, dass die Traumsequenzen sich als logisches Muss in die Gesamtgeschichte einfügen.
Das Herr Kastner darüber hinaus seine Rechercheaufgaben mit Bravour erledigt hat, ist ein weiterer Pluspunkt für diese packende Geschichte, die von den ersten Seiten an konsequent Spannung aufbaut und bis zum Ende tadellos durchhält, und dies auch für Leser, die mit Kirche und Gott nichts am Hut haben. Wer an Umberto Eccos "Name der Rose" Gefallen gefunden hat, dem kann dieses Buch bedenkenlos ans Herz gelegt werden, wobei mir persönlich der Schreibstil von Jörg Kastner mit Abstand besser gefällt, denn trotz der verwendeten historischen und theologischen Termini bleibt "Der Engelsfluch" in jeder Phase ausgesprochen leicht lesbar.
"Der Engelsfluch" ist ein Paradebeispiel, dass man auch in Deutschland einen Thriller von Format unters Lesevolk bringen kann, und nicht immer ins Ausland schielen muss. Dafür haben sich Jörg Kastner und Droemer eine absolute Höchstwertung verdient!
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"Als aber die Engel die schönen und lieblichen Töchter des Menschengeschlechts sahen, gelüstete es sie nach ihnen und sie sprachen, dass sie sich unter ihnen Weiber erwählen und

Kinder zeugen wollen......"

(So das apokryphe Buch Henoch, eine kanonische Schrift der äthiopischen Christen)

Zu Beginn der Handlung gibt es eine Zusammenfassung des vorigen Romans "Der Engelspapst". Vier Monate zuvor war der, entgegen seines Namens, reformfreudige Papst Custos (lat.: Wächter, Behüter) knapp einem Attentat des Geheimordens Totus Tuus (lat.: ganz Dein) entgangen. Es hatte sich zudem herausgestellt, dass Custos ein Nachkomme von Jesus (der nicht am Kreuz starb, sondern gerettet wurde!) ist und wie dieser auch über Heilkräfte verfügt.....

Einem Teil des Vatikans gehen jedoch Custos' Reformen, wie die Abschaffung des Zölibats und die Zulassung von Frauen zum Priesteramt, zu weit. Die Unzufriedenen spalten sich unter Führung des Kardinals Tomás (hebr.: Zwilling) Salvati (ital.: salvare; retten, bewahren) von der Römisch Katholischen Kirche ab. Salvati wird als Lucius IV Gegenpapst und das Oberhaupt der neuen "Heiligen Kirche des Wahren Glaubens". Seinen Amtssitz nimmt er in Neapel. Sein Name wurde, trotz oder wegen (?) seiner Verwandtschaft zu Luzifer, mit Bedacht gewählt, da sich auch die drei historischen Vorgänger namens Lucius (lat.: der Leuchtende) der Bekämpfung loser Sitten und Häresien verschrieben hatten

Entgegen der Aussage von Lucius war der alttestamentarische Henoch nicht der Sohn von Adam's drittem Sohn Seth, sondern dessen Urururenkel. Vielleicht hat er ihn mit Kain's ersten Sohn, der auch Henoch hieß, verwechselt. Jörg Kastner schreibt in seinem Nachwort, dass man Borgo San Pietro in der nördlichen Toskana, zwischen Florenz und Pisa vergeblich suchen wird. In der östlichen-mittleren Toskana, ca. 3 km nordwestlich von Cortona, nahe der umbrischen Grenze, befindet sich jedoch nicht nur ein Ort mit dem Namen Borgo San Pietro, sondern auch zwei etruskische Nekropolen........

Der spannende Roman verfügt über mehrere Handlungsstränge in unterschiedlichen Zeitebenen, die auf durchdachte, manchmal auch verblüffende Weise zusammenlaufen. Trotz symbolträchtiger Namen der Protagonisten, weiß man nicht, wer auf welcher Seite steht. Die Handlung nimmt oft eine unvorhergesehene Wendung und das Ende ist geradezu sensationell. Die Geschichte ist weder futuristisch-phantastisch wie "Illuminati" von Dan Brown, noch realistisch wie "Die Akte Golgatha" von Philipp Vandenberg, spielt jedoch in einer fiktiven Gegenwart mit übernatürlichen Elementen. Auch "Der Engelfluch" ist mit 5 Amazonsternen zu bewerten und kann allen an Angelologie und intelligenten Kirchen-/Religionsthrillern interessierten Lesern empfohlen werden.
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am 4. Mai 2005
Erst einmal ein Hinweis: dieses Buch ist die Fortsetzung des Buches "Engelspapst". Es ist zwar nicht notwendig, das Buch vorher zu lesen um den Inhalt des Engelsfluches folgen zu können, jedoch wird das Ende des Engelspapst bereits vorweg genommen. Also jeder der Engelspapst auch lesen möchte, sollte vorher Engelspapst lesen, weil einem sonst die Spannung beim Engelspapst verdorben wird, wenn man vorher Engelsfluch liest.
Nun aber zum Buch selbst. Wie bereits erwähnt setzt die Handlung des Buches beim Ende des Buches Engelspapst an. Die wichtigsten Personen aus Engelspapst bleiben auch hier erhalten, aber leider treten sie zugunsten neuer Figuren, u.a. einer neuen Hauptfigur, in den Hintergrund zurück. Diese neue Hauptfigur ist allerdings nicht so gut charakterisiert wie die alten, wodurch dem Buch sicher einiges an Stimmung fehlt.
Über den Inhalt des Buches will ich wenig sagen, die wichtigsten Bereiche sind jedoch: Das Buch geht von einem fortbestehen des fiktiven Papstes Custos aus, der versucht die Kirche zu reformieren. Daneben wird auf die Mythologie der Etrusker, die Bedeutung von Engeln und auf die Prophezeiung von Fatima eingegangen.
Das Buch ist diesmal aber nicht nur wegen der Charaktere etwas schwächer, sondern auch wegen dem Schreibstil. Was sich bei Engelspapst noch gut anhörte, ist nun durch ofte Wortwiederholungen und recht einfache Sätze geschmälert.
Dazu kommt auch, dass sich die Geschichte nicht mehr so gut in einander fügt, sondern stellenweise konstruiert wirkt, was dem Gesamteindruck auch nicht unbedingt dienlich war.
Alles in allem ist es aber doch ein guter Roman, der LeserInnen , denen Engelspapst gut gefallen hat sicher auch gefallen wird.
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am 28. Juli 2005
Ich habe vor wenigen Wochen das Buch " Der Engelpapst" gelesen und war von diesem Buch wirklich fasziniert. Daraufhin habe ich mir "Engelsfluch" gekauft. Trotz der Meinungen vieler anderer Leser und des Autors muss man "Engelspapst" nicht gelesen haben um dieses Buch komplett zu verstehen - ich bin allerdings der Meinung, dass es auf jeden Fall besser ist, wenn man es gelesen hat.
Das Buch beginnt auf jeden Fall sehr spannend.
Die Kirche hat sich gespalten - es existiern 2 Päpste! Ein junger Jurist aus Deutschland - Enrico - erbte von seiner Mutter das Tagebuch eines sehr alten Verwandten, das ihn nach Italien geführt hat. Alexander wie auch Elena sind natürlich auch zufällig dort um in einem kleinen Bergdorg über die Vergangenheit des Gegenpapstes zu recherchieren. Plötzlich werden scheinbar wahllos Priester ermordet - oder Priester beginnen zu morden. Enrico findet Hinweise auf seine Wurzeln und tritt dabei in eine phantastische Welt ein - aber auch eine Welt voller Gefahren. Jörg Kastner schafft es immer wieder viele einzelne - an sich schon sehr spannende Geschichten am Ende zu einer zu verbinden. Ich gebe dem Buch aber deshalb nur 4 Sterne, weil es diese Mal nicht so unvorhersehbar zugeht wie in "Der Engelspapst". Am Ende finde ich geht die Spannung sogar fast ganz verloren und die Geschichte wirkt sehr konstruiert - so als wollte der Autor das Buch nur schnell zu Ende schreiben. Aber bis auf das Ende: eine echt gute Geschichte - empfehlenswert!
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am 13. April 2005
(Der) Engelsfluch ist die gelungene Fortsetzung des guten Romans "Der Engelspapst". Man kann zwar dieses Buch auch lesen, wenn man den ersten Teil nicht kennt, denn langsam aber sicher wird auch die Handlung des vorigen Bandes enthüllt - empfehlen würde ich es allerdings nicht, da die Geschichte sich wesentlich besser lesbar ist, wenn man die Charaktere bereits kennt. Viele ihrer Handlungen werden dadurch wesentlich verständlicher, und die Tiefe der Charakterisierung aus dem ersten Band ist sehr wertvoll für den Lesegenuss.
Nachdem Totus Tuus im ersten Band mit dem Mordanschlag auf den Papst Custos gescheitert ist, kommt es nun plötzlich zu seltsamen Priestermorden und eine Heilige Kirche des Wahren Glaubens führt ein Schisma herbei und ruft einen Gegenpapst aus. Was das Ganze mit den Begräbnisstätten der Etrusker und deren Abbildungen von Engeln zu tun hat, kommt erst im Laufe der Geschichte ans Licht.
Der Roman ist insgesamt sehr gut gemacht, geht aber noch weiter als bereits Der Engelspapst in abgehobene mystische Welten. Darunter leidet zwar die Glaubwürdigkeit nicht jedoch die Spannung. Sprachlich und stilistisch ist keine nennenswerte Entwicklung bei Jörg Kastner festzustellen, das ist aber kein großes Manko, da sich sein Schreibstil schon seit Langem von der breiten Masse abhebt. Die Entwicklung der Charaktere ist für dieses eine Buch schwer zu beurteilen, da ein Großteil davon bereits im ersten Teil erfolgte und hier dieser Einfluss während des Lesens nicht ausgeblendet werden kann. Betrachtet man beide Romane gemeinsam, so kommt man aber ganz klar zu dem Eindruck, dass diese Aufgabe hervorragend erfüllt wurde.
Für mich eine gelungene Fortsetzung des Engelspapsts und daher ebenfalls eine Empfehlung für kurzweilige Unterhaltung. Wie bereits im Urteil über den ersten Teil auch hier der Hinweis auf die Schwäche bezüglich der Glaubwürdigkeit des Buches.
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"Als aber die Engel die schönen und lieblichen Töchter des Menschengeschlechts sahen, gelüstete es sie nach ihnen und sie sprachen, dass sie sich unter ihnen Weiber erwählen und
Kinder zeugen wollen......"
(So das apokryphe Buch Henoch, eine kanonische Schrift der äthiopischen Christen)
Zu Beginn der Handlung gibt es eine Zusammenfassung des vorigen Romans "Der Engelspapst". Vier Monate zuvor war der, entgegen seines Namens, reformfreudige Papst Custos (lat.: Wächter, Behüter) knapp einem Attentat des Geheimordens Totus Tuus (lat.: ganz Dein) entgangen. Es hatte sich zudem herausgestellt, dass Custos ein Nachkomme von Jesus (der nicht am Kreuz starb, sondern gerettet wurde!) ist und wie dieser auch über Heilkräfte verfügt.....
Einem Teil des Vatikans gehen jedoch Custos' Reformen, wie die Abschaffung des Zölibats und die Zulassung von Frauen zum Priesteramt, zu weit. Die Unzufriedenen spalten sich unter Führung des Kardinals Tomás (hebr.: Zwilling) Salvati (ital.: salvare; retten, bewahren) von der Römisch Katholischen Kirche ab. Salvati wird als Lucius IV Gegenpapst und das Oberhaupt der neuen "Heiligen Kirche des Wahren Glaubens". Seinen Amtssitz nimmt er in Neapel. Sein Name wurde, trotz oder wegen (?) seiner Verwandtschaft zu Luzifer, mit Bedacht gewählt, da sich auch die drei historischen Vorgänger namens Lucius (lat.: der Leuchtende) der Bekämpfung loser Sitten und Häresien verschrieben hatten
Entgegen der Aussage von Lucius war der alttestamentarische Henoch nicht der Sohn von Adam's drittem Sohn Seth, sondern dessen Urururenkel. Vielleicht hat er ihn mit Kain's ersten Sohn, der auch Henoch hieß, verwechselt. Jörg Kastner schreibt in seinem Nachwort, dass man Borgo San Pietro in der nördlichen Toskana, zwischen Florenz und Pisa vergeblich suchen wird. In der östlichen-mittleren Toskana, ca. 3 km nordwestlich von Cortona, nahe der umbrischen Grenze, befindet sich jedoch nicht nur ein Ort mit dem Namen Borgo San Pietro, sondern auch zwei etruskische Nekropolen........
Der spannende Roman verfügt über mehrere Handlungsstränge in unterschiedlichen Zeitebenen, die auf durchdachte, manchmal auch verblüffende Weise zusammenlaufen. Trotz symbolträchtiger Namen der Protagonisten, weiß man nicht, wer auf welcher Seite steht. Die Handlung nimmt oft eine unvorhergesehene Wendung und das Ende ist geradezu sensationell. Die Geschichte ist weder futuristisch-phantastisch wie "Illuminati" von Dan Brown, noch realistisch wie "Die Akte Golgatha" von Philipp Vandenberg, spielt jedoch in einer fiktiven Gegenwart mit übernatürlichen Elementen. Auch "Der Engelfluch" ist mit 5 Amazonsternen zu bewerten und kann allen an Angelologie und intelligenten Kirchen-/Religionsthrillern interessierten Lesern empfohlen werden.
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Oktober 2008
Nachdem ich den Engelspapst gelesen hatte,konnte ich nicht glauben, daß eine Fortsetzung ähnlich spannend und interessant sein könnte. Doch ich habe mich getäuscht.

Der Engelsfluch ist mehr, als nur eine Fortsetzung. Er ist ein eigenständiges Buch, welches uns die "alten Bekannten" wieder ins heimische Wohnzimmer holt. Zu ihnen gesellen sich viele Neue Charaktere, die sich aber nicht hinter den schon bekannten verstecken müssen.

Der Engelsfluch ist spannend, fesselnd und flüssig geschrieben. Schnell taucht man in das Geschehen mit ein und ägert sich über jede Minute, die man nicht lesen kann. Man will wissen, was passiert und wie die Geschichte endet.

Fazit:
Mehr, als nur eine gelungene Fortsetzung
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am 2. März 2004
Der Titel lässt bei Vatikan Fans schon Spannung aufkommen, und bei allen anderen dürfte die Lust nach der Kurzinfo auf der Buchrückseite für den nötigen Trieb, jenes Buch zu kaufen, sorgen.
Wer immer noch zweifelt, dem sei gesagt: HAMMER-BUCH
Es fesselt einen von der ersten bis zu letzten Seite. Die Charktäre sind passend ins Bild gesetzt und man findet sich als "Durchschnittsbürger" sicherlich wieder.
Die Story ist packend und der Schluss fiktiv-spannend gestaltet.
>>> Fazit <<<
Eine "leichte" Lektüre, mit interessanten Ansätzen zum tieferen Nachdenken, für Buchfreunde mit Kircheninteresse die richtige Wahl!
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am 25. Januar 2008
ist dieser (Fortsetzungs-)Roman von J.Kastner auf jeden Fall. Das zeichnete auch den Vorgänger "Engelspapst" schon aus. Wenn man von den teilweise etwas überzogenen Superkräften des Papstes und einiger anderer Personen des Buches absieht, ist es ein durchaus gelungener Vatikan-Thriller, der wirklich Spass macht und sich vor allem nicht mit Nebensächlichkeiten aufhält. Der Autor umschifft auch die Klippen der Erklärungen, die man braucht, um manches zu verstehen, sehr geschickt und hält den Leser jederzeit bei der Stange. Klare Empfehlung, für 5 Sterne zu wenig überraschend.
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