Kundenrezensionen


136 Rezensionen
5 Sterne:
 (78)
4 Sterne:
 (27)
3 Sterne:
 (20)
2 Sterne:
 (7)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


63 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grusel und Faszination
Nach Relic und Attic kann ich ihnen eins mit Sicherheit sagen: Ich habe mich so etwas von verliebt in diesen tollen, schicken "neuen" Sherlock Holmes namens Pendergast .....

Ein richtig faszinierender, spannender Mann, der nicht immer einfach zu geniessen und zu durchschauen ist. Er ist der heimliche Held des Buches - finde ich - ohne dabei immer in Erscheinung...
Veröffentlicht am 23. April 2007 von Katzenpfote

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erwartung nicht erfüllt
Nachdem ich mit Begeisterung "Relic" und "Attic" gelesen habe, wurde ich von diesem Buch leider enttäuscht. Der Klapptext verpricht vieles, konnte mich jedoch nicht überzeugen. Die Idee mit dem Serienkiller, welcher seinen Opfern bei lebendigem Leib das Rückenmark entnimmt klingt absolut spannend und grausam. Leider blieb die erhoffte Spannung eher aus, so...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2010 von Pixie


‹ Zurück | 1 214 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

63 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grusel und Faszination, 23. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Formula - Tunnel des Grauens: Special Agent Pendergasts 3. Fall (Taschenbuch)
Nach Relic und Attic kann ich ihnen eins mit Sicherheit sagen: Ich habe mich so etwas von verliebt in diesen tollen, schicken "neuen" Sherlock Holmes namens Pendergast .....

Ein richtig faszinierender, spannender Mann, der nicht immer einfach zu geniessen und zu durchschauen ist. Er ist der heimliche Held des Buches - finde ich - ohne dabei immer in Erscheinung zu treten oder zu dominieren.

Zum ersten Mal begegnet man Pendergast in dem Buch "Relic" - hier nun erlebt und durchlebt man mit ihm und anderen mutigen, engagierten Menschen eine spannende und schockierende Geschichte - bis zu ihrem fantastischen Ende.

Horror, Krimi, Thriller und alles mit einem leichten Schuss "Übernatürlichen". Das alles kann man in diesem gut und fundiert geschriebenen Buch finden. Es hat mich gepackt und mich fasziniert. Ich war gespannt auf die Auflösung, ich war neugierig und habe mitgerätselt und gefiebert. Schlussendlich konnte man mich überraschen - das mag ich gerne muss ich gestehen.

Das Buch mag sprachlich keine Wucht sein, aber es ist gut und flüssig zu lesen. Die Haupt- und Nebencharaktere sind glaubwürdig bis ergreifend / mitreissend. Die Umgebungsbeschreibungen sind plastisch, aber nie zu lang.

Die Story ist gut und hat genau die richtige Länge.

Nun, eigentlich verdient dieses Buch keine 5 Sterne - muss ich gestehen: SO überragend ist es nicht. Aber: Den fünften Stern, den gab es für FBI-Agent Pendergast - und den hat er sich auch - mit Verlaub - mehr als verdient. *verneig*

Mir haben die drei Bücher um und mit FBI-Agent Pendergast bis jetzt großen Spass gemacht. Wobei bisher "Attic" mein persönlicher Liebling war.

Wenn sie sich einmal diese tollen Bücher gönnen wollen, dann achten sie ein wenig auf die chronlogische Reihenfolge. Hier eine kleine Hilfe:

- Relic: Museum der Angst

- Attic: Gefahr aus der Tiefe

- Formula: Tunnel des Grauens

- Ritual: Höhle des Schreckens

- Burn Case: Geruch des Teufels (1. Diogenes-Trilogie)

- Dark Secret: Mörderische Jagd (2. Diogenes-Trilogie)

- Book of the Dead (3. Diogenes-Trilogie)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 36 Leichen auf den ersten 36 Seiten, 12. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Formula - Tunnel des Grauens: Special Agent Pendergasts 3. Fall (Taschenbuch)
Als die Baggerschaufel sich in das Fundament wühlt, wird eine Öffnung sichtbar. Ein Bauarbeiter klettert hinein und findet den grausigsten Fund seines Lebens. FBI Special Agent Pendergast ist sofort mit Dr. Nora Kelly vom New Yorker Museum of National History zur Stelle und begutachtet die Leichen von sechsunddreißig jungen Menschen, die hier im Keller eines ehemaligen Kuriositätenkabinetts gnadenlos ermordet wurden.
Enoch Leng hieß der Besessene, der Ende des 19. Jahrhunderts die Formel" gefunden hat, wie man menschliches Leben verlängern kann, indem man eine Mixtur aus dem Nervengeflecht im Rückenmark, entnommen bei lebendigem Leib, korrekt zubereitet.
Pendergast und Kelly kommen gemeinsam mit dem Journalisten Smithback und dem Polizisten O'Shaugnessy entgegen allen Widrigkeiten der Polizeiführung und der Museumsleitung auf die Spur dieses Mannes, der nun seit 150 Jahren sein Unwesen treiben soll und soeben wieder zu morden beginnt.
Der schlimmste Serienmörder aller Zeiten schlägt wieder zu und seine nächsten Opfer sollen diejenigen sein, die ihm durch ihre Aufklärungsarbeit zu nahe kommen und dass sind o'Shaugnessy, Smithback, Kelly und Pendergast.
Das Thrillererfolgsduo Douglas Preston und Lincoln Child hat mit "Formula - Tunnel des Grauens" wieder zugeschlagen. Nach "Relic" und "Attic" haben sie ihren neuen Reißer wieder in New York angesiedelt und auch die Hauptdarsteller aus "Thunderhead" Nora Kelly und Bill Smithback sind erneut aktiv dabei.
"Formula" braucht aber im Gegensatz zu allen bisherigen Thrillern von Preston und Child einiges an Anlaufzeit, um so richtig spannend zu werden, obwohl sechsunddreißig Leichen auf den ersten sechsunddreißig Seiten gar nicht mal so übel sind. Doch bis alle wichtigen Personen endlich in die Handlung eingeführt sind, braucht es schon 170 der 575 Seiten, doch dann geben die Autoren ordentlich Gas und manchmal muss man den Schmöker einfach aus der Hand legen und sich den Schweiß von der Stirn wischen.
Wie auch in "Riptide" wirken die Charaktere dieses Buches gelegentlich sehr flach und zweidimensional. Besonders die Randfiguren, wie Polizeichef und Bürgermeister etc., werden mehr als Comichelden präsentiert. Und dass man fehlende, plausible Erklärungen und Handlungsabläufe zunehmend durch magische und meditative Elemente ersetzt, macht aus dem Stoff eher eine Gruselgeschichte, denn einen Thriller, aber die Grenze ist bei Preston und Child ohnehin sehr fließend gezogen.
Was darüber hinaus auffällt und bisher noch bei keinem Preston-Child-Buch aus dem Droemer-Verlag der Fall war, ist die schlampige Lektorarbeit, denn es finden sich immer wieder dumme Tippfehler, die den Lesefluss empfindlich stören.
Diese kleinen Mängel sind aber schnell vergessen, denn Preston und Child verstehen es, wie bei all ihren Romanen, die Spannung konsequent zu steigern. Spätestens wenn dann der Übeltäter mit Bowler und Schirm die Straßen unsicher macht und seine potentiellen Opfer für die Operation ohne Narkose jagt, ist Gänsehaut garantiert. Die Geschichte, die sich über weite Teile mit dem Familienleben des übersinnlichen Agenten Pendergast beschäftigt, kann zwar mit Thrillern, wie "Relic" und "Attic" nicht ganz mithalten, dennoch ist (vielleicht mit Ausnahme von Jeffrey Deaver) momentan kaum ein Autor in der Lage mehr Spannung zu erzeugen, wie es Preston und Child in bewährter Manier praktizieren.
Auch wenn Publishers Weekly feststellt "Preston/Child auf dem Höhepunkt ihres Könnens", scheint mir diese Aussage nicht ganz zutreffend. Viel mehr erscheint mir dieses Buch als routinierter Schnellschuss, um jedes Jahr vor Weihnachten einen Thriller veröffentlichen zu können. Dass dabei an gewohnt guter Sprache nicht gespart wurde, zeigt vom Schreibvermögen der Autoren und der gekonnten wissenschaftlichen Recherche, die, wie in allen Vorgängerromanen, erst den gewissen Kick rund um die Thematik bringt.
Für dieses Buch kann man, ohne lange zu überlegen, eine ganz klare Leseempfehlung abgeben. Wer sich schon für einen anderen Preston/Child-Thriller begeistert hat, für den zählt "Formula" ohnehin zur Pflichtlektüre. Gespannt darf man sein, wann diese Bücher endlich verfilmt werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, super zu lesen, 30. Oktober 2003
Nach dem mittelmässigen Ice Ship haben Preston und Child es wieder geschafft. Ein 575 Seiten starker Wälzer entführt uns in die mysteriöse Welt einer Formel. Alte Bekannte wie Nora Kelly (Thunderhead), Special Agent Pendergast (Relic, Attic) und Journalist Bill Smithback (Relic, Thunderhead) sind die Hauptakteure in diesem angenehm zu lesenden Thriller.
Die Story ist über einen großen Teil des Buches linear aufgebaut und springt erst in dem 100 Seiten umfassenden Finale ein wenig hin und her. Vor allem das Finale ist es, dass meiner Meinung nach wieder genial geschrieben wurde. Aus der Sicht von drei Personen, erlebt man die Lösung aller ungelösten Fragen, während eine vierte komplett im Dunkeln tappt und so durch diese Ablenkung, die Spannung immer weiter erhöht.
Ansonsten ist es ein typischer Lincoln/Child, wie man ihn auch schon aus den anderen Büchern kennt. Schöne Story, bei der man ständig kleine Häppchen an Information zugeworfen bekommt und man selber krampfhaft versucht, logische Schlüsse zu ziehen. Dazwischen verblüffen sie immer wieder mit sauber recheriertem Hintergrundwissen und netten Zusatzinformationen.
Alles in allem ein Wissenschaftsthriller der seine fünf Sterne verdient hat. Wann kommt der nächste? :)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, 25. Juni 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Formula - Tunnel des Grauens: Special Agent Pendergasts 3. Fall (Taschenbuch)
Das war mein erstes Buch von Preston/Child - und wie wohl auch bei allen anderen nicht das Letzte :o)

Die Geschichte ist spannend geschrieben, das Gänsehautfeeling macht sich sehr bald bemerkbar. Das Thema des Buches - jemand bringt massenweise Menschen um, schneidet ihnen sozusagen das Rückrat heraus, um sein eigenes Leben zu verlängern - fesselt einen stundenlang. Denn man weiß ja nichts Genaues, alles sind nur Vermutungen und Spekulationen des FBI u. der Wissenschaft. Ist es also nun wahr oder nicht? Ist der Mörder ein über 150 Jahre alter Mensch? Oder nur ein Nachamungstäter? Diese Frage treibt einen dazu, das Buch quasi in einem Rutsch durchzulesen, denn man ist mehr als nur gespannt auf die Auflösung. Und wird nicht enttäuscht.

Sehr liebenswert auch die Hauptfiguren, sie sind einem sofort sympatisch, man leidet und fiebert sofort mit ihnen mit. Und man weiß, dass hinter dem FBI Agent ein Geheimnis steckt, das sich einfach nicht so schnell lüften will...

Alles in allem sehr spannend gehalten, klasse Lektüre für Fans von Abenteuern u. Wissenschaft!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Preston/Child Thriller - Spannend bis zum Schluß, 9. November 2003
Von 
Das Duo Preston und Child setzen wieder auf ihr Erfolgsrezept - ein spannendes Thema - hier: Unsterblichkeit oder zumindest Lebensverlängerung - in einem historischen Kontext wird im New York der heutigen Tage zu einem spannenden Thriller verwoben. Uns begegnen wieder die bekannten Personen - Special Agent Pendergast vom FBI, Nora Kelly vom Museum of Natural History und der uns bekannte Jounalist Bill Smithback. Und wieder führt uns das Autorenduo in den Abgrund menschlicher Verhaltensweisen - Skelette, die bei Abbrucharbeiten gefunden werden und weitere Morde, bei denen Gewebe aus dem Rückenmark entnommen wurde. Auch hier - wie in den anderen Büchern des Erfolgsduos ist ein Schluß garantiert, der nicht so zu erwarten war. Wer wieder einmal eine Nacht durchlesen möchte, der sollte zu diesem Buch greifen. Spannung ist garantiert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein typischer Preston Child Thriller, 17. November 2003
Von 
J. Pruy "juergen-pruy" (Paris / Basel / Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Das Thrillererfolgsduo Douglas Preston und Lincoln Child hat mit "Formula - Tunnel des Grauens" endlich wieder in alter Bestform zugeschlagen. Nach "Relic" und "Attic" haben sie ihr neues Meisterwerk wieder in New York angesiedelt und auch bekannte Hauptdarsteller wie Special Agent Pandergast vom FBI und bekannt aus "Thunderhead" die Archäologin Nora Kelly und reporter Bill Smithback sind erneut aktiv dabei.
"Formula" braucht im Gegensatz zu dem zuletzt erschienenen Thriller "Ice Ship" keine lange Anlaufzeit, um so richtig spannend zu werden!
Diesesmal geben die Autoren in alter Gewohnheit ordentlich Gas, so dass man den dicken Schmöker nicht aus der Hand legen kann! Fasziniert von den schecklichen Abgründen wissenschaftlicher Wissbegier und der stetigen Spannung "musste" ich das Buch fast in einem Stück lesen.
Im Gegensatz zu "Riptide und Ice Ship" wirken die Charaktere dieses Buches nicht flach. Zugegeben: dass man fehlende, plausible Erklärungen und Handlungsabläufe zunehmend durch magische und meditative Elemente ersetzt, geht an manchen Stellen des Buches mehr in Richtung Gruselgeschichte, als in Richtung Thriller, aber die Grenze ist bei Preston und Child ohnehin sehr fließend gezogen und das macht -wie ich finde- schon immer den Reiz dieser Thriller aus!
Preston und Child verstehen es, wie bei all ihren Romanen, auch in Formula die Spannung stetig zu steigern.
Spätestens wenn dann der Bösewicht die Gänge des New York Museum of Natural History oder die Straßen New Yorks unsicher macht und seine potentiellen Opfer für eine chirurgische Operation ohne Narkose jagt, sind Schweißperlen auf der Stirn garantiert.
Wer sich schon für einen anderen Preston/Child-Thriller begeistert hat, für den zählt "Formula" auch wieder zur Pflichtlektüre. Meine Empfehlung ist ganz klar: 5 Sterne und sofort bestellen und lesen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie immer spannend und abwechslungsreich, 17. Januar 2004
Inzwischen habe ich das Buch bereits zweimal gelesen. Was mir an den Büchern von Preston und Child immer gut gefällt, ist die Tatsache, dass aus anderen Büchern bekannte Charaktere immer wieder in neuen Kombinationen miteinander zum Einsatz kommen. Hier Smithback (aus Relic, Attic und Thunderhead) und Nora Kelly (Thunderhead) zusammen mit Pendergast (Relic und Attic), der diesmal im Zentrum der Handlung steht. Die Geschichte ist spannend erzählt, Hintergrund ist wieder ein wissenschaftliches Rätsel. Man begegnet beim Lesen verschiedenen Personen, die alle irgendwie harmlos wirken und dennoch ist man stets mißtrauisch. Ich wäre am liebsten mit Feuereifer selbst ans Werk gegangen, zu ermitteln was denn nun eigentlich das Geheimnis des mysteriösen Killers ist - bzw. hinter was dieser Mensch eigentlich her ist (oder ist es etwa gar kein Mensch???). Kurz gesagt, das Buch ist unbedingt empfehlenswert, auch wenn man die anderen Bücher der Autoren nicht gelesen hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr kurzweilig, sehr spannend, sehr gut!, 22. Oktober 2003
Das Autorenduo entführt diesmal nach New York und zwar, um genau zu sein, durchaus ein ein New York vor 150 Jahren.
Der Originaltitel des Buches "Das Kuriositätenkabinett" beschreibt anschaulich den Mittelpunkt: Eines jener zu der damaligen Zeit weit verbreiteten Kabinette, die die zu der Zeit unglaublichsten Dinge ausstellten: Fossilien, ausgestopfte (und oft mottenzerfressene) Tiere von anderen Kontinenten, Mißbildungen von Mensch und Tier. Und um eines jener Kabinette dreht sich auch der Plot dieses Buches: Als während Bauarbeiten ein merkwürdiger Gang mit sechsunddreißig Leichen entdeckt wird, die alle recht merkwürdige und zur damaligen Zeit unübliche Verletzungen der unteren Wirbelsäule aufweisen, wird schnell klar, daß dieser Fund sich auf eben eines jener Kuriositätenkabinette zurückverfolgen läßt. Warum und wie das vor sich geht, bitte selbst lesen. Ich möchte die Spannung nicht nehmen.
Die handelnden Personen sind dem Autorenduo treuen Lesern gut bekannt:
Der FBI-Agent Pendergast, die Archäologin Dr. Nora Kelly und der oftmals einfach zu neugierige Journalist William Smithback. Entgegen anderer Rezensionen bin ich nicht der Meinung, daß die Charaktere zu flach bleiben. Okay, es ist richtig, daß die Autoren sich mehr auf die Story, als auf irgendwelche Marotten und Eigenheiten ihrer Protagonisten konzentrieren. Aber das stört nicht wirklich: Zum einen sind die Personen bereits eingeführt (aber auch Neulinge stört es nicht, nicht zu wissen, welche Schuhgröße Nora Kelly hat) und zum anderen bietet die Ausrichtung allein auf die Story genügend Stoff. Außerdem habe ich es als durchaus positiv empfunden, nicht seitenlange, nebensächliche Beschreibungen vorzufinden, sondern in den Plot abzutauchen und diesen weiter zu verfolgen.
Das Ende des Buches kommt, wie bereits in den anderen Rezensionen erwähnt, schnell, unerwartet und ganz anders, als man es erwartet hat. Aber auch diese Art und Weise, ein Buch zu beenden, ist nicht wirklich neu, kennt man die anderen Bücher des Duos.
Fazit: Ein spannendes, sehr interessantes Buch mit dem "Zeitvergessen"-Effekt. Sehr empfehlenswert und diesmal auch etwas anders, als die üblichen Thriller der beiden Autoren. Anders, aber dadurch nicht schlechter. Im Gegenteil ...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ....Gänsehaut...., 2. Mai 2004
Von 
Alexandra Egli (Frankfurt/M.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
...mögen Sie solche Szenen: Jemand dringt in ein altes verlassenes Haus ein und tastet sich im Dunkeln an den Wänden entlang, alles ist still, er hört nur das leise Schlurfen seiner eigenen Schritte......plötzlich fasst seine Hand in etwas großes haariges Weiches.....!!! Wenn Ihnen solche Worte das Blut in den Adern gefrieren lassen, dann sind Sie bei "Formula" bestens aufgehoben. Wieder einmal schafft es das Autorenduo einen gruseligen, spannenden und atemberaubenden Wissenschaftsthriller zu präsentieren, der den Leser zum Weiterlesen geradezu zwingt. Diese fast 600 Seiten legt man nicht mehr aus der Hand! Um was es geht: Bei Ausschachtungen werden in einer Art unterirdischem Grab, genau unter einem früheren Kuriositätenkabinett, die Skelette von 36 Menschen gefunden. Eine genauere Untersuchung zeigt, dass an den aus dem 19. Jahrhundert stammenden Skeletten wissenschaftlich herumexperimentiert wurde. Als plötzlich an einer ermordeten Frau im Central Park die gleichen Verletzungen der Wirbelsäule entdeckt werden, ist New York in Aufruhr: Geht hier ein Täter nach dem gleichen Schema vor, wie schon jemand hundert Jahre zuvor? Der FBI-Agent Pendergast, Nora Kelly vom Naturhistorischen Museum und ihr Freund Smithback, alle schon aus früheren Romanen bekannt, beginnen unabhängig von der Polizei zu ermitteln und geraten in lebensbedrohliche Schwierigkeiten.
Wieder einmal beweisen Preston und Child, dass Sie einfach spannend und mitreißend schreiben können. Ihre Protagonisten wachsen einem ans Herz, selbst wenn sie so merkwürdig schrullig wie Pendergast skizziert sind.
Ein echter Pageturner für Liebhaber von Büchern im Stile eines Dan Brown.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So sollte ein Thriller sein...., 7. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Formula - Tunnel des Grauens: Special Agent Pendergasts 3. Fall (Taschenbuch)
...nämlich spannend und unterhaltend.
Trotz des zunächst etwas plakativ anmutenden Titels ("Tunnel des Grauens") und der daraus erwachsenen Skepsis hinsichtlich der möglichen Qualität dieses Buches, haben es Preston und Child exzellent verstanden, einen wirklichen Thriller im eigentlichen Sinne zu schaffen.
Obgleich die Grundidee dieses Buches (einmal mehr ein Serum, welches tolle Dinge mit dem Menschen veranstalten könnte einschließlich eines Jagdspielchens auf den unbekannten schwarzen Mann) nicht wirklich neu ist, gelingt den Autoren die Gratwanderung zwischen vorzüglicher Unterhaltung und belanglosem Kitsch zugunsten der Qualität.
Die Hauptfiguren wirken echt und sympathisch; insbesondere der skurrile Agent Pendergast gewinnt fast Kultstatus, obgleich seine meditativen Ausflüge gewöhnungsbedürftig sind.
Die Autorensprache ist flüssig und lädt zum ständigen Weiterlesen ein. Insbesondere die Gruselszenarien wurden sehr gut gezeichnet.
Preston/Child lassen die Protagonisten Pendergast, Nora Kelly und Smithback eine gefährliche Suche nach einem Mörder durchführen, dessen aktuelle Taten scheinbar im Zusammenhang mit den Meucheleien eines Serienmörders a.D. aus dem 19.Jahrhundert stehen. Hier wird der Leser mit vielen offenen Fragen zurückgelassen, welche die Autoren an vielen interessanten Schauplätzen (u.a. New York Museum of Natural History) peu à peu in thrillerhafter Manier zu beantworten verstehen. Auch wird die für das Buch "notwendige" Wissenschaft ebenso, sagen wir mal, "verständlich" dargestellt.
Einzig und allein die klischeehaften Cops sowie die angedeuteten Meditationsübungen des Herrn Pendergast wollten nicht so recht gefallen.
Dies fällt jedoch kaum ins Gewicht, so dass ich nach dreitägiger Lesezeit und sehr guter Unterhaltung ein weiteres Werk dieser Autoren in Erwägung ziehe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 214 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Formula - Tunnel des Grauens: Special Agent Pendergasts 3. Fall
Formula - Tunnel des Grauens: Special Agent Pendergasts 3. Fall von Lincoln Child (Taschenbuch - Februar 2005)
EUR 10,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen