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68 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein rührendes Frauenbuch, mit Mann zentral
Normalerweise bin ich kein Fan von Frauenbüchern. "Salz auf unserer Haut" habe ich 1995 zum ersten mal gelesen. Nach langer Lesepause (Studium, Arbeit, Kinder) war da zum ersten mal wieder die Erfahrung, dass man ein Buch nicht aus den Händen legen will. Die Erfahrung, dass ein Buch mit keinem Fernsehprogramm konkurrieren kann.

Benoit Groult hat es...
Veröffentlicht am 28. Juni 2006 von Mirka

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Zeitvertreib...
Ich finde das Buch stellenweise mitreißend; die tragische Liebes-/Leidenschaftsgeschichte zwischen den zwei Charakteren zieht den Leser in den Bann, jedoch gibt es immer wieder Abschnitte, die weniger spannend sind. Es handelt sich um eine rückblickende Erzählung der Protagonistin, die sich speziell auf ihre Begegnungen mit dem Liebhaber beschränkt...
Veröffentlicht am 14. März 2012 von Julia B.


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68 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein rührendes Frauenbuch, mit Mann zentral, 28. Juni 2006
Von 
Mirka (Rotterdam, Niederlande) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Salz auf unserer Haut (Taschenbuch)
Normalerweise bin ich kein Fan von Frauenbüchern. "Salz auf unserer Haut" habe ich 1995 zum ersten mal gelesen. Nach langer Lesepause (Studium, Arbeit, Kinder) war da zum ersten mal wieder die Erfahrung, dass man ein Buch nicht aus den Händen legen will. Die Erfahrung, dass ein Buch mit keinem Fernsehprogramm konkurrieren kann.

Benoit Groult hat es geschafft, die Geschichte einer grossen Liebe zu beschreiben, die Liebe zwischen einer promovierten Akademikerin und einem Seemann. So clichéhaft das klingt, so phantastisch und aufrichtig war das Buch. Sprache und Inhalt verweben sich in perfekter Harmonie. Eine Leistung, dass eine fast 70jährige Frau sich auf so offene Art mit Themen wie Leidenschaft, Liebe uns Sex auseinanderzusetzen weiss.

Am Ende dann die Tatsache, dass Groult dieses phantastische Buch nicht durch ein Happy-end verdirbt. "Salz auf unserer Haut" war der Anfang meiner erneuten, intensiven Leseperiode, die inzwischen über 10 Jahre anhält. 10 Jahre später und gut 500 Bücher weiter steht das Buch noch immer ganz oben auf meiner Liste.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr anrührende Liebesgeschichte, 25. Juli 2006
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es war schon 1972 nicht wirklich ein erotisches Buch, um wieviel weniger heute, wo Sex (der ja bekanntlich "sellen" kann) insbesondere im Internet umfangreich verfügbar ist. Wer dergleichen sucht, wird sich zwangsläufig langweilen.

Es ist auch kein Action-Buch, an sich passiert nichts, oder doch mehr oder weniger immer dasselbe, hin- und hergewendet, Thema und Variation.

Und doch ist es eines der besten Bücher unserer Zeit.

Subtile, sehr differenzierte Sprache (großartig ins Deutsche übersetzt), die Einsichten in die Gefühlswelt einer Frau vermittelt, die über Männer spricht, mal ehrlich, mal raffiniert, mal abgeklärt; die zwingend beschreibt, wie sich gegen Sitte, Anstand, Moral, Konvention, intellektuellen Hochmut und pures Anderssein erst zögerlich, dann urgewaltig, dann reif und zärtlich eine einzigartige Liebe durchsetzt, häufig ununterscheidbar von Leidenschaft.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch, 24. November 2006
Oh la la, was für ein Sprachgewitter, dass über den Leser hereinprasselt. Mal offen, mal verschwiegen - mal derb, mal sinnlich; die Autorin findet unglaubliche Worte und Wortwendungen um uns in eine geheimnisvolle Liebes- und Lebensgeschichte zweier Menschen zu führen. Zwischen den Zeilen steht mehr als zu Papiere steht und man muss schon ein eigenes Stückchen Lebenserfahrung mitbringen, ohne dessen Hilfe man wohl vieles nicht wird entziffern können.

Zur Geschichte:

Sie, eine Pariser "Intellektuelle" lernt in der Unbeschwertheit Ihrer Jugend einen bretonischen "Bauersburschen" kennen und verbringt mit ihm eine Nacht am Meer. Seitdem verbindet beide eine geheimnisvolle, durch körperliche Anziehung geprägte Liebe, die beider Lebenswege, so unterschiedlich sie auch verlaufen mögen, kreuzen lässt - dies aller Hürden und nicht zueinander passender Weltanschauungen und Interessen der beiden zum Trotz.

Das Buch ist oberflächlich betrachtet wenig aktionsreich, ein erotisches Stelldichein wechselt sich mit dem nächsten ab, unterbrochen von zusammenfassenden Blicken auf den zwischendurch zurückgelegten Lebensweg der Protagonistin und Ihres Mitspielers. - Aber halt! - Mit dieser einfachen Struktur und der Banalität des chronologischen Erzählens legt die Autorin ein geniales Fundament auf dem sie mit präziser, moderner und wortgewaltiger Sprache ein Feuerwerk von Gefühlen, Glück und Schmerz zündet, dass es - vorausgesetzt man kann sich dem Metier öffnen - einem schier die Sprache verschlägt.

Nie will die Liebesgeschichte den Leser auf plumbe Art zufriedenstellen, die Autorin gibt uns keine einfache Formel in die Hand um das gemeinsame Glück, die Zufriedenheit von Abneigung und Missbilligung unterscheiden zu können. Die Zerrissenheit dieser Liebe, das Knistern ist förmlich zu spüren. Die Autorin entwirft für die beiden Protagonisten Lebensbilder, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, nur um dieser Spannung die ungeheuerliche Anziehungskraft deren Körper entgegenzusetzen - und innerhalb der Geschichte lässt sie vor dem Auge des Lesers ihre Darsteller mit gieriger Kraft "aufeinanderprallen".

Was für eine wunderbare Geschichte.

Was für eine wunderbare Sprache.

Ich persönlich zähle das Buch zu dem Besten was ich bisher gelesen habe und lege sie aufgeschlossenen und lesefreudigen Zeigenossen sehr ans Herz. Man sei aber gewarnt: sicherlich nicht jedem wird sich die Kraft dieser Erzählung erschliessen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sich lieben bedeutet, zwei zu bleiben, bis zur Zerrissenheit (Groult),,,,,, 9. Dezember 2011
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Oft genug ist dieser Roman rezensiert worden und immer wieder wurde darauf hingewiesen, dass hier die Liebesgeschichte einer Pariser Intellektuellen und eines bretonischen Fischers erzählt wird.

Die Handlung als Interpretationsgrundlage abermals breitgefächert wiederzugeben, möchte ich mir deshalb ersparen. Benoit Groult, die Autorin dieses Bestsellers, gilt aufgrund ihres Engagements in der französischen Frauenbewegung als legitime Tochter Simone de Beauvoirs. Sie hat sich natürlich damit nicht zufrieden gegeben, einen profanen Liebesroman zu schreiben, in dem dann scheinbar vordergründig seitenlang die Sexualphantasien einer keineswegs spröden, französischen Intellektuellen zum Besten gegeben werden.

So einfach ist es nicht. Hier geht es um etwas anderes.

Groult spürt in ihrem Buch der alten Idee Platons nach von den beiden zueinander gehörenden Kugelmenschhälften (das artikuliert sie auch konkret in einer Textpassage), welche für die Autorin in gewisser Weise durch ihre Protagonisten verkörpert werden, aber die deshalb noch lange keine Persönlichkeitssymbiose oder dergleichen anstreben.

George und Gauvin, die sich als junge Menschen in den Ferien kennen lernen, passen von ihrem sozialen Backround und ihrer gedanklichen Ausrichtung nicht zueinander. Dennoch fühlen sie sich, wie durch magische Elektrizität zueinander hingezogen und verbringen irgendwann eine Nacht miteinander. Ihre Körper erkennen sich sofort und streben danach, fortan vorübergehend immer wieder miteinander zu verschmelzen. Dabei wird die emotionale Sehnsucht von den Liebenden, wenn sie getrennt sind, stets auch genital wahrgenommen.

George und Gauvin treffen sich daraufhin in Paris, wo die junge Studentin und der bildschöne Fischer tagelang das Bett nicht verlassen, weil sie ein körperliches Fest der Liebe feiern, das, wie bei allen weiteren sporadischen Begegnungen, sei es auf den Sychellen, sei es in Dakar, sei es in Kalifornien oder anderswo das immer gleichbleibende Ziel der sinnlich aufgeladenen Zusammenkünfte darstellen wird.

Nicht geboren aus der Sucht nach pausenlosen Orgasmen, sondern aus dem Empfinden in körperlich-seelischer Beziehung zusammen zu gehören und dieses Wissen immer wieder erneut für ein paar Tage zu genießen, unternehmen die beiden im Laufe der Jahrzehnte stets aufs Neue große Anstrengungen, um sich den sie ungemein erfüllenden Liebesakt abermals und abermals zu schenken. Die körperliche Anziehung, auch die Lust aufeinander enden nicht.

George ist mittlerweise Hochschullehrerin in den USA, hat dort ein Verhältnis zu einem gebildeten Mann, der ihr geistig ebenbürtig ist. Doch diese Beziehung hindert sie nicht daran, sich in gewissen Abständen nach Gauvin, der zwischenzeitlich verheiratet und Vater von vier Kindern ist, zu sehnen. Aber auch der bretonische Fischer sehnt sich nach seiner Geliebten, hat aber lange Zeit moralische Skrupel wegen dieser erotischen Beziehung, bis er erkennt, dass George im Grunde seine eigentliche Frau ist.

Sowohl für George als auch für Gauvin ist das gegenseitige körperliche Erleben durch Dritte nicht ersetzbar. Sie brauchen einander, um ihre Sehnsucht körperlich vorübergehend stillen zu können. Sexuelle Handlungen mit anderen Partnern bringen das Fieber der beiden aufeinander nicht zum Abklingen.

Sex ist nicht einfach Sex, weiß George. Keiner kann ihn ihr so vermitteln wie Gauvin, was keine Frage von Technik ist. Durch ihn erkennt sie das Heilige ihn ihrer Wollust.

In ihrer Jugend glaubt George, dass sich lieben eins werden heißt. Später allerdings begreift sie, dass sich lieben bedeutet, zwei zu sein bis zur Zerrissenheit und dass eben genau diese Gegebenheit vielleicht die Leidenschaft zwischen Mann und Frau begründet

Benoit Groults tiefe Wahrheit über das Geheimnis lang andauernder Liebe wird dokumentiert in der ungewöhnlichen Liebesgeschichte von George und Gauvin, die letztlich deshalb nicht voneinander lassen können, weil sie sich ihr Andersein in all den Jahren zugebilligt haben, obgleich auch ihnen dies nicht immer leicht gefallen ist.

Ein schöner Roman, über dessen Inhalt sich nachzudenken lohnt.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Geträumtes Leben" oder "Die unverständliche Sache", 28. Juni 2007
Von 
Daggi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Salz auf unserer Haut (Taschenbuch)
George ohne "s" träumt ihr Leben. Sie lebt eine rein sexuelle Beziehung zu einem Mann, den sie seit ihrer Jugend kennt, trifft ihn aber nur hin und wieder, manchmal nur einmal im Jahr, aber die sexuelle Anziehung bleibt bestehen, immer wieder aufs Neue und immer wieder heftig. Sie will diesen Mann nicht für ihr "wirkliches Leben" - hier stellt die Universitätsprofessorin aus Paris höhere Ansprüche an Intellekt und Kommunikation, als der bretonische Fischer Gauvain ihr bieten kann. Sie braucht ihn aber als Notanker und bekommt von ihm "alles, wovon Liebe erstrahlen kann". Kann man das schöner ausdrücken?

Ich frage mich, warum ich dieses Buch nicht schon viel früher gelesen habe - ich habe mir einen geistreichen Lesegenuss entgehen lassen! Vielleicht waren ja diese schlimmen bis haltlosen Verunglimpfungen, denen der Roman standgehalten hat, der Grund dafür, dass ich ihn nicht schon vor 20 Jahren gelesen habe. "Pornographie" wurde und wird ihm vorgeworfen, was ich so nicht sehe: die zwar ausführliche und detaillierte Beschreibung des Geschlechtsaktes, oder auch die mehrfach auftauchenden Wortspielereinen und alte Bezeichnungen für Geschlechtsteile sind ja allein nicht schon Pornographie! Der Roman hat zwar erotische Stellen, ist aber für mich im Grunde ein sehr, sehr schöner, kunstvoller Liebesroman, mehr romantisch bzw. poetisch als erotisch. Mit Sicherheit werde ich diesen Roman noch öfters lesen!

Ich finde diesen Roman zudem hervorragend wegen seinen durchaus selbstironischen Zügen und immer wieder köstlich-bissigen Orts- oder Charakterdarstellungen. George bezeichnet sich selbst z.B. einmal als "dahergelaufene Pariserin". Auch den Ausdruck der "falschen Echtheit von Disneyland" finde ich sehr treffend. Die Beschreibung ihrer gescheiterten Ehen oder ihre Männerbeschreibungen suchen ihresgleichen. Und dieser präzise, feinsinnige Stil zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.

Der Roman ist in einer wunderschönen Sprache geschrieben (und sehr gut übersetzt) und ich finde ihn überhaupt nicht langweilig! Es ist ein Roman, der ein Menge von Lebensweisheiten und Lebensempfindungen ausdrückt, die sich Frauen sonst oft nicht so trauen, preiszugeben, weil sie es nicht für so wichtig halten (oder sich schämen?). Überhaupt beschäftigt sich Benoîte Groult viel mit ihrer eigenen Weiblichkeit, ihrem Körper und ihrer Wirkung auf andere. Ein Thema, das mehrmals auftaucht, ist das Altern, das Frau Groult als "das böse Leiden am Körper" bezeichnet. Jede Falte wird registriert und gemaßregelt, George kann nur darüber hinweg sehen, weil sie von ihrem Gauvain so geliebt wird ...

Das ist auch das einzige, was mich ein wenig stört an diesem außergewöhnlichen Roman: durch den Ausschluss von Gauvain aus ihrem "wirklichen Leben" gibt es auch kaum Beziehungskrisen oder Probleme zwischen den beiden. Sie sind beide auf das körperliche Begehren fixiert und ihre Beziehung auf Sex reduziert. Gauvain nennt dies die "unverständliche Sache" zwischen den beiden. Nur an einer Stelle ist George einmal extrem genervt von Gauvain (in "Disneyland") und frau ahnt, wie es im "wirklichen Leben" zugeht! Doch Frau Groult wollte mit ihrem Roman sicher auch keinen Beziehungsratgeber schreiben.

Danke auch noch mal an die Mit-Rezensentin Helga König, die mir den Roman ans Herz gelegt hat, es hat sich gelohnt! Und allen anderen Frauen, die ihn noch nicht gelesen haben, sich vielleicht auch haben abschrecken lassen, wie ich: unbedingt lesen!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön aufrichtig, unbeschreiblich, 13. Februar 2002
Es ist der Autorin hier gelungen, einfach nur eine wunderschöne, überzeugende Liebesgeschichte zu schreiben, die nicht mit Kitsch glänzt.
Sie zeichnet das Bild einer sehr selbstbewussten emanzipierten Frau, die sich in einen eher bodenständigen Mann verliebt, aber trotz der innigen Liebe nie bereit sein wird, ihr Leben mit ihm zu verbringen und die es dennoch mit ihm verbringt, wenn auch auf eine etwas andere Weise, als man sich vielleicht denken würde. Sie zeigt, dass selbst Frauen höheren Alters noch wunderschön und begehrenswert sein können, sie zeigt, dass die "unsittliche" Form der Liebe vielleicht manchmal eine größere Überlebenschance hat als die meisten koventionellen Ehen sie vielleicht haben.
Sie schreibt von 2 Menschen, die nicht gemeinsam miteinander altern und doch zusammen alt werden... eine Liebe und Leidenschaft, die nur durch den Tod ausgelöscht wird.
Mir stellt sich am Ende des Buches die Frage, ob die gebildete Georges denn nun die frau des Fischers Gauvain war, wenn auch nicht auf dem Papier???Erst am Ende des Buches wird einem die Tragik, die Tiefe dieser ganzen Geschichte voll und ganz bewusst und stimmt einem nachdenklich, lässt aber auch die eigene Leidenschaft wieder in einem aufkeimen.
In diesem Buch geht es wesentlich um das eine: Die Liebe, und zwar augenscheinlich um die körperliche, aber hintergründig wahrscheinlich viel mehr um die seelische Liebe zweier Menschen
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schöner erotischer Liebesroman, 29. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Salz auf unserer Haut (Taschenbuch)
Ein wunderbarer Liebesroman über eine Liaison zweier sehr unterschiedlicher Menschen, was der Sache einen besonderen Reiz gibt. Doch Vorsicht: Wer einen Erotikroman sucht, bei dem es alle drei Seiten wild zur Sache geht, sollte sich besser für ein anderes Buch entscheiden. Die Erotik entsteht hier vor allem durch die große Erzählkunst und das außergewöhnliche Verhältnis der beiden.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbar, 15. September 2007
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich hatte mich total auf das Buch gefreut, weil mir der Sinn noch mal nach einer Liebesgeschichte stand.
Ich wurde nicht enttäuscht, ich bekam eine Liebesgeschichte und was für eine....
Wunderbare Sprache gepaart mit einem unheimlichen Erzähltalent.
Ich wurde selten so gut unterhalten.
Die Geschichte zwischen Gauvin und George ist einfach nur gefühlvoll und zeigt wie schrecklich schön die Liebe sein kann.
Absolut lesenswert.....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zwei Königskinder ..., 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Salz auf unserer Haut (Taschenbuch)
... ich will den vielen positiven Rezesionen zu diesem Buch noch die meinige hinzufügen.
Als ich dieses Buch vor ca 10 Jahren das erste Mal lesen durfte, bekam ich dies von einem Freund geschenkt, mit dem ich gerade eine ähnliche Beziehung durchlebte, ich liebe dieses Buch noch heute. Wie die beiden nach Jahren und Jahrzehnten immer wieder eine von tiefem Zugehörigkeitsgefühl geprägte schöne Zeit miteinander verbringen dürfen. So sehr sie sich auch lieben, können sie doch nicht beide zusammen in einer gemeinsamen Welt leben. Das einigt und trennt sie zugleich für ein ganzes Leben.
Einmal angefangen wird man von Benoit Groult in die Geschichte hineingezogen, so daß man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen will.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unter die Haut gehend, 15. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Salz auf unserer Haut (Taschenbuch)
Als dieser Roman, der zwei Jahre lang auf Platz 1 der deutschen Bestsellerlisten stand, 1988 erschien, war Benoit Groult bereits 68 Jahre alt. Sie ist eine Frau, die das Leben von vielen Seiten kennengelernt hat. Angeblich ist die ganze Geschichte sogar autobiografisch: mit 25 hat sie einen amerikanischen Piloten kennengelernt und sich in ihn verliebt. Im Abstand von Jahren traf sie ihn immer wieder, verheiratet war sie allerdings mit anderen Männer. Dieser Pilot spielt übrigens auch in ihrem Buch „Leben will ich“ eine Rolle.

Bei „Salz auf unserer Haut“ (der französische Originaltitel lautet: „Les vaisseaux du coeur“ und heißt übersetzt sehr doppeldeutig „Herzkranzgefäße“) geht es um George, ein Mädchen aus gutem Haus, das mit seiner Familie die Ferien in der Bretagne verbringt. Dort trifft sie auf Gauvin, einen bretonischen Fischer, nur wenige Jahre älter als sie. Die beiden spüren eine unbändige Anziehungskraft, die sie auf einer von der Ebbe freigelegten Insel ausleben. Fast hätte die Flut sie fortgespült... Der Flut der Leidenschaft können sie nicht entfliehen. Doch das merken sie erst viele Jahre später. Inzwischen ist Gauvin verheiratet und Vater. George ist Historikerin geworden und hat mit einem erfolgreichen Mann einen Sohn. Sie bewegt sich in einer ganz anderen Gesellschaftsschicht als Gauvin, als sie in Afrika zufällig aufeinander treffen. Die Anziehungskraft ist ungebrochen und so verabreden sie sich an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt, um jeweils ein paar Tage zusammen zu verbringen. Die Sehnsucht nacheinander und geheime Briefe werden ein Bestandteil ihres Lebens und bei jeder Begegnung flammt die Liebe erneut auf. Zweifel lösen sich dabei in Nichts auf. George und Gauvin schlüpfen aus ihrer Alltagshaut, um die gemeinsamen Stunden der über 30 Jahre dauernden Verbindung zu genießen.

Was mir an diesem als „Hausfrauenporno“ verschrieenen Roman gefällt, ist die emotionale Seite, die Benoite Groult so nachvollziehbar beschreibt. Liebesträume lassen sich eben leichter leben als die alltägliche Realität. Wobei die innere „Anstandsdame“ auch nicht zu kurz kommt.

Ein Buch, das sehr flüssig geschrieben ist und das zu lesen sich in vielen Lebenslagen lohnt.
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Salz auf unserer Haut
Salz auf unserer Haut von Benoîte Groult (Taschenbuch - 1. April 2004)
EUR 9,99
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