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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Amüsantes, erfrischendes Internatsbuch - mit hartem Ende!
Habe selten ein Buch gelesen, von dessen Verlauf der Geschichte ich am Ende so überrascht wurde. Das Leben und die Geschichte von 5 pubertären Klosterschülerinnen in Irland der 70er wird erzählt. Ihre Ängste, Sorgen, Sehnsüchte, Vergangenheit. Mit vielen Rückblicken und Vorausschauen. Großartig beschrieben: die erste wilde,...
Veröffentlicht am 4. Januar 2004 von schmockowinski

versus
3.0 von 5 Sternen Und das ist auch gut so...
...nämlich, daß es sich hier um "die Schule der Schweigenden" handelt. Es liegt tatsächlich eine "dunkle Spannung" im erzählten Szenario, wie es eine Mitrezensentin schrieb. Doch die Auflösung des Ganzen läßt mich gequält aufstöhnen. Fällt denn der zeitgenössischen Literatur zu "Kirche im Scheitern" fast...
Veröffentlicht am 21. Februar 2008 von Peter Raeggel


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Amüsantes, erfrischendes Internatsbuch - mit hartem Ende!, 4. Januar 2004
Habe selten ein Buch gelesen, von dessen Verlauf der Geschichte ich am Ende so überrascht wurde. Das Leben und die Geschichte von 5 pubertären Klosterschülerinnen in Irland der 70er wird erzählt. Ihre Ängste, Sorgen, Sehnsüchte, Vergangenheit. Mit vielen Rückblicken und Vorausschauen. Großartig beschrieben: die erste wilde, Wodka-Orange-Party der Fünfen. Habe sehr gelacht. Am Ende bekommt die Geschichte eine Wendung, bei dem einen das Lachen vergeht... toller Erstling. Habe es in zwei Tagen durchgelesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen (Über-)Leben im Klosterinternat, 9. Oktober 2004
Besinnungswoche in einer irischen Klosterschule in den späten 60er Jahren: Beten und Schweigen bestimmt den Alltag der pubertierenden Internatsinsassinen. Und Schweigen bestimmt auch künftig ihr Leben - bis plötzlich, mehr als 20 Jahre später beinahe ein Mord geschieht...

Dass die Autorin hier keine Hanni-und-Nanni-Geschichte geschrieben hat, spürt man von der ersten Seite an. Das Buch geht harsch ins Gericht mit den unmenschlichen Erziehungsmethoden klösterlicher Internate. Bis heute mag sich manches zum Besseren verändert haben, aber viele, die selbst auf einer Klosterschule waren, kennen eine bösartige "Mater Immakulata" (die Kinder nennen sie "der Rabe") oder eine nicht minder kaltherzige "Schwester Rodriguez".

"Die Schule der Schweigenden" erzählt davon, wie fünf Freundinnen die letzten Wochen vor ihrem Abschluss im Klosterinternat St. Martin's in Dublin erleben. Die Freiheit ist schon greifbar nahe. Umso unerträglicher sind die letzten quälenden Tage der Unterdrückung. In die Handlung eingeflochten werden in Rückblenden die Kindheitsgeschichten der Mädchen erzählt. So erfährt man, aus welchem familiären Umfeld sie stammen, welche Erlebnisse sie geprägt haben und was sie auf ebendieses Internat verschlagen hat. Da gibt es die souverände Treasa, die rebellische Kitty, die freche Bernadette, die verträumte Bridie und die schüchterne Mary. Der Erzählfluss wird durch die Rückblenden nie unangenehm unterbrochen. Sie fügen sich vielmehr nahtlos in die Geschichte ein. Die letzten Kapitel machen dann wiederum einen Zeitsprung von gut 20 Jahren in die Gegenwart.

Auch wenn ziemlich schnell klar wird, dass die Geschichte auf sexuellen Missbrauch durch einen Pfarrer hinausläuft, der von der Kirche geschickt vertuscht wird, vermittelt das Buch geradezu eine beklemmende Spannung. Die Mädchen schweigen, jahrelang - aus Scham, Angst und Einschüchterung. Das ganze Ausmaß des Verbrechens wird erst offenkundig, als sie endlich den Mut fassen, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Aber auch das versuchen mächtige Drahtzieher zu verhindern.

Ich habe "Die Schule der Schweigenden" mit großem Enthusiasmus in zwei Tagen durchgelesen. Ein hartes, unerbittliches Buch, das unter die Haut geht.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Klosterschule in Irland, 17. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Schweigenden (Taschenbuch)
Im erzkatholischen Irland schickt, wer auf sich hält, seine Kinder auf Klosterschulen, am besten auf ein Internat. St. Martin's ist ein solches Internat. Mitten in Dublin gelegen, scheint es doch eine Welt für sich zu sein, umgeben von hohen Mauern und verbunden mit unzähligen Regeln und Vorschriften. Einmal im Jahr gibt es die Besinnungswoche, während der die Schülerinnen schweigen müssen. Eine Ausnahme davon bildet die Beichte und hier beginnt eine Kette merkwürdiger Ereignisse, als die scheue Mary Olivier ohnmächtig aus dem Beichtstuhl kippt.

"Schule des Schweigens" erzählt die Ereignisse jener Woche, unterbrochen von Berichten über die Kindheit von fünf Schülerinnen, und wie es dazu kam, dass sie sich auf gerade dieser Schule trafen. Dieser Erzählstil ist zunächst gewöhnungsbedürftig, dann aber fesselnd, denn man weiß nie, über welche der Schülerinnen man als nächstes genaueres erfährt. Das irische Schulsystem und besonders die konfessionellen Schulen kommen bei Mary Stanley nicht besonders gut weg. Gehorsam und Disziplin ist das wichtigste, einfühlsame Lehrerinnen gibt es nur wenige. Man fragt sich, ob die Autorin selbst eine solche Schulzeit durchgemacht hat. Am Ende des Buches gibt es einen Sprung in die aktuelle Zeit, in der die Schulzeit zwar lange zurückliegt, aber keinesfalls vergessen ist. Die Hauptpersonen des Buches treffen sich wieder und erst jetzt erfährt man, was damals in St. Martin's wirklich passierte.

"Schule des Schweigens" (org. "Retreat") überzeugt durch eine einfühlsame Schilderung des Lebens in der Schule und der unterschiedlichen Auswirkungen des rigorosen Führungsstils auf die fünf Mädchen. Da ist zum Beispiel Mary Olivier, die schüchterne, die eigentlich Nonne werden will, Kitty O'Dowd, die gegen alles aufbegehrt und Anna McBride, mit Abstand die jüngste, die in einer Fantasiewelt lebt. Alles faszinierende Charaktere, deren Entwicklung zu verfolgen, manchmal schockiert, aber größtenteils hoch interessant ist.

Empfohlen für Freunde des psychologischen Romans.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ganz klasse!, 6. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Dieses Buch gehört für mich zu den Highlights des Jahres!
5 Mädchen verbringen ihre Schulzeit in einem katholischen Klosterinternat. Sie alle leiden in dieser Zeit, jedoch ist es nur eine von ihnen, die Jahre später aus den Erlebnissen der Schulzeit ihre Konsequenzen zieht....
Einfach klasse, wie einfühlsam die unterschiedlichen Mädchen/Frauen und ihre persönlichen Werdegänge beschrieben werden. Die allseits bekannte Doppelmoral diverser ausführender Organe der katholischen Kirche wird vermutlich (ich gehörte dieser Kirch nie an und habe deshalb keine persönlichen Erfahrungen...) äußerst treffend beschrieben, aber die Autorin läßt dennoch nicht außer Acht, daß eben nicht die gesamte Kirche schlimm ist.
Es ist zwar von Anfang an klar, in welche Richtung die Handlung laufen wird, dennoch wird die Spannung bis zum Schluß gehalten.
Die immer wiederkehrenden Zeitsprünge wirken bei "Schule der Schweigenden" nicht -wie in vielen anderen Büchern - verwirrend und unpassend, sondern fügen sich wunderbar in die Handlung ein und steigern zusätzlich die Spannung.
Ich habe keine Minute bereut, daß Buch gekauft zu haben und werde es mit Sicherheit fleißig verschenken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geniale, spannende Erzählweise, 5. April 2003
Erst dachte ich, die Autorin schreibt aber in einer eigenartigen, aber erfrischenden Weise, doch das Gegenteil ist der Fall. Sie schrieb so, wie sie es sich im Kopf vorgestellt hat, kann ich mir vorstellen und davon ließ ich mich mitreißen.
Die Protagonisten sind super gut dargestellt und die Geschichte ist spannend. Mehr kann man nicht erwarten!
Das Buch hat mich schon vom Titel und der Beschreibung auf der Rückseite mitgerissen. für jemanden, der sich noch an die vielen Jugendgeschichten von Internaten etc. erinnern will, aber auch ein wenig Anspruch sucht.
Lest das Buch, es ist super!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein abslutes Lesemuss!, 20. März 2003
Von Ein Kunde
in diesem Buch begegnen sich fuenf Maedchen in einem Klosterinternat. Maedchen unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Interessen.Doch eines vereint sie alle, allen hassen die "Woche der Besinnung", oder die sog. Schweigewoche im Kloster.Um genau diese Woche geht es aber, denn eine der Freundinnen, die religioese Mary wird im Beichtstuhl ploetzlich von einer Ohnmacht heimgesucht. ... Jahre spaeter treffen sich die Freundinnen wieder und versuchen dem Geheimnis Beichtstuhl auf die Schliche zu kommen.
Herrlich erzaehlt, gelungene Typisierung, Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. Absolut lesenswert!
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5.0 von 5 Sternen Abgründe tun sich auf!, 12. Dezember 2008
Habe das Buch nun (nach einigen Jahren) zum zweiten Mal gelesen und war wieder sehr begeistert bzw. geschockt. Was relativ harmlos anfängt entpuppt sich als abgrundtiefer Sumpf aus unpackbaren Ekeligkeiten. Da ich auch in einer Klosterschule war (Gott sei Dank nicht intern und auch nicht mit diesen Erlebnissen) konnte ich mich sehr gut in die "Kirchenwelt" hineinversetzen und es wiedert mich immer noch sehr an.
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3.0 von 5 Sternen Und das ist auch gut so..., 21. Februar 2008
Von 
Peter Raeggel (Olsberg-Bigge) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Schweigenden (Taschenbuch)
...nämlich, daß es sich hier um "die Schule der Schweigenden" handelt. Es liegt tatsächlich eine "dunkle Spannung" im erzählten Szenario, wie es eine Mitrezensentin schrieb. Doch die Auflösung des Ganzen läßt mich gequält aufstöhnen. Fällt denn der zeitgenössischen Literatur zu "Kirche im Scheitern" fast ausschließlich die sexuelle Komponente ein?

Die schräge Sexualmoral, mit der die römische Kirche das Eigentliche des Glaubens verschleiert, schlägt gelegentlich in solchen Büchern auf sie zurück, wenn sie selbst oder ihre Folgen anstelle des Evangeliums als ihr Gesicht begriffen wird.
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4.0 von 5 Sternen Dunkle Spannung, 31. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Schule der Schweigenden (Taschenbuch)
Eine schön erzählte Geschichte mit mehrern Handlungssträngen, wobei immer wieder in die Vergangenheit und die Zukunft der Hauptpersonen geblickt wird. Die Schülerinnen erleben das karge Leben einer Klosterschule, wobei sie selbst sich ein bisschen Spaß gönnen und die steifen unmenschlichen Klosterschwestern (dargestellt, wie sie tatsächlich auch heute noch sind)nicht gerade gut dabei weg kommen. Meiner Meinung nach eine wunderbare story, die die Schauplätze realistisch nachzeichnet und somit den Irland begeisterten Krimifan in seinen Bann zieht.
Gute Abendlektüre, die zu fesseln vermag.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Und wo bleibt die Spannung?, 1. Februar 2005
Nach den positiven Rezensionen bin ich nun, da ich das Buch gelesen habe, maßlos enttäuscht.
Zwar sind die Protagonistinnen klar gezeichnet und bieten die Möglichkeit, sich mit ihnen zu identifizieren, doch fehlt der Geschichte eindeutig ein Höhepunkt. Sie plätschert langsam und leise vor sich hin. Von Kapitel zu Kapitel rechnete ich eher mit dem "großen Knall", doch am Ende blieb nur Enttäuschung.
Zum ersten Mal seit langem habe ich wieder ein Buch gelesen, bei dem ich bedauere, nicht nach den ersten 100 Seiten aufgegeben zu haben ...
Wer wirklich spannende Unterhaltung aus einer Internatsumgebung lesen möchte, der sollte sich lieber Patrick Redmond - Das Wunschspiel anschaffen. Auch Stephen Dobyns - Der Junge im Pool ist deutlich besser als dieses Buch.
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Die Schule der Schweigenden
Die Schule der Schweigenden von Mary Stanley (Taschenbuch - 1. September 2004)
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