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Kundenrezensionen

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am 25. September 2008
Normalerweise würde ich meine Rezension mit einer kurzen Inhaltsangabe zum Titel beginnen, aber die fällt mir bei "Die Herrin der Burg" außerordentlich schwer. Zurück bleibt eigentlich vor allem das Gefühl "Worum ging's jetzt eigentlich?" Jede Menge Ritter werden namentlich genannt, die alle entweder in der ein oder anderen Weise verbündet oder verfeindet sind, wobei man bei der Vielzahl der Personen sehr schnell den Überblick verliert. Richtig wichtige Rollen für das Geschehen spielen eigentlich höchstens 4-5 der Edelmänner, aber leider weiß man dies erst hinterher, wenn man schon vollends verwirrt ist von der Namensmerkerei.
Allerdings sind die Fehden wohl auch eher nebensächlich, denn im Zentrum der Geschichte stehen das Edelfräulein Tilia und ihre Halbschwester, die Magd Gret. Beide geraten irgendwie zwischen die Fronten - soweit war das nachzuvollziehen.
Eine eigene Kontur gewannen aber leider beide Charaktere nicht. Tilia scheint die Geschehnisse genauso wenig überblicken zu können wie der geneigte Leser und bleibt äußerst blass. Selbstständig agieren tut sie eigentlich kaum, sondern wird höchstens von den Umständen gezwungen zu handeln und selbst dann reagiert sie unsagbar naiv. Das macht sie zu einer wahnsinnig langweiligen Heldin. Gret wirkt schon etwas lebendiger, hat aber wohl v.a. die Funktion Tilia als Dialogpartnerin und einem der Ritter als Geliebte zu dienen. Ansonsten treibt auch sie die Handlung nicht voran.
Warum dann überhaupt 2 Sterne?
Zum einen liest Joseline Gassen so schön vor, dass ich das Hörbuch zu Ende gehört hab, obwohl mir längst klar war, dass es mir nicht gefällt.
Zum anderen schildert Ulrike Schweikert einige Alltagsepisoden und -vorgänge auf der Burg durchaus lebendig und unterhaltsam. Leider bin ich aber den Eindruck nicht losgeworden, dass es in erster Linie diese kleinen Episoden waren, die sie an den Leser bringen wollte und dass die Verknüpfung durch eine nachvollziehbare Geschichte ihr dabei herzlich egal war. Insofern kommt zumindest das Hörbuch über einige gute Ansätze nicht hinaus und ist insgesamt vor allem eins: vergeigt.
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am 17. März 2009
Ich habe es doch tatsächlich geschafft, das Buch ganz zu lesen. Es ist mir aber verdammt schwer gefallen. Die Autorin reit ein Episödchen an das andere und nennt das Roman. Ihr Verlag bezeichnet sie Bestsellerautorin. Sicher hat sie den Status über die Verkaufszahlen erreicht und ich hab dazu beigetragen, aber mit Sicherheit auch das letzte mal.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Oktober 2004
„Die Herrin der Burg" ist spannend bis zur letzten Seite, wenn auch für meinen Geschmack etwas zu brutal:
Tilia v. Wehrstein und ihre Halbschwester, die Magd Gret, werden als politisches Unterpfand auf die Burg der Zollern geschickt. Dort sind die beiden nicht nur unwillkommen, sondern werden Zeuge von politischen Ränkeschmieden, Verschwörungen, Inzest, Machtgier und Wollust.
Als Edelfreie geht es Tilia nur unwesentlich besser als Gret, denn die Sitten sind rauh, das Verhalten der Ritter und Hofdamen zügellos und gewalttätig: Vergewaltigungen der Mägde sind an der Tagesordnung, die Ritter haben Spaß an grausamen Spielchen und die Hofdamen nehmen ungeachtet ihres Status mit ins Heu, wen sie wollen. Tilia und Gret müssen dabei versuchen, ihre Haut zu retten und nicht in die Ränkeschmiede hineingezogen zu werden. Im Nachwort teilt die Autorin mit, dass die Figur der Tilia sicherlich für das 13.Jahrhundert nicht typisch war. Sie stellt aber Überlegungen an, warum es solche Frauen doch gegeben haben könnte (z.B. wer sah auf den Burgen nach dem Rechten oder kümmerte sich bei oft monatelanger Abwesenheit der Ritter um die Leibeigenen?) und liefert somit eine plausible Erklärung für die Figur der Tilia.
Ulrike Schweikert ist m.E. eine der besten Autor/-innen historischer Bücher. Sie recherchiert sehr genau. Ihre Recherchen sowie ihre Art zu erzählen, machen ihre Bücher so lesenswert & spannend. Nicht vielen Autoren/innen gelingt es, Atmosphäre und Personen so gut rüberbringen wie Frau Schweikert. Und weil sie das eben so gut beherrscht, fand ich einige Schilderungen dieses Mal so beklemmend. Sie beschönigt nichts, sondern es macht eindeutig klar, dass das Leben in der damaligen Zeit - gerade für Frauen - kein Zuckerschlecken war: Es ist im Mittelalter zwar an der Tagesordnung gewesen, dass sich die „Herren" nahmen, wonach ihnen der Sinn stand, und es ist sicherlich grob und derb zugegangen, aber m.E. ist in diesem Buch zu oft vergewaltigt worden. Etwas weniger Brutalität hätte der Realitätstreue sicherlich keinen Abbruch getan!
Fazit: Wenn Sie über die Brutalität & Roheit hinwegsehen können, ist „Die Herrin der Burg" ein packendes Buch! Vermutlich war ich etwas zu zart besaitet, daher auch „nur" vier Sterne.
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am 10. Oktober 2008
Ich lese wirklich gerne historische Romane und habe daher die Möglichkeit, Bücher dieser Art mit anderen zu vergleichen. Und ich muss ehrlich (und leider) sagen, dass ich mit "Die Herrin der Burg" einen absoluten Fehlgriff getan habe.

Die beiden Hauptpersonen dieses Romanes (und nicht nur sie!) waren mir kein Stück sympathisch, sie erscheinen flach und farblos. Alles, was ich von ihnen im Großen und Ganzen sagen kann, ist, dass Grit eine pure Sexbombe zu sein scheint, so dass jeder Kerl mit ihr ins Bett will, Tilia hingegen die Nonne des Buches ist. Aber das so unwirklich geschrieben, so billig und uninteressant geschrieben, dass ich manches Mal echt am Überlegen war, ob ich nicht irgendso einen billigen Groschenroman in der Hand hatte und nicht ein Buch von Knaur, von dem ich solchen Schund meist nicht gewohnt bin.

Hinzu kommt, dass ich Schwierigkeiten hatte nachzuvollziehen, welcher Machthaber welche Region Deutschlands unter sich hatte, sich mit wem gegen wen verbündete etc. Immer wieder war ich am zurückblättern "wie war das nochmals??"...

Ich habe noch kein weiteres Buch von Ulrike Schweikert gelesen und nach diesem "Erstling" von ihr (zumindest für mich) bin ich auch stark am Überlegen, ob ich mich noch an eines von ihr heranwagen sollte... :(
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am 3. Juni 2009
Nachdem ich zuvor "Die Hexe und die Heilige" und "Die Tochter des Salzsieders" gelesen habe, war ich von diesem Buch doch ein wenig enttäuscht.
Tilia von Wehrstein kommt nach Zollern, dort scheint keiner sie willkommen zu heißen. Die Herrin der Burg ist total verstört, kein Wunder den sie wird von ihrem Vater missbraucht. Die Ritter / Edelmänner sind ein einziger pöbelnder Haufen ohne jegliche Manieren und wild auf Mord und Totschlag. Keine Frau auf der Burg ist vor ihnen sicher. Ich finde das Buch war an manchen Stellen zu brutal. Das Mittelalter mag vielleicht rauh und seine Eigenheiten gehabt haben, aber das ist doch etwas zu arg.
Hinzu kommt ein Ritte mit homosexuellen Neigungen. Ein bißchen zuviel des Guten - Inzucht, Vergewaltigung, Abtreibung, Homosexualität...
Ganz schlecht möchte ich das Buch jedoch nicht machen, es hatte auch seine guten Seiten und eine doch einigermaßen spannende Geschichte.
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am 28. Januar 2008
Ic glaube, ich habe noch nie er Hörbuch gehört, in dem es um so wenig geht. Es ist lediglich eine Aneinanderreihung von nichtssagenden Versatzstücken, die niemals zu einer strangenten Handlung werden. Worum geht es hier eigentlich? Vom Grundsatz her um zwei Frauen ähnlicher Herkunft und mit einem doch gänzlich unterschiedlichen Leben. Doch anstatt bei den beiden Protagonistinnen zu bleiben - oder zumindest bei Tilia, die wohl die Heldin des Ganzen ist - versucht die Autorin mit peinlichen Klischees aus der Ritterzeit (die mit Sicherheit nicht mal zur Hälfte dem wahren Lebens der damaligen Zeit entsprechen), der nichtvorhandenen Geschichte Leben einzuhauchen. Natürlich wird der Pseudo-Ritter-Brei gespickt mit ein bisschen Inzest, dann ein bisschen Homosexualität, viel Brutalität, Vergewaltigungen, Züchtigungen, Frauen, die "den Schleier nehmen" und und und. Dagegen ist ja auch nichts zu sagen, wenn es der Autorin auch nur im Ansatz gelungen wäre, eine Geschichte zu erzählen. Doch das ist es ihr nicht, so dass "Die Herrin der Burg" eine dramaturgische Katastsrophe ist.
Dass ich das Hörbuch durchgehalten habe - neben meiner Neugier, ob die Autorin wirklich bis zum Ende ein derart schlechten Stoff anbietet - ist Joseline Gassen zu verdanken. Ihre Stimme macht vieles vergessen. Ich liebte sie als "Jennifer Hart" und Bette Midler und "Sabrina Duncan" und hoffe, dass sie noch viele Bücher lesen wird. Und gern ein besseres, als dieses.
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am 23. November 2003
Wer hat als Kind nicht davon geträumt, als stolzer Ritter oder edles Fräulein auf einer Burg zu leben, den ganzen Tag Dinge tun zu können, zu denen man Lust hat, Diener und Gefolgsleute zu besitzen, die alle unliebsamen Tätigkeiten erledigen, in herrlichen Gewändern umherzuwandeln und die leckersten Gerichte serviert zu bekommen? Sollte man sich solch wundervollen Träumen hingegeben haben, dann bringt Ulrike Schweikerts Buch "Die Herrin der Burg" einen gnadenlosen Abschied von allen romantisch angehauchten Illusionen mit sich.
Ungeschminkt, unglaublich fesselnd und so lebensnah, als würde man selbst mitspielen, führt die Autorin den Leser zunächst ins Jahr 1267. Zu Allerheiligen werden Tilia von Wehrstein, Tochter eines Ritters, und ihre Halbschwester Gret, Kind einer Magd, geboren, deren Lebenswege über einen langen Zeitraum hinweg eng miteinander verbunden sind und im Mittelpunkt der Handlung stehen. Ulrike Schweikert lässt den Leser teilhaben an einer interessanten Reise durch das Mittelalter und zieht ihn in solch einen Bann, dass es beinahe unmöglich ist, das Buch aus den Händen zu legen, ohne es zu Ende gebracht zu haben.
Waren die Vorgängerwerke "Die Tochter des Salzsieders" und "Die Hexe und die Heilige" schon höchst lesenswerte Exemplare, so stellt "Die Herrin der Burg" einen neuen Meilenstein dar. Mit großem Sprach- und Feingefühl, Wortgewandtheit sowie durch sorgfältige Recherchen ist ein Buch entstanden, das von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Dabei reichen die Eigenschaften des Romans von realitätsnah, grausam, nervenaufreibend spannend über einfühlsam, tragisch und farbenfroh bis hin zu herzzerreißend traurig, nachdenklich, mitunter auch romantisch. Die Gesamtheit dessen bildet ein absolutes Highlight der Literatur.
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am 25. September 2008
Diese Rezension bezieht sich wie bereits angedeutet auf das sehr gut produzierte Hörbuch, das sich durch die sehr gute Sprecherin Joseline Gassen auszeichnet.

Inhaltlich hat das Werk jedoch einige Schwächen. Das beginnt bei dem etwas verworrenen, unübersichtlichen Beginn setzt sich dahingehend fort, das die geschichtlichen Zusammenhänge nur sehr knapp bis gar nicht erläutert werden und gipfelt im Fehlen eines Hauptplots.

Das Werk macht den Eindruck eines sehr, sehr langen Prologs für eine Geschichte, die erst jenseits der letzten CD richtig Fahrt aufnehmen könnte. Unbefriedigend.
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am 10. November 2003
Das Ulrike Schweikert schreiben kann, hat sie bereits mit ihren Romanen "die Hexe und die Heilige" und "die Tochter des Salzsieders" bewiesen. Dieses Buch habe ich allerdings nach der Hälfte weggelegt. Eine wirre Vielzahl von Personen und Namen und eine unappetitliche Überbetonung sexueller Szenen hat mir dann doch gereicht. 2 Punkte gebe ich, da die Szenen, die gerade mal nicht wieder von geilen Rittern, schamlosen Frauen und Sex handelten, doch interessante Beschreibungen des Burglebens und der Zeit gaben. Mag sein, daß die Zeit wirklich so war. Aber etwas weniger wäre mehr gewesen.
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am 21. Oktober 2012
...bescheuertes Ende. Habe nur ich das Gefühl, dass es eigentlich noch eine 6. CD geben müsste? Ist das ein Roman oder ein recherierter Tatsachenbericht, in dem zwei erdachte Halbschwestern eine Rolle spielen? Sollte jemand vorher nicht gewusst haben, dass in früher Zeit Frauen nicht mehr wert waren als Zuchtvieh oder Huren, wird es einem hier mehr als deutlich und brutal klar gemacht. Auch hochwohlgeborene Damen sind sozusagen zum Abschuss freigegeben und Freiwild, sobald der Herr Papa in einer Schlacht unterliegt.
Gegen die Schilderung der damaligen Zeit spricht nichts und ist auch spannend erzählt, Joseline Gassen macht das hervorragend, (sie kann ja auch nichts für den Inhalt,) umso größer die Enttäuschung, dass ich mich um ein anständiges Ende betrogen fühle. Das einzig positive am diesem Hörbuch, ich musste das Buch nicht stundenlang selbst halten.
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