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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung!
Nachdem ich bisher zwei Bücher von Iny Lorentz gelesen habe ("Die Wanderhure" und "Die Kastellanin"), habe ich mir nun "Die Fürstin" vorgenommen, welches unter dem Pseudonym Eric Maron geschrieben wurde und hinter diesem Namen Iny und Elmar Lorentz stecken.

Dieses Buch ist ein gut geschriebener historischer Roman, der gut recherchiert wirkt. Die...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2006 von Doris K.

versus
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schnörkelloses Sittengemälde!
Charlotte von Ostheim-Veldenburg führt als Tochter eines verarmten Adeligen ein behütetes Leben. Dies ändert sich, als ein Brautwerber ausgerechnet das als wenig attraktiv geltende Mädchen als Zukünftige für seinen Fürsten auswählt. Gerade ihr androgynes Erscheinungsbild gerät ihr zum Vorteil, denn Fürst Carl Anton ist...
Veröffentlicht am 3. Juli 2005 von LoveLetter Magazin


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung!, 12. Dezember 2006
Von 
Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Fürstin (Taschenbuch)
Nachdem ich bisher zwei Bücher von Iny Lorentz gelesen habe ("Die Wanderhure" und "Die Kastellanin"), habe ich mir nun "Die Fürstin" vorgenommen, welches unter dem Pseudonym Eric Maron geschrieben wurde und hinter diesem Namen Iny und Elmar Lorentz stecken.

Dieses Buch ist ein gut geschriebener historischer Roman, der gut recherchiert wirkt. Die Protagonistin Charlotte ist sehr liebenswert und natürlich, dadurch habe ich sie von Anfang an in mein Herz geschlossen. Auch die anderen waren liebenswürdig, allen voran der grüne Baron. Gut gefallen hat mir außerdem, dass Fürst Carl Anton, trotz seiner Homosexualität und nur heiratet, weil er einen Erben braucht, um das Fürstentum in der Familie zu erhalten, eine zärtliche Zuneigung für Charlotte empfunden hat. Auch wenn hier die Liebesgeschichte sehr klein gehalten wurde, gab diese Zuneigung einen gefühlvollen Aspekt, der mich sehr berührt hat.

Ich habe sehr viel über die Zeit von Kaiser Karl VI., August dem Starken und Friedrich dem Großen erfahren, was ich sehr interessant fand. Zuerst war ich skeptisch, ob eine Geschichte über den Hof von Saalstein Tresskau nicht vielleicht ein langweiliges Thema ist, aber die war unbegründet. Es ist eine spannende Geschichte, die in einer der Zeit sehr anpassenden Sprache geschrieben wurde.

Ich vergebe nur vier Sterne, da ich zwar nichts zu kritisieren habe, aber ich habe schon bessere Bücher als dieses gelesen. Eine nette Lektüre, die ich weiter empfehlen kann.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In bester Iny und Elmar Lorentz-Manier..., 6. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Fürstin (Taschenbuch)
Dieser Roman von Eric Maron (übrigens ein Pseudonym des Autorenehepaars Iny und Elmar Lorentz) erzählt in der altbewährter Manier des Autorenehepaars die Geschichte einer starken Frau, die zwischen historischen Wirren und politischen Auseinandersetzungen um ihr Glück kämpfen muss. Angesiedelt ist der Roman diesmal zu Beginn des 18. Jh., zu Zeiten der Herrschaft Kaiser Karls des VI. am österreichen Hof in Wien, des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm und der Streitereien um die österreichische Erb- und Thronfolge sowie den Glaubenskämpfen zwischen den Religionen in den einzelnen Fürstentümern.
Zum Plot an sich möchte ich an dieser Stelle nicht mehr viel sagen, da meine Vorrezensenten dies bereits getan haben.
In jedem Fall überzeugt auch dieses Buch wieder durch eine detailgetreue historische Aufbereitung und eine gute Einbindung des Plots in das historische Geschehen. Die Ereignisse sind spannend erzählt und die Charaktere gut gezeichnet, so dass man sich jederzeit in die Figuren hineinversetzen und ihre Entscheidungen und Motive nachvollziehen kann. Einziges Manko: die spontane Wandlung Charlottes vom schüchternen Mädchen aus verarmtem Adelsgeschlecht zur gestrengen Fürstin und Regentin verläuft ein bisschen zu gradlinig, was angesichts der ganzen Demütigungen, die sie sowohl in ihrer Kindheit als auch als werdende Fürstin hinnehmen muss, ein wenig unrealisitisch wirkt. Auch fand ich, dass sie sich gegenüber allen ihren Untergebenen, besonders gegenüber ihres getreuen Dieners Max, sehr schnell einen Hochmut aneignet, der völlig im Widerspruch steht zu ihrem angeblich von allen geliebten freundlichen und gütigen Wesen.
Ansonsten aber volle vier Sterne für einen sehr gelungenen und spannenden historischen Roman.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender historischer Roman über das 18. Jhdt., 9. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Fürstin (Taschenbuch)
Mit seinem Erstlingswerk legt Eric Maron einen historischen Roman vor, der sich nicht nur durch hervorragende Recherche auszeichnet und informativ ist sondern mit feingezeichneten Charakteren mit Ecken und Kanten aufwartet.
Eric Maron hat sich die bisher im historischen Roman eher stiefmütterliche behandelte Zeit zu Beginn des 18. Jahrhunderts vorgenommen und zeigt, wie interessant diese Zeit eigentlich war. Charlotte, Tochter aus verarmtem kinderreichem Adel, wird dem Herrscher eines kleinen Fürstentums, Carl Anton, angetraut, der die Ehe lediglich aus Gründen der Erbfolge für sein Fürstentum schließt. Die junge Charlotte muß sich die Anerkennung im Fürstentum aber leider auch die Anerkennung ihres Ehemannes erkämpfen. Nach dem frühen Tod ihres Mannes sieht sich Charlotte Intrigen und Machtkämpfen um die Herrschaft im Fürstentum ausgesetzt. Ihr Weg führt sie zu August dem Starken, zum preußischen Soldatenkönig und dessen Sohn und nach Wien an die Hofburg zu Karl VI. und Maria Theresia, um die Thronfolge für Ihren Sohn wieder zu erringen.
Insbesondere im zweiten Teil seines Romans erfährt der Leser sehr viel über die politische Situation im Europa des 18. Jahrhunderts, die insbesondere von den Auseinandersetzungen um die österreichische Erbfolge geprägt wird.
„Die Fürstin" ist ein besonderes Lesevergnügen für historisch interessierte Leser und Leserinnen. Wer einfach eine Liebesgeschichte erwartet und sich mit der politischen Lage im Europa des 18. Jahrhunderts nicht befassen will, wird eventuell enttäuscht sein. Wer eine gute Geschichte, gut erzählt bekommen möchte, wird von Eric Marons Debüt begeistert sein.
Leider scheint sich der Verlag entschieden zu haben, insbesondere Frauen als Zielgruppe ansprechen zu wollen, was sich zum einen im Titel zeigt, vor allem aber in Klappentext und Werbungen, die eher auf eine Liebesgeschichte mit unwesentlichem historischen Hintergrund hindeuten als auf einen historischen Roman. Ich hoffe, daß der Roman trotz dieser Vermarktung zu den historisch interessierten Leserinnen und Lesern findet.
Vielen Dank, Eric Maron, insbesondere für die humoristische Gestaltung des grünen Baron. Hoffentlich gibt es bald ein weiteres Werk von Ihnen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Buch mit einem weniger Spannenden Mittelteil!, 2. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Fürstin (Taschenbuch)
Das Schriftstellerehepaar Elmar und Iny Lorentz liefert hier unter dem Pseusonym Eric Maron ein Buch ab, dass anderen Erscheinungen der beiden, wie der Wanderhure oder der Kastellanin, in (fast) nichts nachsteht...
Der Inhalt ist schnell erzählt: Es handelt von einer junge Fürstin, die sich im 18. Jahrhundert durch ein von Intrigen gezeichnetes Dasein schlagen muss.
Die ersten 200 Seiten des Buches sind spannend und unterhaltsam wie man es sich nicht anders wünschen kann, doch nur wer es schafft, die nächsten 150 zu überstehen, wird dem Buch etwas Positives abgewinnen, denn auf besagten 150 Seiten passiert so gut wie überhaupt nichts. Die Handlung zieht sich dahin ohne auch nur ein Mindestmaß an Spannung aufzubauen. Die Charaktere (allen voran die Fürstin) erscheinen einem immer unsymphatischer und man wird den Eindruck nicht los, als wäre die ganze Geschichte schon erzählt. Aber hält man durch und liest weiter, wird man mit einer tollen, facettenreichen Geschichte belohnt, die sich wirklich sehen lassen kann und den schwachen Mittelteil vergessen macht.
Auch die geschichtlichen Hintergründe sind passend in die Erzählung eingeflochten wodurch man sogar noch etwas lernen kann ;)
Die Schwachstellen jedoch, liegen auch bei diesem Buch, genau wie bei vorangegangenen Erscheinungen der beiden Schriftsteller, in der zu schwach ausgeprägten Charakterdarstellung der Figuren, sowie einer gewissen Schwarz-Weiß-Malerei. Eine Figur wird immer nur als Gut oder Böse dargestellt. Die seelische Verfassung der Figuren wird zu oberflächlich betrachtet, auf innere Monologe wartet man leider vergebens.
Alles in allem jedoch, möchte ich das Buch allen Freunden der etwas seichteren Literatur und einem Hang zur Mittelalterromantik (auch wenn das 18. Jahrhundert wohl etwas später einzuordnen ist) wärmstens ans Herz legen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll gemacht!, 30. Juli 2005
Von 
Wombatsbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Fürstin (Taschenbuch)
Hinter dem Pseudonym Eric Maron „verstecken" sich Elmar und Iny Lorentz, obwohl es wahrlich keinen Grund gibt, sich für diesen tollen, spannenden Roman zu verstecken ;-):
„Die Fürstin" ist eine äußerst gelungene Mischung aus Historie, politischen Ränkeschmieden sowie ein wenig Romaze. Wie immer ist es dem Autorenpaar nicht nur gelungen, ein farbenprächtiges, detailgetreues Bild von der Epoche zu zeichnen, in der ihr Roman spielt, sondern auch die Charaktere äußerst lebendig wirken zu lassen.
Das einzige, was mich gestört hat, war die angedeutete „Gesundung" des Tresskauer Herzogs von seiner Homosexualität aufgrund der Attraktivität seiner Gattin. Das halte ich zwar für mehr als fragwürdig, war für mich aber kein Anlass zum Punkteabzug, da es sich dabei nur um ein winziges Detail in diesem facettenreichen Schmöker handelt.
Fazit: Ein tolles Leseerlebnis!
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intrigen, Liebe, Macht und Treue schön inszeniert, 5. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Fürstin (Taschenbuch)
Charlotte kommt aus einer verarmten Adelsfamilie in der sie, auf Grund ihrer knabenhaften Gestalt, als "das häßliche Entlein" gilt. Eines Tages kommt Herr Zinggen als Brautwerber des Fürsten von Saalstein-Tresskau und nimmt ausgerechnet sie mit. Sie soll dem abgeneigten, schwulen Fürsten als "Zuchtstute" einen Erben schenken.
Soweit, sogut.
Charlotte findet in dem "grünen Baron" Zinggen bald einen treuen Freund am Hofe des Fürsten und wird ... (sonst fehlt die Spannung! ;-) ).
Aber dann folgen wirklich Mord, versuchter Mord in mehreren Fällen, Intrigen, Vergewaltigung und Verrat auf dem Fuße!
Das Buch lässt sich super lesen. Ist man erst einmal von der Geschichte, der Fürstin und ihren treuen Gefährten gefesselt mag man gar nicht mehr aufhören zu lesen! Man trifft auf viele "bekannte Adlige" der Geschichte, ohne jedoch an den trockenen Geschichtsunterricht erinnert zu werden. Sie fügen sich nahtlos in die Geschichte um Ihre Durchlaucht ein.
Zugegeben, die vielen Namen der verschiedenen Personen rund um die Fürstin Charlotte verwirren in den letzten Zügen des Buches ein wenig, aber irgendwas ist ja immer! :-)
Auf jeden Fall lesenswert und zu empfehlen! Spannend bis zum Schluß!!!
Ist zwar, finde ich, eher ein Buch für Frauen, aber auch Männer kommen auf ihre Kosten. Es gibt Krieg, Soldaten, Kaiser und König, Sex und schöne Frauen! Für Frauen kommen noch Liebe, Leidenschaft, starke Männer und viele interessante Gerüchte hinzu!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessante Zeitepoche, 3. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Fürstin (Taschenbuch)
Dieser Roman stellt das dar, was von einem guten Roman erwartet: er unterhält von der ersten bis zur letzten Seite. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Mit den anderen Romanen von Iny Lorenz kann er durchaus mithalten, ich interessiere mich sehr für die Historie von Sachsen und insbesondere für August den Starken, deshalb fand ich Handlungsort und Handlungszeit besonders gut.
Die Darstellung von August dem Starken, Friedrich Wilhelm, Friedrich (noch nicht groß) und auch von Maria Theresia ist lebensecht und man hat den Eindruck, man lernt diese handelnden Personen persönlich kennen. Gerade bei August und Friedrich Wilhelm kann man sich manchmal des Schmunzelns nicht erwehren, wenn sie doch sehr menschlich dargestellt werden.
Die eigentliche Romangeschichte bringt nichts wesentlich Neues,fügt dem Romanwerk von Iny Lorenz jedoch eine neue Facette hinzu, beste Unterhaltung in typischer Lorenz-Art.
Wer bei diesem Roman nicht das große Niveau sondern gute Unterhaltung und einen recht gut recherchierten historischen Hintergrund sucht, ist hier genau richtig.
Was mich fast dazu gebracht hätte, einen Stern abzuziehen, ist die Geheimniskrämerei der Familie Lorenz mit verschiedenen Pseudonymen. Ich weiß nicht so recht, wozu es gut sein soll, eine Künstlerbiografie zu erfinden, um ein Pseudonym benutzen zu können. Als Leser fühlt man sich dann doch etwas verschaukelt, es lässt sich ja ganz leicht feststellen, dass die Bücher vom Ehepaar Lorenz sind. Da dies mit dem Roman selbst aber nichts zu tun hat, habe ich mich doch entschlossen, die volle Punktzahl zu vergeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimi, Historie und eine zauberhafte Liebesgeschichte!, 4. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Fürstin (Taschenbuch)
Aus dem Apfelbaum an den Fürstenhof: Unversehens sieht sich die siebzehnjährige Charlotte mit Carl Anton von Saalstein-Tresskau verheiratet, der zwar dringend einen Erben braucht, aber eher seinem eigenen Geschlecht zugetan ist. Beherzt und charmant stellt sich Charlotte der Herausforderung, gewinnt die Herzen ihrer Untertanen und die Zuneigung ihres Gatten. Doch ein Widersacher möchte das blühende Fürstentum in seinen Besitz bringen und ist dabei nicht zimperlich in der Wahl seiner Mittel.
Als Ihr Gatte ermordet wird, befindet sich die junge Fürstin in großer Gefahr. Doch immer treu und ergeben steht ihr Adjutant Max zur Seite. Er rettet sie, als man versucht, sie zu ermorden. Steht ihr bei, als sie mit ihrem kleinen Sohn fliehen muß, begleitet sie an die höfischen Machtzentren des frühen 18. Jahrhunderts - nach Dresden, Wien und Berlin. Bahnt sich da etwas an?
Der Autor führt uns mit seinem Debütroman mitten ins pralle und komplexe Leben der damaligen Zeit.
Reale Geschichte und fiktive Handlung, die Intrigen der großen Politik und die Kabalen der Hofschranzen sind dicht und spannend miteinander verwoben. Die lebendig und authentisch geschilderten Charaktere entführen den Leser zwingend in ihre Welt, lassen ihn Krimi, Historie und eine zauberhafte Liebesgeschichte zugleich mitfühlen, miterleben. Kurz - ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und das man erst aus der Hand legt - nein noch nicht, wenn das Buch zu Ende ist, sondern erst, nachdem man die schönsten Passagen noch mal nachgelesen hat.

(I)

Der Lesetipp von Lady`s Lit
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Schmöker, 9. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Fürstin (Taschenbuch)
Das Erstlingswerk von Eric Maron läßt sich gut in einem Rutsch lesen und ist geeignet für gemütliche Winternachmittage und Nächte, denn es umfasst immerhin 575 Seiten. Zunächst steht die Liebesbeziehung einer jungen, verarmten Adeligen zum älteren, schwulen Fürsten im Mittelpunkt, dessen Homosexualität " überwunden oder geheilt" wird. Das ist durchaus fragwürdig, stört aber keineswegs den Lesefluss. Das Spannende an dem Buch: Da wo andere Romane enden würden: Fürstin ist schwanger, Liebe stellt sich ein, beginnt der zweite, historisch weitaus interessantere Teil der Romans. Neben August dem Starken begegnen der preußische Soldatenkönig nebst Sohn und auch Maria Theresia und ihr Vater Kaiser Karl VI. Der Autor verzichtet auf jede schwarz-weiß Malerei und bietet den Figuren Entwicklungsraum. Gelungen!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch zur Entspannung, 23. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Fürstin (Taschenbuch)
Eric Maron erzählt die Geschichte der blutjungen Charlotte von Ostheim-Veldenburg, die aus einem verarmten Adelshaus stammt und eine arrangierte Ehe mit einem reichen, aber auch homosexuellen Fürsten eingeht.
Der Autor beschreibt in dem Buch ein Frauenschicksal, wie es zur damaligen Zeit bestimmt vorkommen konnte. Altersunterschiede oder besondere Neigungen der Ehepartner waren damals nicht von Belang, nur der adlige Stammbaum und die Mitgift zählt!
Die Beschreibungen der Lebensumstände in den unterschiedlichen Fürsten- und Königshäusern sind dem Autor wirklich gut gelungen. Man kann sich die Kleidung der adligen Damen und Herren bildlich vorstellen und auch die Dörfer oder Paläste der damaligen Zeit.
Die Charaktereigenschaften der Hauptpersonen sind einfühlsam und deutlich beschrieben worden. Auch als die Hauptpersonen in diesem Buch älter und reifer werden, fließen die veränderten Charaktereigenschaften fast unmerklich in die Erzählung ein. Aus dem eigensinnigen Teenager Charlotte, wird im Verlauf der Geschichte eine kluge und starke Frau, die für die Zukunft ihres Fürstentums kämpft und persönliche Opfer bringt.
Die politische Lage in Deutschland war zur damaligen Zeit wahnsinnig verwirrend und von Intrigen geprägt. In dieser brisanten politischen Lage lernt Charlotte sich durchzusetzen und die Interessen ihres Fürstentums auch beim Kaiser zu vertreten.
Mit klaren und bildhaften Worten beschreibt Eric Maron die stellenweise aberwitzigen Umgangsformen und Situationen am Hof Karl VI. Geschickt baut der Autor im Charme und Witz der Hauptpersonen, die Gier und Niedertracht der Politiker aller Länder und Fürstentümern ein. Erklärungen zu unübersichtlichen politischen Strömungen lässt der Autor problemlos in die entsprechenden Szenen einfließen. Besonders wenn es um die Glaubenskonflikte zwischen der katholischen und evangelischen Kirche
Diese vielen Informationen über die realen Persönlichkeiten der damaligen Zeit haben mir wirklich gut gefallen.
Als Leser erkennt man schnell, dass der Autor die Lebensweise im Hochadel und die politischen bzw. religiösen Strömungen in Deutschland beschreiben wollte.
Daher sind die Liebesszenen in denen es knistert wohl dosiert von Eric Maron eingestreut worden.
Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben. Die Spannung baut der Autor kontinuierlich auf, um sie nach mehreren hochbrisanten Szenen, in einem angenehmen Finale enden zu lassen.
Die Lebenskreise und Schicksale in der Geschichte schließen sich zu einem harmonischen und unerwarteten Ende.
Die Fürstin ist ein sehr unterhaltsamer und spannender Roman, den ich jedem empfehlen kann, der gerne historische Romane liest.

Als Leser klappt man das Buch zu und freut sich, dass man im Jahr 2007 in Deutschland lebt.
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Die Fürstin
Die Fürstin von Eric Maron (Taschenbuch - 1. Juli 2005)
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