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58 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beeindruckend und lehrreich
Ein hervorragendes und spannend geschriebenes Buch, das einen in der Tat nicht mehr aus seinem Bann entläßt. In der Schilderung der überlieferten Erlebnisse ihrer Großmutter und Mutter stilistisch vielleicht etwas mühsam, gewinnt das Buch deutlich in dem Teil, in dem die Autorin ihr eigenes Leben mit eigenen Erfahrungen erzählt.
Vor...
Veröffentlicht am 14. Juni 2003 von Ranunkel

versus
7 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle
Jetzt, in der Mitte des Buches mit über 700 Seiten angelangt, muss ich mir erst einmal Klarheit verschaffen, ob und weshalb ich dieses Buch bis zu seinem Ende lesen soll. Chinas heroische Geschichte des letzten Jahrhunderts und belanglose Gegebenheiten folgen und mischen sich in demselben Abschnitt auf einer halben Buchseite. Gefühlvolle Zeugnisse und solche von...
Veröffentlicht am 23. November 2010 von trefolium


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58 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beeindruckend und lehrreich, 14. Juni 2003
Ein hervorragendes und spannend geschriebenes Buch, das einen in der Tat nicht mehr aus seinem Bann entläßt. In der Schilderung der überlieferten Erlebnisse ihrer Großmutter und Mutter stilistisch vielleicht etwas mühsam, gewinnt das Buch deutlich in dem Teil, in dem die Autorin ihr eigenes Leben mit eigenen Erfahrungen erzählt.
Vor dem Hintergrund der eigenen Tragödie in ihrer Familie, berichtet die Autorin über das Leben in China, angefangen von den letzten Zügen der Feudalherrschaft, über die Greuel der japanischen Besatzung und der nachfolgenden Bürgerkriege bis hin zur Machtübernahme Maos. Zu den erschütterndsten Passagen zählen die Schilderungen der maoistischen Indoktrination und seiner Menschenverachtung, die ihren Höhepunkt in den Ereignissen während der „Kulturrevolution" finden.
Ein aufschlußreiches, aufklärendes Buch, nicht nur in Bezug auf die chinesische Vergangenheit. Die darin beschriebenen Methoden der Personenglorifizierung, gezielten Desinformation, Diffamierung sachlicher Kritiker als „Gegner des Staates" und Herabwürdigung von „Intellektuellen" sind weder mit Mao geboren noch mit ihm gestorben und sind nicht auf bestimmte politische Richtungen beschränkt. Das Buch beschreibt eindrucksvoll, welche fatale Folgen es hat, wenn Politik nur die Machterhaltung und Durchsetzung eigener Interessen beinhaltet und sollte auch als Mahnmal für die Gegenwart und Zukunft gesehen werden.
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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer beginnt kommt nicht mehr davon los...., 3. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schwäne (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eines der besten, die ich je gelesen habe. Jedes seiner 718 Seiten sind so spannend, dass man sich schwer tut es aus der Hand zu legen. Jung Chang erzählt die Geschichte ihrer Familie. Sie erzählt von ihrer Großmutter, die als Konkubine verheiratet war und ihrer Mutter, die als Lehrerin langsam in die kommunistische Partei gelangte und schließlich ihre eigene Geschichte als junges Mädchen und ihre Umstände zuhause, als Rotgardistin, bei der Umerziehung, als Bäuerin und Barfußdoktor und schließlich als Englischstudentin und erste Frau Chinas die ein Stipendium für ein Studium in England erhielt. Man lernt in diesem Buch mehr, als in einem Jahr Geschichtsunterricht. Man lernt über Mao und sieht wie die Menschen leben mussten, unter Ungerechtigkeiten und Qualen. Manchmal denkt man sich jetzt muss man aufhören, denn es wird so furchtbar. ZB wird einmal ein junges Mädchen vor ihrer Klasse erschossen, weil sie ein Buch gelesen hat usw... Alles in allem ist dieses Buch nur zu empfehlen.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unmenschliche Politik, 6. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schwäne, Sonderausgabe (Taschenbuch)
Die neuere Geschichte Chinas ist ein Phänomen. In kaum einem anderen Land erlebte die Bevölkerung eine derart häufige Änderung der politischen Richtlinien ihrer Regierung. Anders als in einem Sachbuch, welches die Fakten nüchtern auflistet, wird in "Wilde Schwäne" das Schicksal einer einzelnen Familie zum Bezugspunkt für den Leser. Das Buch begleitet mehrere Generationen von Menschen durch ganze Geschichtsepochen Chinas, von der spätkaiserlichen Zeit über die Besatzung der Japaner bis hin zur Herrschaft der Kommunisten. Das Besondere ist dabei das Eingehen auf die Denkweise der Individuen. Ihren Gefühlen wird viel Raum gelassen, ihre Fehler werden akzeptiert. Als Beispiel dafür kann der Vater der Autorin gelten, dessen Wandlungsprozess vom überzeugten Kommunisten, der ohne zu fragen die Befehle der Partei ausführt, zu einem Kommunisten mit Zweifeln am Regime sehr überzeugend beschrieben wird. Trotz der vielen Demütigungen und Rückschläge, die die Autorin und ihre Familie erlitten, ist der Grundton des Buches nicht verbittert oder rachsüchtig. Dem Leser bleibt somit genügend Spielraum, sich eigene Gedanken über das Geschehene zu bilden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine interessante und bedrückende Lebensgeschichte aus China, 4. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schwäne (Broschiert)
Jung Chang beschreibt das Leben ihrer Großeltern und Eltern und zeigt damit die sozialen Gegebenheiten in China auf. Sie versteht es, Bilder im Kopf des Lesers zu malen, ohne einen Eindruck aufdrücken zu wollen. Besonders beeindrucken die exakten, nicht reißerisch aufgemachten Beschreibungen von Folterungen oder Aktionen der roten Garden während der Kulturrevolution. Besonders der jüngeren Generation hilft es, sich über das China zu Maos Zeiten zu informieren und in die aktuelle Neuzeit herübergerettete Traditionen zu verstehen. Es hilft dem Leser auch, sich darüber klar zu werden, dass China nicht ein Mysterium ist, sondern dass die Menschen dort ähnliche eigene Geschichten haben wie unsere Eltern. Besonders das klare Bekenntnis zu den Vorteilen der Demokratie als Folge der erlebten Mao-Diktatur trägt dazu bei, unsere gewohnt wordene Demokratie mit neuen, wohlwollenderen Augen zu sehen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Familie im kommunistischen China, 27. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schwäne (Broschiert)
"Wilde Schwäne" ist die atemberaubende Geschichte einer Familie in China. Sie beginnt zu Anfang unseres Jahrhunderts, als es noch nicht den Staat China gibt. Dann wird das kommunistische China gegründet und alles Traditionelle soll ausgelöscht werden. Vor diesem Hintergrund wächst die Erzählerin auf, ihre Eltern sind überzeugte Kommunisten. Als Mao aber immer mehr die wahren Ziele der Kommunisten aus den Augen verliert und vielmehr versucht, seine eigene Macht immer mehr zu festigen, passen sich die Eltern nicht wie viele andere an, sondern stehen zu den Idealen, die sie als junge Menschen zum Kommunismus geführt haben. Jedoch werden sie dafür bestraft und ihre Kinder müssen sich in dieser schwer verständlichen Welt nahezu allein zurechtfinden. Die Detailtreue, mit der die Verfahren der Partei gegen ihre eigenen Anhänger beschrieben werden sind von ihrem historischen höchst wertvoll. Der Leser erlebt das Zeitgeschehen in China hautnah mit. Diese bewegende Familiengeschichte ist zugleich unterhaltsam, spannend und grausam. Aber auf jeden Fall äußerst lesenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolut lesenswertes Buch, 18. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schwäne (Taschenbuch)
In diesem Buch erzählt die Autorin die Geschichte ihrer Familie in China über 80 Jahre, von 1909 bis 1989.

Sie beschreibt die gesellschaftlichen Veränderungen so, dass sie einem verständlich werden, stellt dabei aber immer ihre eigene Position klar.

Die Geschichte beginnt mit dem Kaiserreich, geht über japanische Besetzung und Kuomintang, den Langen Marsch und die Kulturrevolution, bis zu Maos Tod und der langsamen Öffnung des Landes. Nach der Lektüre kann man mit diesen Begriffen wirklich etwas anfangen.

Sehr interessant ist, dass sie auch mit den eigenen Familienmitgliedern kritisch umgeht. Dadurch wird das Buch glaubhaft. Wenn sie z.B. erzählt, dass die Eltern die Politik in den Vordergrund stellten, aber später auch begreifen, wie die Familie (5 Kinder) darunter gelitten hat und versuchen, die Folgen für die Kinder zu mildern. Oder dass ihr Vater nicht über den eigenen Schatten springen kann und sich im Namen der Gerechtigkeit weigert, für sie einzutreten, damit sie bevorzugt behandelt wird. Wie der Vater zeitweise verrückt wird, die Familie vor ihm Angst hat, aber auch alles tut, um ihm zu helfen. Sie jammert nicht, sie erzählt was passiert ist. Wenn sie z.B. die Großmutter verlässt , um sich ein anderes Familienmitglied zu kümmern, dann wird einem die Zerrissenheit klar, aber auch, dass sie sich entscheiden muß.

Wirklich lesenswert!
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43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein faszinierendes Werk über China, 6. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schwäne, Sonderausgabe (Taschenbuch)
Jung Changs Roman "Wilde Schwäne" ist nicht nur eine Art Familiensaga, bzw. die Geschichte dreier Generationen von Frauen, sondern auch und vor allem die Geschichte von China im zwanzigsten Jahrhundert, dargestellt an ihren Auswirkungen auf die Schicksale der drei Hauptfiguren. Es handelt sich um die Familie der Autorin und diese selbst, welche in China geboren wurde und nun versucht, die Vergangenheit zu ergründen - mit Erfolg. Insbesondere die Kulturrevolution und ihre Folgen wird genau dargestellt, bei weitem besser als in jedem beliebigen Geschichtsbuch. Trotz der Tragödien, die beschrieben werden, schimmert doch viel Hoffnung durch. Das Buch ist in einem Stil geschrieben, der es schwer macht, Lesepausen einzulegen. Wer China verstehen möchte, ob mit oder ohne Vorkenntnisse, dem/der sei dieses unglaubliche Werk wärmstens empfohlen. Es ist mehr als nur eine Aufbereitung von historischen Ereignissen, mehr als eine Familiensaga, mehr als die Lebensgeschichte chinesischer Frauen. Das beste Buch über China, welches ich je gelesen habe. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wilde Schwäne fliegen spät, 1. April 2003
Für den Fall, dass es noch irgendwelche versprengten Spät-68er in unserem Land gibt, die dem chinesischen Despoten Mao Tse-tung und seiner roten Bibel immer noch nicht abgeschworen haben, ihnen könnte dieses beeindruckende Werk der Jung Chang wertvolle Aufklärungsdienste, Lebenshilfe sozusagen, leisten. Fingerzeige in die Realität also. Die jetzt in England lebende Chinesin beschreibt das Leben dreier Frauengenerationen ihrer Famile, Großmutter, Mutter und ihr eigenes bis zum ihrem 26. Lebensjahr. Mit allem Drumherum, das sie bewegen musste, griff dieses doch nachhaltig in ihr Familienleben ein. Die Geschichte beginnt im frühen 20. Jahrhundert und ist mehr, weil dramatischer, als ‚nur' eine Familiensaga. Indem die Autorin zwar das keineswegs einfache Leben früherer und ihrer eigenen Generation in ihrer Heimat China beschreibt, gelingt ihr damit aber auch gleichzeitig der Spagat zur Geschichte Chinas und seinen politischen Wirren nebst des Phänomens Mao Tse-tung. Ein Verräter an seinem Volk, dem es bis zu seinem Tod gelang, 800 Millionen Chinesen zu unterdrücken, im wahrsten Sinne des Wortes für dumm zu verkaufen und gegeneinander auszuspielen. Jung Chang will nicht beschönigen, sie will vielmehr anklagen ohne ihre Liebe zu China scheinbar jemals verloren zu haben.
Das etwa 600 Seiten dicke Werk liest sich spannend wie ein Thriller und entlässt den (interessierten) Leser einfach nicht mehr aus seinem Bann. Richtig fesselnd aber wird das Buch spätestens dann, als die Autorin beginnt, ihr eigenes Leben, also ihre selbst gemachten Erfahrungen, zu erzählen. Bis zu diesem Punkt war sie auf mündliche Überlieferungen ihrer Mutter, wie ihr Vater einst hohe, überzeugte Kaderfunktionärin, angewiesen. Umso bewundernswerter ist das trotz dieses Umstands immer noch vorhandene Detailwissen der Ereignisse vor der Geburt der Autorin bis hin zu Nebensächlichkeiten. Ein Vermutstropfen, der den Wert des Buches deshalb aber nicht im entferntesten herabstuft, sind die überraschend vielen Druckfehler. Dem Buch sei es mehr als verziehen, dem Verlag, allein schon wegen der Herausgabe dieses Buches, auch.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Geschichtsbuch, 22. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schwäne (Taschenbuch)
Auf über 700 Seiten beschreibt Jung Chang die Geschichte ihrer Familie und dabei auch sehr detaillreich die weitestgehend in Deutschland unbekannte politische Geschichte Chinas. Sie beginnt mit ihrer Großmutter und deren Leben unter dem ausklindenden Kaiserreich und steigt dann in die Geschichte Ihrer Mutter und die Gründung der Volksrepublik ein. Die Zeit zwischen 1910 und 1949 nimmt etwa ein Drittel des Buches ein - der Hauptteil erzählt über die grausamen Jahre der Verfolgung und Kulturrevolution. Es endet mit dem Tod Maos und den Reformen durch Deng.

Changs Sprache bringt dem Leser unerträglich nahe, wie "Gedankenerziehung" im Menschen wirkt. Mich hat erschrocken, wie sehr sich doch intelligente Menschen von Idiologien leiten lassen und wie wenig wir uns selbst gegen solch eine Indoktrination wehren können. Die Chinesen haben nicht nur an den Kommunismus geglaubt und die ihnen übergestülpten Werte nicht offen in Frage gestellt, sondern ließen sich auch hin zu extremer Gewalt und Intoleranz fernsteuern. Chang beschreibt an mehreren Stellen, wie sie sich selbst für Ihre kritischen Gedanken geschämt und verurteilt hat, wie gottgleich Mao für sie war und wie stark der Zwang der Masse zur Uniformität wirkte. Unweigerlich mußte ich an die Erzählungen meiner Großeltern über die Diktatur im Dritten Reich und auch meine eigenen Erfahrungen in der DDR denken.

Das Buch macht sehr nachdenklich und zugleich wissenhungrig über die Region, die lange Geschichte des Landes, aber auch die aktuelle politische Lage einer aufstrebenden Nation, die im Westen oft verkannt wird.

Schade fand ich, dass der Schwerpunkt tatsächlich auf Maos irrer Vorstellung von Kommunismus lag und das "alte China" etwas zu kurz kam. Mir war das Buch auch etwas zu abrupt zu Ende. Gern hätte ich erfahren, wie es mit China unter Deng Xiaoping weiter ging. Die Familiengeschichte nach Changs Auswanderung Ende der 70er Jahre, also das Leben ihrer 4 Geschwister und ihrer Mutter, wird auf 2 der über 700 Seiten in einem Epilog abgehandelt.
Ein paar kleine, aber nicht weiter störende, Formfehler (wie zum Beispiel ständige Wiederholungen) sind mir aufgefallen - schmälern aber den Wert des Inhaltes nicht.

Volle Sternzahl trotzdem dafür, dass Chang ein erschütterndes und aufrüttelndes Werk geglückt ist, welches hoffentlich zur Aufklärung über China und sein Volk beiträgt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Geschichts-Autobiographie, 21. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schwäne (Taschenbuch)
Die heute in London lebende Autorin Jung Chang schildert in dieser spannenden Autobiographie nicht nur ihre eigene Lebensgeschichte bis zu ihrem 26. Lebensjahr, sondern auch die ihrer Großmutter und ihrer Eltern in China. Der Leser erfährt hautnah Erlebnisse und zutiefst erschütternde Vorkomnisse in der Kaiserzeit, über die Kuomintang, den Kommunismus und die Kulturrevolution unter Mao Zedong. Die in die Lebensgeschichte der Autorin und ihrer Familie eingebetteten politischen Einzelheiten könnten nicht spannender und realistischer geschildert sein. Auf den letzten hundert Seiten fällt das Erzähltempo für meinen Geschmack im Vergleich zum Großteil des Buches etwas hoch aus. Alles in allem ein großer Lesegenuß und ein uneingeschränkt als hervorragend zu beurteilendes und für alle kulturell interessierten Leseratten höchst empfehlenswertes Buch zur politischen Bildung und spannenden Unterhaltung!!
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Wilde Schwäne
Wilde Schwäne von Karlheinz Dürr (Broschiert - 2003)
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