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83 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und historisch korrekt
Es gibt Bücher, bei denen lese ich die Coverbeschreibung und würde sie daraufhin niemals kaufen. Das liegt daran, das es mich manchmal abschreckt, wenn zwei Faktoren zusammentreffen: Zum Ersten, wenn es sich um eine Autorin handelt und zum Zweiten, wenn auf dem Cover zusätzlich etwas von "Sie hat sich in den ... verliebt" erscheint. Meine bisherige...
Veröffentlicht am 2. September 2004 von J. Seibold

versus
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön und spannend aber anders als erwartet
Teile von Leas Familie wird bei einem Pogrom umgebracht. Um ihre jüngeren Geschwister über die runden zu bringen, verkleidet sie sich als ihr älterer Bruder und handelt mit dem ererbten Geld in der jüdischen Gemeinde des Deutschen Reiches. Doch das Leben als Jude und dabei noch als eigentliche Frau ist sehr gefahrvoll in der Zeit, so dass Lea vielen...
Veröffentlicht am 20. November 2006 von Corinna S.


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83 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und historisch korrekt, 2. September 2004
Von 
J. Seibold "hysterika" (Neufahrn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Goldhändlerin (Taschenbuch)
Es gibt Bücher, bei denen lese ich die Coverbeschreibung und würde sie daraufhin niemals kaufen. Das liegt daran, das es mich manchmal abschreckt, wenn zwei Faktoren zusammentreffen: Zum Ersten, wenn es sich um eine Autorin handelt und zum Zweiten, wenn auf dem Cover zusätzlich etwas von "Sie hat sich in den ... verliebt" erscheint. Meine bisherige Erfahrung hat nämlich gezeigt, das es sich dann um typische romantische Romane handelt, die bestimmt manchmal gut sind - jedoch selten meinen Geschmack treffen.
Bei "Die Goldhändlerin" von Iny Lorentz treffen diese beiden Faktoren aufeinander und ich war sichtlich schockiert - habe mich aber trotzdem der Lektüre zugewandt.
Ich kann nur sagen: Zum Glück!!
Die Coverbeschreibung wird diesem Roman absolut nicht gerecht, den es handelt sich um einen spannenden, interessanten und sehr gut recherchierten Historienroman, der seinesgleichen sucht. Selten habe ich 600 Seiten in einer so kurzen Zeit verschlungen.
Die Geschichte über die Jüdin Lea und ihrem Weg durch die Engstirnigkeit der damaligen Zeit - egal ob es sich um Juden oder Christen handelt - alles verstärkt durch den Umstand, das sie fast nur als Mann verkleidet agiert, ist sehr glaubhaft erzählt und lässt beinahe nebenbei den Leser sehr viel über diese harten Zeiten erfahren.
Die Autorin geht historisch korrekt durch das alte Deutschland und Spanien, zeigt die Judenverfolgungen, die Inquisition und lässt an den Handlungsvorgängen des ausgehenden 15. Jahrhunderts teilhaben. Die Romanze zwischen Lea und Roland entwickelt sich eigentlich erst richtig im letzten Drittel des Buches und wird nicht als aufdringlich wahrgenommen. Einzig der Schluß war mir ein klein wenig zu schnell abgehandelt, dies konnte aber den Gesamteindruck des Buches nicht mehr schmälern.
Übrig bleibt ein sehr guter historischer Roman, der mit Sicherheit noch weitere hundert Seiten verdient hätte, trotzdem aber zu den wichtigen Romanen seines Genres zu zählen ist.
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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...da entdecke ich doch..., 25. Juli 2004
Von 
Alexandra Egli (Frankfurt/M.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Goldhändlerin (Taschenbuch)
...so langsam aber sicher, dass mir historische Romane durchaus so richtig Spaß machen können. In "Die Goldhändlerin" erzählt Iny Lorentz uns die Geschichte der jüdischen Goldhändlertochter Lea aus Hartenburg, die im Jahre 1485 in einem Pogrom sowohl ihren Vater als auch ihren älteren Bruder Samuel verliert. Um das eigene Überleben und vor allem das ihrer zwei jüngeren Geschwister zu sichern, muss Lea in die Rolle ihres Bruders Samuel schlüpfen und die Geschäfte des Vaters weiterführen. Ein lebensgefährliches und schwieriges Unterfangen, in einer Zeit, in der Juden in Gesamteuropa verfolgt und getötet werden. Doch Lea stellt sich schlau an und wird schon bald zu einem tüchtigen, erfolgreichen und anerkannten "Geschäftsmann", natürlich in ständiger Angst, als Frau entdeckt zu werden.
Als ihr der zwielichtige Handelsagent Roland Fischkopf aus Hamburg begegnet, ahnt der Leser, dass sich zwischen den beiden eine Romanze entwickeln könnte, doch Lea kann sich ja auch ihm nicht offenbaren. Als Roland Lea bittet, für ihn nach Spanien zu reisen um seine Familie aus den Händen der Spanischen Inquisition zu befreien, weiß Lea, dass dies eine Reise auf Leben und Tod sein wird. Als christlicher Adliger verkleidet macht sie sich auf den Weg....
Also, mir hat "Die Goldhändlerin" Spaß gemacht. Eindrucksvoll recherchiert, gibt uns Iny Lorentz ein Stück Geschichte in die Hand, dass sich leichtflüssig und interessant lesen lässt. Sympathisch charakterisiert - die junge Protagonistin, mit der man sich diebisch freut, wenn sie mal wieder ihre Aufgabe besser und cleverer löst, als ihre männlichen Mitstreiter - in einer Zeit, da Frauen zu nichts anderem nütze sind, als Kinder zu gebären und den Haushalt zu schmeißen.
Ein wunderbarer historischer Roman.
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch..., 11. April 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Goldhändlerin (Taschenbuch)
In dem Buch erzählt das Autorenehepaar die Geschichte von Lea, einer jüdischen Kaufmannstochter, deren Vater und ältester Bruder bei einem Pogrom ums Leben kommen. Um die Zukunft ihrer Geschwister zu sichern, muss Lea in die Rolle ihres Bruders schlüpfen und als Junge verkleidet die Geschäfte ihres Vater weiterführen. In einer Zeit, in der Juden in Europe verfolgt und getötet werden, ist dies eine schwierige Aufgabe. Als Lea auf den Handelsagenten Roland Fischkopf trifft, ahnt man schon sehr schnell, dass sich zwischen beiden etwas anbahnt, aber Lea darf ihm ihr wahres Geschlecht ja nicht offenbaren, ohne sich vielleicht in tödliche Gefahr zu begeben.
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Schon das erste Kapitel ist so spannend, dass man direkt in die Geschichte eintaucht und mitgerissen wird in Leas Welt. Man erlebt hautnah die Probleme der Juden in der damaligen Zeit und erfährt ein Stück jüdische Geschichte. „Die Goldhändlerin" ist ein wirklich gut recherchierter historischer Roman, der einen bis zum Schluss fesselt. Ich kann es nur jedem empfehlen...
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön und spannend aber anders als erwartet, 20. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Goldhändlerin (Taschenbuch)
Teile von Leas Familie wird bei einem Pogrom umgebracht. Um ihre jüngeren Geschwister über die runden zu bringen, verkleidet sie sich als ihr älterer Bruder und handelt mit dem ererbten Geld in der jüdischen Gemeinde des Deutschen Reiches. Doch das Leben als Jude und dabei noch als eigentliche Frau ist sehr gefahrvoll in der Zeit, so dass Lea vielen Gefahren trotzen muss.

Die Geschichte dieser mutigen Frau ist sehr schön erzählt und auch sehr spannend. Auch die vielen Kniffe der Juden um den Anfeindungen der Christen zu entkommen, werden genau beschrieben.

Allerdings hatte ich erwartet, dass mehr über die Handelsbeziehungen und -geflogenheiten erklärt wird und auch über die Ware Gold und deren Behandlung. Leider wird das Thema nur mehr gestriffen, da die Abenteuer und menschlichen Verstrickungen von Lea im Vordergrund stehen.

Trotzdem ist das Buch eine nette Unterhaltung, wobei mir persönlich "Die Wanderhure" von Iny Lorentz besser gefallen hat.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kann man empfehlen..., 31. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Goldhändlerin (Taschenbuch)
Die Story ist spätestens seit „Die Päpstin“, „Yentl“ oder diversen Liebes- und Umschlingungsromanen nicht mehr neu: Junges Mädchen (in diesem Fall Jüdin) wird durch widrige Umstände dazu gezwungen, sich als Junge bzw. Mann auszugeben.
Iny Lorentz gelingt es jedoch, ihrer „Goldhändlerin“ Profil zu verleihen. Lea ist, wie der Leser es erwartet, unkonventionell und rebellisch. Allerdings nicht in dem Maße, daß man in ihr eine moderne Frau sozusagen in´s Mittelalter zurück versetzt. Dem Leser wird durchaus klargemacht, welch enormer Schritt diese Veränderung für Lea ist und in welche Gefahr sie sich damit begibt.
Was am meisten beeindruckt, ist die detaillierte Beschreibung der Lebensumstände der jüdischen Bevölkerung. Jude zu sein bedeutete ganz, ganz unten zu sein. Verachtet und beschimpft zu werden für das was man ist, verfolgt und bedroht zu werden für das, was man nicht getan hat. Sich von jedem, im wahrsten Sinne des Wortes schmutzigen, ungebildeten „guten Christenmenschen“ beschimpfen und demütigen zu lassen. Sich nie seines Hab und Gutes oder auch seines Lebens sicher sein zu können.
Und noch weiter unten stand die jüdische Frau. Sie war zusätzlich zu alledem, in der ihr traditionell zustehenden Rolle gefangen: verschleiern, arbeiten, gehorchen und Kinder in die Welt setzen.
Umso unvorstellbarer der Entschluß und Mut Lea´s, aus dieser Rolle auszubrechen und das Leben ihres toten Bruders zu führen.
Der Held, Orlando, ist so, wie man sich einen Helden eben vorstellt. Optisch lecker, etwas geheimnisumwittert aber sofort als „Held“ und zukünftiger Lover erkennbar. Macht aber nichts.
Auch der Teil der Story, der in Spanien spielt, wo Lea/Leon erst Orlandos Onkel samt Familie und dann ihn selbst aus den Fängen der Inquisition rettet, ist reichlich spannend und gut geschrieben, reale historische Figuren sind geschickt in die Handlung eingeflochten.
Alles in allem ein Buch, das sich gut lesen läßt. Die Handlung spannend, die Hintergründe gut recherchiert, die Charaktere nicht schwülstig oder übertrieben und natürlich ein Happy End.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tragik, Abenteuer und nicht zuletzt auch Liebe, 24. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Goldhändlerin (Taschenbuch)
Als die jüdische Familie Goldstaub die Nachbargemeinde Sarningen besucht, fallen der Vater Jakob und sein ältester Sohn Samuel einem dort stattfindenden Pogrom zum Opfer. Nur die beiden Schwestern Lea und Rachel, sowie der schwerverletzte jüngere Bruder Elieser können entkommen. Um der Vertreibung aus ihrer Heimatstadt Hartenburg zu entgehen, beschießt Lea, die älteste der Geschwister, sich als ihren Bruder Samuel auszugeben, um damit die Handelsgeschäfte der Familie Goldstaub fortführen und das Überleben der Familie sichern zu können.
Damit bricht sie nicht nur alle Tabus ihrer Religion, sondern trifft auch auf Ablehnung und Neid ihrer Geschwister. Von nun an beginnt für Lea ein sehr gefährliches Leben im judenfeindlichen Reich, doch hat sie einen Beschützer, von dem sie nichts ahnt und der sie aus mehr als einer brenzligen Situation rettet. Genau dieser Beschützer überredet Lea zu einer gefahrvollen und höchst wahrscheinlich tödlich endenden Rettungsaktion, die sie nach Spanien führt und nach der nicht mehr so sein wird wie es vor ihrer Abreise einst gewesen ist...
"Die Goldhändlerin" ist ein farbenprächtiges, nervenzerreißend spannendes Buch mit wundervollen Charakteren, die so detailliert beschrieben sind, dass man meint, sie stünden vor einem. Lea spielt ihre Rolle des Mannes so überzeugend, dass man teilweise vergisst, dass sie eigentlich eine Frau ist. Brillant! Ich habe diesen historischen Roman verschlungen und lechze nach mehr von Iny Lorentz. Es ist ein wunderbares Buch, bei dem ich mitleiden, mitfiebern und mithassen musste, so fesselnd war die Handlung. Und wer glaubt, das Pogrom sei das einzig tragische Ereignis in Leas abenteuerlichen Leben, der muss bald feststellen, dass er sich irrt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historische Fakten und eine anschauliche Geschichte, 13. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Goldhändlerin (Taschenbuch)
Die Jüdin Lea gerät mit ihrer Familie in einen Pogrom, bei dem ihr Vater und ihr Bruder Samuel ums Leben kommen. Sie selbst kann sich mit ihrer Schwester und ihrem schwerverletztem Bruder retten und sie flüchten aus der Stadt, in der sie eigentlich nur zu Besuch waren, zurück nach Hause. Da Lea zur Flucht allerdings als Mann verkleidet reisen muss, erkennen die Torwächter sie als ihren verstorbenen Bruder. Von da an muss sie sich um das Geschäft ihres Vaters, der ein erfolgreicher Händler war, kümmern und gerät immer wieder in Gefahr, nicht nur, da sie ihr wahres Geschlecht verbergen muss, sondern auch aufgrund ihrer Religion...
„Die Goldhändlerin" ist ein sehr anschaulich geschriebenes Buch über eine Frau, die sich gegen die Regeln ihrer Zeit und insbesondere die ihrer Religion als Mann ausgibt und dabei auch noch sehr erfolgreich ist. Gelegentlich mutet es etwas seltsam an, in wie vielen Situtationen Lea der Entdeckung ihres Geschlechts entgeht, doch daran sollte man sich nicht stören. Was die Lesefreude vielleicht noch etwas abschwächen könnte, ist das ungleiche Verhältnis zwischen ihrem Aufenthalt in Spanien und dem Schluss: Ersterer scheint streckenweise etwas langgezogen und am Ende mag man das Gefühl haben, die Autorin würde schnell darauf hinarbeiten wollen, die Geschichte abzuschließen, da plötzlich alles ziemlich schnell geschieht. Zu viel soll an dieser Stelle allerdings noch nicht verraten werden.
Trotzdem: Meiner Meinung nach ein sehr schöner Roman, gespickt mit einigen historischen Fakten, dem man gerne die eine oder andere Stunde widmet!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr langatmig und unrealistisch, 26. Dezember 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Goldhändlerin (Taschenbuch)
Dies war nach der "Wanderhure" das zweite Buch, welches ich von Iny Lorentz gelesen habe - und nun habe ich festgestellt, dass es wohl auch das letzte war.

Bei der "Goldhändlerin" verliert die junge Jüdin Lea im Jahre 1485 ihren Vater und den ältesten Bruder bei einem Pogrom. Nun auf sich alleine gestellt, muss sie den Vater ersetzen und sich als ihren älteren Bruder Samuel ausgeben, um die Geschäfte der Familie weiterführen zu können.

Leider hat sich Frau Lorentz hier viele allzu unrealistische Szenen ausgedacht - z.B. taucht Lea in einem Fluss nach Gold, da sie dringend Geld benötigt. Dutzende Männer sind bei diesem Vorhaben um ihr Leben gekommen und dann kommt ein 16jähriges Mädel daher und birgt ohne jegliche Risiken und Vorfälle eine Menge Gold aus dem Fluss und kann vorerst ihre Familie retten - dies klingt doch ein bischen zu weit her geholt.

Naja - wenn man sich durch die Langatmigkeit zu Beginn des Buches gezwungen hat, wird es im letzten Drittel der Story doch noch ein wenig spannender.

Nichtsdestotrotz kann man diesen historischen Roman nicht in die gleiche Schublade stecken wie z.B. "Die Päpstin", "Der Medicus" oder auch "Die Glasbläserin"!
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich war alles drinn ..., 11. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Goldhändlerin (Taschenbuch)
Da ich besonders historische Romane liebe, habe ich natürlich auch schon einige Romane vom Schriftsteller Ehepaar, Iny Lorenz' gelesen. Bei ,Die Goldhändlerin' habe ich alles gefunden, was mir persönlich an einem historischem Roman wichtig ist. Es war spannend, man hat etwas über die Geschichte und das Leben der Menschen (in diesem Fall der Juden) gelernt und man konnte eine schöne Liebesgeschichte verfolgen. Für mich ist wichtig, dass die Geschichte nicht zu negativ verläuft, d. h. dass die Hauptpersonen sich auch nach Rückschlägen wieder aufrappeln und Lösungen finden. Das Buch soll mich ja unterhalten und nicht runter ziehen. Dies war bei diesem Buch absolut der Fall! Ich mochte einfach die beiden Hauptdarsteller Lea und Orlando. Bei einer andern Rezension wurde das Ende als ,klischeehaftes Happy End' beschrieben. Ich finde die beiden haben ihr ,Happy End' einfach verdient.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ladies haben die Hosen an ...!, 2. Juni 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Goldhändlerin (Taschenbuch)
Bekanntermaßen das Lieblingsthema der Autorin. Aber man muss zugeben, dass dieses Thema immmer wieder interessant und unterhaltsam rüber gebracht wird. Schon 'Die Kastratin' war ein Hochgenuss zum Lesen. Und auch von 'Die Goldhändlerin' wurde ich nicht enttäuscht.
Story: Wir schreiben das 15. Jahrhundert. Lea Goldstaub ist die Tochter eines wohlhabenden, jüdischen Händlers. Während der ältere Bruder Samuel als hübscher Bursche mit stattlicher Figur und rotblonden Haaren gilt, sind diese Eigenschaften bei Lea eher unwillkommen. Denn so unähnlich sieht sie dem Erben des Familienunternehmens nicht. Ganz das Gegenteil stellt da die jüngere Schwester Rachel dar. Sie ist eine Schönheit und hat schon bald viele Verehrer. Auch der jüngere Bruder Elias gilt als hübscher Knabe. Da es in ihrem Heimatort keine jüdische Gemeinde gibt, macht sich die Familie Goldstaub auf nach Saringen. Dort will der Vater, ohne das Wissen seiner beiden Ältestens, Ehepartner für Samuel und Lea finden. Doch es kommt dann doch anders. Kurz nach der Ankunft im Haus des Onkels wollen Lea und Rachel eine alte Freundin besuchen kommen. Der hatte Jakob Goldstaub nämlich das Geld geliehen, um einen christlichen Mann zu heiraten. Während die beiden Mädchen außerhalb des Judenviertels sind, wird die zurück gelassene Familie überfallen. Ein Progrom löscht alle Juden aus oder vertreibt die Überlebenden aus der Stadt. Die Freundin versteckt Lea und Rachel. Bis die Ältere es endlich schafft in das Judenviertel zu gelangen. Dort findet sie ihren Bruder Samuel und den Vater tot. Bruder Elias ist schwer verletzt und wird von Lea weg geschafft. Bald ist auch das Versteck bei der Freundin nicht mehr sicher und die Geschwister müssen den Weg zurück nach Hause beschreiten. Da zwei Mädchen und ein halbtoter Knabe von 13 nicht gerade abschreckend auf Strauchdiebe und judenhassende Christen wirkt, verkleidet sich Lea kurzerhand als Junge. Zu Hause in Hartenburg angekommen heißt es die Geschäfte des Vaters weiter zu führen. Leider ist Elias zu schwach und zu krank um alles zu regeln. Also nimmt die kluge und geschäftstüchtige Lea das Heft in die Hand. Doch als Mädchen nimmt sie keiner ernst. So wird kurzerhand aus Lea Goldstaub, Samuel Goldstaub. Schnell erweist sich Lea als guter Geschäftsmann mit einem ausgezeichneten Gespür für gute Deals. Auch Elias sieht auch nach Jahren nicht ein, seiner Schwester die Verantwortung fürs Geschäft aus der Hand zu nehmen. Aber nicht nur ihre Familie macht es der jungen Frau nicht leicht. Auch will man Samuel und Lea weiterhin verheiraten, was sie aber stets zu vermeiden schafft. Und welche Rolle spielt der mysteriöse Roland Fischbein?
Fazit: Ein aufregend geschriebenes Buch mit einer starken, charismatischen Hauptfigur und den Irrungen und Wirrungen. Nicht nur des Herzens. Wieder bekommt man einen tollen Roman über eine Frau, die sich in einer Männerwelt in einer Männerzeit durchschlägt. Sehr empfehlenswert!
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Die Goldhändlerin
Die Goldhändlerin von Iny Lorentz (Taschenbuch - 1. Juli 2004)
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