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5.0 von 5 Sternen Geerbte Überraschung im Bücherschrank
Dieses Buch stand sehr lange im Bücherregal meiner Großmutter und ging mit deren Tod in meinen Besitz über, wo es wiederum fast zwei Jahrzehnte stand, ohne dass ich es gelesen habe. Zufällig bin ich über den Namen der Autorin gestolpert und habe mich an den vergessenen Roman erinnert. Danach stand er "nur noch" etwa ein halbes Jahr in Reichweite,...
Veröffentlicht am 12. August 2010 von Th. Leibfried

versus
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht einfach zu lesen
Acht junge College-Absolventinnen, acht teilweise recht ähnliche Namen, die es mir durch die gesamte Geschichte hindurch schwer gemacht haben, die weiblichen Charaktere überhaupt einzuordnen. Der Anfang begann ziemlich langweilig mit der Hochzeit einer der jungen Frauen aus der Clique, Kay. Da gibt es außer Kay noch Polly, Lakey, Dottie, Libby - und schon...
Veröffentlicht am 3. August 2010 von I. Dörfel


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geerbte Überraschung im Bücherschrank, 12. August 2010
Von 
Th. Leibfried "TL" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Clique (Taschenbuch)
Dieses Buch stand sehr lange im Bücherregal meiner Großmutter und ging mit deren Tod in meinen Besitz über, wo es wiederum fast zwei Jahrzehnte stand, ohne dass ich es gelesen habe. Zufällig bin ich über den Namen der Autorin gestolpert und habe mich an den vergessenen Roman erinnert. Danach stand er "nur noch" etwa ein halbes Jahr in Reichweite, bevor ich ihn gelesen habe. Und ich muss sagen, ich war enorm überrascht. Und zwar positiv.

Mary McCarthy, Jahrgang 1912, war eine US-amerikanische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin. Bekanntheit erlangte sie unter anderem durch einen veröffentlichten Briefwechsel mit der berühmten deutschen Philosophin und Publizistin Hannah Arendt. Sie verstarb 1989 in New York.

Der Roman "Die Clique" (im Original "The Group") wurde 1962 veröffentlicht, spielt jedoch Anfang der 30er Jahre. Er handelt von einer Gruppe von College-Absolventinnen und deren weiterem Lebensweg. Unterschiedliche Entwicklungen werden beschrieben, vom traditionellen Ehefrauendasein bis zum progressiven, politisch aktiven Leben. Vor- und Rückblenden, sowie das Spinnen von verschiedenen Lebensfäden zu einem Gesamtwerk, fordern vom Leser durchaus einige Konzentration, sind aber durchaus zu bewältigen. Am erstaunlichsten fand ich Wortwahl und Themen in einem im prüden Amerika der frühen 60er Jahre entstandenen Buch. Sicher bin ich mir nicht, ob jeder Dialog so stattgefunden haben könnte, aber ausschließen mag ich das auch nicht. Allerdings kann ich mir lebhaft vorstellen, dass der Roman bei seiner Veröffentlichung nicht nur auf Zustimmung gestoßen ist. Ein sehr intelligentes Buch von einer bemerkenswerten Intellektuellen, die ihre Eltern sehr früh verloren hat und in der Folgezeit protestantisch, katholisch und jüdisch erzogen wurde.

Sollte jemand ein oder mehrere weitere Werke von McCarthy gelesen haben, würde ich mich über einen kurzen Kommentar freuen. "Die Clique" kann ich nur empfehlen, wenn einem einerseits das frühe 20. Jahrhundert interessiert und man keine Angst vor einer gewissen Komplexität im Aufbau eines Romans hat.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich treffend und dabei unterhaltsam, 26. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Clique (Taschenbuch)
"Verstrickte Lebensstory", die schwer zu lesen sei -- das reizt zur Klarstellung: Durch das Buch (dass man am besten ohne größere Unterbrechungen liest, um bei der Handlung "am Ball" zu bleiben) zieht sich freilich nicht 1 roter Faden, an dem man sich einfach entlanghangeln könnte. Stattdessen werden die verschiedenen Lebensfäden nebeneinander aufgefächert, jedoch immer wieder miteinander verknüpft.
Besonders interessant ist dabei die Vielfalt unterschiedlicher Lebensentwürfe, die erstaunlich aktuell wirken (nicht zuletzt, weil die Autorin auch die sexuellen Erfahrungen der Mitglieder der College-Clique ganz offen anspricht - für die prüden USA sicher shocking).
Nebenbei erfährt man sehr viel über das gesellschaftliche Gefüge, die Rahmenbedingungen (Wirtschaftskrise -- auch dies wieder aktuell!) und Lebensmöglichkeiten.
Nicht zuletzt ist das Ganze mit unaufdringlichem Humor gewürzt (ironische Betrachtung der Sorgen der Bessergestellten).
Lesenswert und voller Frauen-Lebenserfahrungen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Clique by Mary McCarthy, 6. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Clique (Gebundene Ausgabe)
1933 verlassen acht Mädchen - die Clique - das Vassar-College; ihre höchst verschiedenartigen Wege und Schicksale während der folgenden sieben Jahre schildert die Autorin. Aus dem Lebensbericht dieser jungen Frauen, bis in die verborgenen Winkel ihrer Naturen aufs schärfste beobachtet und mit feinem Pinsel in den subtilsten Zwischentönen gemalt, ist ein Werk entstanden, das mehr als das Bild einer bestimmten Gesellschaftsschicht Amerikas in den dreißiger Jahren enthält: einen Kosmos des modernen Lebens schlechthin.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht einfach zu lesen, 3. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Clique (Taschenbuch)
Acht junge College-Absolventinnen, acht teilweise recht ähnliche Namen, die es mir durch die gesamte Geschichte hindurch schwer gemacht haben, die weiblichen Charaktere überhaupt einzuordnen. Der Anfang begann ziemlich langweilig mit der Hochzeit einer der jungen Frauen aus der Clique, Kay. Da gibt es außer Kay noch Polly, Lakey, Dottie, Libby - und schon an dieser Stelle musste ich noch einmal ins Buch schauen, um die Liste zu vervollständigen - Helena, Pokey und Priss. Einige dieser Frauen sind jedoch eher Nebencharaktere, da nicht über alle acht gleichviel berichtet wird. Es fiel mir bisweilen schwer, überhaupt zu entscheiden, wer zur besagten "Clique" gehört und wer wirklich Randfigur ist, da es außer diesen acht jungen Frauen selbstverständlich noch weitere weibliche Personen im Buch gibt, die ebenfalls dazu gehören könnten. Auch hätte ich von einem Charakter gerne mehr erfahren, während ich den Handlungsstrang des anderen eher langweilig fand. Das, denke ich, gehört wohl aber zur Thematik des Buches, schließlich werden nicht alle Frauen dasselbe abenteuerliche Leben nach dem College führen.
Innerhalb des Romans geht es um eine Menge brisante gesellschaftliche Themen im Amerika der '60er Jahre : vorehelicher Sex, Empfängnisverhütung, psychische Krankheiten, Homosexualität, und Suizid. Was uns heute kaum mehr ein müdes Lächeln abgewinnt, hat zum Zeitpunkt des Erscheinens des Buches für reichlich Gesprächsstoff gesorgt.
Verwirrend empfand ich beim Lesen bei Beginn eines Kapitels auszumachen, wie viel Zeit zwischen dem einen und dem anderen Handlungsstrang vergangen ist: Einmal wird über Kay berichtet, ein anderes Mal befindet man sich bei Priss einige Jahre später, dann wiederum liest man über die bevorstehende Heirat von Dottie, die in zwei Kapiteln vorher noch ein Verhältnis zu einem Mann begonnen hat. Solche Zeitsprünge zuzuordnen ist schwierig, da sie wenn überhaupt, nur in einem Nebensatz erwähnt werden. Ich denke, so richtig durchblicken werde ich das Buch erst nach einem erneuten Lesen von "Die Clique".
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8 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verstrickte Lebensstory, 3. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Clique (Taschenbuch)
In Mary McCarthys Buch geht es um 8 junge Frauen, die das gleiche Collage besucht haben und sich jetzt ihren Weg durchs Leben bahnen. Das Spektrum des Buches erstreckt sich von Geburten über tiefe Neidgefühle bis hin zu Todesfällen. Trotz der weitgefächerten Themen ist die Handlung an manchen Stellun undurchsichtig und verstrickt, was den Anspruch des Werkes enorm erhöht und zum nachdenken anregt. Diese Kompliziertheit bewirkt allerdings auch, dass man manchmal den Drang verspührt das Buch einfach wegzulegen, da sich ein Thema hinzieht und somit langweilig wird.
Im großen und ganzen ist es jedoch ein ziemlich gelungenes Werk, was nur für eingefleischte Leser mit Lust zum Nachdenken geeignet ist.
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2 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen So laaaaaaaang und laaaaaaaaangweilig.., 15. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Clique (Taschenbuch)
Also mit dem Kauf dieses Buches bin ich etwas enttäuscht worden. Erstmal muss ich sagen, dass es sehr dick ist. Ich hab es nicht mal ganz gelesen, weil der Anfang so langwierig war. Die Motivation war weg. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich nicht gerade ein Bücherwurm bin und es schon ein besonders spannendes Buch sein muss, damit ich es lese.Dieses Buch gehört nicht dazu. Die ersten paar Seiten drehen sich nur um ein Thema.Irgendwann hab ich das Buch zur Seite gelegt und nicht mehr angerührt. Werde es wohl weiter verschenken..
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Die Clique
Die Clique von Mary McCarthy (Taschenbuch - 1. Dezember 2003)
Gebraucht & neu ab: EUR 2,87
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