Kundenrezensionen


6 Rezensionen
5 Sterne:
 (2)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen die Japan-Exotik treibt die Spannung voran, 28. März 2005
Von 
Christoph Neumann (Tokyo Japan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Für eine Hand voll Yen. Hamada Kens zweiter Fall (Taschenbuch)
Kein Japaner steht so über den Dingen wie Ken Hamada. Der läuft durch Tokio und scheint in einem fort über japanische Sitten und Denkweisen zu jammern, selbst noch im Kugelhagel hat er die Muße, über den Charakter der Japaner zu reflektieren. Da hat sich Gert Anhalt in seinem Helden ein alter ego geschaffen, das doch eher an den ausländischen Fernsehreporter Anhalt (ZDF) denn an einen echten japanischen Privatdetektiv erinnert.
Das verzeiht man ihm gern. Das Tolle an diesem Buch ist, dass der Fortgang der Geschichte und die Spannungsmomentedramaturgie sich zwingend aus japanischen Eigenheiten und Schrulligkeiten ergeben. Der Detektiv schafft es, Kontakt zu der mysteriösen Millionärsgatin aufzunehmen, indem er als Gigolo in einem Hostclub anheuert. Wie erreicht man solche Frauen im Westen? Mehrmals hilft ihm nur noch die blinde Kaisertreue konservativer Japaner, zu überleben oder sein Ziel zu erreichen. In Europa wäre er da schon längst tot.
In "echten" japanischen Krimis von Edogawa Rampo bis Keigo Higashino ist der Held oft ein einsamer Wolf, der durch eine diffuse Welt zieht. Das Faszinierende an Japan muss sich der westliche Leser eher mühsam aus Brocken in Nebensätzen zusammenklauben.
Günter Zorns Krimis, ebenfalls ein Deutscher, der seine Krimis in Japan spielen lässt, lesen sich dagegen wie ein Japan-Reiseführer, über den zufällig ein hölzerner Krimi verstreut ist, der überall spielen könnte (und überall Gähnen hervorruft).
In diesem Buch kommt Japan dagegen vor, wenn es der Krimi braucht. Dies war mein erster "Hamada" - ich freue mich schon auf den anderen Band.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hamada Ken ist zurück!, 26. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Für eine Hand voll Yen. Hamada Kens zweiter Fall (Taschenbuch)
Und wie!
Eigentlich wollte er ja seinen Job als Privatdetektiv an den Nagel hängen und eine Laufbahn als Folksänger beginnen. Aber sehr zum Entzücken des Lesers wird ihm dies nicht gelingen. Wieder einmal gelangt der "Held", auf der Suche nach Liebe und Selbstfindung (da er eben den Schritt von der Pubertät in die Midlife-Crisis hinter sich hat), von einer skurrilen - und scheinbar aussichtslosen - Situation in die andere...
Der zweite Fall des Hamada Ken steht dem ersten in nichts nach. Erneut ist es Gert Anhalt gelungen einen aüsserst witzigen und dennoch spannenden Krimi zu schreiben, der auch Nicht-Japan-Kenner in seinen Bann ziehen wird. Der zusätzliche Einblick in die umwerfende Logik und Gedankenwelt der Verlierer-Type Hamada (das Buch ist aus der Sicht des Helden geschrieben; deshalb ergötzt man sich an Beschreibungen wie "Der Himmel war so blau wie ein sehr blaues Tischtuch.") sowie die humorvolle - nie bösartige - Beschreibung verschiedener japanischer Bräuche und Gepflogenheiten machen dieses Buch zu einer köstlichen und sehr unterhaltsamen Lektüre. Bitte mehr, Herr Anhalt!
Bemerkung: Man muss den ersten Hamada-Krimi (Tote mögen keine Sushi) nicht gelesen haben um die Geschichte zu verstehen. Es kann aber von Vorteil sein, da einige Anspielungen darauf in diesem Band enthalten sind. Wenn man sowieso beabsichtigt, beide Bücher zu Lesen, sollte man dies aber unbedingt in der chronologischen Reihenfolge tun.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wie ein guter, erfrischender Wein - Achtung Suchtgefahr!, 24. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Für eine Hand voll Yen. Hamada Kens zweiter Fall (Taschenbuch)
(s. Überschrift)... Man möchte gar nicht aufhören, weil es so köstlich ist, aber sollte doch Pausen einlegen, um sich noch etwas Vorfreude und Genuss aufzusparen (und wegen der Kopfschmerzen, falls man's nicht tut).

Hamada Ken ist ein Agent, wie er sonst kaum im Buche steht. Er löst seine Fälle vor allem durch Zufall, Freunde bzw. unfreiwillige Sympatisanten (in diesem Falle ein kaisertreuer, schwarzen Minibus fahrender Rechtsradikaler). Das und seine Schwäche für kriminell angehauchte Frauen mit niedriger Lebenserwartung, sowie seine Analysen über sich selber und seine Landsleute, machen ihn aber ungeheuer sympatisch!

Falls Sie sich scheuen, in der Öffentlichkeit aufzufallen, sollten Sie diese Buch nicht in S-Bahn & Co. lesen.

Ich bin gerade erst mit dem zweiten Teil fertig und giere schon nach Numero 3...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsante Unterhaltung, 3. September 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Für eine Hand voll Yen. Hamada Kens zweiter Fall (Taschenbuch)
Also als Krimi würde ich nur maximal eine Durchschnittsnote verteilen. Zuviel der Story kommt mir bekannt vor und ganz ehrlich gesagt ist der Showdown am Ende des Buches doch etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen.
Unser Held Kenji, der nunmal wirklich kein grosser Detektiv ist, löst den Fall trotz blutender Bauchschusswunde und mehrmaliger Ohnmacht im Handumdrehen.
Trotzdem hat das Buch Spass gemacht, denn der Schmunzelfaktor war schon gut. Nicht jeder wird alle Anspielungen verstehen. Ich habe aber das Glück selbst 3 Jahre in Japan gelebt zu haben und bin seitdem familiär verbunden. Umso mehr musste ich an einigen Stellen lachen. Denn genau so sind die Japaner ! Und doch auch wieder nicht.
Also wie gesagt, nichts für die Hardcore-Krimi-Leser, aber trotzdem gute Unterhaltung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Krimi & Satire - mehr erfahen Sie nirgendwo über Japan, 1. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Für eine Hand voll Yen. Hamada Kens zweiter Fall (Taschenbuch)
Der zweite Fall Hamadas führt uns unter Anderem noch tiefer in die verworrene Psyche Hamadas - oder sollte ich sagen Midlifecrisis? - allerdings auf äußerst humorvolle und intelligente Art. Diese Buch ist noch besser als das erste und sehr empfehlenswert, wohl vor alelm für Leser die (nur als Beispiel)Dan Browns Werke eher als simplifizierte Drehbücher, denn als Krimis betrachten. Es gibt wenig echte Überraschungen aber kaum einen Krimi der lebendiger gestaltet ist - er pulsiert förmlich, ist spannend zu lesen und eine ideale Abwechslung vom Stress des Alltags - ein großartiges Werk!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Privatdetektiv Hamadas zweiter Fall, 27. Juni 2007
Von 
Krimi-Vielfraß "N.F." (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Für eine Hand voll Yen. Hamada Kens zweiter Fall (Taschenbuch)
Urkomisch erzählt der deutsche Autor Gert Anhalt das kriminologische Abentuer, in welches der japanische Privatdetektiv Hamada unversehens gerät. Dabei kommt weder die spritzig und intelligent entworfene Hauptfigur des "Ich"-Erzählers Hamada zu kurz noch die aus europäischer Sicht subtil und schrullig wirkenden Eigenarten der japanischen Gesellschaft. Lediglich die Kriminalstory ist etwas schwach, aber dennoch ein äußerst unterhaltsamer Detektivroman.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Für eine Hand voll Yen. Hamada Kens zweiter Fall
Für eine Hand voll Yen. Hamada Kens zweiter Fall von Gert Anhalt (Taschenbuch - 1. März 2004)
Gebraucht & neu ab: EUR 3,90
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen