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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen21
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am 11. Februar 2000
Ein Auftrag Venedigs führt den englischen Goldschmied zum Sultan von Ägypten. INTERESSANT: Die, bis ins Detail genau geschilderten mittelalterlichen Bräuche und Arbeitsweisen und das Aufeinandertreffen christlicher und muslimischer Denk- und Handlungsweisen. SPANNEND: Einmal begonnen, fällt es schwer dieses fesselnde Buch wieder aus der Hand zu legen. WUNDERSCHÖN GESCHRIEBEN: Der Autor versteht es Szenen in ihrer Stimmung, mit ihren Farben, Geräuschen und Gefühlen lebedig werden zu lassen (Beim Sturm in der Wüste kann man den Sand fast fühlen, auf der Haut, in den Augen - überall. ). Herr Mueller ist ein Sprach-Gourmet.
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am 22. Juni 2003
Aus dieser Geschichte hätte man eindeutig mehr machen können. Der Autor hat ein gutes Gerüst konstruiert, der "Ausbau" ist aber zu oberflächlich geblieben. Der Goldschmied als Held der Geschichte bleibt farblos, die Freundschaft zu dem Araber unglaubwürdig dargestellt. Man kann sich in keine der handelnden Personen hineinversetzen, sie bleiben platt und ohne Profil. Der Religionskonflikt taucht zwar immer wieder auf, wird aber nicht vertieft. Schade.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Juni 2002
Gwyn reist im Auftrag von Venedig in den Orient, um vom Sultan von Bagdad die Handelsrechte für die Venezianer zu erhalten.
Wie schon im ersten Teil ist das Buch flüssig geschrieben und man kann die Handlungsweise nachvollziehen. Gwyn steht der oreintalischen Lebensweise zuerst skeptisch gegenüber, freundet sich aber doch mit einem Scheich an. Was mir recht fadenscheinig vorkam, war die Sache mit seiner Frau. Daher auch nur 4 Sterne.
Bin schon gespannt, wie es im 3. Teil weitergeht! Denn daß es noch mind. einen Teil gibt ist wohl keine Frage, er muß ja noch zurück nach Bath und die blonde Heilerin heiraten.
Ich freue mich schon drauf!
22 Kommentare10 von 12 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2014
Inhalt:
Der englische Goldschmied Gwyn soll im Auftrag Venedigs den Sultan um Handelsniederlassungen im Orient bitten. Doch schon auf der Reise in den Orient kann er nur knapp dem Überfall eines Piratenschiffes entgehen. Schon bald trifft er auf Yusuf ibn al-Mansur, einen stolzen und zwielichtigen Mann mit seinen Gefolgsleuten, die ihm ergeben folgen, doch scheinen sie auch keine Räuber zu sein. Gwyn schließt sich dem Beutezug des intelligenten und ihm sympathisch werdendem Yusuf an und begleitet ihn durch das unruhige Land. Sie helfen den Menschen einer belagerten Kreuzritterburg und verbünden sich dafür mit Christen unter der Führung des fiesen Walter von Zwingenspiel, durchqueren die gefährliche Wüste, überleben einen Sandsturm und reisen schließlich nach Bagdad, um beim Sultan ein Gespräch zu erbitten. Doch im Palast der Freude soll sich eine Frau befinden, die verdächtig Gwyns Frau Agnes ähnelt. Gelingt es ihm, sie zu befreien und zurück nach England zu gehen?
Meine Meinung:
Schon auf der ersten Seite wird man mit Gwyns erstem Abenteuer im Orient konfrontiert, nur knapp entgehen sie einem Überfall. Bald darauf trifft er auf Yusuf ibn al-Mansur und erlebt schnell weitere aufregende Ereignisse mit ihm. Allerdings waren es für mich ein paar zu viele Abenteuer und meiner Meinung nach wurden sie immer an der falschen Stelle ausführlicher erzählt, die Fesselnderen hingegen aber immer schnell abgehandelt. Dadurch ist ziemlich viel Spannung verloren gegangen, an sich haben mir die Ideen zu den Ereignissen nämlich gut gefallen. Richtig gut gefallen haben mir jedoch die Beschreibungen des Orients, der endlosen Wüste und des hektischen Bagdads. Sie waren zwar lang, aber keinesfalls langweilig, und man konnte sich Gwyns Umgebung gut vorstellen, besonders den Palast des Sultans, dessen geheime Räume Gwyn und ein Blinder illegal aufsuchen. Das fand ich ziemlich merkwürdig, für mich hätte der Teil locker weggelassen werden können, da er auch nicht gerade packend war. Was ich spätestens ab Gwyns wundersamer Heilung durch einen alten Araber nervend fand, war das ständige Verdeutlichen des Religionsunterschiedes. Ständig werden die Besonderheiten des islamischen Glaubens beschrieben, was anfangs noch ok war, später die Geschichte aber ziemlich langatmig hat werden lassen. Außerdem konnte mich das Ende nicht wirklich überzeugen, es fiel mir nach einigen negativen Dingen und Problemen einfach zu positiv aus, und Gwyns Beziehung zu Yusuf ist mir immer seltsamer vorgekommen. Gwyn fand ich manchmal auch etwas zu passiv, oft schaut er nur zu und stört sich in seinen Gedanken an manchen Dingen, eingreifen tut er aber nur selten. Und wenn, dann habe ich seine Handlungen als etwas zu heldenhaft oder gut empfunden. Yusuf hingegen fand ich einen ganz tollen Charakter. Stolz, aufrichtig und auch nobel ist er vom Charakter und so hat er auch gehandelt. Allerdings kann ich nicht ganz verstehen, warum er sich so sehr um Gwyn bemüht und sich um ihn kümmert. Warum lässt er sich z.B. wegen Gwyn mit dem fiesen Walter von Zwingenspiel an? Die Verschönerung seines Schwertes fand ich dafür etwas wenig. Gerne hätte ich mehr über seine Anhänger oder den Blinden im Palast des Sultans erfahren, leider wurden diese Charaktere aber nur oberflächlich angekratzt. Als störend empfunden habe ich auch die sehr langen Kapitel, sie hätten ruhig kürzer sein können. Allerdings gab es keine Rechtschreibfehler und der Schreibstil war angenehm zu lesen, auch wenn ich öfters über manche Namen oder Bezeichnungen gestolpert bin. Das Cover ist ganz gut, jedoch nicht überwältigen oder sonderlich auffallend. Leider ein schwächerer zweiter Teil.
Fazit:
Der erste Teil hat mir deutlich besser gefallen, wer ihn gelesen hat, dem würde ich das Buch aber trotzdem empfehlen. Ohne Vorwissen würde ich aber davon abraten, es ist wahrscheinlich sonst eher schwer, in die Geschichte rein zu kommen, und die Vorgeschichte wird erst relativ spät offenbart. Leider nur 2 von 5 Punkten.
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am 23. Juni 2003
Es gibt historische Romane wie den "Medicus" oder "Die Säulen der Erde", die in ihrer Lebendigkeit und Authentizität wie gewaltige, detailreiche Panoramen einer vergangenen Zeit wirken, vor denen man gebannt stehen bleibt und immer wieder Neues entdeckt. Dieser Roman kommt im Vergleich dazu wie ein mittelformatiges Wandbild daher: Nett anzuschauen, ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen und nach einem Monat garantiert vergessen. Die Charaktere bleiben flach, agieren nicht selten unglaubwürdig, die Story kann ihre zweifelsfrei vorhandenen spannenden Momente nicht halten und wirkt stellenweise arg konstruiert. Einige Recherche-Details über Handwerk und Architektur können da nur wenig retten. Insgesamt solide Strandunterhaltung, nicht mehr, nicht weniger.
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am 21. Mai 2001
Unterhaltsame und spannende Lektüre für alle, die den "Medicus" gerne gelesen haben. Eine anschauliche Reise in das Mittelalter mit einer ungleichen Männerfreundschaft.
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am 17. Januar 2003
Der erste Roman dieser Reihe hatte mich anfangs eher entäuscht und wurde gegen Ende hin immer besser, so dass ich mich entschlossen habe diesen Titel (den 2. Teil zu lesen). Kein Vergleich mit dem Erstlingswerk. Einfach zu lesen nach wie vor, jedoch wird man von der Geschichte regelrecht mitgerissen. Tut manchmal gut eine leichte Lektüre zu lesen und abschalten zu können. Wer dies ebenso sieht, dem lege ich dieses Buch wärmstens ans Herz.
Der sentimentale Schluß macht Hunger auf einen Nachfolger. Bitte!
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Januar 2014
Der Goldschmied Gwyn Carlisle hat für die Stadt Venedig den Weg in den Orient auf sich genommen und reist über das Meer.
Doch das Schicksal meint es leider anders mit Gwyn wie er es sich erhofft hat, denn das Schiff gerät in einen schweren Sturm und so werden sie in Israel an Land gespült.
Gwyn ist sich sicher, dass er seinen Auftrag erfüllen will und so schließt er sich einem Araber an, der mit seiner Gruppe in der Wüste unterwegs ist.
Natürlich muss Gwyn dabei so einige Hürden meistern, und auch einiges über die für ihn neue Kultur lernen.

Der Autor Roland Müller hat hier die Fortsetzung seines Goldschmieds geschrieben. Ebenso wie beim ersten Teil ist das Buch schon Ende der 90er Jahre als gedruckte Version erschienen und jetzt nun die überarbeitete E-book Version. Dies tut aber dem Buch keinen Abbruch, denn die Geschichte ist einfach zeitlos und sie zieht den Leser auch heute noch in seinen Bann.
Die Handlung des Buches hat mich auch bei diesem Teil hier gleich wieder gefangen genommen und ich habe oft gar nicht gemerkt wie schnell die Zeit während des Lesens vergangen ist.
Nur etwas was mich schon im ersten Teil etwas gestört hat, sind die sehr langen Kapitel. Zwar gibt es immer wieder größere Absätze, doch ich hätte es fast besser gefunden, wenn man die großen Abschnitte als Teile betitelt hätte und es ein paar Kapitel innerhalb der Abschnitte gegeben hätte. Beim Lesefluss würde dies nicht stören, nur man könnte das Buch etwas besser unterbrechen.
Der Großteil des Buches war aus Gwyns Sicht geschrieben und nur sehr selten war auch etwas aus der Sicht des Arabers erzählt, eben nur wenn es um Gwyn ging, er es aber nicht selbst erlebt hat.
Hier in diesem Buch erfährt man sehr viel vom Orient wie dort gelebt wurde und wie man auch unter den sogenannten Kreuzfahrern gelitten hat, da diese sich nicht anzupassen versucht haben, sondern eher davon ausgingen, dass alles noch ihrem Willen zu verlaufen hätte.
Nach diesen Beschreibungen kann man richtig gut nachvollziehen wieso es zwischen den Christen und den Moslems nicht so klappen will mit der Verständigung.
Die Beschreibungen der Landschaft waren allerdings wirklich sehr gut und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und beim Lesen vor Augen führen auch wenn ich wirklich noch nie im Orient war und wohl auch nie hinkommen werde.
Ebenso gut waren alle Figuren die im Roman vorkommen so beschrieben, dass man sich alle sehr gut vorstellen konnte. Egal ob es eine Nebenfigur oder doch eine Hauptfigur war, alle waren mit derselben Genauigkeit beschrieben.
Nur den Schluss fand ich etwas offen gehalten, denn man könnte gerade meinen es würde noch eine Fortsetzung geben, mit hätte einfach ein in sich geschlossenes Buch etwas besser gefallen.
Alles in allem at mir das Buch wieder sehr gut gefallen.
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am 6. Januar 2014
Jeder Abschnitt beginnt mit einem tollen Zitat, Vers, Spruch.

Eine Galease - Die Schöne von Aquitanien - verlässt den Hafen, beladen mit den feinsten Waren, aber die sind nicht das Wichtigste an Bord, von Ostia in Richtung Alexandria. Ausser Kapitän Carillo und seine Besatzung, übriges freie Venezianer, ist unter anderen der englische Goldschmied Gwyn Carlisle an Bord. Durch einen Sturm kommen sie vom Kurs und strandet an der Küste Judäas. Sie werden gastfreundlich empfangen. Wir bekommen einen Einblick in die Zeit der Kreuzritter. Eine Gruppe türkischer Reiter kommt ins Dorf. Angeführt von Yusuf ibn al Mansur, ein hoch gewachsener Maure. Die Reiter sind auffallend sauber gekleidet und die Waffen gut gepflegt. Für Räuber zu gut.

Da die Venezianer nicht weiter reisen wollen, Gwyn seine Mission aber zu Ende führen will, schließt er sich Yusuf und seinen Männern an. Eine Gruppe von Pilgern unter Führung von Walter von Zwingenspiel schließt sich ebenfalls an.

Die brisante Situation, die Vorbereitung und letztendlich die Schlacht zur Befreiung des Sultans sind sehr bildhaft beschrieben. Des Öfteren musste ich mich selbst daran erinnern wieder zu atmen. Immer wieder bin ich "wütend", wie arrogant und unerheblich die Ritter gegenüber Yusuf und seinen Mannen sind. Es wird beschrieben wie es damals war und im übertragenen Sinn auch heute zu beobachten ist.

Durch den bildhaften Schreibstil bin ich mit gereist, habe mit gefiebert und mit gelitten. Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Yusuf ibn al Mansur ist von Anfang an meine liebste Figur in der Geschichte, eine berührende Persönlichkeit.
Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen. Auch wenn es bereits das zweite Buch um den Goldschmied ist, kann man dem Buch, auch ohne den ersten Teil zu kennen, sehr gut folgen. Ich habe den ersten Teil bisher auch nicht gelesen und es war kein Problem. Aber ich werde den erstem Teil auf jeden Fall noch lesen.
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am 2. Januar 2014
„Das Schwert des Goldschmieds“ ist die Fortsetzung zu „Der Goldschmied“ und erzählt davon wie es dem Faber Gwyn Carlisle auf seiner Reise weiter ergangen ist. Er ist durch Europa nach Venedig gezogen und dann weiter nach Bagdad. Er hat dort neue Menschen kennengelernt und neues Handwerk.

Der Erzählstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen, die Geschichte interessant gestaltet. Er gibt Einblicke in das Leben in Arabien und auch von der Kunst des Goldschmieds wird einiges erzählt. Man kann diesen Teil Problemlos lesen ohne den Vorgänger zu kennen. Kleine Rückblenden sorgen dafür, dass der Leser auf dem Laufenden bleibt.
Schön bildhaft schildert Robert Mueller z.B. das Erleben eines Sandsturmes und wie die Menschen damit umgingen. Man kann beim Lesen den Sand förmlich spüren, so anschaulich erzählt es der Autor. Überhaupt werden die Umgebung und die Handlungen der Menschen gut und bildhaft wiedergegeben.
Während mir der Einstieg noch gut gefallen hatte, fand ich, dass etwa ab der Mitte des Buches die Geschichte nachließ. Die ganze Handlung driftete für mich ins unglaubwürdige ab und war nicht mehr richtig nachvollziehbar, schade.

Gut gefallen hat mir, dass der Autor hier auch neue Protagonisten eingebunden hat. So fand ich z.B. die Figur des Jussuf ibn al-Mansur spannend. Er hatte Ecken und Kanten und war ein bisschen geheimnisvoll. Dieser Charakter hat mir gut gefallen, Gwyn ist durch ihn zwar ein bisschen in den Hintergrund gerückt, aber der Geschichte hat es nicht unbedingt geschadet, eher im Gegenteil. Die Freundschaft dieser beiden Männer war interessant zu lesen.

Mein Fazit: Diese Fortsetzung war nett zu lesen und hat mich einige Stunden lang gut unterhalten. Er war historisch und landschaftlich interessant. Trotz Schwächen eine schöner, zweiter Teil.
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