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32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Wahnsinn!
Als ich das Buch durchgelesen hatte, musste ich erst einmal tief durchatmen. Ich war anfangs etwas skeptisch, wieder ein Buch, in dem es um das Verschwinden eines Mädchens ging, da ich zuvor Hill's "Dorf der verschwundenen Kinder" gelesen hatte. Doch mit jeder Seite stellte sich diese als unberechtigt heraus.
Eigentlich erwarten den Leser zwei...
Am 30. Mai 2000 veröffentlicht

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig
Zum Inhalt des Buches muss ich, glaube ich, nix mehr sagen, das haben meine Vorrezensenten schon gemacht ... wie gesagt, besteht das Buch aus zwei Teilen, einmal um die Ermittlung in den 60er Jahren, dann um die wahre Geschichte hinter dem Fall.

Ich fand das Buch und die Idee dahinter insgesamt spannend, vor allem das überraschende Ende, das man so nicht...
Veröffentlicht am 30. Juni 2009 von Christian Hellmuth


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32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Wahnsinn!, 30. Mai 2000
Von Ein Kunde
Als ich das Buch durchgelesen hatte, musste ich erst einmal tief durchatmen. Ich war anfangs etwas skeptisch, wieder ein Buch, in dem es um das Verschwinden eines Mädchens ging, da ich zuvor Hill's "Dorf der verschwundenen Kinder" gelesen hatte. Doch mit jeder Seite stellte sich diese als unberechtigt heraus.
Eigentlich erwarten den Leser zwei Bücher. Im ersten Part spinnt sich der Plot um das mysteriöse Verschwinden eines jungen Mädchens und einen jungen leidenschaftlichen Inspektor, der alles dransetzt diesen Fall zu lösen. Im zweiten Teil des Buches, über 30 Jahre später, bietet sich der Journalistin Heathcothe die Chance ein Buch über diesen Fall zu schreiben. Mit unvorhersehbaren Konsequenzen!
Der Autorin ist es hervoragend gelungen eine durchdachte, durchweg spannende und sehr überraschende Story zu entwickeln. Der Leser kann sich der beklemmenden Atmosphäre, gerade zum Schluß immer stärker zunehmend, nicht entziehen. Die sich zur Mitte des Buches scheinbar linear entwickelnde Story bekommt in den richtigen Momenten die entscheidenden Wendungen und weiß den Leser zu binden und mit einem unglaublichen Pauckenschlag am Ende zu entlassen.
Für mich ist dieses Buch bereits eines der besten des Jahres! Fast 600 Seiten pure Spannung, absolut empfehlenswert! Besonderer Dank an AMAZON, denn ohne die Newsletter-Empfehlung wäre ich nicht auf das Buch aufmerksam geworden.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erst schleppend, dann spannend, 18. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Ein Ort für die Ewigkeit (Taschenbuch)
Ein Mädchen verschwindet im Dezember 1963 aus einem kleinen Dorf namens Scardale. Obwohl die Einwohner sehr zurückgezogen "in ihrer eigenen Welt" leben, ruft die Mutter der Vermissten die Polizei. Die ersten 200 bis 250 Seiten handeln von typischen Ermittlungen, bei denen die Polizeit nicht so Recht weiter kommt. Das Mädchen scheint ermordet worden zu sein; es gibt allerdings keine Leiche. Schließlich wird ein Verdächtiger des Mordes angeklagt; und ab dann wird die Geschichte spannend. 35 Jahre nach der Verurteilung des Mörders wird der Fall von einer Journalistin zusammen mit den damals ermittelnden Polizisten Benett und Clough wieder aufgerollt, um ein Buch darüber zu veröffentlichen. Als Benett erstmalig nach der Ermittlung nach Scardale zurückkehrt, um die Schwester seiner zukünftigen Schwiegertochter zu besuchen, macht er eine grauenvolle Entdeckung; und auch die junge Journalistin kann nicht glauben, was für ein großes Geheimnis sich in Scardale verbirgt...
Bis zur Verhaftung des Verdächtigen (200 bis 250 Seiten) hab ich mir mehrmals überlegt, das Buch wieder ins Regal zu stellen. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich es nicht gemacht habe. Gelesen hab ich es zum ersten Mal, aber es wird bestimmt nicht bei einem Mal bleiben...
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer hätte das gedacht..., 24. Juli 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Ort für die Ewigkeit (Taschenbuch)
Dieses Buch ist das erste, das ich von der Autorin gelesen habe und ich muß sagen, ich bin absolut begeistert!!!
Am Anfang wird hier eine typische englische Krimiatmosphäre erzeugt, ein kleines englisches Dorf mitten im Nirgendwo im Winter, und plötzlich verschwindet hier ein Kind. Was dann folgt, wird absolut spannend beschrieben und man fiebert die ganze Zeit mit.
Das letzte Drittel des Buches bietet dann plötzlich eine ganz andere Lösung, als die, hinter der man in den ersten beiden Dritteln des Buches mit voller Inbrunst gestanden hat....
Insgesamt fünf Sterne, da das ganze Buch lang eine Spannung erzeugt wird, von der man erst gegen Ende erlöst wird. Ebenfalls fünf Sterne, da dieser einer der wenigen Krimis ist, der ohne blutige Szenen auskommt und trotzdem bis zum Ende spannend ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Polizeiarbeit in den 60er Jahren, 29. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Ein Ort für die Ewigkeit (Taschenbuch)
Letztes Jahr habe ich bereits xSchlussblendex von Val McDermid gelesen und war davon so begeistert, dass ich unbedingt noch mehr von ihr lesen wollte. Eines vorweg: es hat sich gelohnt!
Normalerweise fließt in den Krimis, die ich lese, viel Blut, die Leichen werden von Gerichtsmedizinern aufgesägt oder aber dank hochentwickelter Technik a la CSI Miami und Konsorten kommen die Ermittler den Mördern auf die Schliche. Hier sieht das alles etwas anders aus, denn die erste Hälfte des Buches spielt 1963. Da war noch nicht viel los, was genetische Spuren etc. angeht. Das Höchste der Gefühle war, dass man anhand von Blutproben erkennen konnte, ob der Spender männlich oder weiblich war. Das waren noch Zeiten! Mich hat das ein wenig nachdenklich gemacht und ich finde es faszinierend, wie weit fortgeschritten die Polizeiarbeit heute inzwischen ist bzw. sein könnte, wenn denn genug Geld da wäre.
Aber zurück zum Thema: dieser Wälzer ist in zwei Bücher aufgeteilt. Im ersten wird das Szenario von 1963 dargestellt. Ein junges hübsches Mädchen verschwindet scheinbar spurlos, es gibt keine Leiche. Wer könnte es gewesen sein? Und ist das Mädchen noch am Leben? Der erste Teil ist schon relativ spannend und nach knapp der Hälfte der Gesamtseitenzahl wird der vermeintliche Mörder gefunden, für schuldig befunden und gehängt. Auch wenn er immer wieder seine Unschuld beteuert. So weit, so gut. Aber da ja erstens noch viele Seiten übrig bleiben und den geübten Krimileser ein seltsames Gefühl, dass das irgendwie noch nicht alles gewesen sein kann, beschleicht, ist es damit noch nicht vorbei. Oh Nein!
Es folgt ein großer Zeitsprung, denn das zweite Teil spielt 1998. Der Fall Alison Carter ist einer DER Präzendenzfälle geworden, was Urteile in Fällen ohne Leiche angeht. Der Inspektor ist inzwischen in Pension und hat nicht wieder über diesen Fall sprechen wollen, trotz vieler Angebote, ein Buch darüber zu schreiben. Doch eine Journalistin schafft es schließlich, zu ihm vorzudringen und ihn um seine Sicht der Dinge zu bitten. Was sie aber im Laufe der Zeit über den Mord herausfindet, ist ungeheuerlich und sie wünscht sich, sie hätte nie darauf gepocht, die Wahrheit ans Licht bringen zu wollen...
In "Ein Ort für die Ewigkeit" fließt kaum Blut und es werden auch kaum grausame Details preisgegeben. Die ganze Spannung entsteht aus der Atmosphäre, die McDermid hier kunstvoll aufbaut. Während das erste Buch noch ein, sagen wir mal durchschnittlicher Krimi zu sein scheint, wendet sich im zweiten Buch das Blatt und es fällt sehr schwer, den Lesefluss zu unterbrechen. Der ganze Hintergrund ist mehr als tragisch und todtraurig. Sexualverbrechen sind nach wie vor immer noch ein Tabuthema, aber man muss sich einfach noch mal vor Augen führen, wie solche Vorfälle 1963 gehandhabt wurden, noch dazu in einem abgeschotteten kleinen Dörfchen mitten auf dem Land: es gab sie einfach nicht.
Mich hat es sehr gefesselt, wie ein Fall wie dieser "damals" kriminaltechnisch behandelt wurde. Die Tragödie, die hinter allem steckt, hat mich sehr berührt. Und es bleibt die Frage: wie weit darf man gehen, um Rache zu walten?
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow, 2. Januar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Ort für die Ewigkeit (Taschenbuch)
Das Buch holt einen direkt bei der ersten Seite ab. Man verschwindet in dem Ort des Geschehens und ist traurig, wenn mal ihn wieder verlassen muss. (weil man ja auch noch Arbeiten oder wenigstens mal Essen muss).
Es ist super spannend. Habe abends vor dem Einschlafen und direkt morgens nach dem Aufwachen gelesen. Man muss einfach wissen, wie es weiter geht. Das einzige was mich gestört hat, war die ewige Qualmerei. Ich glaube, wenn ich rauchen würde, hätte ich alle 2 Seiten zur Kippe gegriffen, weil es so verführerisch dargestellt wird. Mich hats gestört. Aber sonst 5 Sterne+.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düsterer, atmosphärisch dichter Psychothriller, 22. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ein Ort für die Ewigkeit (Taschenbuch)
Kurz vor Weihnachten 1963 verschwindet die 13-jährige Alison Carter nach dem Gassigehen mit ihrem Collie spurlos. Der junge Polizeiinspektor George Benett setzt alles daran, das junge Mädchen zu finden. Doch bei den Einwohnern ihres Heimatortes Scardale, einem kleinem, abgeschiedenem Nest in der englischen Provinz, stößt er auf eine Mauer des Schweigens...

Was wie ein düsterer Kriminalfall beginnt, entwickelt sich bald zu einem grauenvollen Psychothriller, der den Leser schnell in seinen Bann schlägt und der lange nachwirkt. Eine ungeheuer dichte, schaurige Atmosphäre, die von Anfang an über dem Ganzen schwebt, eine völlig undurchsichtige Dorfgemeinschaft (hier sticht vor allem die charismatische Dorfälteste Ma Lomas hervor) und das nur vermeintliche ländliche Dorfidyll, hinter dem sich grausige Abgründe verbergen, sorgen durchweg für eine Gänsehaut und lassen den Leser atemlos - und oft mit fast bis zum Zerreißen gespannten Nerven - den Ermittlungen bis zum heftigen, aufwühlenden Finale folgen.
Alles in allem ist "Ein Ort für die Ewigkeit" ein Krimihighlight der Extraklasse: äußerst clever konstruiert, umwerfend gut geschrieben und spannend bis zur letzten Minute. Durchaus zu empfehlen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super-Spannend, 2. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Das Buch "Ein Ort für die Ewigkeit" ist eines der besten Bücher, dass ich je gelesen habe. Ich habe mit den Leuten von Scardale gelebt und mit George Benett. Ich habe sogar noch 3 Tage nachdem ich das Buch beendet hatte, davon geträumt. Der Autorin gelingt es, die Spannung bis zur letzten Seite zu halten und man kommt von diesem Buch nicht mehr los. Vor allem weiß man bis zum Schluß nicht genau, wie es ausgehen wird.Sehr empfehlenswert!!!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein vorbildlicher Krimi, 28. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Ein Ort für die Ewigkeit (Taschenbuch)
Etwa in der Mitte war ich von dem Buch ein wenig enttäuscht, versprachen doch die Rezensionen ein überraschendes Ende. Statt dessen schien sich der Verdacht gegen die Person, auf die sich schon seit langem die Ermittlungen von George Bennett und seinem Assistenten konzentrierten, mehr und mehr zu erhärten. Dann wurde die Verhandlung gegen diese Person eröffnet, und mir fiel auf, dass noch ein Drittel des Buches, also rund 200 Seiten, vor mir lagen. In mir keimte Hoffnung auf, denn es war schwer vorstellbar, dass 200 Seiten nur über den Prozess gegen den Hauptverdächtigen geschrieben würden. Und nun, nachdem ich das Buch durchgelesen habe, kann ich beruhigt sagen: Jawohl, Ein Ort für die Ewigkeit hat eines der besten und überraschendsten Enden der Krimis, die ich bislang gelesen habe.
Glücklicherweise, und daher ist das Ende auch so gelungen, schafft Val McDermid das Kunststück mit Bravour, ihre Handlung so aufzubauen, dass man die zahlreichen Hinweise erst als schlüssiges Beweismaterial für die erste, falsche These akzeptiert, sie sich anschließend aber auch wunderbar in die wahren Hintergründe einfügen.
Dass es hierbei nirgends zu logischen Brüchen in der Geschichte kommt, dass die Autorin die Übersicht über dass komplexe Netz, dass sie spinnt, jederzeit behält, und dass die Geschichte dabei niemals konstruiert oder unverständlich auf den Leser wirkt, ist meiner Meinung nach eine Glanzleistung und trägt maßgeblich zur Qualität des Werkes bei. Auch die zahlreichen Nebenplots gliedern sich nahtlos in die Haupthandlung ein.
Durch die hochauthentisch wirkenden Beschreibungen schafft die Autorin eine ungeheuer dichte Atmosphäre, was die Spannung nochmals erhöht. McDermid gelingt es zudem exzellent, sich in die Denkweise von Bewohnern eines völlig abgeschiedenen Dorfes, aber auch ihrer anderen Charaktere einzufühlen, sodass die Personen stets galubwürdig agieren.
Val McDermids Roman ist aber nicht nur pure Spannungslektüre, sondern bringt den Leser auch dazu, sich während und nach dem Lesen über einiges Gedanken zu machen, etwa über Sinn und Unsinn der Todesstrafe, darüber, ob und wann Selbstjustiz gerechtfertigt ist, und inweifern man einem einzelnen Menschen schaden darf, um dadurch viele andere vor Schaden zu bewahren. Hierbei verzichtet die Autorin dankenswerterweise darauf, dem Leser eigene Vorstellungen zu diesen und anderen Fragen eintrichtern zu wollen, und lässt ihn seine gänzlich eigene Meinung bilden.
Für einen spannenden und stets schlüssigen Krimi mit Tiefgang, der so gut wie alles richtig und bis auf ein paar kleine Detailaspekte nichts falsch macht, gebe ich gerne 5 Sterne und die Empfehlung, sich dieses Buch nicht entgehen zu lassen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo beginnt Gerechtigkeit?, 25. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Ein Ort für die Ewigkeit (Taschenbuch)
Winter 1963 in einem Dorf in England. Die dreizehnjährige Allison Carter geht mit dem Hund spazieren und kehrt nicht mehr zurück. Am Abend verständigt ihre Mutter die Polizei. George Bennett, ein noch junger und weniger erfahrener, dafür umso pflichtbewussterer Inspektor, übernimmt den Fall. Die Suche gestaltet sich schwierig, die misstrauischen Dorfbewohner bilden keine große Hilfe. Schließlich deutet alles darauf hin, dass das Mädchen einem Verbrechen zum Opfer fiel. Obwohl man keine Leiche findet, wird der vermeintliche Täter zum Tode verurteilt.
Dreißig Jahre später: Die Journalistin Catherine Heathcote schreibt mit Hilfe des inzwischen pensionierten George Bennett ein Buch über den Fall des verschwundenen Mädchens. Doch kurz vor der Veröffentlichung verlangt Bennett plötzlich, dass sie das Buch zurückzieht. Offenbar hat er neue Erkenntnisse gewonnen, die alles in einem anderen Licht erschienen lassen. Catherine forscht nach und kommt einer erschreckenden Wahrheit auf die Spur ...
*
Der Roman ist insgesamt flüssig geschrieben, braucht jedoch eine Anlaufzeit von etwa 100 Seiten, ehe die Handlung richtig in Gang kommt und man von den Ereignissen mitgerissen wird. Danach wird dem Leser solide Krimiunterhaltung mit ein paar überraschenden Wendungen und einer sympathischen Hauptfigur (George Bennett) geboten. Das Gefühlsdrama des Inspektor, dem der Fall persönlich viel näher geht als gut für ihn wäre, ist fesselnd geschildert. Dem Werk ist vor allem zugute zu halten, dass er den Leser nicht nur unterhält, sondern auch nachdenklich stimmt. Am Ende stellen sich nicht nur die Romanfiguren, sondern auch der Leser die Frage nach dem Preis der Gerechtigkeit.
Leider hapert es gerade in den Schlusswendungen ein wenig an Glaubwürdigkeit, so dass es - zusammen mit dem etwas zähen Beginn - keine uneingeschränkte Empfehlung von mir gibt.
Dennoch lesenswert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super gelesen, super spannend!, 27. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: (Brigitte)Ein Ort F.d.Ewigkeit (Audio CD)
Im Gegensatz zu anderen Hörbüchern hat mich dieses wirklich überzeugt. Die rauchige Stimme von Hannelore Hoger, die die Charakteren in unterschiedlichen Stimmlagen spricht, war sehr passend. Toll war natürlich die zugrundeliegende Story: Die Spannung reißt nicht nie ab und das Ende ist ziemlich überraschend. Ich kann das Hörbuch jedem Krimifan empfehlen, und habe das auch schon gemacht. Hiermit schreie ich es auch noch durchs web: Super Teil!
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Ein Ort für die Ewigkeit
Ein Ort für die Ewigkeit von Val McDermid (Taschenbuch - 1. Mai 2001)
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