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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter Thriller
Eine amerikanische Sopranistin fällt während einer Probe der Zauberflöt in Ohnmacht und wacht im Wien 1791s wieder auf. Zur Zeit Mozart. Schon bald werden Menschen um sie herum ermordet und sie selbst schwebt in Lebensgefahr. Doch sie kann auch ihren Lieblingskomponisten Mozart kennen lernen, der in wenigen Monaten sterben wird.
Kastner versteht es...
Veröffentlicht am 28. Juli 2005 von taciturus

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zeitreise ins Wien von 1791
Vorweg eine allgemeine Information: Der als "Mozartzauber" in gebundener Form erschiene Roman, heißt in der Taschenbuchausgabe "Der Sonnenkreis". Wenngleich er doch einen anderen Titel trägt so ist es inhaltlich das idente Werk.

Die gefeierte amerikanische Sopranistin Pamela Morton soll in Wien die Pamina geben. Bei einer Probe fällt sie in...
Veröffentlicht am 21. September 2006 von R.S.


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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter Thriller, 28. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Sonnenkreis (Taschenbuch)
Eine amerikanische Sopranistin fällt während einer Probe der Zauberflöt in Ohnmacht und wacht im Wien 1791s wieder auf. Zur Zeit Mozart. Schon bald werden Menschen um sie herum ermordet und sie selbst schwebt in Lebensgefahr. Doch sie kann auch ihren Lieblingskomponisten Mozart kennen lernen, der in wenigen Monaten sterben wird.
Kastner versteht es geschickt eine Mischung aus den Theorien die sich um den Tod Mozarts ranken zu finden. Obwohl diese Theorien nicht der Wahrheit entsprechen, zeichnet sich der Roman durch eine gute Rechereche aus. Sowohl das Bild der Wiener Gesellschaft, sowie Fakten, welche er aus der Mozartbiographie einfließen lässt sind gut fundiert. Dabei findet Kastner aber auch seinen eigenen Weg, wie er Mozart, der bekanntlich ein Mitglied einer Freimaurerloge, in eine Verschwörungstheorie einbaut.
Wie es Verschwörungstheorien nuneinmal so ansich haben, werden sie sehr schnell unrealistisch. Dennoch tut dies dem Lesegenuß keinen Abbruch.
Der Schreibstil Kastners ist sehr flüßig zu lesen und hilft mit, dass jeder Leser sich auf einige spannende Lesestunden freuen darf.
Ein passendes Buch für das Mozartjahr 2006, aber auch danach immer noch gut zu lesen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wow-gute Lektüre zwischen zwei anstrengenden büchern, 6. Juni 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Sonnenkreis (Taschenbuch)
vorab: ich wollte innerhalb von einer woche ein buch lesen und fand dies buch in meinem Schrank

Als ich das Buch in die Hand nahm wusste ich gar nichts von dem Inhalt und hatte mich nur auf den Klappentext verlassen. Obwohl es mir am Anfang schwer fiel den roten Faden in dem Buch zu finden, machte der Stil und der flüssige Gedankengang mir so viel Spass, dass ich das Buch kaum weglegen konnte und so lass ich den Sonnenkreis innerhalb von nur 5 Tagen durch - ich lese normalerweise langsam und habe für Sakrileg, welches in etwa die gleiche Leichtigkeit in Sachen Verdaulichkeit hat, mehr als 3 Woche gebraucht, da ich eine 50 Stunden Woche habe.

Mir hat die Leichtigkeit des Ich-Erzählens unglaublich gut gefallen und ich wusste vorher nicht, dass ich einen Roman mit historischem Bezug lese.

Die Thematik Zauberflöte habe ich ebenfalls noch nie so betrachtet, wie hier beschrieben. Eine klassische Liebesgeschichte sehe ich nicht in diesem Roman, wohl aber die Passion der Protagonistin für die Musik und Mozart, was einem ständig entgegen strömt.

Bei den Beschreibungen in Wien zu Mozarts Zeit dachte ich: wie möge zu diesem Buch wohl die cineastische Umsetzung aussehen.

Ich finde des Titel deutlich passender als der Titel von der gebundenen Ausgabe "Mozartzauber", denn ich war positiv überrascht als ich auf einmal einen historischen Roman in Händen hielt.

Viel Spass beim Lesen! - gute Urlaubslektüre
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zeitreise ins Wien von 1791, 21. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Sonnenkreis (Taschenbuch)
Vorweg eine allgemeine Information: Der als "Mozartzauber" in gebundener Form erschiene Roman, heißt in der Taschenbuchausgabe "Der Sonnenkreis". Wenngleich er doch einen anderen Titel trägt so ist es inhaltlich das idente Werk.

Die gefeierte amerikanische Sopranistin Pamela Morton soll in Wien die Pamina geben. Bei einer Probe fällt sie in Ohnmacht und erwacht im Wien anno 1791. Irgendwie ist sie in den Körper der Luise Heusler gesprungen und diese erlebt gerade die Ermordung ihrer Schwester Josefine mit. Noch weiß sie nichts darüber wer sie ist, erst der als Scharlatan verrufene Doktor Mesmer hilft ihrem Gedächtnis wieder auf die Sprünge. Während sich Pamela also langsam die Erinnerungen von Luise Heusler aneignet nehmen die Ereignisse ihren Lauf. Luise lernt Mozart und Schikaneder kennen (ein Wunsch für den Pamela wahrscheinlich einen Arm gegeben hätte), sie beobachtet Blanchard bei seinem erfolgreichen Ballonflug, wird selbst überfallen, ihre Kollegin wird ermordet, sie nimmt an einem feministischen Zirkel teil - und so geht es weiter.

Für meinen persönlichen Geschmack ist Kastner in diesem Roman zu unstet. Springt zu viel zwischen unerheblichen Erlebnissen (die wohl seine Kenntnisse über die Zeit unterstreichen sollen) und treibt die Geschichte zu langsam weiter. Vor allem kommt er erst viel zu spät auf die eigentliche Thematik zu sprechen. Natürlich muss man ihm hierbei zu Gute halten, dass der Roman in der Ichform durch Pamela/Luise erzählt wird, und ihr natürlich viele Dinge lange verborgen bleiben. Sprachlich ist dieses Werk bestimmt nicht das Beste das Kastner geschaffen hat, aber es ist dennoch flüssig zu lesen und Kastner leistet sich keine Schnitzer. Die Entwicklung der Figuren ist sehr gut gelungen. Die Icherzählerin macht eine sehr interessante Entwicklung durch, die anderen Figuren entwickeln sich ebenfalls einer Icherzählung angepasst.

Insgesamt ein interessantes Werk, das die Zeit des ausklingenden 18. Jahrhunderts sehr interessant darstellt. Allerdings ein Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss. Der Stoff bietet viel mehr Potential als Kastner nutzen konnte. Dennoch hat es mir als Zwischendurchlektüre gut gefallen und ich bereue nicht es gelesen zu haben.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der Besten Bücher, die ich je gelesen habe!!!, 24. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Sonnenkreis (Taschenbuch)
Leider muss ich zugeben, dass ich diesem Buch zu Beginn etwas skeptisch gegenüberstand, da Mystik, Thriller usw. nicht gerade zu meinen Lieblingsgenres gehören. Doch dachdem ich es begonnen hatte, konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen!!!
Wenn sie also auf der Suche nach einem Buch sind, dass nicht wie
viele andere Romane langweilige Geschichten berichten, kann ich dieses wärmstens empfehlen!!!
Obwohl ich Klavier spiele und mich für Geschichte (spätes Mittelalter, bis 18.Jhd) interessiere, erweiterte es mein Allgemeinwissen und Interesse an den zu dieser Zeit weit verbreiteten Brüderschaften usw. .
Im Allgemeinen tritt bei diesem Buch nie Langeweile auf, denn immer wieder kommt es zu aufregenden Vorkommnissen, die der Leser in dieser Art und Weise nie erwartet hätte!
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4.0 von 5 Sternen Mystik - Mesmerismus - Morde - Maurerei - Mythen - Mozart, 12. September 2009
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
"Es siegte die Stärke, und krönet zum Lohn die Schönheit und Weisheit mit ewiger Kron'."
(Schlussworte in der Oper "Die Zauberflöte")

Der pathetische Buchtitel "Der Sonnenkreis" bringt den mythisch-mystischen Inhalt der Oper "Die Zauberflöte" auf den Punkt und ist daher passender als derjenige der ersten Veröffentlichung "Mozartzauber" (2001). Gelungen ist auch das "kopflose" Buchcover, auch wenn sich seine Bedeutung erst am Ende des Romans offenbart..........

Die erfolgreiche Sopranistin Pamela Morton soll im Wien der Gegenwart bei einer Inszenierung der Oper "Die Zauberflöte" die Pamina geben. Nachdem sie bei einer Probe das Bewusstsein verloren hat, wacht sie als die Putzmacherin Luise Heusler im Wien des Jahres 1791 auf und wird gleich Zeugin eines Mordes. Zur Therapie ihrer "Verwirrung" begibt sie sich in die Behandlung von Dr. Anton Mesmer. Der von ihm begründete Mesmerismus, geht von einem "animalischen Magnetismus" aus, wonach ein universelles Fluidum das All und alle Organismen durchflutet und jede Krankheit die Folge der Disharmonie im Fluss jenes Fluidums sei. Nachdem sie im Volkspark Prater dem ersten professionellen Ballonfahrer Jean-Pierre Blanchard mit seiner "Charlière" zusehen konnte, macht sie Bekanntschaft mit den Schöpfern "Der Zauberflöte", dem Multitalent (Schauspieler, Sänger, Regisseur, Dichter Theaterdirektor) Emanuel Schickender und dessen Logenbruder, den genialen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Dann geschieht ein weiterer Mord.... und die Uraufführung des Singspiels "Die Zauberflöte" am 30.09.1971 im Freihaustheater Schickeneder's, an dem sich eine uralte Prophezeiung erfüllen soll, rückt näher.........

Jörg Kastner ist mit seinem Roman eine Synthese aus historischem Roman, Krimi und phantastischem Zeitreise- /Mystikthriller gelungen. Neben altpersischem Dualismus vom ewigen Kampf der Mächte des Lichts gegen jene der Finsternis und fernöstlichem Yin und Yang, ist auch der Roman vom ägyptischen Isis-Osiris-Mythos durchdrungen. Dort finden auch die Gestalten der Oper ihr jeweiliges Äquivalent. Die Trinitätssymbolik des "Singspiels" fand jedoch leider keinen Eingang in den Roman. Dafür gibt es interessante Namensallegorien, z. B. "Angelo Soliman". Beim Kampf der Mächte um Sarastro's (Zarathustra's) Sonnenkreis, der seinem Besitzer Macht über die 4. Dimension (die Zeit) verleiht, ist die Musik das Medium, das der Synästhetikerin "Pamela/Pamina" die Schlüsselrolle verleiht ....

Zur zeitgenossischen Kritik an Jean Jaques Rousseau im Roman ist anzumerken, dass sie in dieser Form ein halbes Jahrhundert zu früh kommt, da sich Clubs und Zirkel der Frauenrechtsbewegung erst um 1848 konstituieren sollten. Am Ende der Handlung um das freimaurerische Vermächtnis (Humanität, Läuterung des Menschen, Wohltätigkeit zugunsten aller Menschen und gleiche Erziehung ohne Unterschiede) Mozart's und Schickeneder's, schliesst sich der Kreis auf vielfache Weise. Eine, an den mit vielen historischen Hinweisen gespickten Roman angehängte Zeittafel der Ereignisse des Jahres 1791 (z. B. Französische Revolution, Reformen Kaiser Joseph's II. etc.) rundet das Bild ab. Der spannende und interessante Roman kann nicht nur Mozart- und Kastnerfans empfohlen werden und ist mit 4 Amazonsternen zu bewerten.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mystik - Mesmerismus - Morde - Maurerei - Mythen - Mozart, 24. Mai 2004
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Sonnenkreis (Taschenbuch)
"Es siegte die Stärke, und krönet zum Lohn die Schönheit und Weisheit mit ewiger Kron'."
(Schlussworte in der Oper "Die Zauberflöte")
Der pathetische Buchtitel "Der Sonnenkreis" bringt den mythisch-mystischen Inhalt der Oper "Die Zauberflöte" auf den Punkt und ist daher passender als derjenige der ersten Veröffentlichung "Mozartzauber" (2001). Gelungen ist auch das "kopflose" Buchcover, auch wenn sich seine Bedeutung erst am Ende des Romans offenbart..........
Die erfolgreiche Sopranistin Pamela Morton soll im Wien der Gegenwart bei einer Inszenierung der Oper "Die Zauberflöte" die Pamina geben. Nachdem sie bei einer Probe das Bewusstsein verloren hat, wacht sie als die Putzmacherin Luise Heusler im Wien des Jahres 1791 auf und wird gleich Zeugin eines Mordes. Zur Therapie ihrer "Verwirrung" begibt sie sich in die Behandlung von Dr. Anton Mesmer. Der von ihm begründete Mesmerismus, geht von einem "animalischen Magnetismus" aus, wonach ein universelles Fluidum das All und alle Organismen durchflutet und jede Krankheit die Folge der Disharmonie im Fluss jenes Fluidums sei. Nachdem sie im Volkspark Prater dem ersten professionellen Ballonfahrer Jean-Pierre Blanchard mit seiner "Charlière" zusehen konnte, macht sie Bekanntschaft mit den Schöpfern "Der Zauberflöte", dem Multitalent (Schauspieler, Sänger, Regisseur, Dichter Theaterdirektor) Emanuel Schickender und dessen Logenbruder, den genialen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Dann geschieht ein weiterer Mord.... und die Uraufführung des Singspiels "Die Zauberflöte" am 30.09.1971 im Freihaustheater Schickeneder's, an dem sich eine uralte Prophezeiung erfüllen soll, rückt näher.........
Jörg Kastner ist mit seinem Roman eine Synthese aus historischem Roman, Krimi und phantastischem Zeitreise- /Mystikthriller gelungen. Neben altpersischem Dualismus vom ewigen Kampf der Mächte des Lichts gegen jene der Finsternis und fernöstlichem Yin und Yang, ist auch der Roman vom ägyptischen Isis-Osiris-Mythos durchdrungen. Dort finden auch die Gestalten der Oper ihr jeweiliges Äquivalent. Die Trinitätssymbolik des "Singspiels" fand jedoch leider keinen Eingang in den Roman. Dafür gibt es interessante Namensallegorien, z. B. "Angelo Soliman". Beim Kampf der Mächte um Sarastro's (Zarathustra's) Sonnenkreis, der seinem Besitzer Macht über die 4. Dimension (die Zeit) verleiht, ist die Musik das Medium, das der Synästhetikerin "Pamela/Pamina" die Schlüsselrolle verleiht ....
Zur zeitgenossischen Kritik an Jean Jaques Rousseau im Roman ist anzumerken, dass sie in dieser Form ein halbes Jahrhundert zu früh kommt, da sich Clubs und Zirkel der Frauenrechtsbewegung erst um 1848 konstituieren sollten. Am Ende der Handlung um das freimaurerische Vermächtnis (Humanität, Läuterung des Menschen, Wohltätigkeit zugunsten aller Menschen und gleiche Erziehung ohne Unterschiede) Mozart's und Schickeneder's, schliesst sich der Kreis auf vielfache Weise. Eine, an den mit vielen historischen Hinweisen gespickten Roman angehängte Zeittafel der Ereignisse des Jahres 1791 (z. B. Französische Revolution, Reformen Kaiser Joseph's II. etc.) rundet das Bild ab. Der spannende und interessante Roman kann nicht nur Mozart- und Kastnerfans empfohlen werden und ist mit 4 Amazonsternen zu bewerten.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Unterhaltung pur, 9. März 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Sonnenkreis (Taschenbuch)
Nehmt Euch nichts vor, wenn ihr dieses Buch lesen wollt. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Obwohl ich mit Mozart sonst nichts am Hut habe, passt sich diese Figur in die spannende und mysteriöse Handlung phantastisch ein. Ein unerwarteter Schluß, der nichts mit Geschichte zu tun hat, offenbart sich dem Leser. Ein weiteres spannendes Buch aus Kastners Welten.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, hatte mehr erwartet, 20. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Sonnenkreis (Taschenbuch)
"Sonnenkreis" war das erste Buch von Kastner.

Eine Geschichte von Gut gegen Böse oder Böse gegen Gut? Man weiß sehr lange nicht, ob sich die Hauptakteurin zu den Guten oder den Bösen geschlagen hat.

Man erlebt die letzten Monate von Mozart mit seinen Verschwörungskumpanen. Etwas fantastisch das ganze Buch und tatsächlich spannend. Allerdings grenzt das Ende schon an ein Märchen.

Leider fand ich, dass der Covertext keinesfalls dem Inhalt entspricht. So feurig, fesselnd, romantisch ist es einfach nicht. Eine tolle Liebesgeschichte? Wo war sie? Es ist eben ein männlicher Autor, der von Liebesgeschichten keine Ahung hat...nur von Seelenverwandschaft.

Das einzige Gute an dem Buch: Ich habe etwas über Mozart gelernt, sofern ich das erfundene von der Wahrheit richtig gefiltert habe. Man merkt sehr genau, wann der Autor anfängt zu fantasieren und wann nicht. Es ist jahrhundertabhängig: Man kann sehr genau zuordnen, wann es sich um Fakten handelt und wann nicht, da die Denkweise heute anders ist als früher und das spürt man zu genau.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht ganz wie erwartet, 11. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Sonnenkreis (Taschenbuch)
Jörg Kastner gehört zu der Gruppe der von mir gern gelesenen Autoren, somit war für mich klar, dass ich auch Sonnenkreis" lesen musste.
Dies war mein siebtes Buch des Autors und die Beschreibung versprach mir einen spannenden Zeitreiseroman, in dem auch eine kleine Liebesgeschichte erzählt wird.
Leider spiegelt die Beschreibung nicht das wieder, was ich in dieser Geschichte vorfand.

Die Sopranistin Pamela Morton soll in Mozarts Zauberflöte" in Wien auftreten. Kurz vor Beginn der Proben dazu wird der Intendant kurzerhand ausgetauscht, der neue ist kein anderer als Pamelas Exmann. Das gefällt ihr ganz und gar nicht.
Als eine Szenenprobe angesetzt wird, besiegt sie ihren inneren Schweinehund und nimmt daran teil, doch plötzlich bricht sie bewusstlos zusammen.
Sie wacht im Wien des Jahres 1791 in einem anderen Körper wieder auf. Dieser Körper gehört einer jungen Putzmacherin (Hutmacherin) mit dem Namen Luise Heusler. Als Luise Heusler muss sie mit ansehen, wie ihre Schwester Josefine ermordet wird. Das einzige, was sie von deren Mörder sehen kann, sind dessen Schuhe ...

Nach einer kurzen Rückblende, in der mir Pamelas Vorgeschichte erzählt wurde, ging es sehr schnell zur Zeitreise. Pamela konnte sich zuerst nicht damit zurechtfinden, in einem anderen Körper zu leben. Wieder sehr schnell tauchten die historischen Figuren auf, wie Dr. Mesmer, der Theaterbesitzer Schikaneder, Mozart selbst und einige andere historisch belegte Figuren. Immer mehr Charaktere erhielten Einzug in die Geschichte, die mir teils unzureichend vorgestellt wurde. Das Nachschlagen einzelner Protagonisten war unerlässlich, um den Verlauf besser zu verstehen.
Ein kleines Glossar wäre sehr hilfreich gewesen.
Trotz Überfällen auf die Charaktere und Drohungen baute sich bei mir so gut wie keine Spannung auf. Auch die Liebesgeschichte, die beschrieben wurde, fand als solche nicht statt.
Auf den letzten 150 Seiten kam dann auch der Titel des Buches erst zum Tragen und ich erfuhr, worum es sich bei diesem Sonnenkreis handelte.
Durch die langen Dialoge fiel es mir teilweise schwer, am Ball zu bleiben, sodass ich das Buch öfter zur Seite legen musste.

Die Idee aus dem frühen Tod Mozarts und seiner Zauberflöte" eine solche Geschichte zu machen, fand ich toll. Auch das Einflechten der Personen, die zu der Zeit um Mozart herum wirkten, war klasse.
Die Zeittafel am Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen.
Nur vermisste ich dieses ich kann nicht aufhören zu lesen" sehr, welches ich bisher von Jörg Kastner gewohnt war.
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1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Hintergedanke aber schwache Umsetzung, 25. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Sonnenkreis (Taschenbuch)
Die Geschichte an sich, Mozart zu Lebzeiten, die Freimaurer, eine versteckte Botschaft in der Zauberflöte ist echt super... es ist ja kein Geheimnis das Mozart bei den Freimaurern war und in der Oper "Die Zauberflöte" tatsächlich allerlei Hinweise diese These unterstützen. Die fiktive Geschichte, dass eine Frau umkippt und plötzlich im 18. Jahrhundert aufwacht erscheint mir aber doch sehr weit bei den Haaren herbeigezogen und ich musste mich zuerst überwinden weiterzulesen. Als aber erstmal der Kontakt zu Mozart besteht, wird es doch noch ganz spannend. Schade allerdings das nicht mehr auf die ganze Mozart-Freimaurer-Zauberflöte-Geschichte eingegangen wird, sondern es eher oberflächlich davon handelt. Alles in einem war das Buch zwar o.k. aber es befriedigt nicht wirklich das Verlangen nach einer guten Geschichte.
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Der Sonnenkreis
Der Sonnenkreis von Jörg Kastner (Taschenbuch - 1. Juni 2004)
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