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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Philosophische Parabel um Machiavelli und Laotse
Anfang des 13. Jahrhunderts, vor den Toren Jerusalems legt der schwerverletzte Kreuzfahrer James McDonald einen Eid ab: Falls er jemals wieder seine schottische Heimat erblicken sollte, würde er eine autonome Institution gelehrter Personen schaffen, deren einzige Aufgabe die Beratung der Herrscher aller Länder zum Zwecke des Friedens sein wird...
Veröffentlicht am 29. Mai 2007 von timediver®

versus
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsenes Ränkespiel um die Macht
Größtenteils ein ganz interessantes Buch, aber dennoch nicht auf ganzer Linie überzeugend. Im großen und ganzen liest sich das Buch spannend, ist aber ebenso in einigen Punkten recht vorhersehbar. Mich zumindest hat das Ende kaum überrascht. McBains Auseinandersetzungen mit dem Thema Macht lesen sich sehr interessant, Schwächen kann man ihm...
Am 6. Oktober 2003 veröffentlicht


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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsenes Ränkespiel um die Macht, 6. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimloge (Taschenbuch)
Größtenteils ein ganz interessantes Buch, aber dennoch nicht auf ganzer Linie überzeugend. Im großen und ganzen liest sich das Buch spannend, ist aber ebenso in einigen Punkten recht vorhersehbar. Mich zumindest hat das Ende kaum überrascht. McBains Auseinandersetzungen mit dem Thema Macht lesen sich sehr interessant, Schwächen kann man ihm aber bei der Charakterzeichnung seiner Figuren vorwerfen. Sie wirken nicht nur größtenteils unsympathisch und klischeehaft, sondern tragen auch zur Vorhersehbarkeit des Romans bei. Ein paar mehr überraschende Wendungen und eine etwas ausgefeilter Figurenentwicklung hätten hier sicherlich die Spannung erhöht. Dennoch kann ich das Buch durchaus weiterempfehlen. Es ist ein solider Thriller und wen die Thematik "Macht und was manche bereit sind dafür zu tun", vor dem Hintergrund einer friedenstiftenden Geheimorganisation reizt, der sollte den Kauf ruhig wagen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Philosophische Parabel um Machiavelli und Laotse, 29. Mai 2007
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimloge (Taschenbuch)
Anfang des 13. Jahrhunderts, vor den Toren Jerusalems legt der schwerverletzte Kreuzfahrer James McDonald einen Eid ab: Falls er jemals wieder seine schottische Heimat erblicken sollte, würde er eine autonome Institution gelehrter Personen schaffen, deren einzige Aufgabe die Beratung der Herrscher aller Länder zum Zwecke des Friedens sein wird....

.... im Jahre 1217 konnte James sein Gelübde erfüllen, als er der erste "Meister" des auf seiner Insel Tirah eingerichteten "Kollegiums" wurde. Der Organisation gehören gemäss ihren Statuten neben dem Meister weitere 80 Mitglieder, unter ihnen die fünf Schiedsmänner, an. Diesem Fünfergremium obliegt die Bestimmung eines neuen Meisters. Bis in die Gegenwartwählen die Schiedsmänner aus allen Mitgliedern mehrere Kandidaten zur Teilnahme an einem Auswahlverfahren aus. Die Probanten werden vom amtierenden Meister mit dem "Wettbewerb" vertraut gemacht und dann befragt, ob sie teilnehmen möchten. Erst danach präsentiert er ihnen, die von den Schiedsmännern bestimmte rüfungsaufgabe....

....fast 800 Jahre nach der Gründung des Kollegiums sind der Physiker Rex Boone, der Politologe und Ökonom Ivan Radic, der UNO-Berater in Militärfragen Andrew Brendon und der Finanzexperte Sebastien Defrage und dessen Freundin, die Computerspezialistin Tanya Johnson, der Einladung des Meisters gefolgt. Nachdem alle fünf ihre Teilnahme zugesagt und mit einem obskuren chinesischen Schmuckkästchen Bekanntschaft gemacht haben, wird ihnen die Aufgabe eröffnet: Binnen Jahresfrist muss jeder Kandidat mit 20 Millionen selbst beschaffen Dollars vor dem Schiedsmannsgremium erscheinen....

Nun beginnt das nach dem Originaltitel des Buches (The Mastership Game) benannte, "Meisterschaftsspiel". Zu diesem gehören im Hinblick auf das angestrebte Amt auch die Bekanntschaft mit der Macht und in "logisch-paradoxer" Weise auch die ihres Mißbrauches, da der Meister mit allen weltlichen Angelegenheiten vertraut sein muss. So ist es nicht verwunderlich, dass die Kandidaten schon bald die Erfahrung machen, wonach nicht nur die Macht selbst, sondern schon das bloße Streben nach ihr korrumpiert. Der Roman ist eine gelungene Parabel um Macht und Moral. Die Ethik und die Methoden dieses Spannungsfeldes bewegen sich zwischen den Ratschlägen Machiavellis und Meister Suns (Verfasser von "Die Kunst des Krieges", 1 Jh. v. Chr.) einerseits und Laotse andererseits, die den einzelnen Kapiteln vorangestellt sind. Der deutsche Titel "Die Geheimloge" ist jedoch unzutreffend, da das "Kollegium" weder eine Loge ist, noch in irgendeiner freimaurerischen Tradition steht. Der Leser wird jedoch gut unterhalten, und auch zum Nachdenken angeregt. Für seine philosophischen Denkanstösse erhält der flüssig zu lesende Roman 4 Amazonsterne.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas zum "weiterdenken"!, 14. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimloge (Taschenbuch)
Selbst, wenn man es nicht so mit "Geheimverschwörungen" und "Logen" hat, ist dieses Buch nur absolut zu empfehlen! Es geht vielmehr um die menschliche Natur und den Umgang mit Macht. Über das Gute und Böse ansich. Die Charaktere sind sehr gut in das eigene Leben übertragbar und ihre Beweggründe so "schrecklich" plausibel. Und der Schluß ist fesselnder, als ich es bei irgendeinem anderen Buch erlebt habe. Wenn man sich je Gedanken darüber gemacht hat, ob man für das Gute im Leben auch das Böse braucht. Ob es eine Legitimation für Unrecht durch ein "höheres" Ziel gibt, so sollte man dieses Buch einmal lesen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam mit einem Schuss Philosophie, 21. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimloge (Taschenbuch)
Das erste Kapitel ist wenig spannend: allwissender, unfehlbarer Meister erteilt dem mächtigsten Mann der bekannten Welt wertvolle Ratschläge, bewahrt somit die Weltordnung, und gewinnt damit im amerikanischen Präsidenten einen ewig treuen Freund.
Interessant wird es als der Meister 5 Kollegiumsmitgliedern mitteilt, dass er ihnen das Amt des Meisters anträgt. Doch nur einer kann Meister werden, und die Spielregeln im folgenden Wettstreit sind noch unbekannt. Ein subtiles Spiel beginnt schon vor dem eigentlichen Wettkampf, da die Kandidaten sich entscheiden müssen, ob sie am Wettstreit teilnehmen wollen und natürlich schon Vorkehrungen und Absprachen treffen, um ihre Gewinn-Chancen zu verbessern. Es bleibt weiter spannend, denn schon nach kurzer Zeit ist der erste Todesfall eingetreten. Auch der Meister scheint nicht ganz unbeteiligt zuzusehen.
Gut und flüssig geschrieben, einzig auch dieser Autor meint, seinen Roman mit Sex besser verkaufen zu können. Das Buch ist gespickt mit Zitaten von Machiavelli, Sun Zu und Lao Tse, die dem Roman etwas zeitloses, einen philosophischen Anspruch verleihen.
Nachdem die übrigen Kandidaten die Wahl angenommen haben, entspannt sich ein interessanter und abwechslungsreicher Wettstreit. Jeder Wettstreiter versucht seinen eigenen Weg um an die 20 Mio Dollar zu gelangen. Sebastian und Tanja verbünden sich und ziehen einem Drogenbaron in Panama das Geld aus der Tasche. Ivan verhilft einem albanischen Geheimdienstmann zu Präsidentenamt und wird dafür reich belohnt. Andrew schließlich verspricht, den Bruder eines taiwanesischem Unterweltsbosses gegen entsprechendes Honorar aus einem chinesischem Gefängnis zu befreien. Noch bevor das Jahr verstrichen ist, finden weitere Kandidaten den Tod und das Spiel scheint sich auf Tanja und Andrew zuzuspitzen. Nicht die Gewalt scheint die Oberhand zu behalten, sondern die Demut und Einsicht. Doch da taucht ein Todgeglaubter auf, und die Karten werden völlig neu gemischt....
Schlussendlich ein wirklich kurzweiliges Buch, das durch viele Zitate der oben genannten historischen Autoren eine gute philosophische Prise erhält. Kann vom Inhalt etwa in die Kategorie Michael Crichton eingeordnet werden, ist aber sprachlich anspruchsvoller.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesenswert, gute Unterhaltung !!, 10. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimloge (Taschenbuch)
Das Kollegium berät die Regierungschefs und Herrscher dieser Welt in politischen Fragen. Das oberste Ziel dieses aus 80 VIP`s bestehenden Kollegiums ist der Weltfrieden. Der Kopf des Kollegiums ist der "Meister", diesem werden alle Informationen zugespielt und er berät dann nach bestem Wissen und Gewissen die Staats- und Regierungschefs und ist somit der eigentlich mächtigste Mann der Welt.
Dann muß ein neuer Meister gewählt werden. Dies geschieht in einem Wettbewerb zwischen fünf Auserwählten der sich über ein Jahr erstreckt und in dem die Auserwählten die Regeln nicht kennen. Sie haben vom amtierenden Meister nur den Hinweis auf ein prachtvolles chinesisches Kästchen.
Kurz darauf wird schon die erste Leiche gefunden und es zeigt sich das die fünf alles dafür tun werden um die Nachfolge des Meisters anzutreten.
Das Buch zeigt deutlich auf zu was Menschen alles fähig sind wenn sie Macht erlangen können. Geld und Ruhm sind scheinbar nicht ausreichend und durch Korruption wollen sie sich praktisch die Macht erkaufen.
Interessantes, schön zu lesendes Buch, die Charaktere sind nicht sehr gut ausgearbeitet, es konzentriert sich meiner Meinung nach zu stark auf das Pärchen Tanya und Sebastien und war zu leicht durchschaubar.
Trotzdem ein gutes wenn auch etwas unglaubliches Thema, man kann das Buch schnell und flüssig lesen, ist eine gute Unterhaltung aber nicht mehr, deshalb gebe ich drei Sterne.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Philosophische Parabel zwischen Machiavelli und Laotse, 21. Februar 2004
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimloge (Taschenbuch)
Anfang des 13. Jahrhunderts, vor den Toren Jerusalems legt der schwerverletzte Kreuzfahrer James McDonald einen Eid ab: Falls er jemals wieder seine schottische Heimat erblicken sollte, würde er eine autonome Institution gelehrter Personen schaffen, deren einzige Aufgabe die Beratung der Herrscher aller Länder zum Zwecke des Friedens sein wird....
.... im Jahre 1217 konnte James sein Gelübde erfüllen, als er der erste "Meister" des auf seiner Insel Tirah eingerichteten "Kollegiums" wurde. Der Organisation gehören gemäss ihren Statuten neben dem Meister weitere 80 Mitglieder, unter ihnen die fünf Schiedsmänner, an. Diesem Fünfergremium obliegt auch die Bestimmung eines neuen Meisters. Bis in die Gegenwart wählen die Schiedsmänner aus allen Mitgliedern mehrere Kandidaten zur Teilnahme an einem Auswahlverfahren aus. Die Probanten werden vom amtierenden Meister mit dem "Wettbewerb" vertraut gemacht und dann befragt, ob sie teilnehmen möchten. Erst danach präsentiert er ihnen, die von den Schiedsmännern bestimmte Prüfungsaufgabe....
....fast 800 Jahre nach der Gründung des Kollegiums sind der Physiker Rex Boone, der Politologe und Ökonom Ivan Radic, der UNO-Berater in Militärfragen Andrew Brendon und der Finanzexperte Sebastien Defrage und dessen Freundin, die Computerspezialistin Tanya Johnson, der Einladung des Meisters gefolgt. Nachdem alle fünf ihre Teilnahme zugesagt und mit einem obskuren chinesischen Schmuckkästchen Bekanntschaft gemacht haben, wird ihnen die Aufgabe eröffnet: Binnen Jahresfrist muss jeder Kandidat mit 20 Millionen selbst beschaffen Dollars vor dem Schiedsmannsgremium erscheinen....
Nun beginnt das nach dem Originaltitel des Buches (The Mastership Game) benannte, "Meisterschaftsspiel". Zu diesem gehören im Hinblick auf das angestrebte Amt die Bekanntschaft mit der Macht und auch die Gefahren ihres Mißbrauches, da gerade der Meister mit allen weltlichen Angelegenheiten vertraut sein muss. So ist es nicht verwunderlich, dass die Kandidaten schon bald die Erfahrung machen, wonach nicht nur die Macht selbst, sondern schon das bloße Streben nach ihr korrumpiert. Der Roman ist eine gelungene Parabel um Macht und Moral. Die Ethik und die Methoden dieses Spannungsfeldes bewegen sich zwischen den Ratschlägen Machiavellis und Meister Suns (Verfasser von "Die Kunst des Krieges", 1 Jh. v. Chr.) einerseits und Laotse andererseits, die den einzelnen Kapiteln vorangestellt sind. Der deutsche Titel "Die Geheimloge" ist jedoch unzutreffend, da das "Kollegium" weder eine Loge ist, noch in irgendeiner freimaurerischen Tradition steht. Der Leser wird nicht nur gut unterhalten, sondern auch zum Nachdenken darüber angeregt, ob z. B. der Zweck alle Mittel heiligt. Für seine philosophischen Denkanstösse erhält der flüssig zu lesende Roman 4 Amazonsterne.
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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluss, 29. Januar 2004
Von 
A. Frey (Vaihingen/Enz Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimloge (Taschenbuch)
Das Buch hat mich so sehr gefesselt, dass ich es innerhalb weniger Tage (bei mir will das was heißen!) verschlungen habe. Wer einmal anfängt, kommt (fast) nicht mehr los. Stellenweise wird's etwas langatmig, da driftet die ganze Sache dann ein wenig zu stark in's philosophische ab. Und auch die chinesische Geschichte über diesen und jenen Kaiser ist auch nicht jedermanns Sache. Aber da kann man ja dann ein wenig schneller drüberweglesen. Aber Vorsicht: Manchen doch recht relevanten Sachverhalt gibt's nur in einem kleinen Halbsatz o.ä. versteckt. Das ist gut gemacht, wie einem da quasi "im Vorbeilesen" die Inhalte zugesteckt werden. Wer ein Wochenende lesend auf dem Sofa verbringen möchte, ist mit der "Geheimloge" sehr gut beraten.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweilige Spannung, 9. August 2006
Von 
Michael Kleerbaum "So viele Bücher, so wenig ... (Erle, im Münsterland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimloge (Taschenbuch)
Eine Illuminaten-Geschichte ganz ohne Illuminati. Eine Verschwörungsgeschichte ganz ohne Katholische Kirche und Tempelritter und Maria Magdalena. Ja, wo gibt's das denn heutzutage noch? Bei Scott McBain. Wahrscheinlich hat er nach seinem letzten Roman "Der Judasfluch" genug von diesem Thema. In seinem neuesten Taschenbuch geht es jedenfalls um eine "gute" Geheimorganisation, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, den Weltfrieden zu erhalten, indem sie Informationen, unverfälscht durch die Medien, jedem Staatsoberhaupt zur Verfügung stellt. An der Spitze steht der "Meister", der alle Fäden in der Hand hält. Nun soll ein neuer Meister benannt werden und aus den vielen Mitgliedern der Geheimloge, dem Kollegium, werden fünf ausgesucht, die an einem "Spiel" teilnehmen sollen, an dessen Ende derjenige Meister wird, der eine hohe Geldsumme in einem Jahr heranschaffen kann und diese an einem bestimmten Tag persönlich beim Kollegium abliefert. Nun sind die Kandidaten alles andere als Amateure und da es so aussieht, das es jedem gelingen könne, diese Summer aufzutreiben bleibt nur noch übrig dafür zu sorgen, das nicht plötzlich ein Mitspieler am Stichtag auftaucht um einen den Sieg streitig zu machen. So beginnt das Spiel auf Leben und Tod. Der Roman beschreibt einerseits sehr kurzweilig und spannend die einzelnen Aktionen um an das Geld zu gelangen, andererseits zeigt er die tiefen Abgründe, die man bei Menschen finden kann, von denen man es nie erwartet hätte, wenn der Ansporn halt groß genug ist. Beim Lesen bleibt die Frage, wer bekommt was und wie gelingt es ihm, seine Mitstreiter aus dem Weg zu räumen der ständige rote Faden. Das Buch hat nur selten Längen und ist durchweg spannend geschrieben und die Handlungsorte sind über die ganze Welt verstreut. Das Ende ist überraschend, das kann ich dem geneigten Leser in Spe jetzt schon verraten.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Philosophische Parabel um Machiavelli und Laotse, 23. Januar 2005
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimloge (Taschenbuch)
Anfang des 13. Jahrhunderts, vor den Toren Jerusalems legt der schwerverletzte Kreuzfahrer James McDonald einen Eid ab: Falls er jemals wieder seine schottische Heimat erblicken sollte, würde er eine autonome Institution gelehrter Personen schaffen, deren einzige Aufgabe die Beratung der Herrscher aller Länder zum Zwecke des Friedens sein wird....
.... im Jahre 1217 konnte James sein Gelübde erfüllen, als er der erste "Meister" des auf seiner Insel Tirah eingerichteten "Kollegiums" wurde. Der Organisation gehören gemäss ihren Statuten neben dem Meister weitere 80 Mitglieder, unter ihnen die fünf Schiedsmänner, an. Diesem Fünfergremium obliegt die Bestimmung eines neuen Meisters. Bis in die Gegenwartwählen die Schiedsmänner aus allen Mitgliedern mehrere Kandidaten zur Teilnahme an einem Auswahlverfahren aus. Die Probanten werden vom amtierenden Meister mit dem "Wettbewerb" vertraut gemacht und dann befragt, ob sie teilnehmen möchten. Erst danach präsentiert er ihnen, die von den Schiedsmännern bestimmte rüfungsaufgabe....

....fast 800 Jahre nach der Gründung des Kollegiums sind der Physiker Rex Boone, der Politologe und Ökonom Ivan Radic, der UNO-Berater in Militärfragen Andrew Brendon und der Finanzexperte Sebastien Defrage und dessen Freundin, die Computerspezialistin Tanya Johnson, der Einladung des Meisters gefolgt. Nachdem alle fünf ihre Teilnahme zugesagt und mit einem obskuren chinesischen Schmuckkästchen Bekanntschaft gemacht haben, wird ihnen die Aufgabe eröffnet: Binnen Jahresfrist muss jeder Kandidat mit 20 Millionen selbst beschaffen Dollars vor dem Schiedsmannsgremium erscheinen....
Nun beginnt das nach dem Originaltitel des Buches (The Mastership Game) benannte, "Meisterschaftsspiel". Zu diesem gehören im Hinblick auf das angestrebte Amt auch die Bekanntschaft mit der Macht und in "logisch-paradoxer" Weise auch die ihres Mißbrauches, da der Meister mit allen weltlichen Angelegenheiten vertraut sein muss. So ist es nicht verwunderlich, dass die Kandidaten schon bald die Erfahrung machen, wonach nicht nur die Macht selbst, sondern schon das bloße Streben nach ihr korrumpiert. Der Roman ist eine gelungene Parabel um Macht und Moral. Die Ethik und die Methoden dieses Spannungsfeldes bewegen sich zwischen den Ratschlägen Machiavellis und Meister Suns (Verfasser von "Die Kunst des Krieges", 1 Jh. v. Chr.) einerseits und Laotse andererseits, die den einzelnen Kapiteln vorangestellt sind. Der deutsche Titel "Die Geheimloge" ist jedoch unzutreffend, da das "Kollegium" weder eine Loge ist, noch in irgendeiner freimaurerischen Tradition steht. Der Leser wird jedoch gut unterhalten, und auch zum Nachdenken angeregt. Für seine philosophischen Denkanstösse erhält der flüssig zu lesende Roman 4 Amazonsterne.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannendes Buch, 27. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimloge (Taschenbuch)
Die Geheimloge ist eine Geheimgesellschaft, die vor langer Zeit gegründet wurde, um den Weltfrieden zu bewahren. Sie arbeitet im Verborgenen und ist ausschließlich den Staatsoberhäuptern der Länder bekannt, daß sie existiert.
Die Geheimloge besitzt einen Meister, der mit den Regierungsoberhäuptern verhandelt und die Geheimloge anführt. Da ein Nachfolger bestimmt werden muß, wird ein Wettbewerb mit fünf Teilnehmern verantstaltet. Die Teilnehmer sind Mitglieder der Geheimloge, werden aber per Los bestimmt. Der Wettbewerb besteht darin, innerhalb eines Jahres 10 Millionen Dollar zusammenzubekommen. Das interessante ist, daß den Teilnehmen nicht gesagt wird, wie die Regeln bei diesem Wettbewerb sind. Sie stellen sich die Frage, ob es überhaupt Regeln gibt. So muß sich jeder für sich selbst entscheiden wie weit er gehen will, um den Wettbewerb zu gewinnen...
Sonst läßt sich sagen, daß der Schreibstil zu beginn des Buches etwas "holprig" ist und man nicht weiß was das alles soll. Dies ändert sich aber schnell und es entwickelt sich eine wirklich spannende Geschichte, die auch bis zur letzten Seite spannend bleibt.
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Die Geheimloge
Die Geheimloge von Scott McBain (Taschenbuch - 1. Januar 2003)
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